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Dokumentenidentifikation DE202004000981U1 06.05.2004
Titel Mastanordnung zur Halterung eines Anzeigemoduls
Anmelder IsoTronik GmbH & Co KG, 42327 Wuppertal, DE
Vertreter Schneiders & Behrendt Rechts- und Patentanwälte, 44787 Bochum
DE-Aktenzeichen 202004000981
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.05.2004
Registration date 01.04.2004
Application date from patent application 22.01.2004
IPC-Hauptklasse G09F 7/18
IPC-Nebenklasse G09F 7/22   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Mastanordnung zur Halterung eines Anzeigemoduls, insbesondere für Bus- oder Bahnhaltestellen, mit einem im Wesentlichen vertikal ausgerichteten Hauptmast und mit einem an dem Hauptmast seitlich angebrachten Ausleger.

An Bus- oder Bahnhaltestellen kommen Anzeigemodule zum Anzeigen verschiedenster Informationen zum Einsatz. Die Informationen können beispielsweise die Gleisnummer eines Bahngleises sowie auch die Ankunfts-oder Abfahrtszeiten eines Zuges oder eines Busses betreffen. Je nach Anwendungsfall kann es sich bei dem Anzeigemodul um ein statisch beschriftetes Schild oder aber um eine variable elektronisch angesteuerte Anzeige handeln, die z. B. mit einem LED-Matrixdisplay ausgestattet sein kann. Derartige Anzeigemodule werden typischerweise mittels einer geeigneten Mastanordnung in einer Höhe von zwei oder drei Metern über dem Boden angebracht, so dass die mittels des Anzeigemoduls wiedergegebenen Informationen von Personen, die beispielsweise an einer Bushaltestelle auf den nächsten Bus warten, gut wahrgenommen werden können.

Es sind verschiedene Möglichkeiten zur Halterung eines Anzeigemoduls an einem entsprechenden Mast bekannt. Zumeist wird das Anzeigemodul mittels einer Schraubverbindung oder mittels geeigneter Klemmschellen an dem zur Halterung vorgesehenen Mast befestigt. Derartige Halterungen sind aufgrund des hohen Montageaufwands nachteilig. Insbesondere wenn das Anzeigemodul, beispielsweise aus Wartungsgründen, regelmäßig von dem Mast abgenommen werden muss, ist eine Schraub- oder Klemmmontage der vorbekannten Art unpraktisch. Nachteilig ist außerdem, dass die bekannten Halterungstechniken von Anzeigemodulen an entsprechenden Masten nicht diebstahl- und vandalismussicher sind. Insbesondere wenn teure elektronische Anzeigemodule eingesetzt werden, müssen diese wirksam gegen Diebstahl und Vandalismus geschützt werden.

Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zur Halterung eines Anzeigemoduls an einem entsprechenden Mast zu schaffen, welche eine schnelle und komfortable Auswechselbarkeit des Anzeigemoduls ermöglicht. Dabei soll gewährleistet sein, dass das Anzeigemodul an dem Mast zuverlässig gegen unbefugte Demontage gesichert werden kann.

Diese Aufgabe löst die Erfindung ausgehend von einer Mastanordnung der eingangs genannten Art dadurch, dass eine im Bereich des freien Endes des Auslegers angeordnete Einhängevorrichtung vorgesehen ist, in welche das Anzeigemodul um eine horizontale Achse schwenkbar einhängbar ist, wobei das Anzeigemodul in einer hoch geschwenkten Stellung an dem Hauptmast mittels einer Arretiervorrichtung festlegbar ist.

Zum Anbringen des Anzeigemoduls an der erfindungsgemäßen Mastanordnung wird dieses zunächst in die Einhängevorrichtung eingehängt, die an dem freien Ende des Auslegers angeordnet ist. Nach dem Einhängen wird das gesamte Anzeigemodul in Richtung auf den Hauptmast nach oben geschwenkt, bis sich das Anzeigemodul in der gewünschten hoch geschwenkten Stellung befindet. Als Letztes wird das Anzeigemodul in dieser Stellung mittels der Arretiervorrichtung an dem Hauptmast fixiert.

Vorteilhafterweise kann bei der erfindungsgemäßen Mastanordnung vollständig auf Klemm- oder Schraubverbindungen zwischen dem Anzeigemodul und dem Mast verzichtet werden. Der gesamte Vorgang des Anbringens des Anzeigemoduls an dem Mast kann ohne spezielles Werkzeug erfolgen. Damit ist die gewünschte schnelle und komfortable Auswechselbarkeit des Anzeigemoduls gegeben. Vorteilhaft ist außerdem, dass die Einhängevorrichtung und die Arretiervorrichtung der erfindungsgemäßen Mastanordnung so ausgebildet sein können, dass eine Demontage des Anzeigemoduls ausschließlich durch hierzu befugte Personen erfolgen kann.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Mastanordnung ist der Hauptmast als Hohlmast ausgebildet, welcher im Bereich unterhalb des Auslegers eine seitliche Einschwenköffnung aufweist, welche den dem Hauptmast zugewandten seitlichen Rand des Anzeigemoduls aufnimmt. Beispielsweise kann der Hohlmast im Querschnitt ein quadratisches oder rechteckiges Profil aufweisen, wobei das Profil des Hohlmastes im Bereich der Einschwenköffnung dann entsprechend U-förmig ist. Bei der Anbringung des Anzeigemoduls an der erfindungsgemäßen Mastanordnung wird das Anzeigemodul in die Einschwenköffnung eingeschwenkt, wonach sich der dem Hauptmast zugewandte seitliche Rand des Anzeigemoduls im Inneren des Hohlmastes befindet. Dort wird dann das Anzeigemodul mittels der Arretiervorrichtung der erfindungsgemäßen Mastanordnung festgelegt.

Hierzu kann die Arretiervorrichtung zweckmäßigennreise eine Halteklappe umfassen, mittels welcher ein unterer Abschnitt der Einschwenköffnung verschließbar ist, derart, dass der Schwenkweg des Anzeigemoduls durch die geschlossene Halteklappe blockiert wird. Die Halteklappe ist zum Einschwenken des Anzeigemoduls in die Einschwenköffnung zunächst geöffnet, so dass der Schwenkweg frei ist und das Anzeigemodul in die hoch geschwenkte Stellung gebracht werden kann. Nach dem Hochschwenken wird die Halteklappe geschlossen, so dass dann der Schwenkweg blockiert ist und das Anzeigemodul nicht mehr zurückschwenken kann. Gleichzeitig kann die geschlossene Halteklappe als Auflage für das Anzeigemodul dienen, indem das Anzeigemodul in der hoch geschwenkten Stellung mit seiner Unterseite auf der Oberseite der geschlossenen Halteklappe aufliegt. Zum Abnehmen des Anzeigemoduls von der in dieser Weise ausgebildeten erfindungsgemäßen Mastanordnung wird zunächst das auf der Halteklappe aufliegende Anzeigemodul von Hand leicht angehoben. Daraufhin wird die Halteklappe geöffnet, so dass der Schwenkweg zum Ausschwenken des Anzeigemoduls aus der Einschwenköffnung frei ist. Dann wird das Anzeigemodul aus der hoch geschwenkten Stellung nach unten geschwenkt, wobei das Anzeigemodul an der Einhängevorrichtung des Auslegers eingehängt bleibt. In der vollständig nach unten geschwenkten Stellung kann das Anzeigemodul schließlich aus der Einhängevorrichtung ausgehängt und vollständig von der Mastanordnung abgenommen werden.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Mastanordnung ist die Halteklappe an dem Hohlmast über ein Scharniergelenk angebracht, wobei die Halteklappe in der geschlossenen Stellung mittels eines Schließzylinders verriegelbar ist. Durch die Verwendung eines herkömmlichen Schließzylinders (BKS-Schloss) kann die erfindungsgemäße Mastanordnung besonders einfach und effektiv gegen Diebstahl des Anzeigemoduls und auch gegen Vandalismus gesichert werden. Zum Auswechseln des Anzeigemoduls wird lediglich der passende Schlüssel für den Schließzylinder und ansonsten kein weiteres Werkzeug benötigt. Dabei ist es sinnvoll, den Schließzylinder derart auszubilden, dass der Schlüssel nur im verriegelten Zustand abgezogen werden kann. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Verriegelung der Halteklappe versehentlich vergessen wird. Dadurch wird die Diebstahlsicherheit der erfindungsgemäßen Mastanordnung weiter erhöht.

Die an dem Ausleger der erfindungsgemäßen Mastanordnung angeordnete Einhängevorrichtung kann einen horizontal ausgerichteten Bolzen umfassen, in welchen ein an der Oberseite des Anzeigemoduls angebrachtes Hakenteil einhängbar ist. Andersherum kann auch an dem Anzeigemodul ein entsprechender horizontaler Bolzen angebracht sein, der in eine geeignete an dem Ausleger angebrachte Kulissenführung einhängbar ist. Um zuverlässig zu verhindern, dass das Anzeigemodul von unbefugten Personen demontiert werden kann, sollte die Einhängevorrichtung derart ausgebildet sein, dass das Anzeigemodul in der hoch geschwenkten Stellung gegen seitliche Bewegung gesichert ist. Hierzu kann beispielsweise das oben erwähnte Hakenteil, das an der Oberseite des Anzeigemoduls angebracht ist, derart ausgebildet sein, dass dieses den entsprechenden Bolzen der Einhängevorrichtung formschlüssig aufnimmt.

Besonders zweckmäßig ist es, die Einhängevorrichtung der erfindungsgemäßen Mastanordnung mit einem Federelement auszustatten, gegen dessen Rückstellkraft das Anzeigemodul mittels der Arretiervorrichtung in der hoch geschwenkten Stellung festlegbar ist. Dabei kann das Federelement das oben beschriebene Hakenteil selbst sein, welches den Bolzen der Einhängevorrichtung aufnimmt. Die Rückstellkraft wird dann durch die federelastischen Eigenschaften des Hakenteils aufgebracht. Letztlich wirkt die von dem Federelement aufgebrachte Rückstellkraft in der hoch geschwenkten Stellung des Anzeigemoduls auf die Arretiervorrichtung ein. Dadurch wird eine besonders sichere Festlegung des Anzeigemoduls an der Mastanordnung erreicht. Insbesondere wenn das. Anzeigemodul zur Festlegung an dem Hauptmast in der oben beschriebenen Art und Weise auf der geschlossenen Halteklappe aufliegt, ist die Verwendung des Federelementes sinnvoll, damit das Anzeigemodul überhaupt ausreichend fest in der hoch geschwenkten Stellung fixiert ist. Gleichzeitig kann die von dem Federelement aufgebrachte Rückstellkraft dazu genutzt werden, das Hakenteil in die formschlüssige Verbindung mit dem Bolzen der Einhängevorrichtung zu zwingen, so dass eine besonders gute Sicherung des Anzeigemoduls in der hoch geschwenkten Stellung gegen seitliche Bewegung gegeben ist.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Mastanordnung weist diese wenigstens eine an dem Hauptmast angebrachte verschließbare Revisionsöffnung auf, durch welche innerhalb des Hauptmastes angeordnete elektrische oder elektronische Komponenten, wie beispielsweise ein elektronischer Haltestellenrechner, eine Empfangseinheit für eine Funkuhr, ein Modem oder dergleichen, zugänglich sind. Auf diese Weise können Wartungsarbeiten an der Mastanordnung besonders einfach durchgeführt werden.

Innerhalb des als Hohlmast ausgebildeten Hauptmastes der erfindungsgemäßen Mastanordnung können elektrische Verbindungskabel, beispielsweise zur Ansteuerung einer LED-Matrix des Anzeigemoduls, verlaufen, wobei die Verbindungskabel im Bereich der Einschwenköffnung seitlich an das Anzeigemodul anschließbar sind. Die erfindungemäße Mastanordnung hat den Vorteil, dass der Anschluss der erforderlichen Verbindungskabel an das Anzeigemodul, beispielsweise über entsprechende Steckverbindungen, im Bereich des seitlichen Randes des Anzeigemoduls erfolgen kann, welcher sich im Inneren der Einschwenköffnung des Hauptmastes befindet. Die Kabelanschlüsse sind im Inneren des Mastes zuverlässig gegen Witterungseinflüsse und gegen unbefugten Zugriff gesichert. Beim Abnehmen des Anzeigemoduls von der erfindungsgemäßen Mastanordnung können die Kabelverbindungen einfach und komfortabel entweder vor oder nach dem Herunterschwenken des Anzeigemoduls aus der hoch geschwenkten Stellung, beispielsweise durch Lösen der entsprechenden Steckverbindungen, getrennt werden.

Der Hauptmast und/oder der Ausleger der erfindungsgemäßen Mastanordnung können mit Vorteil aus A2-Edelstahl bestehen. Bei Verwendung dieses Materials können alle notwendigen Befestigungsbohrungen, beispielsweise zur Befestigung von weiteren Schildern, Müllbehältern oder dergleichen, problemlos ohne Korrosionsgefahr auch noch nachträglich angebracht werden.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

1 schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Mastanordnung in einer geschnittenen Seitenansicht;

2 Einhängevorrichtung der erfindungsgemäßen Mastanordnung, ebenfalls in geschnittener Seitenansicht.

Die in der 1 dargestellte Mastanordnung weist einen Hauptmast 1, von dem in der Zeichnung nur der obere Abschnitt dargestellt ist, sowie einen an dem Hauptmast 1 seitlich angebrachten Ausleger 2 auf. Die Mastanordnung dient zur Halterung eines elektronischen Anzeigemoduls 3, das in der 1 in drei verschiedenen Schwenkstellungen 3, 3' und 3" gezeigt ist. Im Bereich des freien Endes des Auslegers 2 ist eine Einhängevorrichtung 4 angeordnet, in welche das Anzeigemodul 3 um eine horizontale Achse schwenkbar einhängbar ist. In der hoch geschwenkten Stellung ist das Anzeigemodul 3 an dem Hauptmast 1 mittels einer Arretiervorrichtung festlegbar. Der Hauptmast 1 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Hohlmast ausgebildet, welcher im Bereich unterhalb des Auslegers 2 eine seitliche Einschwenköffnung 5 aufweist, welche den dem Hauptmast 1 zugewandten seitlichen Rand 6 des Anzeigemoduls 3 aufnimmt. Wesentliches Element der Arretiervorrichtung ist eine Halteklappe 7, mittels welcher der Abschnitt der Einschwenköffnung 5 unterhalb des hoch geschwenkten Anzeigemoduls 3 verschließbar ist. Die 1 zeigt die Halteklappe 7 in der Schließstellung sowie (gestrichelt dargestellt) in der geöffneten Stellung. In der Schließstellung liegt das hoch geschwenkte Anzeigemodul 3 mit seiner Unterseite auf der Oberseite der Halteklappe 7 auf. Die Oberseite der Halteklappe 7 ist in der dargestellten Weise abgewinkelt ausgebildet, so dass einerseits eine Auflagefläche für das Anzeigemodul 3 und andererseits ein Handgriff zum Öffnen der Halteklappe 7 entsteht. Wie in der 1 gut zu erkennen ist, wird der gestrichelt angedeutete Schwenkweg 8 des Anzeigemoduls 3 durch die geschlossene Halteklappe 7 blockiert, so dass das Anzeigemodul 3 in der hoch geschwenkten Stellung sicher an dem Hauptmast 1 festgelegt ist. Zur Verriegelung der Halteklappe 7 in der geschlossenen Stellung dient ein schematisch angedeuteter Schließzylinder 9. In der 1 ist des Weiteren zu erkennen, dass innerhalb des als Hohlmast ausgebildeten Hauptmastes 1 elektrische Verbindungskabel 12 verlaufen, wobei die Verbindungskabel 12 im Bereich der Einschwenköffnung 5 mittels Steckverbindungen 13 seitlich an das Anzeigemodul 3 anschließbar sind.

Die 2 zeigt im Detail die in der 1 dargestellte Einhängevorrichtung 4. Die Einhängevorrichtung 4 umfasst bei dem Ausführungsbeispiel einen horizontal ausgerichteten Bolzen 10, an welchen ein an der Oberseite des Anzeigemoduls 3 angebrachtes Hakenteil 11 einhängbar ist. Die 2 zeigt das Anzeigemodul 3 mit dem damit beispielsweise durch Verschrauben verbundenen Hakenteil 11 in der hoch geschwenkten Stellung sowie, mit den Bezugsziffern 3" bzw. 11" bezeichnet, in einer von dem Hauptmast 1 weggeschwenkten Stellung. Das Hakenteil 11 ist im Wesentlichen als U-Profil ausgebildet, wobei der obere Schenkel des Hakenteils 11 an die Form des Bolzens 10 angepasst ist, so dass das Hakenteil 11 den Bolzen 10 formschlüssig aufnimmt. Das Hakenteil 11 dient bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Federelement, dessen Rückstellkraft insbesondere durch die elastische Verformung des oberen Schenkels des Hakenteils 11 beim Hochschwenken des Anzeigemoduls 3 aufgebracht wird. Zur elastischen Verformung des Hakenteils 11 kommt es dadurch, dass der obere Schenkel des Hakenteils 11 an der in der 2 angedeuteten oberen Wandung des Auslegers 2 zur Anlage kommt, wenn das Anzeigemodul 3 gegen den Hauptmast 1 nach oben geschwenkt wird. In der hoch geschwenkten Stellung wird das Anzeigemodul 3 gegen diese Rückstellkraft mittels der oben beschriebenen Arretiervorrichtung festgelegt. Es ist zu erkennen, dass aufgrund des Zusammenwirkens der Seitenwandung des Auslegers 2 mit dem entsprechenden oberen Schenkel des Hakenteils 11, welches den Bolzen 10 formschlüssig aufnimmt, das Anzeigemodul 3 in der hoch geschwenkten Stellung gegen seitliche Bewegung gesichert ist. Durch die federelastische Verformung des Hakenteils 11 in der hoch geschwenkten Stellung des Anzeigemoduls 3 wird der Formschluss zwischen dem Bolzen 10 und dem Hakenteil 11 erzwungen. In der zweiten Schwenkstellung des Anzeigemoduls 3" ist der Formschluss soweit aufgehoben, dass das Anzeigemodul 3" mit dem Hakenteil 11" nach oben bewegt und so von dem Ausleger 2 abgenommen werden kann.


Anspruch[de]
  1. Mastanordnung zur Halterung eines Anzeigemoduls (3), insbesondere für Bus- oder Bahnhaltestellen, mit einem im Wesentlichen vertikal ausgerichteten Hauptmast (1) und mit einem an dem Hauptmast (1) seitlich angebrachten Ausleger (2), gekennzeichnet durch, eine im Bereich des freien Endes des Auslegers (2) angeordnete Einhängevorrichtung (4), in welche das Anzeigemodul (3) um eine horizontale Achse schwenkbar einhängbar ist, wobei das Anzeigemodul (3) in einer hoch geschwenkten Stellung an dem Hauptmast (1) mittels einer Arretiervorrichtung festlegbar ist.
  2. Mastanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptmast (1) als Hohlmast ausgebildet ist, welcher im Bereich unterhalb des Auslegers (2) eine seitliche Einschwenköffnung (5) aufweist, welche den dem Hauptmast (1) zugewandten seitlichen Rand des Anzeigemoduls (3) aufnimmt.
  3. Mastanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung eine Halteklappe (7) umfasst, mittels welcher ein unterer Abschnitt der Einschwenköffnung (5) verschließbar ist, derart, dass der Schwenkweg (8) des Anzeigemoduls (3) durch die geschlossene Halteklappe (7) blockiert wird.
  4. Mastanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemodul (3) in der hoch geschwenkten Stellung mit seiner Unterseite auf der Oberseite der geschlossenen Halteklappe (7) aufliegt.
  5. Mastanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklappe (7) an dem Hohlmast über ein Scharniergelenk angebracht ist, wobei die Halteklappe (7) in der geschlossenen Stellung mittels eines Schließzylinders (9) verriegelbar ist.
  6. Mastanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängevorrichtung (4) einen horizontal ausgerichteten Bolzen (10) umfasst, in welchen ein an der Oberseite des Anzeigemoduls (3) angebrachtes Hakenteil einhängbar ist.
  7. Mastanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenteil (11) derart ausgebildet ist, dass dieses den Bolzen (10) der Einhängevorrichtung (4) formschlüssig aufnimmt, so dass das Anzeigemodul (3) in der hoch geschwenkten Stellung gegen seitliche Bewegung gesichert ist.
  8. Mastanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängevorrichtung (4) ein Federelement umfasst, gegen dessen Rückstellkraft das Anzeigemodul (3) mittels der Arretiervorrichtung in der hoch geschwenkten Stellung festlegbar ist.
  9. Mastanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch wenigstens eine an dem Hauptmast (1) angebrachte verschließbare Revisionsöffnung, durch welche innerhalb der Hauptmastes angeordnete elektrische oder elektronische Komponenten zugänglich sind.
  10. Mastanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des als Hohlmast ausgebildeten Hauptmastes (1) elektrische Verbindungskabel (12) verlaufen, wobei die Verbindungskabel (12) im Bereich der Einschwenköffnung (5) seitlich an das Anzeigemodul (3) anschließbar sind.
  11. Mastanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptmast (1) und/oder der Ausleger (2) aus A2 -Edelstahl bestehen.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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