Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Pedometer, das gemäß
der Körperbewegung beim Gehen und Laufen die Anzahl der Schritte zählt, und insbesondere
auf ein Pedometer, das die Anzahl der Schritte und dgl. unabhängig vom Winkel des
Grundkörpers genau feststellen kann.
Stand der Technik
Ein Pedometer enthält allgemein einen Grundkörper, einen im Grundkörper
vorgesehenen Beschleunigungssensor zum Nachweis eines Schrittsignals gemäß der Bewegung
des Körpers und einen Schrittzähler zum Zählen der Anzahl der Schritte gemäß einer
Ausgabe des Beschleunigungssensors. Die Anzahl der Schritte wird anhand der (Auf-
und Ab-) Bewegung des Körpers beim Gehen (oder Laufen) gezählt.
Beim Nachweisen der Auf- und Abbewegung ändern sich die Aufwärtsbewegung
und die Abwärtsbewegung jeweils stark abhängig vom Zustand des Gehorts, den getragenen
Schuhen, der Art des Gehens und dgl.. Daher besteht das Problem, dass die Anzahl
der Schritte bei einem herkömmlichen Pedometer nicht genau gezählt werden kann,
das die Anzahl der Schritte zählt, indem allein die Ausgabe, die entweder der Aufwärtsbewegung
oder der Abwärtsbewegung entspricht, festgestellt wird.
Um dieses Problem zu lösen, enthält beispielsweise das in der japanischen
Patentveröffentlichung Nr. 2-161932 (nachfolgend als erster Stand der Technik bezeichnet)
veröffentlichte "Pedometer" einen oberen Detektor und einen unteren Detektor zum
Nachweis der Aufwärtsbeschleunigung, bzw. der Abwärtsbeschleunigung sowie eine Auswahleinheit
zur Auswahl, welches der Schrittsignale aus dem oberen oder unteren Detektor Zielobjekt
sein soll. Es wird darauf abgezielt, die Anzahl genau unabhängig vom Gehort, den
Schuhen und der Gehweise zu zählen.
Das in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 1-287417 (nachfolgend
bezeichnet als zweiter Stand der Technik) beschriebene Pedometer verwendet eine
piezoelektrisches Element, das in einem einseitig eingespannten Aufbau ausgebildet
ist, als Sensor. An einem Ende dieses Sensors ist ein Gewicht vorgesehen. Es wird
ein Beschleunigungssensor, bei dem das feste Ende über ein Stoßbeseitigungselement
gehaltert ist, verwendet.
Alle herkömmlichen Pedometer, das im ersten Stand der Technik beschriebene
eingeschlossen, weisen jedoch einen Pedometergrundkörper, in welchem ein Beschleunigungssensor
enthalten ist, angebracht am Gürtel oder dgl. der Hose oder des Rocks zur Zählung
der Anzahl der Schritte auf. Es bestand das Problem, das der Grundkörper sich nicht
an jemanden anbringe ließ, der ohne Gürtel und dgl. gekleidet war, so dass die Anzahl
der Schritte sich nicht zählen lässt. In dem Fall, wo der Grundkörper am Gürtel
angebracht ist, ist das Pedometer erkennbar, da es eine gewisse Größe und Dicke
hat. Andere können ohne weiteres wahrnehmen, dass der Träger/die Trägerin die Anzahl
seiner/ihrer Schritte zählt. Selbst wenn das Pedometer von der Kleidung verdeckt
ist, wird sich der Abschnitt des Pedometers ausbauchen und das Erscheinungsbild
verschlechtern. Es bestand das Problem, dass der Stil verdorben wird.
Das in obigem zweiten Stand der Technik beschriebene Pedometer muss
das Gewicht und das piezoelektrische Element angebracht in einem Gewichtsgehäuse
aufweisen. Es bestand das Problem, dass die Montage desselben schwierig war und
die Arbeitskosten zunahmen. Ferner muss in einem Fall, wo ein Nachweis in einer
Anzahl von Richtungen virtueller Achsen erforderlich ist, ein und derselbe Beschleunigungssensor
individuell in jeder Achsrichtung angeordnet werden. Es bestand das Problem, dass
die Kosten zunehmen.
Die vorliegende Erfindung ist auf diese Probleme gerichtet und hat
zur Aufgabe, ein Pedometer zu schaffen, das die Anzahl der Schritte zählen kann,
ohne dass es am Gürtel angebracht werden muss, und das leicht montiert werden und
kostenreduziert sein kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Pedometer
zu schaffen, das genau die Anzahl der Schritte und dgl. unabhängig von der Orientierung
des Grundkörpers feststellen kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Winkelnachweissensor
hoher Genauigkeit mit breiter Anwendung sowie eine einen solchen Winkelnachweissensor
enthaltende Winkelnachweisvorrichtung zu schaffen.
Offenbarung der Erfindung
Das Pedometer der vorliegenden Erfindung enthält eine Anzahl von Sensoren,
die in dem Grundkörper so angeordnet sind, dass sie sich voneinander in der Anbringungsrichtung
unterscheiden, um ein Ausgangssignal gemäß vertikaler Schwankungskomponenten zu
liefern, einen in dem Grundkörper vorgesehen Winkeldetektor zur Feststellung der
Orientierung des Grundkörpers, einen Selektor zum Auswählen eines der Ausgangssignale
der Anzahl von Sensoren gemäß dem Nachweissignal des Winkeldetektors sowie einen
Schrittzähler zum Zählen der Anzahl der Schritte anhand des Ausgangssignals des
gemäß der Auswahl durch den Selektor ausgewählten Sensors.
Einer der Anzahl der Sensoren die im Grundkörper mit unterschiedlicher
Anbringungsrichtung vorgesehen sind, wird gemäß der Orientierung des Grundkörpers
ausgewählt. Da die Anzahl der Schritte gemäß der Ausgabe des ausgewählten Sensors
gezählt wird, kann die Schwankungskomponente in einer konstanten
Richtung zuverlässig festgestellt werden. Dadurch wird ein Pedometer geschaffen,
das die Anzahl der Schritte zählen kann, ohne dass es am Gürtel angebracht werden
muss, und das einfach montiert und in den Kosten reduziert werden kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält ein
Pedometer einen in dem Grundkörper vorgesehenen Sensor zur Lieferung eines elektrischen
Signals gemäß den Vertikalschwankungskomponenten und einen Schrittzähler zur Zählung
der Anzahl der Schritte gemäß dem Ausgangssignal des Sensors. Der Sensor liefert
ein Ausgangssignal unabhängig von der Orientierung des Grundkörpers.
Da der im Pedometer vorgesehene Sensor ein Ausgangssignal gemäß den
vertikalen Schwankungskomponenten unabhängig von der Orientierung des Grundkörpers
ausgibt, kann die Schwankung in der vertikalen Richtung zuverlässig unabhängig von
der Anbringungsrichtung des Grundkörpers festgestellt werden, indem die Ausgabe
des Sensors verwendet wird. dadurch kann ein Pedometer geschaffen werden, das die
Anzahl der Schritte und dgl. Unabhängig von der Orientierung des Grundkörpers feststellen
kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält ein
Winkelnachweissensor einen Grundkörper des Winkelnachweissensors, eine bewegliche
Einheit, die in einem Bewegungsbereich, der einen bestimmten Bereich enthält, beweglich
in dem Winkelnachweissensor-Grundkörper vorgesehen ist, sowie einen Präsenzdetektor
zum Feststellen des Vorhandenseins der beweglichen Einheit in einem bestimmten Bereich
innerhalb des Bewegungsbereichs. Bei dem Winkelnachweissensor ist der Bewegungsbereich
ein von Wänden umschlossener Hohlraum. Der Präsenzdetektor ist ein optischer Sensor,
der ein Lichtemissionselement und einen Photodetektor enthält. Der Photodetektor
ist mit zwischenliegenden Hohlraum dem Lichtemissionselement gegenüber angeordnet,
um festzustellen, ob eine bewegliche Einheit auf der optischen Achse des optischen
Sensors, die der bestimmte Bereich ist, vorhanden ist.
Der Bewegungszustand der beweglichen Einheit im Bewegungsbereich ändert
sich gemäß der Neigung des Winkelnachweissensor-Grundkörpers. Die Information, ob
eine bewegliche Einheit in dem bestimmten Bereich im Bewegungsbereich vorliegt,
die durch den sich ändernden Bewegungszustand beherrscht wird, wird als Nachweissignal
Beweglicheinheit vorliegend/nicht vorliegend gewonnen. Die Häufigkeit oder Zeit
des Auftretens des Nachweissignals wird herausgezogen und mit der Häufigkeit und
Zeit des Auftretens, die einem bestimmten Winkel entsprechen, verglichen, um den
Winkel festzustellen. Dadurch kann ein Winkelnachweissensor, der den Neigungswinkel
zuverlässig feststellen kann, vorgesehen werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Darstellung, die einen inneren
Aufbau des Grundkörpers eines Pedometers gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
2 ist ein Blockdiagramm, welches einen
Aufbau eines Pedometers gemäß der ersten Ausführungsform zeigt.
3a und 3b
sind eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht des Aussehens eines Beschleunigungssensors
in einem Pedometer gemäß einer zweiten Ausführungsform.
4 ist eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht des Beschleunigungssensors der 3.
5 ist eine Darstellung, die den Beschleunigungssensor
der 3 eingebaut in den Grundkörper des Pedometers zeigt.
6 zeigt einen durch Integrieren von zwei
Beschleunigungssensoren ausgebildeten Beschleunigungssensor.
7 ist eine perspektivische Ansicht des
Aussehens eines Beschleunigungssensors in einem Pedometer gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
8 ist eine Darstellung, die den Beschleunigungssensor
der 7 eingebaut in den Grundkörper eines Pedometers
zeigt.
9 ist eine Darstellung zur Beschreibung
des Aufbaus und der Funktion des Winkelnachweissensor in dem Pedometer gemäß der
ersten Ausführungsform.
10 ist ein Schaltungsdiagramm, das ein
Beispiel einer Analogschaltung zugehörig zum Winkelnachweissensor des Pedometers
gemäß der ersten Ausführungsform zeigt.
11 ist eine Schaltungsdiagramm, das eine
weiteres Beispiel einer Analogschaltung, zugehörig zum Winkelnachweissensor des
Pedometers gemäß der ersten Ausführungsform zeigt.
12 und 13
sind Flußdiagramme, die ein Beispiel des Winkelnachweisvorganges des Pedometers
gemäß der ersten Ausführungsform zeigen.
14 ist ein Zeitdiagramm des Winkelnachweisvorgangs
des Pedometers gemäß der ersten Ausführungsform.
15a bis 15d
sind eine Draufsicht, eine Vorderansicht, eine Seitenansicht von rechts bzw. eine
Ansicht von unten eines Winkelnachweissensors gemäß einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
16a und 16b
sind Schnittansichten eines Winkelnachweissensors, genommen längs Linien A-A, bzw.
B-B.
17 ist eine schematische Darstellung,
die den Schaltungsaufbau eines Winkelnachweissensors zeigt.
18 ist ein Diagramm, das das Nachweisprinzip
gemäß dem Winkelnachweissensor zeigt.
19a bis 19d
sind Darstellungen, die das Impulssignal zeigen, das eine umgewandelte Version der
Ausgabe des Phototransistors über der Zeit ist.
20 ist ein Flußdiagramm, welches das
Winkelabschätzverfahren gemäß dem Winkelnachweissensor zeigt.
21 ist ein Blockdiagramm, welches einen
Aufbau einer Winkelnachweisvorrichtung zeigt.
22 ist ein Blockdiagramm, welches Hauptkomponenten
eines Aktivitätsmonitors und eines Kalorimeters zeigt.
23 zeigt ein Beispiel eines Anzeigeschirms
eines Aktivitätsmonitors und Kaloriemeters.
24 zeigt ein weiteres Beispiel eines
Anzeigeschirms eines Aktivitätsmonitors und Kaloriemeters.
Beste Weise der Durchführung der Erfindung
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter
Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
(1) Erste Ausführungsform
Unter Bezug auf 1 ist ein Substrat
2 mit einem Aufbau wie dargestellt in einem Grundkörper 1 eines
Pedometers angeordnet. Zwei Beschleunigungssensoren 3 und 4 und
ein Winkelnachweissensor 5 sind auf dem Substrat 2 montiert. Bei
der vorliegenden Ausführungsform sind beide Beschleunigungssensoren 3 und
4 vom einseitig eingespannten Typ, schwingend gehaltert. Die Sensoren sind
in der Richtung von zwei zueinander senkrechten virtuellen Achsen (der Horizontalrichtung
und der Vertikalrichtung) angeordnet. Der Beschleunigungssensor 3 ist in
der horizontalen Richtung und der Beschleunigungssensor 4 in der vertikalen
Richtung vorgesehen.
Der Aufbaublock dieses Pedometers ist in 2
gezeigt. Ein Ausgangssignal des ersten Beschleunigungssensors 3 wird durch
eine erste Analogverstärkerschaltung 11 in einer Analogschaltung
10 zur Aufgabe auf eine MPU 16 über einen ersten Komparator
12 verstärkt. Ähnlich wird ein Ausgangssignal des zweiten Beschleunigungssensors
4 durch eine zweite Analogverstärkerschaltung 14 in einer Analogschaltung
13 zur Aufgabe auf die MPU 16 über einen zweiten Komparator
15 verstärkt. Das Ausgangssignal des Winkelnachweissensors 5 wird
direkt auf die MPU 16 gegeben. Aus diesem Blockschaltbild ist ersichtlich,
dass die Ausgangssignale der Beschleunigungssensoren 3 und 4 in
die MPU 16 über Exklusiv-Analogschaltungen 10 bzw. 13
eingegeben werden.
Die beiden Beschleunigungssensoren 3 und 4 sind
bei der ersten Ausführungsform in der horizontalen Richtung und der vertikalen Richtung
angeordnet, es können aber auch mehrere Beschleunigssensoren in den entsprechenden
mehreren Richtungen virtueller Achsen unter gleichem Winkelabstand vom Mittelpunkt
aus vorgesehen sein. Beispielsweise können drei Beschleunigungssensoren in einem
Winkelabstand von 120 Grad vom Mittelpunkt aus vorgesehen sein.
(2) Zweite Ausführungsform
Die zweite Ausführungsform wird unter Bezug auf die 3a,
3b und 4b,
beschrieben. Bei diesem Beschleunigungssensor 20 ist ein Gewichtsgehäuse
22 an einem Ende 21a eines piezoelektrischen Elements
21 angebracht. Ein Halterungselement 23 ist am anderen Ende
21b angebracht. Ein Gewicht 24 und das eine Ende 21a
des piezoelektrischen Elements 21 sind in das Gewichtsgehäuse
21 presseingepasst. Die Seite des anderen Endes 21b des piezoelektrischen
Elements 21 ist in das Halterungselement 23 presseingepasst. Das
Halterungselement 23 ist in eine Befestigungseinheit 25 presseingepasst,
welche an einer geeigneten Stelle am Grundkörper des Pedometers mit einer Schraube
26 befestigt ist.
Ein solcher Beschleunigungssensor 20 wird beispielsweise
wie in 5 gezeigt in ein Pedometer eingebaut. In diesem
Fall ist der Beschleunigungssensor 20 durch die Befestigungseinheit
25 im Grundkörpergehäuse 30 des Pedometers so befestigt, dass
das piezoelektrische Element horizontal angeordnet ist. Das piezoelektrische Element
21 ist mit einem Substrat 31 über einen Leitungsdraht
32 verbunden. Eine Anzeigeeinheit 33 und ein Schalter
34 sind am Substrat 31 vorgesehen. In einem Fall, wo ein Pedometer
mehrere Beschleunigungssensoren enthält, sind die Beschleunigungssensoren jeweils
in der Anzahl virtueller Achsenrichtungen in gleichem Winkelabstand vom Mittelpunkt
aus vorgesehen. Im Einzelnen sind in einem Fall, wo zwei Beschleunigungssensoren
verwendet werden, die Beschleunigungssensoren in zwei virtuellen Achsenrichtungen
senkrecht zueinander (in der horizontalen Richtung und der vertikalen Richtung)
angeordnet. In diesem Fall haben die beiden Sensoren vorzugsweise den Aufbau, wie
er in 6 gezeigt ist.
Unter Bezug auf 6 sind zwei Beschleunigungssensoren
40a und 40b integriert ausgebildet und in der horitzontalen Richtung
bzw. der vertikalen Richtung angeordnet. Im Einzelnen enthalten Beschleunigungssensoren
40a und 40b elastische Platten 41a und 41b,
die sich von einem integrierten Halterungspunkt P als dem einem festseitigen Ende
in der horizontalen Richtung und der vertikalen Richtung wegerstrecken, piezoelektrische
Elemente 42a und 42b, die an elastischen Platten 41a
bzw. 41b angebracht sind, sowie Gewichte 43a und 43b,
die an dem anderen Ende der elastischen Platten 41a und 41b vorgesehen
sind. Die elastischen Platten 41a und 41b können beispielswiese
durch Abbiegen eines Streifens einer elastischen Platte unter rechtem Winkel mit
dem Abbiegepunkt als Halterungspunkt P ausgebildet sein.
Mit einem solchen Aufbau können mehrere Beschleunigungssensoren bei
niedrigen Kosten verglichen mit mehreren Beschleunigungssensoren, die individuell
in der Anzahl von virtuellen Achsenrichtungen eingerichtet sind, vorgesehen werden.
6 zeigt ein Beispiel, wo zwei Beschleunigungssensoren
verwendet werden. Wenn drei oder mehr Beschleunigungssensoren, verwendet werden,
d. h., wenn die Beschleunigung in drei oder mehr Achsenrichtungen festgestellt werden
soll, ist eine entsprechende Anzahl von elastischen Platten radial vom Halterungspunkt
P aus vorzusehen.
(3) Dritte Ausführungsform
Ein Aufbau eines Beschleunigungssensors, der in dem Pedometer der
dritten Ausführungsform verwendet wird, und die Anbringung am Grundkörper des Pedometers
werden nachfolgend unter Bezug auf die 7 und
8 beschrieben. Bei der vorliegenden Ausführungsform
sind Lager 51 und 52 an gegenüberliegenden Seitenwänden eines
Grundkörpers 50 eines Pedometers befestigt. Eine Welle (+ Pol)
53 und eine Welle (– Pol) 54 werden an den Lagern
51 und 52 gehaltert. Ein Beschleunigungssensor 60 ist
in der Richtung senkrecht zur Achsenrichtung der Wellen 53 und
54 vorgesehen. Es ist zu beachten, dass der Beschleunigungssensor
60 von der – Polwelle 54 elektrisch isoliert ist. Der Beschleunigungssensor
60 enthält einen Dehnungsmessstreifen 61. Ein Gewicht ist am Vorderende
angebracht. Die Wellen 53 und 54 werden zum Halterungsabschnitt
für den Beschleunigungssensor 60. Ein Gewicht 55, das schwerer
als das Gewicht 62 ist, ist an der – Polwelle 54 angebracht.
Dementsprechend kann der Beschleunigungssensor 60 mit den
Wellen 53 und 54 als Drehpunkt frei um 360 Grad drehen. Da das
Gewicht 55 stets in der Vertikalrichtung (nach unten) angeordnet ist, unabhängig
davon, in welcher Richtung der Grundkörper 50 orientiert ist, behält der
Beschleunigungssensor 60 einen horizontalen einseitig eingespannten Zustand,
stets parallel zum Boden. Bei dieser Ausführungsform ist lediglich ein Beschleunigungssensor
erforderlich, da der Beschleunigungssensor 60 um 360 Grad drehbar ist. Der in dem
Pedometer der ersten und zweiten Ausführungsform verwendete Winkelnachweissensor
ist nicht erforderlich.
Der Funktionszustand des Winkelnachweissensors im Pedometer der ersten
Ausführungsform wird nachfolgend unter Bezug auf 9
beschrieben. Der in 9 gezeigte Winkelnachweissensor
enthält vier leitfähige Stifte ➀–➃, die unter gleichem Abstand
vom Mittelpunkt angeordnet sind, sowie einen leitfähigen Ring 70, der außen
und um die Stifte ➀–➃ herum angeordnet und drehbar vorgesehen
ist, so dass er Kontakt mit den Stiften bildet. Von den vier Stiften ➀–➃
sind die Stifte ➀ und ➃ sowie die Stifte ➁ und ➂ elektrisch
miteinander verbunden. Die Stifte ➀–➃ sind in einer Weise befestigt,
in der sie von dem Substrat im Grundkörper des Pedometers abragen.
Wenn sich der Grundkörper des Pedometers im Gegenuhrzeigersinn dreht,
drehen sich gleichzeitig die vier Stifte ➀–➃, wie dies in
9 gezeigt. In den Zuständen A und B der 9
ist der Ring 70 mit den Stiften ➀ und ➁ in Berührung gebracht.
Da alle vier Stifte ➀–➃ elektrisch angeschlossen sind, kann
eine Identifikation erfolgen, dass der Grundkörper der Nähe der Horizontalrichtung
zugekehrt ist. In den Zuständen C, D und E in 9 ist
der Ring 70 nur mit dem Stift ➁ in Berührung. In den Zuständen F
und G bildet der Ring 70 einen Kontakt mit den Stiften ➁ und ➂.
Da die Stifte ➀ und wie die Stifte ➁ und ➂ nicht elektrisch
verbunden sind, kann eine Bestimmung erfolgen, dass der Grundkörper der Nähe der
Vertikalrichtung zugekehrt ist. Es kann also der Nachweis erfolgen, ob der Grundkörper
in die Nähe der Horizontalrichtung oder Vertikalrichtung gekippt ist. Das gleiche
gilt für den Fall, wo der Grundkörper im Uhrzeigersinn gedreht wird.
In 2 wird ein Signal, das den geneigten
Zustand des Grundkörpers des Pedometers angibt, durch den Winkelnachweissensor
5, der wie in 9 aufgebaut ist, auf die MPU
16 gegeben. Wenn beispielsweise an der MPU 16 die Bestimmung erfolgt,
dass der Pedometergrundkörper in der Horizontalrichtung geneigt ist, wird Strom
aus dem Ausgang der MPU 16 auf die Spannungsquelle der Analogverstärkerschaltung
11 und des Komparators 12, die dem Beschleunigungssensor
3 der Horizontalrichtung zugeordnet sind, gegeben. In diesem Fall wird
der Spannungsquelle der Analogverstärkerschaltung 14 und des Komparators
15, die dem Beschleunigungssensor 4 der Vertikalrichtung entsprechen,
kein Strom zugeführt. Im Gegensatz dazu wird, wenn durch die MPU 16 die
Bestimmung erfolgt, dass sich der Pedometergrundkörper in der Vertikalrichtung neigt,
Strom vom Ausgang der MPU 16 der Spannungsquelle der Analogverstärkerschaltung
14 und des Komparators 15 zugeführt. Kein Strom zugeführt wird
jedoch der Spannungsquelle der Analogverstärkerschaltung 11 und des Komparators
12. Die Spannungsquellen der Analogschaltungen 10 und
13 werden also gemäß der Ausgabe des Winkelnachweissensors 5 gesteuert.
Wenn der zu verwendende Beschleunigungssensor in Zuordnung zur Spannungsversorgungssteuerung
der Analogschaltungen 10 und 13 geändert wird, d. h., wenn die
Analogschaltung einen Stromeingabezustand aus einem Stromausschaltzustand erreicht,
ist es wünschenswert, die Anstiegszeit im Zeitpunkt der Spannungsversorgung zu minimieren,
um eine rasche Antwort sicherzustellen. Beispielsweise wird, wenn ein Signal in
die in 10 gezeigt Schaltung nicht eingegeben wird,
eine Referenzspannung V1 bei VOUT ausgegeben. Wenn dem Operationsverstärker
ohne eine Diode D Spannung aufgegeben wird, sind mehrere Sekunden erforderlich,
bis VOUT den Wert V1 erreicht. Dies liegt daran, dass
die Ladezeit des Kondensators C1 erhöht ist, da die Konstante des Kondensators C1
und die Konstante des Widerstands V2 erhöht sind, um den Verstärkungsfaktor anzuheben.
Die Anstiegszeit bei Spannung EIN ist also erhöht.
Durch eine Anordnung der Diode D, wie in 10
gezeigt, wird die Aufladung des Kondensators C1 über die Diode D ausgeführt, nicht
über den Widerstand R2. Infolgedessen ist die Aufladezeit verkürzt, wodurch die
Anstiegszeit bei Spannung EIN 1/2 oder weniger wird. Ein durch die MPU gesteuerter
Analogschalter SW1, wie er in 11 gezeigt ist, kann
anstelle der Diode D angeordnet sein. In diesem Fall wird der Analogschalter SW1
für eine bestimmte Zeit eingeschaltet, nachdem der Verstärkerschaltung Spannung
zugeführt worden ist. Durch den oben beschriebenen Effekt wird die Aufladezeit verkürzt
und die Anstiegszeit vermindert, wenn Spannung zugeführt wird.
Die Ausführung des Winkelnachweisvorganges des Pedometers gemäß der
ersten Ausführungsform wird nachfolgend unter Bezug auf die 12
bis 14 beschrieben. Vor dem Zählen der Anzahl
der Schritte wird der Pedometergrundkörper 1 am Gürtel angebracht oder in eine Kleidungstasche
oder eine Tasche gesteckt. In Schritt (nachfolgend als ST abgekürzt) 1 erfolgt der
Nachweis, ob man sich in der Vorgangszeit befindet oder nicht. Wenn NEIN, wird der
Vorgang beendet. Wenn JA, wird die Schaltkreisspannung des Winkelnachweissensors
5 eingeschaltet (ST2). Diese Vorgangszeit dient dazu, einen Winkelnachweisvorgang
beispielsweise alle 250 ms (Abtastung 4 Hz) durchzuführen. Das Ausgangssignal des
Winkelnachweissensors 5 wird auf die MPU 16 gegeben. Die MPU
16 liest dieses Signal als Daten D ein (ST3). Dann wird die Schaltkreisspannung
des Winkelnachweissensors 5 ausgeschaltet (ST4). Da die Spannung des Winkelnachweissensors
5 zur Vorgangszeit eingeschaltet und dann ausgeschaltet wird, nachdem die
Daten D herausgezogen sind, kann der Energieverbrauch reduziert und die Lebensdauer
der Spannungsquelle erhöht werden.
In ST5 erfolgt eine Bestimmung, ob der erste Beschleunigungssensor
verwendet wird oder nicht. Wenn er verwendet wird, erfolgt eine Bestimmung, ob die
eingelesenen Daten D Tief sind (ST6). Wenn JA, erfolgt eine Bestimmung, ob der Zähler
i ≥ 4 (ST7). Wenn dies JA ist, wird der zu verwendende Beschleunigungssensor
auf den zweiten Beschleunigungssensor 4 geändert (ST10) . Der Zähler wird
auf i = 0 initialisiert (ST11) , und der Vorgang endet. Im Einzelnen ändert sich
das Ausgangssignal des Neigungswinkels des Grundkörpers, der für jeden bestimmten
Zyklus mit dem Winkelnachweissensor 5 nachgewiesen wird. Das veränderte
Ausgangssignal ist für eine voreingestellte Anzahl von Zyklen (viermal hier) kontinuierlich,
so dass der zu verwendende beschleunigte Sensor gewechselt wird. Bei einem NEIN
in ST6, wird der Zähler auf i = 0 gesetzt (ST8). Bei NEIN in ST7 wird der Zähler
auf i = i + 1 gesetzt (ST9). Dann enden die jeweiligen Vorgänge.
Bei NEIN in ST5 erfolgt eine Bestimmung, ob die Daten D Hoch sind
oder nicht (ST12). Wenn JA, erfolgt eine Bestimmung, ob der Zähler i ≥ 4 (ST13).
Wenn dies auch JA ist, wird der verwendete Beschleunigungssensor aus den oben beschriebenen
Gründen auf den ersten Beschleunigungssensor 3 geändert (ST16). Der Zähler
wird auf i = 0 gesetzt (ST11), und der Vorgang endet. Bei NEIN in ST12 wird der
Zähler auf i = 0 gesetzt (ST14). Bei NEIN in ST13 wird der Zähler auf i = i + 1
gesetzt (ST15). Die betreffenden Vorgängen enden.
Aus obigem Flussdiagramm ergibt sich, dass durch die MPU
16 gemäß Daten D des Winkelnachweissensors 5 die Bestimmung erfolgt,
ob das Ausgangssignal des Beschleunigungssensors in der horizontalen Richtung oder
des Beschleunigungssensors in der vertikalen Richtung auszuwählen ist. Die Anzahl
der Schritte wird gemäß dem Ausgangssignal des ausgewählten Beschleunigungssensors
gezählt. Wenn durch den Winkelnachweissensor eine Winkeländerung kontinuierlich
eine bestimmte Anzahl von Malen (viermal) festgestellt wird, wird das Signal (Störsignal)
des Winkelnachweissensors, das durch den Körper beim Gehen oder dergleichen bewirkt
wird, gelöscht, da der verwendete Beschleunigungssensor geändert wird. Dies verhindert
einen fehlerhaften Nachweis durch den Winkelnachweissensor 5 (siehe
14).
Eine weitere Ausführungsform eines in obigem Pedometer verwendeten
Winkelnachweissensors wird nachfolgend beschrieben.
(4) Vierte Ausführungsform
Unter Bezug auf die 15a–15d,
16a und 16b enthält ein
Winkelnachweissensor 51 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ein Gehäuse
52, einen Ball 53, der eine bewegliche Einheit ist, eine Infrarot-Leuchtdiode
54 und einen Infrarot-Phototransistor 55, die einen optischen
Sensor bilden, sowie einen hohlen Abschnitt 56, welcher der Bewegungsbereich
der beweglichen Einheit ist.
Ein Kugelball 53 ist in dem hohlen Abschnitt 56
mit im wesentlichen Würfelform, der im Wesentlichen in der Mitte des Gehäuses
52 vorgesehen ist, aufgenommen. Der Ball 53 bewegt sich in dem
durch die Wände von inneren Seitenflächen 56a, 56b,
56c, 56d, einer Oberseite 56e, und einer Unterseite
56f umschlossenen hohlen Abschnitt 56. Da der Abstand zwischen
Ober- und Unterseite 56e und 56f geringfügig größer eingestellt
ist als der Durchmesser des Balls 53, bewegt sich der Ball 53
hauptsächlich zwischen den inneren Seitenflächen 56a, 56b,
56e, 56d.
Das Gehäuse 52 ist ein Kunstharzformteil, und der Ball
53 ist aus einem elastischen Material, wie etwa Gummi, ausgebildet. Durch
Ausbilden der Komponenten aus solchen Materialien wird die Nachweisgenauigkeit auch
dann nicht beeinträchtigt, wenn eine Verwendung an einem Ort stattfindet, wo Magnetismus
vorhanden ist. Die Materialien beschränken sich jedoch nicht auf solche Materialien.
Die inneren Seitenflächen 56a, 56b, 56c und
56d des Gehäuses 52 brauchen nicht eben zu sein und es kann eine
Nut, die der Krümmung des Balls 53 entspricht, in Längsrichtung vorgesehen
sein. Die bewegliche Einheit beschränkt sich nicht auf eine Kugel, wie etwa den
Ball 53, und kann auch ein Zylinder bzw, eine Säule oder dergleichen sein.
Der Querschnitt beschränkt sich nicht auf einen Kreis und kann auch eine Ellipse
sein.
Öffnungen 57 und 58 sind an den beiden gegenüberliegenden
Seiten des hohlen Abschnitts 56, der im Wesentlichen einen Quader bildet,
vorgesehen. Eine Infrarot-Leuchtdiode 54 und ein Infrarot-Phototransistor
55 sind einander zugekehrt in Ausnehmungen 59, bzw.
60 aufgenommen, die an der Außenseite der Öffnungen 57 und
58 vorgesehen sind. Leitungen 54a und 54b, sowie Leitungen
55a und 55b werden von der Infrarot-Leuchtdiode 54, bzw.
dem Infrarot-Phototransistor 55 herausgeführt. Da der Ball 53,
die Inrarot-Leuchtdiode 54 und der Infrarot-Phototransistor 55
im Gehäuse 52 eingesiegelt sind, wird die Nachweisgenauigkeit nicht durch
das Einführen von Störlicht und Staub verschlechtert.
l ist die optische Achse, die die Leuchtdiode 54 und den
Phototransistor 55 verbindet, und m1 und m2 sind
Ebenen, die senkrecht zur optischen Achse l sind. In der vorliegenden Ausführungsform
sind die Winkel &agr; und &agr;' von inneren Seitenflächen 56a und
56b zur Ebene m1 und die Winkel &bgr; und &bgr;' von inneren
Seitenflächen 56c und 56d zur Ebene m2 beide auf 45
Grad eingestellt.
17 zeigt den Schaltungsaufbau des Winkelnachweissensors
51. Ein Widerstand R0 zur Verhinderung des Fließens eines zu
hohen Stroms ist mit der Leuchtdiode 54 in Reihe geschaltet. An der Emitterseite
des Phototransistors 55 ist ein Widerstand R1 in Reihe angeschlossen.
Durch Leiten eines Vorwärtsstroms zur Schaltung 62 gibt die Infrarot-Photodiode
54 Licht ab. Das Eintreffen dieses Lichts an der Lichtempfangsfläche des
Photodetektors macht die Kollektor-Emitterstrecke des Infrarot-Phototransistors
55 leitend und bewirkt, dass ein Strom IC zur Schaltung
63 fließt. Eine Spannung ICR1, die am Widerstand
R1 durch den Strom IC erscheint, wird über einen Ausgang
64, der an der Emitterseite zur Beobachtung vorgesehen ist, abgenommen.
Das Nachweisprinzip des Winkelnachweissensors 51 gemäß der
vierten Ausführungsform wird nachfolgend beschrieben.
Im Winkelnachweissensor 51 wird die zu dem in 15b
gezeigten Querschnitt B-B parallele Ebene als die Nachweisreferenzebene genommen.
Der Neigungswinkel aus der Horizontalrichtung zu dieser Ebene wird festgestellt.
Daher wird das Gehäuse 52 am Objekt der Messung so angebracht, dass die
Nachweisreferenzebene des Objekts für die Zählung parallel zur Nachweisreferenzebene
des Winkelnachweissensors 51 ist. Auch müssen das Objekt der Zählung und
der Sensor so beibehalten werden, dass die Nachweisreferenzebene im Wesentlichen
senkrecht ist.
18 zeigt den Zustand des Winkelnachweissensors
51 geneigt um einen bestimmten Winkel innerhalb der Nachweisreferenzebene
mit dem Querschnitt B-B. Wenn der Neigungswinkel ungefähr 0–30 Grad ist, ist
der Ball 53 an der Öffnung 58 auf der optischen Achse von der
Leuchtdiode 54 zum Phototransistor 55 angeordnet. Der oben beschriebene
Strom IC wird nicht geleitet, und es gibt keine Ausgabe des Phototransistors
55. Wenn der Neigungswinkel ungefähr 60–90 Grad ist, ist der Ball
53 an einer ersten Halteposition, nicht auf der optischen Achse, angeordnet.
Der oben beschriebene Strom IC wird daher geleitet, was zu einer Ausgabe
des Phototransistors 55 führt. Wenn sich der Neigungswinkel in der Nachbarschaft
bei 45 Grad befindet, rollt der Ball 53 aus der Öffnung
58 längs der inneren Seitenfläche 60d zur ersten Halteposition
61 gemäß der Form des Balls und den Berührbedingungen mit der Innenfläche
des Gehäuses. Der Ball trifft auf die innere Seitenfläche 56a und springt
längs der inneren Seitenfläche 56d bis zur Öffnung 58 zurück und
stößt dann gegen die innere Seitenfläche 56c und springt wieder zurück.
Der Ball bewegt sich zwischen den inneren Seitenflächen 56a und
56c hin und her. Im Zustand in der Nachbarschaft eines Neigungswinkels
von 45 Grad überquert der Ball daher die optische Achse häufig, was zu einer intermittierenden
Ausgabe des Phototransistors 55 führt. Die Methode des Abschätzens des
Winkels, wenn er sich in der Nachbarschaft des Neigungswinkels von 45 Grad befindet,
wird nachfolgend beschrieben.
Die 19a–19d
zeigen den Übergang in dem durch einen Komparator umgewandelten Impulssignal, so
dass das Signal ein Niveau Hoch annimmt, wenn durch den Phototransistor
55 eine Ausgabe erzeugt wird, und ein Niveau Tief, wenn vom Phototransistor
55 keine Ausgabe erzeugt wird. Wie in den 19a–
19d gezeigt, ist die Auftrittshäufigkeit
eines Signals Hoch innerhalb einer bestimmten Zeitdauer je nach Neigungswinkel unterschiedlich.
Durch Registrierung der Auftrittshäufigkeit eines Signals Hoch innerhalb einer bestimmten
Zeitdauer in Bezug auf eine bestimmten Neigungswinkel kann der Neigungswinkel durch
Vergleichen mit der Ausgabe des Phototransistors 55 abgeschätzt werden.
Die Methode des Abschätzens des Winkels gemäß dem Winkelnachweissensor
der vorliegenden Erfindung ist in 20 gezeigt. In ST21
werden i = 0 und k = 0 gesetzt. In ST22 erfolgt eine Bestimmung, ob die Ausgabe
des Winkelnachweissensors 55 ein H-Niveau erreicht oder nicht. Wenn das
Niveau Hoch ist, geht die Steuerung nach ST24 weiter, wo k = k + 1 eingestellt wird.
Wenn das Niveau nicht Hoch ist, geht die Steuerung nach ST23 weiter. Nach Einstellen
von i = i + 1 geht die Steuerung nach ST24 weiter. Die Steuerung geht von ST24 nach
ST25 weiter, wo eine Bestimmung erfolgt, ob k = N. Wenn k nicht N ist, wird
für T0 ein Warten in ST26 durchgeführt und nach ST22 zurückgekehrt. Wenn
k = N, geht die Steuerung nach ST27 weiter, wo eine Bestimmung erfolgt, ob i < Nth
oder nicht. Wenn i < Nth in ST27, erfolgt eine Bestimmung, dass der Winkel
kleiner als 45 Grad ist. Wenn i nicht kleiner als Nth ist, erfolgt die
Bestimmung, dass der Winkel wenigstens 45 Grad ist. Die Steuerung kehrt nach A zurück.
In der vorliegenden Ausführungsform ist i der Impuls einer konstanten
Zeitdauer und Nth ein Wert, der 45 Grad entsprechend eingestellt ist,
wie oben beschrieben. Ferner ist T0 250 ms, und die Abtastung wird bei
der vorliegenden Ausführungsform über 4 Sekunden durchgeführt. Im Flussdiagramm
wird die Anzahl von Impulsen innerhalb einer konstanten Zeitdauer gezählt, der Winkel
kann ähnlich aber auch festgestellt werden, indem die Zeit des Auftretens eines
Hoch-Niveaus oder Tief-Niveaus innerhalb einer konstanten Zeitdauer gezählt wird.
21 ist ein Blockdiagramm, welches einen
Aufbau einer Winkelnachweisvorrichtung zeigt, die den Winkelnachweissensor enthält,
der den oben beschriebenen Vorgang ausführt. Der Winkelnachweissensor
51 erzeugt ein einem Winkel entsprechendes elektrisches Signal. Ein A/D-Wandler
65 wandelt dieses Signal in ein Digitalsignal von wenigstens 1 Bit um.
Eine MPU (Microprocessing Unit; Mikroprozessoreinheit) führt einen Berechnungsvorgang
gemäß dem Digitalsignal durch, um den Winkel abzuschätzen und zu bestimmen.
Der Nachweis, ob der Neigungswinkel des Grundkörpers des Winkelnachweissensors
kleiner 45 Grad oder 45 Grad und höher ist, kann in dem Fall genau erfolgen, wo
das Objekt der Zäh-lung, an welchem der Nachweissensor der vorliegenden Erfindung
angebracht ist, stationär ist, oder wenn der Ball 53 hauptsächlich maßvoll
an der inneren Seitenfläche entlangrollt. In einem Fall, wo das Objekt der Zählung
in einer konstanten Richtung rollt, kann die Anzahl der Rotationen festgestellt
werden, da der Ball 53 die oben beschriebene Bewegung in dem hohlen Abschnitt
56 wiederholt.
Die Winkel &agr;, &agr;' der inneren Seitenflächen 56a und
56b zur Ebene ml und die Winkel &bgr;, &bgr;' von inneren Seitenflächen
56c und 56d zur Ebene m2 sind in der vorliegenden Ausführungsform
beide auf 45 Grad eingestellt, bei der Bestimmung, ob der Winkel oberhalb oder unterhalb
eines gewünschten, von 45 Grad verschiedenen, Winkels liegt, kann aber durch Änderung
dieser Einstellwerte auch nach dem in 20 gezeigten
Vorgang erfolgen.
In der vorliegenden Ausführungsform ist &agr; = &agr;' und &bgr; =
&bgr;'. Es kann jedoch auch &agr; ≠ &agr;' und &bgr; ≠ &bgr;' eingestellt
werden, so dass der Winkel der inneren Seitenfläche 56a zur Ebene ml sich
vom Winkel der inneren Seitenfläche 56b zur Ebene ml unterscheidet und
sich der Winkel der inneren Seitenfläche 56c zur Ebene m2 vom
Winkel der inneren Seitenfläche 56d zur Ebene m2 unterscheidet.
Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass, um ähnlich den Winkel festzustellen, wenn
der Winkelnachweissensor um 180 Grad in einer bestimmten Richtung gedreht ist, die
einander zugekehrten inneren Seitenflächen parallel ausgebildet sein müssen, d.
h., &agr; = &bgr; und &agr;' = &bgr;'. Der Aufbau des hohlen Abschnitts ist daher
nicht auf den Quader, wie in der vorliegenden Erfindung, beschränkt, und der Querschnitt
parallel zur Nachweisreferenzebene kann ein Parallelogramm, wie etwa eine Raute
oder ein Rechteck, sein.
(5) Fünfte Ausführungsform
Bei der vierten Ausführungsform wurde ein Winkelnachweis in einem
statischen Zustand oder in einem mäßig gedrehten Zustand beschrieben. Bei der fünften
Ausführungsform wird ein Winkelnachweis in dem Zustand, wo Bewegung, wie die eines
Fußgängers, zugeordnet ist, beschrieben. Der Aufbau des Winkelnachweissensors und
der Winkelnachweisvorrichtung per se ist ähnlich zu dejenigen der vierten Ausführungsform.
Gleiche Bezugszeichen sind zugeteilt und eine ausführliche Beschreibung derselben
wird nicht wiederholt.
In einem Umstand, wo die vorgenannte Bewegung damit einhergeht, kollidiert
der Ball 53 wiederholt mit den inneren Seitenflächen 56a,
56b, 56c und 56d und bewegt sich dauernd innerhalb des
hohlen Abschnitts 56, unabhängig vom Neigungswinkel des Grundkörpers des
Winkelnachweissensors 51. In Ansprechung auf diese Bewegung wird die Ausgabe
des Phototransistors 55 intermittierend vorgesehen, unabhängig vom Neigungswinkel
des Grundkörpers des Winkelnachweissensors 51.
Unter Berücksichtigung des Bewegungszustands des Balls 53
wird der Relativwinkel, der durch die auf den Ball 53 wirkende Schwerkraft
und die inneren Seitenflächen 56a, 56b, 56c und
56d, welche die bindenden Bewegungsbedingungen sind, gebildet wird, durch
den Neigungswinkel des Grundkörpers des Winkelnachweissensors 51 bestimmt,
auch wenn die Bewegung des Grundkörpers des Winkelnachweissensors 51 nicht
konstant ist. Genauer wird der Bewegungszustand des Balls 53 durch den
Neigungswinkel des Grundkörpers des Winkelnachweissensors 51 beherrscht.
Gemäß einem Prinzip, das ähnlich demjenigen des Winkelnachweises in
der Gegend von 45 Grad bei der vierten Ausführungsform ist, kann der Winkel durch
die Auftrittshäufigkeit einer Hoch-Signalausgabe des Phototransistors
55 innerhalb einer bestimmten Zeit abgeschätzt und bestimmt werden. Durch
Einstellen von Nth im Flussdiagramm der 20
in Bezug auf jeden Winkel kann ein Nachweis irgendeines Winkel zusätzlich zu den
Winkeln in der Nachbarschaft von 45 Grad nach einem ähnlichen Vorgang festgestellt
werden.
(6) Weitere Ausführungsformen
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird nachfolgend beschrieben. Komponenten, die denjenigen der vierten und fünften
Ausführungsform ähnlich sind, sind die gleichen Bezugszeichen zugeordnet und eine
ausführliche Beschreibung derselben wird nicht wiederholt. Lediglich Elemente, die
unterschiedlich sind, werden beschrieben werden.
Bei der vierten und fünften Ausführungsform wird ein optischer Sensor,
der durch eine Leuchtdiode 54 und einen Phototransistor 55 gebildet
ist, als die Präsenznachweismittel verwendet. Jedoch kann auch ein Nachweis, der
eine elektromagnetische Welle, eine Schallwelle, eine Ultraschallwelle und dergleichen
verwendet, durchgeführt werden, solange das Vorhandensein einer beweglichen Einheit
in einem bestimmten Bereich nachgewiesen werden kann. Ein Infrarot-Laser kann anstelle
der Infrarot-Photodiode 54 verwendet werden. Auch kann eine Infrarot-Photodiode
anstelle des Infrarot-Phototransistors 55 verwendet werden.
Bei der vierten und fünften Ausführungsform ist der Bewegungsbereich
des Balls 53 ein Hohlraum mit im Wesentlichen Quaderform. Es ist unwahrscheinlich,
dass sich der Ball zwischen oberer und unterer Fläche 56e und
56f bewegt, und er zeigt eine Bewegung in einer zweidimensionalen Weise.
Der Ball ist jedoch nicht auf diese Weise beschränkt und kann sich in dreidimensionaler
Weise bewegen, indem der Hohlraum mit Axialsymmetrie um die optische Achse des optischen
Sensors herum ausgebildet wird. Mit dieser Ausführung können alle Ebenen die die
optische Achse enthalten, als die Nachweisreferenzebene eingestellt werden. Es ist
zu beachten, dass sich der Hohlraum nicht auf einen solchen beschränkt, der Axialsymmetrie
zur optische Achse hat.
Bei der vierten und fünften Ausführungsform ist der Bewegungsbereich
des Balls 53, der eine bewegliche Einheit ist, innerhalb eines Hohlraums,
der durch die inneren Seitenflächen 56a, 56b, 56c und
56d und die Oberseite sowie die Unterseite 56e und 56f
im Gehäuse 52 reguliert wird. Das Element, das den Bewegungsbereich der
beweglichen Einheit reguliert, beschränkt sich jedoch nicht darauf und kann durch
einen elastischen Körper, wie etwa eine Feder, gehaltert werden. Die vorliegende
Ausführungsform richtet sich auf eine Änderung des Bewegungszustands der beweglichen
Einheit im Bewegungsbereich ansprechend auf die Neigung des Grundkörpers des Winkelnachweissensors.
Der sich ändernde Bewegungszustand wird gewonnen als die Zeit oder Häufigkeit des
Auftretens der beweglichen Einheit in einem Bereich innerhalb des Bewegungsbereichs
in einer konstanten Zeitdauer. Der Winkel wird gemäß dem gewonnenen Wert festgestellt.
Dadurch kann der Winkel festgestellt werden, wenn der Bewegungsbereich der beweglichen
Einheit so reguliert ist, dass sich der Bewegungszustand der beweglichen Einheit
innerhalb des Bewegungsbereichs gemäß der Neigung des Grundkörpers des Winkelnachweissensors
ändert.
(7) Aktivitätsmonitor und Kalorimeter
Ein Aktivitätsmonitor und ein Kalorimeter, die das Prinzip des obigen
Pedometers annehmen, werden nachfolgend beschrieben. Das Aussehen und die Schaltkreisblockansicht
des Aktivitätsmonitors und des Kalorimeters sind identisch mit denjenigen des in
obiger Ausführungsform gezeigten Pedometers. Die Betriebssoftware und Anzeigedaten
sind unterschiedlich.
22 ist ein Blockschaltbild, das die Hauptkomponenten
eines Aktivitätsmonitors und Kalorimeters zeigt. Dieses Diagramm ist ähnlich demjenigen
der 2. Unter Bezug auf 22
enthält ein Aktivitätsmonitor oder ein Kalorimeter einen Beschleunigigungssensor
71, angebracht am menschlichen Körper, für den Nachweis der Bewegung des
Körpers, eine Verstärkerschaltung 72 zur Verstärkung eines durch den Beschleunigungssensor
71 festgestellten Signals, eine A/D-Wandlerschaltung 73 zur Umwandlung
des verstärkten Signals in ein Digitalsignal, eine MPU 74 mit einer bestimmten
Funktion, die später noch beschrieben wird, eine Anzeigevorrichtung 75,
einen Schalter 76 sowie eine Spannungsversorgungsschaltung 77
zur Lieferung von Spannung an jede Schaltung. Die MPU 74 beinhaltet die
Funktion der Berechnung der Bewegungsgröße gemäß einem digitalen Eingangssignal,
eine Verbleibendzielkalorieberechnungsfunktion zur Berechnung der verbleibenden
Zielkalorie unter Verwendung des abgeschätzten Kalorienverbrauchs einer bestimmten
Zeitdauer (beispielsweise 1 Tag), eine Bewegungszielgrößenberechnungsfunktion zur
Berechnung einer Bewegungszielgröße, von der es für den menschlichen Körper wünschenswert
ist, dass sie in einer bestimmten Zeit (1 Tag) konsumiert wird, sowie eine Lebensaktivitätindexberechnungsfunktion
zur Berechnung des Lebensaktivitätsindex. Geschlecht, Alter, Bewegungsausmaß, Lebensaktivitätsniveau
und dergleichen werden auf der Anzeigevorrichtung 75 angegeben. Ein Schalter
76 enthält einen Schalter zum Ein/Ausschalten der Spannung, einen Auswahlschalter
zum Auswählen der Art von Anzeige sowie ein Schalter zur Eingabe von Geschlecht,
Alter und dergleichen.
Bei dieser Bewegungsgrößenmaßvorrichtung werden Übung, Lebensaktivitätsniveau
und dergleichen durch die einzelnen Berechnungsfunktionen berechnet. Diese Berechnung
erfordert den Grundumsatz, der auf verschiedene Weise gewonnen werden kann.
Ein Weg besteht darin, die vorliegende Gleichung (1) zu verwenden.
Genauer wird der Grundumsatz B gewonnen durch:
B = Bs × S (1)
Bs: Grundumsatz-Standardwert pro 1 m2 Körperoberfläche (kcal/m2/Zeit)
S: Körperoberfläche (m2)
=(Körpergewicht·kg)0,444 ×
(Größe·cm) 0,663 × 0,008883
Es ist zu beachten, dass die Gleichung (1) für ein Individuum von
sechs Jahren oder älter gilt und dass der Wert von Bs abhängig von Geschlecht und
Alter unterschiedlich ist. Der Wert kann aus "Ernährungserfordernisse des Japaners
(5. Überarbeitung)" beispielsweise gewonnen werden.
Der Lebensaktivitätsindex kann folgendermaßen berechnet werden. Der
gesamte energetische Stoffwechselumsatz A für einen Tag wird durch die folgende
Gleichung (2) mit der durch Übungen und dergleichen verbrauchten Energie B·&khgr;,
dem Grundumsatz B, und dem Umsatz durch spezifische dynamische Aktion (0,1·A;
die für die Verdauung benötigte Energie·absorbierte aufgenommene Nahrung)(&khgr;
ist der Lebensaktivitätsindex).
A = B·&khgr; + B + (1/10)A (2)
Eine Modifikation dieser Gleichung ergibt:
&khgr; = ((9/10) × (A/B)] – 1 (3)
Der Lebensaktivitätsindex &khgr; kann gewonnen werden, indem der Grundumsatz
B, der durch Berechnung aus Geschlecht·Alter·Größe·Gewicht
gewonnen ist, und der gesamte energetische Stoffwechselumsatzes A, der von der MPU
unter Verwendung des Grundumsatzes B berechnet wird, und der Übungsgrad, der aus
der Wellenform des Beschleunigungssensors gewonnen wird, in die obige Gleichung
(3) eingesetzt werden.
Das Übungsniveau kann durch Unterteilen des berechneten Lebensaktivitätsindex
&khgr; in beispielsweise vier Stufen gemäß dem Lebensaktivitätsniveau identifiziert
werden.
Die Zielbewegungsgröße wird mit dem obigen Lebensaktivitätsindex &khgr;
als Ziel berechnet. In diesem Fall wird der Lebensaktivitätsindex &khgr; auf einen
geeigneten Wert von 0,5 eingestellt, und die obige Gleichung (2) verwendet. Genauer
wird, da die Zielbewegungsgröße A
A = B·&khgr; + B + (1/10)A
ist, das Folgende gewonnen:
A = (10/9)·(1 + &khgr;)·B
Mit &khgr; = 0,5 kann die Zielbewegungsgröße A berechnet werden durch:
A = 1.67 × B (4)
Das Anzeigeformat des Anzeigebildschirms der Anzeigevorrichtung
5 wird nachfolgend beschrieben. 23 zeigt ein
Beispiel eines Anzeigebildschirms. Unter Bezug auf 23
ist der Anzeigebildschirm in einen oberen Abschnitt 80 und einen unteren
Abschnitt 81 unterteilt. Die Bewegungsgröße (Gesamtkalorienverbrauch, cal)
wird in Zahlen im oberen Abschnitt 80 angezeigt. Das Lebensaktivitätsniveau
der letzten einen Woche und das Mittel einer Woche wird in dem Format eines Balkengraph
im unteren Abschnitt 81 angezeigt. Das Aktivitätsniveau wird in drei Stufen
I (leicht), II (mäßig), III (relativ schwer) unterteilt. II (mäßig) wird als Zielniveau
eingestellt. In diesem Anzeigeformat werden die Lebensaktivitätsgröße (Gesamtkalorienverbrauch)
und das Aktivitätsniveau am Ende des Tages berechnet und automatisch angezeigt.
Auch werden der Kalorienverbrauch eines jeden Tages für die letzte eine Woche (7
Tage), der mittlere Kalorienverbrauch von 7 Tagen und das mittlere Aktivitätsniveau
angezeigt. Eine automatische Speicherfunktion sollte beispielsweise vorgesehen sein,
um den Kalorienverbrauch und das Aktivitätsniveau einer Woche aufzuzeichnen. Mit
einem solchen Anzeigeformat lässt sich die Tendenz körperlicher Übung der letzten
einen Woche auf einen Blick identifizieren.
Ein weiteres Anzeigeformat ist in 24
gezeigt. Bei diesem Anzeigeformat wird der Zielkalorienverbrauch mit Eingabe von
Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht für jedes Individuum automatisch eingestellt
und angezeigt. Das Maß der Erzielung dieses Zielkalorienverbrauchs wird durch einen
Balkengraph und ein Bild angezeigt.
Ein Aktivitätsmonitor zeigt nur den unteren Abschnitt von
23 an, und ein Kalorimeter zeigt nur den oberen Abschnitt
von 23 an.
Gewerbliches Anwendungsgebiet
Wie oben beschrieben, braucht das Pedometer der vorliegenden Erfindung
nicht auf die Anwendung am Gürtel um die Taille herum beschränkt zu sein. Eine Schwankung
kann unter Verwendung eines Sensors gemäß der Orientierung des Grundkörpers des
Pedometers auch dann festgestellt werden, wenn es in der Tasche eines Kleids oder
einer Hose oder in einer Tragetasche angeordnet ist. Die Anzahl der Schritte kann
in einem beliebigen Zustand gezählt werden.