Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur Abtrennung von Antischaummitteln auf Silikonbasis von verseifbaren lipophilen Verbindungen, wobei man a) die verseifbaren lipophilen Verbindungen in einem Gemisch, umfassend Antischaummittel auf Silikonbasis, verseift und anschließend b) die organische Phase, enthaltend gereinigte Fettsäuren, von einer wässrigen Phase isoliert.
Beschreibung[de]
Schaumbildung ist in der Biotechnologie ein weit verbreitetes Problem.
Besonders bei der Kultivierung von Mikroorganismen kann die Schaumbildung zu einem
äußerst kritischen Prozessparameter werden. Ohne entsprechende Kontrolle kann durch
übermäßige Schaummengen die Kapazität der Bioreaktoren verringert werden, Prozesszeiten
und -kosten können maßgeblich erhöht werden aber auch die Aktivität des Biokatalysators
kann nachteilig beeinflußt werden. Aus diesem Grund werden dem Medium häufig Antischaummittel
beigemischt.
Antischaummittel (Schaumverhütungsmittel, Schauminhibitoren, Schaumdämpfer,
Schaumbremsen) ist eine Bezeichnung für Substanzen, die schäumenden Flüssigkeiten
zugesetzt werden, um deren Schaumbildung zu reduzieren oder zu verhindern.
Es handelt sich dabei entweder um grenzflächenaktive Stoffe, die die
Schaumbildner aus der Grenzfläche verdrängen, ohne selbst Schaum zu erzeugen, oder
aber Produkte, die die Oberflächenspannung des Wassers erhöhen, wie z. B. natürliche
Fette und Öle oder Fettalkohole.
In biotechnischen Verfahren ist die Verwendung von Entschäumern auf
Silikonbasis weit verbreitet.
Die Zugabe von Silikonen als Antischaummittel kann aber zu erheblichen
Problemen bei der Aufarbeitung der produzierten Wertstoffe führen. (Steele, Landon
M. (2000): Antifoam: Friend or foe? A study of bio-process integration in industrial
enzyme manufacturing. Bio-process engineering, Abstr. Paper.-Am. Chem. Soc., 221st
BIOT-065). Insbesondere bei der Aufarbeitung lipophiler (wasserunlöslicher) Wertstoffe,
wie beispielsweise bei Ölen hochungesättigter Fettsäuren (PUFAs für polyunsaturated
fatty acids) gestaltet sich eine Abtrennung der Silikone schwierig, da die physikalischen
Eigenschaften der Silikone denen der lipophilen Verbindungen sehr ähnlich sind.
Ein klassischer und weit verbreiteter Prozessschritt bei der Gewinnung
von Biomasse aus einer Fermentation ist die Separation bzw. Zentrifugation. Dabei
kommt es zur Abtrennung der Biofeuchtmasse von der Kulturbrühe (Fermenterbrühe).
Gleichzeitig können bei diesem Verfahrensschritt auch hohe Anteile der Silikonöle
in die Biofeuchtmasse gelangen. Die Zentrifugation kann dabei zur Aufkonzentrierung
des Silikons führen (Freshour, Amy Rene; Hung, Stephen Lan-sun; Kim, Bang Mo; Moses,
Mark Allan; North, Alan Frederick, Houston, Don Royall (2001): System and method
for removing silicone oil from treatment plant sludge. US. Patent 6319406).
Wird die Biofeuchtmasse oder auch Biotrockenmasse (z.B. erhält man
diese nach Trocknung der Biofeuchtmasse durch Verwendung eines Sprühtrockners oder
durch Gefriertrocknung (Lyophilisation)) anschließend mit einem organischen Lösungsmittel
extrahiert, ev. nach vorherigem Aufschluss (beispielsweise mittels Kugelmühle oder
Hochdruckhomogenisator) kann der Silikonentschäumer ebenfalls zum großen Teil in
die organische Phase mit dem Produkt gelangen. Immer wenn ein organisches Lösungsmittel
als Extraktionsmittel verwendet wird, besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit des
Übertrittes von Silikon in die organische Phase und damit der Kontamination des
Produktes. Dies trifft auch auf die Verwendung von überkritischen Gasen (z.B. überkritisches
Kohlendioxid bei der Supercritical Fluid Chromatography (SFC), oder bei der Supercritical
Fluid Extraction (SFE)) zu, die Lösungseigenschaften aufweisen, die einem unpolaren
organischen Lösungsmittel entsprechen.
In der Regel werden die primär gewonnenen Öle einer Raffination (engt.
Refining) unterzogen. Diese führt in der Regel zu keiner Abtrennung der Silikonentschäumer.
Bei weiteren Aufreinigungen der primären Fermentationsprodukte (z.B. Speiseöle,
Triglyceride) zu hochkonzentrierten Fettsäuren (z.B. Docosahexaensäure, DHA) werden
in aller Regel die Triglyceride in Ethylester umgeestert. Dabei werden bekannte
Umesterungsverfahren mit sauren oder alkalischen Katalysatoren verwendet. Diese
Ethylestergemische können im Weiteren durch Extraktion mit einem organischen Lösungsmittel
gewonnen werden. Sehr häufig werden diese Estergemische dann durch chromatographische
Verfahren (z.B. HPLC, SFC) aufgereinigt, die auch zu keiner ausreichenden Abtrennung
der Silikone führen. Die Silikone können jedoch das Chromatographiematerial verunreinigen
oder sogar auf der Säule ausfallen und die Säule verstopfen. Dann muß das gesamte
Säulenmaterial ausgetauscht und entsorgt werden. Das stellt ein erhebliches ökonomisches
Problem dar.
Zwar gelten Silikone in der Regel als physiologisch verträglich. Allerdings
bestehen beispielsweise für bestimmte Lebensmittel sehr niedrige, gesetzlich festgelegte
Grenzwerte von höchstens 10 ppm, so dass beispielsweise in der Nahrungsmittelindustrie
ein Bedürfnis nach Fetten und Ölen besteht, die diese Grenzwerte erfüllen (vgl.
u.a. Zulassung von Silikonölen nach amerikanischem Recht in Lebensmitteln: 21CFR173.340).
Eine Abtrennung von Silikonen aus lipophilen Verbindungen oder Gemischen,
die lipophile Verbindungen umfassen, ist schwierig, da der amphiphile Charakter
und Micellenbildung (z.B. Emulsion, Dispersion) eine artifizielle Löslichkeit vortäuschen.
In der Regel sind Silikonentschäumer nicht löslich in Wasser und organischen Lösungsmitteln.
Sie können jedoch Emulsionen bilden, die nur sehr schwer abgetrennt werden können.
Ein geeignetes Verfahren zur Abtrennung von Silikonen von lipophilen
Verbindungen, wie Fettsäureestern stellt die Destillation dar. In der Regel ist
dieses Verfahren jedoch sehr teuer und nicht zur Gewinnung labiler, bzw. thermisch
nicht stabiler Verbindungen geeignet. Hierunter fallen beispielweise die PUFAs,
da deren Doppelbindungen leicht polymerisieren und oxidieren.
Ein weiteres Verfahren ist die unspezifische Absorption auf Bleicherden
(Montgomery, Curtis Jerry; Patel, Chimanbhai Purhottamdas; Shetty, Jayarama Kadangod
(1987): Method for removing antifoaming agents during processing of microbial fermentations.
EP 6-112599; Toray Industries (1984): Treatment
of waste gas containing silicone. JP 83-20994).
Dieses Verfahren ist jedoch aufwendig und teuer, außerdem werden verschiedene lipophile
Wertstoffe auch von den Bleicherden absorbiert, so dass dieses Verfahren zur Abtrennung
der Antischaummittel auf Silikonbasis von lipophilen Wertstoffen, wie PUFAs, mit
Nachteilen behaftet ist.
In Anbetracht des Standes der Technik war es nun Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Verfahren zur Abtrennung von Antischaummitteln auf Silikonbasis aus
Gemischen, die lipophile Verbindungen umfassen, zur Verfügung zu stellen. Insbesondere
soll das erfindungsgemäße Verfahren eine schonende Reinigung (thermisch) labiler
Verbindungen wie PUFAs oder deren Derivate ermöglichen. Das Verfahren sollte möglichst
einfach durchführbar und kostengünstig sein und den gesetzlichen Auflagen betreffend
Lebensmittel- Pharmaka- oder Kosmetikaqualität entsprechen.
Gelöst werden diese sowie weitere nicht explizit genannte Aufgaben,
die jedoch aus den hierin einleitend diskutierten Zusammenhängen ohne weiteres ableitbar
oder erschließbar sind, durch ein Verfahren zur Abtrennung von Antischaummitteln
auf Silikonbasis aus einem Gemisch, das lipophile Verbindungen umfasst mit allen
Merkmalen des Patentanpruchs 1. Zweckmäßige Abwandlungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
werden in den auf Anspruch 1 rückbezogenen Unteransprüchen unter Schutz gestellt.
Dadurch, dass man verseifbare lipophile Verbindungen aus einem Gemisch,
umfassend Antischaummittel auf Silikonbasis, verseift und anschließend die organische
Phase, enthaltend die gereinigten Fettsäuren, von einer wässrigen Phase isoliert,
gelingt es auf nicht ohne Weiteres vorhersehbare Weise, ein Verfahren zur Abtrennung
von Antischaummitteln auf Silikonbasis von lipophilen Verbindungen zur Verfügung
zu stellen.
Dieses Verfahren ist äußerst einfach und entsprechend kostengünstig
durchzuführen. Auch ist das Verfahren denkbar schonend, was besonders für die Aufreinigung
labiler Verbindungen, wie z. B. ungesättigter Verbindungen, wie PUFAs von Vorteil
ist.
Das Gemisch aus dem mit dem erfindungsgemäßen Verfahren Antischaummittel
auf Silikonbasis abgetrennt werden, umfasst neben dem Antischaummittel mindestens
eine verseifbare lipophile Verbindung.
Zu den erfindungsgemäß bevorzugten verseifbaren lipophilen Verbindungen
zählen natürliche Öle, wie Fischöle, Pflanzenöle, mikrobiell hergestellte Öle, aber
auch prozessierte Öle, Estergemische, freie Fettsäuregemische, gesättigte oder ungesättigte
organische Verbindungen und/oder Derivate solcher Verbindungen.
Das die verseifbaren lipophilen Verbindungen enthaltende Öl kann gemäß
einem bevorzugten Aspekt der vorliegenden Erfindung durch die Fermentation (= Kultivierung)
von Mikroorganismen erhalten werden. Die entsprechenden Techniken sind in der Fachwelt
gut bekannt.
Insbesondere wird dies durch Animpfen eines geeigneten Kultivierungsmediums
mit einem Mikroorganismus, Kultivierung des Mikroorganismus und anschließende Isolierung
des Öls aus der die Mikroorganismen umfassenden Biofeuchtmasse erreicht.
Vor der Isolierung des Öls kann die Biofeuchtmasse aufgeschlossen
werden, beispielsweise mittels Kugelmühle oder Hochdruckhomogenisator. Vor dem Aufschluss
kann die Biofeuchtmasse aufkonzentriert werden, beispielsweise durch Zentrifugation,
Tangentialfiltration, Mikrofiltration, Sedimentation, Flotation oder mittels Separatoren.
Andere Methoden sind aber ebenfalls denkbar. Der Feuchteanteil der Biofeuchtmasse
beträgt nach der Aufkonzentrierung bevorzugterweise 5–60%, bevorzugt 5–50%,
besonders bevorzugt 10–40% und ganz besonders bevorzugt 10–30%. Dieser
Feuchteanteil der Biomasse kann beispielsweise ermittelt werden, indem eine bestimmte
Menge der Biofeuchtmasse im Trockenschrank bei 180°C für 24h getrocknet wird
und anschließend der Gewichtsunterschied ermittelt wird, der dem Feuchteanteil entspricht.
Die Kultivierung selbst kann im Batch-, Fed-Batch aber auch in kontinuierlichen
oder semikontinuierlichen Verfahren durchgeführt werden. Gemäß einer besonderen
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Kultivierung in einem
Rühr-, Blasensäulen- oder Airliftfermenter oder in Spinnerflaschen durchgeführt.
Während der Fermentation kann der pH-Wert reguliert werden, vorzugsweise auf einen
Wert im Bereich von pH 4 bis pH 9. Die Kultivierungstemperatur liegt ja nach Spezies
der Mikroorganismen zwischen 10°C und 45°C.
Das Kultivierungsmedium (Fermentationsmedium) umfasst erfindungsgemäß
alle zur Kultivierung der entsprechenden Mikroorganismen notwendigen Komponenten.
Diese umfassen
Kohlenstoffquellen wie Glucose, Fructose, Xylose, Saccharose, Maltose, Stärke, Fucose,
Glucosamin, Lactose, Melasse, Dextran, Sojaöl, Sonnenblumenöl,
Glycerin, Glutaminsäure, Mannitol; Magermilchpulver oder Acetat,
Stickstoffquellen, wie Peptone, Hefeextrakt, Malzextrakt, Fleischextrakt, Casamino
Acids, Corn Steep Liquor, Harnstoff oder Ammoniumsalze,
Phosphatquellen, wie Kaliumphosphat oder Kalium-Dihydrogenphosphat
Vitamine,
Spurenelemente, wie Eisen, Kupfer, Calcium oder Magnesium
oder Wachstumsfaktoren.
Erfindungsgemäß kann es sich bei den Mikroorganismen, aus denen das
Öl gewonnen wird, beispielsweise um Bakterien, Cyanobakterien, Pilze, Algen oder
Protozoen handeln.
Bevorzugte Bakterien entstammen den Gattungen Butyrivibrio und Lactobacillus.
Bevorzugte Pilze entstammen den Gattungen Cunninghamella, Mortierella,
Mucor, Phycomycetes, oder Rhizopus. Besonders bevorzugt sind die Spezies Mortierella
ramanniana, Mucor rouxii, M. alpina, Phycomycetes blakesleeanus und Rhizopus arrhizus.
Bevorzugte Algen entstammen der Gattung Spirulina, besonders bevorzugt
ist die Spezies S. platensis.
Bevorzugte Protozoen entstammen den Familien Amoebozoa, Apicomplexa,
Choanozoa, Ciliophora, Dinozoa, Entamoeba, Euglenozoa, Haplosporidina, Heliozoa,
Labyrinthulomycota, Mycetozoa, Opalozoa, Parabasalia, Paramyxia, Percolozoa, Radiozoa
oder Rhizopoda, besonders bevorzugt Ciliophora ("Ciliaten").
Bevorzugte Ciliatenunterklassen sind Holotricha, Petritricha, Spirotricha
und Suctoria.
Bevorzugte Gattungen sind Colpoda, Colpidium, Crypthecodinium, Cyclotella,
Engelmanniella, Euglena, Euplotes, Glaucoma, Gonyoaulax, Gymnodinium, Navicula,
Nitzschia, Paramecium, Parauronema, Stylonichia, Schizochytrium, Tetrahymena, Thraustochytrium
und Ulkenia, besonders bevorzugt sind Colpidium, Tetrahymena, sowie Ulkenia.
Bevorzugte Arten sind Tetrahymena pyriformis, T. rostrata, T. setosa,
T. thermophila und Colpidium campylum. (Klassifizierung der Protozoen nach K. Hausmann:
Protozoologie, Thieme Verlag, 1985.) Ein besonders geeignetes Fermentationsverfahren
von Ciliaten zur Produktion biogener Wertstoffe, wie beispielsweise ein Fettsäuren
enthaltendes Öl, wird in der internationalen Patentanmeldung WO 99/15634 A1 beschrieben.
Ein weiteres geeignetes Verfahren zur Gewinnung von GLA aus Protozoen
wird beispielsweise in der europäischen Patentanmeldung EP
1 024 199 A2 beschrieben.
Die Isolation des Öls kann durch Extraktion mit geeigneten Lösungsmitteln
erfolgen. Ein bevorzugtes Lösungsmittel zu diesem Zweck ist n-Hexan, ev. unter Zusatz
von Ethanol. Erfindungsgemäß bevorzugt erfolgt die Isolation des Öls durch Zentrifugation,
besonders bevorzugt ohne den vorherigen Zusatz von Lösungsmitteln. Andere Methoden,
die in der Fachwelt gut bekannt sind, können auch zur Anwendung kommen.
Die im Öl enthaltenen verseifbaren lipophilen Verbindungen sind erfindungsgemäß
bevorzugt Lipide, bzw. Fettsäurederivate, wie Mono-, Di- oder Triglyceride, Fettsäureester,
oder -ether. Bevorzugte Fettsäureester sind Fettsäureethylester. Es kann sich bei
den lipophilen Verbindungen erfindungsgemäß auch um Phospholipide, Taurolipide oder
Tetrahymanol handeln.
Erfindungsgemäß bevorzugt sind Fettsäuren mit einer Kettenlänge von
bis zu 30 Kohlenstoffatomen. Besonders bevorzugt sind ungesättigte Fettsäuren, d.h.
Fettsäuren die eine oder mehrere Doppelbindungen aufweisen, bzw. hochungesättigte
Fettsäuren (PUFAs). Ganz besonders bevorzugt sind Fettsäuren ausgewählt aus der
Gruppe der &ohgr;-3-ungesättigten Fettsäuren und der &ohgr;-6-ungesättigten Fettsäuren.
Erfindungsgemäß besonders bevorzugte Fettsäuren sind ausgewählt aus
der Gruppe umfassend Hexadecadiensäuren, Hexadecatriensäuren, Hexadecatetraensäuren,
Linolsäure, &agr;-Linolensäure, &ggr;-Linolensäure (GLA), Stearidonsäure, Arachidonsäure
(ARA), Eicosatriensäuren, Eicosatetraensäuren, Eicosapentaensäuren (EPA), Docosapentaensäuren,
Docosahexaensäure (DHA), Tetracosadiensäuren, Octacosaoctaensäuren.
Die erfindungsgemäßen natürlichen Öle enthalten einen unterschiedlichen
Anteil an den verschiedenen Fettsäuren. Fischöle können beispielsweise 10–20%
DHA enthalten, Mikrobiell hergestellte Öle enthalten bis zu 60 % DHA und bis zu
33% GLA, Nachtkerzenöl enthält bis zu 14% GLA, Borretschöl bis zu 27% GLA.
Bei dem Antischaummittel auf Silikonbasis handelt es sich erfindungsgemäß
bevorzugt um ein Siloxan.
Silikonentschäumer sind ölige, pastöse oder wässrige emulgierte Silikon-Präparate
(gewöhnlich Polydimethylsiloxane), die bereits in sehr geringen Mengen (1 ppm) wirken
und als Antischaummittel in der Textilveredlungs-, Kunststoff-, Lack-, Papier-,
Seifen-, Nahrungsmittel-, Bio- und Mineralöl-Industrie verwendet werden.
Die Silikone stellen eine umfangreiche Gruppe von synthetischen polymeren
Verbindungen, in denen Silicium-Atome über Sauerstoff-Atome ketten- und/oder netzartig
verknüpft und die restlichen Valenzen des Siliciums durch Kohlenwasserstoff-Reste
(meist Methyl-, seltener Ethyl-, Propyl-, Phenyl-Gruppen und andere) abgesättigt
sind. Einfache linear-polymere Silikone sind nach dem Schema (R2SiO)x aufgebaut.
Systematisch werden die Silikone als Polyorganosiloxane bezeichnet;
diese Namensbildung basiert auf der Benennung der Si-O-Si-Bindung als Siloxan-Bindung
und hat sich in der wissenschaftlichen Literatur eingebürgert. Ein Polymer der allgemeinen
Formel
wird als Poly(dimethylsiloxan) bezeichnet, kann aber nach den ICTPAC-Regeln zur
Benennung linearer organischer Polymere auch Poly[oxy(dimethylsilylen)], nach den
Regeln für anorganische Makromoleküle catena-Poly[(dimethylsilicium)-m-oxo] genannt
werden. Der internationale Freiname der entsprechenden Verbindung ist Dimeticon.
Die Silikone nehmen eine Zwischenstellung zwischen anorganischen und
organischen Verbindungen, insbesondere zwischen Silikaten und organischen Polymeren
ein. Die Silikone können je nach Kettenlänge, Verzweigungsgrad und Substituenten
niedrig- bis hochviskos oder fest sein. Sie sind wärmebeständig und hydrophob.
Silikone sind lineare Polydimethylsiloxane der oben dargestellten
allgemeinen Struktur, die zu Emulsionen, Antischaummitteln, Pasten, Fetten und dergleichen
verarbeitet werden; auch Poly(methylphenylsiloxane) kommen zum Einsatz. Die Silikon-Öle
stellen gewöhnlich klare, farblose, neutrale, geruchsfreie, hydrophobe Flüssigkeiten
dar mit MR 1000–150 000, Dichte: 0,94–0,97 g/l und Viskositäten zwischen
10 und 1 000 000 mPa s (nur wenig Temperatur-abhängig). Sie sind an der Luft dauerwärmebeständig
bis ca. 180 °C, haben Stockpunkte von –80 °C bis –40 °C,
Sdp. > 200 °C und sind löslich in Benzol, Toluol und aliphatischen, auch chlorierten
Kohlenwasserstoffen.
Zum Nachweise der Silikone sind physikalische Analysenverfahren einsetzbar,
z.B. die IR-Spektroskopie und die Pyrolyse-Gaschromatographie. Eine Analyse des
Silkongehaltes läßt sich aber auch indirekt über eine Elementaranalyse von Silicium
durchführen. Dabei kann jedes allgemein bekannte und offiziell anerkannte Verfahren
zur Anwendung kommen (z.B. §35 Lebensmittelbedarfsgegenstände (LMBG), L00.00–19/1).
Die Analyse erfolgt in diesem Falle – ev. nach Aufschluß der Probe –
per Massenspektrometrie (ICP-MS).
Ein Siloxane mit einem geringen Molekulargewicht sind bevorzugt, da
es beispielsweise bei der Kultur von Mikroorganismen, insbesondere von Ciliaten
im Gegensatz zu Siloxanen mit höherem Molekulargewicht nicht zu einer negativen
Beeinflussung des Biokatalysators kommt. So kann beispielsweise eine Wachstumsinhibierung
oder ein Absterben der Mikroorganismen beobachtet werden. Darüber hinaus ist bekannt,
dass bei geringer Verträglichkeit die Mikroorganismen keine Produkte bilden.
Das Gewichtsmittel des Molekulargewicht des Siloxans beträgt erfindungsgemäß
bevorzugterweise ≤ 10000 Da, besonders bevorzugt ≤ 5000 Da und ganz besonders
bevorzugt ≤ 1000 Da.
Die Molmassenverteilung ist mittels Gel-Penneations-Chromatographie
bestimmbar.
Bevorzugte Antischaummittel auf Silikonbasis sind ausgewählt aus der
Gruppe umfassend Shin-Etsu KM72-F oder M-Compound, Transchemco Trans-series (z.B.Trans-1030),
New London Chemicals C-series (z.B. C-21030), Ambersil Antifoam 4016, Elkay LK-AF630.
Erfindungsgemäß kann das Gemisch weiterhin Wasser, Lösungsmittel,
organische oder anorganische Verbindungen, Salze u.a. umfassen.
Erfindungsgemäß bevorzugt wird die Verseifung durch Katalyse beschleunigt
bzw. ermöglicht. Dies kann beispielsweise durch die Einwirkung von Säuren oder Laugen
(= Alkali) erfolgen oder durch Einwirkung von Enzymen, bevorzugterweise Lipasen.
Die Temperatur, bei der verseift wird, ist an sich nicht kritisch.
Sie ist naturgemäß von der Art des Katalysators abhängig. Nach unten hin ist der
Temperaturbereich durch den entsprechenden Aggregatzustand bzw. die Viskosität des
zu verseifenden Gemisches begrenzt, nach oben hin durch die Temperaturempfindlichkeit
der zu reinigenden Verbindungen, bzw. des Katalysators. Im Allgemeinen erfolgt die
Verseifung daher bei einer Temperatur zwischen 10°C und 95°C. Bevorzugt
wird sie bei einer Temperatur zwischen 15°C und 60°C durchgeführt und ganz
besonders bevorzugt zwischen 20°C und 40°C.
Auch die Dauer der Verseifung ist an sich nicht kritisch. In Frage
kommen erfindungsgemäß Zeiten für die Verseifung zwischen 1 min und 1 d, bevorzugt
zwischen 10 min und 10 h und besonders bevorzugt zwischen 30 min und 3 h.
Der pH des Gemisches während der Verseifung ist maßgeblich von der
Wahl des Katalysators abhängig.
Saure Katalyse findet bei einem pH zwischen 0 und 7 statt, bevorzugt
zwischen 2 und 6 und besonders bevorzugt zwischen 3 und 5. Zur Einstellung des pH-Wertes
können dem Gemisch Säuren beigefügt werden. Zu den erfindungsgemäß bevorzugten Säuren
zählen Zitronensäure, Weinsäure, Phosphorsäure, Essigsäure, saure
Ionenaustauscher, Salzsäure und Schwefelsäure, wobei hiervon Salzsäure und Schwefelsäure
besonders bevorzugt sind.
Alkalische Katalyse findet bei einem pH zwischen 7 und 14 statt, bevorzugt
zwischen 8 und 12 und besonders bevorzugt zwischen 9 und 11. Zur Einstellung des
pH-Wertes können dem Gemisch Laugen beigefügt werden. Zu den erfindungsgemäß bevorzugten
Laugen zählen Natronlauge (NaOH) und Kalilauge (KOH).
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird die Verseifung unter alkalischer Katalyse in einem alkoholischen Lösungsmittel
durchgeführt. Als Alkohol dienen vorzugsweise aliphatische Alkohole mit 1 bis 6
Kohlenstoffatomen. Hierzu gehören unter anderem Methanol, Ethanol, n-Propanol, Isopropanol,
Butanol, Pentanol und Hexanol. Hiervon sind Methanol, Ethanol und/oder Isopropanol
bevorzugt. Diese Alkohole können einzeln oder als Mischung eingesetzt werden. Bezogen
auf das zur Verseifung eingesetzte Lösungsmittel inklusive des Verseifungskatalysators
beträgt der Alkoholgehalt vorzugsweise mindestens 80 Gew.-%, besonders bevorzugt
mindestens 90 Gew.-%.
Der pH Wert des Reaktionsgemisches bei Katalyse mittels Lipasen ist
vom gewählten Enzym abhängig. Bevorzugt sind pH Werte zwischen 3,5 und 10,5, besonders
bevorzugt zwischen 4 und 10 und ganz besonders bevorzugt zwischen 4,5 und 9,5. Zur
Einstellung des pH Wertes sind dem Fachmann gut bekannte Säuren bzw. Laugen geeignet,
die zuvor genannt wurden.
Unter einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung erfolgt die
Verseifung in einer enzymatisch katalysierten Reaktion, insbesondere durch die Einwirkung
von Lipasen. Die entsprechenden Enzyme können zu diesem Zweck in Lösung vorliegen
oder immobilisiert. Erfindungsgemäß besonders geeignete Lipasen sind Lipozyme IM
RM (N), Lipozyme IM TL (N), R.delemar, carrier EP100 (L), C.antarctica B, carrier
2 (R), M.racemosus (L), R.cohnii (L), C.lipolytica 1 (L), C.lipolytica 2 (L), M.circinelloides
(L), C.lipolytica 16 (L), C.antarctica (L), C.rugosa (S), C.antarctica B, carrier
1 (R), C.antarctica B, carrier 3 (R), C.antarctica A, carrier 1 (R), AYS (A) , AS
(A), Porcine Pancrease lipase (S), Lipase F (A), Lipase M (A), Lipase G (A), Lipase
AP6 (A), Lipase PS (A), M.miehei, carrier 2 (R), Lipase A (A), Lipase PS-C (A),
Lipase ACS (A), Lipase AK (A), Lipase PS-D (A), Lipase AY (A). Die in Klammern dargestellten
Abkürzungen stellen die Anbieter dar, wobei A= Amno, S= Sigma, R =Roche bedeutet).
Die Reaktionsbedingungen für die Verseifung sind im Falle der Verwendung kommerziell
erhältlicher Lipasen den Herstellerangaben entsprechend zu wählen.
Die Isolierung der organischen Phase, enthaltend die gereinigten Fettsäuren,
kann erfindungsgemäß beispielsweise durch Zentrifugation oder Sedimentation erfolgen.
Gemäß eines bevorzugten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird die
Ölphase durch einfaches Dekantieren abgetrennt. Es kann zur Isolierung der organischen
Phase aber auch eine Zentrifuge oder ein Dekanter verwendet werden. Die Temperatur,
bei der die Ölphase abgetrennt wird, ist an sich nicht kritisch. Nach unten hin
ist der Temperaturbereich durch den entsprechenden Aggregatzustand bzw. die entsprechende
Viskosität des Gemisches begrenzt, nach oben hin durch die Temperaturempfindlichkeit
der zu reinigenden Verbindungen. Im Allgemeinen erfolgt die Abtrennung daher bei
einer Temperatur zwischen 20°C und 100°C. Bevorzugt wird sie bei einer Temperatur
zwischen 30°C und 60°C durchgeführt und ganz besonders bevorzugt bei 40°C.
Erfindungsgemäß beträgt der Silicium-Gehalt des Produktes nach Abtrennung
des Silikonöls ≤ 1000 ppm, bevorzugt ≤ 100 ppm und ganz besonders bevorzugt
≤ 10 ppm.
Die Abtrennung der organischen Phase erfolgt von einer wässrigen Phase,
die neben Wasser auch wasserlösliche organische Lösungsmittel, beispielsweise Alkohole,
wie Ethanol oder Methanol umfassen kann. Das Wasser, von dem die organische Phase
abgetrennt wird, kann in dem Gemisch vor der Verseifung enthalten sein. Des weiteren
kann das Wasser auch nach der Verseifung zugegeben werden. Beispielsweise kann nach
einer alkalischen Verseifung der pH-Wert durch Zugabe einer wässrigen Säurelösung
verringert werden.
Gemäß einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird nach
der Verseifung des Öls zur Fettsäure nur geringe Mengen eines organischen Extraktionslösungsmittels
zur wässrigen Phase zugegeben. Vorzugsweise werden dem Gemisch nach der Verseifung
weniger als 10 Gew.-% organische Extraktionslösungsmittel, besonders bevorzugt weniger
als 1 Gew.-% und ganz besonders bevorzugt weniger als 0,1 Gew.-% organische Extraktionslösungsmittel
zugesetzt. Diese Extraktionslösungsmittel sind nicht mit Wasser mischbar. Zu diesen
organischen Extraktionslösungsmitteln gehören insbesondere Alkane; wie n-Hexan,
Heptan, und Ketone, wie Cyclohexanon. Insbesondere erfolgt die Isolierung der organischen
Phase in diesem Schritt des Verfahrens nicht durch Lösungsmittelextraktion aus der
wässrigen Phase.
Besonders bevorzugt umfasst das gesamte erfindungsgemäße Verfahren
von der Fermentation bis nach der Abtrennung des Antischaummittels keinen Extraktionsschritt
mit organischen Lösungsmitteln.
Die vom Silikonöl abgetrennten Fettsäuren können anschließend mit
weiteren technischen Verfahren aufgereinigt werden. Bei diesen Verfahren kann es
sich um Raffinationen, Extraktionen, chromatographische Verfahren, wie HPLC oder
SFC, Destillationen, Winterisierungen oder andere dem Fachmann gut bekannte Methoden
handeln.
Das vorliegende Verfahren eignet sich insbesondere zur Aufreinigung
von Fettsäuren, die in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt
werden können. Unter anderen können die Fettsäuren als Wirkstoff oder Bestandteil
in pharmazeutischen Zubereitungen, als Lebensmittelzusatzstoff und als Bestandteil
funktioneller Nahrungsmittel verwendet werden. Hierbei zeichnen sich die Fettsäuren
durch einen besonders geringen Silikonölanteil aus.
Nachfolgend wird die Erfindung durch ein Beispiel eingehender erläutert,
ohne dass die Erfindung auf dieses Beispiel beschränkt werden soll.
Abtrennen eines Silikonentschäumers durch alkalische Verseifung
von Docosahexaensäureethylester (DHAEE)
Es werden 5,9 kg Docosahexaensäureethylester (DHAEE) mit 7,57 kg Antischaum
KM172-F (Shin-Etsu, Japan) gemischt und in 55,0 Liter 1,0 N ethanolischer Natronlauge
(2% Wasseranteil) gelöst und 21 h bei RT und Stickstoffüberlagerung gerührt.
Anschließend werden 14,0 L 2,0 N Schwefelsäure zugegeben. Der pH liegt
bei 3,7.
Danach werden 25,0 L warmes (30°C) Wasser zugegeben und leicht
gerührt. Im Folgenden wird die gesamte Lösung im Scheidetrichter gegeben und man
läßt die beiden Phasen absetzen (1 h). Die Produktphase setzt sich oben ab. Die
ethanolisch-wässrige Phase wird abgenommen und verworfen. Die organische Phase wird
über wasserfreies Magnesiumsulfat (2 kg) getrocknet, über Papierfilter filtriert
und eingedampft. Man isoliert 4,42 kg Docosahexaensäure (DHA) als gelbes Öl.
Tabelle 1: Ergebnisse der Verseifung von silikonhaltigem DHAEE
Die Analyse des Substrates zeigt, daß der DHAEE einen Area-% Wert
von > 95% aufweist. Dagegen ist die Massenreinheit nur 69,3% da ein erheblicher
Anteil der Mischung aus Silikon besteht. Das Silikon läßt sich nicht per Gaschromatographie
analysieren, deshalb erscheint der DHAEE rein zu sein (GC-Area 95%). Nur die Massenanalyse
zeigt, daß es sich um eine Mischung handelt. Nach der Verseifung ist zu erkennen,
daß der Massenanteil auf 98% angestiegen ist, was zeigt, daß das Silikon von der
DHA quantitativ abgetrennt wurde.
Die Analyse der DHA erfolgt nach Umesterung durch allgemein bekannte
Methoden in die Methylester und anschließender gaschromatographischer Analyse (Hewlett-Packard
GC6890, Säule: Macherey & Nagel FFAP Permabond 0,1 &mgr;m (25m, 0,25mm), Splitbetrieb
(10:1), Trägergas: Helium (constant flow 1,0 ml/min), FID-Betrieb mit Wasserstoff
(30 ml/min) und Sauerstoff (300 ml/min) als Brenngase, Make up: 20 ml Helium, Detektor-
und Injektortemperatur: jeweils 255 °C, GC-Ofen-Temperaturprogramm: Anfangstemperatur
160° C, Haltephase 12 Minuten isotherm, Temperaturanstiegsrate 10 °C/min
auf Endtemperatur 230 °C, diese für 5min halten, Injektionsvolumen: 1,0 &mgr;l).
Durch Zugabe eines internen Standards zum Reaktionsansatz kann eine quantitative
Analyse erfolgen.
Anspruch[de]
Verfahren zur Abtrennung von Antischaummitteln auf Silikonbasis von
verseifbaren lipophilen Verbindungen, dadurch gekennzeichnet,
dass man
a) die verseifbaren lipophilen Verbindungen in einem Gemisch, umfassend Antischaummittel
auf Silikonbasis, verseift und anschließend
b) die organische Phase, enthaltend gereinigte Fettsäuren, von einer wässrigen Phase
isoliert.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei
der Verseifung um eine alkalische Verseifung, eine saure Verseifung oder um eine
Enzym-katalysierte Verseifung handelt.
Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass man die Verseifung unter alkalischen Bedingungen in einer alkoholischen Lösung
durchführt.
Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrifugation
bei einer Temperatur zwischen 20°C und 100°C erfolgt.
Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die wässrige Phase nach der Abtrennung der organischen Phase mit höchstens
10 Gew-% organischem Extraktionslösungsmittel extrahiert wird.
Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Antischaummittel auf Silikonbasis ein Siloxan mit einem Molekulargewicht
von ≤ 10000 Da ist.
Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gemisch ein mikrobielles Öl, ein prozessiertes Öl, Triglyceride, Diglyceride,
Monoglyceride und/oder Phospholipide umfasst.
Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die lipophile Verbindung durch Fermentation von Mikroorganismen gewonnen wurde.
Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroorganismus
zu den Ciliaten zählt.
Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die lipophile Verbindung mehrfach ungesättigte Fettsäuren umfasst.
Fettsäure erhältlich nach einem Verfahren der Ansprüche 1 bis 10.
Verwendung einer Fettsäure nach Anspruch 11 als Wirkstoff oder Bestandteil
in pharmazeutischen Zubereitungen.
Verwendung einer Fettsäure nach Anspruch 11 Verwendung einer Fettsäure
nach Anspruch 8 als Lebensmittelzusatzstoff.
Verwendung einer Fettsäure nach Anspruch 11 als Bestandteil funktioneller
Nahrungsmittel.