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Dokumentenidentifikation DE10343428A1 13.05.2004
Titel Bogen verarbeitende Rotationsdruckmaschine mit einem Nachgreifer aufweisenden Ausleger
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Förch, Peter, Dr., 67435 Neustadt, DE;
Möhringer, Markus, 69469 Weinheim, DE;
Nicola, Paul, 69115 Heidelberg, DE
DE-Anmeldedatum 19.09.2003
DE-Aktenzeichen 10343428
Offenlegungstag 13.05.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.05.2004
IPC-Hauptklasse B65H 29/04
IPC-Nebenklasse B65H 29/68   B41F 21/08   B41F 21/00   
Zusammenfassung Es wird eine Bogen (8) verarbeitende Maschine mit wenigstens einer Verarbeitungsstation in Form eines Druckwerkes (1) vorgeschlagen, deren Ausleger (2) einen Endlosförderer (3) und seitens eines mit einem Antrieb (19; 25-28; 3, 36; 3, 36') verbundenen Getriebes (24) geführte Nachgreifer (12) umfasst, welche die verarbeiteten Bogen (8) vom Endlosförderer (3) übernehmen und über einem Stapel (9) freigeben.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung dessen sieht vor, dass das Getriebe (24) auf Positionen einstellbar ist, die mit unterschiedlichen Formaten der verarbeiteten Bogen (8) korreliert sind und dass der das Getriebe (24) betätigende Antrieb (19; 25-28; 3, 36; 3, 36') das Getriebe (24) in jeder dieser Positionen in ein und derselben Phasenlage gegenüber dem Druckwerk (1) hält.
Damit wird auch bei unterschiedlichen Formaten der verarbeiteten Bogen (8) eine bedienerfreundliche Platzierung des Stapels (9) möglich.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Bogen verarbeitende Maschine, insbesondere eine Rotationsdruckmaschine, mit wenigstens einer Verarbeitungsstation in Form eines Druckwerkes, einer Stapelstation zur Aufnahme eines aus den verarbeiteten Bogen gebildeten Stapels, einem Ausleger mit einem die verarbeiteten Bogen in Richtung auf den Stapel transportierenden Endlosförderer, betriebsmäßig einer Nachgreiferbahn folgenden Nachgreifern, welche die verarbeiteten Bogen vom Endlosförderer übernehmen und über dem Stapel freigeben, einem die Nachgreifer führenden Getriebe und einem Antrieb zur Betätigung des Getriebes.

Eine derartige Maschine ist aus der deutschen Patentschrift Nr. 627 851 bekannt. Das die Nachgreifer führende Getriebe des darin offenbarten Auslegers ist in Form zweier Kettentriebe ausgebildet, deren Antrieb mittels eines Zahnrades des Druckzylinders eines vorausgehenden Druckwerkes und zwischengeschalteter Zahnräder erfolgt. Zu einer Anpassung des Auslegers an unterschiedliche Formate der verarbeiteten Bogen ist die Phasenlage der Kettentriebe gegenüber der Maschinenwinkelstellung zu verstellen. Des Weiteren sind die zur Stapelbildung vorgesehenen Anschläge für die vorauseilenden Kanten der Bogen auf eine jeweilige dem Format entsprechende Lage einzustellen und Vorkehrungen dafür zu treffen, dass öffnungs- und Schließbewegungen der Nachgreifer am jeweils richtigen Ort erfolgen. Der mögliche Verstellweg der Nachgreifer bei der Phasenverstellung ist durch die Länge der Kettentrume des Getriebes bestimmt. Diese Länge muss also dem maximal erforderlichen Verstellweg entsprechen und hat somit unmittelbaren Einfluss auf die Baulänge des Auslegers.

Die nacheilenden Kanten der Bogen werden unabhängig von deren Format immer an ein und demselben Ort abgelegt. Bei kleineren Formaten ist somit die einem Bediener zugewandte bezüglich der Transportrichtung stromabwärts weisende Stapelseite in Richtung auf das Druckwerk abgerückt und insbesondere ein Zugriff – beispielsweise zur Probebogenentnahme oder zum Stapelwechsel – erschwert.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Maschine so auszugestalten, dass die Zugänglichkeit zum Stapel bei der Verarbeitung von Bogen mit kleinerem als dem maximal verarbeitbaren Format nicht beeinträchtigt wird.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, dass das die Nachgreifer führende Getriebe auf Positionen einstellbar ist, die mit unterschiedlichen Formaten der verarbeiteten Bogen korreliert sind und dass der das Getriebe betätigende Antrieb das Getriebe in jeder dieser Positionen in ein und derselben Phasenlage gegenüber dem Druckwerk hält.

Unter den mit unterschiedlichen Formaten der verarbeiteten Bogen korrelierten Positionen sind dabei solche zu verstehen, die das Getriebe bei einem jeweiligen Format einnimmt, wenn die vorauseilenden Kanten der Bogen unabhängig vom Format der letzteren zur Stapelbildung an ein und demselben Ort platziert werden, so dass auch aus kleinformatigen Bogen gebildete Stapel vom stromabwärts gelegenen Ende des Auslegers denselben Abstand einnehmen wie aus großformatigen Bogen gebildete Stapel.

Die Merkmale bevorzugter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den beigefügten Zeichnungen und den darauf Bezug nehmenden nachfolgenden Erläuterungen entnehmbar.

In den Zeichnungen zeigt:

1 in schematischer Darstellung einen, einen Ausleger umfassenden Abschnitt einer Bogen verarbeitenden Maschine, die beispielhaft als Rotationsdruckmaschine ausgebildet ist und deren Ausleger beispielhaft derart ausgestaltet ist, dass die verarbeiteten Bogen an deren vorderen und hinteren Greiferrändern zwangsgeführt sind, und dass des Weiteren gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes das die Nachgreifer führende Getriebe und der dieses betätigende Antrieb eine verschiebbar angeordnete Baueinheit bilden,

2 ein Ausführungsbeispiel für das die Nachgreifer führende Getriebe,

3 in schematischer Darstellung einen Schnitt entlang der Linie III in 1 im Falle einer alternativen Ausgestaltung des das Getriebe betätigenden Antriebes,

4 eine Prinzipdarstellung eines die verarbeiteten Bogen an vorauseilenden und nacheilenden Greiferrändern führenden, zwei Förderer umfassenden Endlosförderers zu Transport der Bogen von der letzten Verarbeitungsstation in Richtung auf den Stapel und eine Ausgestaltungsform des Antriebes des Getriebes mittels des Endlosförderers,

5 ein Beispiel einer Drehkupplung, die in einem ersten Betriebszustand eine Antriebsverbindung zwischen den beiden Förderern herstellt und in einem zweiten Betriebszustand die Antriebsverbindung aufhebt, sowie ein Beispiel für die Anbindung eines zur gegenseitigen Phasenverschiebung der beiden Förderer vorgesehenen Stellantriebes an den Endlosförderer und für die Heranziehung des Stellantriebes zur Einstellung des die Nachgreifer führenden Getriebes auf dessen mit dem Format der verarbeiteten Bogen korrelierte Position, wobei die Drehkupplung in ihrem ersten Betriebszustand dargestellt ist,

6 die in 5 wiedergegebenen Komponenten im zweiten Betriebszustand der Drehkupplung,

7 eine alternative Ausgestaltung des Antriebes des Getriebes mittels des Endlosförderers,

8 den Stapel, eine die Nachgreifer tragende Nachgreiferbrücke und eine auf unterschiedliche Formate der Bogen einstellbare Bogenleitvorrichtung in einer Draufsicht.

Der Erfindungsgegenstand ist unabhängig davon nutzbar, ob die Bogen verarbeitende Maschine einen Ausleger umfasst, dessen Endlosförderer die Bogen lediglich an deren vorauseilenden Rändern erfasst oder einen Ausleger dessen Endlosförderer auch die nacheilenden Ränder umfasst.

In ersterem der genannten Fälle kann zur Führung der Bogen im Ausleger beispielsweise auf die in der deutschen Patentschrift Nr. 627 851 offenbarten Lehren zurückgegriffen werden, deren Anwendung sich jedoch nur dann empfiehlt, wenn die Bogen ausschließlich einseitig bedruckt werden sollen.

Die 1 bezieht sich auf den Fall der Zwangsführung der vorauseilenden und der nacheilenden Ränder der Bogen und stellt schematisch insbesondere ein Druckwerk 1 und einen daran anschließenden Ausleger 2 mit einem Endlosförderer 3 dar.

Obwohl nur ein Druckwerk angedeutet ist, versteht sich, dass die Maschine bei deren Ausstattung für mehrfarbigem Druck eine dementsprechende Anzahl von Druckwerken umfasst, wobei im Falle einer für Schön- und Widerdruck ausgestatteten Maschine zum Bedrucken je einer Seite der Bogen mit einer bestimmten Anzahl von Farben (inklusive schwarz) die doppelte Anzahl von Druckwerken und eine Wendestation vorgesehen ist, welche die Bogen 8 wahlweise gewendet oder ungewendet an ein nachfolgendes Druckwerk übergibt.

Anstelle des Druckwerkes 1 kann als letzte Verarbeitungsstation vor dem Ausleger 2 auch ein Veredelungs- oder Nachbehandlungswerk, wie beispielsweise ein Lackwerk oder eine Perforierwerk etc. vorgesehen werden.

Des Weiteren versteht sich, dass einer ersten Verarbeitungsstation ein die Maschine mit den Bogen beschickender Anleger vorgeschaltet ist, wobei dieser ebenso wie der Ausleger in vorteilhafter Weise für Non-Stop-Betrieb ausgerüstet ist.

Zur Übergabe insbesondere der nacheilenden Ränder der Bogen vom bogenführenden Zylinder der letzten Verarbeitungsstation – hier von einem Druckzylinder 1.1 – an den Endlosförderer 3 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel gemäß 1 auf die in DE 100 14 417 A1 mit dortigen 3 und 4 und der zugehörigen Beschreibung offenbarten Lehren zurückgegriffen und entsprechend diesen Lehren zwischen dem Druckzylinder 1.1 und dem Endlosförderer 3 eine Bogenführungstrommel 4 und eine Transfertrommel 5 entsprechender Ausgestaltung vorgesehen.

Der Endlosförderer 3 umfasst einen erste Greiferbrücken 6 zum Erfassen vorauseilender Greiferränder tragenden ersten Förderer und einen zweite Greiferbrücken 7 zum Erfassen nacheilender Greiferränder tragenden zweiten Förderer, dessen Phasenlage bezüglich dem ersten Förderer zur Anpassung an ein jeweiliges Format der verarbeiteten Bogen veränderbar und hierzu beispielsweise unter Heranziehung der in der Patentschrift DE 12 60 482 offenbarten Lehren ausgebildet ist.

Die jeweils von unteren Trumen des als Kettenförderer ausgebildeten Endlosförderers 3 getragenen ersten und zweiten Greiferbrücken 6 und 7 übernehmen die Bogen 8 von der Transfertrommel 5 und transportieren sie in Richtung auf einen in einer Stapelstation 2.3 aufzuschichtenden Stapel 9, dessen Oberseite mittels eines Hubwerkes stets auf einem im Wesentlichen konstanten Niveau – dem sogenannten Produktionsniveau – gehalten wird. Von dem Hubwerk sind eine den Stapel 9 tragende Plattform 10 und diese tragende Hubketten 11 angedeutet.

Zur Übergabe der Bogen 8 an den Stapel 9 sind betriebsmäßig einer geschlossenen Nachgreiferbahn 14 folgende Nachgreifer 12 vorgesehen, welche die verarbeiteten Bogen vom Endlosförderer 3, genauer gesagt von den zweiten Greiferbrücken 7 übernehmen, entlang einer durch die unteren Trume des Endlosförderers 3 bestimmten Transportbahn führen und über dem Stapel 9 freigeben. Die Nachgreifer 12 sind an einer hier nicht dargestellten Nachgreiferbrücke angeordnet, die mittels eines in 1 nicht näher dargestellten Getriebes geführt ist, welches in einem Getriebekasten 13 untergebracht ist. Ein entsprechendes Getriebe ist bevorzugt an beiden Seiten des Auslegers und hier außerhalb von dessen Seitengestellen 2.1 und 2.2 angeordnet.

Im Falle ihrer Ausbildung als klemmende Greifer schließen die Nachgreifer 12 in bekannter Weise unter einer Federkraft und öffnen durch Drehung einer die Nachgreifer 12 tragenden Greiferwelle mittels einer an der Greiferwelle angeordneten Kurvenfolgeranordnung und einer diese entsprechend auslenkenden Greiferöffnungskurve. In diesem Fall wird ein jeweiliger Bogen 8 an einem nacheilenden Greiferrand desselben seitens der Nachgreifer 12 von einer der den Bogen 8 führenden zweiten Greiferbrücken 7 übernommen und an den Stapel 9 übergeben. In alternativer Ausgestaltung sind die Nachgreifer 12 als Sauggreifer ausgebildet und insbesondere dann vorteilhaft einsetzbar, wenn die Rotationsdruckmaschine ausschließlich für Schöndruckbetrieb ausgelegt ist. Die Sauggreifer erfassen sodann die Bogen 8 an deren unbedruckter Unterseite und erfordern insofern keinen nacheilenden Greiferrand.

Das Getriebe weist insbesondere ein Antriebsrad 15 auf, welches bei der hier beispielhaft dargestellten Ausgestaltung über einen Transmissionstrieb 17 von einem Motor 16 – vorzugsweise einem Getriebemotor – gleichförmig angetrieben wird. Der Motor 16 ist an einem mit dem Getriebekasten 13 verbundenen Träger 18 angeordnet. Der Motor 16 und der Transmissionstrieb 17 bilden einen Antrieb 19, der somit zusammen mit dem im Getriebekasten 13 untergebrachten Getriebe 24 eine Baueinheit bildet. Der Getriebekasten 13 ist entlang einer ortsfesten Geradführung 20 derart geführt, dass die aus dem Getriebe 24 und dem Antrieb 19 gebildete Baueinheit bezüglich des Auslegers 2 entlang einer Horizontalen verschiebbar ist.

Eine ebenfalls ortsfest angebrachte Halterung 21 trägt einen Stellmotor 22, vorzugsweise mit einem nachgeschalteten Untersetzungsgetriebe, dessen Abtrieb eine zur Geradführung parallele Gewindespindel 23 bildet, die in Eingriff ist mit einem am Träger 18 fest angeordneten Mutterngewinde. Durch entsprechende Ansteuerung des Stellmotors 22 ist somit die genannte Baueinheit und damit insbesondere das die Nachgreifer 12 führende Getriebe 24 auf Positionen einstellbar, die mit unterschiedlichen Formaten der verarbeiteten Bedruckstoffe korreliert sind.

Der Antrieb 19 ist so ausgelegt, dass die Nachgreifer 12 die Nachgreiferbahn 14 in derselben Zeit durchlaufen, in der die Hinterkante eines nachfolgenden Bogens, ausgehend von einem bestimmten Zeitpunkt den in demselben Zeitpunkt von der Hinterkante eines vorausgehenden Bogens eingenommenen Ort erreicht.

Der größere Teil der Nachgreiferbahn 14 verläuft unterhalb der bereits genannten Transportbahn. Lediglich zur Übernahme eines jeweiligen Bogens 8 tauchen die Nachgreifer in die Transportbahn ein. Die Orientierung der Nachgreifer 12 in die Laufrichtung der vom Endlosförderer 3 transportierten Bogen 8 bleibt im übrigen während des Durchlaufens der Nachgreiferbahn 14 unverändert.

Eine Verschiebung des die Nachgreifer 12 führenden Getriebes 24 mittels des Stellmotors 22 und der Gewindespindel 23 von einer mit dem Format eines verarbeiteten Bogens 8 korrelierten ersten Position in eine mit einem anderen Format korrelierte Position geschieht bedarfsweise bei Stillstand des Motors 16, d. h. bei Stillstand der Maschine, oder auch bei dessen Betrieb – d. h. bei laufender Maschine – z. B. für den Fall von Lagekorrekturen am Getriebekasten 13. In jedem Falle bleibt jedoch die für die Übernahme der Bogen 8 seitens der Nachgreifer 12 von den Greifern einer jeweiligen zweiten Greiferbrücke 7 und die Übergabe der Bogen 8 an den Stapel 9 voreingestellte Phasenlage des die Nachgreifer 12 führenden Getriebes 24 gegenüber dem Druckwerk 1 erhalten.

Den außerhalb des Seitengestelles 2.1 (siehe 3) angeordneten Komponenten, Getriebekasten 13 mit Getriebe 24 zum Führen der Nachgreifer 12, Geradführung 20, Antrieb 19, Stellmotor 22 und Gewindespindel 23 entsprechende Komponenten sind bevorzugt an beiden Seiten des Auslegers 2 angeordnet, wobei die Getriebekästen 13 mittels Traversenanordnung 13.1 (siehe 4) miteinander verbunden sind, eine die Nachgreifer 12 tragende Nachgreiferbrücke 12.1 an ihren Enden jeweils mittels einer die unteren Trume des Endlosförderers 3 unten umgreifenden Halterung am jeweiligen die Nachgreifer 12 führenden Getriebe 24 befestigt ist und das Antriebsrad 15 eine den beiden Getrieben 24 gemeinsame Antriebswelle antreibt.

Die 2 zeigt qualitativ ein Ausführungsbeispiel des Getriebes 24. Es umfasst ein mittels zwei betriebsmäßig gleichförmig umlaufenden Kurvenscheiben 24.1 und 24.2 gesteuertes fünfgliedriges Koppelgetriebe und ein einerseits am Gestell und andererseits an Gelenken der Koppel des Koppelgetriebes angelenktes Nachführgetriebe. Die solchermaßen insgesamt ein Nachgreifergetriebe bildende Getriebeanordnung führt während einer Umdrehung des Antriebsrades 15 ein mit dem Bezugszeichen 24.3 versehenes Getriebeglied unter Beibehaltung von dessen Orientierung entlang einer geschlossenen Koppelkurve, wobei sich die Form der Koppelkurve und das Bewegungsgesetz des geführten Getriebegliedes 24.3 aus den Parametern des Koppelgetriebes und der Geometrie der Kurvenscheiben bestimmt.

Die erwähnte Befestigung der Nachgreiferbrücke 12.1 erfolgt an dem jeweiligen geführten Getriebeglied 24.3. Zur Realisierung des Nachgreifergetriebes müssen noch in 2 nicht dargestellte Vorkehrungen getroffen werden, um ein Abheben der kurvengesteuerten Getriebeglieder von den Steuerkurven zu verhindern. Unter dem genannten Gestell ist der Getriebekasten 13 verstanden.

Während bei der Ausgestaltung gemäß 1 die Beibehaltung der Phasenlage des Getriebes 24 gegenüber dem Druckwerk 1 bei Veränderungen der Positionen des Getriebes 24 auf elektrischem Wege über eine entsprechende Ansteuerung des Motors 16 gewährleistet wird, ist die Beibehaltung der Phasenlage bei den nachfolgend erläuterten Ausgestaltungen auf mechanischem Wege realisiert. Diesen Ausgestaltungen ist gemeinsam, dass der Endlosförderer 3 und das Getriebe 24 miteinander in einer drehmomentübertragenden Verbindung stehen.

In 3 ist eine Variante einer drehmomentübertragenden Verbindung zwischen dem Endlosförderer 3 und dem in einem Getriebekasten 13' untergebrachten Getriebe vereinfacht dargestellt, wobei der Getriebekasten 13' wiederum der bereits genannten, an der Außenseite eines Seitengestelles 2.1 angeordneten Geradführung 20 zugeordnet und mittels hier nicht dargestellter Stellmittel entlang der Geradführung 20 verschiebbar ist. Das bereits genannte Antriebsrad 15 des Getriebes 24 ist als Kegelrad ausgebildet und kämmt mit einem Kegelrad 25, welches drehfest mit einem ersten Ende einer teleskopierenden Antriebswelle 26 verbunden ist, die ihrerseits zusammengesetzt ist aus einem Hohlwellenabschnitt 26.1 und einem in diesen gegen Verdrehung gesichert eingreifenden Vollwellenabschnitt 26.2. Das zweite Ende der teleskopierenden Antriebwelle 26 trägt ebenfalls ein damit fest verbundenes Kegelrad 27, welches seinerseits mit einem weiteren Kegelrad 28 kämmt, welches drehfest mit einer von einem Umlenkkettenrad 3.1 des hier als Kettenförderer ausgebildeten Endlosförderers 3 angetriebenen Kettenradwelle 29 verbunden ist.

Analog zur Ausgestaltung gemäß 1 ist auch an einem dem Seitengestell 2.1 gegenüberliegenden Seitengestell 2.2 eine entsprechende Anordnung eines verschieblichen Getriebekastens 13' vorgesehen und die in den Getriebekästen 13' untergebrachten Getriebe – beispielsweise jeweils in Form des Getriebes 24 gemäß 2 – werden mittels einer gemeinsamen, vom Antriebsrad 15 angetriebenen Antriebswelle 30 angetrieben.

Das Übersetzungsverhältnis zwischen der Kettenradwelle 29 und der gemeinsamen Antriebswelle 30 des die Nachgreifer führenden Getriebes 24 richtet sich danach, ob das Umlenkkettenrad 3.1 eintourig oder beispielsweise halbtourig umläuft. Bei eintourigem Umlauf ist ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 1, bei halbtourigem Umlauf von 1 : 2 vorzusehen.

Die in 3 wiedergegebene Ausgestaltung bezieht sich auf den Fall, dass die Bogen 8 lediglich an deren vorauseilenden Greiferrändern mittels der genannten – hier nicht dargestellten – ersten Greiferbrücken 6 geführt sind. Für den Fall der zusätzlichen Führung der nachlaufenden Greiferränder wäre ein weiterer, die zweiten Greiferbrücken 7 führender Förderer – hier in Form eines weiteren Kettentriebes – erforderlich, der sodann ein bezüglich der Kettenradwelle 29 frei drehbares Umlenkkettenrad aufweisen würde.

Die insoweit erläutere Ausgestaltung gemäß 3 hat mit jener nach 1 gemeinsam, dass Lagekorrekturen des Getriebekastens 13' insbesondere auch bei umlaufender Maschine vorgenommen werden können.

Die 4 gibt eine weitere Ausgestaltung für eine drehmomentübertragende Verbindung zwischen dem Endlosförderer 3 und dem die Nachgreifer führenden Getriebe 24 wieder, welches wiederum zweifach – an einer jeweiligen Seite des Auslegers – vorgesehen ist, dort in einem jeweiligen Getriebekasten 13 untergebracht ist und die hier nicht dargestellte Nachgreiferbrücke 12.1 führt. Die Getriebe 24 sind wiederum mit einer von einem Antriebsrad 15 angetriebenen gemeinsamen Antriebswelle 30 ausgestattet.

Der Endlosförderer 3 ist als Kettenförderer ausgebildet und umfasst einen ersten Förderer 31 und einen zweiten Förderer 32. Ein jeweiliger dieser Förderer umfasst ein Paar endloser Ketten in Form von Rollenketten und eine jeweilige Kette eines Paares läuft betriebsmäßig entlang der Innenseite einer jeweiligen der hier nicht dargestellten Seitengestelle 2.1 und 2.2 um. Die Ketten des ersten Förderers 31 führen die bereits erwähnten ersten Greiferbrücken 6 zum Ergreifen vorauseilender Greiferränder der Bogen 8 und die Ketten des zweiten Förderers 32 führen die ebenfalls bereits erwähnten zweiten Greiferbrücken 7 zum Ergreifen der nacheilenden Greiferränder der Bogen B. Zum Ergreifen der nacheilenden Greiferränder der Bogen 8 seitens der Greiferbrücken 7 ist beispielsweise auf die in DE 100 14 417 A1 offenbarten Lehren zurückgegriffen. Auf eine Darstellung der hierzu erforderlichen Mittel ist insofern an dieser Stelle verzichtet. Es versteht sich aber, dass das Ergreifen der nacheilenden Greiferränder der Bogen 8 seitens der zweiten Greiferbrücken auch auf andere Weise erfolgen kann.

Eine jeweilige Kette des ersten Förderers 31 ist in unmittelbarerer Nachbarschaft eines jeweiligen Seitengestelles 2.1 bzw. 2.2 angeordnet, umschlingt ein jeweiliges erstes Antriebskettenrad 33 und verläuft in gleicher Weise wie eine jeweilige Kette des zweiten Förderers 32 insbesondere in Bereichen von Richtungswechseln der Kette entlang hier nicht dargestellter Kettenführungen. Eine jeweilige Kette des zweiten Förderers 32 läuft entlang einer Kettenbahn, die kongruent ist zu der von den ersten Ketten durchlaufenen Kettenbahn und umschlingt ein jeweiliges zweites Antriebskettenrad 34. Die zweiten Antriebskettenräder 34 sind zwischen den ersten Antriebskettenrädern 33 jeweils in unmittelbarer Nachbarschaft zu diesen angeordnet und auf später näher erläuterte Weise in ihrer Phasenlage gegenüber den ersten Antriebskettenrädern 33 verstellbar.

Die ersten und zweiten Antriebskettenräder 33 und 34 stehen – wie später näher erläutert – im Fortdruckbetrieb gemeinsam in einer drehmomentübertragenden Verbindung mit einem Zahnrad eines zum Antrieb der Maschine vorgesehenen Räderzuges und sind auf ebenfalls später näher erläuterte Weise auf einer Kettenradwelle 35 angeordnet, die ein diese antreibendes und mit dem genannten Zahnrad des Räderzuges kämmendes Zahnrad trägt und bei der Darstellungsweise von 4 betriebsmäßig im Uhrzeigersinn dreht.

Der das Getriebe 24 zum Führen der in 4 nicht dargestellten Nachgreifer 12 umfassende Getriebekasten 13 ist bezüglich des hier ebenfalls nicht dargestellten Stapels 9 entsprechend deren der 1 entnehmbaren gegenseitiger Zuordnung angeordnet und entlang einer dort angedeuteten Geradführung 20 verschieblich (in 4 nicht dargestellt).

Das Antriebsrad 15 des Getriebes 24 ist derart in einen betriebsmäßig von dem Endlosförderer 3 angetriebenen Zugmitteltrieb 36 eingebunden, dass ein parallel zu der hier nicht dargestellten Geradführung 20 für den Getriebekasten 13 (siehe 1) verlaufendes Zugmitteltrum 37 des Zugmitteltriebes 36 das Antriebsrad 15 sowie ein diesem vorgeschaltetes und ein nachgeschaltetes Umlenkrad 38 umschlingt. Der Zugmitteltrieb 36 umfasst ein Triebrad 39, welches in später näher erläuteter Weise mit dem Endlosförderer 3 in Antriebsverbindung steht. Insgesamt ist damit zwischen dem die Nachgreifer 12 führenden Getriebe 24 und dem Endlosförderer 3 eine drehmomentübertragende Verbindung über den Zugmitteltrieb 36 mit einem am Antriebsrad 15 und somit am Getriebe 24 angreifenden endlosen Zugmittel hergestellt, sodass letztlich, wie auch im Falle der Variante gemäß 3, der Endlosförderer 3 einen Antrieb für das Getriebe 24 darstellt.

Wie im Folgenden näher erläutert, ist bei der Ausgestaltung gemäß 4 die Einstellung des Getriebes 24 auf mit unterschiedlichen Formaten der verarbeiteten Bedruckstoffe korrelierte Positionen unter Beibehaltung ein und derselben Phasenlage des Getriebes 24 gegenüber dem Druckwerk 1 mittels des das Getriebe 24 betätigenden Antriebes – hier letztlich des Zugmitteltriebes 36 – mechanisch gekoppelt an eine Einstellung der die nachlaufenden Greiferränder der Bogen 8 führenden zweiten Greiferbrücken 7 auf das jeweilige Format.

Hierzu ist unter anderem eine gemäß 4 dem Endlosförderer 3 zugeordnete Drehkupplung 40 vorgesehen.

Den 5 und 6 ist diese Zuordnung, der Aufbau der Drehkupplung 40, deren Funktion und deren Zusammenwirken mit einem später näher erläuterten Stellantrieb entnehmbar, mittels welchem die Einstellung der die nachlaufenden Greiferränder der Bogen führenden zweiten Greiferbrücken 7 auf das Format dieser Bogen 8 und gleichzeitig die Einstellung des Getriebes 24, d.h. des Getriebekastens 13 auf eine mit diesem Format korrelierte Position erfolgt.

Die von einem ersten in einen zweiten Betriebszustand und umgekehrt verstellbare Drehkupplung 40 ist in 5 im ersten Betriebszustand wiedergegeben und stellt, wie nachfolgend erläutert, in diesem Betriebszustand eine Antriebsverbindung zwischen dem ersten Förderer 31 – hier repräsentiert durch das erste Antriebskettenrad 33 – und dem zweiten Förderer 32 – hier repräsentiert durch das zweite Antriebskettenrad 34 – her.

Wie an früherer Stelle bereits angedeutet und nunmehr näher erläutert, sind die ersten Antriebskettenräder 33 und die zweiten Antriebskettenräder 34 auf der Kettenradwelle 35 angeordnet. Letztere ist als Hohlwelle ausgebildet. Die Kettenradwelle 35 ist drehbar in den Seitengestellen 2.1 und 2.2 gelagert, von welchen in 5 lediglich das Seitengestell 2.2 wiedergegeben ist. Mit der Kettenradwelle 35 ist ein Zahnrad 41 drehfest verbunden, welches mit dem bereits erwähnten, hier nicht dargestellten Zahnrad des bereits erwähnten Räderzuges zum Antrieb der Maschine kämmt. Die ersten Antriebskettenräder 33 sind auf nicht näher dargestellte Weise mit der Kettenradwelle 35 drehfest verbunden, während die zweiten Antriebskettenräder 34 auf der Kettenradwelle 35 drehbar gelagert sind, dafür aber in einer drehfesten Verbindung mit einer die Kettenradwelle 35 durchsetzenden Antriebswelle 42 stehen, und zwar über jeweils einen einerseits an der Antriebswelle 42 und andererseits am jeweiligen zweiten Antriebskettenrad 34 vorgesehenen Mitnehmer 43, der einen in Umfangsrichtung der Kettenradwelle 35 verlaufenden, in dieser ausgebildeten Schlitz 44 durchgreift.

Die Drehkupplung 40 umfasst einen mit dem Zahnrad 41 – und somit mit der Kettenradwelle 35 und den ersten Antriebskettenrädern 33 – fest verbundenen inneren Kupplungsring 44, an welchem sich in radialen Ausnehmungen 45 desselben Kipphebel 46 abstützen und im in 6 dargestellten, im Fortdruck der Maschine vorliegenden ersten Betriebszustand unter der Wirkung eines Tellerfederpaketes 47 einen äußeren Kupplungsring 48 an das Zahnrad anpressen. Das Tellerfederpaket 47 ist einerseits an dem Zahnrad 41 und andererseits an einem Bund 49 einer Druckhülse 50 abgestützt, die längsverschieblich auf der Antriebswelle 42 gelagert ist, eine Nabe des äußeren Kupplungsrings 48 durchsetzt und beide Stirnseiten dieser Nabe überragt. Die Nabe des äußeren Kupplungsringes 48 ist auf der Antriebswelle 42 gelagert und über einen Stift 51 drehfest mit dieser verbunden. Die Druckhülse 50 besitzt im Anschluss an deren Bund 49 einen offenen Querschnitt, der sich lediglich über einander gegenüberliegende Umfangsabschnitte erstreckt, die sich bei der Darstellungsweise von 5 oberhalb und unterhalb der Antriebswelle 42 befinden und in korrespondierende Längsnuten einer sich im Übrigen an die Mantelfläche der Antriebwelle 42 anschmiegenden Bohrung der Nabe des äußeren Kupplungsringes 48 eingebettet sind. Damit ist gewährleistet, dass der äußere Kupplungsring 48 und die mit diesem über den Stift 51 verbundene Antriebswelle 42 in einem zweiten Betriebszustand der Drehkupplung – d.h. bei aufgehobener Pressung zwischen dem Zahnrad 41 und dem äußeren Kupplungsring 48 – insbesondere auch gegenüber der Druckhülse 50 drehbar sind.

In dem in 5 dargestellten ersten Betriebszustand der Drehkupplung 40 ist jedoch unter der Wirkung des Tellerfederpaketes 47 der äußere Kupplungsring 48 an das Zahnrad 41 angepresst und somit über die mit dem äußeren Kupplungsring 48 verstiftete Antriebswelle 42 und den diese mit den zweiten Antriebskettenrädern 34 drehfest verbindenden Mitnehmer 43 eine Antriebsverbindung zwischen dem ersten Förderer 31 – hier repräsentiert durch das erste Antriebskettenrad 33 – und dem zweiten Förderer 32 – hier repräsentiert durch das zweite Antriebskettenrad 34 – hergestellt.

Wie an früherer Stelle bereits angedeutet und vorab näher erläutert, stehen also die ersten und zweiten Antriebskettenräder 33 und 34 im Fortdruckbetrieb der Maschine gemeinsam in einer drehmomentübertragenden Verbindung mit einem hier nicht dargestellten, mit dem Zahnrad 41 kämmenden Zahnrad eines zum Antrieb der Maschine vorgesehenen Räderzuges.

Die 6 gibt die Drehkupplung 40 in deren zweitem Betriebszustand wieder. In diesem zweiten Betriebszustand ist die an früherer Stelle bereits angedeutete und nunmehr näher erläuterte Verstellung der Phasenlage der zweiten Antriebskettenräder 34 gegenüber den ersten Antriebskettenrädern 33 möglich. Um diesen zweiten Betriebszustand herbeizuführen, wird die Wirkung des Tellerfederpaketes 47 auf die Kipphebel 46 durch eine axiale Verschiebung der Druckhülse 50 in Richtung auf das Tellerfederpaket 47 aufgehoben, wodurch der im ersten Betriebszustand bestehende Kraftschluss zwischen dem Zahnrad 41 und dem äußeren Kupplungsring 48 gelöst wird. Hierdurch wird somit die Antriebsverbindung zwischen dem ersten Förderer 31, d.h. dem ersten Antriebskettenrad 33, und dem zweiten Förderer 32, d. h. dem zweiten Antriebskettenrad 34, aufgehoben und somit der zweite Förderer 32 für eine Phasenverstellung gegenüber dem ersten Förderer 31 freigegeben.

Zur Bewerkstelligung der oben genannten axialen Verschiebung der Druckhülse 50 in Richtung auf das Tellerfederpaket 47 ist eine beispielsweise hydraulisch betätigbare Kolben-Zylinder-Einheit 52 mit einem Zylinder 53 und einem Kolben 54 vorgesehen. Die Kolben-Zylinder-Einheit 52 ist über einen Anschluss 55 mit einem hier nicht dargestellten Druckmittelsystem verbunden und steht im zweiten Betriebszustand unter der Wirkung eines entsprechenden Druckmittels, beispielsweise Hydraulikflüssigkeit.

Der Zylinder 53 ist drehbar auf einem den äußeren Kupplungsring 48 überragenden Abschnitt der Antriebswelle 42 gelagert, welcher auf Abschnitte derselben folgt, die nacheinander die Kettenradwelle 35, das Zahnrad 41 und die Druckhülse 50 durchsetzten, und ist über ein Axiallager 52.1 an einem Bund 56 am Ende des den äußeren Kupplungsring 48 überragenden Abschnittes der Antriebswelle 42 abgestützt.

Der Kolben 54 drückt im in 6 dargestellten zweiten Betriebszustand der Drehkupplung 40, in welchem der Kolben 54 unter der Wirkung des über den Anschluss 55 eingespeisten Druckmittels ausgefahren ist, über einen von der Antriebswelle 42 getragenen Druckring 52.3 gegen die Druckhülse 50, die sodann ihrerseits das Tellerfederpaket 47 zusammendrückt und somit dessen Wirkung auf die Kipphebel 46 aufhebt, so dass letztlich der Kraftschluss zwischen dem äußeren Kupplungsring 48 und dem Zahnrad 41 aufgehoben ist und die zweiten Antriebskettenräder 34 gegenüber den ersten Antriebskettenräder 33 verdrehbar sind.

Der Kolben 54 ist mit einem Zahnkranz 54.1 versehen. Mit diesem kämmt ein Ritzel 57.1 eines an früherer Stelle bereits erwähnten und nunmehr näher erläuterten Stellantriebes 57, der hier einen Motor 57.2 umfasst, der an eine über Stehbolzen an dem Seitengestell 2.2 befestigte Halterung 58 angeflanscht ist. Das Ritzel 57.1 ist derart breit ausgelegt, dass es in beiden Betriebszuständen der Drehkupplung, d.h. im ausgefahrenen und nicht ausgefahrenen Zustand des Kolbens 54, mit dem Zahnkranz 54.1 kämmt.

An einer dem äußeren Kupplungsring 48 zugewandten Stirnseite des Kolbens 54 trägt dieser wenigstens einen Mitnehmer 59, der im ausgefahrenen Zustand des Kolbens 54 eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Kolben 54 und dem äußeren Kupplungsring 48 herstellt.

Die Phasenlage des im zweiten Betriebszustand der Drehkupplung 40 zur Verdrehung gegenüber dem ersten Förderer 31 – hier repräsentiert durch das erste Antriebskettenrad 33 – freigegebenen zweiten Förderers 32 – hier repräsentiert durch das zweite Antriebskettenrad 34 – ist somit mittels des Stellantriebes 57 verstellbar, und zwar aufgrund der im zweiten Betriebszustand der Drehkupplung 40 bestehenden Antriebsverbindung des Stellantriebes 57 mit dem zweiten Förderer 32. Eine entsprechende Verstellung erfolgt beim Einrichten des Endlosförderers 3 von einem Format der verarbeiteten Bogen auf ein anderes und dient der Einstellung des Abstandes der die nachlaufenden Greiferränder der Bogen 8 führenden zweiten Greiferbrücken 7 von den die vorauseilenden Greiferränder der Bogen 8 führenden ersten Greiferbrücken 6.

Nach erfolgter Verstellung wird die Drehkupplung 40 in ihren ersten Betriebszustand zurückversetzt, in welchem sodann der Stellantrieb 57 vom zweiten Förderer 32 abgekoppelt ist. Hierzu wird der am Zylinder 53 vorgesehene Anschluss 55 drucklos geschaltet, so dass mittels einer Rückstellfeder 52.2 (siehe 6) die zuvor über den Mitnehmer 59 bestandene Drehverbindung zwischen dem Kolben 54 und dem äußeren Kupplungsring 48 aufgehoben und der Reibschluss zwischen letzterem und dem Zahnrad 41 und damit die Antriebsverbindung des zweiten Förderers 32 mit dem ersten Förderer 31 wieder hergestellt wird.

Wie der 4 entnehmbar, steht, wie an früherer Stelle bereits angedeutet und nunmehr näher erläutert, das Triebrad 39 des das Getriebe 24 antreibenden Zugmitteltriebes 36 und damit das Getriebe 24 in einer drehmomentübertragenen Verbindung mit dem Endlosförderer, genauer gesagt besteht diese Verbindung mit dem zweiten Förderer 32 des Endlosförderers 3. Hierzu ist die die Kettenradwelle 35 durchsetzende Antriebswelle 42 auf Seiten des Zugmitteltriebes 36 aus dem Seitengestell 2.1 (siehe 3) herausgeführt und über miteinander kämmende Zwischenräder 60 und 61 eine Antriebsverbindung zwischen der Antriebswelle 42 und dem Triebrad 39 hergestellt, wobei das Zwischenrad 60 mit der aus dem Seitengestell 2.1 (siehe 3) herausgeführten Antriebswelle 42 (siehe 5 und 6) und das Zwischenrad 61 mit dem Triebrad 39 drehfest verbunden ist.

Wie den 5 und 6 entnehmbar, kämmt der Zahnkranz 54.1 des Kolbens 54 des Weiteren mit einem Zahnrad 62. Dieses ist drehfest mit einer Welle 63 verbunden, die in der Halterung 58 drehbar gelagert und drehfest mit einem Antriebsrad 64 eines in 4 wiedergegebenen Transmissionsantriebes 65 verbunden ist.

Zur Einstellung des Getriebes 24, mit anderen Worten der Getriebekästen 13 auf mit dem Format der verarbeiteten Bogen 8 korrelierte Positionen ist eine rotatorisch betätigbare und hierzu mit einem Stellrad 13.4 versehene Stellvorrichtung vorgesehen. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Stellvorrichtung in Form eines mittels des vorab genannten Transmissionsantriebes 65 betätigbaren Spindeltriebes 66 ausgebildet.

Gemäß 4 ist hierzu eine auf nicht näher dargestellte Weise gestellfest angeordnete Traverse 13.2 vorgesehen, in welcher eine in Verstellrichtung der Getriebekästen 13 orientierte Gewindespindel 13.3 axial fixiert drehbar gelagert ist. Die Gewindespindel 13.3 arbeitet mit einem in der Traversenanordnung 13.1 zur Verbindung der beiden Getriebekästen 13 vorgesehenen korrespondierenden Gewinde zusammen und ist drehfest mit dem oben erwähnten Stellrad 13.4 verbunden, welches seinerseits in den Transmissionsantrieb 65 eingebunden ist, so dass insgesamt also eine Antriebsverbindung zwischen dem Stellrad 13.4 und dem Stellantrieb 57 gemäß 6 besteht.

Insgesamt liegen somit Stellmittel in Form des Zahnkranzes 54.1 des Kolbens 54, in Form des Transmissionsantriebes 65 und in Form des Spindeltriebes 66 vor, die im zweiten Betriebszustand der Drehkupplung 40, d. h. bei vom ersten Förderer 31 abgekoppeltem zweiten Förderer 32, gemeinsam und mechanisch gekoppelt dahingehend mittels des Stellantriebes 57 betätigbar sind, dass eine Änderung der Phasenlage des zweiten Förderers 32 gegenüber dem ersten Förderer 31 zur Anpassung des Abstandes der zweiten Greiferbrücken 7 von den ersten Greiferbrücken 6 an ein anderes Format der Bogen 8 und eine Verstellung des Getriebes 24 auf eine mit diesem Format korrelierte Position erfolgt.

Diese Verstellvorgänge laufen jedoch ohne eine Änderung der Phasenlage des Getriebes 24 gegenüber dem Druckwerk 1 ab. Hierzu sind die Parameter des Transmissionsantriebes 65 (siehe 4) einschließlich des diesen antreibenden Zahnrades 62 (siehe 5 und 6), des Spindeltriebes 66, des Zugmitteltriebes 36 und des Antriebsrades 15 derart auf jene des Endlosförderers 3 abgestimmt, dass bei einem Wechsel der Positionen des Getriebes 24, d. h. der Getriebekästen 13, der Zugmitteltrieb 36 derart angetrieben ist, dass das das Getriebe 24 betätigende Antriebsrad 15 stillsteht, d. h. dass das Getriebe 24 nicht betätigt ist.

Zu den hierzu vorgenommenen Abstimmungen gehört im Falle der Ausgestaltung des Zugmitteltriebes 36 gemäß 4 insbesondere auch die geeignete Wahl von dessen Umlaufrichtung. Diese ist aufgrund der bereits erwähnten Zwischenräder 60 und 61 entgegengesetzt zur betriebsmäßigen Umlaufrichtung des Endlosförderers 3.

Im Gegensatz zur Ausgestaltung gemäß 1 sind bei jener gemäß 4 halbtourige Antriebskettenräder 33 und 34 vorgesehen, weshalb die genannten Abstimmungen der Parameter die Maßnahmen umfassen, den Teilkreis des Antriebsrades 15 halb so groß auszulegen wie jenen der Antriebskettenräder 33 und 34. Bei diesem Durchmesserverhältnis und bei den genannten Umlaufrichtungen einerseits des Endlosförderers 3 im Uhrzeigersinn und andererseits des Zugmitteltriebes 36 entgegen dem Uhrzeiger wird das Antriebsrad 15 bei einer Verstellung der Position der Getriebekästen 13 mittels des Zugmitteltriebes 36 in die entgegengesetzte Richtung zu jener angetrieben, in welcher es im Stillstand des Zugmitteltriebes 36 bei der genannten Verstellung an diesem abrollen würde. Somit steht das Antriebsrad 15 und somit das Getriebe 24 bei einem Wechsel von dessen mit unterschiedlichen Formaten der verarbeiteten Bogen korrelierten Positionen still.

Bei dem in 7 wiedergegebenen, das Antriebsrad 15 umfassenden Abschnitt eines Zugmitteltriebes 36' steht im Gegensatz zu der Ausgestaltung des Zugmitteltriebes 36 gemäß 4 ein zu der hier ebenfalls nicht wiedergegebenen horizontalen Geradführung 20 (Siehe 1) paralleles unteres Zugmitteltrum in ansonsten zu 4 analoger Weise mit dem Antriebsrad 15 in Antriebsverbindung. Der Zugmitteltrieb 36' wird zwar ebenfalls über ein Triebrad 9 gemäß 4 angetrieben, dieses ist jedoch ohne eine Anordnung von Zwischenrädern (Zwischenräder 60 und 61 in 4) mit der die Kettenradwelle 35 durchsetzenden Antriebswelle 42 unmittelbar drehfest verbunden, so dass der Zugmitteltrieb 36" in gleicher Weise wie der Endlosförderer im Uhrzeigersinn umläuft.

Bei wiederum halbtouriger Ausgestaltung der Antriebskettenräder 33 und 34 besteht zwischen dem Teilkreis des Triebrades 39 (siehe 4) und jenem des Antriebsrades 15 gleiches Durchmesserverhältnis wie im Falle der Ausgestaltung gemäß 4 und mit der bereits genannten Abstimmung aller sonstigen Parameter ergibt sich auch für den Zugmitteltrieb 36' ein Stillstand des Antriebsrades 15 bei einem zur Anpassung an das Format der verarbeiteten Bogen 8 erfolgenden Wechsel der Positionen der Getriebekästen 13, sodass hierbei ebenfalls die Beibehaltung der Phasenlage des Getriebes 24 zum Druckwerk 1 gewährleistet ist.

Das Drehmoment zum Antrieb des Zugmitteltriebes 36' gemäß 7 kann in alternativer Ausgestaltung auch von einem nicht dargestellten Umlenkkettenrad des zweiten Förderers 32 abgegriffen werden. In diesem Falle wäre das in 7 auf das linke Umlenkrad 38 folgende Kettenrad das Antriebsrad für den Zugmitteltrieb 36' und es stünde in drehmomentübertragender Verbindung mit einem der nicht dargestellten Umlenkkettenräder des zweiten Förderers 32. Der in 7 nicht dargestellte Abschnitt des Zugmittels würde sodann anstelle des Triebrades 39 lediglich ein Umlenkrad umschlingen.

Im Falle einer unmittelbaren drehfesten Verbindung zwischen einem Umlenkkettenrad des zweiten Förderers 32 und dem genannten Antriebsrad zum alternativen Antrieb des Zugmitteltriebes 36' versteht sich, dass dieses Antriebsrad in gleicher Weise wie das Triebrad 39 denselben Durchmesser aufweist wie ihn die zweiten Antriebskettenräder 34 und im Übrigen – bei der hier vorliegenden Ausgestaltung der mechanischen Koppelung der Verstellvorgänge zur Lageanpassung der zweiten Greiferbrücken 7 und der Nachgreifer 12 an das jeweilige Format der verarbeiteten Bogen 8 – auch die ersten Antriebskettenräder 33 besitzen, sodass sich bei einem Positionswechsel der Getriebekästen 13 wiederum Stillstand des Antriebsrades 15 und damit des Getriebes 24 einstellt.

Weist die Bogen verarbeitende Maschine einen Ausleger mit einem Endlosförderer auf, welcher die Bogen 8 lediglich an deren vorauseilenden Rändern erfasst, so ist dieser mit einer Bogenleitvorrichtung ausgestattet, über welche die Bogen 8 hinweggezogen werden. Für den Fall, dass die Maschine für wahlweisen Betrieb im Schön- und Wiederdruckverfahren oder im Schöndruckverfahren ausgelegt ist, ist die genannte Bogenleitvorrichtung für die erste Betriebsart bevorzugt zur Erzeugung eines Luftpolsters zwischen einem jeweiligen Bogen 8 und einer an der Bogenleitvorrichtung vorgesehenen Leitfläche ausgebildet. Hierzu ist die Bogenleitvorrichtung an ein pneumatisches System angeschlossen, mittels welchem Bogentragluftströme aus Luftdurchtrittsöffnungen ausgestoßen werden, die in der Leitfläche vorgesehen sind.

Für den Fall der zweiten Betriebsart kommunizieren die genannten Luftdurchtrittsöffnungen mit einem Unterdruckerzeuger des pneumatischen Systemes, so dass sich die über die Bogenleitvorrichtungen hinweggezogenen Bogen 8 definiert an die Leitfläche anlegen.

Die Bogenleitvorrichtung ist bevorzugt auf unterschiedliche Formate der Bogen 8 einstellbar.

In 8 ist eine bevorzugte Ausgestaltung einer solchen Bogenleitvorrichtung 67 in einer Draufsicht vereinfacht wiedergegeben. Dabei sind betriebsmäßig Bogentragluftströme abgebende bzw. mit einem Unterdruckerzeuger kommunizierende Luftdurchtrittsöffnungen 68 in ihrer Ausgestaltung und Anordnung lediglich schematisch angedeutet.

Die Bogenleitvorrichtung 67 umfasst einen ortsfesten ersten Leitabschnitt 67.1 und einen hierauf in Richtung auf den Stapel 9 folgenden, an den ortsfesten Leitabschnitt 67.1 anschließenden und auf unterschiedliche Formate der Bogen 8 einstellbaren zweiten Leitabschnitt 67.2, wobei der erste Leitabschnitt 67.1 und der zweite Leitabschnitt 67.2 einander zugewandte, kammartig ineinandergreifende Endabschnitte 67.1' und 67.2' aufweisen.

In der in 8 dargestellten Lage des zweiten Leitabschnittes 67.2 gegenüber dem ersten Leitabschnitt 67.1 ist die Bogenleitvorrichtung 67 auf das mit der Maschine maximal verarbeitbare Format der Bogen 8 eingestellt.

Zur Einstellung des zweiten Leitabschnittes 67.2 auf kleinere Formate wird dieser gemeinsam mit der Nachgreiferbrücke 12.1 in Richtung auf den Stapel 9 verschoben und ist hierzu bevorzugt an den Getriebekästen 13 befestigt.

An einem dem Stapel 9 zugewandten Ende des zweiten Leitabschnittes 67.2 sind Freiräume 69 ausgebildet, in welche die Nachgreifer 12 – die als klemmende oder als saugende Greifer ausgebildet sein können – zur Übernahme der Bogen 8 vom Endlosförderer 3 eingreifen.

Die kammartig ineinandergreifenden Endabschnitte 67.1' und 67.2' sind so dimensioniert, dass bei einer Einstellung des zweiten Leitabschnittes 67.2 auf das kleinste verarbeitbare Format der Bogen 8 die Endabschnitte 67.1' und 67.2' noch miteinander kämmen, so dass bei der Verarbeitung von Bogen 8 mit einem kleineren als dem maximalen Format quer zur Bogenlaufrichtung zumindest abschnittweise eine Leitwirkung seitens der Bogenleitvorrichtung 67 erhalten bleibt.

1 Druckwerk 1.1 Druckzylinder 2 Ausleger 2.1 Seitengestell 2.2 Seitengestell 2.3 Stapelstation 3 Endlosförderer 3.1 Umlenkkettenrad 4 Bogenführungstrommel 5 Transfertrommel 6 erste Greiferbrücke 7 zweite Greiferbrücke 8 Bogen 9 Stapel 10 Plattform 11 Hubkette 12 Nachgreifer 12.1 Nachgreiferbrücke 13, 13' Getriebekasten 13.1 Traversenanordnung 13.2 Traverse 13.3 Gewindespindel 13.4 Stellrad 14 Nachgreiferbahn 15 Antriebsrad 16 Motor 17 Transmissionstrieb 18 Träger 19 Antrieb 20 Geradführung 21 Halterung 22 Stellmotor 23 Gewindespindel 24 Getriebe 24.1, 24.2 Kurvenscheibe 24.3 geführtes Getriebeglied 25 Kegelrad 26 Antriebswelle 26.1 Hohlwellenabschnitt 26.2 Vollwellenabschnitt 27 Kegelrad 28 Kegelrad 29 Kettenradwelle 30 Antriebswelle 31 erster Förderer 32 zweiter Förderer 33 erstes Antriebskettenrad 34 zweites Antriebskettenrad 35 Kettenradwelle 36, 36' Zugmitteltrieb 37 Zugmitteltrum 38 Umlenkrad 39 Triebrad 40 Drehkupplung 41 Zahnrad 42 Antriebswelle 43 Mitnehmer 44 innerer Kupplungsring 45 radiale Ausnehmung 46 Kipphebel 47 Tellerfederpaket 48 äußerer Kupplungsring 49 Bund 50 Druckhülse 51 Stift 52 Kolben-Zylinder-Einheit 52.1 Axiallager 52.2 Rückstellfeder 52.3 Druckring 53 Zylinder 54 Kolben 54.1 Zahnkranz 55 Anschluss für Hydraulikflüssigkeit 56 Bund 57 Stellantrieb 57.1 Ritzel 57.2 Motor 58 Halterung 59 Mitnehmer 60 Zwischenrad 61 Zwischenrad 62 Zahnrad 63 Welle 64 Antriebsrad 65 Transmissionsantrieb 66 Spindeltrieb 67 Bogenleitvorrichtung 67.1 erster Leitabschnitt 67.1' Endabschnitt des ersten Leitabschnitts 67.1 67.2 zweiter Leitabschnitt 67.2' Endabschnitt des zweiten Leitabschnitts 67.2 68 Luftdurchtrittsöftnung 69 Freiraum

Anspruch[de]
  1. Bogen (8) verarbeitende Maschine, insbesondere eine Rotationsdruckmaschine, mit

    wenigstens einer Verarbeitungsstation in Form eines Druckwerkes (1), einer Stapelstation (2.3) zur Aufnahme eines aus den verarbeiteten Bogen (8) gebildeten Stapels (9),

    einem Ausleger (2) mit einem die verarbeiteten Bogen (8) in Richtung auf den Stapel (9) transportierenden Endlosförderer (3),

    betriebsmäßig einer Nachgreiferbahn (14) folgenden Nachgreifern (12), welche die verarbeiteten Bogen (8) vom Endlosförderer (3) übernehmen

    und über dem Stapel (9) freigeben,

    einem die Nachgreifer (12) führenden Getriebe (24) und

    einem Antrieb (19; 25-28; 3,36; 3,36') zur Betätigung des Getriebes (24), dadurch gekennzeichnet,

    dass das Getriebe (24) auf Positionen einstellbar ist, die mit unterschiedlichen Formaten der verarbeiteten Bogen (8) korreliert sind und

    dass der das Getriebe (24) betätigende Antrieb (19; 25-28; 3,36; 3,36') das Getriebe (24) in jeder dieser Positionen in ein und derselben Phasenlage gegenüber dem Druckwerk (1) hält.
  2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (24) und der dieses betätigende Antrieb (19) eine bezüglich des Auslegers (2) verschiebbar angeordnete Baueinheit bilden.
  3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Endlosförderer (3) und das Getriebe (24) miteinander in einer drehmomentübertragenden Verbindung stehen.
  4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die drehmomentübertragende Verbindung über eine teleskopierend ausgebildet Antriebswelle (26) hergestellt ist.
  5. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die drehmomentübertragende Verbindung über einen Zugmitteltrieb (36; 36') mit einem am Getriebe (24) angreifenden endlosen Zugmittel hergestellt ist.
  6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugmitteltrieb (36; 36') bei einem Wechsel der Positionen des Getriebes (24) derart angetrieben ist, dass das Getriebe (24) nicht betätigt ist.
  7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,

    dass der Endlosförderer (3) einen ersten Förderer (31) und einen zweiten Förderer (32) umfasst,

    der erste Förderer (31) erste Greiferbrücken (6) zum Erfassen vorauseilender Greiferränder der Bogen (8) und der zweite Förderer (32) zweite Greiferbrücken (7) zum Erfassen nacheilender Greiferränder trägt, eine von einem ersten in einen zweiten Betriebszustand und umgekehrt verstellbare Drehkupplung (40) vorgesehen ist, welche in ihrem ersten Betriebszustand eine Antriebsverbindung zwischen dem ersten Förderer (31) und dem zweiten Förderer (32) herstellt und in ihrem zweiten Betriebszustand den zweiten Förderer (32) für eine Phasenverstellung gegenüber dem ersten Förderer (31) freigibt

    und

    die drehmomentübertragende Verbindung zwischen dem Getriebe (24) und dem Endlosförderer (3) mit dessen zweitem Förderer (32) besteht.
  8. Maschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Stellantrieb (57), welcher über die Drehkupplung (40) in deren zweitem Betriebszustand in einer Antriebsverbindung mit dem zweiten Förderer (32) steht und im ersten Betriebszustand der Drehkupplung (40) vom zweiten Förderer (32) abgekuppelt ist.
  9. Maschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine rotatorisch betätigbare und hierzu mit einem Stellrad (13.4) versehene Stellvorrichtung (Spindeltrieb 66) zur Einstellung der Positionen des Getriebes (24) und eine Antriebsverbindung zwischen dem Stellrad (13.4) und dem Stellantrieb (57).
  10. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (2) eine auf unterschiedliche Formate der Bogen (8) einstellbare Bogenleitvorrichtung (67) umfasst und die Bogenleitvorrichtung (67) endständige Freiräume (69) ausbildet, in welche die Nachgreifer (12) zur Übernahme der Bogen (8) vom Endlosförderer (3) eingreifen.
  11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenleitvorrichtung (67) einen ortsfesten ersten Leitabschnitt (67.1) und einen hierauf in Richtung auf den Stapel (9) folgenden, an den ortsfesten Leitabschnitt (67.1) anschließenden, auf unterschiedliche Formate der Bogen (8) einstellbaren zweiten Leitabschnitt (67.2) umfasst, der erste Leitabschnitt (67.1) und der zweite Leitabschnitt (67.2) einander zugewandte, kammartig ineinandergreifende Endabschnitte (67.1', 67.2')

    aufweisen

    und

    dass die Freiräume (69) am zweiten Leitabschnitt (67.2) ausgebildet sind.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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