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Dokumentenidentifikation DE10345765A1 13.05.2004
Titel Kreissäge
Anmelder Milwaukee Electric Tool Corp., Brookfield, Wis., US
Erfinder Willer, Mark, Brookfield, Wis., US;
Berg, Christopher, Milwaukee, Wis., US;
Di Iulio, Dale, Grafton, Wis., US;
Hickok, Mark, Waukesha, Wis., US;
Seward, Chris, Sussex, Wis., US;
Hachey, Steven, Waukesha, Wis., US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 01.10.2003
DE-Aktenzeichen 10345765
Offenlegungstag 13.05.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.05.2004
IPC-Hauptklasse B27G 19/02
IPC-Nebenklasse B27B 9/00   
Zusammenfassung Elektrowerkzeuge, wie etwa Sägen und Kreissägen, und Verfahren. Bei einigen Konstruktionen und Aspekten enthält eine Säge ein Gehäuse, einen Motor, eine Abdeckung und ein schnell verriegelndes Element, das so betreibbar ist, dass es die Abdeckung ohne Verwendung von Werkzeugen an dem Gehäuse lösbar verriegelt. Bei einigen Konstruktionen und Aspekten enthält eine Säge ein Gehäuse, einen Motor, eine erste Abdeckung, die mit dem Gehäuse verbunden ist, wobei die erste Abdeckung ein Sägeblatt wenigstens teilweise bedeckt, und eine zweite Abdeckung, die wahlweise mit dem Gehäuse verbunden werden kann, wobei die zweite Abdeckung die erste Abdeckung wenigstens teilweise bedeckt und das Sägeblatt wenigstens teilweise bedeckt. Bei einigen Konstruktionen und Aspekten enthält das Verfahren zum Demontieren einer Säge das Bewegen eines Verriegelungselements von einer ersten Stellung zu einer zweiten Stellung ohne Verwendung von Werkzeugen und das Abnehmen einer Abdeckung von einem Gehäuse, um das Sägeblatt wenigstens teilweise freizulegen.

Beschreibung[de]
VERWANDTE ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der früher eingereichten, gleichzeitig anhängigen vorläufigen Patentanmeldung lfd.-Nr. 60/415.081, die am 1. Oktober 2002 eingereicht wurde.

GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Elektrowerkzeuge und insbesondere Kreissägen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Kreissägen enthalten im Allgemeinen ein Gehäuse und einen Motor, der von dem Gehäuse getragen wird. Der Motor ist so betreibbar, dass er ein Sägeblatt antreibt, um Werkstücke aus einer Vielzahl von Materialien wie z. B. Metall, Fiber und Holz zu schneiden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung schafft ein Elektrowerkzeug, wie etwa eine Säge oder eine Kreissäge, die ein Problem oder mehrere Probleme bei vorhandenen Elektrowerkzeugen, Sägen oder Kreissägen im Wesentlichen beseitigt. Bei einigen Konstruktionen und Aspekten schafft die Erfindung eine Kreissäge mit einer abnehmbaren Blattabdeckung und einer Verriegelungsbaueinheit mit Schnellanschluss, die ohne Werkzeug betätigt wird, um die Abdeckung an einem Gehäuse der Kreissäge wahlweise zu verriegeln. Bei einigen Aspekten und Konstruktionen schafft die Erfindung eine abnehmbare Blattabdeckung und eine feststehende Blattabdeckung.

Bei einigen Konstruktionen und Aspekten schafft die Erfindung eine Säge mit einem Gehäuse, einem Motor, der von dem Gehäuse getragen wird und so betreibbar ist, dass er ein Sägeblatt antreibt, einer Abdeckung, die wahlweise mit dem Gehäuse verbunden werden kann, wobei die Abdeckung das Sägeblatt wenigstens teilweise bedecken kann, wenn die Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist, und einem schnell verriegelnden Element, das mit dem Gehäuse oder mit der Abdeckung verbunden ist und mit dem anderen von Gehäuse und Abdeckung in Eingriff gelangen kann, um die Abdeckung am Gehäuse ohne die Verwendung von Werkzeugen wahlweise zu verriegeln.

Außerdem schafft die Erfindung bei einigen Konstruktionen und Aspekten ein Verfahren zum Demontieren einer Säge, die ein Gehäuse, einen Motor, der von dem Gehäuse getragen wird und so betreibbar ist, dass er ein Sägeblatt antreibt, eine Abdeckung, die mit dem Gehäuse verbunden werden kann und das Sägeblatt wenigstens teilweise bedeckt, wenn die Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist, und ein Verriegelungselement, das mit dem Gehäuse oder mit der Abdeckung verbunden ist und an dem anderen von Gehäuse und Abdeckung in Eingriff gelangen kann, um die Abdeckung an dem Gehäuse wahlweise zu verriegeln, enthält, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Bewegen des Verriegelungselements ohne Verwendung von Werkzeugen von einer ersten Stellung, in der das Verriegelungselement an dem Gehäuse oder an der Abdeckung in Eingriff ist, um die Abdeckung an dem Gehäuse zu verriegeln, zu einer zweiten Stellung, in der die Abdeckung nicht an dem Gehäuse verriegelt ist, und Abnehmen der Abdeckung von dem Gehäuse, um das Sägeblatt wenigstens teilweise freizulegen.

Bei einigen Konstruktionen und Aspekten schafft die Erfindung außerdem eine Säge mit einem Gehäuse, einem Motor, der von dem Gehäuse getragen wird und so betreibbar ist, dass er ein Sägeblatt antreibt, einer ersten Abdeckung, die mit dem Gehäuse verbunden ist, wobei die erste Abdeckung das Sägeblatt wenigstens teilweise abdeckt, und einer zweiten Abdeckung, die wahlweise mit dem Gehäuse verbunden werden kann, wobei die zweite Abdeckung die erste Abdeckung wenigstens teilweise abdeckt und das Sägeblatt wenigstens teilweise abdeckt, wenn die zweite Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist.

Ferner schafft die Erfindung bei einigen Konstruktionen und Aspekten eine Säge mit einem Gehäuse, einem Motor, einer Abdeckung und schnell verriegelnden Elementen, die so betreibbar sind, dass sie die Abdeckung an dem Gehäuse ohne Werkzeuge lösbar verriegeln.

Unabhängige Merkmale und unabhängige Vorteile der Erfindung werden einem Fachmann beim Lesen der folgenden genauen Beschreibung, der Ansprüche und der Zeichnung deutlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine perspektivische Vorderansicht eines Elektrowerkzeugs, wie etwa eine Kreissäge, das Aspekte der vorliegenden Erfindung ausführt.

2 ist eine weitere perspektivische Vorderansicht der Kreissäge von 1, wobei eine Klinke der Kreissäge in einer Eingriffstellung gezeigt ist.

3 ist eine weitere perspektivische Vorderansicht der Kreissäge von 1, wobei eine Klinke der Kreissäge in einer gelösten Stellung gezeigt ist.

4 ist eine perspektivische Vorderansicht mit teilweise aufgelösten Einzelteilen der Säge von 1, wobei eine abnehmbare Abdeckung abgenommen ist.

5 ist eine weitere perspektivische Vorderansicht mit teilweise aufgelösten Einzelteilen der Säge von 1, wobei die abnehmbare Abdeckung abgenommen ist.

6 ist eine weitere perspektivische Rückansicht mit teilweise aufgelösten Einzelteilen der Säge von 1, wobei die abnehmbare Abdeckung abgenommen ist, um die Innenseite der abnehmbaren Abdeckung zu zeigen.

7 ist eine weitere perspektivische Vorderansicht mit teilweise aufgelösten Einzelteilen der Säge von 1, wobei die abnehmbare Abdeckung abgenommen ist, um eine innere Abdeckung der Kreissäge zu zeigen.

8 ist eine vergrößerte perspektivische Vorderansicht der Säge von 1, die die innere Abdeckung zeigt.

9 ist eine weitere perspektivische Rückansicht der Säge von 1, die einen handbetätigten unteren Schutzhebel der Kreissäge zeigt.

10 ist eine weitere perspektivische Vorderansicht des hinteren Abschnitts der Säge von 1, wobei die Klinke in einer gelösten Stellung gezeigt ist.

11 ist eine vergrößerte perspektivische Vorderansicht der Klinke von 10, die von der Detaillinie 11-11 aufgenommen ist.

12 ist eine weitere perspektivische Vorderansicht des hinteren Abschnitts der Säge von 1, wobei die Klinke in einer Eingriffstellung gezeigt ist.

13 ist eine vergrößerte perspektivische Vorderansicht der Klinke von 12, die von Detaillinie 13-13 aufgenommen ist.

14 ist eine perspektivische Vorderansicht einer anderen Konstruktion einer Kreissäge, die Aspekte der vorliegenden Erfindung ausführt, wobei eine Klinke der Kreissäge in einer Eingriffstellung gezeigt ist.

15 ist eine weitere perspektivische Vorderansicht der Kreissäge von 14.

16 ist eine Vorderansicht der Kreissäge von 14.

17 ist eine perspektivische Rückansicht der Kreissäge von 14.

18 ist eine weitere perspektivische Rückansicht der Kreissäge von 14.

19 ist eine weitere perspektivische Rückansicht der Kreissäge von 14.

20 ist eine Rückansicht der Kreissäge von 14.

21 ist eine Ansicht der rechten Seite der Kreissäge von 14.

22 ist eine Ansicht der linken Seite der Kreissäge von 14.

23 ist eine Draufsicht der Kreissäge von 14.

24 ist eine Unteransicht der Kreissäge von 14.

25 ist eine perspektivische Vorderansicht der Kreissäge von 14, die von Detaillinie 26-26 aufgenommen ist.

26 ist eine vergrößerte perspektivische Vorderansicht der Kreissäge von 14, die von Detaillinie 26-26 aufgenommen ist, wobei die Klinke in der Eingriffstellung gezeigt ist.

27 ist eine perspektivische Vorderansicht der Kreissäge von 14, die von Detaillinie 28-28 aufgenommen ist.

28 ist eine vergrößerte perspektivische Vorderansicht der Kreissäge von 14, die von Detaillinie 28-28 aufgenommen ist, wobei die Klinke in der gelösten Stellung gezeigt ist.

29 ist eine Explosionsansicht der Klinke der Kreissäge von 14.

30 ist eine perspektivische Vorderansicht mit teilweise aufgelösten Einzelteilen der Kreissäge von 14, wobei die abnehmbare Abdeckung der Kreissäge abgenommen ist.

31 ist eine perspektivische Rückansicht mit teilweise aufgelösten Einzelteilen der Kreissäge von 14, wobei die abnehmbare Abdeckung der Kreissäge abgenommen ist.

32 ist eine perspektivische Vorderansicht der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

33 ist eine weitere perspektivische Vorderansicht der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

34 ist eine Vorderansicht der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

35 ist eine perspektivische Rückansicht der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

36 ist eine weitere perspektivische Rückansicht der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

37 ist eine weitere perspektivische Rückansicht der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

38 ist eine Rückansicht der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

39 ist eine Ansicht von rechts der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

40 ist eine Ansicht von links der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

41 ist eine Draufsicht der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

42 ist eine Unteransicht der Kreissäge von 14, die ohne die abnehmbare Abdeckung gezeigt ist.

43 ist eine perspektivische Vorderansicht mit teilweise aufgelösten Einzelteilen der Kreissäge von 14, wobei eine innere Abdeckung der Säge und die abnehmbare Abdeckung der Säge abgenommen sind.

44 ist eine perspektivische Vorderansicht der inneren Abdeckung der Säge von 14.

Bevor wenigstens eine Ausführungsform der Erfindung genau erläutert wird, sollte klar sein, dass die Erfindung in ihrer Anwendung nicht auf die Einzelheiten des Aufbaus und der Anordnungen der Komponenten, die in der folgenden Beschreibung dargelegt oder in der Zeichnung dargestellt sind, beschränkt ist. Die Erfindung kann weitere Ausführungsformen besitzen und auf verschiedene Arten praktiziert oder ausgeführt werden. Es ist außerdem selbstverständlich, dass die in dieser Beschreibung verwendete Phraseologie und Terminologie dem Zweck der Erfindung dient und nicht als einschränkend betrachtet werden sollte. Die Verwendung von "enthalten", "umfassen" oder "besitzen" und Variationen davon soll bedeuten, dass nachfolgend aufgeführte Elemente und Entsprechungen davon sowie zusätzliche Elemente eingeschlossen sind. Die Terme "verbunden", "gekoppelt" und Variationen davon werden in dieser Beschreibung im weitesten Sinn verwendet und umfassen direkte und indirekte Verbindungen und Kopplungen. Außerdem sind die Terme "verbunden" und "gekoppelt" und Variationen davon nicht auf physikalische oder mechanische Verbindungen oder Kopplungen beschränkt.

GENAUE BESCHREIBUNG

In den 1 bis 13 ist ein Elektrowerkzeug, wie etwa eine Säge, eine Kreissäge 10 usw., das Aspekte der vorliegenden Erfindung ausführt, dargestellt. In einigen Konstruktionen und Aspekten ist die Kreissäge 10 eine Kreissäge zum Schneiden von Metall. In anderen Aspekten und Konstruktionen kann die Kreissäge 10 so betreibbar sein, dass sie Werkstücke aus anderen Materialien wie etwa Holz, Fiber usw. schneidet.

Die Säge 10 enthält (siehe 4) ein Blatt 15, das drehbar (z. B. in 4 in Gegenuhrzeigerrichtung) um eine Achse A-A und in einer Ebene, die im Wesentlichen zur Achse A-A senkrecht ist, getragen wird. Das Blatt 15 enthält mehrere Zähne 20, die so beschaffen sind, dass sie ein Werkstück, das aus einem oder mehreren Materialtypen hergestellt ist, schneiden. Bei dem dargestellten Aufbau besitzt das Blatt 15 Zähne 20, die so geformt sind, dass sie Metalle effektiv schneiden können. Bei anderen Konstruktionen (die nicht gezeigt sind) kann das Blatt Zähne enthalten, die so beschaffen sind, dass sie andere Materialien, wie etwa z. B. Holz, Faserplatten usw., schneiden.

Jeder Zahn 20 enthält eine scharfe Vorderkante, die Material entfernt, wenn das Blatt 15 das Werkstück schneidet. Der Zahn 20 entfernt Material, wenn er sich durch das Werkstück nach oben bewegt. In einigen Aspekten bewegt sich das Material dann mit dem Zahn 20 und dem Blatt 15, bis das Material entfernt oder ausgeworfen wird, wie später genauer beschrieben wird.

Eine Spindel 25 trägt das Blatt 15 auf der Blattdrehachse A-A. Die Spindel 25 enthält eine Klemmende und ein Antriebsende. Das Klemmende klemmt das Blatt 15 an der Spindel 25 fest, so dass die Drehung der Spindel 25 eine entsprechende Drehung des Blatts 15 erzeugt. Das Antriebsende ist drehbar mit einem Motor 30 (der in 2 schematisch gezeigt ist) verbunden, um die gewünschte Drehung von Spindel 25 und Blatt 15 zu erzeugen.

Der Motor 30 enthält im Allgemeinen einen Stator und einen Rotor, der so getragen wird, dass er sich in Reaktion auf einen Stromfluss bei einer gewünschten Drehzahl dreht. Bei der dargestellten Konstruktion treibt der Motor 30 die Spindel 25 bei der gewünschten Drehzahl an. Bei der dargestellten Konstruktion ist der Motor 30 ein Wechselstrommotor und dem Motor wird ein Wechselstrom von einer Wechselstromquelle über eine Stromleitung 35 (die in den 1 bis 5 und 7 teilweise gezeigt ist) zugeführt. Bei anderen Konstruktionen (die nicht gezeigt sind) kann der Motor ein Gleichstrommotor sein, der von einer Gleichstromquelle, wie etwa eine Batterie, versorgt wird, um eine kabellose Kreissäge zu schaffen. Bei noch anderen Konstruktionen kann der Motor ein weiterer Motortyp sein, der durch Wechselstrom, Gleichstrom oder eine andere Stromquelle versorgt wird.

Das Stromkabel 35 erstreckt sich aus dem hinteren Abschnitt eines Gehäuses 40. Ein Abschnitt des Kabels 35 befindet sich im Gehäuse 40 und verbindet den Motor 30 mit der Stromquelle. Das Gehäuse 40 trägt und bedeckt außerdem den Motor 30. Das Gehäuse 40 ist in der Form der Kreissäge 10 aus einem Material, wie etwa Kunststoff oder Metall, gebildet. Bei der dargestellten Konstruktion erstreckt sich ein Motorabschnitt 45 des Gehäuses 40 im rechten Winkel zum Blatt 15 nach außen, um eine Unterstützung und einen Schutz für den Motor 30 zu schaffen. Mehrere Öffnungen 46 in dem Gehäuse 40 (siehe 6) ermöglichen eine Luftströmung durch den Motor 30.

Wie in 2 gezeigt ist, enthält das Gehäuse 40 ein erstes Handhabungselement 50, das im Allgemeinen parallel zur Ebene des Blatts 15 ausgerichtet ist. Ein Benutzer ergreift typischerweise das Handhabungselement 50 und schiebt die Säge 10 längs der gewünschten Schnittlinie. Das erste Handhabungselement 50 enthält typischerweise einen Ein/Aus-Schalter oder Auslöser 55, der ermöglicht, dass der Benutzer den Motor 30 wahlweise speist, um das Blatt 15 anzutreiben.

Das Gehäuse 40 enthält außerdem einen Blattabdeckungsabschnitt 60, der im Wesentlichen eine Seite eines oberen Abschnitts des Blatts 15 bedeckt, um einen Zugang zu dieser Seite des Blatts 15 zu unterbinden und um Späne, Staub und andere Abfälle aufzunehmen. Das Gehäuse 40 enthält außerdem ein zweites Handhabungselement 65, das sich im Allgemeinen im rechten Winkel zu dem ersten Handhabungselement 50 erstreckt. Das zweite Handhabungselement 65 ist an einem Ende mit dem Blattabdeckungsabschnitt 60 des Gehäuses 40 und am anderen Ende mit dem Motorabschnitt 45 verbunden.

Im Betrieb ergreift der Benutzer typischerweise das Handhabungselement 50 mit einer Hand und das Handhabungselement 65 mit der anderen Hand. Die Anordnung der Handhabungselemente 50 und 65 ermöglicht eine genaue und einfache Steuerung der Kreissäge 10 während Sägeoperationen.

Ein Schuh 70 ist mit dem Gehäuse 40 verbunden und trägt die Kreissäge 10 auf dem Werkstück. Der Schuh 70 ist im Allgemeinen senkecht zur Ebene des Blatts 15 ausgerichtet und trennt den oberen Abschnitt des Blatts 15 von einem unteren Abschnitt. Der Schuh 70 enthält einen Schlitz 75, durch den das Blatt 15 verläuft. Die untere Oberfläche des Schuhs 70 kann an einer Oberfläche des Werkstücks in Eingriff gelangen und ist glatt, damit der Schuh 70 über die Oberfläche des Werkstücks gleiten kann, wenn das Blatt 15 das Werkstück schneidet.

Der Schuh 70 ist im Allgemeinen in Bezug auf das Gehäuse 40 schwenkbar, um die Schnitttiefe des Sägeblatts 15 einzustellen, und kann geschwenkt werden, um den Schnittwinkel des Sägeblatts 15 einzustellen. In 9 enthält die Kreissäge 10 einen Einstellhebel 76, der mit dem Gehäuse 40 verbunden ist und relativ zu dem Gehäuse 40 geschwenkt werden kann. Der Einstellhebel 76 ist einstellbar, um wahlweise einen die Tiefe festlegenden Flansch 77 in Eingriff zu bringen, der mit dem Schuh 70 verbunden ist und auf dem mehrere (nicht gezeigte) Tiefenkalibrierungseinrichtungen vorhanden sind, die der Schnitttiefe des Blatts 15 entsprechen. Bei der dargestellten Konstruktion wird der Hebel 76 in eine erste Richtung gedreht, um den Eingriff zwischen dem Hebel 76 und dem Flansch 77 zu lösen. Nachdem der Eingriff zwischen dem Hebel 76 und dem Flansch 77 gelöst wurde, können das Gehäuse 40 und der Hebel 76 relativ zu dem Schuh 70 und dem Flansch 77 bewegt werden, um die Schnitttiefe des Blatts 15 einzustellen. Wenn die Schnitttiefe und/oder der Schnittwinkel richtig eingestellt sind, wird der Hebel 76 in eine zweite Richtung gedreht, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, um den Eingriff zwischen dem Hebel 76 und dem Flansch 77 zu festigen, damit der Hebel 76 und das Gehäuse 40 an dem Flansch 77 verriegelt werden.

Es sollte klar sein, dass der Schnittwinkel des Sägeblatts und die Schnitttiefe anders als in der dargestellten Weise eingestellt oder gesteuert werden können. Es kann z. B. ein (nicht gezeigter) federvorbelasteter Druckknopf anstelle des Hebels 76 verwendet werden. Ein derartiger Druckknopf würde einen ersten Zustand, in dem die Säge und die Schnitttiefe verriegelt sind und nicht eingestellt werden können, und einen zweiten Zustand, in dem die Säge schwenkbar eingestellt werden kann und die Schnitttiefe einstellbar ist, besitzen.

Bei einigen Konstruktionen enthält der Schuh 70 Markierungen 80, die die Stellung des Sägeblatts 15 relativ zu dem Werkstück angeben. Diese Markierungen 80 können durch eine Linie, eine Vertiefung oder eine Öffnung vorgesehen sein oder sie können mehrere Linien und Zahlen enthalten, die die Verwendung des Schuhs 70 als eine Messeinrichtung ermöglichen.

In 1 ist eine schwenkbare untere Schutzeinrichtung 85 an der Säge 10 schwenkbar angebracht, um den unteren Abschnitt des Blatts 15 unter dem Schuh 70 wahlweise abzudecken, so dass höchstens ein kleiner Abschnitt der Vorderseite des Blatts 15 freiliegt. Während des Schneidens gelangt die untere Schutzeinrichtung 85 am Werkstück in Eingriff und wird dadurch geschwenkt (in 1 in Uhrzeigerrichtung), um zum Schneiden des Werkstücks einen größeren Teil des Blatts 15 freizulegen.

Ein Hebel 90 (siehe 9) ermöglicht die manuelle Neupositionierung (d. h. Öffnung) der unteren Schutzeinrichtung 85. Bei der dargestellten Konstruktion ist der Hebel 90 an der Handgriffseite des Gehäuses 40 angebracht und nicht an der gegenüberliegenden Blattseite des Gehäuses 40, um einem Benutzer die Betätigung des Hebels 90 zu vereinfachen. Der Benutzer kann den Hebel 90 betätigen, damit die untere Schutzeinrichtung 85 weg bewegt wird, um den unteren Abschnitt des Blatts 15 freizulegen (d. h. am Anfang eines Schnitts, um das Blatt 15 zu wechseln usw.), ohne eines der Handhabungselemente 50, 65 loszulassen.

Wie in den 1-7 und 10-13 gezeigt ist, enthält die Kreissäge 10 eine abnehmbare Abdeckung 95, die an dem Gehäuse 40 angebracht ist, um die äußere Seite des oberen Abschnitts des Blatts 15 zu bedecken. Die Abdeckung 95 kann aus einem Material wie z. B. Kunststoff, Metall oder ein anderes geeignetes Material ausgebildet sein. Bei einigen Konstruktionen ist die abnehmbare Abdeckung 95 als einzelnes Teil ausgebildet, während andere Konstruktionen eine mehrteilige Konstruktion verwenden.

In einigen Aspekten wirkt die abnehmbare Abdeckung 95 außerdem als ein Sammelabschnitt, eine Sammelvertiefung oder eine Sammelaufnahme für Späne und Staub, die von dem Blatt 15 während des Schneidens erzeugt werden. Deswegen ist die abnehmbare Abdeckung 95 nicht nur angebracht, um das Blatt 15 zu bedecken, sondern auch, um die Mehrzahl der Späne aufzufangen, die beim Schneiden erzeugt werden, und um die Späne aufzunehmen, bevor sie aus der Kreissäge 10 in den Arbeitsbereich entweichen.

Wie in 5 gezeigt ist, legt ein Schlitz 100 (der später beschrieben wird) einen Abschnitt des oberen Abschnitts des Blatts 15 teilweise frei. Wenn sich das Blatt 15 dreht, werden Späne oder Bruchstücke, die in den Zähnen 20 gefangen sind, sowohl in Umfangsrichtung als auch radial weg von der Drehachse A-A des Blatts 15 beschleunigt. Die Späne bleiben im Wesentlichen zwischen den Zähnen 20, bis sie den teilweise freigelegten Schlitz 100 durchlaufen. Wenn sie sich in dem freigelegten Schlitz 100 befinden, bewegen sich die Späne in radialer Richtung weg von den Zähnen 20.

Ein Ansatzelement 105 (das in 5 am besten dargestellt ist), das am Ende des freiliegenden Schlitzes 100 angeordnet ist, lenkt die Späne und die anderen Bruchstücke vom Blatt 15 weg, so dass die Späne zu der abnehmbaren Abdeckung 95 geleitet werden und sich darin absetzen. Die abnehmbare Abdeckung 95 kann außerdem einen lichtdurchlässigen Sichtabschnitt oder Sichtfenster 106 enthalten, durch das ein Benutzer blicken kann, um den Menge der Späne und Bruchstücke in der abnehmbaren Abdeckung 95 festzustellen. Bei der dargestellten Konstruktion ist das Fenster 106 aus einem etwas lichtdurchlässigen Material wie z. B. Kunststoff, Plexiglas, Glas usw. hergestellt. Wenn die abnehmbare Abdeckung 95 voll ist, nimmt der Benutzer die abnehmbare Abdeckung 95 ab und entleert die Späne in einen Müllbehälter oder ein Wiederverwendungsgefäß für eine geeignete Entsorgung. Somit sammelt die abnehmbare Abdeckung 95 die Bruchstücke, die durch die Kreissäge 10 erzeugt werden, bevor die Späne in den Arbeitsbereich verstreut werden.

Wie in 6 gezeigt ist, enthält die Abdeckung 95 eine äußere Wand 110 und eine innere Wand 115, die mit der äußeren Wand 110 verbunden ist. Eine seitliche Oberfläche 120 erstreckt sich zwischen der inneren Wand 115 und der äußeren Wand 110 und definiert eine Kammer 125. Die innere Wand 115, die in 5 an der Kreissäge 10 angebracht und von der äußeren Wand 110 gelöst ist, enthält erhabene Umfangskanten 130, die den Umfang der Wand 115 teilweise umgeben. Zwei Abstandshalter 135 ragen in die Kammer 125 und halten den gewünschten Abstand zwischen der inneren Wand 115 und der äußeren Wand 110 aufrecht. Die innere Wand 115 definiert außerdem eine große kreisförmige Vertiefung 140, die angeordnet ist, um das Klemmende der Spindel 25 darin aufzunehmen und um das Drehen der Spindel 5 ohne Behinderung durch die innere Wand 115 zu ermöglichen.

In 6 ist die innere Wand 115 so gezeigt, dass sie an der äußeren Wand 110 befestigt ist, wodurch die äußere Oberfläche der inneren Wand 115 eingeschlossen ist. Die Umfangskanten 130 liegen an der inneren Oberfläche der äußeren Wand 110 an, um eine seitliche Oberfläche 120 der Abdeckung 95 zu definieren. Bei anderen (nicht gezeigten) Konstruktionen enthält die äußere Wand 110 Innenkanten, die mit den Umfangskanten 130 der inneren Wand 115 übereinstimmen, um die seitliche Oberfläche 120 der Abdeckung 95 zu definieren. Bei weiteren (nicht gezeigten) Konstruktionen gelangt ein separates Teil an der inneren Wand und/oder an der äußeren Wand in Eingriff, um die seitliche Oberfläche 120 zu definieren.

In den 5, 6 und 8 enthält der Vorderabschnitt der inneren Wand 115 ein Gabelelement 145, das eine Rippe 150 trägt. Die Rippe 150 ist so bemessen, dass sie schwenkbar an einem Hakenelement 155, das vom Gehäuse 40 getragen wird, in Eingriff gelangt. Das Hakenelement 155 definiert eine Schwenkachse B-B für die abnehmbare Abdeckung 95. Die Anordnung aus Haken 155 und Rippe 150 ermöglicht bei Bedarf eine schnelle und leichte Abnahme der Abdeckung 95 von der Kreissäge 10. Es sollte selbstverständlich sein, dass bei anderen (nicht gezeigten) Konstruktionen ein Zapfen oder eine ähnliche (nicht gezeigte) Struktur die Rippe 150 ersetzen kann.

Die äußere Wand 110 ist so ausgebildet, dass sie sowohl optisch ansprechend ist als auch bei einigen Aspekten und Konstruktionen in der abnehmbaren Abdeckung 95 Späne und Staub enthalten kann. Die Kontur der äußeren Wand 110 entspricht im Wesentlichen den Konturen des Blattabdeckungsabschnitts 60 des Gehäuses 40. Außerdem ist in der äußeren Wand 110 eine Verriegelungsausnehmung oder eine Klinkentasche 160 ausgebildet, um die Befestigung der Abdeckung 95 an dem Gehäuse 40 (das später genauer erläutert wird) für Sägeoperationen zu ermöglichen. Die äußere Wand 110 kann Innenkanten und Abstandshalter enthalten, die in Bezug auf die innere Wand 115 beschrieben wurden.

Die äußere Wand 110 enthält einen Umfang 165, der am Gehäuse 40 in Eingriff gelangt und den Innenraum der abnehmbaren Abdeckung 95 im Wesentlichen abdichtet, um ein Entweichen der Späne zu verhindern. Wenn die abnehmbare Abdeckung 95 montiert und installiert ist, tritt ein Großteil der Späne in die Kammer 125 ein, die durch die abnehmbare Abdeckung 95 definiert ist.

Bei der dargestellten Konstruktion ist die innere Wand 115 an der äußeren Wand 110 z.B. durch Schrauben befestigt. Distanzstücke oder Abstandshalter, die zwischen der inneren Wand 115 und der äußeren Wand angeordnet sind, stellen die geeignete Kammergröße sicher. Die Oberseite der Kammer 125 bleibt offen, um zu ermöglichen, dass Späne und Staub darin gesammelt werden. Bei einer weiteren (nicht gezeigten) Konstruktion wirkt die seitliche Oberfläche als ein Abstandshalter und es werden keine Distanzstücke benötigt. Bei einer nochmals weiteren (nicht gezeigten) Konstruktion ist die abnehmbare Abdeckung 95 als einzelnes Teil und nicht als eine Baueinheit aus den oben genannten Komponenten ausgebildet.

In den 10-13 ermöglichen ein schnell verriegelndes Element oder eine Klinke 170, die durch den ersten Handhabungsabschnitt getragen wird, und der Haken 155 an dem entgegengesetzten Ende des Gehäuses 40 eine Befestigung der abnehmbaren Abdeckung 95 an dem Gehäuse 40 bzw. eine Entnahme von diesem. Die Abdeckungskante 150 nahe an der Vorderseite der abnehmbaren Abdeckung gelangt an dem Hakenelement 155 in Eingriff, so dass die abnehmbare Abdeckung 95 um die Achse B-B der Rippe 155 zwischen einer befestigten Stellung, in der die Klinke 170 in der Klinkentasche 160 und die Abdeckung 95 an dem Gehäuse 40 in Eingriff gebracht werden kann, und einer gelösten Stellung, in der die Klinke 170 von der Klinkentasche 160 gelöst ist und die abnehmbare Abdeckung 95 weg vom Gebäude 40 geschwenkt wird. Wenn die Klinke 170 an der Klinkentasche 160 in Eingriff ist, wird die Abdeckung 95 fest an der Verwendungsstelle am Gehäuse 40 gehalten.

Wie dargestellt ist, ist die Klinke 170 einer Klinke des Skischuh-Typs ähnlich und wird verwendet, um eine leichte Installation und ein leichtes Entfernen (d. h. Schnellabnahme) der abnehmbaren Abdeckung 95 ohne die Verwendung von Werkzeugen (d. h. ohne Werkzeug) zu ermöglichen. Die Klinke 170 des Skischuh-Typs kann einstellbar hergestellt sein, um dem Benutzer zu ermöglichen, den Betrag der Kraft einzustellen, die an der abnehmbaren Abdeckung 95 im installierten Zustand angewendet wird.

Insbesondere in den 10 und 11 ist die Klinke 170 in einer geöffneten und gelösten Stellung gezeigt. Die Klinke 170 enthält ein Hakenelement 180 mit einem Hakenende 185 und einem Betätigungsende 190. Das Hakenende 185 ist so geformt, dass es an der Klinkentasche 160 der abnehmbaren Abdeckung 95 in Eingriff gelangt und die Abdeckung 95 gegen das Gehäuse 40 drückt, wenn die Klinke 170 geschlossen ist. Das Betätigungsende 190 ist an dem entgegengesetzten Ende des Hakenelements 180 angeordnet, um dem Benutzer eine leichte Betätigung der Klinke 170 zu ermöglichen.

Das Hakenelement 180 verbindet mit einem Abstandselement 195 derart, dass ein Schwenken des Hakenelements 180 um eine erste Schwenkachse C-C möglich ist. Das entgegengesetzte Ende des Abstandselements 195 ist schwenkbar mit dem Gehäuse 40 verbunden. Bei dieser Anordnung ist das Hakenelement 180 um beide Enden des Abstandelements 195 schwenkbar.

Bei einer anderen (nicht gezeigten) Konstruktion kann das Abstandelement eine einstellbare Länge (und eine einstellbare Rastkraft) aufweisen. Bei einer derartigen Konstruktion ermöglicht die einstellbare Länge eine Variation des Abstands zwischen den beiden Schwenkachsen, was eine Variation der Kraft zur Folge hat, die an der Abdeckung 95 durch das Hakenelement 180 in der befestigten Stellung aufgebracht wird.

Insbesondere in den 12 und 13 ist die Klinke 170 in der geschlossenen und eingerückten Stellung dargestellt, so dass die Klinke 170 die abnehmbare Abdeckung 95 am Gehäuse 40 hält. Um die Klinke 170 zu schließen, wird das Betätigungsende 190 des Hakenelements 180 angehoben, um das Hakenende 185 in einen Eingriff mit der Klinkentasche 160 zu bewegen. Wenn das Hakenende 185 an der Klinkentasche 160 in Eingriff gelangt, wird das Betätigungsende 190 zum Gehäuse 40 gedrückt. Die Kraft, die auf das Hakenende 185 aufgebracht wird, erhöht sich, bis der Punkt der maximalen Kraft erreicht ist. Der Punkt der maximalen Kraft ist jener Punkt, an dem sich die erste Schwenkachse C-C in größter Entfernung von der Klinkentasche 160 befindet. In dieser Stellung ist die Klinke 170 nicht vollständig geschlossen und wird deswegen weiter niedergedrückt. Wenn die Klinke 170 niedergedrückt ist, bewegt sich die erste Achse C-C näher zur Klinkentasche 160, wodurch die durch das Hakenende 185 aufgebrachte Kraft verringert wird. Wenn die Klinke 170 geschlossen ist, muss eine größere Kraft aufgebracht werden, um sie zu öffnen. Somit ist die Klinke 170 in der eingerasteten Stellung mechanisch verriegelt.

Bei einigen (nicht gezeigten) Konstruktionen belastet ein Vorbelastungselement die Klinke 170 und/oder das Hakenelement 180 weiter in die eingerastete Stellung vor oder hält die Klinke 170 und/oder das Hakenelement 180 in der eingerasteten Stellung, um ihre bzw. seine Fähigkeit zu verbessern, die abnehmbare Abdeckung 95 in Position zu halten. Vorbelastungselemente, wie etwa Druckfedern, Zugfedern und Drehfedern, könnten verwendet werden, um die Klinke 170 vorzubelasten.

Es sollte klar sein, dass "Schnellentriegelung" bedeuten kann, dass der Bediener eine verhältnismäßig einfache Verriegelungs-/Entriegelungsbewegung ausführt, wie z. B. die Betätigung der Klinke 170. Weitere Bewegungen des Typs "Schnellentriegelung" können z. B. eine einfache Schwenkbewegung von weniger als 360° enthalten, die typischerweise für eine mit Gewinde versehene Befestigungseinrichtung erforderlich ist. Sie kann außerdem eine Bewegung enthalten, bei der ein Bediener eine Hand, ein Entfernungswerkzeug oder die Säge 10 während des Verriegelns oder des Entriegelns nicht neu positionieren muss, wie das typischerweise bei der mit Gewinde versehenen Befestigungseinrichtung erforderlich ist.

Es sollte außerdem klar sein, dass "ohne Werkzeug" oder "ohne Verwendung von Werkzeugen" bedeuten kann, dass der Bediener die Verriegelungs-/Entriegelungsbewegung ohne ein zusätzliches Entfernungswerkzeug, wie etwa ein Schraubendreher, ein Schraubenschlüssel, ein Schlüssel usw., ausführen kann. Der Bediener kann die Verriegelungs-/Entriegelungsbewegung mit einer Hand, einem Finger usw. ausführen. Obwohl kein zusätzliches Werkzeug erforderlich ist, kann sich der Bediener jedoch entscheiden, ein derartiges zusätzliches Werkzeug zu verwenden, falls es zur Verfügung steht.

Andere (nicht gezeigte) Verriegelungsmechanismen können außerdem bei Aspekten der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Es könnte z. B. eine Abdeckung mit einem Riemen, der mehrere Stufen aufweist, verwendet werden. Der Riemen würde in einen Rastmechanismus, der an dem Gehäuse angebracht ist, passen, so dass der Rastmechanismus die Abdeckung in der gewünschten Stellung hält. Bei einer weiteren (nicht gezeigten) Konstruktion ist ein Gummiriemen oder gummiähnlicher Riemen so bemessen, dass er Zapfen aufnimmt. Ein Ende des Riemens ist an der Abdeckung befestigt, während das andere Ende am Gehäuse befestigt ist, um die Abdeckung zu halten.

Aus den obenbeschriebenen Beispielen ist klar, dass es viele Arten einer Verriegelungsbaueinheit ohne Werkzeug gibt, einschließlich eine Baueinheit mit Schnellfreigabe, um die abnehmbare Abdeckung 95 in der gewünschten Stellung zu halten. Deswegen sollte die Erfindung nicht nur auf die in dieser Beschreibung aufgelisteten Beispiele beschränkt sein.

In 4 ist die Kreissäge 10 gezeigt, wobei die abnehmbare Abdeckung 95 abgenommen ist, und bei einigen Aspekten und Konstruktionen bedeckt eine innere Abdeckung 200 die Zähne 20 des Blatts 15 in dem von der abnehmbaren Abdeckung 95 abgedeckten Bereich, wenn die abnehmbare Abdeckung 95 an dem Gehäuse 40 befestigt ist.

Bei einigen Aspekten und Konstruktionen ist die innere Abdeckung 200 (siehe 4 und 7-8) an dem Gehäuse 40 befestigt und bedeckt den Randabschnitt des Blatts 15, der sich unter der abnehmbaren Abdeckung 95 befindet. Das Blatt 15 dreht sich in einer Öffnung zwischen dem Gehäuse 40 und der inneren Abdeckung 200. Die innere Abdeckung 200 und der Blattabdeckungsabschnitt 60 des Gehäuses 40 wirken zusammen, um die Zähne 20 des oberen Abschnitts des Sägeblatts 15 abzudecken, so dass die Zähne 20 nicht mit einem Objekt in Kontakt gelangen können, wenn die abnehmbare Abdeckung 95 abgenommen ist. Die innere Abdeckung 200 kann sich radial über die Zähne 20 des Blatts 15 hinaus erstrecken.

Während einer Schneidoperation befördern die Zähne 20 Späne und Staub nach oben und in den Raum zwischen der inneren Abdeckung 200 und dem Gehäuse 40. Die innere Abdeckung 200 wirkt mit dem Gehäuse 40 zusammen, um einen offenen Schlitz 100 längs eines Abschnitts des Umfangs des Blatts 15 zu definieren. Der offene Schlitz 100 ermöglicht, dass Späne und andere Bruchstücke die Blattzähne 20 und den Raum zwischen der inneren Abdeckung 200 und dem Gehäuse 40 verlassen. Somit werden die Späne aus dem Bereich der Blattzähne 15 in das Gehäuse 40 und schließlich in die Kammer 125 der abnehmbaren Abdeckung 95 herausgeschleudert.

Die innere Abdeckung 200 ist so geformt, dass sich die untere Blattschutzeinrichtung 85 in dem Raum zwischen der inneren Abdeckung 200 und dem Gehäuse 40 drehen kann. Während eines Schnitts drückt der Benutzer die Kreissäge 10 vorwärts gegen das Werkstück, das eine Drehung der unteren Blattschutzeinrichtung 85 in den Raum zwischen der inneren Abdeckung 200 und dem Gehäuse 40 bewirkt. Die untere Blattschutzeinrichtung 85 wird außerdem gedreht, damit eine Blattentfernung möglich ist. Wenn ein Blatt 15 entfernt oder ersetzt wird, verhindert die innere Abdeckung 200 eine Blattentfernung über dem Schuh 70. Statt dessen dreht der Benutzer die untere Schutzeinrichtung 85, damit das Blatt 15 vertikal durch den Schuh 70 fallen kann.

Es sollte klar sein, dass die innere Abdeckung 200 in vorhandene Kreissägen mit abnehmbaren Abdeckungen/Spansammeleinrichtungen eingebaut werden kann (derartige Abdeckungen/Sammeleinrichtungen besitzen keinen Schnellverschluss und/oder erfordern Werkzeuge zum Anschließen und Entfernen von der Säge (d. h. die Abdeckung/Sammeleinrichtung ist durch Schrauben mit der Säge abnehmbar verbunden)).

Bei einigen Aspekten und Konstruktionen kann eine Verriegelungsbaueinheit 210 (die in den 4 und 7-8 schematisch dargestellt ist) vorgesehen sein, die mit der abnehmbaren Abdeckung 95 und/oder mit der Abdeckungsverriegelungsbaueinheit zusammenwirkt. Die Verriegelungsbaueinheit 210 kann so beschaffen sein, dass sie eine Drehung des Motors 30 verhindert, den Betrieb der Kreissäge 10 einschränkt und/oder eine Anzeige schafft, wenn die abnehmbare Abdeckung 95 von der Kreissäge 10 abgenommen ist und/oder nicht vollständig mit dem Gehäuse 40 verbunden ist und/oder wenn die Abdeckungsverriegelungsbaueinheit nicht im verriegelten Zustand ist.

Die Verriegelungsbaueinheit 210 kann einen Sensor wie z. B. eine optische, elektrische (d. h. ein Stromkreis, der durch das Vorhandensein der abnehmbaren Abdeckung 95 geschlossen wird), magnetische (d. h. ein Halleffekt-Sensor) oder eine mechanische Vorrichtung (d. h. niederdrückbarer Kolben) zum Erfassen des Vorhandenseins der abnehmbaren Abdeckung 95 sein. Ein solcher Sensor kann mit der Kreissäge 10 funktional so gekoppelt sein, dass er einen Betrieb der Kreissäge 10 anhand des erfassten Zustands der abnehmbaren Abdeckung 95 bewirkt. Wenn der Sensor erfasst, dass die abnehmbare Abdeckung 95 abgenommen ist und/oder nicht vollständig mit dem Gehäuse 40 verbunden ist und/oder dass die Abdeckungsverriegelungsbaueinheit nicht im verriegelten Zustand ist, wird ein Signal erzeugt, das den Betrieb der Kreissäge 10 beeinflusst (d. h. verhindert, dass der Motor 30 betrieben wird, das den Betrieb der Kreissäge 10 einschränkt und/oder eine Anzeige über eine fehlende oder falsch angebrachte abnehmbare Abdeckung 95 erzeugt).

Die Verriegelungsbaueinheit 210 kann eine Struktur enthalten, die mit der Abdeckungsverriegelungsbaueinheit zusammenwirkt (d. h. die Klinke 170 und die Klinkentasche 160 und/oder die Rippe 150 und das Hakenelement 155). Eine derartige Struktur kann einen (nicht gezeigten) Sensor enthalten, der in der obenbeschriebenen Weise ein Signal erzeugt oder den Betrieb der Kreissäge 10 physikalisch beeinflussen kann.

Wie aus den obigen Beispielen klar ist, gibt es viele Arten, wie eine Verriegelungsbaueinheit 210 in der obenbeschriebenen Erfindung enthalten sein kann. Deswegen sollte die Erfindung nicht nur auf jene Beispiele beschränkt sein, die in dieser Beschreibung beschrieben sind. Ferner kann die Verriegelungsbaueinheit 210 in den vorhandenen Kreissägen mit den Abdeckungen, die nicht ohne Werkzeug abgenommen werden können und keine Schnellverbindung aufweisen, die oben beschrieben wurden, enthalten sein.

Bei Verriegelungsbaueinheiten gibt es verschiedene Einschränkungen. Die Verriegelungsbaueinheit 210 kann z. B. unzuverlässig sein und Fehlfunktionen aufweisen (d. h. infolge von Verschmutzungen oder von Bruchstücken (die vom Betrieb der Kreissäge 10 selbst stammen)), wodurch der Motor 30 und die Kreissäge 10 dauerhaft blockiert werden. Infolge der Komplexität einer Verriegelungskonstruktion sind die potentiellen Wartungsanforderungen für den Benutzer erhöht. Außerdem kann die Verriegelungsbaueinheit 210 von einem Benutzer umgangen werden, wodurch die Verriegelungsbaueinheit 210 nutzlos bleibt. Solche Einschränkungen können erklären, warum Verriegelungsbaueinheiten bei den vorhandenen Kreissägen mit Abdeckungen, die nicht ohne Werkzeug abgenommen werden können und keine Schnellverbindung aufweisen, die oben beschrieben wurden, nicht verwendet werden, und wegen dieser Einschränkungen ist die feststehende innere Schutzeinrichtung 200 in entsprechenden Aspekten der Erfindung bevorzugt.

In den 14-44 ist eine zweite Konstruktion der Kreissäge 10 dargestellt. Mit einigen Ausnahmen (die später beschrieben werden) ist die in den 14-44 dargestellte Kreissäge 10' der Kreissäge 10 ähnlich, die oben unter Bezugnahme auf die 1-13 beschrieben wurde. Es wird demzufolge auf den Aufbau, die Operation und Alternativen der in den 14-44 dargestellten Kreissäge 10' Bezug genommen. Gemeinsame Elemente werden durch die gleichen Bezugszeichen "'" identifiziert.

Insbesondere in den 30 und 31 enthält die Kreissäge 10' eine abnehmbare Abdeckung 95', die wahlweise mit dem Gehäuse 40' der Kreissäge 10' verbunden werden kann. Die abnehmbare Abdeckung 95' enthält ein Gabelelement 145' und einen drehbaren Zapfen 220 (siehe 31), der in einer im Wesentlichen senkrechten Ausrichtung durch das Gabelelement 145' getragen wird und relativ zu dem Gabelelement 145' gedreht werden kann. Ein Hakenelement 155' ist mit dem Gehäuse 40' der Kreissäge 10' verbunden. Bei der dargestellten Konstruktion ist das Hakenelement 155' durch Befestigungseinrichtungen mit dem Gehäuse 40' verbunden. Bei anderen Konstruktionen kann jedoch das Hakenelement 155' auf andere Arten, wie etwa durch Schweißen, Löten oder andere Arten des Bondens, mit dem Gehäuse 40' verbunden sein oder kann mit dem Gehäuse 40' einteilig ausgebildet sein.

Das Hakenelement 155' und der Zapfen 220 können in gegenseitigen Eingriff gelangen, um die Verbindung der Abdeckung 95' mit dem Gehäuse 40' zu unterstützen. Das Hakenelement 155' definiert eine Schwenkachse B-B, um die der Zapfen 220 geschwenkt werden kann, wenn die Abdeckung 95' zwischen der befestigten Stellung und der gelösten Stellung bewegt wird.

In den 25-31 wird die Klinke 170' vom Gehäuse 40' getragen und kann an der Abdeckung 95' in Eingriff gelangen, um die Abdeckung 95' wahlweise mit dem Gehäuse 40' zu verbinden. Bei einigen (nicht gezeigten) Konstruktionen wird die Klinke 170' von der Abdeckung 95' getragen und kann mit dem Gehäuse 40' in Eingriff gelangen, um wahlweise die Abdeckung 95' mit dem Gehäuse 40' zu verbinden. Insbesondere in 29 enthält die Klinke eine Verbindungsklammer 222, die mit dem Gehäuse 40' verbunden ist. Bei der dargestellten Konstruktion ist die Klammer 222 durch Befestigungseinrichtungen mit dem Gehäuse 40' verbunden. Die Klammer 222 kann jedoch in anderer Weise mit dem Gehäuse 40' verbunden sein, wie etwa durch Schweißen, Löten oder durch einen anderen Bondvorgang, oder sie kann mit dem Gehäuse 40' einteilig ausgebildet sein. Ein erster Drehzapfen 224 ist mit der Klammer 222 verbunden und in Klammeröffnungen 226 aufgenommen, die in der Klammer ausgebildet sind. Bei einigen Konstruktionen ist der erste Drehzapfen 224 durch einen Presssitz in die Öffnungen 226 eingesetzt, um ein Schwenken des Zapfens 224 relativ zu der Klammer 222 zu verhindern. Bei anderen Konstruktionen ist der erste Drehzapfen 224 in den Klammeröffnungen 226 relativ zu der Klammer 222 schwenkbar.

Ein Zwischenklinkenelement 228 ist schwenkbar mit dem ersten Drehzapfen 224 verbunden und enthält eine erste Gruppe von Öffnungen 230, in die der erste Drehzapfen 224 aufgenommen ist. Das Zwischenklinkenelement 228 ist relativ zu dem ersten Drehzapfen 224 schwenkbar. Ein Paar Vorbelastungselemente 232 sind in dem Zwischenklinkenelement 228 angeordnet und unterstützen das Einklinken der Abdeckung 95' an dem Gehäuse 40' (das später genauer erläutert wird). Bei der dargestellten Konstruktion sind die Vorbelastungselemente 232 Schraubenfedern. Bei anderen Konstruktionen kann jeder Typ und jede Anzahl von Vorbelastungselementen 232 verwendet werden, um die Klinke 170' in geeigneter Weise vorzubelasten (wird später genauer erläutert) oder es werden keine Vorbelastungselemente verwendet. Die Klinke 170' enthält außerdem einen zweiten Drehzapfen 234, der mit dem Zwischenklinkenelement 228 verbunden und in einer zweiten Gruppe von Öffnungen 236 aufgenommen ist. Bei einigen Konstruktionen ist der zweite Drehzapfen 234 durch Presssitz in die zweite Gruppe von Öffnungen 236 eingesetzt, um ein Schwenken des zweiten Drehzapfens 234 relativ zu dem Zwischenklinkenelement 228 zu verhindern. Bei anderen Konstruktionen ist der zweite Drehzapfen 234 in der zweiten Gruppe von Öffnungen 236 relativ zu dem Zwischenklinkenelement 228 schwenkbar. Bei der dargestellten Konstruktion ist die zweite Gruppe von Öffnungen 236 länglich, damit der zweite Drehzapfen 234 darin verschoben werden kann (wird später genauer erläutert). Im zusammengebauten Zustand gelangen die ersten Enden der Vorbelastungselemente 232 an einem (nicht gezeigten) Flansch des Zwischenklinkenelements 228 in Eingriff und zweite Enden der Vorbelastungselemente 232 gelangen an dem zweiten Drehzapfen 234 in Eingriff.

Die Klinke 170' enthält außerdem ein Betätigungs- und Verriegelungselement 238, das über den zweiten Drehzapfen 234 schwenkbar mit dem Zwischenklinkenelement 228 verbunden ist, damit das Betätigungs- und Verriegelungselement 238 relativ zu dem Zwischenklinkenelement 228 schwenken kann. Bei Konstruktionen, bei denen der zweite Drehzapfen 234 durch Presssitz in das Zwischenklinkenelement 228 eingesetzt ist, schwenkt das Betätigungs- und Verriegelungselement 238 relativ zu dem zweiten Drehzapfen 234 und zu dem Zwischenklinkenelement 228. Bei Konstruktionen, bei denen der zweite Drehzapfen 234 relativ zu dem Zwischenklinkenelement 228 schwenkbar ist, kann der zweite Drehzapfen 234 durch Presssitz in das Betätigungs- und Verriegelungselement 238 eingesetzt sein, um eine Drehung zwischen ihnen zu verhindern, oder das Betätigungs- und Verriegelungselement 238 kann relativ zu dem zweiten Drehzapfen 234 schwenkbar sein. In beiden Fällen ist das Betätigungs- und Verriegelungselement 238 relativ zu dem Zwischenklinkenelement 228 schwenkbar. Das Betätigungs- und Verriegelungselement 238 enthält ein Betätigungsende 190' und ein Hakenelement 180'. Das Betätigungsende 190' kann von einem Benutzer betätigt werden, um die Klinke 170' zwischen der eingerückten Stellung und der gelösten Stellung zu bewegen, damit die Abdeckung 95' zwischen der befestigten und der gelösten Stellung bewegt wird. Das Hakenelement 180' kann wahlweise an einem Vorsprung 240 der Abdeckung 95' in Eingriff gebracht werden. Das Hakenelement 180' kann an dem Vorsprung 240 in Eingriff gelangen, wenn die Klinke 170' in der eingerückten Stellung ist, um die Abdeckung 95' an dem Gehäuse 40' zu befestigen, und ist von dem Vorsprung 240 gelöst, wenn die Klinke 170' in der gelösten Stellung ist, um die Abdeckung 95' abzunehmen.

Um die Abdeckung 95' am Gehäuse 40' zu befestigen, gelangt der drehbare Zapfen 220 an dem Hakenelement 155 in Eingriff und die Abdeckung 95' wird um eine Achse B-B zum Gehäuse 40' und in einen Eingriff an dem Gehäuse 40' gedreht. Die Klinke 170' wird dann verwendet, um die Befestigung der Abdeckung 95' an dem Gehäuse 40' zu vollenden. Das Hakenelement 180' ist an dem Vorsprung 240 an der Abdeckung 95' in Eingriff. Das Betätigungsende 190' wird dann zum Gehäuse 40' vorbelastet. Das Vorbelasten des Betätigungs- und Verriegelungselements 238 zum Gehäuse 40' belastet den zweiten Drehzapfen 234 gegen die Vorbelastungselemente 232 vor. Eine hinreichende Vorbelastung des Elements 238 bewirkt ein Zusammendrücken der Vorbelastungselemente 232 und ein Gleiten oder Verschieben des zweiten Drehzapfens 234 in der zweiten Gruppe von Öffnungen 236 zum Gehäuse 40'. Das Zusammendrücken der Vorbelastungselemente 232 und die Verschiebung des zweiten Drehzapfens 234 zum Gehäuse 40' ermöglicht eine weitere Drehung des Betätigungs- und Verriegelungselements 238 zum Gehäuse 40'. Die Klinke 170' ist einem Sprung-Vorbelastungselement dahingehend ähnlich, dass die Klinke 170' zur gelösten Stellung vorbelastet wird, wenn die Klinke 170' nicht über einen bestimmten Sprungpunkt hinaus gedreht wird, und zur eingerückten Stellung vorbelastet wird, wenn die Klinke 170' über den bestimmten Sprungpunkt hinaus vorbelastet wird. Wenn die Klinke 170' über den Sprungpunkt gedreht wird, beginnt sich der zweite Drehzapfen 234 vom Gehäuse 40' weg zu verschieben (entgegengesetzt zur ersten Verschiebungsrichtung), wodurch sich die Vorbelastungselemente 232 entspannen können. Das Entspannen der Vorbelastungselemente 232 belastet die Klinke 170' zur eingerückten Stellung vor, um die Abdeckung 95' an dem Gehäuse 40' zu befestigen.

Um die Abdeckung 95' vom Gehäuse 40' zu entfernen, bewegt ein Benutzer das Betätigungsende 190' vom Gehäuse 40' weg, um das Betätigungs- und Verriegelungselement 238 in eine Richtung zu schwenken, die der Richtung zum Befestigen der Abdeckung 95' entgegengesetzt ist. Das Bewegen des Elements 238 in diese Richtung bewirkt, das sich der zweite Drehzapfen 234 zum Gehäuse 40' verschiebt und die Vorbelastungselemente 232 zusammendrückt. Wenn sich das Element 238 ausreichend über den Sprungpunkt hinaus gedreht hat, beginnt sich der zweite Drehzapfen 234 vom Gehäuse 40' weg zu verschieben und ermöglicht, dass sich die Vorbelastungselemente 232 entspannen, wodurch die Klinke 170' zur gelösten Stellung bewegt wird. Das Hakenelement 180' kann dann vom Vorsprung 240 gelöst werden und die Abdeckung 95' kann um den drehbaren Zapfen 220 und die Achse B-B vom Gehäuse 40' weg geschwenkt werden. Die Abdeckung 95' kann dann vom Gehäuse 40' abgenommen werden.

Wenn die Abdeckung 95' vom Gehäuse 40' abgenommen ist, kann ein Bediener die Bruchstücke oder Späne, die während des Betriebs erzeugt wurden, aus der Abdeckung 95' entleeren und/oder kann das Sägeblatt 15' wechseln, falls das Sägeblatt 15' abgenutzt ist oder ein anderer Typ des Sägeblatts 15' für Sägeoperationen erforderlich ist. Die Abdeckung 95' kann in einer Weise, die der oben erläuterten Weise zum Befestigten der Abdeckung 95' ähnlich ist, wieder an dem Gehäuse 40' befestigt werden.

Ein Bediener kann vergessen, die Abdeckung 95' wieder zu befestigen oder er kann den Wunsch haben, die Säge 10' zu betreiben, ohne dass die Abdeckung 95' an dem Gehäuse 40' befestigt ist. Die innere Abdeckung 200' bedeckt die Zähne 20' am oberen Abschnitt des Sägeblatts 15', wenn die Abdeckung 95' entfernt ist, um einen Eingriff zwischen einem Objekt wie z. B. die Hand des Bedieners usw. und den Zähnen 20' des Sägeblatts 15' zu unterbinden. Die Abdeckung 200' ist insbesondere dann nützlich, wenn ein Bediener die Säge 10' betreiben will, ohne dass die Abdeckung 95' an dem Gehäuse 40' befestigt ist. In diesen Fällen sind die rotierenden Zähne 20' am oberen Abschnitt des Sägeblatts 15' nicht freiliegend, wodurch die Sicherheit der Säge 10' insgesamt verbessert wird.

Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte Ausführungsformen genau beschrieben wurde, gibt es Variationen und Modifikationen im Umfang und im Erfindungsgedanken eines oder mehrerer Aspekte der Erfindung, die in den Ansprüchen beschrieben und definiert sind.


Anspruch[de]
  1. Säge, die umfasst:

    ein Gehäuse;

    einen Motor, der von dem Gehäuse getragen wird und so betreibbar ist, dass er ein Sägeblatt antreibt;

    eine Abdeckung, die wahlweise mit dem Gehäuse verbunden werden kann, wobei die Abdeckung das Sägeblatt wenigstens teilweise bedeckt, wenn die Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist; und

    ein schnell verriegelndes Element, das entweder mit dem Gehäuse oder mit der Abdeckung verbunden ist und an dem anderen von Gehäuse und Abdeckung in Eingriff gelangen kann, um die Abdeckung an dem Gehäuse ohne Verwendung von Werkzeugen wahlweise zu verriegeln.
  2. Säge nach Anspruch 1, bei der das schnell verriegelnde Element mit dem Gehäuse verbunden ist und an der Abdeckung in Eingriff gelangen kann.
  3. Säge nach Anspruch 2, bei der das schnell verriegelnde Element eine erste Stellung, in der es an der Abdeckung in Eingriff gelangt, um die Abdeckung an dem Gehäuse zu verriegeln, und eine zweite Stellung, in der es von der Abdeckung gelöst ist und die Abdeckung nicht am Gehäuse verriegelt ist, besitzt.
  4. Säge nach Anspruch 3, bei der das schnell verriegelnde Element zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung geschwenkt werden kann.
  5. Säge nach Anspruch 3, ferner mit einer Feder, die an dem schnell verriegelnden Element in Eingriff gelangen kann, um es in der ersten Stellung lösbar zu halten.
  6. Säge nach Anspruch 2, bei der die Abdeckung eine Ausnehmung definiert, wobei das schnell verriegelnde Element einen Verriegelungsabschnitt enthält, der an der Ausnehmung in Eingriff gelangen kann, um die Abdeckung an dem Gehäuse zu verriegeln.
  7. Säge nach Anspruch 1, bei der die Abdeckung einen oberen Abschnitt des Sägeblatts wenigstens teilweise bedeckt.
  8. Säge nach Anspruch 1, bei der das schnell verriegelnde Element eine Klinke ist.
  9. Säge nach Anspruch 1, bei der das schnell verriegelnde Element eine Sprungklinke enthält.
  10. Säge nach Anspruch 1, bei der das Gehäuse einen Handhabungsabschnitt definiert, der von einem Benutzer ergriffen werden kann, wobei das schnell verriegelnde Element nahe am Handhabungsabschnitt mit dem Gehäuse verbunden ist.
  11. Säge nach Anspruch 1, ferner mit einer zweite Verriegelungsbaueinheit, die mit dem schnell verriegelnden Element zusammenwirkt, um die Abdeckung wahlweise an dem Gehäuse zu verriegeln.
  12. Säge nach Anspruch 11, bei der das Gehäuse ein Hakenelement enthält, wobei die Abdeckung an einem ersten Ende der Abdeckung an dem Hakenelement in Eingriff gelangt und das schnell verriegelnde Element an dem zweiten Ende der Abdeckung an der Abdeckung in Eingriff gelangt, um die Abdeckung mit dem Gehäuse zu verbinden.
  13. Säge nach Anspruch 12, bei der die Abdeckung eine Rippe enthält, die an dem Hakenelement in Eingriff gelangen kann.
  14. Säge nach Anspruch 12, bei der die Abdeckung einen Zapfen enthält, der an dem Hakenelement in Eingriff gelangen kann.
  15. Säge nach Anspruch 1, bei der das schnell verriegelnde Element ein erstes Element, das mit dem Gehäuse verbunden ist, ein zweites Element, das mit dem ersten Element verbunden ist und relativ zu dem ersten Element geschwenkt werden kann, und ein drittes Element, das mit dem zweiten Element verbunden ist und relativ zu dem zweiten Element geschwenkt werden kann, enthält, wobei das dritte Element an der Abdeckung in Eingriff gelangen kann, um die Abdeckung wahlweise an dem Gehäuse zu verriegeln.
  16. Säge nach Anspruch 15, bei der das dritte Element durch einen Benutzer in Eingriff gebracht werden kann, um das dritte Element in einen Eingriff an der Abdeckung zu bewegen und aus diesem zu lösen, um die Abdeckung an dem Gehäuse zu verriegeln bzw. um die Abdeckung von dem Gehäuse zu entriegeln.
  17. Säge nach Anspruch 1, bei der die Abdeckung eine erste Abdeckung ist und die Säge ferner eine zweite Abdeckung aufweist, die mit dem Gehäuse verbunden ist und zwischen dem Sägeblatt und der ersten Abdeckung angeordnet ist, wenn die erste Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist, wobei die zweite Abdeckung das Sägeblatt sowohl dann, wenn die erste Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist, als auch dann, wenn sie von dem Gehäuse gelöst ist, wenigstens teilweise bedeckt.
  18. Säge nach Anspruch 1, bei der in der Abdeckung eine Aufnahme definiert ist, die so betreibbar ist, dass sie Bruchstücke eines Werkstücks, an dem das Sägeblatt eine Bearbeitung ausführt, hält, wobei Bruchstücke durch das Sägeblatt in die Aufnahme bewegt werden, wenn sich das Sägeblatt während des Betriebs dreht.
  19. Säge nach Anspruch 1, wobei die Säge eine Kreissäge ist.
  20. Säge nach Anspruch 1, ferner mit einer Schuhplatte, die mit dem Gehäuse verbunden ist und an einer Oberfläche eines Werkstücks in Eingriff gelangen kann, um die Säge auf dem Werkstück zu unterstützen, wobei die Abdeckung den Abschnitt des Sägeblatts über der Schuhplatte im Wesentlichen bedeckt.
  21. Verfahren zum Demontieren einer Säge, wobei die Säge ein Gehäuse, einen Motor, der von dem Gehäuse getragen wird und so betreibbar ist, dass er ein Sägeblatt antreibt, eine Abdeckung, die mit dem Gehäuse verbunden werden kann und das Sägeblatt wenigstens teilweise bedeckt, wenn die Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist, und ein Verriegelungselement, das mit dem Gehäuse oder mit der Abdeckung verbunden ist und an dem anderen von Gehäuse und Abdeckung in Eingriff gelangen kann, um die Abdeckung wahlweise an dem Gehäuse zu verriegeln, enthält, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst

    Bewegen des Verriegelungselements ohne Verwendung von Werkzeugen von einer ersten Stellung, in der das Verriegelungselement an dem Gehäuse oder an der Abdeckung in Eingriff gelangt, um die Abdeckung an dem Gehäuse zu verriegeln, zu einer zweiten Stellung, in der die Abdeckung nicht an dem Gehäuse verriegelt ist; und

    Abnehmen der Abdeckung von dem Gehäuse, um das Sägeblatt wenigstens teilweise freizulegen.
  22. Säge, die umfasst:

    ein Gehäuse;

    einen Motor, der vom Gehäuse getragen wird und so betreibbar ist, dass er ein Sägeblatt antreibt;

    eine erste Abdeckung, die mit dem Gehäuse verbunden ist, wobei die erste Abdeckung das Sägeblatt wenigstens teilweise bedeckt; und

    eine zweite Abdeckung, die wahlweise mit dem Gehäuse verbunden werden kann, wobei die zweite Abdeckung dann, wenn sie mit dem Gehäuse verbunden ist, die erste Abdeckung wenigstens teilweise bedeckt und das Sägeblatt wenigstens teilweise bedeckt.
  23. Säge nach Anspruch 22, bei der die erste Abdeckung das Sägeblatt wenigstens teilweise bedeckt, wenn die zweite Abdeckung nicht mit dem Gehäuse verbunden ist.
  24. Säge nach Anspruch 22, bei der die erste Abdeckung zwischen dem Sägeblatt und der zweiten Abdeckung angeordnet ist, wenn die zweite Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist.
  25. Säge nach Anspruch 22, bei der die erste Abdeckung einen oberen Abschnitt des Sägeblatts wenigstens teilweise bedeckt und die zweite Abdeckung die erste Abdeckung wenigstens teilweise bedeckt und den oberen Abschnitt des Sägeblatts wenigstens teilweise bedeckt, wenn die zweite Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist.
  26. Säge nach Anspruch 22, bei der die erste Abdeckung wenigstens einige der mehreren Zähne abdeckt, die am oberen Abschnitt des Sägeblatts angeordnet sind.
  27. Säge nach Anspruch 22, mit einer Schuhplatte, die mit dem Gehäuse verbunden ist und an einer Oberfläche eines Werkstücks in Eingriff gelangen kann, um die Säge auf dem Werkstück zu unterstützen, und wobei das Sägeblatt mehrere Zähne enthält, wobei die erste Abdeckung die Zähne an dem Abschnitt des Sägeblatts über der Schuhplatte im Wesentlichen bedeckt.
  28. Säge nach Anspruch 22, bei der die erste Abdeckung halbkreisförmig ist.
  29. Säge nach Anspruch 22, bei der die zweite Abdeckung einen Hohlraum zum Aufnehmen von Bruchstücken von einem Werkstück, an dem das Sägeblatt arbeitet, definiert.
  30. Säge nach Anspruch 29, bei der das Gehäuse und die erste Abdeckung zusammenwirken, um einen Schlitz zu definieren, wobei die Bruchstücke den Schlitz durchlaufen, um in den Hohlraum einzutreten.
  31. Säge nach Anspruch 30, bei der das Gehäuse oder die erste Abdeckung einen Ansatz enthält, um die Bruchstücke in den Hohlraum abzulenken.
  32. Säge nach Anspruch 31, bei der der Ansatz an einem Ende des Schlitzes angeordnet ist.
  33. Säge nach Anspruch 22, bei der die zweite Abdeckung die erste Abdeckung vollständig bedeckt, wenn die zweite Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist.
  34. Säge nach Anspruch 22, wobei die Säge eine Kreissäge ist.
  35. Säge nach Anspruch 22, ferner mit einer Schuhplatte, die mit dem Gehäuse verbunden ist und an einer Oberfläche eines Werkstücks in Eingriff gelangen kann, um die Säge auf dem Werkstück zu unterstützen, wobei die zweite Abdeckung die erste Abdeckung und den Abschnitt des Sägeblatts über der Schuhplatte im Wesentlichen abdeckt.
  36. Säge nach Anspruch 22, ferner mit einem schnell verriegelnden Element, das mit dem Gehäuse oder mit der zweiten Abdeckung verbunden ist und an dem anderen von Gehäuse und zweiter Abdeckung in Eingriff gelangen kann, um die zweite Abdeckung ohne Verwendung von Werkzeugen wahlweise an dem Gehäuse zu verriegeln.
  37. Säge nach Anspruch 36, bei der das schnell verriegelnde Element eine Klinke ist.
  38. Säge nach Anspruch 36, bei der das schnell verriegelnde Element eine Sprungklinke enthält.
  39. Säge, die umfasst:

    ein Gehäuse,

    einen Motor, der vom Gehäuse getragen wird und so betreibbar ist, dass er ein Sägeblatt antreibt;

    eine Abdeckung, die wahlweise mit dem Gehäuse verbunden werden kann, wobei die Abdeckung das Sägeblatt wenigstens teilweise bedeckt, wenn die Abdeckung mit dem Gehäuse verbunden ist; und

    ein schnell verriegelndes Element, das so betreibbar ist, dass es die Abdeckung lösbar an dem Gehäuse verriegelt.
  40. Säge nach Anspruch 39, bei der das schnell verriegelnde Element mit dem Gehäuse oder mit der Abdeckung verbunden ist und an dem anderen von Gehäuse und Abdeckung in Eingriff gelangen kann, um die Abdeckung lösbar an dem Gehäuse zu verriegeln.
  41. Säge nach Anspruch 39, bei der das schnell verriegelnde Element zwischen dem Gehäuse und der Abdeckung in Eingriff gelangen kann.
  42. Säge nach Anspruch 39, bei der das schnell verriegelnde Element eine Klinke ist und die Abdeckung eine Ausnehmung definiert, wobei die Klinke an der Ausnehmung in Eingriff gelangen kann, um die Abdeckung an dem Gehäuse zu verriegeln.
  43. Säge nach Anspruch 39, bei der das schnell verriegelnde Element so betreibbar ist, dass es die Abdeckung ohne Verwendung von Werkzeugen an dem Gehäuse lösbar verriegelt.
Es folgen 40 Blatt Zeichnungen






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