In einem Objekterfassungssystem, das eine FM-CW-Welle verwendet, werden Punkte f1 bis f4, die Erfassungspeaks einer Reflexionswelle von einem Straßenseitenobjekt, wie einer Leitplanke, entsprechen, und Punkte m1 und m2, die Erfassungspeaks einer Reflexionswelle von einem sich bewegenden Objekt, wie einem Reflektor eines voranfahrenden Fahrzeugs, entsprechen, auf zweidimensionalen Koordinaten zusammen mit der Form einer Straße vor einem Subjektfahrzeug bezeichnet. Aus den Punkten f1 bis f4, m1 und m2 werden die Punkte f1 bis f4 als durch die Reflexionswelle von dem Straßenseitenobjekt hervorgerufen bestimmt und ein Abstand von dem Subjektfahrzeug zu dem Objekt und eine Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ zu dem Objekt werden unter Verwendung der verbleibenden Punkte m1 und m2 ausschließlich der Punkte f1 bis f4 berechnet. Daher ist es möglich, das sich bewegende Objekt allein ausschließlich des Straßenseitenobjekts zu erfassen.
Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Objekterfassungssystem für
ein Fahrzeug zur Erfassung eines Objekts wie eines vor einem Subjektfahrzeug fahrenden
Fahrzeugs (hierin im Folgenden als "ein vorausfahrendes Fahrzeug" bezeichnet) durch
ein FM-CW-Wellen (frequenzmodulierte kontinuierliche Wellen) verwendendes Radarsystem.
BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK
Ein herkömmliches Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug ist aus
dem japanischen Patent Nr. 3305624 bekannt.
Wie in 10 gezeigt ist, wird bei dem herkömmlichen,
die FM-CW-Welle verwendenden Objektertassungssystem eine Sendeoperation eines Generators
3 in einer modulierten Weise durch eine FM-Modulationssteuer/regelschaltung
gesteuert/geregelt, auf Grundlage eines Zeitsteuersignals, das in dieselbe aus einer
Zeitsteuersignal-Erzeugungsschaltung 1 eingegeben wird, und eine Sendewelle
mit einer zu einer dreieckigen Wellenform modulierten Frequenz, wie durch eine durchgezogene
Linie in 11 gezeigt, wird von der Sende/Empfangsantenne
6 durch einen Verstärker 4 und einen Zirkulator 5 gesendet.
Wenn eine aus der Ablenkung dieser FM-CW-Welle von einem Objekt wie einem vorausfahrenden
Fahrzeug resultierende Reflexionswelle durch die Sende/Empfangsantenne
6 empfangen wird, erscheint die empfangene Welle hinter der gesendeten
Welle mit einer Frequenz niedriger als diejenige der gesendeten Welle auf einer
Anstiegsseite, wo die Frequenz der gesendeten Welle geradlinig ansteigt, und die
empfangene Welle erscheint hinter der gesendeten Welle mit einer Frequenz größer
als diejenige der gesendeten Welle auf einer Abfallseite, wo die Frequenz der gesendeten
Welle geradlinig abfällt, wie durch eine gestrichelte Linie in 11
gezeigt, nach Maßgabe eines Abstands zu dem Objekt.
Die durch die Sende/Empfangsantenne 6 empfangene Welle wird
in einen Mischer 7 durch den Zirkulator 5 eingegeben. Zusätzlich
zur von dem Zirkulator 5 übergekoppelten Welle wird eine Sendewelle, die
von der von dem Generator 3 abgegebenen Sendewelle geliefert wird, in den
Mischer 7 durch den Verstärker 8 eingegeben, und die Sendewelle
und die Empfangswelle werden in dem Mischer 7 zusammen gemischt, wodurch
ein Schwebungssignal erzeugt wird, das eine Peakfrequenz Fup auf der Anstiegsseite,
wo die Frequenz der Sendewelle geradlinig ansteigt, aufweist, und eine Peakfrequenz
Fdn auf der Abfallseite, wo die Frequenz der Sendewelle geradlinig abfällt, aufweist,
wie in 11 gezeigt ist.
Das in dem Mischer 7 erzeugte Schwebungssignal wird auf eine
Amplitude eines erforderlichen Pegels durch den Verstärker 9 verstärkt
und zu jeder Abtastzeit einer A/D-Umwandlung durch einen A/D-Wandler 10
unterzogen, und die digitalisierten verstärkten Daten werden in einem Speicher
11 mit der Zeit gespeichert und aufbewahrt. Ein Zeitsteuersignal wird in
den Speicher 11 von der Zeitsteuersignal-Erzeugungsschaltung
1 eingegeben und der Speicher 11 speichert und bewahrt Daten auf
jeder Anstiegsseite, wo die Frequenz sowohl der der Sende- als auch der Empfangswellen
ansteigt, und auf jeder Abfallseite, wo die Frequenz von sowohl der Sende- als auch
der Empfangswellen abfällt.
Die in dem Speicher 11 gespeicherten und aufbewahrten Daten
werden in die CPU 12 eingegeben, die ein Frequenzanalysiermittel
13, ein Erfassungspeak-Bestimmungsmittel 14 und ein Objekterfassungsmittel
15 enthält, und eine Berechnung auf Grundlage der eingegebenen Daten wird
in der CPU 12 durchgeführt.
Das Frequenzanalysiermittel 13 ist dafür ausgebildet, eine
Frequenzanalyse der Daten des in dem Speicher 11 gespeicherten Schwebungssignals
durchzuführen, um eine Spektralverteilung bereitzustellen. FFT (Schnelle-Fourier-Transformation)
wird als eine Technik zur Frequenzanalyse verwendet.
Das Erfassungspeak-Bestimmungsmittel 14 ist dafür ausgebildet,
ein Spektrum (ein Peaksignal) zu erfassen, in dem der Erfassungspegel ein Maximalwert
an einem vorbestimmten Erfassungsschwellenwert oder mehr ist, auf Grundlage von
durch die Frequenzanalyse in dem Frequenzanalysiermittel 13 bereitgestellten
Spektraldaten. Wenn die Relativgeschwindigkeit des Subjektfahrzeugs und des voranfahrenden
Fahrzeugs null ist, wie in 11 gezeigt ist, überlappen
ein Anstiegsseiten-Peaksignal und ein Abfallseiten-Peaksignal einander, aber wenn
zum Beispiel das Subjektfahrzeug sich mit einer Relativgeschwindigkeit bewegt, so
dass es einem stationären Objekt nahe kommt, wie in 12
gezeigt ist, werden ein Anstiegsseiten-Peaksignal und ein Abfallseiten-Peaksignal
symmetrisch auf gegenüberliegenden Seiten einer Peakposition für den Fall, dass
die Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ zu dem Objekt null ist, bestimmt.
Das Objekterfassungsmittel 15 ist dafür ausgebildet, einen
Abstand von dem Subjektfahrzeug zu einem Objekt und eine Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs
relativ zu dem Objekt auf Grundlage der Anstiegsseiten-Peakfrequenz Fup und der
Abstiegsseiten-Peakfrequenz Fdn zu berechnen, die durch das Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
14 bereitgestellt werden.
Wenn eine FM-Modulationsbreite durch &Dgr;f repräsentiert wird, eine
Lichtgeschwindigkeit durch c repräsentiert wird, ein Modulationswiederholungszyklus
durch Tm repräsentiert wird, ein Abstand zwischen dem Subjektfahrzeug und einem
Objekt durch r repräsentiert wird, eine Sendewellen-Zentralfrequenz durch f0
repräsentiert wird, und eine Relativgeschwindigkeit zwischen dem Subjektfahrzeug
und dem Objekt durch v repräsentiert wird, ist die Anstiegsseiten-Peakfrequenz Fup
gegeben gemäß
Fup = (4·&Dgr;f·r) / (c·Tm) + { (2·f0)
/ c}·v (1)
und die Abfallseiten-Peakfrequenz Fdn ist gegeben gemäß
Fdn = (4·&Dgr;f·r) / (c·Tm) – { (2·f0)
/ c}·v (2)
Hierbei werden dann, wenn die FM-Modulationsbreite &Dgr;f, der Modulationswiederholungszyklus
Tm und die Sendewellenzentralfrequenz f0 als konstant angenommen werden,
die Anstiegsseiten-Peakfrequenz Fup und die Abfallseiten-Peakfrequenz Fdn durch
die folgende Gleichung unter Verwendung jeweils der Konstanten k1 und k2 repräsentiert:
Fup = r·k1 + v·k2(3)Fdn = r·k1 – v·k2(4)
Wie aus den Gleichungen (3) und (4) offensichtlich ist, sind dann,
wenn keine Relativgeschwindigkeit v zwischen dem Subjektfahrzeug und dem Objekt
existiert (v = 0), die Anstiegsseiten-Peakfrequenz Fup und die Abfallseiten-Peakfrequenz
Fdn gleich (siehe 11). Wenn eine Relativgeschwindigkeit
v zwischen dem Subjektfahrzeug und dem Objekt existiert (v ≠ 0), sind die Anstiegsseiten-Peakfrequenz
Fup und die Abfallseiten-Peakfrequenz Fdn nicht gleich (siehe 12).
Ein Abstand r zu dem Objekt kann auf Grundlage der Summe der Peakfrequenzen Fup
und Fdn berechnet werden und die Relativgeschwindigkeit v des Subjektfahrzeugs relativ
zu dem Objekt kann auf Grundlage einer Differenz zwischen den Peakfrequenzen Fup
und Fdn berechnet werden.
Wenn zwei voranfahrende Fahrzeuge existieren, die mit unterschiedlichen
Relativgeschwindigkeiten vor dem Subjektfahrzeug fahren, wird für jedes der voranfahrenden
Fahrzeuge ein Anstiegsseiten-Peaksignal und ein Abfallseiten-Peaksignal erzeugt
und daher werden insgesamt vier Peaksignale bereitgestellt. Daher tritt dann, wenn
das Paarweise-einander-Zuordnen der vier Peaksignale (die Kombination der Anstiegsseiten-Peaksignale
und der Abfallseiten-Peaksignale, die Paare bilden) fehlerhaft durchgeführt wird,
das folgende Problem auf: Abstände von dem Subjektfahrzeug zu den Objekten und Geschwindigkeiten
des Subjektfahrzeugs relativ zu den Objekten können nicht genau erfasst werden.
Das in der oben beschriebenen Patentschrift beschriebene Objekterfassungssystem
ist derart konzipiert, dass die paarweise Zuordnung zueinander auf Grundlage von
mit der Zeit verarbeiteten vergangenen Hysteresedaten durchgeführt wird. Die paarweise
Zuordnung zueinander wird jedoch für die Kombination aller der Peaksignale durchgeführt
und aus diesem Grund ist eine lange Zeit erforderlich zur Bestimmung von Ergebnissen
der paarweisen Zuordnung zueinander, was zu einem Problem bei der Anwendung des
Objektertassungssystems auf ein System führt, das eine schnelle Steuerung/Regelung
erfordert, wie ein Fahrzeug-Fahrzeugabstandssteuer/regelsystem.
Ein besonderes Problem in dem Fall, in dem die Fahrzeug-Fahrzeugabstandssteuerung/regelung
oder dgl. unter Verwendung einer Radarvorrichtung durchgeführt wird, liegt in der
Unterscheidung zwischen Daten für ein sich bewegendes Objekt, wie ein voranfahrendes
Fahrzeug, und Daten für ein Straßenseitenobjekt, wie eine Leitplanke oder Seitenwand.
Wenn daher das sich bewegende Objekt und das Straßenseitenobjekt leicht und zuverlässig
voneinander unterschieden werden können, kann die Leistungsfähigkeit der Radarvorrichtung
bemerkenswert erhöht werden.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Demzufolge ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, sicherzustellen,
dass ein sich bewegendes Objekt und ein Straßenseitenobjekt leicht und zuverlässig
voneinander in einem eine FM-CW-Welle verwendenden Objekterfassungssystem unterschieden
werden können.
Zur Lösung der genannten Aufgabe ist gemäß einem ersten Merkmal der
vorliegenden Erfindung ein Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug vorgesehen, umfassend:
ein Sende/Empfangsmittel zum Senden einer FM-CW-Welle und Empfangen einer Welle,
die aus der Reflexion der FM-CW-Welle von einem Objekt resultiert, einen Mischer
zum Mischen der gesendeten Welle und der empfangenen Welle miteinander, um ein Schwebungssignal
zu erzeugen, ein Frequenzanalysiermittel zur Frequenzanalyse des in dem Mischer
erzeugten Schwebungssignals, ein Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
zum Bestimmen als Erfassungspeak jedes Peaksignal gleich oder größer als ein Erfassungsschwellenwert
aus Peaksignalen, die auf Grundlage eines Ergebnisses der Frequenzanalyse von Anstiegsseiten-
und Abfallseitenfrequenzen durch das Frequenzanalysiermittel erhalten werden, und
ein Objekterfassungsmittel, das dafür ausgelegt ist, einen Abstand von einem Subjektfahrzeug
zu einem Objekt oder/und eine Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ zu dem
Objekt auf Grundlage der in dem Erfassungspeak-Bestimmungsmittel erhaltenen Anstiegsseiten-
und Abfallseiten-Erfassungspeaks zu berechnen, wobei das Objekterfassungssystem
ferner ein Bewegungsbahn-Vermutungsmittel zum Vermuten einer Bewegungsbahn des Subjektfahrzeugs
enthält sowie ein Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel, um wenigstens einen
Teil der Erfassungspeaks als einen Erfassungspeak zu bestimmen, der durch ein Straßenseitenobjekt
hervorgerufen wurde, auf Grundlage der vermuteten Bewegungsbahn des Subjektfahrzeugs,
und wobei das Objekterfassungsmittel dafür ausgebildet ist, den Abstand von dem
Subjektfahrzeug zu dem Objekt oder/und die Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs
relativ zu dem Objekt zu berechnen, auf Grundlage der anderen Erfassungspeaks als
der Erfassungspeaks der Straßenseitenobjekte.
Mit der obigen Anordnung bestimmt das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel
wenigstens einen Abschnitt der Erfassungspeaks als den durch das Straßenseitenobjekt
hervorgerufenen Erfassungspeak, auf Grundlage der durch das Bewegungsbahn-Vermutungsmittel
vermuteten Bewegungsbahn des Subjektfahrzeugs, und das Objekterfassungsmittel berechnet
den Abstand von dem Subjektfahrzeug zu dem Objekt oder/und die Geschwindigkeit des
Subjektfahrzeugs relativ zu dem Objekt auf Grundlage der anderen Erfassungspeaks
als des Straßenseitenobjektpeaks. Wenn daher sowohl das Straßenseitenobjekt als
auch das sich bewegende Objekt erfasst werden, können die Erfassungsdaten des sich
bewegenden Objekts allein erhalten werden durch Ausschließen der Erfassungsdaten
des Straßenseitenobjekts.
Gemäß einem zweiten Merkmal der vorliegenden Erfindung ist zusätzlich
zu dem ersten Merkmal das Straßenseitenpeak-Bestimmungsmittel dafür ausgebildet,
eine Mehrzahl von Erfassungspeaks an Koordinaten anzuordnen, wobei eine Erfassungsrichtung
und eine Peakfrequenz als jeweilige Parameter verwendet werden, und eine Anordnung
von Erfassungspeaks, die der durch das Bewegungsbahn-Vermutungsmittel vermuteten
Bewegungsbahn ähnlich ist, als Erfassungspeaks zu bestimmen, die durch die Straßenseitenobjekte
hervorgerufen werden.
Mit der obigen Anordnung wird die Mehrzahl von Erfassungspeaks an
den Koordinaten angeordnet, wobei die Erfassungsrichtung und die Peakfrequenz als
jeweilige Parameter verwendet werden und die Anordnung der Erfassungspeaks, die
der an den Koordinaten gezeigten Bewegungsbahn des Subjektfahrzeugs ähnlich ist,
wird als die Erfassungspeaks bestimmt. Daher können der Erfassungspeak für das sich
bewegende Objekt und der Erfassungspeak für das Straßenseitenobjekt leicht und zuverlässig
voneinander unterschieden werden.
Gemäß einem dritten Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein Objekterfassungssystem
für ein Fahrzeug bereitgestellt, umfassend ein Sende/Empfangsmittel zum Senden einer
FM-CW-Welle und Empfangen einer aus der Reflexion der FM-CW-Welle von einem Objekt
resultierenden Welle, einen Mischer zum Mischen der gesendeten Welle und der empfangenen
Welle miteinander, um ein Schwebungssignal zu erzeugen, ein Frequenzanalysiermittel
zur Frequenzanalyse des in dem Mischer erzeugten Schwebungssignals, ein Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
zum Bestimmen als ein Erfassungspeak jedes Peaksignal gleich oder größer als ein
Erfassungsschwellenwert aus Peaksignalen, die auf Grundlage eines Ergebnisses der
Frequenzanalyse von Anstiegsseiten- und Abfallseitenfrequenzen durch das Frequenzanalysiermittel
erhalten werden, und ein Objekterfassungsmittel, das dafür ausgebildet ist, einen
Abstand von einem Subjektfahrzeug zu einem Objekt oder/und eine Geschwindigkeit
des Subjektfahrzeugs relativ zu dem Objekt zu berechnen, auf Grundlage der in dem
Erfassungspeak-Bestimmungsmittel erhaltenen Anstiegsseiten- und Abfallseitenerfassungspeaks,
wobei das Objekterfassungssystem ferner ein Subjektfahrzeugposition-Erfassungsmittel
zur Erfassung der gegenwärtigen Position des Subjektfahrzeugs enthält, Karteninformations-Speichermittel
zum Speichern von Karteninformation enthält, ein Straßenform-Vermutungsmittel enthält
zum Vermuten der Form einer Straße in einer Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs
auf Grundlage einer durch das Subjektfahrzeugposition-Erfassungsmittel erfassten
Subjektfahrzeugpositionsinformation und der durch das Karteninformations-Speichermittel
bereitgestellten Karteninformation, und ein Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel
enthält, um wenigstens einen Teil von Erfassungspeaks als einen Erfassungspeak zu
bestimmen, der durch ein Straßenseitenobjekt hervorgerufen wurde, auf Grundlage
der vermuteten Form der Straße in der Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs, und
wobei das Objekterfassungsmittel dafür ausgebildet ist, den Abstand von dem Subjektfahrzeug
zu dem Objekt oder/und die Geschwindigkeit von dem Subjektfahrzeug relativ zu dem
Objekt zu berechnen auf Grundlage der anderen Erfassungspeaks als der Erfassungspeaks
der Straßenseitenobjekte.
Mit der obigen Anordnung bestimmt das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel
wenigstens einen Abschnitt der Erfassungspeaks als den durch das Straßenseitenobjekt
hervorgerufenen Erfassungspeak auf Grundlage der Form der Straße in der Bewegungsrichtung
des Subjektfahrzeugs, die durch das Straßenform-Vermutungsmittel angenommen wird,
und das Objektterfassungsmittel berechnet den Abstand von dem Subjektfahrzeug
zu dem Objekt oder/und die Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ zu dem Objekt
auf Grundlage der anderen Erfassungspeaks als des Straßenseitenobjektpeaks. Wenn
daher sowohl das Straßenseitenobjekt als auch das sich bewegende Objekt erfasst
werden, können die Daten des sich bewegenden Objekts allein erhalten werden durch
Ausschließen der Erfassungsdaten des Straßenseitenobjekts.
Gemäß einem vierten Merkmal der vorliegenden Erfindung ist zusätzlich
zu dem dritten Merkmal das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel dafür ausgebildet,
eine Mehrzahl von Erfassungspeaks an Koordinaten anzuordnen, wobei eine Erfassungsrichtung
und eine Peakfrequenz als jeweilige Parameter verwendet werden, und die Anordnung
von Erfassungspeaks, die der durch das Straßenform-Vermutungsmittel vermuteten Straßenform
ähnlich ist, als einen Erfassungspeak zu bestimmen, der durch das Straßenseitenobjekt
hervorgerufen wurde.
Mit der obigen Anordnung wird die Mehrzahl von Erfassungspeaks an
den Koordinaten angeordnet, wobei die Erfassungsrichtung und die Peakfrequenz als
die jeweiligen Parameter verwendet werden, und die Anordnung von Erfassungspeaks,
die der Form der durch das Straßenform-Vermutungsmittel vermuteten Straßenform ähnlich
ist und an den Koordinaten gezeigt ist, wird als der durch das Straßenseitenobjekt
hervorgerufene Erfassungspeak bestimmt. Daher können der Erfassungspeak für das
sich bewegende Objekt und der Erfassungspeak für das Straßenseitenobjekt leicht
und zuverlässig voneinander unterschieden werden.
Gemäß einem fünften Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein Objekterfassungssystem
für ein Fahrzeug bereitgestellt, umfassend ein Sende/Empfangsmittel zum Senden einer
FM-CW-Welle und Empfangen einer aus der Reflexion der FM-CW-Welle von einem Objekt
resultierenden Welle, einen Mischer zum Mischen der gesendeten Welle und der empfangenen
Welle miteinander, um ein Schwebungssignal zu erzeugen, ein Frequenzanalysiermittel
zur Frequenzanalyse des in dem Mischer erzeugten Schwebungssignals, ein Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
zum Bestimmen als ein Erfassungspeak jedes Peaksignal gleich oder größer als ein
Erfassungsschwellenwert aus Peaksignalen, die auf Grundlage eines Ergebnisses der
Frequenzanalyse von Anstiegsseiten- und Abfallseitenfrequenzen durch das Frequenzanalysiermittel
erhalten werden, und ein Objekterfassungsmittel, das dafür ausgebildet ist, einen
Abstand von einem Subjektfahrzeug zu einem Objekt oder/und eine Geschwindigkeit
des Subjektfahrzeugs relativ zu dem Objekt zu berechnen, auf Grundlage der in dem
Erfassungspeak-Bestimmungsmittel erhaltenen Anstiegsseiten- und Abfallseitenerfassungspeaks,
wobei das Objekterfassungssystem ferner ein Straße-Fahrzeug-Kommunikationsmittel
enthält, das in der Lage ist, Information bezüglich der Form einer Straße in einer
Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs bereitzustellen, indem die Kommunikation
mit einem an der Straße angebrachten Sendemittel durchgeführt wird, sowie ein Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel
enthält, um wenigstens einen Teil der Erfassungspeaks als einen Erfassungspeak zu
bestimmen, der durch das Straßenseitenobjekt hervorgerufen wurde, auf Grundlage
der durch das Straße-Fahrzeug-Kommunikationsmittel bereitgestellten, die Form der
Straße in der Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs betreffenden Information, und
wobei das Objekterfassungsmittel dafür ausgebildet ist, den Abstand von dem Subjektfahrzeug
zu dem Objekt oder/und die Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ zu dem Objekt
zu berechnen, auf Grundlage der anderen Erfassungspeaks als die Erfassungspeaks
der Straßenseitenobjekte.
Mit der obigen Anordnung bestimmt das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel
wenigstens einen Abschnitt von Erfassungspeaks als den durch das Straßenseitenobjekt
hervorgerufenen Erfassungspeak auf Grundlage der Information betreffend die Form
der Straße in der Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs, die durch das Straße-Fahrzeug-Kommunikationsmittel
bereitgestellt wird, und das Objektbestimmungsmittel berechnet den Abstand von dem
Subjektfahrzeug zu dem Objekt oder/und die Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs
relativ zu dem Objekt auf Grundlage der anderen Erfassungspeaks als des Straßenseitenobjektpeaks.
Wenn daher sowohl das Straßenseitenobjekt als auch das sich bewegende Objekt erfasst
werden, können die Daten des sich bewegenden Objekts allein erhalten werden durch
Ausschließen der Daten des Straßenseitenobjekts.
Gemäß einem sechsten Merkmal der vorliegenden Erfindung ist zusätzlich
zu dem fünften Merkmal das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel dafür ausgebildet,
eine Mehrzahl von Erfassungspeaks an Koordinaten anzuordnen, wobei eine Erfassungsrichtung
und eine Peakfrequenz als jeweilige Parameter verwendet werden, und die Anordnung
von Erfassungspeaks, die der durch das Straßenform-Vermutungsmittel vermuteten Straßenform
ähnlich ist, als Erfassungspeaks zu bestimmen, der durch die Straßenseitenobjekte
hervorgerufen wurden.
Mit der obigen Anordnung wird die Mehrzahl von Erfassungspeaks an
Koordinaten angeordnet, wobei die Erfassungsrichtung und die Peakfrequenz als jeweilige
Parameter verwendet werden, und die Anordnung der Erfassungspeaks, die der durch
das Straße-Fahrzeug-Kommunikationsmittel bereitgestellten Straßenform ähnlich ist
und an den Koordinaten gezeigt ist, wird als die Erfassungspeaks bestimmt, die durch
die Straßenseitenobjekte hervorgerufen werden. Daher kann der Erfassungspeak für
das sich bewegende Objekt und der Erfassungspeak für das Straßenseitenobjekt leicht
und zuverlässig voneinander unterschieden werden.
Gemäß einem siebten Merkmal der vorliegenden Erfindung bestimmt zusätzlich
zu dem einem beliebigen des ersten bis sechsten Merkmals dann, wenn ein beliebiger
der Anstiegsseiten-Erfassungspeaks als der durch das Straßenseitenobjekt
hervorgerufene Erfassungspeak bestimmt wird, das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel
den dem Anstiegsseiten-Erfassungspeak entsprechenden Abfallseiten-Erfassungspeak
als einen Erfassungspeak, der durch das Straßenseitenobjekt hervorgerufen wurde.
Mit der obigen Anordnung wird dann, wenn ein beliebiger der Anstiegsseiten-Erfassungspeaks
als der Erfassungspeak bestimmt wird, der durch das Straßenseitenobjekt hervorgerufen
wird, der dem Anstiegsseiten-Erfassungspeak entsprechende Abfallseiten-Erfassungspeak
als der Erfassungspeak bestimmt, der durch das Straßenseitenobjekt hervorgerufen
wurde. Daher ist es nicht erforderlich, dass der Abfallseiten-Erfassungspeak dem
Abgleich mit der Straßenform unterzogen wird, wodurch die schnelle Bestimmung möglich
wird.
Gemäß einem achten Merkmal der vorliegenden Erfindung bestimmt zusätzlich
zu einem beliebigen des ersten bis sechsten Merkmals dann, wenn ein beliebiger der
Abfallseiten-Erfassungspeaks als ein durch das Straßenseitenobjekt hervorgerufener
Erfassungspeak bestimmt wird, das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel den
dem Abfallseiten-Erfassungspeak entsprechenden Anstiegsseiten-Erfassungspeak als
einen Erfassungspeak, der durch das Straßenseitenobjekt hervorgerufen wurde.
Mit der obigen Anordnung wird dann, wenn ein beliebiger der Abfallseiten-Erfassungspeaks
als der durch das Straßenseitenobjekt hervorgerufene Erfassungspeak bestimmt wird,
der dem Abfallseiten-Erfassungspeak entsprechende Anstiegsseiten-Erfassungspeak
als der Erfassungspeak bestimmt, der durch das Straßenseitenobjekt hervorgerufen
wurde. Daher ist es nicht erforderlich, dass der Anstiegsseiten-Erfassungspeak dem
Abgleich mit der Straßenform unterzogen wird, wodurch die schnelle Bestimmung möglich
wird.
Eine Sende/Empfangsantenne 6 in jeder der Ausführungsformen
entspricht dem Sende/Empfangsmittel der vorliegenden Erfindung.
Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden deutlich aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 bis 7B
zeigen eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei
1 ein Diagramm der Gesamtanordnung eines
Objekterfassungssystems ist,
2 ein Diagramm ist, das die Positionsbeziehung
zwischen einem Subjektfahrzeug, einem voranfahrenden Fahrzeug und einer Straße zeigt,
3 ein Diagramm ist, das vier Arten von
Paaren von Anstiegsseiten- und Abfallseiten-Peaksignalen in einem Kanal ch3 zeigt,
4 ein Flussdiagramm zur Erläuterung der
Operation ist,
5A und 5B
Diagramme sind, die zweidimensionale Koordinaten zum Durchführen der paarweisen
Zuordnung zueinander zeigen,
6 ein Diagramm ist, das die endgültige
paarweise Zuordnung zueinander der Anstiegsseiten- und Abfallseiten-Peaksignale
in dem Kanal ch3 zeigt, und
7A und 7B
Diagramme ähnlich zu 5A und 5B
sind, die aber einen Fall zeigen, in dem ein einem Straßenseitenobjekt entsprechender
Anstiegsseiten-Erfassungspeak fehlt.
8 ist ein Diagramm der Gesamtanordnung
eines Objekterfassungssystems gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
9 ist ein Diagramm der Gesamtanordnung
eines Objektertassungssystems gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
10 bis 13
zeigen ein Beispiel des Stands der Technik, wobei
10 ein Diagramm der Gesamtanordnung eines
Objekterfassungssystems ist,
11 ein Diagramm zur Erläuterung der Operation
einer Radarvorrichtung ist, wenn ein Subjektfahrzeug sich derart bewegt, dass es
einem sich mit einer Relativgeschwindigkeit von null bewegenden Objekt folgt.
12 ist ein Diagramm ist zur Erläuterung
der Operation der Radarvorrichtung, wenn das Subjektfahrzeug sich derart bewegt,
dass es einem stationären Objekt nahe kommt, und
13 ein Diagramm ist zur Erläuterung der
Operation der Radarvorrichtung, wenn das Subjektfahrzeug sich derart bewegt, dass
es einer Mehrzahl von sich mit unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten bewegenden
Fahrzeugen folgt.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter
Bezugnahme auf 1 bis 7B
beschrieben.
Eine Schaltungsanordnung einer CPU 12 eines Objekterfassungssystems
gemäß dieser Ausführungsform ist in 1 gezeigt. Die
Anordnung und Funktionen von anderen Komponenten als der CPU 12 sind dieselben
wie diejenigen in 8. Eine herkömmliche CPU
12, die unter Bezugnahme auf 10 beschrieben
worden ist, enthält ein Frequenzanalysiermittel 13, ein Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
14 und ein Objekterfassungsmittel 15, aber die CPU 12
in dieser Ausführungsform enthält zusätzlich zu diesen Mitteln ein Bewegungsbahn-Vermutungsmittel
16 und ein Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel 17.
Das Bewegungsbahn-Vermutungsmittel 16 ist mit einem Fahrzeuggeschwindigkeits-Erfassungsmittel
18, einem Gierraten-Erfassungsmittel 19 und einem Lenkwinkel-Erfassungsmittel
20 verbunden und vermutet eine zukünftige Bewegungsbahn eines Subjektfahrzeugs
auf Grundlage einer Fahrzeuggeschwindigkeit, einer Gierrate und eines Lenkwinkels
des Subjektfahrzeugs. Das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel 17
erkennt einen Erfassungspeak für ein sich bewegendes Objekt, wie ein voranfahrendes
Fahrzeug, welches intrinsisch erfasst werden soll durch Ausschließen eines Straßenseitenobjekt-Erfassungspeaks
von in dem Erfassungspeak-Bestimmungsmittel 14 bereitgestellten Erfassungspeaks
auf Grundlage der Bewegungsbahn des Subjektfahrzeugs, die durch das Bewegungsbahn-Vermutungsmittel
16 vermutet wird, so dass das Objekterfassungsmittel 15 das sich
bewegende Objekt allein genau erfassen kann.
2 zeigt ein Subjektfahrzeug, das sich
derart bewegt, dass es einem voranfahrenden Fahrzeug folgt. Aus fünf Kanälen ch1
bis ch5 des an dem Subjektfahrzeug angebrachten Objekterfassungssystems erfassen
zwei Kanäle ch1 und ch2 nur Straßenseitenobjekte F1 und F2, wie eine Leitplanke,
die anderen beiden Kanäle ch3 und ch4 erfassen Straßenseitenobjekte F3 und F4 und
sich bewegende Objekte M1 und M2, wie einen Reflektor des voranfahrenden Fahrzeugs,
und der verbleibende Kanal ch5 erfasst nichts.
Beachtet man den Kanal ch3 (und ebenfalls den Kanal ch4), so erfasst
der Kanal ch3 sowohl das Straßenseitenobjekt F3 als auch das sich bewegende Objekt
M1 gleichzeitig und daher erscheinen auch zwei Anstiegsseiten-Peaksignale up1 und
up2 und zwei Abfallseiten-Peaksignale dn1 und dn2, wie in 3
gezeigt ist. Wenn die beiden Anstiegsseiten-Peaksignale up1 und up2 und die beiden
Abfallseiten-Peaksignale dn1 und dn2 paarweise einander zugeordnet werden, werden
daher vier Arten von Paaren Paart bis Paar4 erhalten, wie in Tabelle 1 gezeigt ist.
Wenn die paarweise Zuordnung zueinander nicht bestimmt wird, können die durch den
Kanal ch3 erfassten Straßenseitenobjekt F3 und sich bewegendes Objekt M1 nicht voneinander
unterschieden werden.
Tabelle 1
Daher wird die paarweise Zuordnung zueinander wie folgt bestimmt:
In einem in 4 gezeigten Flussdiagramm
wird die Form einer Straße vor dem Subjektfahrzeug zunächst in Schritt S1 vermutet.
Die Form der Straße wird aus einer Bewegungsbahn des Subjektfahrzeugs bestimmt,
die durch das Bewegungsbahn-Vermutungsmittel 16 vermutet wird, aber kann
durch ein anderes Verfahren auf Grundlage von Information von einer Infrastrukturvorrichtung
wie einem Navigator und einem an der Straße angebrachten Responder bestimmt werden.
Im nachfolgenden Schritt 2 werden Daten eines in einem Speicher
11 gespeicherten Schwebungssignals einer FFT-Behandlung durch das Frequenzanalysiermittel
13 unterzogen, um ein Frequenzspektrum zu erhalten. Im nächsten Schritt
S3 werden insgesamt sechs Anstiegsseiten-Peakfrequenzen Fup und insgesamt sechs
Abfallseiten-Peakfrequenzen Fdn entsprechend den vier Straßenseitenobjekten F1 bis
F4 und den zwei sich bewegenden Objekten m1 und m2 in Entsprechung zu den Kanälen
ch1 bis ch5 aus dem erfassten Spektrum extrahiert. Im nächsten Schritt S4 werden
die sechs Anstiegsseiten-Peakfrequenzen Fup und die sechs Abfallseiten-Peakfrequenzen
Fdn entsprechend den Kanälen ch1 bis ch5 jeweils auf zwei unterschiedlichen Sätzen
von zweidimensionalen Koordinaten aufgetragen. Die Koordinaten sind Polarkoordinaten,
wobei ein Winkel und ein Radius als Parameter verwendet werden, wobei eine Richtung
jedes der Kanäle ch1 bis ch5 dem Winkel entspricht und ein Abstand (Peakfrequenz)
zu einem erfassten Objekt dem Radius entspricht. Eine vermutete Form einer Straße
ist in den zweidimensionalen Koordinaten ebenfalls gezeigt.
Die sechs Anstiegsseiten-Peakfrequenzen Fup und die vermutete Form
der Straße sind in den zweidimensionalen Koordinaten in 5A
gezeigt. Vier Punkte f1 bis f4 in den zweidimensionalen Koordinaten sind entlang
der Form der Straße angeordnet und werden daher als entsprechend den vier Straßenseitenobjekten
F1 bis F4 bestimmt. Andererseits sind die verbleibenden beiden Punkte m1 und m2
nicht entlang der Form der Straße angeordnet und werden daher als entsprechend den
beiden sich bewegenden Objekten M1 und M2 bestimmt, die Reflektoren
von voranfahrenden Fahrzeugen sind. Die sechs Anstiegsseiten-Peakfrequenzen und
die vermutete Form der Straße sind in den zweidimensionalen Koordinaten in
5B gezeigt. Vier Punkte f1 bis f4 in den zweidimensionalen
Koordinaten sind entlang der Form der Straße angeordnet und werden daher als entsprechend
den vier Straßenseitenobjekten F1 bis F4 bestimmt. Andererseits sind die beiden
verbleibenden Punkte m1 und m2 nicht entlang der Form der Straße angeordnet und
werden daher als entsprechend den sich bewegenden Objekten M1 und M2 bestimmt, die
die Reflektoren von voranfahrenden Fahrzeugen sind.
Aus dem Vorangehenden werden in Schritt 5 Peaksignale der Punkte f1
bis f4 (gezeigt durch die Symbole x) entsprechend den Straßenseitenobjekten F1 bis
F4 aus den sechs Punkten f1 bis f6 in den zweidimensionalen Koordinaten jeweils
von 5A und 5B
ausgeschlossen. Insbesondere wird in einem Beispiel des Kanals ch3, das in
6 gezeigt ist, die Erfassung des Anstiegsseitenpeaks
up2, der dem Straßenseitenobjekt F3 entspricht, aus der Erfassung der Anstiegsseitenpeaks
up1 und up2 ausgeschlossen und die Erfassung des Abfallseitenpeaks dn2, der dem
Straßenseitenpeak F3 entspricht, aus der Erfassung der Abfallseitenpeaks dn1 und
dn2 ausgeschlossen. Daher kann das Paart (nämlich die Erfassungspeaks up1 und dn1),
das in 2 als durch ein Quadrat umgeben gezeigt ist,
als entsprechend dem sich bewegenden Objekt M1 bestimmt werden.
Tabelle 2
Im nachfolgenden Schritt S6 werden die beiden nicht ausgeschlossenen
Erfassungspeaks (up1 und dn1 in einem Beispiel in Tabelle 2) paarweise einander
zugeordnet und in Schritt S7 wird ein Abstand zu dem Objekt und eine Relativgeschwindigkeit
auf Grundlage der Anstiegsseiten-Peakfrequenz Fup und der Abfallseiten-Peakfrequenz
Fdn entsprechend den paarweise einander zugeordneten Erfassungspeaks up1 und dn1
berechnet, wodurch der Punkt m1 in jeder der 5A und
5B, nämlich nur das sich bewegende Objekt
M1 ausschließlich der Straßenseitenobjekte F1 bis F4 in 2
erfasst werden kann. Auch bezüglich des Kanals ch4 kann der Punkt m2 in jeder der
5A und 5B, nämlich
nur das sich bewegende Objekt M2 ausschließlich der Straßenseitenobjekte F1 bis
F4 in 2 in einer ähnlichen Weise erfasst werden.
Auf diese Weise werden aus der Mehrzahl von Erfassungspeaks, die durch
das Erfassungspeak-Bestimmungsmittel 14 bereitgestellt werden, diejenigen,
die entlang der Form der Straße angeordnet sind, als durch die Straßenseitenobjekte
hervorgerufen bestimmt und ausgeschlossen. Daher kann der notwendige Erfassungspeak,
der von dem sich bewegenden Objekt hervorgerufen wird, leicht und zuverlässig extrahiert
werden, so dass das sich bewegende Objekt allein erfasst werden kann, ohne dass
Bedarf für die herkömmliche komplizierte und zeitaufwendige paarweise Zuordnungsoperation
zueinander besteht.
In 5A und 5B
werden zum Beispiel dann, wenn die vier Anstiegsseitenpunkte f1 bis f4 (siehe
5A) als zu der Form der Straße passend und entsprechend
als Straßenseitenobjekte F1 bis F4 bestimmt werden, die vier Abfallseitenpunkte
f1 bis f4 (siehe 5B), die den vier Anstiegsseitenpunkten
f1 bis f4 entsprechen, als entsprechend den Straßenseitenobjekten F1 bis F4 bestimmt
werden, ohne dem Abgleich mit der Straßenform unterzogen worden zu sein. Im Gegensatz
können dann, wenn die vier Abfallseitenpunkte f1 bis f4 (siehe 5B)
als passend zu und entsprechend den Straßenseitenobjekten F1 bis F4 bestimmt worden
sind, die vier Anstiegsseitenpunkte f1 bis f4 (siehe 5A),
die den vier Abfallseitenpunkten f1 bis f4 entsprechen, als den Straßenseitenobjekten
F1 bis F4 entsprechend bestimmt werden, ohne dem Abgleich mit der Straßenform unterzogen
worden zu sein. Daher ist es möglich, die Bestimmung der Straßenseitenobjekte ferner
schnell durchzuführen.
Zum Beispiel kann sogar dann, wenn die Erfassungspeaks der Abfallseitenpunkte
f3' und f4', die den Straßenseitenobjekten F3 und F4 entsprechen, aus irgendeinem
Grund fehlen, wie in 7B gezeigt ist, die fehlenden
Erfassungspeaks durch Vergleich mit den Erfassungspeaks der Anstiegsseitenpunkte
f3 und f4, die in 7A gezeigt sind, bestimmt werden.
8 zeigt eine zweite Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Eine CPU 12 in der zweiten Ausführungsform enthält
ein Subjektfahrzeugpositions-Erfassungsmittel 21, Karteninformations-Speichermittel
22 und ein Straßenform-Vermutungsmittel 23 anstelle des Bewegungsbahn-Vermutungsmittels
16 in der ersten Ausführungsform. Das Subjektfahrzeugpositions-Erfassungsmittel
21 ist dafür ausgebildet, eine gegenwärtige Position eines Subjektfahrzeugs
durch Empfang einer Radiowelle von einem GPS-Satelliten 24 zu erfassen.
Das Karteninformations-Speichermittel 22 umfasst ein Speichermedium wie
ein DVD und speichert einen weiten Bereich von Straßendaten in der Form von Aggregaten
von Koordinatenpunkten. Das Straßenform-Vermutungsmittel 23 ist dafür ausgebildet,
die Straßenform in einer Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs auf Grundlage der
durch das Subjektfahrzeugpositions-Erfassungsmittel 21 erfassten Position
des Subjektfahrzeugs und der in dem Karteninformations-Speichermittel
22 gespeicherten Straßendaten zu vermuten. Die Funktionen des Subjektfahrzeugpositions-Erfassungsmittels
21, des Karteninformations-Speichermittels 22 und des Straßenform-Vermutungsmittels
23 sind denjenigen ähnlich, die in einem Navigationssystem bereitgestellt
werden, und das existierende Navigationssystem kann für solche Funktionen verwendet
werden.
9 zeigt eine dritte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Eine CPU 12 in der dritten Ausführungsform enthält
ein Straße-Fahrzeug-Kommunikationsmittel 25 anstelle des Bewegungsbahn-Vermutungsmittels
16 in der ersten Ausführungsform. Das Straße-Fahrzeug-Kommunikationsmittel
25 ist in der Lage, Information betreffend die Form einer Straße in einer
Bewegungsrichtung eines Subjektfahrzeugs zu erhalten durch Durchführen der Kommunikation
mit den Sendemitteln 26, wie Respondern, die an vorbestimmten Abständen
an der Straße angebracht sind.
Daher kann gemäß der zweiten und dritten Ausführungsform ein Erfassungspeak
eines sich bewegenden Objekts, wie eines voranfahrenden Fahrzeugs, das intrinsisch
erfasst werden soll, erkannt werden, so dass das Objekterfassungsmittel
15 das sich bewegende allein Objekt genau erfassen kann durch Ausschließen
von Erfassungspeaks von Straßenseitenobjekten von Erfassungspeaks, die durch das
Erfassungspeak-Bestimmungsmittel 17 bereitgestellt werden, wie in der ersten
Ausführungsform, auf Grundlage der Form der Straße in der Bewegungsrichtung des
Subjektfahrzeugs, die durch das Straßenform-Vermutungsmittel 23 oder das
Straßenfahrzeug-Kommunikationsmittel 25 bereitgestellt wird.
Daher kann auch gemäß der zweiten und dritten Ausführungsform eine
Operation und eine Wirkung ähnlich derjenigen der oben beschriebenen ersten Ausführungsform
erreicht werden.
Obwohl die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Detail
beschrieben worden sind, versteht es sich, dass verschiedene Modifikationen im Design
gemacht werden können, ohne von dem Gegenstand der in den Ansprüchen definierten
Erfindung abzuweichen.
Zum Beispiel kann das Objekterfassungssystem mit einer Anordnung entworfen
sein, die keinen Zirkulator 6 verwendet, durch getrennte Anordnung einer
Sendeantenne und einer Empfangsantenne.
Andere Objekte als Straßenseitenobjekte werden zur Bequemlichkeit
in den Ausführungsformen als sich bewegende Objekte bezeichnet, aber die sich bewegenden
Objekte umfassen ein Fahrzeug oder dgl., das an einer Straße hält.
In einem Objekterfassungssystem, das eine FM-CW-Welle verwendet, werden
Punkte f1 bis f4, die Erfassungspeaks einer Reflexionswelle von einem Straßenseitenobjekt,
wie einer Leitplanke, entsprechen, und Punkte m1 und m2, die Erfassungspeaks einer
Reflexionswelle von einem sich bewegenden Objekt, wie einem Reflektor eines voranfahrenden
Fahrzeugs, entsprechen, auf zweidimensionalen Koordinaten zusammen mit der Form
einer Straße vor einem Subjektfahrzeug bezeichnet. Aus den Punkten f1 bis f4, m1
und m2 werden die Punkte f1 bis f4 als durch die Reflexionswelle von dem Straßenseitenobjekt
hervorgerufen bestimmt und ein Abstand von dem Subjektfahrzeug zu dem Objekt und
eine Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ zu dem Objekt werden unter Verwendung
der verbleibenden Punkte m1 und m2 ausschließlich der Punkte f1 bis f4 berechnet.
Daher ist es möglich, das sich bewegende Objekt allein ausschließlich des Straßenseitenobjekts
zu erfassen.
Anspruch[de]
Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug, umfassend ein Sende/Empfangsmittel
(6) zum Senden einer FM-CW-Welle und Empfangen einer Welle, die aus der Reflexion
der FM-CW-Welle von einem Objekt (M1, M2) resultiert, einen Mischer (3)
zum Mischen der gesendeten Welle und der empfangenen Welle miteinander, um ein Schwebungssignal
zu erzeugen, ein Frequenzanalysiermittel (13) zur Frequenzanalyse des in
dem Mischer (3) erzeugten Schwebungssignals, ein Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
(14) zum Bestimmen als Erfassungspeak jedes Peaksignal gleich oder größer
als ein Erfassungsschwellenwert aus Peaksignalen, die auf Grundlage eines Ergebnisses
der Frequenzanalyse von Anstiegsseitenund Abfallseitenfrequenzen durch das Frequenzanalysiermittel
(13) erhalten werden, und ein Objekterfassungsmittel (15), das
dafür ausgelegt ist, einen Abstand von einem Subjektfahrzeug zu einem Objekt (M1,
M2) oder/und eine Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ zu dem Objekt (M1,
M2) auf Grundlage der in dem Erfassungspeak-Bestimmungsmittel (14) erhaltenen
Anstiegsseiten- und Abfallseitenerfassungspeaks zu berechnen,
wobei das Objekterfassungssystem ferner ein Bewegungsbahn-Vermutungsmittel (16)
zum Vermuten einer Bewegungsbahn des Subjektfahrzeugs sowie ein Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel
(17) enthält, um wenigstens einen Teil der Erfassungspeaks als einen Erfassungspeak
zu bestimmen, der durch ein Straßenseitenobjekt (F1, F2, F3, F4)
hervorgerufen wurde, auf Grundlage der vermuteten Bewegungsbahn des Subjektfahrzeugs,
und
wobei das Objekterfassungsmittel dafür ausgebildet ist, den Abstand von dem Subjektfahrzeug
zu dem Objekt (M1, M2) oder/und die Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ
zu dem Objekt (M1, M2) zu berechnen, auf Grundlage der anderen Erfassungspeaks als
die Erfassungspeaks der Straßenseitenobjekte (F1, F2, F3, F4).
Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Straßenseitenpeak-Bestimmungsmittel (17) dafür ausgebildet ist,
eine Mehrzahl von Erfassungspeaks an Koordinaten anzuordnen, wobei eine Erfassungsrichtung
und eine Peakfrequenz als jeweilige Parameter verwendet werden, und eine Anordnung
von Erfassungspeaks, die der durch das Bewegungsbahn-Vermutungsmittel (16)
vermuteten Bewegungsbahn ähnlich ist, als Erfassungspeaks zu bestimmen, die durch
die Straßenseitenobjekte (F1, F2, F3, F4) hervorgerufen wurden.
Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug, umfassend ein Sende/Empfangsmittel
(6) zum Senden einer FM-CW-Welle und Empfangen einer aus der Reflexion
der FM-CW-Welle von einem Objekt (M1, M2) resultierenden Welle, einen Mischer (3)
zum Mischen der gesendeten Welle und der empfangenen Welle miteinander, um ein Schwebungssignal
zu erzeugen, ein Frequenzanalysiermittel (13) zur Frequenzanalyse des in
dem Mischer (3) erzeugten Schwebungssignals, ein Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
(14) zum Bestimmen als ein Erfassungspeak jedes Peaksignal gleich oder
größer als ein Erfassungsschwellenwert aus Peaksignalen, die auf Grundlage eines
Ergebnisses der Frequenzanalyse von Anstiegsseiten- und Abfallseitenfrequenzen durch
das Frequenzanalysiermittel (13) erhalten werden, und ein Objekterfassungsmittel
(15), das dafür ausgebildet ist, einen Abstand von einem Subjektfahrzeug
zu einem Objekt (M1, M2) oder/und eine Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ
zu dem Objekt (M1, M2) zu berechnen, auf Grundlage der in dem Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
(14) erhaltenen Anstiegsseiten- und Abfallseitenerfassungspeaks,
wobei das Objekterfassungssystem ferner ein Subjektfahrzeugpositions-Erfassungsmittel
(21) zur Erfassung der gegenwärtigen Position des Subjektfahrzeugs enthält,
Karteninformations-Speichermittel (22) zum Speichern von Karteninformation
enthält, ein Straßenform-Vermutungsmittel (23) enthält zum Vermuten der
Form einer Straße in einer Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs auf Grundlage
einer durch das Subjektfahrzeugpositions-Erfassungsmittel (21) erfassten
Subjektfahrzeugpositionsinformation und der von dem Karteninformations-Speichermittel
(22) bereitgestellten Karteninformation, und ein Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel
(17) enthält, um wenigstens einen Teil von Erfassungspeaks als einen Erfassungspeak
zu bestimmen, der durch ein Straßenseitenobjekt (F1, F2, F3, F4) hervorgerufen wurde,
auf Grundlage der vermuteten Form der Straße in der Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs,
und
wobei das Objekterfassungsmittel dafür ausgebildet ist, den Abstand von dem Subjektfahrzeug
zu dem Objekt (M1, M2) oder/und die Geschwindigkeit von dem Subjektfahrzeug relativ
zu dem Objekt (M1, M2) zu berechnen auf Grundlage der anderen Erfassungspeaks als
der Erfassungspeaks der Straßenseitenobjekte (F1, F2, F3, F4).
Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel (17) dafür ausgebildet
ist, eine Mehrzahl von Erfassungspeaks an Koordinaten anzuordnen, wobei eine Erfassungsrichtung
und eine Peakfrequenz als jeweilige Parameter verwendet werden, und eine Anordnung
von Erfassungspeaks, die der durch das Straßenform-Vermutungsmittel (23)
vermuteten Straßenform ähnlich ist, als einen Erfassungspeak zu bestimmen, der durch
das Straßenseitenobjekt (F1, F2, F3, F4) hervorgerufen wurde.
Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug, umfassend ein Sende/Empfangsmittel
(6) zum Senden einer FM-CW-Welle und Empfangen einer aus der Reflexion
der FM-CW-Welle von einem Objekt (M1, M2) resultierenden Welle, einen Mischer (3)
zum Mischen der gesendeten Welle und der empfangenen Welle miteinander, um ein Schwebungssignal
zu erzeugen, ein Frequenzanalysiermittel (13) zur Frequenzanalyse des in
dem Mischer (3) erzeugten Schwebungssignals, ein Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
(14) zum Bestimmen als ein Erfassungspeak jedes Peaksignal gleich oder
größer als ein Erfassungsschwellenwert aus Peaksignalen, die auf Grundlage eines
Ergebnisses der Frequenzanalyse von Anstiegsseiten- und Abfallseitenfrequenzen durch
das Frequenzanalysiermittel (13) erhalten werden, und ein Objekterfassungsmittel
(15), das dafür ausgebildet ist, einen Abstand von einem Subjektfahrzeug
zu einem Objekt (M1, M2) oder/und eine Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ
zu dem Objekt (M1, M2) zu berechnen, auf Grundlage der in dem Erfassungspeak-Bestimmungsmittel
(14) erhaltenen Anstiegsseiten- und Abfallseitenerfassungspeaks,
wobei das Objekterfassungssystem ferner ein Straße-Fahrzeug-Kommunikationsmittel
(25) enthält, das in der Lage ist, Information bezüglich der Form einer
Straße in einer Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs bereitzustellen, indem die
Kommunikation mit einem an der Straße angebrachten Sendemittel (26) durchgeführt wird,
sowie ein Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel (17) enthält, um wenigstens
einen Teil der Erfassungspeaks als einen Erfassungspeak zu bestimmen, der durch
das Straßenseitenobjekt (F1, F2, F3, F4) hervorgerufen wird, auf Grundlage der durch
das Straße-Fahrzeug-Kommunikationsmittel (25) bereitgestellten, die Form
der Straße in der Bewegungsrichtung des Subjektfahrzeugs betreffenden Information,
und
wobei das Objekterfassungsmittel dafür ausgebildet ist, den Abstand von dem Subjektfahrzeug
zu dem Objekt (M1, M2) oder/und die Geschwindigkeit des Subjektfahrzeugs relativ
zu dem Objekt (M1, M2) zu berechnen, auf Grundlage der anderen Erfassungspeaks als
der Erfassungspeaks der Straßenseitenobjekte (F1, F2, F3, F4).
Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel (17) dafür ausgebildet
ist, eine Mehrzahl von Erfassungspeaks an Koordinaten anzuordnen, wobei eine Erfassungsrichtung
und eine Peakfrequenz als jeweilige Parameter verwendet werden, und eine Anordnung
von Erfassungspeaks, die der durch das Straße-Fahrzeug-Kommunikationsmittel (25)
bereitgestellten Straßenform ähnlich ist, als Erfassungspeaks zu bestimmen, die
durch die Straßenseitenobjekte (F1, F2, F3, F4) hervorgerufen wurden.
Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn ein beliebiger der Anstiegsseiten-Erfassungspeaks
als der durch das Straßenseitenobjekt (F1, F2, F3, F4) hervorgerufene Erfassungspeak
bestimmt wird, das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel (17) den dem
Anstiegsseiten-Erfassungspeak entsprechenden Abfallseiten-Erfassungspeak als einen
Erfassungspeak bestimmt, der durch das Straßenseitenobjekt (F1, F2, F3, F4) hervorgerufen
wurde.
Objekterfassungssystem für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn ein beliebiger der Abfallseiten-Erfassungspeaks
als ein durch das Straßenseitenobjekt (F1, F2, F3, F4) hervorgerufener Erfassungspeak
bestimmt wird, das Straßenseitenobjektpeak-Bestimmungsmittel (17) den dem
Abfallseiten-Erfassungspeak entsprechenden Anstiegsseiten-Erfassungspeak als einen
Erfassungspeak bestimmt, der durch das Straßenseitenobjekt (F1, F2, F3, F4) hervorgerufen
wurde.