Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Fluidbehandlung
eines Fadens, indem Fluid in einen laufenden Multifilamentfaden gedrückt wird, zum
speziellen Verwirbeln von Multifilamenten. Sie betrifft weiterhin einen Faden, bestehend
aus verwirbelten Multifilamenten, die von der Vorrichtung hergestellt werden.
Multifilamentgarn, welches durch Spinnen eines Hochmolekularpolymers
hergestellt wird, hat im allgemeinen eine schlechte Filamentkohärenz, wodurch eine
Behandlung erforderlich ist, um ihm die Kohärenz zu verleihen. Herkömmliche Verfahren
zum Verleihen der Kohärenz beinhalten Verdrehen des Fadens, Schlichten des Fadens
und Fluidverwirbelung.
Fluidverwirbelung wird häufig verwendet, da es einfach ist, die gewünschten
Eigenschaften Kompaktheit oder Volumen dem Faden beim Spinnen zu verleihen. Die
erforderliche Ausrüstung ist einfach.
Fluidverwirbelungsgeräte werden oft Verwirbelungsgeräte, Verwirbelungsdüsen
oder Kombinationsdüsen etc. genannt.
Die herkömmliche Verwirbelungsdüse umfasst einen Düsenblock (NB),
einen Fadendurchgang (Yp), der in dem Düsenblock (NB) ausgebildet ist und einen
Fadeneinlass (Iy) und einen Fadenauslass (Oy) in der äußeren Oberfläche des Düsenblocks
(NB) aufweist, ebenso einen Fluiddurchgang (Fp), der in dem Düsen- block (NB) ausgebildet
ist und einen Fluideinlass (If) in der äußeren Oberfläche des Düsenblocks (NB) und
einen Fluidauslass (Of) in der inneren Wandfläche des Fadendurchgangs (Yp) aufweist.
Der Faden läuft mit einer gewünschten Geschwindigkeit und Spannung
durch den Fadendurchgang (Yp) und trifft auf ein Fluid (Fluidstrahl), das mit einem
gewünschten Druck, einer gewünschten Geschwindigkeit und Flussrate vom Fluiddurchgang
(Fp) eingespritzt wird. Dies verursacht, dass die Filamente, die den Faden darstellen,
relativ zueinander verschoben und verwirbelt werden, und ein Faden bestehend aus
verwirbelten Filamenten wird hergestellt.
Der Faden wird einfach ein Gewirrfaden genannt. Abhängig von den gewählten
Behandlungsbedingungen kann ein kompakter Faden oder ein voluminöser Faden hergestellt
werden. Ein Verwirbelungs-Messinstrument zum Messen des Grades der Verwirbelung
der Filamente ist bekannt und wird angewandt. Ebenso wird ein Volumen-Messinstrument
für diesen Zweck verwendet.
Um die Verwirbelungsfähigkeit der Verwirbelungsdüse zu verbessern,
wurden verschiedene Düsen und Verfahren vorgeschlagen.
Zum Beispiel wurde eine Verwirbelungsdüse, in welcher eine Querschnittskonfiguration
und der Bereich des Fadendurchgangs (Yp) in der Längsrichtung geändert werden, vorgeschlagen.
Weiterhin wurde, um einen hohen Grad an Verwirbelung zu erreichen, vorgeschlagen,
ein Druckfluid mit einem höheren als dem kritischen Druck durch einen Fluiddurchgang
(Fp) mit Ultraschallgeschwindigkeit mit einem speziell geformten Querschnitt zum
einem laufenden Garn zu zwingen.
Diese Vorschläge sind offenbart in den japanischen Patentoffenlegungen
(Kokai) Nr. 54-30952 und 48-1340 und der japanischen Patentveröffentlichung Nr.
36-10511.
Diese herkömmlichen Verwirbelungsdüsen haben einen engen Bereich (Hals)
im Querschnitt des Fluiddurchgangs (Fp), welcher die Geschwindigkeit des Fluids
beschleunigt, um einen hohen Grad an Verwirbelung zu erhalten.
Da jedoch der Fluiddurchgang (Fp) ein dünnes oder feines Loch mit
einem Durchmesser von nur wenigen Millimetern ist, ist es sehr schwierig, einen
äußerst genauen Hals in dem Loch auszubilden. Dementsprechend unterscheidet sich
die Verwirbelungsfähigkeit von Düse zu Düse unter den vielen hergestellten Düsen.
Deshalb ist es ein unvermeidliches Problem, dass die Verwirbelungsfähigkeit und
der Grad der Fadenverwirbelung von Düse zu Düse unterschiedlich ist unter den vielen
Verwirbelungsdüsen, die bei der Herstellung von verwirbelten Fäden verwendet werden.
Zusammenfassung der Erfindung
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Verwirbeln
von Multifilamentfaden mit Beständigkeit und Genauigkeit der Herstellung vorzusehen,
und eine Vielzahl von Fäden herzustellen, die aus verwirbeltem Multifilament mit
geringer Schwankung des Verwirbelungsgrades von Faden zu Faden zusammengesetzt sind.
Eine Vorrichtung zur Fluidbehandlung eines Fadens gemäß der vorliegenden
Erfindung, um das obige Ziel zu erreichen, ist wie folgt.
Das erste Ausführungsbeispiel:
Vorrichtung zur Fluidbehandlung eines Fadens, umfassend einen Düsenblock
(NB), einen Fadendurchgang (Yp), der in dem Düsenblock (NB) ausgebildet ist und
einen Fadeneinlass (Iy) und einen Fadenauslass (Oy) in der äußeren Oberfläche des
Düsenblocks (NB) aufweist, und einen Fluiddurchgang (Fp), der in dem Düsenblock
(NB) ausgebildet ist und einen Fluideinlass (If) in der äußeren Oberfläche des Düsenblocks
(NB) und einen Fluidauslass (Of) in einer inneren Wandfläche des Fadendurchgangs
(Yp) aufweist, wobei der Fluiddurchgang (Fp) geraden Durchgang (Sp) und einen sich
erweiternden Durchgang (Ep) umfasst, und wobei
- (i) der gerade Durchgang (Sp) in einer Weise ausgebildet ist, dass der Bereich
und die Form des Fluiddurchgangs (Fp) in dem Bereich, der die Axiallinie
des Fluiddurchgangs (Fp) kreuzt, konstant sind in einem gewünschten Bereich in der
Axialrichtung des Fluiddurchgangs (Fp), und
- (ii) der sich erweiternde Durchgang (Ep) in einer solchen Weise ausgebildet
ist, dass die Breite (WaFp) des Fluiddurchgangs (Fp) in der Richtung parallel zu
einer Referenzlinie (APYp) in einem Bereich von dem Ende des geraden Durchgangs
(Sp) zum Fluidauslass (Of) auf einer Referenzebene (BP) allmählich zunimmt, wobei
die Referenzlinie (AFYp) eine Linie parallel zur zweiten Axiallinie (Ayp) ist; wobei
die Referenzebene (BP) eine Ebene ist, welche eine erste Axiallinie (ASp) und die
Referenzlinie (APYp) enthält; wobei die erste Axiallinie (ASp) die Axiallinie des
geraden Durchgangs (Sp) ist; und wobei die zweite Axiallinie (Ayp) die Axiallinie
des Fadendurchgangs (Yp) ist,
Da der Fluiddurchgang (Fp) dieser Vorrichtung (Verwirbelungsdüse)
einen geraden Durchgang (Sp) mit einer bestimmten Länge und einen sich erweiternden
Durchgang (Ep) nach diesem aufweist, wird ein Hochdruckbereich in dem Raum im Kontakt
mit der Wandoberfläche des Fadendurchgangs (Yp), der dem Fluidauslass (Of) des Fluiddurchgangs
(Fp) und dessen Umgebung zugewandt ist, ausgebildet, und Niederdruckbereiche werden
in dem Raum in Kontakt mit der Wandoberfläche des Fadendurchgangs (Yp) nahe des
Fluidauslasses (Of) des Fluiddurchgangs (Fp) und dessen Umgebung ausgebildet, was
die Filamentverwirbelungsfähigkeit verbessert. Dies wird später unter Bezugnahme
auf 5 näher erläutert werden.
Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung:
Vorrichtung zur Fluidbehandlung eines Fadens gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, wobei die maximale Durchgangsbreite (WtOf) des Fluidauslasses (Of)
des sich erweiternden Durchgangs (Ep) in der Richtung senkrecht zur Referenzebene
(BP) im Wesentlichen gleich der maximalen Durchgangsbreite (WtYp) des Fadendurchgangs
(Yp) ist.
In diesem Fall ist die Genauigkeit beim Herstellen der Verwirbelungsdüse
weiter verbessert, und auch wenn viele Verwirbelungsdüsen hergestellt werden und
in der gleichen Anlage verwendet werden, haben alle erhaltenen Verwirbelungsdüsen
im Wesentlichen die gleiche Verwirbelungsfähigkeit.
Das dritte Ahusführungsbeispiel der Erfindung:
Vorrichtung zur Fluidbehandlung eines Fadens gemäß dem ersten oder
zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Länge (Ls) des geraden Durchgangs
(Sp) in der Richtung der ersten Axiallinie (ASp) in der Referenzebene (BP), die
Breite (WaSp) am Ende des geraden Durchgangs (Sp) in der Richtung parallel zur Referenzlinie
(APYp), die Länge (Le) des sich erweiternden Durchgangs (Ep) in der Richtung der
ersten Axiallinie (ASp) und die Breite (WaOf) des Fluidauslasses (Of) in der Richtung
parallel zur Referenzlinie (APYp) in der Referenzebene (BP) die folgenden Gleichungen
(I) und (II) erfüllen:
Le > Le > 2 × WaSp (I)
0° < tan–1 {(WaOf – WaSp)/(2 ×
Le)} < 20° (II)
Wenn diese Gleichungen nicht erfüllt sind, können die folgenden Phänomene
auftreten.
Wenn die erste Bedingung der Gleichung (I) nicht erfüllt ist, d. h.
wenn Ls ≤ Le ist, kann die gerade Progression des Fluidstrahls durch den geraden
Durchgang (Sp) schwach werden, und in diesem Fall können sich die oben erwähnte
Funktion und Wirkung durch den sich erweiternden Durchgang (Ep), der in der Nähe
des geraden Durchgangs (Sp) liegt, verringern.
Wenn die zweite Bedingung der Gleichung (I) nicht erfüllt ist, d.
h, wenn Le ≤ 2 × WaSp ist, kann die Wirkung des Erweiterns des Durchgangs
des Fluidstrahls durch den sich erweiternden Durchgang (Ep) schwach werden. In diesem
Fall können die oben erwähnte Funktion und Wirkung durch den sich erweiternden Durchgang
(Ep) abnehmen.
Weiterhin, wenn die letztere Bedingung der Gleichung (II) nicht erfüllt
ist, d. h. wenn tan–1 {WaOf – WaSp)/(2 × Le)} (nachfolgend
wird dieser Ausdruck mit T bezeichnet) ≥ 20°C ist, dann kann der Fluidstrahl
nur in Richtung des Fadeneinlasses (Iy) oder des Fadenauslasses (Oy) des Fadendurchgangs
(Yp) strömen, und in diesem Fall sinkt die Filamentverwirbelungsfunktion durch den
Fluidstrahl. In der Gleichung (II) ist T ≤ 15° mehr bevorzugt.
Das vierte Ausführungsbeispiel der Erfindung:
Vorrichtung zur Fluidbehandlung eines Fadens gemäß einem der ersten
bis dritten Ausführungsbeispiele der Erfindung, wobei die Referenzlinie (APYp) mit
der zweiten Axiallinie (AYp) übereinstimmt.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann die Verwirbelungsdüse leichter
hergestellt werden, und die Herstellungsgenauigkeit kann weiter verbessert werden.
Das fünfte Ausführungsbeispiel der Erfindung:
Vorrichtung zur Fluidbehandlung eines Fadens gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, wobei die Form des Fluiddurchgangs (Fp) in einer Ebene senkrecht
zur Referenzebene (BP) und parallel zur Richtung der Referenzlinie (APYp) rechteckig
ist und die Konfiguration des Fadendurchgangs (Yp) in einer Ebene senkrecht zur
Referenzebene (BP) und senkrecht zur Richtung der Referenzlinie (APYp) rechteckig
ist.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann die Verwirbelungsdüse leichter
hergestellt werden und die Herstellungsgenauigkeit kann weiter verbessert werden.
Außerdem kann die Verwirbelungsdüse auch leicht zusammengebaut und zur Reparatur
zerlegt werden.
Das sechste Ausführungsbeispiel der Erfindung:
Vorrichtung zur Fluidbehandlung eines Fadens gemäß einem der ersten
bis fünften Ausführungsbeispiele der Erfindung, wobei sich der Bereich des Fadendurchgangs
(Yp) in einer Ebene senkrecht zur zweiten Axiallinie (Ayp) zumindest entweder am
den Fadeneinlass (Iy) enthaltenden Fadeneinlassabschnitt oder am den Fadenauslass
(Oy) enthaltenden Fadenauslassabschnitt erweitert.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann der Ausstoß des Fluids für die
Verwirbelungsbehandlung vom Fadeneinlass (Iy) und/oder Fadenauslass (Oy) verbessert
werden. Ferner kann in diesem Verhältnis, wenn die Behandlungsbedingungen richtig
gewählt werden, die Verwirbelung der Filamente voluminös werden, und in diesem Fall
kann die Verwirbelungsdüse für die Herstellung eines voluminösen Fadens angewandt
werden.
Das siebte Ausführungsbeispiel der Erfindung:
Vorrichtung zur Fluidbehandlung eines Fadens, umfassend einen Düsenblock
(NB), einen Fadendurchgang (Yp), der in dem Düsenblock (NB) ausgebildet ist und
einen Fadeneinlass (Iy) und einen Fadenauslass (Oy) in der äußeren Oberfläche des
Düsenblocks (NB) aufweist, und einen Fluiddurchgang (Fp), der in dem Düsenblock
(NB) ausgebildet ist und einen Fluideinlass (If) in der äußeren Oberfläche des Düsenblocks
(NB) und einen Fluidauslass (Of) in einer inneren Wandfläche des Fadendurchgangs
(Yp) aufweist, wobei der Fluiddurchgang (Fp) umfasst:
- (i) einen geraden Durchgang (Sp), in dem eine erste Distanz (LSp) konstant ist
in einem gewünschten Bereich in der Richtung zum Fluidauslass (Of) des Fluiddurchgangs
(Fp), wobei die erste Distanz (LSp) eine Distanz in der Richtung einer ersten Senkrechten
(AtFp) von einer ersten Axiallinie (AFp) zur Wandoberfläche des Fluiddurchgangs
(Fp) ist; wobei die erste Senkrechte (AtFp) eine Linie senkrecht zur ersten Axiallinie
(AFp) ist; und wobei die erste Axiallinie (AFp) die Axiallinie des Fluiddurchgangs
(Fp) ist, und
- (ii) einen sich erweiternden Durchgang (Ep), in dem eine zweite Distanz (LEp)
allmählich zunimmt in einem Bereich vom stromabwärtigen Ende des geraden Durchgangs
(Sp) zum Fluidauslass (Of) entweder auf der Seite des Fadeneinlasses (Iy) oder der
Seite des Fadenauslasses (Oy), wobei die zweite Distanz (LEp) eine Distanz in der
Richtung einer zweiten Senkrechten (AtBP) von einer ersten Axiallinie (AFp) zur
Wandoberfläche des Fluiddurchgangs (Fp) ist; wobei die zweite Senkrechte (AtBP)
eine Linie senkrecht zur ersten Axiallinie (AFp) in einer Referenzebene (BP) ist;
wobei die erste Axiallinie (AFp) die Axiallinie des geraden Durchgangs (Sp) ist;
wobei die Referenzebene (BP) eine Ebene ist, die die erste Axiallinie (AFp) und
eine Referenzlinie (APYp) enthält; wobei die Referenzlinie (APYp) eine Linie parallel
zu einer zweiten Axiallinie (AYp) ist; und wobei die zweite Axiallinie (AYp) die
Axiallinie des Fadendurchgangs (Yp) ist.
Der Hauptteil des siebten Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigen
den Hauptteil des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung und beide Ausführungsbeispiele
sind im Wesentlichen gleich.
Das achte Ausführungsbeispiel der Erfindung:
Ein Faden bestehend aus verwirbeltem Multifilament, hergestellt mit
der Vorrichtung, die in einem der ersten bis siebten Ausführungsbeispiele der Erfindung
genannt ist.
Der verwirbelte Faden weist Filamente auf, die gut ausgeglichen miteinander
verwirbelt sind, und wie gewünscht sind. Ferner sind die verwirbelten Fäden im Wesentlichen
frei von Streuung in der Verwirbelung.
In der vorliegenden Erfindung beziehen sich Ausdrücke bezüglich der
Axiallinie des Fluiddurchgangs Fp, der Axiallinie des geraden Durchgangs Sp und
der Axiallinie des Fadendurchgangs Yp auf Linien, die durch die Schwerkraftmitten
der Figuren laufen, die durch die Querschnitte der entsprechenden Durchgänge gebildet
werden.
In der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt,
den sich erweiternden Durchgang Ep des Fluiddurchgangs Fp mit einer Vielzahl von
Elementen auszubilden. In diesem Fall kann die Herstellungsgenauigkeit des sich
erweiternden Durchgangs Ep verbessert werden.
In der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Wandoberflächenkonfiguration
des sich erweiternden Durchgangs Ep des Fluiddurchgangs Fp in der Referenzebene
BP gebogen, verjüngt, gestuft oder in jeder anderen Weise ausgebildet sein, aber
es ist bevorzugt, dass sie in einer solchen Weise gebildet ist, dass sie allmählich
sanft von der ersten Axiallinie wegführt.
In der Vorrichtung der Erfindung kann die Schnittkonfiguration des
Fadendurchgangs Yp in der Richtung senkrecht zur Axiallinie des Fadendurchgangs
Yp (zweite Axiallinie AYp) eine kreisförmige, fast kreisförmige, halbkreisförmige,
rechteckige, elliptische, dreieckige, quadratische, vieleckige oder irgendeine
andere Form aufweisen.
In der Vorrichtung der Erfindung kann die Schnittkonfiguration des
Fluiddurchgangs Fp in der Richtung senkrecht zur Axiallinie des geraden Durchgangs
Sp (erste Axiallinie ASp) unterschiedlich sein, aber da ihr Durchmesser klein ist,
sind ein Rechteck oder ein Kreis bevorzugt.
In der Vorrichtung der Erfindung kann die Anzahl der Fluiddurchgänge
Fp einer, zwei, drei oder viele sein, und diese Anzahl ist nicht beschränkt. Die
Anzahl der Fluiddurchgänge Fp wird bestimmt in Bezug auf die Art des zu verwirbelnden
Fadens, der gewünschten Art der Filamentverwirbelung und der Größe der Energie des
Fluidstrahls.
In der Vorrichtung der Erfindung ist es bevorzugt, dass der von der
Axiallinie des geraden Durchgangs Sp (erste Axiallinie ASP) des Fluiddurchgangs
Fp und der Axiallinie (zweite Axiallinie AYp) des Fadendurchgangs Yp oder der Referenzlinie
APYp gebildete Winkel ungefähr 30° bis 150° beträgt. Um einen hohen Grad
an Verwirbelung zu erhalten, ist ein Winkel von ungefähr 60° bis 120° bevorzugt,
und ungefähr 90° ist mehr bevorzugt. Um eine voluminöse Filamentverwirbelung
zu erhalten, ist ein Winkel von ungefähr 10° bis 60° bevorzugt.
Für die Querschnittskonfiguration des Fadendurchgangs Yp, die Querschnittskonfiguration
und Anzahl der Fluiddurchgänge Fp, und den von der Axiallinie (erste Axiallinie
ASp) des geraden Durchgangs Sp des Fluiddurchgangs Fp und der Axiallinie (zweite
Axiallinie AYp) des Fadendurchgangs Yp oder der Referenzlinie APYp gebildeten Winkel
kann auf US-A-4,251,904 (EP-A-11,441) verwiesen werden.
In der Vorrichtung der Erfindung kann das Material der Elemente, die
verwendet werden, um den Fadendurchgang Yp und den Fluiddurchgang Fp zu bilden,
irgendein Material sein, welches haltbar ist bei Vorhandensein des laufenden Fadens
und des Fluidstrahls, und es kann Metall, Keramik, Glas oder jedes andere, mit einem
harten Film überzogene Material sein.
Der verwendete Fluidstrahl kann jeder beliebige Fluidstrahl sein der
Art, die normalerweise verwendet wird zur Herstellung herkömmlicher verwirbelter
Fäden. Der Fluidstrahl kann bei Raumtemperatur oder erwärmter komprimierter Luft
oder Dampf etc. auftreten. Der Fluidstrahl wird dem Fluiddurchgang Fp durch eine
Fluidstrahl-Zufuhrleitung, die mit einer Zufuhrquelle an einem Ende und mit dem
Fluideinlass If des Fluiddurchgangs Fp an der anderen Seite verbunden ist, zugeführt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine schematische perspektivische
Ansicht eines Beispiels (eines ersten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
2 ist eine Vorderansicht der in
1 gezeigten Vorrichtung.
3 ist eine Draufsicht auf die in
1 gezeigte Vorrichtung.
4 ist eine vertikale Schnittansicht der
in 1 gezeigten Vorrichtung.
5 ist eine vertikale Schnittansicht,
die typischerweise den Fluidfluss in dem Fluidstrahl aus 1
zeigt.
6 ist eine vertikale Schnittansicht einer
typischen Verwirbelung des Fadens in der in 1 gezeigten
Vorrichtung.
7 ist eine vertikale Schnittansicht eines
alternativen Beispiels (eines zweiten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
8 ist eine perspektivische Ansicht eines
anderen Beispiels (eines dritten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
9 ist eine perspektivische Ansicht noch
eines weiteren Beispiels (eines vierten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
10 ist eine vertikale Schnittansicht
der in 9 gezeigten Vorrichtung, die eine typische Verwirbelung
des Fadens zeigt.
11 ist eine Querschnittsansicht der in
9 gezeigten Vorrichtung.
12 ist eine Querschnittsansicht noch
eines weiteren Beispiels (eines fünften Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
13 ist eine Querschnittsansicht eines
weiteren Beispiels (eines sechsten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
14 ist eine Querschnittsansicht eines
weiteren Beispiels (eines siebten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
15 ist eine Querschnittsansicht noch
eines weiteren Beispiels (eines achten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
16 ist eine Querschnittsansicht eines
weiteren Beispiels (eines neunten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
17 ist eine Querschnittsansicht noch
eines weiteren Beispiels (eines zehnten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
18 ist eine Querschnittsansicht noch
eines weiteren Beispiels (eines elften Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
19 ist eine perspektivische Ansicht eines
weiteren Beispiels (eines zwölften Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
20 ist eine vertikale Schnittansicht
der in 19 gezeigten Vorrichtung, in der auch eine typische
Verwirbelung eines Fadens gezeigt ist.
21 ist eine Querschnittsansicht eines
weiteren Beispiels (eines dreizehnten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
22 ist eine Querschnittsansicht noch
eines weiteren Beispiels (eines vierzehnten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
23 ist eine perspektivische Ansicht noch
eines weiteren Beispiels (eines fünfzehnten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
24 ist eine vertikale Schnittansicht
der in 23 gezeigten Vorrichtung.
25 ist eine vertikale Schnittsansicht
noch eines weiteren Beispiels (eines sechzehnten Beispiels) der Vorrichtung der
vorliegenden Erfindung.
26 ist eine vertikale Schnittsansicht
eines weiteren Beispiels (eines siebzehnten Beispiels) der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
27 ist eine vertikale Schnittansicht
einer herkömmlichen Vorrichtung zur Fluidbehandlung eines Fadens.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
Beispiele der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
1 ist eine schematische perspektivische
Ansicht eines ersten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
2 ist eine Vorderansicht des ersten Beispiels.
3 ist eine Draufsicht des ersten Beispiels.
4 ist eine vertikale Schnittansicht des ersten Beispiels.
In 1 bis 4
ist eine Vorrichtung 1 zur Fluidbehandlung eines Fadens durch einen Düsenblock
(NB) gebildet. Der Düsenblock NB umfasst fünf Teile. Ein rechtes Teil
2a und ein linkes Teil 2b sind mit einem vorbestimmten Abstand
zwischen ihnen angeordnet. Ein Bodenteil 3, ein oberes Frontteil
4a und ein oberes Rückteil 4b sind zwischen dem rechten und dem
linken Teil 2a und 2b angeordnet. Das Bodenteil 3 und
die oberen Front- und Rückteile 4a und 4b sind mit einem Abstand
zwischen diesen angeordnet. Diese fünf Teile sind durch beliebige, passende Verbindungsmittel
wie z. B. Schrauben oder Klebemittel, die nicht gezeigt sind, verbunden.
Der Fadendurchgang Yp wird als ein Raum, umgeben von den Oberflächen
des rechten und linken Teils 2a und 2b, des Bodenteils
3 und der oberen Front- und Rückteile 4a und 4b, gebildet.
Die eine der vorderen und hinteren Öffnungen des Fadendurchgangs Yp in der äußeren
Oberfläche des Düsenblocks NB ist der Fadeneinlass Iy und die andere ist der Fadenauslass
Oy.
Der Fluiddurchgang Fp ist als ein Raum, umgeben von den Oberflächen
des rechten und linken Teils 2a und 2b und den oberen Front- und
Rückteilen 4a und 4b, gebildet. Die Öffnung des Fluiddurchgangs
Fp in der äußeren Oberfläche des Düsenblocks NB ist der Fluideinlass If des Fluiddurchgangs
Fp, und die Öffnung des Fluiddurchgangs Fp in der inneren Wandoberfläche des Fadendurchgangs
Yp ist der Fluidauslass Of des Fluiddurchgangs Fp.
Der Fluiddurchgang Fp umfasst einen geraden Durchgang Sp und einen
sich erweiternden Durchgang Ep.
Der gerade Durchgang Sp ist in einer solchen Weise gebildet, dass
der Bereich und die Konfiguration des Fluiddurchgangs Fp in dem Abschnitt, der die
Axiallinie des Fluiddurchgangs Fp kreuzt, in einem vorbestimmten Bereich konstant
gehalten wird entlang der Achse des Fluiddurchgangs Fp.
Wenn die Axiallinie des geraden Durchgangs Sp die erste Axiallinie
ASp ist, die Axiallinie des Fadendurchgangs Yp die zweite Axiallinie AYp ist, eine
Linie parallel zur zweiten Axiallinie AYp die Referenzlinie APYp ist, und die Ebene,
die die erste Axiallinie ASp und die Referenzlinie APYp enthält, die Referenzebene
BP ist, dann ist der sich erweiternde Durchgang Ep in einer solchen Weise gebildet,
dass die Breite WaFp des Fluiddurchgangs Fp allmählich zunimmt in einem Bereich
vom Ende des geraden Durchgangs Sp zum Fluidauslass Of in der Referenzebene BP.
Im ersten Beispiel nimmt die Breite WaFp des Fluiddurchgangs Fp allmählich
zu entlang einer sanften Kurve, um den sich erweiternden Durchgang Ep zu bilden.
Der Fluidstrahl (der z. B. Luft sein kann) wird in den Fluiddurchgang
Fp der Fluidbehandlungsvorrichtung 1 mittels einer Zufuhrleitung (nicht
dargestellt) zugeführt, welche an einem Ende mit einer Fluidstrahlquelle und an
dem anderen Ende mit dem Fluideinlass If verbunden ist. Der laufende Faden tritt
in den Fadendurchgang Yp von dem Fadeneinlass Iy ein und trifft unterwegs auf den
Fluidstrahl, und wird vom Fadenauslass Oy entnommen. Dieser Aufbau ist der gleiche
wie der im herkömmlichen Fluidbehandlungsverfahren für einen Faden übernommene.
Das Merkmal der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung wird in Bezug
auf 5 und 6
beschrieben. 5 ist eine vertikale Schnittansicht, die
typischerweise den Fluidfluss in dem Fluidstrahl im ersten Beispiel zeigt, und
6 ist eine vertikale Schnittansicht der typischen Verwirbelung
des Fadens in dem ersten Beispiel.
In 5 und 6
passiert der Fluidstrahl, der in den Fluiddurchgang Fp von dem Fluideinlass If eintritt,
den geraden Durchgang Sp und weiter den sich erweiternden Durchgang Ep und wird
vom Fluidauslass Of in den Fadendurchgang Yp ausgestoßen, um sich auf in dem Fadendurchgang
Yp laufenden den Faden 6 auszuwirken.
In diesem Fall wird der Fluss des Fluidstrahls 5 von dem
geraden Durchgang Sp in der Strahlrichtung gesteuert, und da der sich erweiternde
Durchgang Ep stromabwärts des geraden Durchgangs Sp liegt, dehnt sich der Fluidfluss
in einer Richtung parallel zur Referenzlinie APYp (4)
(zweite Axiallinie AYp) in dem Bereich nahe dem Fluidauslass Of aus. So wird in
dem Raum nahe der Wandoberfläche des Fadendurchgangs Yp, der dem Fluidauslass OF
zugewandt ist, ein Hochdruckbereich 7 (5)
gebildet, und in dem Raum nahe der Wandoberfläche des Fadendurchgangs Yp nahe dem
Fluidauslass Of werden Niederdruckbereiche 8a und 8b (5)
gebildet.
Es wurde herausgefunden, dass, wenn der laufende Faden 6
den Hochdruckbereich 7 und die Niederdruckbereiche 8a und
8b passiert, die Filamente 6 wirksamer als bisher
verwirbelt werden.
Im ersten Beispiel ist die maximale Breite WtOf (2
und 3) des Fluidauslasses Of (das Ende des
sich erweiternden Durchgangs Ep) des Fluiddurchgangs Fp in der Richtung senkrecht
zur Referenzebene BP im Wesentlichen gleich der maximalen Breite WtYp (2
und 3) des Fadendurchgangs Yp. In dem ersten
Beispiel stimmt die Referenzlinie ApYp mit der zweiten Axiallinie AYp überein.
In dem ersten Beispiel ist die Konfiguration des Fluiddurchgangs Fp
in einer Ebene vertikal zur Referenzlinie BP und parallel zur Richtung der Referenzlinie
APYp (zweite Axiallinie AYp) rechteckig, und die Konfiguration des Fadendurchgangs
Yp in einer Ebene senkrecht zur Referenzebene BP und senkrecht zur Richtung der
Referenzlinie APYp (zweite Axiallinie AYp) ist rechteckig.
7 ist eine vertikale Schnittansicht eines
zweiten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das zweite Beispiel
zeigt eine Vorrichtung 9 zur Fluidbehandlung eines Fadens, ausgebildet
mit einem Düsenblock NB, in dem ein oberes Frontteil 10a und ein oberes
Rückteil 10b vorgesehen sind mit einem geraden Bereich, d. h. einem sich
verjüngenden Bereich als die den sich erweiternden Durchgang Ep bildenden Oberfläche
anstelle einer Kurve wie im ersten Beispiel. Die anderen Bereiche des zweiten Beispiels
sind die gleichen wie die des ersten Beispiels. Das zweite Beispiel garantiert eine
ähnliche Funktionsweise wie die des ersten Beispiels. Im Hinblick auf die Herstellung
des Düsenblocks NB ist das zweite Beispiel einfacher herzustellen bezüglich des
Bereichs des sich erweiternden Durchgangs Ep, und es weist eine höhere Herstellungsgenauigkeit
und etwas geringere Kosten im Vergleich zum ersten Beispiel auf.
Die Gleichungen (I) und (II) werden unter Bezugnahme auf das erste
und das zweite Beispiel erläutert.
Wenn die folgenden Punkte (a) bis (d) die Gleichungen (I) und (II)
erfüllen, kann die Funktion des vorher in der Vorrichtung beschriebenen, sich erweiternden
Durchgangs Ep noch besser sichergestellt werden.
In den Gleichungen bezeichnen die Buchstaben
- (a) die Länge Ls (4 und 7)
des geraden Durchgangs Sp in der Richtung der ersten Axiallinie ASp (4
und 7) in der Referenzebene BP (siehe
2 und 3),
- (b) die Breite WaSp (4 und 7)
am Ende des geraden Durchgangs Sp in der Richtung parallel zur Referenzlinie APYp
(zweite Axiallinie AYp) (4 und 7)
in der Referenzebene BP,
- (c) die Länge Le (4 und 7)
des sich erweiternden Durchgangs Ep in der Richtung der ersten Axiallinie ASp in
der Referenzebene BP, und
- (d) die Breite WaOf (4 und 7)
des Fluidauslasses Of in der Richtung parallel zur Referenzlinie APYp (zweite Axiallinie
AYp) in der Referenzebene BP.
8 ist eine perspektivische Ansicht eines
dritten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das dritte Beispiel
zeigt eine Vorrichtung 11 zur Fluidbehandlung eines Fadens, ausgebildet
mit einem Düsenblock NB, in dem das rechte Teil 2a des ersten Beispiels
in obere und untere rechte Teile 12a, 12b mit einem zwischen diesen
beibehaltenen Zwischenraum, um den Faden leichter in den Fadendurchgang Yp des ersten
Beispiels einzufädeln. Der Zwischenraum zwischen den oberen rechten Teil
12a und dem unteren rechten Teil 12b bildet einen Fadeneinführschlitz
13. Der Fadeneinführschlitz 13 wird oft in herkömmlichen Verwirbelungsdüsen
verwendet. Die anderen Bereiche des dritten Beispiels sind die gleichen wie die
des ersten Beispiels.
9 ist eine perspektivische Ansicht eines
vierten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. 10
ist eine vertikale Schnittansicht des vierten Beispiels, die eine typische Verwirbelung
des Fadens zeigt. 11 ist eine Querschnittsansicht des
vierten Beispiels.
In 9, 10
und 11 umfasst der Düsenblock NB einer Vorrichtung
14 zur Fluidbehandlung eines Fadens zwei Teile. Auf einem Basisteil
15 ist ein Düsenteil 16 befestigt. Das Basisteil 15 und
das Düsenteil 16 sind durch beliebige passende Verbindungsmittel (nicht
gezeigt) verbunden. In der unteren Stirnfläche des Düsenteils 16 ist eine
Nut 17 mit einem halbkreisförmigen Querschnitt ausgebildet. Wenn das Düsenteil
16 das Basisteil 15 überlagert, bildet die Nut 17 den
Fadendurchgang Yp. Das Düsenteil 16 umfasst einen in ihm ausgebildeten
Fluiddurchgang Fp. Der Fluideinlass If des Fluiddurchgangs Fp ist an der Spitze
des Düsenteils 16 geöffnet und der Fluidauslass Of ist in der oberen Wandoberfläche
des Fadendurchgangs Yp geöffnet.
Der Fluiddurchgang Fp umfasst den geraden Durchgang Sp mit einer gewünschten
Länge und den sich erweiternden Durchgang Ep, der vom Ende des geraden Durchgangs
Sp zum Fluidauslass Of reicht, wie in dem ersten Beispiel. Der sich erweiternde
Durchgang Ep in dem vierten Beispiel erweitert sich allmählich in den gesamten Umkreis
vom Ende des geraden Durchgangs Sp, und die Wandoberfläche des sich erweiternden
Durchgangs Ep in der Richtung der Axiallinie ASp des geraden Durchgangs Sp bildet
eine sanfte Kurve.
Auch in dem vierten Beispiel passiert der in den Fluiddurchgang Fp
zugeführte Fluidstrahl den geraden Durchgang Sp und wird vom sich erweiternden Durchgang
Ep in den Fadendurchgang Yp eingespritzt. Der eingespritzte Strahl verwirbelt die
Filamente, die den Faden 6 bilden, der in dem Fadendurchgang Yp läuft.
Die Vorteile des vierten Beispiels sind, dass die Anzahl der Teile,
die den Düsenblock NB bilden, zwei sein kann und dass der sich erweiternde Durchgang
Ep, gebildet durch Bearbeitung der Wandoberfläche der Nut
17, leicht bearbeitet werden kann, um eine gute Herstellgenauigkeit in
der Bildung des sich erweiternden Durchgangs Ep sicherzustellen.
12 ist eine Querschnittsansicht eines
fünften Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Der Düsenblock NB
einer Vorrichtung 18 zur Fluidbehandlung eines Fadens im fünften Beispiel
umfasst zwei Fluiddurchgänge Fp, und in dieser Hinsicht unterscheidet es sich vom
vierten Beispiel. Die anderen Bereiche sind die gleichen wie die für das vierte
Beispiel. Es war herkömmlicherweise üblich, zwei oder drei Fluiddurchgänge Fp zum
Fadendurchgang Yp zu verwenden.
Im fünften Beispiel wird die Technik der vorliegenden Erfindung auf
die zwei Fluiddurchgänge Fp1 und Fp2 angewandt, und in dieser Hinsicht unterscheidet
es sich von den herkömmlichen Verwirbelungsdüsen. Das heißt, der Fluiddurchgang
Fp1 hat einen geraden Durchgang Sp1 und einen sich erweiternden Durchgang Ep1, und
der Fluiddurchgang Fp2 hat ebenfalls einen geraden Durchgang Sp2 und einen sich
erweiternden Durchgang Ep2. Die Funktionen der jeweiligen Durchgänge sind im Wesentlichen
die gleichen wie im ersten Beispiel.
13 ist eine Querschnittsansicht eines
sechsten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Fluidbehandlungsvorrichtung
19 für einen Faden des sechsten Beispiels ist durch einen Düsenblock NB
gebildet, bei dem noch eine weiterer Fluiddurchgang Fp3 ausgebildet ist, zusätzlich
zu denjenigen im fünften Beispiel. Der Fluiddurchgang Fp3 ist in dem Basisteil
15 ausgebildet und spritzt einen Fluidstrahl von unterhalb ein gegen die
Fluidstrahle, die von den nach unten gerichteten Fluiddurchgängen Fp1 und Fp2 eingespritzt
werden.
Solch eine Verwirbelungsdüse mit drei Fluiddurchgängen ist traditionell
bekannt.
In dem sechsten Beispiel umfasst der Fluiddurchgang Fp3 im Gegensatz
zur herkömmlichen Verwirbelungsdüse auch einen geraden Durchgang Sp3 und einen sich
erweiternden Durchgang Ep3. Für den geraden Durchgang Sp3 existiert eine Referenzebene
BP3. Durch Einstellen der Einspritzzustände der Fluidstrahle von den Fluidddurchgängen
Fp1, Fp2 und Fp3 werden Hochdruckbereiche und Niederdruckbereiche, wie erläutert
(der Art wie in 5 dargestellt), gebildet.
14 ist eine Querschnittsansicht eines
siebten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das siebte Beispiel
ist eine Vorrichtung 20 für Fluidbehandlung eines Fadens, gebildet durch
einen Düsenblock NB mit einem Fadendurchgang Yp mit einem kreisförmigen Querschnitt
an Stelle des Fadendurchgangs Yp mit halbkreisförmigem Querschnitt im vierten Beispiel.
In der oberen Oberfläche des Basisteils 15 ist eine Nut 21, identisch
in Form und Größe zur im Düsenteil 16 ausgebildeten Nut 17, ausgebildet.
Die anderen Bereiche des siebten Beispiels sind die gleichen wie diejenigen des
vierten Beispiels.
15 ist eine Querschnittsansicht eines
achten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das achte Beispiel
ist eine Vorrichtung 22 zur Fluidbehandlung eines Fadens, gebildet durch
einen Düsenblock NB mit einem Fadendurchgang Yp mit einer gekürzten kreisförmigen
Querschnittsausbildung, in der Mitte zwischen der halbkreisförmigen Form im vierten
Beispiel und der kreisförmigen Form im siebten Beispiel. In der Bodenfläche des
Düsenteils 16 ist eine nicht ganz kreisförmige Nut 23 ausgebildet.
Die anderen Bereiche des achten Beispiels sind die gleichen wie diejenigen des vierten
Beispiels.
16 ist eine Querschnittsansicht eines
neunten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das neunte Beispiel
ist eine Vorrichtung 24 zur Fluidbehandlung eines Fadens, gebildet mit
einem Düsenblock NB mit einem Fadendurchgang Yp mit einem dreieckigen Querschnitt
an Stelle des Fadendurchgangs mit einem halbkreisförmigen Querschnitt wie im vierten
Beispiel. In der unteren Stirnfläche des Düsenteils 16 ist eine dreieckige
Nut 25 ausgebildet. Die anderen Bereiche des neunten Beispiels sind die
gleichen wie diejenigen des vierten Beispiels.
17 ist eine Querschnittsansicht eines
zehnten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Fluidbehandlungsvorrichtung
26 für einen Faden des zehnten Beispiels wird durch einen Düsenblock NB
mit einem Basisteil 27, einem Zwischenteil 28 und einem Düsenteil
29 gebildet. Gesichert auf dem Basisteil 27 ist das Zwischenteil
28 angeordnet, und auf dem Zwischenteil 28 ist das Düsenteil
29 angeordnet. Diese drei Teile sind durch beliebige passende Verbindungsmittel
(nicht gezeigt) miteinander verbunden.
Der von der oberen Oberfläche des Basisteils 27, der rechten
Seitenfläche des Zwischenteils 28 und der Bodenfläche des Düsenteils
29 umgebene und sich in der Längsrichtung des Düsenblocks NB erstreckende
Raum ist der Fadendurchgang Yp. Die rechte Seite des Fadendurchgangs Yp öffnet sich
in die äußere Oberfläche des Düsenblocks NB. Die Öffnung ist ein Fadeneinführschlitz
13.
Das Düsenteil 29 umfasst einen Fluiddurchgang Fp1 und einen
Fluiddurchgang Fp2, die in ihm ausgebildet sind. Der Fluiddurchgang Fp1 umfasst
einen geraden Durchgang Sp1 und einen sich erweiternden Durchgang Ep1, und der Fluiddurchgang
Fp2 umfasst ebenfalls einen geraden Durchgang Sp2 und einen sich erweiternden Durchgang
Ep2.
Für den geraden Durchgang Sp1 existiert eine Referenzebene BP1 und
für den geraden Durchgang Sp2 existiert eine Referenzebene BP2. Die jeweiligen Funktionen
des geraden Durchgangs Sp1, des sich erweiternden Durchgangs Ep1, des geraden Durchgangs
Sp2 und des sich erweiternden Durchgangs Ep2 sind im Wesentlichen die gleichen wie
im ersten Beispiel.
18 ist eine Querschnittsansicht eines elften
Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das elfte Beispiel ist eine
Vorrichtung 30 zur Fluidbehandlung eines Fadens, gebildet von einem Düsenblock
NB mit einem Fadendurchgang Yp, dessen Querschnitt zu dem im zehnten Beispiel verwendeten
modifiziert ist. In der Bodenfläche des Düsenteils 29 ist an einer Zwischenposition
zwischen den Fluiddurchgängen Fp1 und Fp2 eine Nut 31 mit einem dreieckigen
Querschnitt ausgebildet. Die anderen Bereiche des elften Beispiels sind die gleichen
wie diejenigen des zehnten Beispiels. Die Funktionen des geraden Durchgangs Sp1,
des sich erweiternden Durchgangs Ep1, des geraden Durchgangs Sp2 und des sich erweiternden
Durchgangs Ep2 sind im Wesentlichen die gleichen wie im ersten Beispiel.
19 ist eine perspektivische Ansicht eines
zwölften Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. 20
ist eine vertikale Schnittansicht des zwölften Beispiels, in dem auch eine typische
Verwirbelung des Fadens gezeigt ist. In 19 und
20 wird die Fluidbehandlungsvorrichtung
32 für einen Faden durch einen Düsenblock NB bestehend aus vier Teilen
gebildet. Ein Vorderteil 33 und ein Rückteil 34 sind mit einem
zwischen ihnen gehaltenen Abstand positioniert. Ein rechtes Zwischenteil
35a und ein linkes Zwischenteil 35b sind zwischen dem Vorderteil
33 und dem Rückteil 34 befestigt. Das rechte Zwischenteil
35a und das linke Zwischenteil 35b sind mit einem zwischen ihnen
gehaltenen Abstand positioniert. Diese vier Teile sind mittels beliebiger Verbindungsmittel
(nicht dargestellt) verbunden.
Der Fadendurchgang Yp des Düsenblocks NB ist als ein Raum, der von
den vier Teilen umgeben ist, gebildet. Der Düsenblock NB weist zwei in diesem ausgebildete
Fluiddurchgänge auf.
Ein Fluiddurchgang Fp1 ist in dem rechten Zwischenteil 35a
ausgebildet, und seine Fluidöffnung Of1 ist in der Wandoberfläche des Fadendurchgangs
Yp positioniert. Der Fluiddurchgang Fp1 erstreckt sich in das Rückteil
34 (nicht dargestellt), und in dessen Rückfläche ist der Fluideinlass If1
des Fluiddurchgangs Fp1 ausgebildet.
Der andere Fluiddurchgang Fp2 ist in dem linken Zwischenteil
35b ausgebildet und sein Fluidauslass Of2 ist in der Wandoberfläche des
Fadendurchgangs Yp positioniert. Der Fluiddurchgang Fp2 erstreckt sich in das Rückteil
34 (nicht dargestellt), und in dessen Rückfläche ist der Fluideinlass If2
des Fluiddurchgangs Fp2 ausgebildet.
Der Fluiddurchgang Fp1 umfasst nacheinander einen geraden Durchgang
Sp1 und einen sich erweiternden Durchgang Ep1. Der Fluiddurchgang Fp2 umfasst nacheinander
einen geraden Durchgang Sp2 und einen sich erweiternden Durchgang Ep2.
Der in dem Fadendurchgang Yp laufende Faden erfährt eine Verwirbelungsbehandlung
durch die von den Fluiddurchgängen Fp1 und Fp2 eingespritzten Fluidstrahle. Die
Funktionen des geraden Durchgangs Sp1, des sich erweiternden Durchgangs Ep1, des
geraden Durchgangs Sp2 und des sich erweiternden Durchgangs Ep2 sind im Wesentlichen
die gleichen wie die im ersten Beispiel beschriebenen.
21 ist eine vertikale Schnittansicht
eines dreizehnten Beispiels einer Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das dreizehnte
Beispiel ist eine Vorrichtung 37 zur Fluidbehandlung eines Fadens, gebildet
durch einen Düsenblock NB mit einem sich erweiternden Auslass 36, der sich
in den gesamten Umkreis am Fadenauslass Oy des Fadendurchgangs Yp im zwölften Beispiel
erweitert. Die anderen Bereiche des dreizehnten Beispiels sind die gleichen wie
diejenigen des zwölften Beispiels.
Der sich erweiternde Auslass 36 der Fluidbehandlungsvorrichtung
37 dient dazu, den Ausstoß der zum Verwirbeln der Filamente verwendeten
Fluidstrahle von dem Fadenauslass Oy des Fadendurchgangs Yp zu fördern. Der Fadeneinlassbereich
Iy des Fadendurchgangs Yp kann sich erweitern, oder sowohl der Fadenauslassbereich
Oy als auch der Fadeneinlassbereich Iy können sich erweitern.
Jedoch ist es in dem dreizehnten Beispiel bevorzugt, dass sich der
Fadenauslassbereich Oy erweitert, da die Fluiddurchgänge Fp1 und Fp2 in Richtung
das Fadenauslasses Oy geneigt ausgebildet sind.
Die Erweiterung des Fadendurchgangs Yp am Fadeneinlassbereich Iy und/oder
am Fadenauslassbereich Oy ist wirksam, um eine voluminöse Verwirbelung der Filamente
zu erreichen.
22 ist eine vertikale Schnittansicht
eines vierzehnten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das vierzehnte
Beispiel ist eine Vorrichtung 39 zur Fluidbehandlung eines Fadens, gebildet
durch einen Düsenblock NB mit einem sich erweiternden Auslass 38, der sich
nur zur Hälfte des Umkreises erweitert an Stelle der Erweiterung im gesamten Umkreis
am Fadenauslassbereich Oy des Fadendurchgangs Yp im dreizehnten Beispiel. Der sich
erweiternde Auslass 38, der sich nur zur Hälfte des Umkreises erweitert,
dient ebenso dazu, den Ausstoß der Fluidstrahle von dem Fadenauslass Oy zu fördern,
wie im dreizehnten Beispiel, und dient dazu, die Filamente des Fadens voluminös
zu verwirbeln.
Abhängig von dem Typ des verwirbelten Fadens, der hergestellt werden
soll, wird eine Auswahl getroffen, ob der Fadeneinlassbereich Iy oder der Fadenauslassbereich
Oy des Fadendurchgangs Yp sich erweitern soll. Eine Auswahl wird auch getroffen
hinsichtlich des Grades der Erweiterung.
23 ist eine perspektivische Ansicht eines
fünfzehnten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. 24
ist eine vertikale Schnittansicht des fünfzehnten Beispiels. Der Düsenblock NB der
Fluidbehandlungsvorrichtung 40 für einen Faden im fünfzehnten Beispiel
umfasst zwei Teile; ein Basisteil 41 und ein daran befestigtes Düsenteil
42. Die gesamte Form ist zylindrisch. In der flachen Oberfläche des Basisteils
41 ist eine Nut 43 mit einem halbkreisförmigen Querschnitt ausgebildet.
In der flachen Oberfläche des Düsenteils 42 ist eine
Nut 44 mit einem halbkreisförmigen Querschnitt ausgebildet. Das Basisteil
41 und das Düsenteil 42 sind durch beliebige Verbindungsmittel
(nicht dargestellt) miteinander verbunden.
Die Nuten 43 und 44, die einander zugewandt sind,
bilden einen Fadendurchgang Yp mit einer kreisförmigen Gestalt im Querschnitt. Das
Düsenteil 42 umfasst einen darin ausgebildeten Fluiddurchgang Fp. Der Fluideinlass
If des Fluiddurchgangs Fp ist in der gebogenen äußeren Oberfläche des Düsenteils
42 ausgebildet, und der Fluidauslass Of ist in der Wandoberfläche
des Fadendurchgangs Yp ausgebildet. Der Fadenauslassbereich Of des Fadendurchgangs
Yp ist als ein sich erweiternder Auslass 45, der sich in den gesamten Umkreis
erweitert, ausgebildet.
Der Fluiddurchgang Fp umfasst nacheinander einen geraden Durchgang
Sp und einen sich erweiternden Durchgang Ep.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem fünfzehnten Beispiel und
dem dreizehnten Beispiel ist, dass ersteres nur einen Fluiddurchgang Fp hat, während
letzteres zwei Fluiddurchgänge Fp umfasst. In den anderen Bereichen sind die beiden
Beispiele im Wesentlichen gleich.
25 ist eine vertikale Schnittansicht
eines sechzehnten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das sechzehnte
Beispiel ist eine Vorrichtung 47 zur Fluidbehandlung eines Fadens, gebildet
durch einen Düsenblock NB mit einem sich erweiternden Auslass 46, der sich
nur zur Hälfte des Umkreises am Fadenauslassbereich Oy des Fadendurchgangs Yp erweitert,
im Unterschied dazu, dass der Fadenauslassbereich Oy des Fadendurchgangs Yp im fünfzehnten
Beispiel den sich erweiternden Auslass 45 umfasst, der sich im gesamten
Umkreis erweitert. Der sich erweiternde Auslass 46 ist an der Seite ausgebildet,
wo der Fluiddurchgang Fp liegt. Die anderen Bereiche des sechzehnten Beispiels sind
die gleichen wie diejenigen des fünfzehnten Beispiels.
26 ist eine vertikale Schnittansicht
eines siebzehnten Beispiels der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung. Das siebzehnte
Beispiel ist eine Vorrichtung 49 zur Fluidbehandlung eines Fadens, gebildet
durch einen Düsenblock NB, in dem der sich erweiternde Auslass 48 am Fadenauslassbereich
Oy des Fadendurchgangs Yp auf der Seite entgegengesetzt zur Position des sich erweiternden
Auslasses 46 des sechzehnten Beispiels ausgebildet ist, d. h. auf der Seite
entgegengesetzt zur Seite, wo der Fluiddurchgang Fp positioniert ist.
Die positionelle Beziehung zwischen dem sich erweiternden Auslass
am Fadenauslassbereich Oy und dem Fluiddurchgang Fp wird auf der Grundlage der geplanten
Filamentverwirbelung des herzustellenden und zu verwendenden verwirbelten Fadens
gewählt.
27 ist eine vertikale Schnittansicht
einer herkömmlichen Vorrichtung 50 zur Fluidbehandlung eines Fadens. Der
Düsenblock NB der herkömmlichen Vorrichtung umfasst fünf Teile wie der Düsenblock
NB der Vorrichtung 1 des ersten Beispiels.
Ein rechtes Teil 51a (nicht dargestellt) und ein linkes Teil
51b sind mit einem vorbestimmten Abstand zwischen diesen positioniert.
Ein Bodenteil 52, ein oberes Vorderteil 53a und ein oberes Rückteil
53b sind zwischen dem rechten Teil 51a (nicht dargestellt) und
dem linken Teil 51b angeordnet. Das Bodenteil 52 und die oberen
Vorder- und Rückteile 53a und 53b sind mit einem dazwischen gehaltenen
Abstand angeordnet. Diese fünf Teile sind mit beliebigen passenden Verbindungsmitteln,
wie z. B. Schrauben oder Klebemittel, nicht dargestellt, verbunden.
Der Fadendurchgang Yp ist als ein Raum, umgeben von den Oberflächen
des rechten Teils 51a (nicht dargestellt) und des linken Teils
52a, des Bodenteils 52 und der oberen Vorder- und Rückteile
53a und 53b, gebildet. Die eine der Vorder- und Rücköffnungen
des Fadendurchgangs Yp in dem äußeren Oberfläche des Düsenblocks NB ist der Fadeneinlass
Iy und die andere ist der Fadenauslass Oy.
Der Fluiddurchgang Fp ist als ein Raum, umgeben von den Oberflächen
des rechten Teils 51a (nicht dargestellt) und des linken Teils
51b und der oberen Vorder- und Rückteile 53a und 53b,
gebildet. Die Öffnung des Fluiddurchgangs Fp in der äußeren Oberfläche des Düsenblocks
NB ist der Fluideinlass If des Fluiddurchgangs Fp und die Öffnung des Fluiddurchgangs
Fp in der inneren Wandoberfläche des Fadendurchgangs Yp ist der Fluidauslass Of
des Fluiddurchgangs Fp.
Ein großer Unterschied zwischen der herkömmlichen Vorrichtung
50 und der Vorrichtung 1 des ersten Beispiels ist, dass der Fluidauslassbereich
Of des Fluiddurchgangs Fp der herkömmlichen Vorrichtung 50 geöffnet ist
wie er ist, in der inneren Wandoberfläche des Fadendurchgangs Yp, ohne sich in der
Richtung parallel zur Axiallinie des Fadendurchgangs Yp zu erweitern. Somit hat
die herkömmliche Vorrichtung 50 zur Fluidbehandlung eines Fadens nicht
die Funktion, die vom sich erweiternden Durchgang Ep nachfolgend zum geraden Durchgang
Sp, beschrieben in Verbindung mit dem ersten Beispiel, vorgesehen ist.
Der Fluidauslass Of des Fluiddurchgangs Fp kann am Umkreis des Endes
abgefast sein, um das Brechen der Filamente des Fadens aufgrund eines möglichen
Kontaktes mit der Oberfläche des Fluidauslasses Of zu vermeiden, während der Faden
verwirbelt wird. Jedoch unterscheidet sich jede Art von Abfasen stark in Zweck und
Funktion von dem sich erweiternden Durchgang Ep in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung.
Beispiele
Beispiel 1
Als ein zu verwirbelnder Faden wurde ein Polyesterfaden mit 50 Denier
mit 18 Filamenten verwendet. Als eine Verwirbelungsvorrichtung wurde die Vorrichtung
des ersten Beispiels (1 bis 6)
verwendet. Der verwendete Fluidstrahl war komprimierte Luft mit einem Druck von
0,5 MPa und einer Flussrate von 130 l/min (Standardzustand). Die Spannung des Fadens,
der in den Fadendurchgang Yp zugeführt wurde, war 20 g. Die Länge Ls des geraden
Durchgangs Sp war 7,3 mm und die Breite WaSp war 0,9 mm. Die Länge Le des sich erweiternden
Durchgangs Ep war 5,7 mm und die Breite WaOf des sich erweiternden Durchgangs Ep
am Fluidauslass Of war 2,5 mm. Als Ergebnis war der Wert T 8°.
Die vertikale Breite des Fadendurchgangs Yp war 2 mm und die horizontale
Breite WtYp war 2 mm. Die von der Wandoberfläche des sich erweiternden Durchgangs
Ep in der Referenzebene BP gebildete Krümmung war 20 mm im Krümmungsradius.
Der Verwirbelungsgrad des erhaltenen verwirbelten Fadens war 17,8
(Stück/m). Der Verwirbelungsgrad wurde unter Verwendung eines Verwirbelungstesters
(R-2050, hergestellt von Rosshield) gemäß dem in JIS 1013 dargelegten Verfahren
gemessen, und der Durchschnittswert von 50 Messungen wurde übernommen.
Beispiel 2
Als Verwirbelungsvorrichtung wurde die Vorrichtung des zweiten Beispiels
(7) zum Verwirbeln eines Fadens unter den folgenden
Bedingungen verwendet. Angenommene Parameter waren Ls = 7,3 mm, WaSp = 0,9 mm, Le
= 5,7 mm und WaOf = 3,1 mm. Als Ergebnis war der Wert T 11°. Die anderen Bedingungen
waren die gleichen wie in Beispiel 1.
Der Verwirbelungsgrad des erhaltenen verwirbelten Fadens war 15,3
(Stück/m).
Vergleichsbeispiel 1
Als Verwirbelungsvorrichtung wurde die herkömmliche Vorrichtung aus
27 ohne sich erweiternden Durchgang Ep zum Verwirbeln
eines Fadens verwendet. Die anderen Bedingungen waren die gleichen wie in Beispiel
1.
Der Verwirbelungsgrad des erhaltenen verwirbelten Fadens war 8,3 (Stück/m).
Beispiel 3
Ein Faden wurde wie in Beispiel 1 beschrieben verwirbelt, außer dass
die Breite WaOf des sich erweiternden Durchgangs Ep 1,7 mm war, um den Wert T bei
4° zu halten, und dass die Krümmung, die von der Wandoberfläche des sich erweiternden
Durchgangs Ep in der Referenzebene BP gebildet wird, 50 mm im Krümmungsradius war.
Der Verwirbelungsgrad des erhaltenen verwirbelten Fadens war 1,60
(Stück/m).
Beispiel 4
Ein Faden wurde wie in Beispiel 1 beschrieben verwirbelt, außer dass
die Breite WaOf des sich erweiternden Durchgangs Ep 2,1 mm war, um den Wert T bei
6° zu halten, und dass die Krümmung, die von der Wandoberfläche des sich erweiternden
Durchgangs Ep in der Referenzebene BP gebildet wird, 30 mm im Krümmungsradius war.
Der Verwirbelungsgrad des erhaltenen verwirbelten Fadens war 13,9
(Stück/m).
Beispiel 5
Ein Faden wurde wie in Beispiel 1 beschrieben verwirbelt, außer dass
die Breite WaOf des sich erweiternden Durchgangs Ep 4,5 mm war, um den Wert T bei
18° zu halten, und dass die Krümmung, die von der Wandoberfläche des sich erweiternden
Durchgangs Ep in der Referenzebene BP gebildet wird, 10 mm im Krümmungsradius war.
Der Verwirbelungsgrad des erhaltenen verwirbelten Fadens war 17,8
(Stück/m).
Beispiel 6
Ein Faden wurde wie in Beispiel 1 beschrieben verwirbelt, außer dass
die Breite WaOf des sich erweiternden Durchgangs Ep 8,9 mm war, um den Wert T bei
35° zu halten, und dass die Krümmung, die von der Wandoberfläche des sich erweiternden
Durchgangs Ep in der Referenzebene BP gebildet wird, 5 mm im Krümmungsradius war.
Der Verwirbelungsgrad des erhaltenen verwirbelten Fadens war 11,8
(Stück/m). Im Beispiel 6 war der Verwirbelungsgrad niedriger als der im Beispiel
1, da der Wert T 20° überstieg.