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Dokumentenidentifikation DE202004000640U1 19.05.2004
Titel Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer
Anmelder K.H.S. Musical Instrument Co., Ltd., Lu Chou, Taipeh, TW
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202004000640
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 19.05.2004
Registration date 15.04.2004
Application date from patent application 16.01.2004
IPC-Hauptklasse G10G 5/00
IPC-Nebenklasse F16M 11/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer, und insbesondere eine Einstelleinheit, die aus einem Fixierstift, einer Fixierscheibe, einer mit mehreren Fixierlöchern vorgesehenen Regelscheibe und einem zwischen der Fixierscheibe und der Regelscheibe angebrachten Fixierblatt besteht, womit der Instrument-Ständer einfach und ganz schnell auf die gewünschte Höhe eingestellt werden kann.

Sofern ein Noten-Ständer als Haltevorrichtung für ein Notenblatt oder Notenheft verwendet wurde, wurden verschiedenartige Einstelleinheiten als Instrument-Ständer entwickelt, um unterschiedliche Musikinstrumente, wie z. B. Violoncello, Gitarre, Timbales u. a., aufzustellen und zu stützen.

Unter Bezugnahme auf die 7 und 8 ist ein herkömmlicher Keyboard-Ständer dargestellt. Im wesentlichen umfasst dieser Keyboard-Ständer zwei Stützen 30 und 40, die durch einen Verbindungsbolzen 31 zusammengefügt sind, wobei eine mit mehreren Löchern 411 vorgesehene Regelscheibe 41 an der Stütze 40 angebracht ist. Die Stütze 30 ist mit einem Fixierelement 32 versehen, wobei das Fixierelement 32 eine um das Fixierelement 32 herum angeordnete Feder 33 und einen Knopf 34 aufweist, der an der Stütze 40 entgegenstehenden Ende des Fixierelements 32 angeordnet ist.

Beim Benutzen wird das Fixierelement 32 aufgrund der Feder 33 mit seinem dem Knopf 34 entgegenstehenden Ende zu einem der Löcher 411 der Regelscheibe 41 geschoben, wobei die Stellung der beiden Stützen 30, 40 dadurch fixiert werden.

Beim Einstellen wird das Fixierelement 32 den Stützen 30, 40 entgegen nach außen gezogen, womit das Fixierelement 32 von dem Loch 411 der Regelscheibe 41 herausgezogen wird, so dass die Höhe der beiden Stützen 30, 40 eingestellt werden können. Wenn die beiden Stützen 30, 40 auf die gewünschte Höhe eingestellt sind, wird der Knopf 34 des Fixierelements 32 wieder losgelassen, so wird das Fixierelement 32 wieder in ein anderes Loch 411 der Regelscheibe 41 gesteckt.

Unter Bezugnahme auf die 9 und 10 ist ein anderer herkömmlicher Keyboard-Ständer dargestellt. Dieser Herkömmliche Keyboard-Ständer weist an einer der zwei Stützen 50 eine mit einer Zahnscheibe 52 vorgesehene Regelscheibe 51 auf, wobei die Zahnscheibe 52 mit zwei gegenüberstehenden Fixierpunkten 521, 522 versehen ist. Ein Fixierblatt 53 ist zusammen mit einer Feder 54 an der Regelscheibe 51 angebracht. Ein Drehblatt 55 ist an der Zahnscheibe 52 zwischen den beiden Fixierpunkten 521, 522 definiert.

Beim Benutzen kann die Höhe des Keyboard-Ständers durch die Zusammenwirkung der Zahnscheibe 52 und des Fixierblatts 53 eingestellt werden, wobei das Fixierblatt 53 aufgrund der Feder 54 der Zahnscheibe 52 gegenüber verstellbar definiert ist. Beim Zusammenklappen wird das Drehblatt 55 gegen den Fixierpunkt 521 gestellt, wobei das Fixierblatt 53 durch die Feder 54 auf das Freiende des Drehblatts 55 gestützt wird.

Beim Benutzen werden die beiden Stützen 50 vorerst zur niedersten Stellung eingestellt, so werden das Fixierblatt 53 und das Drehblatt 55 von der Zahnscheibe 52 getrennt und zu dem Fixierpunkt 522 gedreht. Wenn das Drehblatt 55 gegen den Fixierpunkt 522 gestellt wird, wird das Fixierblatt 53 in die niederste Zahnung der Zahnscheibe 52 eingerückt. Danach werden die beiden Stützen 50 zur Mitte geklappt, wobei das Fixierblatt 53 aufgrund der Feder 54 nach und nach entlang der Zahnscheibe 52 gedreht werden kann, so dass die Höhe der beiden Stützen 50 eingestellt werden können.

Beim Einstellen braucht der erste herkömmliche Keyboard-Ständer zwei Personen, um die Stützen 30, 40 zu stellen und den Knopf 34 zu ziehen. Die Konstruktion des ersten Keyboard-Ständers ist nicht bequem zu bedienen. Obwohl der zweite herkömmliche Keyboard-Ständer schnell eingestellt werden kann, geht die Federung der Feder 54 nach dem Gebrauch allmählich verloren, wodurch das Fixierblatt 53 schließlich nicht mehr in der Zahnung der Zahnscheibe 52 verbleibt. Die Konstruktion des zweiten Keyboard-Ständers ist nicht stabil.

Die hier besprochene Erfindung schafft eine Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer, welche die obengenannten Nachteile der herkömmlichen Keyboard-Ständer beseitigt.

Die Hauptaufgabe dieser Erfindung besteht darin, eine Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer zu schaffen, welche aus einem Fixierstift, einer Fixierscheibe, einer mit mehreren Fixierlöchern vorgesehenen Regelscheibe und einem zwischen der Fixierscheibe und der Regelscheibe angebrachten Fixierblatt besteht, womit der Instrument-Ständer einfach und ganz schnell auf die gewünscht Höhe eingestellt werden kann.

Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen, bzw. weitere Anwendungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Figuren näher erläutert. Die Figuren zeigen im einzelnen:

1 eine perspektivische Ansicht eines Instrument-Ständers mit einer erfindungsgemäßen Einstelleinheit;

2 eine perspektivische Explosionsansicht des Instrument-Ständers mit der erfindungsgemäßen Einstelleinheit aus 1;

3 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht des Instrument-Ständers mit der erfindungsgemäßen Einstelleinheit aus 1;

4 eine Seitensicht des Instrument-Ständers mit der erfindungsgemäßen Einstelleinheit beim Ausklappen;

5 einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Einstelleinheit beim Einstellen;

6 einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Einstelleinheit beim Fixieren;

7 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht eines ersten herkömmlichen Keyboard-Ständers;

8 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht des ersten herkömmlichen Keyboard-Ständers aus 7, die zeigt, als der herkömmliche Keyboard-Ständer nieder aufgestellt wird;

9 eine Seitenansicht eines zweiten herkömmlichen Keyboard-Ständers; und

10 eine Seitenansicht des zweiten herkömmlichen Keyboard-Ständers aus 9 beim Einstellen.

Zunächst wird auf die 1 und 2 Bezug genommen. Es ist eine erste Ausführungsform gemäß der Erfindung gezeigt. Wie es aus den Figuren zu ersehen ist, umfasst ein Instrument-Ständer grundsätzlich zwei Stützen 10 und 20. Die erfindungsgemäße Einstelleinheit besteht aus einem Fixierstift 12, einer Fixierscheibe 11, einer Regelscheibe 21 und einem zwischen der Fixierscheibe 11 und der Regelscheibe 21 angebrachten Fixierblatt 13. Die Regelscheibe 21 weist zwei Fixerzapfen 211, 212 auf, wobei die Regelscheibe 21 zwischen den beiden Fixerzapfen 211, 212 mit mehreren Fixierlöchern 23, 24, 25, 26, 27 versehen ist. Die Fixierscheibe 11 und die Regelscheibe 21 sind jeweils an den beiden Stützen 10 und 20 angebracht. An der ersten Stütze 10 und der Fixierscheibe 11 ist ein erstes Mittelloch 101 definiert. Ferner ist an der zweiten Stütze 20 und der Regelscheibe 21 ein zweites Mittelloch 201 vorgesehen, wobei eine Drehachse 22 die beiden Mittellöcher 101, 201 durchgreift. Die Drehachse 22 ist in dieser Ausführungsform eine Schraube.

Eine Feder 14 ist um den Fixierstift 12 herum nahe der ersten Stütze 10 angebracht, wobei der Fixierstift 12 an seinem zur ersten Stütze 10 gestellten Ende mit einem Gewinde 122 versehen ist. Die erste Stütze 10 weist nahe dem Mittelloch 101 ein Durchgangsloch 102 auf, womit der Fixierstift 12, dessen zur zweiten Stütze 20 herausragendes Ende eine Schräge 121 aufweist, durch eine Schraubenmutter 123 an der ersten Stütze 10 angebracht werden kann.

Das Fixierblatt 13 weist ein den Mittellöcher 101, 201 entsprechend ausgebildetes Mittelloch 131 auf, wobei das Fixierblatt 13 an einem Ende eine zu den Fixierlöchern 23, 24, 25, 26, 27 ausgebildete Schräge 132 aufweist.

Beim Zusammenfügen wird der Fixierstift 12 durch die Schraubenmutter 123 an der ersten Stütze 10 angebracht, dann wird die Drehachse 22 durch die Mittellöcher 201, 131, 101 der zweiten Stütze 20, des Fixierblatts 13 und der ersten Stütze 10 gesteckt und schließlich mit einer Schraubenmutter 221 fest verschraubt.

Beim Benutzen wird das Fixierblatt 13 zusammen mit dem Fixierstif 12 bewegt. Wenn das Fixierblatt 13 sich gegen den ersten Fixierzapfen 211 stemmt, wird der Fixierstift 12 aufgrund der Schräge 132 des Fixierblatts 13 von der Stütze 10 herausragend gestellt.

Unter Bezugnahme auf die 3 bis 5 werden die beiden Stützen 10, 20 beim Benutzen vorerst zur niedersten Stellung eingestellt. Wenn der Benutzer die beiden Stützen 10, 20 zur niedersten Höhe aufstellt, stemmt sich das Fixierblatt 13 gegen den zweiten Fixierzapfen 212, wobei der Fixierstift 12 entlang der Schräge 132 des Fixierblatts 13 in das niederste Fixierloch 23 eingerückt wird (siehe 6). Beim Einstellen werden die beiden Stützen 10, 20 zur Mitte geklappt, wobei der Fixierstift 12 aufgrund der Feder 14 entlang der Regelscheibe 20 von dem Fixierloch 27 bis zum Fixierloch 23 gestellt werden kann, so dass die Höhe der beiden Stützen 10, 20 eingestellt werden kann.

Gemäß der obenstehenden Beschreibung kann der Instrument-Ständer mit der erfindungsgemäßen Einstelleinheit einfach und ganz schnell auf die gewünschte Höhe eingestellt werden. Die Anwendung der Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer ist vielseitig und die erwähnten Aufsätze nur beispielhaft. Damit sind die Aufgaben der Erfindung gelöst.


Anspruch[de]
  1. Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer, bestehend aus einem Fixierstift (12), einer Fixierscheibe (11) und einer Regelscheibe (21), wobei der Ständer zwei Stützen (10) und (20) aufweist, die Fixierscheibe (11) und die Regelscheibe (21) jeweils an den beiden Stützen (10, 20) angebracht sind, wobei an der ersten Stütze (10) und der Fixierscheibe (11) ein erstes Mittelloch (101) vorgesehen ist, und ferner an der zweiten Stütze (20) und der Regelscheibe (21) ein zweites Mittelloch (201) vorgesehen ist, so dass eine Drehachse (22) durch die beiden Mittellöcher (101, 201) hindurch steckbar ist, dadurch gekennzeichnet:

    dass die erste Stütze (10) nahe dem Mittelloch (101) ein Durchgangsloch (102) aufweist, womit der Fixierstift (12), dessen zur zweiten Stütze (20) herausragendes Ende eine Schräge (121) aufweist, an der ersten Stütze (10) anbringbar ist,

    dass eine Feder (14) um den Fixierstift (12) herum nahe der ersten Stütze (10) angebracht ist,

    dass die Regelscheibe (21) zwei Fixerzapfen (211, 212) aufweist, wobei die Regelscheibe (21) zwischen den beiden Fixerzapfen (211, 212) mit mehreren Fixierlöchern (23, 24, 25, 26, 27) versehen ist.
  2. Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fixierblatt (13) zwischen der Fixierscheibe (11) und der Regelscheibe (21) angebracht ist, wobei das Fixierblatt (13) ein den Mittellöchern (101, 201) entsprechend ausgebildetes Mittelloch (131) und an einem Ende eine zu den Fixierlöchern (23, 24, 25, 26, 27) ausgebildete Schräge (132) aufweist.
  3. Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (22) eine Schraube ist.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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