Die Erfindung betrifft eine Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer,
und insbesondere eine Einstelleinheit, die aus einem Fixierstift, einer Fixierscheibe,
einer mit mehreren Fixierlöchern vorgesehenen Regelscheibe und einem zwischen der
Fixierscheibe und der Regelscheibe angebrachten Fixierblatt besteht, womit der Instrument-Ständer
einfach und ganz schnell auf die gewünschte Höhe eingestellt werden kann.
Sofern ein Noten-Ständer als Haltevorrichtung für ein Notenblatt oder
Notenheft verwendet wurde, wurden verschiedenartige Einstelleinheiten als Instrument-Ständer
entwickelt, um unterschiedliche Musikinstrumente, wie z. B. Violoncello, Gitarre,
Timbales u. a., aufzustellen und zu stützen.
Unter Bezugnahme auf die 7 und
8 ist ein herkömmlicher Keyboard-Ständer
dargestellt. Im wesentlichen umfasst dieser Keyboard-Ständer zwei Stützen
30 und 40, die durch einen Verbindungsbolzen 31 zusammengefügt
sind, wobei eine mit mehreren Löchern 411 vorgesehene Regelscheibe
41 an der Stütze 40 angebracht ist. Die Stütze 30 ist
mit einem Fixierelement 32 versehen, wobei das Fixierelement
32 eine um das Fixierelement 32 herum angeordnete Feder 33 und
einen Knopf 34 aufweist, der an der Stütze 40 entgegenstehenden
Ende des Fixierelements 32 angeordnet ist.
Beim Benutzen wird das Fixierelement 32 aufgrund der Feder
33 mit seinem dem Knopf 34 entgegenstehenden Ende zu einem der
Löcher 411 der Regelscheibe 41 geschoben, wobei die Stellung der
beiden Stützen 30, 40 dadurch fixiert werden.
Beim Einstellen wird das Fixierelement 32 den Stützen
30, 40 entgegen nach außen gezogen, womit das Fixierelement
32 von dem Loch 411 der Regelscheibe 41 herausgezogen
wird, so dass die Höhe der beiden Stützen 30, 40 eingestellt werden
können. Wenn die beiden Stützen 30, 40 auf die gewünschte Höhe
eingestellt sind, wird der Knopf 34 des Fixierelements 32 wieder
losgelassen, so wird das Fixierelement 32 wieder in ein anderes Loch
411 der Regelscheibe 41 gesteckt.
Unter Bezugnahme auf die 9 und
10 ist ein anderer herkömmlicher Keyboard-Ständer
dargestellt. Dieser Herkömmliche Keyboard-Ständer weist an einer der zwei Stützen
50 eine mit einer Zahnscheibe 52 vorgesehene Regelscheibe
51 auf, wobei die Zahnscheibe 52 mit zwei gegenüberstehenden Fixierpunkten
521, 522 versehen ist. Ein Fixierblatt 53 ist zusammen
mit einer Feder 54 an der Regelscheibe 51 angebracht. Ein Drehblatt
55 ist an der Zahnscheibe 52 zwischen den beiden Fixierpunkten
521, 522 definiert.
Beim Benutzen kann die Höhe des Keyboard-Ständers durch die Zusammenwirkung
der Zahnscheibe 52 und des Fixierblatts 53 eingestellt werden,
wobei das Fixierblatt 53 aufgrund der Feder 54 der Zahnscheibe
52 gegenüber verstellbar definiert ist. Beim Zusammenklappen wird das Drehblatt
55 gegen den Fixierpunkt 521 gestellt, wobei das Fixierblatt
53 durch die Feder 54 auf das Freiende des Drehblatts
55 gestützt wird.
Beim Benutzen werden die beiden Stützen 50 vorerst zur niedersten
Stellung eingestellt, so werden das Fixierblatt 53 und das Drehblatt
55 von der Zahnscheibe 52 getrennt und zu dem Fixierpunkt
522 gedreht. Wenn das Drehblatt 55 gegen den Fixierpunkt
522 gestellt wird, wird das Fixierblatt 53 in die niederste Zahnung
der Zahnscheibe 52 eingerückt. Danach werden die beiden Stützen
50 zur Mitte geklappt, wobei das Fixierblatt 53 aufgrund der Feder
54 nach und nach entlang der Zahnscheibe 52 gedreht werden kann,
so dass die Höhe der beiden Stützen 50 eingestellt werden können.
Beim Einstellen braucht der erste herkömmliche Keyboard-Ständer zwei
Personen, um die Stützen 30, 40 zu stellen und den Knopf
34 zu ziehen. Die Konstruktion des ersten Keyboard-Ständers ist nicht bequem
zu bedienen. Obwohl der zweite herkömmliche Keyboard-Ständer schnell eingestellt
werden kann, geht die Federung der Feder 54 nach dem Gebrauch allmählich
verloren, wodurch das Fixierblatt 53 schließlich nicht mehr in der Zahnung
der Zahnscheibe 52 verbleibt. Die Konstruktion des zweiten Keyboard-Ständers
ist nicht stabil.
Die hier besprochene Erfindung schafft eine Einstelleinheit für einen
Instrument-Ständer, welche die obengenannten Nachteile der herkömmlichen Keyboard-Ständer
beseitigt.
Die Hauptaufgabe dieser Erfindung besteht darin, eine Einstelleinheit
für einen Instrument-Ständer zu schaffen, welche aus einem Fixierstift, einer Fixierscheibe,
einer mit mehreren Fixierlöchern vorgesehenen Regelscheibe und einem zwischen der
Fixierscheibe und der Regelscheibe angebrachten Fixierblatt besteht, womit der Instrument-Ständer
einfach und ganz schnell auf die gewünscht Höhe eingestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung
gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen, bzw. weitere Anwendungen sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der
Figuren näher erläutert. Die Figuren zeigen im einzelnen:
1 eine perspektivische Ansicht eines
Instrument-Ständers mit einer erfindungsgemäßen Einstelleinheit;
2 eine perspektivische Explosionsansicht
des Instrument-Ständers mit der erfindungsgemäßen Einstelleinheit aus
1;
3 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht
des Instrument-Ständers mit der erfindungsgemäßen Einstelleinheit aus
1;
4 eine Seitensicht des Instrument-Ständers
mit der erfindungsgemäßen Einstelleinheit beim Ausklappen;
5 einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen
Einstelleinheit beim Einstellen;
6 einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen
Einstelleinheit beim Fixieren;
7 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht
eines ersten herkömmlichen Keyboard-Ständers;
8 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht
des ersten herkömmlichen Keyboard-Ständers aus 7, die
zeigt, als der herkömmliche Keyboard-Ständer nieder aufgestellt wird;
9 eine Seitenansicht eines zweiten herkömmlichen
Keyboard-Ständers; und
10 eine Seitenansicht des zweiten herkömmlichen
Keyboard-Ständers aus 9 beim Einstellen.
Zunächst wird auf die 1 und
2 Bezug genommen. Es ist eine erste Ausführungsform
gemäß der Erfindung gezeigt. Wie es aus den Figuren zu ersehen ist, umfasst ein
Instrument-Ständer grundsätzlich zwei Stützen 10 und 20. Die erfindungsgemäße
Einstelleinheit besteht aus einem Fixierstift 12, einer Fixierscheibe
11, einer Regelscheibe 21 und einem zwischen der Fixierscheibe
11 und der Regelscheibe 21 angebrachten Fixierblatt
13. Die Regelscheibe 21 weist zwei Fixerzapfen 211,
212 auf, wobei die Regelscheibe 21 zwischen den beiden Fixerzapfen
211, 212 mit mehreren Fixierlöchern 23, 24,
25, 26, 27 versehen ist. Die Fixierscheibe
11 und die Regelscheibe 21 sind jeweils an den beiden Stützen
10 und 20 angebracht. An der ersten Stütze 10 und der
Fixierscheibe 11 ist ein erstes Mittelloch 101 definiert. Ferner
ist an der zweiten Stütze 20 und der Regelscheibe 21 ein zweites
Mittelloch 201 vorgesehen, wobei eine Drehachse 22 die beiden
Mittellöcher 101, 201 durchgreift. Die Drehachse 22 ist
in dieser Ausführungsform eine Schraube.
Eine Feder 14 ist um den Fixierstift 12 herum nahe
der ersten Stütze 10 angebracht, wobei der Fixierstift 12 an seinem
zur ersten Stütze 10 gestellten Ende mit einem Gewinde 122 versehen
ist. Die erste Stütze 10 weist nahe dem Mittelloch 101 ein Durchgangsloch
102 auf, womit der Fixierstift 12, dessen zur zweiten Stütze
20 herausragendes Ende eine Schräge 121 aufweist, durch eine Schraubenmutter
123 an der ersten Stütze 10 angebracht werden kann.
Das Fixierblatt 13 weist ein den Mittellöcher 101,
201 entsprechend ausgebildetes Mittelloch 131 auf, wobei das Fixierblatt
13 an einem Ende eine zu den Fixierlöchern 23, 24,
25, 26, 27 ausgebildete Schräge 132 aufweist.
Beim Zusammenfügen wird der Fixierstift 12 durch die Schraubenmutter
123 an der ersten Stütze 10 angebracht, dann wird die Drehachse
22 durch die Mittellöcher 201, 131, 101 der
zweiten Stütze 20, des Fixierblatts 13 und der ersten Stütze
10 gesteckt und schließlich mit einer Schraubenmutter 221 fest
verschraubt.
Beim Benutzen wird das Fixierblatt 13 zusammen mit dem Fixierstif
12 bewegt. Wenn das Fixierblatt 13 sich gegen den ersten Fixierzapfen
211 stemmt, wird der Fixierstift 12 aufgrund der Schräge
132 des Fixierblatts 13 von der Stütze 10 herausragend
gestellt.
Unter Bezugnahme auf die 3 bis
5 werden die beiden Stützen 10,
20 beim Benutzen vorerst zur niedersten Stellung eingestellt. Wenn der
Benutzer die beiden Stützen 10, 20 zur niedersten Höhe aufstellt,
stemmt sich das Fixierblatt 13 gegen den zweiten Fixierzapfen
212, wobei der Fixierstift 12 entlang der Schräge 132
des Fixierblatts 13 in das niederste Fixierloch 23 eingerückt
wird (siehe 6). Beim Einstellen werden die beiden Stützen
10, 20 zur Mitte geklappt, wobei der Fixierstift 12 aufgrund
der Feder 14 entlang der Regelscheibe 20 von dem Fixierloch
27 bis zum Fixierloch 23 gestellt werden kann, so dass die Höhe
der beiden Stützen 10, 20 eingestellt werden kann.
Gemäß der obenstehenden Beschreibung kann der Instrument-Ständer mit
der erfindungsgemäßen Einstelleinheit einfach und ganz schnell auf die gewünschte
Höhe eingestellt werden. Die Anwendung der Einstelleinheit für einen Instrument-Ständer
ist vielseitig und die erwähnten Aufsätze nur beispielhaft. Damit sind die Aufgaben
der Erfindung gelöst.