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Dokumentenidentifikation DE60002937T2 19.05.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001039223
Titel Antischwingungsregelvorrichtung für die Durchflussregelklappe der Verbrennungsluft in einem Brenner
Anmelder Riello S.p.A., Legnago, Verona, IT
Erfinder Bianchini, Luciano, 37045 Legnago (VR), IT
Vertreter Luderschmidt, Schüler & Partner, 65189 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 60002937
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.03.2000
EP-Aktenzeichen 001053826
EP-Offenlegungsdatum 27.09.2000
EP date of grant 28.05.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.05.2004
IPC-Hauptklasse F23L 3/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Antischwingungsvorrichtung für den Stromreglerschieber von Verbrennungsluft in einem Brenner.

Es ist bekannt, dass der optimale Wirkungsgrad eines Brenners erhalten wird, wenn die durch Luft eingeführte Menge von Sauerstoff konstant ist, und damit dieses eintreten kann, muss der Luftstrom durch eine Steuereinrichtung geregelt werden.

Aus diesem Grund werden bekannte Arten von Brennern mit Luftstromregelvorrichtungen ausgestattet, die gewöhnlich einen beweglichen Schieber umfassen, dessen Öffnung durch eine Steuerstange eingestellt wird, der an dem Einlass angebracht ist, der die Verbrennungsluft von der Ventilatorspirale zum Zuführkanal des Feuergefäßes lenkt.

Ein derartiger Luftstromregler ist aus dem Dokument GB-A-2 098 709 bekartnt.

Während der Brenner arbeitet, öffnet der Schieber, der von dem von dem Ventilator erzeugten Druck gedrückt wird, den Einlass bis zu dem von der Steuerstange zugelassenen Winkel, so dass der eintretende Luftstrom zum Erreichen einer optimalen Verbrennung geeignet ist.

Wenn der Brenner aufhört zu arbeiten, wenn der Ventilator allmählich die Geschwindigkeit verringert, neigt der Schieber dazu, herabzufallen und schließt den Einlass, bis, wenn der Ventilator zu einem Stillstand gekommen ist, der Schieber den Einlass vollständig schließt, was das Feuergefäß am Abkühlen hindert.

Was sich bei bestimmten Situationen, und insbesondere beim Anzünden des Brenners, ereignet, ist, dass der Schieber einem Schlagen und Hämmern unterworfen wird.

Tatsächlich nehmen die Dämpfe beim Anzünden des Brenners innerhalb des Feuergefäßes zu, die gegen einen Widerstand bei ihrer Evakuierung treffen. Dieser Anstieg im Widerstand ändert den Druck, der eine Verringerung in dem Luftstrom verursacht, der den Sauerstoffgehalt in dem Feuergefäß abschwächt und es folglich schwierig macht, eine Flamme zu entwickeln. Der Schieber neigt dazu, unter Schwerkraft herab zu fallen, und ein Hämmermechanismus wird dadurch zwischen dem Feuergefäß und dem Ventilator erzeugt, der verursacht, dass der Schieber wiederholt zwischen seinen offenen und geschlossen Positionen und umgekehrt hin und her schwankt.

Bei einigen bestimmten instabilen Betriebszuständen kann der Hämmereffekt für eine ziemlich lange Zeit andauern oder sogar nie aufhören.

Außerdem muss berücksichtigt werden, dass, wenn der Schieber zu seiner minimalen Öffnung hin geregelt wird, es sich ergeben kann, dass sich die Verbrennungsbedingungen während des Betriebs verändern, so dass sich die für die Verbrennung erforderliche Luft ändert und der Schieber folglich dazu neigt, sich zu öffnen und zu schließen, um genau diesen Veränderungen in der Luftstromanforderung zu folgen. Sogar in diesem Fall wird der Schieber einem Schlagen und Hämmern gegen die Stützstange unterworfen, die eingestellt ist, um den Schieber daran zu hindern, sich über eine bestimmte Grenze hinaus zu öffnen.

Eine weitere Unzweckmäßigkeit wurde beim Regeln der Schieberöffnung bemerkt, die darin besteht, dass, wenn die die Schieberöffnung steuernde Stange in der Nähe des Gelenks des Schiebers arbeitet, alle Regulierungen zu der minimalen Öffnung sehr schwierig zu erreichen sind, da sogar die kleinste Einstellung bei der Regulierung an der Schieberstützvorrichtung zu großen Änderungen in der Öffnung des Reglers führt.

Diese Erfindung beabsichtigt, die oben erwähnten Unzweckmäßigkeiten zu überwinden.

Insbesondere besteht ein Anwendungsbereich dieser Erfindung darin, eine Schiebervorrichtung zur Regulierung des Stroms von Verbrennungsluft in einem Brenner zu erzeugen, wobei der Schieber keinem Schlagen oder Schwingungen während des Betriebs des Brenners und insbesondere beim Anzünden unterworfen wird.

Ein weiterer Anwendungsbereich der Vorrichtung, die die Erfindung beabsichtigt zu erreichen, besteht darin, eine genaue Steuerung der Schieberöffnung zu erreichen, sogar wenn er nahe seiner minimalen Öffnung eingestellt wird. Die oben erwähnten Anwendungsbereiche und weitere, die nachstehend besser erläutert werden, werden durch eine Vorrichtung zur Regulierung des Stroms von Verbrennungsluft erreicht, die durch einen Ventilator zu einem mit einem Boiler verbundenen Brenner geleitet wird, mit:

  • – einem Schieber, der am Einlass der Verbrennungsluft am Körper des Brenners angelenkt ist;
  • – einer mit dem Brenner verbundenen Regelvorrichtung, die mit dem Schieber zusammenwirkt und geeignet ist, ihre Position zur Korrektur des Öffnungsgrads des Einlasses zu verändern, wobei die Vorrichtung in Übereinstimmung mit dem Inhalt des Hauptanspruches dadurch gekennzeichnet ist, dass diese Regeleinrichtung mindestens eine Metallstange umfasst, deren Ende gegen den Schieber drückt, und dass ein gegebener Abschnitt der Stange mit einer elektrischen Wicklung umwunden ist, welche durch elektrischen Strom versorgt wird, wenn der Verbrennungsluftventilator in Betrieb ist, wobei die Stange magnetisiert ist, so dass die Spitze der Stange durch magnetische Anziehung ihren Kontakt mit dem Schieber sicherstellt.

Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass, wenn der Verbrennungsluft an den Brenner liefernde Ventilator in Betrieb ist, sogar die Wicklung durch elektrischen Strom versorgt und die Steuerstange des Schiebers magnetisiert wird, wodurch ermöglicht wird, dass der Schieber, wenn er einmal mit der Spitze der Stange in Berührung kommt, an ihr ohne irgendeine Möglichkeit, einem Schlagen oder Schwingungen während des Betriebs unterzogen zu werden, befestigt bleibt. Es offensichtlich, dass sobald der Brenner aufgehört hat zu arbeiten und die Versorgung der Wicklung an der Stange mit Strom aufhört, der Ventilator ebenfalls aufhört zu arbeiten, da die Leistung an der Wicklung dem Verhalten der Leistung an dem Ventilator folgt. Als Folge unterbricht dies die magnetische Anziehung in der Stange mit Bezug auf den Schieber, und so wird der Schieber belassen, sich durch Schwerkraft zu schließen.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Möglichkeit einer Feineinstellung der Position der die Öffnung des Schiebers steuernde Stütze, wobei diese Einstellung, wie es nachstehend beschrieben ist, durch Drehen eines Knaufs und eines mit Gewinde versehenen Schafts erhalten wird, der den massiven Kasten hält, der die Steuerstange hält.

Weitere Eigenschaften und Einzelheiten der Erfindung sollen besser in der Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erläutert werden, die als eine Richtlinie, jedoch nicht als Beschränkung angegeben und die in den beigefügten Diagrammen dargestellt wird, in denen:

1 einen Querschnitt der Erfindung der Vorrichtung zeigt; und

2 eine Überkopfansicht aufweist, die die Möglichkeit eines Einstellens der Vorrichtung durch eine Drehknauf zeigt.

Mit Bezug auf die obigen Figuren ist in 1 ersichtlich, dass der allgemein mit 1 angegebene Brenner eine Öffnung 2 für den Durchgang von durch den Schieber 3 geregelter Verbrennungsluft aufweist, der bei 4 angelenkt ist und somit gemäß dem an den Brenner gelieferten Volumen von Luft angehoben oder herabgelassen werden kann, die wird. Der Zwischenraum für das Durchlaufen der Verbrennungsluft wird durch eine Stütze gesteuert, die aus einer mit einem massiven Kasten 6 verbundenen Stange 5 besteht, die mit einem Gewinde versehen ist und auf das Gewinde des horizontalen Schafts 7 aufschraubt. Dieser horizontale Schaft wird in einem in dem Brenner ausgeführten Sitz gehalten und weist einen Knauf 8 an seinem Ende auf, der, wenn er geeignet gedreht wird, den massiven Kasten 6 und dadurch die Stange 5 in der Richtung der Pfeile sowohl vorwärts als auch rückwärts bewegt. Es ist offensichtlich, dass die Bewegung des massiven Kastens 6 die Bewegung der Spitze 51 der Stange 5 verursacht, und daher konditioniert die Position der Spitze 51 sogar in der Nähe des Randes 31 des Schiebers 3 die Möglichkeit, die Öffnung des Schiebers mit großer Genauigkeit einzustellen. Da das Gewinde an dem Schaft 7 eine kleine Steigung aufweist, sind mehrere Umdrehungen des Knaufes 8 erforderlich, um selbst nur eine kleine Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung des massiven Kastens 6 und folglich der Spitze 51 der Stange 5 zu erreichen.

Zusätzlich zu der Möglichkeit von Feineinstellungen, wie es oben beschrieben ist, erzeugt die Vorrichtung der Erfindung, wie es vorher erwähnt wurde, die Möglichkeit eines vollständigen Eliminierens des Schlagens und der Schwingungen oder des Hämmerns in dem Schieber 3 auf Grund von Variationen in dem Strom der Verbrennungsluft während der tatsächlichen Verbrennung. Dies wird mit der Hilfe der Wicklung 9 erreicht, die in Verbindung mit der elektrischen Versorgung des Ventilators und in einfacher Hinsicht grundsätzlich nur elektrisch versorgt wird, wenn Luft durch den von der Klappe offengelassenen Zwischenraum läuft. Unter diesen Bedingungen drückt die Klappe 3 gegen die Spitze 51 der Stange 5, wobei jedoch, da die Stange 5 in der Wicklung 9 eingebettet ist, durch die ein Strom läuft, die aus Metall hergestellte Stange durch das von der tatsächliche Wicklung erzeugte Magnetfeld magnetisiert wird, so dass die Spitze 51 die Metallklappe 3 magnetisch anzieht und sie ohne Schwingungen und ohne Schlagen fest in Kontakt hält, während der Ventilatormotor (nicht dargestellt) arbeitet. Sobald der Brenner ausgeht und der Ventilator daher mit dem Arbeiten aufhört, wird die Leistung an der Wicklung 9 abgeschaltet, und dies schließt das für das Magnetisieren der Stange 5 verantwortliche Magnetfeld aus. Auf diese Art und Weise fällt der Schieber 3, der nicht länger weder durch die Verbrennungsluft noch durch magnetische Anziehung in Position gehalten wird, auf Grund von Schwerkraft herab, wobei der Luftdurchgang geschlossen wird.

In 2 ist ersichtlich, dass der Einstellknauf 8 mit einer Skala 10 verbunden ist, die die Position des massiven Kastens 6 verfolgt, um die Position der Stange 5 und folglich der Öffnung des Schiebers 3 zu steuern.

Es sei bemerkt, dass die Wicklung 9 mit jeder Art von Stange verbunden werden kann, die die Position der Luftklappe 3 steuert, die sogar mittels eines unterschiedliches Verfahren als das, das bei Beschreibung des Beispiels der Ausführung der Erfindung angegeben wurde, arbeiten kann. Tatsächlich können die Antischwingungs- und Antihämmerwirkungen in direkte Beziehung mit der Existenz der Wicklung an der Stange und daher mit ihrer Magnetisierung gebracht werden, so dass das Verfahren der Einstellung der Position der Stange, die die Öffnung des Klappe regelt, vollständig unwirksam ist.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Regulierung des Stroms von Verbrennungsluft, die durch einen Ventilator zu einem mit einem Boiler verbundenen Brenner geleitetet wird, Folgendes umfassend:

    – einen Schieber (3), der am Einlass der Verbrennungsluft am Körper des Brenners angelenkt ist;

    – eine mit dem Brenner verbundene Regelvorrichtung, die mit dem Schieber zusammenwirkt und geeignet ist, ihre Position zur Korrektur des Öffnungsgrads des Einlasses zu verändern;

    dadurch gekennzeichnet, dass diese Regelvorrichtung wenigstens eine Metallstange (5) umfasst, deren Ende (51) gegen den Schieber (3) drückt, und dass ein gegebener Abschnitt der Stange mit einer elektrischen Wicklung (9) umwunden ist, welche durch elektrischen Strom versorgt wird, wenn der Verbrennungsluftventilator in Betrieb ist, wobei die Stange (5) magnetisiert ist, so dass die Spitze (51) der Stange durch magnetische Anziehung ihren Kontakt mit dem Schieber (3) sicherstellt.
  2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass die Metallstange (5) am der mit dem Schieber in Kontakt befindlichen Spitze entgegengesetzten Ende einen mit Gewinde versehenen, massiven Kasten (6) aufweist, der mit einem Gewindeschaft (7) zusammenwirkt, der auf dem Brenner gehalten wird, so dass der massive Kasten je nach der Richtung, in die der Schaft mittels eines an einem Ende des Schaftes befestigten Knaufs (8) gedreht wird, sich vor- und rückwärts bewegt.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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