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Dokumentenidentifikation DE60006888T2 19.05.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001048459
Titel Rollenoffsetdruckmaschine zur Herstellung von Geschäftsformularen oder dergleichen
Anmelder Miyakoshi Printing Machinery Co. Ltd., Naroshino, Chiba, JP
Erfinder Ohno, Tetsu, Chiba-shi, Chiba, JP;
Naka, Masahiro, Sakura-shi, Chiba, JP
Vertreter Fuchs, Mehler, Weiss & Fritzsche, 65201 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 60006888
Vertragsstaaten DE, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.04.2000
EP-Aktenzeichen 001073600
EP-Offenlegungsdatum 02.11.2000
EP date of grant 03.12.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.05.2004
IPC-Hauptklasse B41F 13/008

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf Druckmaschinen und insbesondere auf eine Vorrichtung zur Erzeugung von Geschäftsformularen, umfassend eine Druckstation mit Offset-Druckeinheiten in Reihe, wobei in jeder das eingefärbte Bild von einem Plattenzylinder auf einen Gummizylinder gedruckt wird und sodann auf die Bahn versetzt oder übertragen wird, die gegen einen Druckzylinder verläuft. Noch weiter behandelt die Erfindung insbesondere ein Antriebssystem für die Zylinder einer jeden solchen Druckeinheit, umfassend Maßnahmen zur einstellbaren Veränderung der Geschwindigkeit, mit welcher die Bahn durch die Einheit durch den Druckzylinder geführt wird.

Die Maschine für die Erzeugung von Geschäftsformularen ist bekannt gewesen, welche die Form einer geradlinigen Reihe aus einer Papier-Versorgungsstation, einer Druckstation, einer Stanzstation, einer Perforierstation usw. einnimmt. Ein erfolgreicher Betrieb der Geschäftsformularmaschine hängt in großem Maße von einer geeigneten Geschwindigkeitssteuerung der zugehörigen Zylinder und Rollen ab, so dass die Papierbahn durch die aufeinanderfolgenden Stationen unter konstanter korrekter Spannung wandern kann. Die Bahn wird schlängeln, wenn die Spannung ungenügend ist und sie wird verlängert, wenn die Spannung zu groß ist. In beiden Fällen werden die erzeugten Geschäftsformulare unbefriedigend sein oder sogar defekt in der Übereinstimmung und Ausrichtung sowohl von oben nach unten als auch in der seitlichen Richtung des Drucks und anderen Operationen.

Es sind jedoch Probleme ungelöst bei der Steuerung der Rollen- und Zylindergeschwindigkeiten und bei der Bahnspannung bei Geschäftsformularmaschinen geblieben. Eines der Probleme entsteht aus der Tatsache, dass die Wandergeschwindigkeit der Bahn um die Rollen oder Zylinder der Veränderung mit der Dicke des verwendeten Papiers unterworfen ist. Wenn demzufolge eine Papierbahn mit größerer oder geringerer Dicke in die Maschine eingeführt wird, wie im Falle einer Veränderung von einem Druckauftrag zu einem anderen Auftrag, so wird die Bahnspannung zwischen den Rollen oder Zylindern anwachsen oder abfallen in Abhängigkeit von ihren relativen Durchmessern, wenn diese Rollen oder Zylinder mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie vor dem Papierwechsel angetrieben werden.

Für ein Verständnis, wie die Bahnspannungsänderungen auftreten, sei zunächst die Wandergeschwindigkeit einer Papierbahn um eine Rolle bzw. einen Zylinder wie folgt definiert: V = N(d + t) wobei

V = Wandergeschwindigkeit der Bahn

N = Umdrehungen der Rolle bzw. des Zylinders pro Zeiteinheit

d = Durchmesser der Rolle bzw. des Zylinders

t = Dicke der Bahn

Je größer die Bahndicke t ist, um so größer ist somit die Bahngeschwindigkeit V. Es ist ebenfalls erkennbar, dass die Bahngeschwindigkeit V progressiv höher mit der Bahndicke t wird, wenn die Rolle bzw. der Zylinder weniger im Durchmesser d anwächst. Es sei eine Rolle betrachtet, die im Durchmesser geringer als diejenige auf der stromaufwärtigen Seite ist. Wenn das Papier zu derjenigen mit größerer Dicke wechselt, wobei aber beide Rollen mit der gleichen Geschwindigkeit wie zuvor angetrieben werden, so hat die stromabwärtige Rolle mit dem geringeren Durchmesser das Bestreben, die dickere Bahn schneller zu befördern, als es die stromaufwärtige Rolle mit dem größeren Durchmesser tut, mit der Folge der Entwicklung einer größeren Bahnspannung zwischen den zwei Rollen. Wenn umgekehrt die stromaufwärtige Rolle im Durchmesser geringer als die stromabwärtige ist, so wird die stromaufwärtige Rolle die Bahn schneller als die stromabwärtige Rolle befördern, was ein Durchhängen in der Bahn hervorruft.

Einige bekannte Geschäftsformularmaschinen besitzen eine Gruppe von austauschbaren Druckzylinderanordnungen, die jeweils einen Plattenzylinder, einen Gummizylinder und einen Druckzylinder im Falle der Offset-Lithographie umfassen. Diese Zylinderanordnungen werden selektiv in den entsprechenden Druckeinheiten der Maschine gemäß den geforderten Dimensionen von oben nach unten der zu erzeugenden Geschäftsformulare installiert. Eine Schwierigkeit bei solchen Zylinderanordnungen liegt darin, dass sie das Bestreben haben, die Bahn mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu führen, aufgrund einiger unvermeidbarer Veränderungen im Durchmesser der Druckzylinder, um welche die Bahn über einen bestimmten wesentlichen Winkel gewickelt ist, um hierdurch zu der nächsten Druckeinheit oder zu der nächsten Verarbeitungsstation geführt zu werden. Demzufolge hat sich jedes Mal, wo eine unterschiedliche Zylinderanordnung in irgendeiner der Druckeinheiten installiert ist, die Bahnspannung oftmals zwischen den Druckzylindern dieser Zylinderanordnung und der stromaufwärtigen oder stromabwärtigen Druckeinheit verändert.

Die Bahn-Spannungssteuerung ist noch schwieriger bei Maschinen geworden, die Befeuchtungswasser verwenden, welches eine Bahnverlängerung hervorruft. So wie sich die Bahn verlängert, wenn sie befeuchtet wird, zieht sie sich beim Trocknen zusammen. Die Bahnspannung muss daher individuell in jeder Druckeinheit eingestellt werden und muss geringer in Druckeinheiten gemacht werden, die Befeuchtungswasser nicht erfordern gegenüber den Einheiten, die dies erfordern.

Die japanische Patentveröffentlichung Nr. 4-51456 stellt eine Lösung für die vorstehenden Schwierigkeiten dar und sie schlägt die Maßnahme eines Geschwindigkeitswechslers in jeder Offset-Druckeinheit zur einstellbaren Veränderung der Geschwindigkeit des Druckzylinders unabhängig von dem Plattenzylinder und dem Gummizylinder vor. In einer Geschäftsformularmaschine, die mit einer Gruppe von austauschbaren Druckzylinderanordnungen ausgerüstet ist, erfordert diese bekannte Lösung jedoch, dass alle Zylinderanordnungen für unterschiedliche Geschäftsformulargrößen und unterschiedliche Farbdrucke individuell mit ihren eigenen Geschwindigkeitswechslern versehen sein müssen.

Es sei z. B. angenommen eine Geschäftsformularmaschine mit fünf Offset-Druckeinheiten zum Druck in so vielen unterschiedlichen Farben und zehn Arten von Zylinderanordnungen, die selektiv in jeder Druckeinheit für die Erzeugung von Geschäftsformularen in so vielen unterschiedlichen Größen installiert sind. Diese Maschine, die in der Industrie üblich ist, umfasst bis zu 50 Zylinderanordnungen, wobei jede mit einem Geschwindigkeitswechsler für den Druckzylinder gemäß dem zuvor erwähnten japanischen Patent ausgerüstet sein muss.

Ein anderes Problem lag bei den Antriebssystemen für die Offset-Druckeinheiten bei den Geschäftsformularmaschinen des Standes der Technik vor. Der Druckzylinder einer jeden Druckeinheit ist über den Plattenzylinder und den Gummizylinder angesteuert worden, wobei alle diese Zylinder in Reihe miteinander verzahnt und an die für alle Druckeinheiten gemeinsame Antriebswelle angeschlossen sind. Das Endelement dieser länglichen Antriebskette, d. h. der Druckzylinder ist äußerst ernsthaft durch das sich ergebende Spiel aller miteinander kämmender Zahnräder beeinflusst worden und hat seinerseits nachteilig die Druckgenauigkeit auf der Bahn beeinflusst, die zwischen dem Druckzylinder und dem Gummizylinder wandert.

Zusammenfassung der Erfindung

In Anbetracht der vorstehenden Schwierigkeiten, die bislang in der Technik angetroffen wurden, versucht die vorliegende Erfindung bei einer Offset-Druckmaschine, insbesondere zur Herstellung von Geschäftsformularen, die Rotationsgeschwindigkeit des Druckzylinders unabhängig von dem Plattenzylinder und dem Gummizylinder veränderlich zu machen und somit die Geschwindigkeit einstellbar zu machen, mit der die Papierbahn durch den Druckzylinder für die geeignete Bahnspannung geführt wird, trotz Veränderungen in der Papierdicke, dem Durchmesser des Druckzylinders und anderer Druckbedingungen.

Die Erfindung versucht ebenfalls es möglich zu machen, den Plattenzylinder und den Gummizylinder aus der Drehung herauszunehmen, während der Druckzylinder in der Drehung verbleibt, um die Druckplatte auf dem Plattenzylinder ohne Anhalten der Bahn zu wechseln.

Die Erfindung versucht ebenfalls die vorstehenden Ziele in einer Druckmaschine mit einer Reihe von Druckeinheiten zu erzielen, die jeweils für die Verwendung mit einer Gruppe von austauschbaren Druckzylinderanordnungen für die Erzeugung von Geschäftsformularen unterschiedlicher Größe oder dergleichen ausgelegt ist.

Kurz zusammengefasst betrifft die Erfindung eine Rotations-Offset-Druckmaschine, geeignet unter anderen Anwendungen zur Erzeugung von Geschäftsformularen, umfassend mehrere Offset-Druckeinheiten in einer Reihe, in denen jeweils ein eingefärbtes Bild von einem Plattenzylinder auf einen Gummizylinder gedruckt wird, und sodann auf eine Bahn übertragen wird, die gegen einen Druckzylinder verläuft. Charakteristisch sind zwei Antriebsketten in jeder der Druckeinheiten vorgesehen, eine für den Antrieb des Plattenzylinders und den Gummizylinder und die andere für den Antrieb des Druckzylinders. Eine Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung ist mit der zweiten Antriebskette in jeder der Druckeinheiten verbunden, um einstellbar die Rotationsgeschwindigkeit des Druckzylinders zu verändern.

Somit ist die Rotationsgeschwindigkeit des Druckzylinders durch die Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung einstellbar veränderbar mit einem Minimum an Fehlern und insgesamt unabhängig von dem Plattenzylinder bzw. dem Gummizylinder. Wenn die Rotationsgeschwindigkeit des Druckzylinders so eingestellt wird, kann die Papierbahn, auf die gedruckt wird, unter optimaler Spannung zugeführt werden im Hinblick auf die wahrscheinlichen Veränderungen in der Papierdicke, dem Durchmesser des Druckzylinders und anderen Druckbedingungen.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung nehmen die zwei Antriebsketten die Form von Getriebezügen ein, wobei beide an eine gemeinsame Antriebsquelle, wie z. B. ein Getriebe auf einer Antriebswelle angekoppelt sind, die allen seriellen Druckeinheiten der Maschine gemeinsam ist. Die Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung ist zwischen zwei ausgewählten Zahnrädern der zweiten Antriebskette eingefügt.

Wie festgestellt worden ist, ist es der Druckzylinder, der weitgehendst die Wandergeschwindigkeit der Bahn bestimmt. Da dieser Druckzylinder über einen Getriebezug angetrieben wird, der unterschiedlich von dem ist, der den Plattenzylinder und den Gummizylinder antreibt, kann der Getriebezug für den Druckzylinder kürzer als im Falle des Standes der Technik gemacht werden, wo der Druckzylinder durch den Plattenzylinder und den Gummizylinder angetrieben wird. Angetrieben durch eine geringere Anzahl von Zahnrädern wird somit der Druckzylinder dem entsprechend verminderten Spiel der miteinander kämmenden Zahnräder unterworfen. Die Rotationsgeschwindigkeit des Druckzylinders ist daher genauer steuerbar als zuvor, was die Erzeugung eines Drucks mit höherer Qualität gewährleistet.

Ein zusätzlicher und vielleicht nicht weniger hervorgehobener Vorteil der Erfindung, wie sie zuvor zusammengefasst wurde, liegt in ihren Anwendungen, wo eine Gruppe von austauschbaren Zylinderanordnungen, die jeweils einen Plattenzylinder, einen Gummizylinder und einen Druckzylinder umfassen, selektiv mit der Druckmaschine montiert und von dieser auch abmontiert werden. Solche Zylinderanordnungen sind für die Erzeugung von Geschäftsformularen unterschiedlicher Größe oder dergleichen durch Verwendung von im wesentlichen einer Maschine beabsichtigt. Bei der Installation in der Maschine kommt jede Zylinderanordnung in Antriebseingriff mit den End-Zahnrädern der zwei Antriebsketten, die in die Maschine eingebaut sind. Jede Zylinderanordnung muss nicht die Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung umfassen, da solche Einrichtungen in der Maschine enthalten sind und typischerweise – wie zuvor erwähnt – in die Getriebezüge der zweiten Antriebskette eingefügt sind zur allgemeinen Verwendung durch alle Zylinderanordnungen. Somit können die Druckzylinder aller austauschbaren Zylinderanordnungen mit ihrer Rotationsgeschwindigkeit weit billiger eingestellt werden, als wenn Geschwindigkeits-Wechseleinrichtungen in jede Zylinderanordnung gemäß dem Stand der Technik eingesetzt sind.

Vom Gesichtspunkt der größeren Nützlichkeit und Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung ist es erwünscht, dass die Zylinderanordnungen die keine Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung besitzen, wie dies durch die Erfindung vorgeschlagen wird, bei herkömmlichen Maschinen in Gebrauch gebracht werden, die keine zweite Antriebskette besitzen, zusätzlich zu jenen, die sowohl erste als auch zweite Antriebsketten gemäß der Erfindung besitzen. Maßnahmen werden in Betracht dieser Möglichkeit getroffen, um den Druckzylinder jeder Zylinderanordnung nicht nur von der zweiten Antriebskette antreibbar zu machen, sondern ebenso über den Plattenzylinder und den Gummizylinder dieser Zylinderanordnung. Zur Verwendung der Zylinderanordnungen mit Maschinen, die keine zweite Antriebskette besitzen, kann der Gummizylinder einer jeden Anordnung antriebsmäßig mit dem Druckzylinder verbunden werden vor der Montage der Zylinderanordnung in der Maschine. Die Geschwindigkeit des Druckzylinders wird sodann herkömmlich über den Plattenzylinder und den Gummizylinder eingestellt.

Eine weitere Betrachtung, die gemacht werden muss bei Anwendung der Erfindung, insbesondere bei Geschäftsformularmaschinen zur Verwendung mit austauschbaren Zylinderanordnungen, liegt darin, dass bei der Installierung jeder Zylinderanordnung in der Maschine jeder Druckzylinder eine unterschiedliche Position in bezug auf die stationären Teile der Maschine einnimmt. Das End-Zahnrad der zweiten Antriebskette ist daher in und außer Antriebseingriff mit dem Druckzylinder einer jeden Zylinderanordnung beweglich.

Es wird hiermit ebenfalls ein anderes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung präsentiert, bei welchem Druckplatten ohne Anhalten der Bahn austauschbar gemacht werden. Bei diesem alternativen Ausführungsbeispiel ist die erste Antriebskette an eine erste Antriebsquelle angeschlossen und die zweite Antriebskette ist an eine zweite Antriebsquelle angeschlossen, welche ebenfalls als die Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung dient, wobei ein Beispiel für die zweite Antriebsquelle durch einen Servo-Motor vorgegeben ist. Eine Kupplung ist vorgesehen, um die erste Antriebsquelle an die erste Antriebskette und somit an den Plattenzylinder und den Gummizylinder anzuschließen und von diesen zu trennen. Ferner sind der Gummizylinder und der Druckzylinder jeder Zylinderanordnung relativ in und außer Kontakt miteinander beweglich, indem sie an Rahmeneinrichtungen über exzentrische Lager drehbar gelagert sind.

Somit kann nur der Druckzylinder in Rotation gehalten werden, um die Bahn am laufen zu halten, während der Gummizylinder außer Kontakt mit dem Druckzylinder gehalten und zusammen mit dem Plattenzylinder aus der Drehung gehalten wird. Die Platte auf dem Plattenzylinder kann ausgetauscht werden, während die Bahn kontinuierlich weiter wandert.

Von der oben skizzierten Konstruktion des alternativen Ausführungsbeispieles wird gegenwärtig angenommen, dass sie von besonderem Vorteil ist, wenn sie bei jenen Maschinen angewendet wird, die eine Reihe von Druckeinheiten besitzen, von denen zwei zur alternativen Verwendung beim Druck unterschiedlicher Bilder (z. B. Ladennamen) auf der kontinuierlich laufenden Bahn verwendet werden. Diese zwei Druckeinheiten können jeweils wie vorstehend konfiguriert sein. Während des Betriebs von einer der zwei Einheiten, z. B. beim Druck eines bestimmten Ladennamens auf der laufenden Bahn kann die Platte auf dem Druckzylinder der anderen Druckeinheit ausgetauscht werden, wobei diese irgendeinen anderen Ladennamen trägt. Wenn der erste Ladennamen eine bestimmte Anzahl mal gedruckt worden ist, kann die andere Druckeinheit für den Druck eines zweiten Ladennamens auf der Bahn in Betrieb gesetzt werden. Während des Betriebs dieser zweiten Druckeinheit wird natürlich die zuerst erwähnte Druckeinheit außer Betrieb gehalten, um, falls erforderlich, ihre Druckplatte zu wechseln, wobei diese einen noch weiteren Ladennamen trägt.

Es sei vermerkt, dass solche Plattenwechsel eine Abschaltung der Maschine erfordern. Eine drastische Einschränkung der Abschaltzeit wird insbesondere bei Anwendungen angetroffen, die einen häufigen Plattenwechsel erfordern.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die vorliegende Erfindung sei nun spezifischer anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele derselben beschrieben, wobei Bezug genommen wird auf die beigefügten Zeichnungen, in welchen:

1 eine schematische Darstellung einer vollständigen Geschäftsformular-Herstellmaschine ist, die eine Druckstation umfasst, bei der die vorliegende Erfindung Anwendung findet;

2 eine vergrößerte schematische Darstellung der Druckstation der Maschine von 1 ist, wobei die Druckstation eine Reihe von Offset-Druckeinheiten besitzt, die jeweils gemäß dem neuen Konzept dieser Erfindung aufgebaut sind;

3 eine noch weiter vergrößerte Ansicht ist, die eine der in 2 gezeigten Druckeinheiten in näheren Einzelheiten zeigt;

4 ein Schnitt durch die Ansicht von 3 ist, wobei Teile teilweise weggebrochen sind;

5 eine Ansicht ähnlich zu 3 ist, wobei aber ein alternatives Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt ist;

6 eine Ansicht ähnlich zu 4 ist, wobei aber das Ausführungsbeispiel von 5 gezeigt ist; und

7 ein Diagramm ist, das erläuternd eine mögliche Anwendung des Ausführungsbeispieles der 5 und 6 zeigt.

Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispieles

Von der vorliegenden Erfindung wird angenommen, dass sie am besten bei Mehrfarben-Geschäftsformular-Herstellmaschinen anwendbar ist, wie sie z. B. in 1 gezeigt ist. Die repräsentative Geschäftsformular-Maschine nimmt die Form einer stromlinienförmigen Reihe aus einer Papier-Versorgungsstation 1, einer Druckstation 2, einer Bearbeitungsstation 3 nach dem Druck und einer Faltstation 4 ein. Die Druckstation 2 ist in eine Reihe von Offset-Druckeinheiten 5 zum Druck unterschiedlicher Farbbilder auf der Papierbahn unterteilt, die von der Versorgungsstation 1 zugeführt wird. Obgleich nur drei Druckeinheiten in 1 aus Platzbeschränkungen gezeigt sind, können mehr Druckeinheiten vorgesehen sein, wenn der Druck in mehr als drei Farben erfolgen soll.

Alle Druckeinheiten sind gleich im mechanischen Entwurf und jede umfasst herkömmlich einen Plattenzylinder 6, einen Gummizylinder 7 und einen Druckzylinder 8 zum Druck durch das vertraute lithographische Offset-Verfahren. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Druckstation 2 bzw. auf jede der sie bildenden Druckeinheiten 5 und insbesondere auf das Antriebssystem für die Zylinder 6, 7 und 8 einer jeden Offset-Druckeinheit, was in 1 nicht gezeigt ist.

Die dargestellte Maschine ist ferner entworfen für die Erzeugung von Geschäftsformularen in verschiedenen unterschiedlichen Größen. Zu diesem Zweck besitzen, wie dies in 2 gezeigt ist, die Druckzylinder 6, 7 und 8 die Form von austauschbaren Zylinderanordnungen 5', die jeweils durch ein Paar von Unterrahmen vervollständigt werden, die mit den Rahmen einer jeden Offset-Druckeinheit 5 selektiv montiert und von diesen abmontiert werden können. (Die Anzahl der Druckeinheiten stimmt in den 1 und 2 nicht überein aufgrund des Platzmangels in 1; darüber hinaus spielt aber die Anzahl keine Rolle.)

2 ist ebenfalls erläuternd für das Antriebssystem der Druckstation 2. Bei 10 ist in dieser Figur eine Einführrolle gezeigt, von welcher eine Papierbahn P in die Maschine eingeführt wird. Die Einführrolle 10 wird von einer Antriebswelle 11 über ein Getriebe 12 angetrieben. Dieses selbst ist an eine Antriebsquelle, wie z. B. typischerweise einen nicht gezeigten elektrischen Motor angeschlossen, und die Antriebswelle 11 erstreckt sich über alle Druckeinheiten 5 zum Antrieb derselben über zusätzliche Getriebe 13.

Gemäß den neuen Konzepten dieser Erfindung wird der Plattenzylinder 6 jeder Druckeinheit 5 von einem Getriebe 13 über eine erste Antriebskette 13a angetrieben und der Druckzylinder 8 einer jeden Druckeinheit wird von dem gleichen Getriebe über eine zweite Antriebskette 13b angetrieben, die eine Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung 20 umfasst. Der Gummizylinder 7 wird direkt mit dem Plattenzylinder 6 verzahnt, um hierdurch angetrieben zu werden. Kurz gesagt gibt es zwei parallele Antriebsketten 13a und 13b von ein und demselben Getriebe 13 zu den Zylindern 68 einer jeden Druckeinheit 5. Dieses Getriebe kann daher als eine Quelle zur Rotations-Antriebsbewegung betrachtet werden, soweit die in Betracht gezogene Druckeinheit betroffen ist.

Die zwei Antriebsketten 13a und 13b sind beide in Einzelheiten und in einem vergrößerten Maßstab in den 3 und 4 veranschaulicht. Das Getriebe 13 besitzt eine Ausgangswelle 26a, auf welcher starr ein Zahnrad 26 montiert ist, das mit einem anderen Zahnrad 27 kämmt. Noch ein anderes Zahnrad 28 ist auf der gleichen Welle wie das Zahnrad 27 gelagert und wird zur gemeinsamen Rotation mit diesem gezwungen. Beide Antriebsketten 13a und 13b sind Getriebezüge in konstantem Eingriff mit dem Zahnrad 28.

Noch spezifischer umfasst die erste Antriebskette 13a eine Kette von Zahnrädern 33, 34, 35, 36, 37 und 38. Das Zahnrad 33 kämmt mit dem Zahnrad 28. Das Zahnrad 38 kämmt mit einem Zahnrad 14 auf einem Ansatz an einem der Zapfen 6a des Plattenzylinders 6. Dieses Plattenzylinder-Zahnrad 14 kämmt mit einem Zahnrad 15 auf einem Ansatz von einem der Zapfen 7a des Gummizylinders 7. Das Plattenzylinder-Zahnrad 14 und das Gummizylinder-Zahnrad 15 besitzen den gleichen Durchmesser und die gleiche Anzahl von Zähnen. Somit werden bei der Drehung der Antriebswelle 11 der Plattenzylinder 6 und die Gummizylinder 7 mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen über die Kette von Zahnrädern 2628, 3338 und 14 und 15 angetrieben.

Die Position des Plattenzylinder-Zahnrades 14 in bezug auf das End-Zahnrad 18 des Getriebezuges verbleibt unverändert von einer Zylinderanordnung 5' zu einer anderen. Das Plattenzylinder-Zahnrad 14 sollte daher automatisch in und außer Antriebseingriff mit dem Zahnrad 38 gelangen, wenn irgendeine der austauschbaren Zylinderanordnungen 5' dieser Druckeinheit 5 zu der Druckeinheit hinzumontiert oder abmontiert wird.

Die zweite Antriebskette 13b umfasst eine Kette von Zahnrädern 29, 30, 22, 23, 24 und 25. Das Zahnrad 29 kämmt mit dem Zahnrad 28. Das Zahnrad 25 kämmt mit einem Zahnrad 17 auf einem Ansatz von einem der Zapfen 8a des Druckzylinders 8. Das Druckzylinder-Zahnrad 17 besitzt den gleichen Durchmesser und die gleiche Anzahl von Zähnen wie das Plattenzylinder-Zahnrad 14 und das Gummizylinder-Zahnrad 15.

Das End-Zahnrad 25 der zweiten Antriebskette 13b ist zusammen mit dem unmittelbar stromaufwärtigen Zahnrad 24 drehbar zwischen einem Paar von Schwingarmen 21 abgestützt, welche gemeinsam um die gleiche Achse wie das Zahnrad 23 schwenkbar sind. Dieses Zahnrad 23 kämmt mit dem Zahnrad 24, welches koaxial zu dem End-Zahnrad 25 ist und gemeinsam mit diesem drehbar ist. Ein lineares Stellglied, wie z. B. ein durch ein Fluid betätigter Zylinder, vorzugsweise ein Luftzylinder 19, ist betriebsmäßig zwischen einem der Schwingarme 21 und einem stationären Teil der Maschine angeschlossen, um die Schwingarme zu schwingen und das Zahnrad 25 in und außer positivem Eingriff mit dem Druckzylinder-Zahnrad 17 zu bringen. Bei 17a und 25a sind Träger erkennbar, die mit den Zahnrädern 17 und 25 befestigt sind, um sie an einer relativen axialen Verschiebung zu hindern und sie miteinander im Eingriff zu halten.

Es wird als wünschenswert angesehen, dass der Druckzylinder 8 nicht nur über die zweite Antriebskette 13b, sondern ebenso über die erste Antriebskette 13a antreibbar ist, d. h. über das Plattenzylinder-Zahnrad 14 und das Druckzylinder-Zahnrad 15. Somit ist als ein untergeordnetes Merkmal der Erfindung ein zweites Druckzylinder-Zahnrad 16, besser in 4 erkennbar, über Lager 16a auf dem gleichen Druckzylinder-Zapfenansatz wie das ersterwähnte Druckzylinder-Zahnrad 17 montiert. Das zweite Druckzylinder-Zahnrad 16 ist daher relativ zu dem Druckzylinder 8 rotierbar, während das erste Druckzylinder-Zahnrad 17 dies nicht ist, so dass das zweite Zahnrad 16 nachstehend als das drehbare Druckzylinder-Zahnrad bezeichnet wird und das erste Zahnrad 17 als das nicht-drehbare Druckzylinder-Zahnrad bezeichnet wird. Das drehbare Druckzylinder-Zahnrad 16 kämmt mit dem Gummizylinder-Zahnrad 15, obgleich die Drehung dieses Zahnrades 15 normalerweise nicht auf den Druckzylinder 8 übertragen wird. Beide Druckzylinder-Zahnräder 16 und 17 besitzen den gleichen Durchmesser und die gleiche Anzahl an Zähnen.

Verschraubt erstreckt sich exzentrisch durch das nicht-drehbare Druckzylinder-Zahnrad 17 ein Verriegelungsstift 18 beweglich in und außer positivem Eingriff mit einer Vertiefung 16b, die exzentrisch in das drehbare Druckzylinder-Zahnrad 16 eingeschnitten ist. Somit wird der Druckzylinder 8 von dem Gummizylinder-Zahnrad 15 angetrieben, wenn der Verriegelungsstift 18 in die Vertiefung 16b eingreift, und er wird von der zweiten Antriebskette 13b angetrieben, wenn der Verriegelungsstift sich außer Eingriff mit der Vertiefung befindet. Allgemein gesprochen muss jedoch das drehbare Druckzylinder-Zahnrad 16 nicht notwendigerweise mit dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 17 verriegelt sein, um die Drehung des Gummizylinder-Zahnrades 15 auf den Druckzylinder 8 zu übertragen; alles, was zu diesem Zweck erforderlich ist, besteht darin, dass das drehbare Druckzylinder-Zahnrad gegen Drehung in bezug auf den Druckzylinder verriegelt ist.

Unter besonderer Bezugnahme auf 4 umfasst die Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung 20 einen harmonischen Geschwindigkeitswechsler 20a von herkömmlichem Entwurf, der unter dem Handelsnamen „Harmonic Drive" vermarktet wird, welcher zwischen den koaxialen Zahnrädern 20 und 23 der zweiten Antriebskette 13b installiert ist. Der Harmonic Drive-Geschwindigkeitswechsler 20a besitzt etwas, was als Bahn-Generatorzahnrad 31 bekannt ist, welches mit einem Ritzel 32a auf der Ankerwelle eines elektrischen Geschwindigkeits-Steuermotors 32 kämmt, der eine zusätzliche Komponente der Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung 20 bildet. Die Geschwindigkeit des Zahnrades 23, welches auf der Ausgangsseite des harmonischen Antriebes 20a liegt, ist veränderbar durch Änderung der Geschwindigkeit des „Bahn-Generatorzahnrades" 31 durch Einstellung der Geschwindigkeit des Motors 32.

Bei Verwendung der Mehrfarben-Offset-Druckmaschine der vorstehend bevorzugten Konstruktion können geeignete Zylinderanordnungen 5' entsprechend der Größe der herzustellenden Geschäftsformulare ausgewählt und in jeder Druckeinheit 5 installiert werden. Wie aus 3 verständlich wird, kommt das Plattenzylinder-Zahnrad 14 jeder Zylinderanordnung 5' in kämmenden Eingriff mit dem End-Zahnrad 38 der ersten Antriebskette 13a bei der Installation dieser Zylinderanordnung in einer Druckeinheit 5. Es versteht sich, dass der Verriegelungsstift 18 auf dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 17 sich nun außer Eingriff mit der exzentrischen Vertiefung 16b in dem drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 16 befindet, was seine Drehung in bezug auf den Druckzylinder 8 gestattet. Obgleich die Drehung des Plattenzylinder-Zahnrades 14 dem Gummizylinder-Zahnrad 15 und somit dem drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 16 mitgeteilt wird, gibt es demzufolge keine Drehmomentübertragung von diesem Zahnrad 16 zu dem Druckzylinder 8.

Die Position des Plattenzylinder-Zahnrades 14 in bezug auf die erste Antriebskette 13a bleibt, wie zuvor gesagt, unverändert von einer Zylinderanordnung 5' zu einer anderen, so dass das Plattenzylinder-Zahnrad 14 automatisch in Eingriff mit dem End-Zahnrad 38 der ersten Antriebskette gelangt. Die nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnräder 17 der verschiedenen Zylinderanordnungen 5 nehmen unterschiedliche Positionen entsprechend der Größe der herzustellenden Geschäftsformulare ein. das End-Zahnrad 25 der zweiten Antriebskette 13b ist daher an dem Paar von Schwingarmen 21 zur Winkelverschiebung mit diesen gelagert. Diese Schwingarme sind beweglich durch den Luftzylinder 19, um das End-Zahnrad 25 in Eingriff mit dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 17 unabhängig von seiner veränderlichen Position zu bringen. Der Leistungsfluss zu dem End-Zahnrad 25 wird nicht unterbrochen trotz einer solchen Winkelverschiebung desselben, da die Schwingarme 21 um die Achse des Zahnrades 23 schwenken, mit welchem das End-Zahnrad über das Zahnrad 24 in Eingriff verbleibt.

Beim Eingriff wie zuvor des Plattenzylinder-Zahnrades 14 und des nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrades 17 mit den entsprechenden Antriebsketten-Zahnrädern 25 und 38 wird die Drehung des Ausgangselementes des Getriebes 13 auf den Plattenzylinder 6 und somit auf den Gummizylinder 7 über die erste Antriebskette 13a übertragen und auf den Druckzylinder 8 über die zweite Antriebskette 13b. Wie gefordert, kann der Harmonic Drive-Geschwindigkeitswechsler 20a über den Geschwindigkeits-Steuermotor 32 betätigt werden, um den Druckzylinder 8 zur Drehung mit einer optimalen Geschwindigkeit zu veranlassen und die Papierbahn P mit der geeigneten Spannung zuzuführen.

Es sei vermerkt, dass die Drehgeschwindigkeit des Druckzylinders 8 total unabhängig von derjenigen des Plattenzylinders 6 und des Gummizylinders 7 veränderlich ist. Da die Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung 20 kompakt in der zweiten Antriebskette 13b enthalten ist, muss darüber hinaus keine der austauschbaren Zylinderanordnungen 5' solche Einrichtungen wie die zweite Antriebskette 13b sowie die erste Antriebskette 13a umfassen, da sie permanent in jeder Druckeinheit zur gemeinsamen Verwendung durch alle Zylinderanordnungen montiert sind.

Als ein zusätzlicher Vorteil können die Zylinderanordnungen 5', die gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut sind, bei herkömmlichen Maschinen verwendet werden, die nicht die zweite Antriebskette 13b, sondern nur die erste Antriebskette 13a in jeder Druckeinheit besitzen. Der Druckzylinder 8 einer jeden Zylinderanordnung 5' muss in diesem Fall über die erste Antriebskette 13a angetrieben werden. Der Verriegelungsstift 18 an dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 17 kann daher in die Vertiefung 16b in dem drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 16 angetrieben werden, um dasselbe gegen Drehung in bezug auf den Druckzylinder 8 zu verriegeln. Der Druckzylinder 8 wird sodann durch das Druckzylinder-Zahnrad 15 über das verriegelte Druckzylinder-Zahnrad 16 angetrieben.

Bezug sei nunmehr genommen auf die 5 und 6 zur Darstellung eines alternativen Ausführungsbeispieles der Erfindung. Dieses zweite Ausführungsbeispiel besitzt ebenfalls zwei Antriebsketten, die mit 13a' und 13b' bezeichnet sind, um die austauschbaren Zylinderanordnungen in jeder Offset-Druckeinheit anzusteuern, aber entgegen dem zuerst offenbarten Ausführungsbeispiel ist jede Antriebskette an eine unterschiedliche Antriebsquelle angeschlossen.

Wie besser in 5 erkennbar, umfasst die erste Antriebskette 13a' eine Kette von Zahnrädern 2628 und 3338, durch welche ein Antriebsdrehmoment von dem Getriebe 13' auf das Plattenzylinder-Zahnrad 14 übertragen wird. Das Endelement 38 dieses Getriebezuges gelangt automatisch in Eingriff mit dem Plattenzylinder-Zahnrad 14, wenn irgendeine der austauschbaren Zylinderanordnungen 5' in der Druckeinheit 5 installiert wird.

Entgegen dem Getriebe 13 des vorhergehenden Ausführungsbeispieles besitzt das Getriebe 13' eine eingebaute Kupplung 41 zur Ein- und Ausschaltung der Leistungsübertragung von der Antriebswelle 11 zu dem Plattenzylinder-Zahnrad 14 über die erste Antriebskette 13a'. Ein Handhebel 42 ist an dem Getriebe 13' vorgesehen zur manuellen Ausführung der Ein- und Ausschaltung. Obgleich sie selbst ähnlich im Aufbau zu ihrem vorangehenden Gegenstück 13a ist, unterscheidet sich somit die erste Antriebskette 13a' dadurch, dass sie von ihrer Antriebsquelle abtrennbar ist.

Unter spezieller Bezugnahme auf 6 ist die zweite Antriebskette 13b' weitgehendst modifiziert und umfasst nur drei Zahnräder 23, 24 und 25 zur Leistungsübertragung von einem elektrischen Motor 43 mit veränderlicher Geschwindigkeit zudem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 17. Dieser Motor 43 soll nicht nur als Antriebsquelle für den Druckzylinder 8 dienen, sondern ebenfalls als Geschwindigkeitswechsler zur einstellbaren Veränderung seiner Rotationsgeschwindigkeit, um die Bahn unter einer geeigneten Spannung im Hinblick auf solch variable Faktoren zuzuführen, wie z. B. der Durchmesser des Druckzylinders in jeder Zylinderanordnung, die Dicke des verwendeten Papiers und die Verwendung bzw.

Nichtverwendung von Befeuchtungswasser. Der Servo-Motor ist momentan zur Verwendung als Druckzylinder-Antriebsmotor 43 empfohlen und erfüllt diese Anforderungen.

Direkt gelagert auf der Ankerwelle 23a des Druckzylinder-Antriebsmotors 43 kämmt das Zahnrad 23 mit dem Zahnrad 24, welches koaxial mit dem Zahnrad 25 gekoppelt ist zur gemeinsamen Drehung mit diesem. Das Zahnrad 25 kämmt mit dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 17. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel sind die koaxialen Zahnräder 24 und 25 beide drehbar durch den Schwingarm 21 abgestützt zur Winkelverschiebung um die Achse des Zahnrades 23. Der Druckzylinder 8 ist mit dem drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 16 zusätzlich zu dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 17 versehen. Das drehbare Druckzylinder-Zahnrad 16 kämmt mit dem Gummizylinder-Zahnrad 15 und kann gegen Drehung in bezug auf den Druckzylinder 8 durch den Verriegelungsstift 18 verriegelt werden.

Vorzugsweise sind, wie in 6 dargestellt, die Zapfen 7a und 8a des Gummizylinders 7 und des Druckzylinders 8 in exzentrischen Hülsenlagern 44 und 45 entsprechend gelagert, welche ihrerseits an gegenüberliegenden Rahmenwänden der Zylinderanordnung 5' drehbar gelagert sind. Somit sind der Gummizylinder 7 und der Druckzylinder 8 in und außer Kontakt miteinander beweglich durch Drehung der exzentrischen Lager 44 und 45 in bezug auf die Rahmenwände durch irgendein passendes Mittel, wie z. B. fluidbetätigte Zylinder, Schneckengetriebe oder Zahnstangen/Ritzel-Mechanismen. Ungeachtet der Darstellung in 6 kann jedoch nur einer der zwei Zylinder 7 und 8 aufeinander zu- und voneinander wegbewegt werden.

Beim Betrieb des Ausführungsbeispieles in den 5 und 6 kann der Handhebel 42 des Getriebes 13' betätigt werden, um die Kupplung 41 in Eingriff zu bringen, die in das Getriebe eingebaut ist. Das Ausgangsdrehmoment des Getriebes 13' wird sodann auf das Plattenzylinder-Zahnrad 14 über die erste Antriebskette 13a' übertragen, was zur gemeinsamen Drehung des Plattenzylinders 6 und des Gummizylinders 7 über die miteinander kämmenden Zahnräder 14 und 15 führt.

Der Druckzylinder 8 wird andererseits von dem Druckzylinder-Antriebsmotor 43 über die modifizierte zweite Antriebskette 13b' angetrieben. Die Geschwindigkeit des Motors 43 kann eingestellt werden, um die Drehung des Druckzylinders 8 mit derjenigen des Gummizylinders 7 zu synchronisieren und ferner die durch den Druckzylinder zuzuführende Papierbahn unter der geeigneten Spannung zuzuführen.

Es versteht sich, dass bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel ebenfalls eine Gruppe von austauschbaren Zylinderanordnungen 5' für jede Druckeinheit vorbereitet ist, um sie selektiv entsprechend der Größe der herzustellenden Geschäftsformulare zu benutzen. Da der Druckzylinder 8 eine unterschiedliche Position bei der Installierung einer jeden solchen Zylinderanordnung einnimmt, kann der Luftzylinder 19 ausgeschoben oder zurückgezogen werden, um das End-Zahnrad 25 der zweiten Antriebskette 13b' in Antriebseingriff mit dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad 17 zu bringen.

Der Plattenzylinder 6 und der Gummizylinder 7 werden beide außer Drehung gebracht, wenn die Getriebekupplung 41 außer Eingriff gebracht wird. Der Druckzylinder 8 wird außer Drehung gebracht durch Anhalten des Druckzylinder-Motors 43.

Angetrieben von seiner eigenen Antriebsquelle 43 kann der Druckzylinder 8 in Drehung gehalten werden, während der Plattenzylinder 6 und der Gummizylinder 7 sich außer Drehung befinden. Zu diesem Zweck kann der Gummizylinder 7 und der Druckzylinder 8 außer Kontakt miteinander bewegt werden, indem eines oder beide exzentrischen Lager 44 und 45 relativ zu den Rahmenwänden der Zylinderanordnung 5' gedreht werden. Durch alleinigen Antrieb des Druckzylinders 8 kann die Papierbahn am Laufen gehalten werden, während sich der Plattenzylinder 6 und der Gummizylinder 7 außer Drehung befinden, was den Austausch der Druckplatte 46 auf dem Plattenzylinder 6 gestattet.

Die Nützlichkeit dieses Ausführungsbeispieles wird besser aus einem Studium der 7 verstanden, welche vier Offset-Druckeinheiten 51, 52, 53 und 54 zeigt, die für die Erzeugung von Geschäftsformularen aufeinander ausgerichtet sind. Die ersten zwei Druckeinheiten 51 und 52 dienen dem Druck von Bildern mit zwei Farben und die letzten zwei Druckeinheiten 53 und 54 dienen dem selektiven Druck unterschiedlicher Ladennamen. Es versteht sich, dass wenigstens diese zwei Druckeinheiten 53 und 54 jeweils wie zuvor in bezug auf die 5 und 6 beschrieben aufgebaut sind.

Es sei angenommen, dass Geschäftsformulare durch diese Maschine der 7 in vorgeschriebenen Anzahlen von Sätzen zu erzeugen sind, die jeweils einen unterschiedlichen Ladennamen, wie z. B. A, B und C tragen. Die Papierbahn P kann zunächst durch die Maschine eingefädelt werden, wie dies in 7 dargestellt ist und zwischen dem Gummizylinder 7 und dem Druckzylinder 8 in jeder Druckeinheit verlaufen. Wenn eine Druckplatte, die den Ladennamen A trägt, mit dem Plattenzylinder 6 der dritten Druckeinheit 53 montiert ist, können der Gummizylinder 7 und der Druckzylinder 8 dieser Druckeinheit gegeneinander gehalten werden, indem die exzentrischen Lager 44 und 45 in 6 gedreht werden und alle Zylinder 6, 7 und 8 der dritten Druckeinheit können von den zwei Antriebsquellen über die entsprechenden Antriebsketten 13a' und 13b' angetrieben werden.

Der Gummizylinder 7 und der Druckzylinder 8 der vierten Druckeinheit 54 können andererseits auseinandergehalten werden und der Druckzylinder 8 dieser Druckeinheit 54 kann von dem elektrischen Motor 43 über die zweite Antriebskette 13b' angetrieben werden, um die Bahn P gegen die nächste Verarbeitungsstation zu führen. Sowohl der Plattenzylinder 6 als auch der Gummizylinder 7 der vierten Druckeinheit 54 kann außer Drehung gehalten werden durch Endkopplung des Getriebes 13'.

Durch die Druckeinheiten 5154 durch alle ihre Druckzylinder 8 geführt wird die Bahn mit den Bildern durch die ersten zwei Druckeinheiten 51 und 52 bedruckt und mit dem Ladennamen A durch die dritte Druckeinheit 53. Während dem Verlauf eines solchen Druckes der Geschäftsformulare für den Laden A kann die Druckplatte, die den Ladennamen B trägt, auf dem Plattenzylinder 6 montiert werden, der außer Rotation gebracht worden ist, indem derselbe manuell für die vierte Druckeinheit 54 gedreht wird. Ferner kann, falls erforderlich, der Gummi auf dem Gummizylinder 7 dieser Druckeinheit 54 von Farbe und anderem Fremdmaterial reingewaschen werden.

Bei Vervollständigung des Druckes der festgelegten Anzahl von Geschäftsformularen mit dem Ladennamen A können der Gummizylinder 7 und der Druckzylinder 8 der dritten Druckeinheit 53 voneinander wegbewegt werden, der Plattenzylinder 6 und der Gummizylinder 7 außer Drehung gebracht werden, und nur der Druckzylinder 8 in Drehung gehalten werden. Ferner können der Gummizylinder 7 und der Druckzylinder 8 der vierten Druckeinheit 54, in welcher die Druckplatte mit der Ladennamen B wie zuvor mit dem Plattenzylinder 6 montiert worden ist, über die laufende Bahn gegeneinander bewegt werden. Der Kupplungshebel 42 an dem Getriebe 13' kann in Eingriff gebracht werden, um den Plattenzylinder 6 und den Gummizylinder 7 über die erste Antriebskette 13a' anzutreiben.

Nunmehr werden auf der Bahn P, die kontinuierlich durch die Maschine geführt worden ist, die Bilder durch die ersten zwei Druckeinheiten 51 und 52 und der Ladennamen B durch die vierte Druckeinheit 54 gedruckt. Während des Fortganges eines solchen Druckes kann die Druckplatte auf dem Plattenzylinder 6 der dritten Druckeinheit 53, die außer Rotation seit der Vervollständigung des Druckes der Geschäftsformulare mit dem Ladennamen A gehalten worden ist, durch jene ersetzt werden, die den Ladennamen C trägt, indem der Zylinder von Hand gedreht wird. Zur gleichen Zeit kann der Gummi auf dem Gummizylinder 7 dieser Druckeinheit 53 erforderlichenfalls gereinigt werden.

Bei Vervollständigung des Druckes der vorgegebenen Anzahl von Geschäftsformularen mit dem Ladennamen B kann die vierte Druckeinheit 54 außer Betrieb gesetzt werden, um den Druck des Ladennamens B anzuhalten und es kann die dritte Druckeinheit 53 erneut in Betrieb gesetzt werden, um den Ladennamen C zu drucken. Die Einzelheiten der Betätigung, die bei einer solchen Umschaltung von dem Ladennamen B auf den Ladennamen C beteiligt sind, sind verwandt zu jenen, die zuvor im Zusammenhang mit der Umschaltung von dem Ladennamen A auf den Ladennamen B wiedergegeben wurden.

Es wird nunmehr klar, warum die letzten zwei Druckeinheiten 53 und 54 der vier Druckeinheiten 5154 in 7 jeweils gemäß den Lehren der 5 und 6 aufgebaut sind, wobei der Plattenzylinder 6 und der Druckzylinder 8 aus unterschiedlichen Quellen 13' und 43 über die unterschiedlichen Antriebsketten 13a' und 13b' angetrieben werden und wobei der Gummizylinder 7 und der Druckzylinder 8 in und außer Kontakt miteinander beweglich gemacht werden. Diese Art von Mehrfarben-, Mehrbild-Druckmaschine wird in der Leistung in großem Umfang verbessert, da eines oder mehrere Bilder ohne Anhalten der Bahn veränderbar gemacht werden.

Obgleich die vorliegende Erfindung sehr speziell gezeigt und beschrieben worden ist, und für Mehrfarben-Geschäftsformularmaschinen angepasst ist, ist nicht erwünscht, dass die Erfindung durch die genauen Einzelheiten der Zeichnungen oder der Beschreibung derselben beschränkt wird. Eine Vielzahl von Modifikationen, Veränderungen und Anpassungen der Erfindung ergeben sich von selbst dem Fachmann auf dem Gebiet der Drucktechnik auf der Grundlage dieser Offenbarung. Während z. B. die beispielhaften Druckmaschinen zur Verwendung mit austauschbaren Zylinderanordnungen beabsichtigt sind, kann die Erfindung in gleicher Weise für Maschinen wohl geeignet sein, die nicht-ersetzbare Druckzylinder besitzen. In diesem Fall können jedoch die End-Zahnräder 38 und 25 der Antriebsketten 13a oder 13a' und 13b oder 13b' in konstantem Eingriff mit dem Plattenzylinder-Zahnrad 14 und dem Druckzylinder-Zahnrad 17 sein. Der fluidbetätigte Zylinder 19 und die zugeordneten Mittel zur Bewegung des Zahnrades 25 in Eingriff mit dem Druckzylinder-Zahnrad 17 können unterdrückt werden.


Anspruch[de]
  1. Rotations-Offset-Druckmaschine, geeignet unter anderen Anwendungen zur Erzeugung von Geschäftsformularen, umfassend mehrere Offset-Druckeinheiten in einer Reihe, in denen jeweils ein eingefärbtes Bild von einem Plattenzylinder (6) auf einen Gummizylinder (7) gedruckt wird und sodann auf eine Bahn (P) übertragen wird, die gegen einen Druckzylinder (8) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Druckeinheiten umfasst eine erste Antriebskette (13a oder 13a') zum Antrieb des Plattenzylinders (6) und des Gummizylinders (7), eine zweite Antriebskette (13b oder 13b') zum Antrieb des Druckzylinders, und eine Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung (20 oder 43), die mit der zweiten Antriebskette verbunden ist, um einstellbar die Rotationsgeschwindigkeit des Druckzylinders zu verändern.
  2. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebskette (13a) und die zweite Antriebskette (13b) beide mit einer gemeinsamen Antriebsquelle (13) verbunden sind.
  3. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebskette (13a) und die zweite Antriebskette (13b) beide Zahnrädersätze sind, und dass die Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung (20) zwischen zwei ausgewählten Zahnrädern (22 und 23) der zweiten Antriebskette eingesetzt ist.
  4. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 1, wobei der Plattenzylinder (6), der Gummizylinder (7) und der Druckzylinder (8) Teile von jeweils einer Gruppe von austauschbaren Zylinderanordnungen (5') bilden, die selektiv der Druckmaschine hinzumontiert oder von dieser abmontiert werden können, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Plattenzylinder-Zahnrades (14), das gemeinsam mit dem Plattenzylinder (6) rotierbar ist und in der Lage ist, mit der ersten Antriebskette (13a) in Antriebseingriff zu gelangen, eines Gummizylinder-Zahnrades (15), das gemeinsam mit dem Gummizylinder (7) rotierbar ist und mit dem Plattenzylinder-Zahnrad kämmt, eines nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrades (17), das gemeinsam mit dem Druckzylinder (8) rotierbar ist und in der Lage ist, mit der zweiten. Antriebskette (13b) in Antriebseingriff zu gelangen, eines drehbaren Druckzylinder-Zahnrades (16) koaxial zu dem Druckzylinder und kämmend mit dem Gummizylinder-Zahnrad, und von Mitteln (16b, 18) zum Verriegeln des drehbaren Druckzylinder-Zahnrades gegen Drehung in bezug zu dem Druckzylinder und zur Entriegelung des drehbaren Druckzylinder-Zahnrades von dem Druckzylinder.
  5. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsmittel einen Verriegelungsstift (18) umfassen, der exzentrisch an dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad (17) montiert ist, zur Bewegung in und außer Verriegelungseingriff mit dem drehbaren Druckzylinder-Zahnrad (16).
  6. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Antriebskette (13b) ein End-Zahnrad (25) umfasst, das in und außer Antriebseingriff mit dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad (17) von jeder der austauschbaren Zylinderanordnungen (5') beweglich ist.
  7. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das End-Zahnrad (25) der zweiten Antriebskette (13b) an einer Stützeinrichtung (21) gelagert ist zur Winkelverschiebung um die Achse eines anderen in der zweiten Antriebskette enthaltenen Zahnrades (23), und dass ein Schubantrieb (19) an der Stützeinrichtung montiert ist zur Bewegung des End-Zahnrades (25) in und außer Antriebseingriff mit dem nicht-drehbaren Druckzylinder-Zahnrad (17) von jeder der austauschbaren Zylinderanordnungen (5').
  8. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer von dem Gummizylinder (7) oder dem Druckzylinder (8) in und außer Kontakt mit dem anderen beweglich gemacht ist und dass Mittel (41, 42) vorgesehen sind zum Verbinden und Trennen der ersten Antriebskette (13a') mit und von einer Antriebsquelle (13') für den Plattenzylinder (6) und den Gummizylinder (7).
  9. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummizylinder (7) und der Druckzylinder (8) über exzentrische Lager (44, 45) an einer Rahmeneinrichtung drehbar gelagert sind zur Relativbewegung in und außer Kontakt miteinander.
  10. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzelchnet, dass die erste Antriebskette (13a') mit einer ersten Antriebsquelle (13') verbunden ist und dass die zweite Antriebskette (13b') mit einer zweiten Antriebsquelle (43) verbunden ist, die als Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung dient.
  11. Rotations-Offset-Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeits-Wechseleinrichtung einen Motor (43) mit veränderbarer Geschwindigkeit umfasst, der mit der zweiten Antriebskette (13b') zum Antrieb des Druckzylinders verbunden ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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