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Dokumentenidentifikation DE20318532U1 27.05.2004
Titel Magnetische Haltevorrichtung für flache Objekte
Anmelder Ertel, Christian, 76133 Karlsruhe, DE
DE-Aktenzeichen 20318532
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.05.2004
Registration date 22.04.2004
Application date from patent application 29.11.2003
IPC-Hauptklasse G09F 7/18

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Magnetische Haltevorrichtungen (Magnettafeln) üblicher Bauart weisen eine größere Platte aus magnetisierbarem Material und einzelne Magnete auf. Die zu befestigenden Objekte werden mittels magnetischer Haftkraft zwischen der Platte und einem der mehreren Magneten gehalten. Die Magnete und somit die zu befestigenden Objekte können nur auf dieser Platte positioniert werden. Herkömmliche Pins / Befestigungsnadeln sind frei positionierbar. Die zu befestigenden Objekte werden durch eine Perforation, durch welche der Pin gesteckt wird, festgehalten. Das zu befestigende Objekt kann auf dem Stift des Pins zwischen Wand und Kopf des Pins verrutschen, falls dazwischen ein Abstand besteht.

Problem

Der in Schutranspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Haltevorrichtung insbesondere für Zeichnungen, Fotoabzüge aber auch andere flache Objekte zu schaffen, die das zu befestigende Objekt nicht beschädigt und frei positionierbar ist.

Lösung

Dieses Problem wird mit den in Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Erreichte Vorteile

Mit der Erfindung wird erreicht, daß flache Objekte, wie z. B. Zeichnungen, Fotoabzüge, usw., wieder ablösbar befestigt werden können, ohne dabei beschädigt zu werden, wie z. B. durch Perforation oder Klebstoffe. Ganz allgemein läßt sich die Fixierung (1) der Haltevorrichtung auf einem dafür geeigneten Untergrund frei positionieren. Diese Fixierung (1) kann eine magnetisierbare Kontaktfläche (2) in Verbindung mit einer Schraube, einem Nagel, einem Pin, einer Niete oder einem Klebepunkt sein, um verschiedensten Untergründen gerecht zu werden.

Weitere Ausgestaltung der Endung

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutranspruch 2 angegeben.

Die Weiterbildung nach Schutzanspruch 2 für das Anbringen eines flachen Objektes ermöglicht einen bestimmbaren Abstand des zu befestigenden Objektes zur Wand, indem die Erfindung nach Schutzanspruch 2 (Abstandhalter) auf die gewünschte Länge gebracht wird, dann über den Stift (5) der Fixierung (1) geschoben wird und somit eine Orientierung in Form eines spürbaren Widerstands bei der Anbringung der Fixierung (1) darstellt.

Dies ermöglicht, z. B. im Bereich der Kunst, neue Präsentationsmöglichkeiten, wie z. B. das räumliche Hervorheben von Exponaten, oder Schattenwurf (6, Anlage III).

Beschreibung der Ausführungsbeispiele ( siehe Anlage III )

1) Haltevorrichtung nach Schutzanspruch 1, bestehend aus einer Fixierung (1), die aus einer Kontaktfläche aus magnetisierbarem Material (2) und einem Stift (4) besteht, und einem Magneten (3).

2) Wie 1, jedoch mit Abstandhalter (5)

3) Abstandhalter (5) aus schneidbarem Material

4) Querschnitt einer Wandmontage ohne Abstandhalter

5 ) Querschnitt einer Wandmontage mit Abstandhalter (5)

6 ) Perspektivisch vorderseitige Ansicht einer Wandmontage mit vier Haltevorrichtungen laut Schutzanspruch 1 mit jeweils einem Abstandhalter laut Schutzanspruch 2, ein Blatt Papier haltend

7) Perspektivisch rückseitige Ansicht einer Haltevorrichtung laut Schutzanspruch 1, ein Blatt Papier haltend


Anspruch[de]
  1. Magnetische Haltevorrichtung für flache Objekte (wie z.B. Zeichnungen, Fotoabzüge, etc.), die eine Fixierung und einen Magneten aufweist dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierung (1) eine Kontaktfläche (2) aus magnetischem Material aufweist, die in ihren Abmessungen denen des dazugehörigen Magneten (3) ähnlich ist und das zu befestigende Objekt mittels magnetischer Haftkraft zwischen der Kontaktfläche der Fixierung und dem Magneten gehalten wird und die Fixierung frei positionierbar ist.
  2. Haltevorrichtung nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstandhalter (5) über den Stift (4) der Fixierung (1) zu stülpen ist, der eine Röhrenform aufweist und dessen Innendurchmesser dem Durchmesser des Stiftes (5) entspricht und aus einem schneidbaren Material, wie z.B. Polyethylen, besteht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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