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Dokumentenidentifikation DE69726122T2 27.05.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000881143
Titel WASSERSTRAHLANTRIEBSVORRICHTUNG FÜR WASSERFAHRZEUGE
Anmelder Ishigaki Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder ISHIGAKI, Eiichi, Kagawa 762, JP
Vertreter Hoefer & Partner, 81545 München
DE-Aktenzeichen 69726122
Vertragsstaaten CH, DE, DK, FI, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.12.1997
EP-Aktenzeichen 979461365
WO-Anmeldetag 08.12.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/JP97/04482
WO-Veröffentlichungsnummer 0098025815
WO-Veröffentlichungsdatum 18.06.1998
EP-Offenlegungsdatum 02.12.1998
EP date of grant 12.11.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.05.2004
IPC-Hauptklasse B63H 11/08

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wasserstrahlantriebsvorrichtung, ausgelegt zum Einbau in ein Schiff, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche Vorrichtung ist aus JP06286692 bekannt.

Stand der Technik

Bis heute war eine Wasserstrahlantriebsvorrichtung bekannt, wie sie z. B. in der japanischen Patentoffenlegung Nr. 5-270486 offenbar ist, mit welcher Wasser von einer Ansaugöffnung in einem Boden eines Schiffs angesaugt wird, das angesaugte Wasser durch ein horizontales Pumpenrad einer Pumpe, die oberhalb der Wasseroberfläche liegt, unter Druck gesetzt wird und das Wasser zu einer Position in der Rückseite eines Hecks des Schiffs ausgestoßen wird, so dass das Schiff angetrieben wird. Eine weitere Wasserstrahlantriebsvorrichtung wurde z. B. in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 7-117076 offenbart, welche ein spiralförmiges Gehäuse umfasst, das horizontal angeordnet ist und mit dem ein Pumpenrad gedreht wird, um Wasser, das von einer Position unterhalb des Bodens des Schiffes angesaugt wird, spiralförmig zu verwirbeln, um so einen verwirbelten Wasserstrahl zur rückwärtigen Position auszustoßen.

Die in der japanischen Patentoffenlegung Nr. 5-270486 offenbarte Wasserstrahlantriebsvorrichtung weist jedoch den Aufbau auf, dass das Pumpenrad der Pumpe oberhalb der Wasseroberfläche liegt. Wenn das Schiff zu fahren beginnt, muss deshalb der innere Bereich eines Pumpengehäuses einen Unterdruck aufweisen, um Wasser unterhalb der Wasseroberfläche zur Position des Pumpenrades anzuheben. Somit besteht eine Befürchtung bezüglich einer Schwierigkeit, einfach zu starten.

Da das Pumpenrad getrennt vom Boden des Schiffes angeordnet ist, ist ein Durchgang in einem Ansaugbereich des Pumpenrades zu lang, ein langes tatsächliches Anheben zum Pumpenrad ist erforderlich und großer Widerstand wird im Ansaugbereich erzeugt. Deshalb tritt ein Hohlsog auf, wenn das Schiff mit hoher Geschwindigkeit fährt.

Da die Antriebsvorrichtung am Schiff an den Ansaug- und Ausgabebereichen befestigt ist, damit der Ansaugbereich am Boden des Schiffes gelagert wird und der Ausgabebereich am Heck gelagert wird, kann ein Verfahren, um eine Hauptwelle des Pumpenrades und die Achse einer Antriebswelle eines Motors miteinander übereinstimmen zu lassen, nicht leicht durchgeführt werden. Eine Abweichung zwischen den zwei Wellen muss durch ein Spiel absorbiert werden, das realisiert wird durch Befestigen eines Vorsprungbereichs und des Hecks zueinander, so dass das bisschen Spiel vorhanden ist. Wenn die zwei Achsen mit einer Exzentrizität miteinander verbunden sind, wird die horizontal angeordnete Hauptwelle durch das Gewicht des Pumpenrades abgelenkt und Schwingungen des Motors werden auf die Hauptwelle übertragen. Deshalb wird das drehende Pumpenrad zum Boden des Pumpengehäuses gebracht, wodurch ein Verschleiß des Pumpenrades verursacht wird. Somit besteht die Befürchtung, dass ein nachteiliger Einfluss auf den Wirkungsgrad der Pumpe ausgeübt wird.

Die in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 7-117076 offenbarte Wasserstrahlantriebsvorrichtung weist den Aufbau auf, dass das spiralförmige Pumpengehäuse horizontal angeordnet ist. Deshalb kann Luft nicht einfach ausgeschieden werden, wenn das Schiff von der Wasseroberfläche getrennt wird aufgrund von Wellen und somit Luft zusammen mit Wasser angesaugt wird. Somit werden Luftstrudel erzeugt, wodurch ein Hohlsog auftreten kann. Deshalb besteht die Befürchtung, dass die Antriebsleistung sich verschlechtert.

Die vorliegende Erfindung erreicht das Ziel, die oben genannten Probleme zu lösen, es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Wasserstrahlantriebsvorrichtung vorzusehen, die in der Lage ist, Widerstand, der entsteht, wenn Wasser eintritt, und Hohlsog zu verringern, wenn ein Schiff mit hoher Geschwindigkeit fährt, und welche einfach montiert werden kann.

Offenbarung der Erfindung

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Wasserstrahlantriebsvorrichtung für ein Schiff vorgesehen, umfassend: einen Pumpenrahmen mit einer oberen Öffnung, einer unteren Öffnung und einem Wasserdurchlass zum Einrichten einer Verbindung zwischen der oberen und der unteren Öffnung, wobei der Pumpenrahmen mit einem Boden eines Schiffs in einer solchen Weise verbunden ist, dass die untere Öffnung sich zum Wasser hin öffnet in der Nähe eines Hecks des Schiffs; eine Schraubenradpumpe mit einer Ansaugöffnung, einer Auslassöffnung und einem Pumpenrad, wobei die Ansaugöffnung so angeordnet ist, dass sie von der oberen Öffnung fortgeführt wird, wobei das Pumpenrad Wasser unterhalb des Bodens des Schiffs durch die untere Öffnung ansaugt, um so das Wasser unter Druck zu setzen; und eine Auslassleitung, die mit der Auslassöffnung der Schraubenradpumpe verbunden ist und die so ausgelegt ist, dass sie Wasser, das vom Pumpenrad unter Druck gesetzt wurde, hin zu einer Rückseite des Hecks des Schiffs ausstößt.

Da der Aufbau wie oben beschrieben angeordnet ist, wird Wasser das vom Wasserdurchlass in die Schraubenradpumpe eingeführt wird, beschleunigt, während das Wasser durch die Schaufeln des Pumpenrads unter Druck gesetzt wird. Dann wird das Wasser in der Auslassleitung bewegt, um so zum Rückbereich des Hecks ausgestoßen zu werden, so dass das Schiff vorwärts fährt.

Da die Wasserstrahlantriebsvorrichtung die Schraubenradpumpe umfasst, kann Luft, die in das Pumpengehäuse vom Boden des Schiffs eingeführt wird, leicht ausgeschieden werden, auch wenn Luft eingeführt wird, weil das Schiff wegen Wellen treibt. Deshalb kann eine Verschlechterung der Antriebsleistung aufgrund der Erzeugung von Hohlsog verhindert werden.

Weiterhin können untere Enden der Schaufeln des Pumpenrads unterhalb einer Wasseroberfläche angeordnet sein.

Der oben erwähnte Aufbau ermöglicht, dass die unteren Enden des Pumpenrades unterhalb der Wasseroberfläche angeordnet sind. Somit können der Unterdruck im Einführbereich des Pumpengehäuses und der Wasserdruck unterhalb der Wasserfläche einen Zustand realisieren, in dem das Wasser das Pumpenrad erreicht, da das Wasser einfach durch die untere Öffnung des Pumpenrahmens eintreten kann. Deshalb kann der Betrieb der Vorrichtung einfach gestartet werden.

Weiterhin kann sich die Breite der unteren Öffnung des Pumpenrahmens in Richtung eines Vordersteven des Schiffs vergrößern.

Der vorgenannte Aufbau ermöglicht, dass Wasserströme unterhalb des Bodens des Schiffes in großer Breite während der Fahrt des Schiffes aufgenommen werden können. Da Luft, welche in die Schraubenradpumpe durch die untere Öffnung angesaugt wird, leicht ausgeschieden werden kann, kann eine Verschlechterung der Antriebsleistung, verursacht durch die Erzeugung eines Hohlsogs, weiterhin zuverlässig verhindert werden.

Weiterhin kann ein Ende der unteren Öffnung des Pumpenrahmens angrenzend an einen Vordersteven des Schiffs näher an dem Vordersteven liegen im Vergleich zu einer Position direkt unterhalb eines Endes der oberen Öffnung angrenzend an den Vordersteven, und ein Vorderbereich des Wasserdurchlasses des Pumpenrahmens angrenzend an den Vordersteven kann nach oben geneigt sein in Richtung hin zum Heck des Schiffes.

Der oben genannte Aufbau ermöglicht, dass Wasser unterhalb des Bodens des Schiffes problemlos in die Schraubenradpumpe während der Fahrt des Schiffes eingeführt wird, ohne Widerstand gegen den Wasserstrahl.

Ein Rückbereich des Pumpenrahmens angrenzend an das Heck des Schiffs kann nach unten über den Boden des Schiffs hervorstehen und die untere Öffnung des Pumpenrahmens ist in einer solchen Weise geneigt, dass ein Winkel, der vom Boden des Schiffs gebildet wird, nicht weniger als 20 Grad noch mehr als 30 Grad beträgt.

Der oben genannte Aufbau hat die Anordnung, dass der Rückbereich des Pumpenrahmens, der an das Heck des Schiffes angrenzt und der nach unten über den Boden des Schiffes hervorsteht, Wasserströme unterhalb des Bodens aufnimmt und Wasserströme in den Wasserdurchlass einführt. Deshalb können Wasserströme wirksam in den Wasserdurchlass eingeführt werden.

Ein Pumpenstützelement zum Stützen der Schraubenradpumpe von einer unteren Position kann für den Boden des Schiffs vorgesehen sein.

Der oben genannte Aufbau hat eine Anordnung, dass die Antriebsvorrichtung am Schiff befestigt ist durch Verbinden der Schraubenradpumpe mit dem Pumpenstützelement, das für den Boden des Schiffes vorgesehen ist. Weiterhin ist die Ansaugöffnung mit der oberen Öffnung des Pumpenrahmens verbunden. Das heißt, die Antriebsvorrichtung ist am Schiff an nur einer Position im Ansaugbereich desselben befestigt. Deshalb kann das Verfahren zum Anordnen der Hauptwelle des Pumpenrads an einer vorbestimmten Position in Bezug auf die Antriebswelle des Motors leicht durchgeführt werden. Als Ergebnis kann eine Abweichung der Achse der Hauptwelle zuverlässig verhindert werden. Auch wenn Schwingungen des Motors auf die Hauptwelle übertragen werden, kann das drehende Pumpenrad nicht leicht mit der Innenfläche der Schraubenradpumpe in Kontakt gebracht werden. Deshalb kann eine Verschlechterung im Wirkungsgrad der Pumpe, die aufgrund einer Abnutzung des Pumpenrads auftritt, verhindert werden.

Elastische Dämpfungselemente können vorgesehen sein für einen Verbindungsbereich zwischen der Ansaugöffnung der Schraubenradpumpe und dem Pumpenrahmen bzw. den anderen Verbindungsbereich zwischen der Auslassöffnung der Schraubenradpumpe und der Auslassleitung.

Der oben genannte Aufbau umfasst die Dämpfungselemente, die eine Elastizität aufweisen und jeweils für den Verbindungsbereich zwischen der Ansaugöffnung der Schraubenradpumpe und dem Pumpenrahmen bzw. den Verbindungsbereich zwischen der Auslassöffnung der Schraubenradpumpe und der Auslassleitung vorgesehen sind. Deshalb kann die Schraubenradpumpe, wenn die Schraubenradpumpe horizontal angeordnet ist, als erstes so positioniert sein, dass die Hauptwelle des Pumpenrads in einer vorbestimmten Position in Bezug auf die Antriebswelle des Motors positioniert ist. Der Grund dafür liegt darin, dass eine Abweichung der Position der Schraubenradpumpe in Bezug auf den Pumpenrahmen und die Auslassleitung durch Dämpfungselemente absorbiert werden kann. Deshalb kann das Einbauverfahren für den Einbau der Hauptwelle des Pumpenrads an einer vorbestimmten Position in Bezug auf die Hauptwelle des Motors weiterhin leicht durchgeführt werden. Somit kann die Erzeugung einer Abweichung der Achse der Hauptwelle zuverlässig verhindert werden.

Die Dämpfungselemente können Schwingungen der Schraubenradpumpe und Schwingungen, die über den Pumpenrahmen und die Auslassleitung auf das Schiff übertragen werden, verringern.

Ein Aufbau kann verwendet werden, bei dem die Schraubenradpumpe ein Pumpengehäuse, ein Ansauggehäuse und eine Hauptwelle umfasst, das Pumpengehäuse die Auslassöffnung aufweist und das Pumpenrad aufnimmt, das Ansauggehäuse die Ansaugöffnung aufweist und so angeordnet ist, um eine Verbindung zwischen dem Pumpengehäuse und dem Pumpenrahmen herzustellen, und die Hauptwelle ist mit dem Pumpenrad versehen, im Wesentlichen horizontal in dem Pumpengehäuse ausgebildet und so angeordnet, um gedreht zu werden, Schaufeln des Pumpenrads sind spiralförmig an der Hauptwelle befestigt, die Außenenden der Schaufeln angrenzend an eine innere Oberfläche des Pumpengehäuses angeordnet sind und äußere Leitenden der Schaufeln angrenzend an den Einführbereich nach unten sich in Richtung zum Ansauggehäuse erstrecken, und lange und verdrehte Führungsschaufeln, die näher am Auslassbereich angeordnet sind als die Schaufeln, sind um die Hauptwelle angeordnet.

Bei dem oben genannten Aufbau wird das Wasser, das in das Pumpengehäuse durch den Wasserdurchlass im Pumpenrahmen eingeführt wurde, beschleunigt, während das Wasser durch aufeinanderfolgende und spiralförmige Schaufeln des Pumpenrads unter Druck gesetzt wird. Dann wird das Wasser entlang der verdrehten Führungsschaufeln in der Axialrichtung der Welle des Pumpenrades geführt, so dass das Wasser gleichgerichtet wird. Das Pumpenrad erzeugt eine starke Ansaugkraft in den Schraubenblättern im Vorderbereich davon durch die Antriebskraft desselben. Da die Schaufeln des Pumpenrads durchgehend ausgebildet sind, wird eine Zentrifugalkraft im Rückbereich des Pumpenrads erzeugt. Deshalb kann Energie, die dem Wasser im Vorderbereich des Pumpenrads zugefügt wird, in Druckenergie umgewandelt werden. Deshalb können Ansaug- und Antriebsleistung verbessert werden.

Eine Vielzahl von Schraubenradpumpen kann in Reihe in einer horizontalen Richtung verbunden werden.

Der oben genannte Aufbau ist in der Lage, die Ausstoßgeschwindigkeit zu erhöhen und somit kann eine große Antriebskraft erhalten werden. Als ein Ergebnis kann das Schiff mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden.

Ein Öffnungs-/Schließventil kann für einen Durchgang vorgesehen sein, der zwischen der unteren Öffnung des Pumpenrahmens und dem Pumpenrad ausgebildet ist.

Der oben genannte Aufbau ermöglicht, dass die Schraubenradpumpe zerlegt und entfernt werden kann in einem Zustand, in welchem das Schiff auf dem Wasser treibt, wenn das Öffnungs/Schließventil geschlossen ist, ohne eine Notwendigkeit, das Schiff über die Wasseroberfläche anzuheben. Deshalb kann, auch bei einer Panne oder dergleichen, die während der Fahrt auftritt, eine Reparatur und Inspektion, wie Wartung oder Teiletausch, leicht durchgeführt werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine vertikale Seitenansicht, die schematisch ein Schiff mit einer Wasserstrahlantriebsvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines Seitenbereichs der Wasserstrahlantriebsvorrichtung aus 1;

3 ist eine perspektivische Ansicht des Pumpenrahmens aus 1;

4 ist eine Seitenansicht der Form des Pumpenrades und der Führungsschaufeln aus 1;

5 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines Seitenbereichs einer Wasserstrahlantriebsvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

6 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines Seitenbereichs einer Wasserstrahlantriebsvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und

7 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines Seitenbereichs einer Wasserstrahlantriebsvorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Beste Ausführungsart der Erfindung

Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

Wie in 1 gezeigt, ist eine Wasserstrahlantriebsvorrichtung 5 mit einem Verbrennungsmotor (einem Motor) 3 verbunden, der angrenzend an ein Heck 1a eines Schiffs 1 angeordnet ist. Die Wasserstrahlantriebsvorrichtung 5 saugt Wasser von unterhalb eines Bodens 1b des Schiffes 1 an und stößt einen unter Druck gesetzten und beschleunigten Wasserstrahl zu einem Rückbereich des Hecks 1a aus. Somit wird das Schiff 1 durch den Rückstoß des ausgestoßenen Wassers angetrieben.

Wie in 2 gezeigt, umfasst die Antriebsvorrichtung 5 einen Pumpenrahmen 7, eine Schraubenradpumpe 8 und eine Auslassleitung 13.

Eine Öffnung 15 ist im Boden 1b an einer Position angrenzend an das Heck 1a ausgebildet. Der Pumpenrahmen 7 ist an einem Umfang 15a der Öffnung 15 befestigt. Wie in 3 gezeigt, ist der Pumpenrahmen 7 in einer zylindrischen Form ausgebildet, mit einer oberen Verbindungsöffnung (eine obere Öffnung) 17, einer unteren Einführöffnung (eine untere Öffnung) 19 und einem Wasserdurchlass 21 zum Verbinden der Verbindungsöffnung 17 und der Einführöffnung 19 miteinander.

Verbindungsflansche 23 und 25 sind jeweils im Umfang der Verbindungsöffnung 17 und im Umfang der Einführöffnung 19 ausgebildet. Die Einführöffnung 19 ist in einer sektorenartigen Form ausgebildet, die sich in einer Richtung verbreitert, in welcher das Schiff nach vorwärts bewegt wird, so dass die Breite der Einführöffnung 19 sich in der Richtung vergrößert (in Richtung eines Vordersteven), in welcher das Schiff nach vorwärts fährt. Ein vorderes Ende 19a der Einführöffnung 19 angrenzend an den Vordersteven liegt näher am Vordersteven verglichen mit einer Position direkt unterhalb eines vorderen Endes 17a der Verbindungsöffnung 17 angrenzend an den Vordersteven. Deshalb weist die Einführöffnung 19 eine Form auf, die sich in der Richtung, in welcher das Schiff vorwärts fährt, erstreckt, verglichen mit der Verbindungsöffnung 17. Der Pumpenrahmen 7 weist eine niedrige Form auf, während der Wasserdurchlass 21 eine kurze Länge aufweist. Somit liegt das untere Ende eines Pumpenrads 11 (siehe 2) der Schraubenradpumpe 8 unterhalb der Wasseroberfläche. Ein Vorderbereich des Wasserdurchlasses 21 angrenzend an den Vordersteven ist nach oben geneigt in Richtung des Hecks 1a, um mit der Abweichung zwischen den vorderen Enden 17a und 19a angrenzend an den Vordersteven überein zu stimmen. Der Pumpenrahmen 7 mit dem oben erwähnten Aufbau ist, wie in 2 gezeigt, am Boden 1b befestigt durch Befestigen eines Flansches 25 im Umfang der Einführöffnung 19 an einem Umfang 15a der Öffnung 15 mittels Bolzen. Die Einführöffnung 19 öffnet sich zum Wasser an einer Position angrenzend an das Heck 1a. Es sei angemerkt, dass ein Gitter 16 zum Verhindern des Eindringens von Fremdkörpern die Öffnung 15 des Bodens 1b bedeckt. Obwohl dieses Ausführungsbeispiel den Aufbau aufweist, dass die Einführöffnung 19 eine sektorenartige Form hat, kann auch eine andere Form, wie z. B. eine kreisförmige Form, eine elliptische Form oder eine rechteckige Form verwendet werden.

Die Schraubenradpumpe 8 umfasst ein Pumpengehäuse 9 und ein Ansauggehäuse 10, die miteinander in einer solchen Weise verbunden sind, dass eine Verbindung erlaubt ist. Weiterhin umfasst die Schraubenradpumpe 8 das Pumpenrad 11, das im Pumpengehäuse 9 untergebracht ist. Die Schraubenradpumpe 8 ist im Wesentlichen horizontal angeordnet. Das Pumpengehäuse 9 weist eine Auslassöffnung 27 auf. Das Ansauggehäuse 10 umfasst eine Ansaugöffnung 2b. Das Pumpengehäuse 9 und das Ansauggehäuse 10 sind miteinander verbunden durch Verbinden entsprechender Flansche 51 und 53 aneinander mittels Bolzen.

Ein Rahmen 12, der als ein Pumpenstützelement zum Stützen der Schraubenradpumpe 8 von einer unteren Position dient, ist für den Boden 1b an einer Position näher am Heck 1a im Vergleich zur Öffnung 15 vorgesehen. Stützfüße 14, die nach unten von Vorder- und Rückbereichen vorstehen, sind in dem Außenumfang des Pumpengehäuses 9 ausgebildet. Die Schraubenradpumpe 8 ist am Schiff 1 befestigt durch Platzieren der Stützfüße 14 auf der oberen Oberfläche des Rahmens 12 und durch Befestigen des Rahmens 12 und der Stützfüße 14 mittels Bolzen. Eine Höhe der Schraubenradpumpe 8, die durch den Rahmen 12 und die Stützfüße 14 gestützt wird, ist so gewählt, dass das untere Ende des Pumpenrads 11 niedriger ist als die Wasseroberfläche. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Pumpenrad 11 vollkommen im Wasser eingetaucht.

Das Ansauggehäuse 10 ist als eine L-förmige Rohrleitung gebildet. Verbindungsflansche 29 und 31 sind für die Außenumfänge der Ansaugöffnung 26 des Ansauggehäuses 10 und die Auslassöffnung 27 des Pumpengehäuses 9 vorgesehen. Das Ansauggehäuse 10 und der Pumpenrahmen 7 sind miteinander verbunden durch Verbinden des Flansches 29 im Außenumfang der Ansaugöffnung 26 mit dem Flansch 23 in dem Außenumfang der Verbindungsöffnung 17 mittels Bolzen. Der Pumpenrahmen 7 weist eine niedrige Form auf, um der Höhe der gestützten Schraubenradpumpe 8 zu entsprechen. Auch das Ansauggehäuse 10 hat eine niedrige Form. Somit ist der Abstand von der Einführöffnung 19 des Pumpenrahmens 7 zum Leitende des Pumpenrads 11 verkürzt, so dass der Ansaugwiderstand verringert ist.

Das Pumpengehäuse 9 umfasst eine Pumpenradwelle (eine Hauptwelle) 33. Die Pumpenradwelle 33 ist mit einer Antriebswelle 49 eines Motors 3 (siehe 1) auf der Außenseite des Pumpengehäuses 9 und der Außenseite des Ansauggehäuses 10 angrenzend an den Vordersteven verbunden. Die Pumpenradwelle 33 wird im Wesentlichen horizontal in das Pumpengehäuse 9 in Richtung zum Heck 1a durch einen Lagerbereich 10a eingesetzt, der im Ansauggehäuse 10 vorgesehen ist. Ein Leitende der Pumpenradwelle 33 in einer Einführrichtung wird drehbar durch ein Lagergehäuse 39 gelagert. Ein vorderer Bereich der Pumpenradwelle 33 in dem Lagergehäuse 39 ist mit dem Pumpenrad 11 versehen, welches Wasser unterhalb des Bodens 1b ansaugt, um das Wasser unter Druck zu setzen.

Wie in 4 gezeigt, umfasst das Pumpenrad 11 eine Nabe 35, die an einem unteren Ende der Pumpenradwelle 33 befestigt ist und drei spiralförmige und vorstehende Schaufeln 37, die für die Nabe 35 vorgesehen sind. Wie in 2 gezeigt, sind die Außenumfänge der Schaufeln 37 angrenzend an die Innenfläche des Pumpengehäuses 9 angeordnet, um eine volumetrische Wirkung und eine Ausgleichswirkung der Pumpe zu verbessern. Ein Leitende der Schaufeln 37 angrenzend an die Einführöffnung 26 (angrenzend an den Vordersteven) erstreckt sich zu einer Position angrenzend an das Ansauggehäuse 10. Somit kann die Ansaugleistung der Pumpe verbessert werden. Gleichzeitig wird der Ansaugbereich des Pumpenrads 11 nicht mit gelöster Materie, die in den Pumpenrahmen 7 eingeführt wird, zugesetzt. Es sei angemerkt, dass die Anzahl der Schaufeln des Pumpenrads 11 willkürlich verändert werden kann, um an die Größe des Schiffes 1 angepasst zu werden.

Die Innenfläche des Pumpengehäuses 9 hat eine parabolische Form. Tellerförmige Wasserdurchlässe sind ausgebildet durch Unterteilen des Bereichs zwischen der Innenfläche des Pumpengehäuses 9 und dem Lagergehäuse 39. Somit wird Wasser, das durch den Ansaugbereich 26 eingeführt wird, unter Druck gesetzt und zu spiralförmig verwirbelten Strömen geformt durch die Oberflächen der Schaufeln des Pumpenrads 11.

Ein Bereich des Wasserdurchlasses im hinteren Teil des Pumpenrads 11 (ein Wasserdurchlass um die Pumpenradwelle 33 von den Schaufeln 37 zu der Auslassöffnung 27) ist mit vier langen und verdrehten Führungsschaufeln 41 versehen. Die Führungsschaufeln 41 stehen über das Lagergehäuse 39 hinaus. Ein Bereich angrenzend an die Leitenden der Führungsschaufeln 41 bildet einen Wasserdurchlass für parabolisch geführte Wirbelströme, die vom Pumpenrad 11 unter Druck gesetzt sind, während ein Bereich angrenzend an die Nachlaufenden der Führungsschaufeln 41 einen Wasserdurchlass bildet, um die geführten Wirbelströme in gerade Ströme umzuwandeln. Auch die Anzahl der Führungsschaufeln 41 kann willkürlich geändert werden, ähnlich der Anzahl der Schaufeln 37.

Wie in 1 und 2 gezeigt, ist ein Ende der Auslassleitung 13 mit dem Pumpengehäuse 9 verbunden und das andere Ende steht über das Heck 1a vor. Die beiden Enden sind miteinander verbunden über einen gebogenen Bereich. Ein Flansch 43 ist an dem Ende der Auslassleitung 13 ausgebildet. Wenn der Flansch 43 mit dem Flansch 31 der Auslassöffnung 27 des Pumpengehäuses 9 mittels Bolzen verbunden ist, sind das Pumpengehäuse 9 und die Auslassleitung 13 so miteinander verbunden, dass eine Verbindung ermöglicht ist. Das andere Ende der Auslassleitung 13 wird durch das Heck 1a von einer unteren Position gestützt. Das andere Ende der Auslassleitung 13 ist mit einer Strahldüse 45 ausgestattet. Der Wasserstrahl, der vom Pumpenrad 11 unter Druck gesetzt und beschleunigt wird, wird von der Strahldüse 45 zusammengequetscht, um zur Rückseite des Hecks 1a ausgestoßen zu werden. Somit wird das Schiff 1 nach vorwärts gefahren. Die Strahldüse 45 ist mit einer Umkehrvorrichtung 47 versehen, um das Schiff 1 in umgekehrter Richtung zu fahren. Die Umkehrvorrichtung 47 schaltet eine Richtung, in welcher der Wasserstrahl aus der Strahldüse 45 ausgestoßen wird, von einer Richtung zur Rückseite des Hecks um zu einer Richtung zum Vorderbereich des Hecks. Wenn der Wasserstrahl zum Vorderbereich des Hecks ausgestoßen wird, fährt das Schiff 1 rückwärts.

Ein flexibles Verbindungsstück 55, das als ein Dämpfungselement dient, ist zwischen dem Flansch 29 der Ansaugöffnung 26 der Schraubenradpumpe 8 und dem Flansch 23 der Verbindungsöffnung 17 des Pumpenrahmens 7 angeordnet. In ähnlicher Weise ist ein flexibles Verbindungsstück 57, das als ein Dämpfungselement dient, zwischen dem Flansch 31 der Auslassöffnung 27 der Schraubenradpumpe 8 und dem Flansch 43 der Auslassleitung 13 angeordnet. Die flexiblen Verbindungsstücke 55 und 57 werden aus rostfreiem Stahl und Gummi hergestellt, so dass jedes der flexiblen Verbindungsstücke 55 und 57 eine Elastizität aufweist.

Die Funktionsweise dieses Ausführungsbeispiels wird nun beschrieben.

In der oben beschriebenen Antriebsvorrichtung 5 wird Wasser unterhalb des Bodens 1b angesaugt durch die Einführöffnung 19 des Pumpenrahmens 7, um so in das Pumpengehäuse 9 durch den Wasserdurchlass 21 eingeführt zu werden. Dann wird das Wasser durch die Schaufeln 37 des Pumpenrads 11 unter Druck gesetzt und beschleunigt und dann durch die Auslassleitung 13 bewegt. Somit wird der Wasserstrahl von der Strahldüse 45 zum hinteren Bereich des Hecks 1a ausgestoßen, so dass das Schiff 1 gesteuert wird.

Das Pumpenrad 11 weist Schaufeln 37 auf, die spiralförmig an der Pumpenradwelle 33 befestigt sind. Weiterhin liegen die Außenumfänge der Schaufeln 37 angrenzend zur Innenfläche des Pumpengehäuses 9. Zusätzlich erstrecken sich die Leitenden der Einführbereiche der Schaufeln 37 zu der Position angrenzend an das Ansauggehäuse 10. Weiterhin sind lange und verdrehte Führungsschaufeln 41 um den Bereich der Pumpenradwelle 33 vorgesehen, angrenzend an die Auslassöffnung 27. Deshalb wird das Wasser, das in das Pumpengehäuse 9 durch den Wasserdurchlass 21 des Pumpenrahmens 7 und das Ansauggehäuse 10 eingeführt wird, durch die aufeinander folgenden und spiralförmigen Schaufeln 37 unter Druck gesetzt und beschleunigt. Dann wird das Wasser von den verdrehten Führungsschaufeln 41 in der Axialrichtung der Pumpenradwelle 33 geführt, um so gleichgerichtet zu werden. Das Pumpenrad 11, dessen Schraubenblätter im vorderen Bereich davon vorgesehen sind, erzeugt eine starke Ansaugwirkung durch die Antriebskraft der Schraubenblätter. Da die Schaufeln 37 des Pumpenrads 11 durchgehend sind, wird eine Zentrifugalkraft im Rückbereich des Pumpenrads 11 erzeugt. Deshalb kann Energie, die dem Wasser im Vorderbereich des Pumpenrads 11 zugefügt wird, in Druckenergie umgewandelt werden. Als Ergebnis kann eine ausgezeichnete Ansaugleistung und Antriebsleistung erhalten werden.

Die Wasserstrahlantriebsvorrichtung 5 ist am Schiff 1 so befestigt, dass die Stützfüße 14 der Schraubenradpumpe 8 am Rahmen 12 befestigt sind, welcher am Boden 1b mittels Bolzen befestigt ist. Weiterhin ist die Ansaugöffnung 26 mit der Verbindungsöffnung 17 des Pumpenrahmens 7 verbunden. Das heißt, die Wasserstrahlantriebsvorrichtung 5 ist am Schiff 1 an einer Position im unteren Bereich des Pumpengehäuses 9 befestigt. Deshalb kann ein Vorgang zum Anordnen der Pumpenradwelle 33, damit diese mit der Achse der Antriebswelle 49 übereinstimmt, leicht durchgeführt werden im Vergleich zu dem herkömmlichen Verfahren, bei dem beide Enden der Antriebsvorrichtung befestigt sind. Als Ergebnis kann eine Abweichung der Achse der Pumpenradwelle 33 zuverlässig verhindert werden. Deshalb kann das drehende Pumpenrad 11 nicht leicht mit dem Pumpengehäuse 9 in Berührung kommen, auch wenn Schwingungen des Motors 3 auf die Pumpenradwelle 33 übertragen werden. Als Ergebnis kann eine Verschlechterung des Wirkungsgrades der Pumpe, die wegen einer Abnutzung des Pumpenrades 11 auftritt, verhindert werden.

Da die Wasserstrahlantriebsvorrichtung 5 die Schraubenradpumpe 8 verwendet, kann Luft, die in das Pumpengehäuse 9 durch den Bodens 1b eingeführt wird, leicht. ausgeschieden werden in einem Fall, wenn das Schiff 1 abhebt aufgrund von Wellen, im Vergleich zum herkömmlichen Aufbau, der ein spiralförmiges Pumpengehäuse umfasst. Deshalb kann eine Verschlechterung der Antriebsleistung, die aufgrund der Erzeugung von Hohlsog auftritt, verhindert werden.

Da der unterste Bereich der Schaufeln 37 des Pumpenrads 11 niedriger ist als die Wasseroberfläche, realisieren der Unterdruck in der Ansaugöffnung 26 des Pumpengehäuses 9 und der Wasserdruck unterhalb der Wasseroberfläche einen Zustand, in dem das Wasser das Pumpenrad 11 erreicht, da das Wasser leicht durch die Einführöffnung 19 des Pumpenrahmens 7 eingeführt werden kann, wenn die Fahrt beginnt. Als Ergebnis kann der Start leicht durchgeführt werden.

Da der Wasserdurchlass 21 des Pumpenrahmens 7 eine kurze Länge aufweist, und da auch das Ansauggehäuse 10 eine kurze Länge aufweist, kann die tatsächliche Anhebung zum Pumpenrad 11 verringert werden. Somit kann der Ansaugwiderstand im Ansaugbereich verringert werden. Als Ergebnis kann die Erzeugung von Hohlsog, wenn das Schiff 1 mit hoher Geschwindigkeit fährt, zuverlässig verhindert werden.

Da die Einführöffnung 19 des Pumpenrahmens 7 in einer sektorförmigen Form ausgebildet ist mit einer Breite, die sich vergrößert in Richtung zum Vordersteven, können Wasserströme unterhalb des Bodens 1b in großer Breite während der Fahrt des Schiffes 1 aufgenommen werden. Da Luft, die in das Pumpengehäuse 9 durch die Einführöffnung 19 angesaugt wird, weiterhin leicht ausgeschieden werden kann, kann eine Verschlechterung in der Antriebsleistung aufgrund einer Erzeugung von Hohlsog weiterhin zuverlässig verhindert werden.

Das vordere Ende 19a der Einführöffnung 19 des Pumpenrahmens 7 ist näher am Vordersteven gelegen verglichen mit der Position direkt unter dem vorderen Ende 17a der Verbindungsöffnung 17. Weiterhin ist der Vorderbereich des Wasserdurchlasses 21 des Pumpenrahmens 7 nach oben zum Heck 1a hin geneigt. Deshalb kann Wasser unterhalb des Bodens 1b problemlos in das Pumpengehäuse 9 eingeführt werden, ohne Widerstand des Wasserstroms.

Da die Auslassleitung 13 die Form hat, dass die zwei Enden durch den gebogenen Bereich weitergeführt werden, wird Wasser, das durch das Pumpenrad 11 unter Druck gesetzt und beschleunigt wurde, durch die gebogene Auslassleitung 13 bewegt. Deshalb kann Widerstand in der Auslassleitung 13 verhindert werden.

Der Verbindungsbereich zwischen der Schraubenradpumpe 8 und dem Pumpenrahmen 7 und der Verbindungsbereich zwischen der Schraubenradpumpe 8 und der Auslassleitung 13 sind mit den entsprechenden flexiblen Verbindungsstücken 55 und 57 versehen, von denen jedes eine Elastizität aufweist. Deshalb kann, auch wenn die Schraubenradpumpe 8 (das Pumpengehäuse 9) in einer solchen Weise platziert und befestigt ist, dass die Achsen der Pumpenradwelle 33 und der Antriebswelle 49 miteinander übereinstimmen, eine Abweichung der Schraubenradpumpe 8 in Bezug auf den Pumpenrahmen 7 und die Auslassleitung 13 durch die flexiblen Verbindungsstücke 55 und 57 absorbiert werden. Deshalb können die Achse der Pumpenradwelle 33 und die der Antriebswelle 49 einfach und zuverlässig in Übereinstimmung zueinander gebracht werden. Somit kann eine Abweichung der Achse der Pumpenradwelle 33 weiterhin zuverlässig verhindert werden. Da die flexiblen Verbindungsstücke 55 und 57 in der Lage sind, Schwingungen der Schraubenradpumpe 8 zu absorbieren, können Schwingungen, die auf das Schiff 1 über den Pumpenrahmen 7 und die Auslassleitung 13 übertragen werden, verringert werden.

Ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.

Eine Antriebsvorrichtung 71 gemäß diesem Ausführungsbeispiel, umfasst zwei Schraubenradpumpen 72 und 73, die in Reihe in horizontaler Richtung miteinander verbunden sind. Gleiche Bauteile wie diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und diese Bauteile werden in der Beschreibung ausgelassen.

Wie in 5 gezeigt, ist insbesondere die Schraubenradpumpe 8 (siehe 2) gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel so angeordnet, dass ein anderes Pumpengehäuse (ein zweites Pumpengehäuse) 74 zwischen dem Pumpengehäuse (einem ersten Pumpengehäuse) 9 und der Auslassleitung 13 angeordnet ist. Weiterhin erstreckt sich eine Pumpenradwelle 75 vom ersten Pumpengehäuse 9 zum zweiten Pumpengehäuse 74. Zwei Pumpenräder 11, die in dem Pumpengehäuse 9 und dem Pumpengehäuse 74 untergebracht sind, sind für eine Pumpenradwelle 75 vorgesehen. Das heißt, die Schraubenradpumpe 72 der zwei Schraubenradpumpen besteht aus dem Pumpengehäuse 9, dem Ansauggehäuse 10 und dem Pumpenrad 11. Die andere Schraubenradpumpe 73 besteht aus der Schraubenradpumpe 73 und dem Pumpenrad 11. Die zwei Pumpengehäuse 9 und 74 sind miteinander verbunden durch Verbinden entsprechender Flansche 77 und 79 miteinander in einer solchen Weise, dass eine Verbindung möglich ist. Stützfüße 83 und 85 sind ausgebildet, um über die unteren Bereiche des Pumpengehäuses 9 und des Pumpengehäuses 74 vorzustehen. Die Stützfüße 83 und 85 sind am Rahmen 81, der für den Boden 1b vorgesehen ist, befestigt.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel können die spiralförmigen Pumpenräder 11, die für die Schraubenradpumpen 72 und 73 vorgesehen sind, eine Antriebskraft ähnlich einem Turbinenaufbau erzeugen. Deshalb kann die Ausstoßgeschwindigkeit erhöht werden und somit eine große Antriebskraft erhalten werden. Somit kann das Schiff 1 mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden.

Ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.

Eine Antriebsvorrichtung 91 gemäß diesem Ausführungsbeispiel hat einen Aufbau, dass ein Öffnungs-/Schließventil 92 für einen Wasserdurchlass, der zwischen der Einführöffnung 19 des Pumpenrahmens 7 und dem Pumpenrad 11 gebildet ist, vorgesehen ist. Ähnliche Bauteile wie diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels haben die gleichen Bezugszeichen und die ähnlichen Bauteile werden in der Beschreibung ausgelassen.

Wie in 6 gezeigt, umfasst insbesondere das Öffnungs-/Schließventil 92 einen zylindrischen Ventilkörper 93 mit einem Innenbereich 93a, der einen Durchmesser aufweist, der im Wesentlichen der Gleiche ist wie der Innendurchmesser des Ansauggehäuses 10. Weiterhin umfasst das Öffnungs-/Schließventil 92 einen Zylinder 94, der mit dem Ventilkörper 93 verbunden ist, und eine Schließplatte 95, die mit einer Antriebswelle 94a eines Zylinders 94 verbunden ist. Die Schließplatte 95 folgt Drehungen der Antriebswelle 94a, um so in den Innenbereich 93a des Ventilkörpers 93 eingesetzt zu werden. In einem Zustand, in dem die Schließplatte 95 vollständig eingeführt ist, ist der Innenbereich 93a des Ventilkörpers 93 geschlossen. Das heißt, die Bewegung der Schließplatte 95 öffnet/schließt den Innenbereich 93a (das Öffnungs-/Schließventil 92) des Ventilkörpers 93. Der Ventilkörper 93 ist verbunden in einem Zustand, in dem der Ventilkörper 93 zwischen dem Flansch 29 der Ansaugöffnung 26 des Ansauggehäuses 10 und dem Flansch 23 der Verbindungsöffnung 17 des Pumpenrahmens 7 gehalten wird. Im oben genannten Zustand ist der Innenbereich 93a des Ventilkörpers 93 mit der Ansaugöffnung 26 und der Verbindungsöffnung 17 verbunden. Die Einrichtung/Unterbrechung der Verbindung zwischen dem Ansauggehäuse 10 und dem Pumpenrahmen 7 durch den Ventilkörper 93 wird wie folgt durchgeführt: Wenn das Öffnungs-/Schließventil 92 geöffnet ist, wird der Verbindungszustand realisiert. Wenn das Öffnungs-/Schließventil 92 geschlossen ist, wird der Unterbrechungszustand realisiert. Das flexible Verbindungsstück 55, welches das Dämpfungselement ist, und eine flache Platte 96 zum Ausgleichen eines Betrags der Verformung des flexiblen Verbindungsstücks 55 sind zwischen dem Ventilkörper 93 und dem Flansch 29 des Ansauggehäuses 10 angeordnet.

Wenn das Öffnungs-/Schließventil 92 des oben genannten Aufbaus geschlossen ist, kann die Schraubenradpumpe 91 zerlegt oder entfernt werden in einem Zustand, in welchem das Schiff 1 auf dem Wasser treibt, ohne eine Notwendigkeit, das Schiff 1 über die Wasseroberfläche anzuheben. Deshalb kann, auch bei einer Panne oder dergleichen, die während der Fahrt auftreten, eine Reparatur und Inspektion, wie Wartung oder Teiletausch, leicht durchgeführt werden.

Ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 7 beschrieben.

Eine Antriebsvorrichtung 61 gemäß diesem Ausführungsbeispiel, wie in 7 gezeigt, umfasst einen Vorsprung 65 ins Wasser, welcher vorgesehen ist für einen unteren Bereich eines Pumpenrahmens 63 angrenzend an das Heck 1a. Der Vorsprung 65 ins Wasser steht nach unten über den Boden 1b vor, um die Einführöffnung 19 zu unterteilen. Die Einführöffnung 19 ist nach oben geneigt, um einen Winkel vom Boden 1b zu bilden, der nicht weniger als 20 Grad und nicht mehr als 30 Grad beträgt (20° ≤ &thgr; ≤ 30°, wie in 7 gezeigt). Die anderen Bauteile sind ähnlich zu jenen gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Deshalb wurden ähnliche Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und die ähnlichen Bauteile werden in der Beschreibung ausgelassen.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel können Wasserströme wirksam in den Wasserdurchlass 21 eingeführt werden, zusätzlich zu der im ersten Ausführungsbeispiel erhältlichen Wirkung, da der Vorsprung 65, der nach unten ins Wasser über den Boden 1b vorsteht, Wasserströme von unterhalb des Bodens 1b aufnimmt. Somit kann die Antriebskraft vergrößert werden, weil die Menge an eingeführtem Wasser vergrößert werden kann.

Industrielle Anwendbarkeit

Wie oben beschrieben, ermöglicht die Wasserstrahlantriebsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, dass Luft, die in das Pumpengehäuse durch den Boden des Schiffes eingeführt wird, leicht ausgeschieden werden kann. Deshalb kann eine Verschlechterung der Antriebsleistung aufgrund der Erzeugung eines Hohlsogs verhindert werden.

Das heißt, die Wasserstrahlantriebsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Erzeugung von Hohlsog verringern, der auftritt, wenn das Schiff mit hoher Geschwindigkeit fährt. Deshalb ist der Aufbau gemäß der vorliegenden Erfindung vorteilhaft als eine Antriebsquelle für eine Vielzahl von Schiffen.


Anspruch[de]
  1. Wasserstrahlantriebsvorrichtung (5), ausgelegt zum Einbau in ein Schiff (1), umfassend:

    – einen Pumpenrahmen (7) mit einer oberen Öffnung (17), einer unteren Öffnung (19) und einem Wasserdurchlass (21) zum Einrichten einer Verbindung zwischen der oberen und der unteren Öffnung (17, 19), wobei der Pumpenrahmen (7) ausgelegt ist, mit einem Boden (1b) des Schiffs (1) in einer solchen Weise verbunden zu sein, dass die untere Öffnung (19) sich zum Wasser hin öffnet in der Nähe eines Hecks (1a) des Schiffs (1);

    – eine Schraubenradpumpe (8) mit einer Ansaugöffnung (2b), einer Auslassöffnung (27) und einem Pumpenrad (11), wobei die Ansaugöffnung (2b) so angeordnet ist, dass sie von der oberen Öffnung (17) fortgeführt wird, wobei das Pumpenrad (11), wenn es im Schiff (1) eingebaut ist, Wasser unterhalb des Bodens (1b) des Schiffs (1) durch die untere Öffnung (19) ansaugt, um so das Wasser unter Druck zu setzen; und

    – eine Auslassleitung (13), die mit der Auslassöffnung (27) der Schraubenradpumpe (8) verbunden ist und die, wenn sie in dem Schiff (1) angeordnet ist, so ausgelegt ist, dass sie Wasser, das vom Pumpenrad (11) unter Druck gesetzt wurde, hin zu einer Rückseite des Hecks (1b) des Schiffs (1) ausstößt, gekennzeichnet dadurch

    – dass eine Breite der unteren Öffnung (19) des Pumpenrahmens (7) vergrößert ist in Richtung eines Vordersteven des Schiffs (1), zum Einbau in welches die Wasserstrahlantriebsvorrichtung ausgelegt ist.
  2. Wasserstrahlantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei untere Enden von Schaufeln des Pumpenrads unterhalb der Wasseroberfläche angeordnet sind.
  3. Wasserstrahlantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei

    – ein Ende der unteren Öffnung (19) des Pumpenrahmens (7) angrenzend an einen Vordersteven des Schiffs (1) näher an dem Vordersteven liegt im Vergleich zu einer Position direkt unterhalb eines Endes der oberen Öffnung (17) angrenzend an den Vordersteven, und

    – ein Vorderbereich des Wasserdurchlasses des Pumpenrahmens angrenzend an den Vordersteven nach oben geneigt ist in Richtung hin zum Heck des Schiffes.
  4. Wasserstrahlantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Rückbereich des Pumpenrahmens (7) angrenzend an das Heck (1a) des Schiffs (1) nach unten über den Boden (15) des Schiffs (1) hervorsteht.
  5. Wasserstrahlantriebsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die untere Öffnung (19) des Pumpenrahmens (7) in einer solchen Weise geneigt ist, dass ein Winkel, der vom Boden (1b) des Schiffs (1) gebildet wird, nicht weniger als 20 Grad noch mehr als 30 Grad beträgt.
  6. Wasserstrahlantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Pumpenstützelement zum Stützen der Schraubenradpumpe (8) von einer unteren Position vorgesehen ist für den Boden (1b) des Schiffs (1).
  7. Wasserstrahlantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei elastische Dämpfungselemente vorgesehen sind für einen Verbindungsbereich zwischen der Ansaugöffnung (2b) der Schraubenradpumpe (8) und dem Pumpenrahmen (7) bzw. den anderen Verbindungsbereich (8) zwischen der Auslassöffnung (27) der Schraubenradpumpe (8) und der Auslassleitung (13).
  8. Wasserstrahlantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei

    – die Schraubenradpumpe (8) ein Pumpengehäuse (9), ein Ansauggehäuse (10) und eine Hauptwelle umfasst, wobei das Pumpengehäuse (9) die Auslassöffnung (27) aufweist und das Pumpenrad (11) aufnimmt, das Ansauggehäuse (10) die Ansaugöffnung (26) aufweist und so angeordnet ist, um eine

    – Verbindung zwischen dem Pumpengehäuse (9) und dem Pumpenrahmen (7) herzustellen, und die Hauptwelle (33) ist mit dem Pumpenrad versehen, im Wesentlichen horizontal in dem Pumpengehäuse ausgebildet und so angeordnet, um gedreht zu werden,

    – Schaufeln (37) des Pumpenrads (11) spiralförmig an der Hauptwelle (33) befestigt sind, wobei die Außenenden der Schaufeln (37) angrenzend an eine innere Oberfläche des Pumpengehäuses (9) angeordnet sind und äußere Leitenden der Schaufeln angrenzend an den Einführbereich nach unten sich in Richtung zum Ansauggehäuse (10) erstrecken, und

    – lange und verdrehte Führungsschaufeln (41), die näher an Auslassbereich angeordnet sind als die Schaufeln, um die Hauptwelle (33) angeordnet sind.
  9. Wasserstrahlantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei eine Vielzahl von Schraubenradpumpen (8) in Reihe in einer horizontalen Richtung verbunden sind.
  10. Wasserstrahlantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Öffnungs-/Schließventil für einen Durchgang vorgesehen ist, der zwischen der unteren Öffnung (19) des Pumpenrahmens (7) und dem Pumpenrad (11) ausgebildet ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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