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Dokumentenidentifikation DE69815929T2 27.05.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000873825
Titel Fahrbahrer Träger für eine elektronische Diagnoseeinheit für ein Industriefahrzeug
Anmelder Iveco Fiat S.p.A., Turin/Torino, IT
Erfinder Varalda, Orlando, 10151 Torino, IT;
Giannini, Giovanni, 10147 Torino, IT
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69815929
Vertragsstaaten CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.04.1998
EP-Aktenzeichen 981066152
EP-Offenlegungsdatum 28.10.1998
EP date of grant 02.07.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.05.2004
IPC-Hauptklasse B25H 5/00
IPC-Nebenklasse B25H 1/04   B25H 1/10   B25H 1/12   F16M 11/12   B62D 51/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Träger- und Transportkarren für eine elektronische Diagnoseeinheit für Lastkraftfahrzeuge.

Eine Einheit dieser Art weist üblicherweise ein Gehäuse auf, das mit einer Anzeige und einer Gruppe elektrischer Verbinder versehen ist, die über flexible Kabel an verschiedene elektrische Instrumente und/oder Kontakte angeschlossen werden können, die in der Kabine des Lastkraftfahrzeugs vorhanden sind. Infolge des Gewichts und der Abmessungen der Einheit ist es für einen Benutzer schwierig, von Hand die Einheit in die Kabine anzuheben, und mit der auf einem Sitz angeordneten Einheit zu arbeiten.

Es sind Transportkarren bekannt, die zum Transport von Lasten ausgebildet sind, jedoch weisen sie keine Hebemechanismen auf. Auch diese Transportkarren erfordern Anstrengungen des Benutzers beim Anheben der Einheit in die Kabine.

Es sind auch Transportkarren bekannt, die zum Aufnehmen, Anheben und Transportieren von Lasten ausgebildet sind. Bei diesen Transportkarren, insbesondere wenn sie motorgetrieben sind, kann eine Last nicht einfach in einen kleinen Raum bewegt werden. Weiterhin ermöglichen sie es nicht, eine Diagnoseeinheit in eine Position neben der Kabine des Fahrzeugs zu bringen, und sie so anzuordnen, dass der Benutzer die erforderlichen Verbindungen herstellen kann, und die jeweiligen Überprüfungen durchführen kann, während er auf einem Sitz in der Kabine sitzt.

Das Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Träger- und Transportkarren für eine Diagnoseeinheit für eine Kabine eines Lastkraftfahrzeugs, der so einfach wie möglich ist, und so verlässlich wie möglich arbeitet, und dazu ausgebildet ist, die Diagnoseeinheit in eine Position neben der Kabine oder in der Kabine des Lastkraftfahrzeugs zu bringen, was es ermöglicht, die Einheit in Bezug auf den Benutzer richtig zu positionieren.

Das Dokument US 4,965,456 beschreibt einen Träger- und Transportkarren für eine Strahlungsabschirmwand. Die US 5,281,681 A beschreibt einen Träger- und Transportkarren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.

Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel durch einen Träger- und Transportkarren einer elektronischen Diagnoseeinheit eines Lastkraftfahrzeugs gemäß Patentanspruch 1 erreicht.

Die Säule ist in vorteilhafter Weise mit einem im wesentlichen horizontalen Arm versehen, der die Stütze trägt, und um seine vertikale Achse gedreht werden kann, um so das Positionieren des Arms und der Einheit in Bezug auf die Kabine zu ermöglichen.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird eine bevorzugte Ausführungsform nachstehend als Beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen:

1 eine Perspektivansicht eines Transportkarrens gemäß der Erfindung ist;

2 eine weitere Perspektivansicht des Transportkarrens von 1 ist;

3 eine Perspektivansicht der Struktur des Transportkarrens ist;

4 ein Vertikalschnitt durch eine Einzelheit des Transportkarrens in vergrößertem Maßstab ist;

5 ein Querschnitt entlang der Linie V-V von 4 ist;

6 ein Horizontalschnitt durch ein Detail von 3 im selben Maßstab wie 4 ist;

7 ein Teilquerschnitt durch eine Halterungsstütze für die Einheit in vergrößertem Maßstab ist;

8 ein Detail von 7 zeigt, in noch stärker vergrößertem Maßstab;

9 ein Querschnitt entlang der Linie VIII-VIII von 8 ist;

10 eine Teilansicht der Stütze entlang der Linie X-X von 7 ist.

In 1 ist eine Fahrerkabine eines Lastkraftfahrzeugs 9 insgesamt mit 8 bezeichnet. Bekanntlich befindet sich die Kabine 8 in beträchtlicher Höhe oberhalb des Erdbodens. Ein Träger- und Transportkarren für eine elektronische Diagnoseeinheit 11 für Instrumente und/oder Steuereinheiten, die von der Kabine 8 zugänglich sind, ist insgesamt mit 10 bezeichnet.

Die Einheit 11 ist im wesentlichen quaderförmig, und weist eine Vorderwand auf, die mit einer Anzeige in Form eines Videobildschirms 12 (2) versehen ist. Eine Querwand der Einheit 11 ist mit einer Gruppe von Buchsen 13 für die selbe Anzahl an elektrischen Verbindern (nicht gezeigt) versehen, die durch (nicht gezeigte) Kabel zur Untersuchung von Instrumenten und Steuereinheiten der Kabine 8 angeschlossen werden.

Der Transportkarren 10 weist eine Anordnung auf, die durch ein Paar gegenüberliegender, paralleler Metallrahmen 14 und 16 (3) gebildet wird, die durch zumindest eine Querstange verbunden sind. Insbesondere wird diese Anordnung im wesentlichen durch ein einziges, in Form gebrachtes Metallrohr gebildet, das einen ersten vertikalen Abschnitt 18 aufweist, einen geneigten Abschnitt 19, und einen horizontalen Abschnitt 21, der den Rahmen 14 bildet. An den Abschnitt 21 schließt sich ein C-förmiger, horizontaler Abschnitt 22 an, der eine der Querstangen der Anordnung bildet. An die Querstange 22 schließen sich ein horizontaler Abschnitt 23, ein geneigter Abschnitt 24, und ein vertikaler Abschnitt 26 an, der den Rahmen 16 bildet.

Die beiden horizontalen Abschnitte 21 und 23 sind weiterhin über zwei Querstangen 27 und 28 verbunden, von denen jede mit einem entsprechenden Paar von Nachlaufrollen 29 versehen ist, die ausgerichtet werden, und an sich bekannt sind. Die beiden Querstangen 27 und 28 sind so ausgebildet, dass sie eine Gruppe von Auszügen 31 (1 und 2) haltern, in denen Ausrüstungsteile, Ersatzteile und dergleichen angeordnet werden können.

Ein zylindrischer, rohrförmiger Körper 32 (3), der vertikal angeordnet ist, und in welchem eine Säule 33 sich drehen und teleskopartig gleiten kann, ist zwischen dem Abschnitt 18 und dem Abschnitt 21 des Rahmens 14 angebracht. Diese Säule wird durch ein Rohr gebildet, das einen Abschnitt aufweist, der um 90 Grad abgebogen ist, der einen horizontalen, rohrförmigen Arm 34 bildet, der sich daher um die Vertikalachse der Säule 33 drehen kann. Eine Stütze, insgesamt mit 36 bezeichnet, ist auf dem Arm 34 angebracht, und dazu ausgebildet, die Einheit 11 zu haltern, wie dies nachstehend genauer erläutert wird.

Das Rohr der Säule 33 und des Arms 34 weist einen Durchmesser auf, der gleich jenem des Rohrs der Rahmen 14 und 16 ist. Weiterhin haltert der Abschnitt 26 des Rahmens 16 einen gebogenen, zylindrischen Abschnitt 37, an dessen freiem Ende eine Verbindungseinrichtung (6) angeordnet ist, die einen zylindrischen Körper 38 aufweist, der koaxial in dem zylindrischen Abschnitt 37 aufgenommen ist, der von Hand zum rohrförmigen Arm 34 und von diesem weg bewegt werden kann, zum Eingriff mit dem Rohr 34, oder zur Lösung von diesem. Auf diese Weise bilden, wenn der Abschnitt 37 und der Arm 34 stabil gekuppelt sind, sie einen einzigen Handgriff zur Verschiebung des Transportkarrens 10 von Hand.

Elastische Vorrichtungen zum Anheben der Säule 33 sind in dem rohrförmigen Körper 32 aufgenommen. Insbesondere umfassen diese Vorrichtungen einen Pneumatikzylinder 41 (4) bekannter Art, der ein Ausgangsteil 42 aufweist, das am Boden an dem Körper 32 befestigt ist, sowie ein oberes Ende 40, das am unteren Ende der Säule 33 befestigt ist. Der Gasdruck in dem Pneumatikzylinder 41 ist so, dass die Säule 33 zusammen mit der Stütze 36 und der Einheit 11 angehoben wird.

Vorrichtungen zum Verriegeln der Säule 33 sind zwischen dem rohrförmigen Körper 32 und der Säule 33 vorgesehen. Diese Vorrichtungen umfassen ein C-förmiges Band 43 (4 und 5), das die Säule 33 einklemmt, und einen Ansatz 44 aufweist, der an dem oberen Ende des rohrförmigen Körpers 32 befestigt ist. Das Band 43 weist weiterhin zwei gebogene und durchlöcherte Flansche 46 auf, die dazu ausgebildet ist, durch Betätigung eines Drehhandgriffs 47 auf den Flanschen 46 und starr mit einem Nocken 48 geschlossen zu werden.

Die Säule 33 wird durch Betätigung des Handgriffs 47 freigegeben. Durch Einwirkung von Hand auf den Arm 34 kann dieser dadurch abgesenkt werden, dass das Gas in dem Pneumatikzylinder 41 komprimiert wird, oder so gesteuert werden, das er durch den Pneumatikzylinder 41 angehoben wird. Weiterhin kann der Arm 34 um die Achse der Säule 33 gedreht werden, um horizontal die Stütze 36 in der gewünschten Winkelrichtung anzuordnen.

Die Stütze 36 wird durch eine Rückplatte 49 gebildet, vorzugsweise aus Metallblech, die mit einem Formabschnitt 51 (7) mit kreisförmigem Querschnitt versehen ist, der sich um mehr als 180 Grad um den Arm 34 herum erstreckt. Der Formabschnitt 51 klemmt den Arm 34, und kann um diesen gedreht werden, um die Vertikalpositionierung der Einheit 11 zu ermöglichen. Eine Platte 52 ist auf der Platte 49 dieser gegenüberliegend angeordnet, und wird parallel hierzu durch zwei Stifte 53 geführt, die von der Platte 52 ausgehen, und im Eingriff mit zwei Löchern 54 (10) der Rückplatte 49 stehen. Die Platte 52 wird nach oben durch eine Schraubenfeder 56 gezogen, die zwischen einer Verlängerung des unteren Stifts 53 und einem Stift 50 der Rückplatte 49 angeordnet ist.

Die Platte 52 ist weiterhin mit einem Betätigungsvorsprung 57 (7) versehen, der im wesentlichen in Richtung senkrecht zur Platte 52 verläuft. Schließlich ist die Platte 52 an der Oberseite mit einem Hakenteil 58 versehen, das an der Seite entgegengesetzt zum Vorsprung 57 verläuft, und durch eine Öffnung 55 der Platte 49 hindurchgeht. Die Platte 49 wiederum ist am Boden mit einem Formabschnitt 59 versehen, der eine Halterungsplatte für die Einheit 11 bildet. Der Formabschnitt 59 endet in einem weiteren vorderen Formabschnitt 60 im wesentlichen parallel zu der Platte 49, der eine Setzstufe für die Stütze 36 bildet.

Der Arm 34 ist mit einem dreieckförmigen Teil 61 versehen, das in Bezug auf die Säule 33 etwas geneigt ist, und durch einen Schlitz 62 hindurchgeht, der in dem Formabschnitt 51 mit kreisförmigem Querschnitt vorgesehen ist. Ein zweiter Pneumatikzylinder 63 ist zwischen dem Teil 61 und der Platte 49 vorgesehen, um die Drehung der Stütze 36 um den Arm 34 zu ermöglichen. Insbesondere ist der Pneumatikzylinder 63 mit einem Ausgangsteil 64 versehen. Eine Verstärkungsrippe 66 ist auf dem Formabschnitt 59 der Platte 49 angebracht, und weist ein Teil 67 auf, um welches ein Ende des Zylinders 53 verschwenkt wird. Hierdurch verschwenkt sich das Ende des Ausgangsteils 64 auf dem Teil 61.

Eine Positionierungseinrichtung, die insgesamt mit 68 bezeichnet ist, und so ausgebildet ist, dass stabile Winkelpositionen der Stütze 36 um den Arm 34 herum erzielt werden, ist zwischen dem Zylinder 63 und dem Ausgangsteil 64 angeordnet. Die Positionierungseinrichtung 68 weist einen Körper 69 (8 und 9) in Form eines Kastens auf. Der Körper 69 ist steif, wobei ein Kragen 70 an dem oberen Ende des Zylinders 63 befestigt ist. Ein Rahmen 71, der auf einer Vorderwand des Körpers 69 gegenüberliegend der Platte 49 befestigt ist, ist so ausgebildet, dass er auf das Teil 58 der Wand 52 aufgehakt werden kann, um eine Relativbewegung zwischen der Wand 49 und dem Zylinder 63 zu verhindern, und die Stütze 36 in Ruhelage zu haltern, wobei sich der Vorsprung 57 in einer horizontalen Position befindet, wie dies in 7 gezeigt ist.

Ein Teil, das durch eine längliche Platte 72 mit einem zentralen Durchgangsloch 73 gebildet wird, durch welches das Ausgangsteil 64 hindurchgeht, wird auf den beiden Querwänden des Körpers 69 verschwenkt. Das Loch 73 weist einen Durchmesser auf, der etwas größer ist als der Durchmesser des Ausgangsteils 64, welches zylinderförmig ist. Die Platte 72 wird im Gegenuhrzeigersinn (8) durch eine Druckfeder 64 vorgespannt, die zwischen dieser Platte 72 und einer Schulter 75 des Körpers 69 angeordnet ist. Wenn die Platte 72 im wesentlichen senkrecht zum Teil 64 verläuft, kann letzteres frei in Axialrichtung in Bezug auf den Zylinder 63 gleiten. Wenn jedoch die Feder 74 die Platte 72 geneigt hält, wie in den 7 und 8, gelangt das Teil 64 in Berührung mit den Rändern des Lochs 73, wodurch ein Hindernis hervorgerufen wird, das jedes Gleiten des Teils 64 in Bezug auf die Platte verhindert, bei welchem eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn der Stütze 36 auftreten könnte. Wenn jedoch die Feder 74 die Platte 72 geneigt hält, gelangt das Teil 64 in Kontakt mit den Rändern des Lochs 73, und kann das Teil 54 in Bezug auf die Platte gleiten, um so eine Drehung im Uhrzeigersinn der Stütze 36 hervorzurufen.

Schließlich ist der vordere Formabschnitt 60 der Platte 49 mit einem Druckknopf 76 versehen, der über eine parallel zum Formabschnitt 59 verlaufende Strebe 77 mit einem Rückstellhebel 78 verbunden ist. Letzterer wird auf einem Stift 80 der Rippe 66 verschwenkt, und ist mit einer Strebe 79 verbunden, die parallel zum Zylinder 63 durch ein Loch in der Basiswand des Körpers 69 geführt wird. Wenn der Druckknopf 76 gedrückt wird, gelangt die Strebe 79 in Eingriff mit einem Abschnitt der Platte 72 entgegengesetzt zu ihrem Drehzapfen, damit sie sich im Uhrzeigersinn gegen die Einwirkung der Feder 74 dreht, und in der Position angeordnet wird, in welcher das Ausgangsteil 64 nicht im Eingriff mit den Rändern des Lochs 73 steht.

In der Praxis kann sich, wenn das Hakenteil 58 vom Gestell 71 entkuppelt ist, die Stütze 36 frei im Uhrzeigersinn drehen, wodurch die Wand 59 durch Einwirkung des Zylinders 63 angehoben wird, und sobald eine ausgeglichene Winkelposition erreicht ist, kann sie sich nicht im Gegenuhrzeigersinn drehen, und die Wand 59 absenken, infolge des voranstehend erwähnten Eingriffs zwischen dem Teil 74 und der Platte 72. Um den Formabschnitt 59 aus der ausgeglichenen Position nach unten zurückzustellen ist es erforderlich, den Druckknopf 76 zu drücken, die Platte 72 im wesentlichen senkrecht zum Teil 64 anzuordnen, wodurch der Eingriff zwischen der Platte 72 und dem Teil 64 aufgehoben wird, und mit der Stütze 36 eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn durchzuführen.

Der Transportkarren 10 arbeitet folgendermaßen.

In der Ruhelage befindet sich die Säule 33 in der unteren Position der 2 und 3, wobei der Arm 34 mit dem gebogenen Abschnitt 37 des Rahmens 16 durch die Verbindungseinrichtung 38 verbunden ist. Die Säule 33 hält dann den Zylinder 41 in der unteren Position, und wird in dieser Position durch das Band 43 verriegelt, das durch den Handgriff 47 fest gehaltert wird. Weiterhin ist der Zylinder 63 mit dem Rahmen 71 auf dem Teil 58 der Wand 52 verhakt.

Die Stütze 36 wird daher in der Ruhelage von 2 gehalten, in welcher die Platte 49 und die Platte 52 im wesentlichen vertikal angeordnet sind, und der Formabschnitt 59 und das Teil 57 horizontal, was dazu führt, dass der Transportkarren 10 eine sehr kompakte Konfiguration aufweist.

Die Einheit 11 kann dann auf dem Formabschnitt 59 so gehaltert werden, dass der Video 12 zur Vorderseite der Stütze 36 weist. Weiterhin können die Auszüge 31 auf den Querstangen 27 und 28 angeordnet werden. Der Benutzer kann dann dadurch, dass er den Abschnitt 37 des Rahmens 16 und den Arm 34 der Säule 33 erreicht, bequem den Transportkarren 10 bewegen, um ihn längsseits zur Kabine 8 (1) des zu untersuchenden Fahrzeugs 9 zu bringen.

Der Benutzer entriegelt dann die Verbindungseinrichtung 38 (6) des Arms 34. Durch Haltern des Arms 34 mit einer Hand wirkt er auf den Handgriff 47 (4) ein, wodurch die Säule 33 von dem Band 43 entriegelt wird. Das Druckgas des Zylinders 41 verursacht dann eine Aufwärtsbewegung der Säule 33, gesteuert durch den Benutzer, der den Arm 34 hält. Auf diese Weise wird die Stütze 36 in die gewünschte Höhe zum Arbeiten in der Kabine 8 gebracht.

Gleichzeitig dreht der Benutzer die Säule 33, beispielsweise etwa um 90 Grad, wie in 1 gezeigt, wodurch die Stütze 36 in der Horizontalebene angeordnet wird, so dass der Video 12 zum Innenraum der Kabine 8 hinweist. Schließlich verriegelt der Benutzer die Säule 33 in der erreichten Position, durch Einwirkung auf den Handgriff 47.

Infolge der Anordnung der Einheit 11 auf dem Formabschnitt 59 wurde ein Basisabschnitt der Einheit 11 auf dem Teil 57 angeordnet, wodurch letzteres und die starr mit ihm verbundene Platte 52 geringfügig gegen die Einwirkung der Feder 56 (7) abgesenkt werden, was dazu führt, dass das Teil 58 von dem Gestell 71 abgehakt wird.

Der Benutzer kann dann die Stütze 36 im Uhrzeigersinn drehen, und sobald eine gewünschte Winkelposition der Einheit 11 erreicht wurde, gibt der Benutzer die Stütze 36 frei, die infolge der Einwirkung des Gewichts der Einheit dazu neigen würde, sich im Gegenuhrzeigersinn gegen die Einwirkung des Zylinders 63 zu drehen; die Auswirkung der voranstehend geschilderten Positionierungseinrichtung 68 verhindert diese Drehung im Gegenuhrzeigersinn der Stütze 36, und unterstützt das Festhalten der Stütze 36 und der von ihr getragenen Einheit 11 in der erhaltenen Winkelposition. Auf diese Weise wird die Stütze 36 in der Vertikalebene angeordnet, damit der Video 12 einfach abgelesen werden kann, wie in 1 gezeigt ist.

Um die Einheit 11 abzusenken, drückt der Benutzer auf den Druckknopf. 76, was dazu führt, dass die Platte 72 von der Stange 64 entkuppelt wird, und die Stütze 36 im Gegenuhrzeigersinn unter Einwirkung des Gewichts der Einheit und möglicherweise durch Drücken von Hand gedreht werden kann; beim Erreichen einer neuen Winkelposition wird der Druckknopf 76 erneut freigegeben, wodurch die Stütze 36 in einer stabilen Winkelposition angeordnet wird. In 7 ist jene Position, die bei maximaler Drehung von der Stütze 36 erreicht werden kann, gestrichelt dargestellt.

Der Benutzer kann dann die elektrischen Anschlüsse bei den Buchsen 13 (1 und 2) der Einheit 11 mit den Instrumenten und anderen Steuereinheiten der Kabine 8 herstellen, und die erforderlichen Diagnosevorgänge durchführen. Nach diesen Vorgängen führt der Benutzer die entgegengesetzten Vorgänge durch, um die Stütze 36 in die Ruhelage zurückzustellen.

Die Vorteile des Transportkarrens gemäß der Erfindung im Vergleich zu bekannten Transportkarren werden aus der voranstehenden Beschreibung deutlich.

In der Ruhelage weist der Transportkarren 10 eine sehr kompakte Konfiguration auf, und nimmt daher wenig Raum ein. Weiterhin ermöglicht der Transportkarren 10 einen einfachen Transport der Einheit 11, selbst in kleinen Räumen, beispielsweise Werkstätten, so dass die Einheit längsseits der Kabine 8 des Fahrzeugs 9 angeordnet werden kann. Schließlich ermöglicht es der Transportkarren 10, dass die Einheit 11 angehoben werden kann, und sowohl horizontal als auch vertikal positioniert werden kann, wodurch sie in die geeignetste Position für den Benutzer gebracht wird, der auf dem Sitz der Kabine 8 sitzt.

Es wird darauf hingewiesen, dass zahlreiche Abänderungen und Verbesserungen bei dem beschriebenen Transportkarren 10 vorgenommen werden können, ohne vom Umfang der Patentansprüche abzuweichen. So können beispielsweise die Gestelle 14 und 16 durch zwei getrennte Rohre gebildet werden, und dann durch Querstangen verbunden werden. Weiterhin können die Vorrichtungen zum Verriegeln der Säule 33 auf dem rohrförmigen Körper 32 und des Arms 34 auf dem Gestell 16 andere Formen als jene annehmen, die beschrieben wurden. Schließlich kann zumindest einer der Gaszylinder 41 und 63 durch eine Feder ersetzt werden.


Anspruch[de]
  1. Transportkarren für eine elektronische Diagnoseeinheit (11) für ein Lastkraftfahrzeug (9), das mit einer Kabine (8) versehen ist, mit einer Anordnung (14, 16, 17, 27, 28), die mit Rädern (29) versehen ist, und eine Halterungsstütze (36) für die elektronische Diagnoseeinheit (11) trägt, wobei die Anordnung (14, 16, 17, 27, 28) eine vertikale Säule (33) aufweist, welche die Halterungsstütze (36) trägt; die vertikale Säule (33) in Bezug auf die Anordnung (14, 16, 17, 27, 28) beweglich ist, so dass die Halterungsstütze (36) angehoben und abgesenkt werden kann; und die Säule mit einem im wesentlichen horizontalen Arm (34) versehen ist, der die Stütze trägt; dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Säule (33) um ihre Vertikalachse drehbar ist, um das Positionieren des Arms (34) und der elektronischen Diagnoseeinheit (11) in gewünschten Winkelrichtungen zu ermöglichen.
  2. Transportkarren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung (14, 16, 17, 27, 28) ein Paar von Quergestellen (14, 16) aufweist, die einander gegenüberliegen, und durch zumindest eine erste Querstange (27, 28) verbunden sind, wobei eine Gruppe von Auszügen (31) zwischen diesen Rahmen (14, 16) angeordnet werden kann.
  3. Transportkarren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen (14, 16) durch zumindest eine zweite Querstange (22) verbunden sind, wobei dieser Rahmen (14, 16) und diese zweite Querstange (22) durch ein einziges, gebogenes Metallrohr gebildet werden.
  4. Transportkarren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster (14) dieser Rahmen (14, 16) einen vertikalen, rohrförmigen Körper (32) trägt, wobei die Säule (33) teleskopartig in Bezug auf diesen vertikalen, rohrförmigen Körper (32) unter Einwirkung einer Hebevorrichtung (41, 42) beweglich ist.
  5. Transportkarren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebevorrichtungen (41, 42) einen Druckgaszylinder (41) aufweisen, der in dem vertikalen, rohrförmigen Körper (42) aufgenommen ist, und ein im Eingriff mit der Säule (33) stehendes Teil (40) aufweist, wobei das Gas auf einen derartigen Druck komprimiert ist, dass die Säule (33) angehoben werden kann, und die Rückstellung nach unten der Säule (33) so durchgeführt wird, dass das Gas komprimiert wird, und eine lösbare Verriegelungsvorrichtung (43, 47) zwischen der Säule (33) und dem vertikalen, rohrförmigen Körper (32) vorgesehen ist.
  6. Förderkarren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtungen (43, 47) ein Band (43) aufweisen, das von dem vertikalen, rohrförmigen Körper (32) getragen wird, und dazu ausgebildet ist, bei Betätigung die Säule (33) in Winkelrichtung und Axialrichtung auf dem vertikalen, rohrförmigen Körper (32) zu verriegeln.
  7. Transportkarren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites (16) der Gestelle (14, 16) einen vertikalen Abschnitt (26) aufweist, der oben in einem horizontalen, gebogenen Abschnitt (37) endet, wobei der Arm (34) so ausgebildet ist, dass er mit dem horizontalen, gebogenen Abschnitt (37) ausgerichtet ist, wenn die Säule (33) sich in der abgesenkten Position, eingefahren in den rohrförmigen Körper (32), befindet.
  8. Transportkarren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (34) und der horizontale, gebogene Abschnitt (37) einen im wesentlichen identischen Teilabschnitt aufweist, der dazu ausgebildet ist, zur Bewegung des Transportkarrens ergriffen zu werden, wobei eine entkuppelbare Verriegelungsvorrichtung (38) zwischen dem Arm (34) und dem horizontalen, gebogenen Abschnitt (37) vorgesehen ist.
  9. Transportkarren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (36) im Winkel um eine Horizontalachse des Arms (34) ausgerichtet werden kann.
  10. Transportkarren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (34) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, die Stütze (36) durch eine Rückplatte (49) und durch eine Halteplatte (59) gebildet wird, die im wesentlichen senkrecht zur Rückplatte (49) verläuft, und dazu ausgebildet ist, eine Halterungsoberfläche für die Einheit (11) zur Verfügung zu stellen, wobei die Rückplatte (49) mit einem Formabschnitt (51) mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt versehen ist, der zumindest teilweise den Arm (34) einklemmt, wobei dieser Formabschnitt (51) mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt dazu ausgebildet ist, sich auf dem Arm (34) zu drehen, um diese vertikale Positionierung zu ermöglichen.
  11. Transportkarren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (36) weiterhin ein Entriegelungsteil (57) aufweist, das durch die Anordnung der Einheit (11) auf der Stütze (36) betätigt wird, wobei dieses Entriegelungsteil (57) dazu ausgebildet ist, eine Entriegelungsvorrichtung zu betätigen, um die Winkelpositionierung der Stütze um den Arm zu ermöglichen.
  12. Transportkarren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass er einen zweiten Druckgaszylinder (63) aufweist, der zwischen der Rückplatte (49) und einem Teil (61) des Arms (34) vorgesehen ist, um die kontrollierte Drehung der Stütze (36) um den Arm (34) zu ermöglichen, wobei diese kontrollierte Drehung zwischen einer Ruhelage, in welcher die Rückplatte (49) im wesentlichen vertikal verläuft, und einer Position stattfindet, in welcher die Rückplatte (49) nach oben geneigt ist.
  13. Transportkarren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Positionierungsvorrichtung (68) aufweist, die zwischen der Stütze (36) und dem Arm (34) vorgesehen ist, um stabile Winkelpositionen der Stütze um den Arm (34) zu erzielen.
  14. Transportkarren nach Anspruch 13, in Abhängigkeit von Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Zylinder (63) auf der Stütze (36) verschwenkt wird, und mit einem Ausgangsteil (64) versehen ist, das auf dem Teil (61) verschwenkt wird, wobei die Positionierungsvorrichtung (68) einen verschwenkten, länglichen Körper (72) aufweist, der mit einem Loch (73) versehen ist, durch welches sich dieses Ausgangsteil (64) erstreckt, dieser verschwenkte, längliche Körper (72) durch eine elastische Vorrichtung (74) in eine Position gedrückt wird, in welcher der längliche Körper (72) geneigt in Bezug auf das Ausgangsteil (64) angeordnet ist, das in Berührung mit den Wänden des Lochs (73) angeordnet ist, was eine Relativbewegung zwischen dem Ausgangsteil (64) und dem länglichen Körper (72) verhindert.
  15. Transportkarren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der längliche Körper (72) auf einem Gehäuse verschwenkt wird, das von dem zweiten Zylinder (63) getragen wird, wobei eine Handsteuervorrichtung (7679) vorgesehen ist, um diese elastische Vorrichtung (74) zu sperren, und das Ausgangsteil (64) von den Wänden des Lochs (73) freizugeben.
  16. Transportkarren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsplatte (59) einen Vorderrand (60) aufweist, die Handsteuervorrichtung (7679) einen Druckknopf (76) aufweist, der auf diesen Vorderrand (60) angeordnet ist, und eine Vorrichtung (7779) zur Übertragung einer Bewegung zwischen dem Druckknopf (76) und dem verschwenkten, länglichen Körper (72).
  17. Transportkarren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelungsvorrichtungen ein Hakenteil (58) aufweisen, das von der Rückplatte (49) ausgeht, und dazu ausgebildet ist, lösbar ein Teil (71) einzuhaken, das von dem Gehäuse (69) getragen wird, wenn sich die Stütze (34) in einer Ruhelage befindet.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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