| Dokumentenidentifikation |
EP1238117 27.05.2004 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001238117 |
| Titel |
MITTEL UND VERFAHREN ZUM ENZYMATISCHEN GERBEN VON HÄUTEN |
| Anmelder |
Trumpler GmbH & Co. Chemische Fabrik, 67547 Worms, DE |
| Erfinder |
FEIGEL, H., Thomas, 67598 Gundersheim, DE; PALISSA, Manfred, 67592 Flörsheim-Dalsheim, DE; PASTERNACK, Ralf, 64347 Griesheim, DE; FUCHSBAUER, Hans-Lothar, 64367 Mühltal, DE; GERMANN, Heinz-Peter, 72800 Eningen u.A., DE; MEYER, Michael, 01159 Dresden, DE |
| DE-Aktenzeichen |
50102047 |
| Vertragsstaaten |
AT, DE, ES, GB, IT |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
03.07.2001 |
| EP-Aktenzeichen |
019740778 |
| WO-Anmeldetag |
03.07.2001 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP01/07586 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
0002018662 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
07.03.2002 |
| EP-Offenlegungsdatum |
11.09.2002 |
| EP date of grant |
21.04.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
27.05.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
C14C 3/08
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| Beschreibung[de] |
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Gegenstand der Erfindung ist ein Mittel und ein Verfahren zur Stabilisierung
von Häuten und Fellen durch enzymatische Vernetzung im Sinn einer Gerbung, bei dem
vernetzende Enzyme, insbesondere Transglutaminasen, eingesetzt werden.
Für die Verarbeitung von tierischen Häuten und Fellen zu Leder oder
Pelz sind verschiedene Prinzipien der Gerbung bekannt. Die Gerbung kann erfolgen:
- 1. durch Behandlung mit phenolisch aromatischen Gerbstoffen (pflanzliche oder
synthetische)
- 2. durch kovalent gebundene Gerbstoffe, z.B. Aldehyde oder Isocyanate
- 3. mit mineralischen Gerbmitteln wie Chromsalzen oder Alaun, Aluminiumsulfat,
Titan- oder Zirkonsalzen oder
- 4. durch eine Kombinationsgerbung, z.B. Chrom/pflanzlich, pflanzlich/Alaun,
Formaldehyd/pflanzlich oder Alaun/Chrom
Die Chemie des Gerbvorganges ist relativ komplex. Der wesentliche
Faktor dürfte in einer Vernetzung der Kollagenfasern liegen, die durch die verschiedenen
Gerbstoffe in unterschiedlicher Weise herbeigeführt wird. Der Gerbeffekt bei pflanzlichen
und den ihnen nahestehenden organisch synthetischen Verbindungen kommt durch Wasserstoff-Brückenbindungen
zwischen den phenolischen Anteilen und den Peptidbindungen des Kollagens zustande.
Bei der Gerbung mit Aldehyden reagieren diese mit freien Aminogruppen des Kollagens,
insbesondere des Lysins, über dessen Seitenketten die Kollagenpeptide miteinander
vemetzt werden. Bei der Chromgerbung, dem wichtigsten Gerbverfahren, kommt eine
Vernetzung durch Komplexbildung zwischen Chrom-(III)-Salzen und den Carboxylgruppen
des Kollagens zustande.
Alle bekannten Gerbverfahren weisen Vor- und Nachteile auf. Vor allem
begrenzen die verwendeten Hilfsstoffe die Verwertbarkeit der beim Herstellungsprozess
anfallenden Abfallstoffe sowie der Endprodukte, wenn sie nach ihrem Gebrauchsleben
selbst zu Abfall werden.
Zu den Nachteilen der bekannten Gerbstoffe zählt, dass sie nicht unbegrenzt
verfügbar sind und eine Rückgewinnung oder Wiederverwertung aus Leder nur in geringem
Umfang möglich ist. Die Abwasserbehandlung ist aufwendig und es bleiben ein unvermeidbares
Restrisiko bzw. unvermeidbare Restmengen im Abwasser (Siehe hierzu auch Reich, Ökologische
Aspekte wichtiger Gerbverfahren, herausgegeben vom Verband der deutschen Lederindustrie
e.V., 2000).
Das in der Praxis im größten Umfang angewendete Gerbverfahren
ist aus qualitativen, ökonomischen und ökologischen Gründen die Chromgerbung. Jedoch
treffen auch auf diese Gerbmethode die oben genannten Aussagen in vollem Umfange
zu. Auch wenn moderne Gerbereien die Chrombelastung ihrer Abwässer unter die geforderten
Maximalwerte bringen, ist dies nur unter einem enormen Kostenaufwand möglich. Andererseits
ist die Qualität und mögliche Typvielfalt der durch Chromgerbung erhaltenen Leders
als äußerst hoch einzuschätzen, so dass andere Gerbverfahren mit gleicher
Universalität sowie Qualitätsvielfalt und -höhe, bisher nicht aufgefunden wurden.
Es stellte sich deshalb die Aufgabe, ein modemes, umweltverträgliches
Gerbverfahren zu entwickeln, das ohne oder zumindest mit erheblich reduzierten Mengen
von Chemikalien die Herstellung eines qualitativ hochwertigen Leders ermöglicht.
Es wurde nun gefunden, dass diese Aufgabe durch ein Verfahren zur
enzymatischen Gerbung von Häuten und Fellen gelöst werden kann, bei dem man das
in der Haut vorhandene Struktureiweiß, insbesondere Kollagen, durch die Einwirkung
einer oder mehrerer Transglutaminasen vemetzt bzw. durch die Verwendung eines Mittels
enthaltend eine oder mehrere Transglutaminasen zum enzymatischen Gerben von Häuten
und Fellen.
Es ist bekannt, dass Transglutaminasen (Protein-Glutamin: Amin-γ-glutamyltransferase
E.C. 2.3.2.13) eine ubiquitäre Enzymfamilie bilden. Die Enzyme katalysieren den
Aufbau stabiler Querbrücken zwischen Proteinen durch die kovalente Verknüpfung von
Seitenketten der Aminosäuren Glutamin und Lysin (Folk und Finlayson, Adv. Protein
Chem. 31, 1-133 (1997)). Transglutaminasen werden im Stand der Technik insbesondere
zur Modifizierung von Lebensmittelproteinen eingesetzt. Dabei werden die Eigenschaften
der Produkte z. B. im Hinblick auf Textur-, Gel- und Bruchfestigkeit, Viskosität
und Elastizität sowie Geschmack und Geruch verbessert. Beschrieben ist beispielsweise
die Vernetzung von globulären Proteinen wie Casein oder Soja-Globulin, die Vemetzung
von Muskelproteinen wie Aktin oder Myosin sowie die enzymatische Modifizierung von
denaturierten Eiweißen wie Gelatine. In der deutschen Patentschrift 197 32
917 ist darüber hinaus bereits ein durch Transglutaminase katalysiertes Verfahren
zum Koppeln von Proteinen oder Peptiden an einem Träger zur Immobilisierung von
Enzymen und Antikörpern beschrieben.
Außer Säugertransglutaminasen sind bisher vor allem bakterielle
Transglutaminasen für technische Prozesse eingesetzt worden (Zhu et al., Appl. Microbiol.
Biotechnol. 44, 277-282 (1995)). Als besonders geeignet hat sich die bakterielle
Transglutaminase erwiesen, die aus Streptoverticillium mobaraense gebildet wird.
Aus EP 0 889 133 oder der deutschen Offenlegungsschrift 198.14 860 sind bakterielle
Transglutaminasen, ihre Herstellungsverfahren und zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten
bekannt, durch die proteinhaltige Substanzen polymerisiert werden.
Aus WO 9413839 ist bereits bekannt, dass Transglutaminase zum Finishing
von Leder benutzt werden kann. Dabei wird auf bereits gegerbtes Leder Casein aufgebracht
und mit Transglutaminase stabilisiert. Es handelt sich hierbei also lediglich um
eine Oberflächenbehandlung im Sinne der Modifizierung der aufgetragenen Oberflächenschicht.
Bislang ist hingegen wenig über die enzymkatalysierte Vernetzung des
Strukturproteins Kollagen bekannt. Jelenska und Mitarbeiter (Biochimica et Biophysica
Acta, 616, 167 -178 (1980)) beschrieben, daß natives Kollagen kein Substrat
von Transglutaminase ist, wobei sie Säugertransglutaminasen verwendeten.
Die bisher bekannten Eigenschaften von Transglutaminasen bei der Vemetzung
der Seitenketten von proteingebundenem Glutamin und Lysin waren Anlass zu Überlegungen,
ob eine derartige, Querbrücken erzeugende Reaktion auch mit dem nativen, fibrillären
Kollagen der Haut möglich sein könnte, wobei durch intermolekulare Verknüpfungen
der Kollagenmoleküle eine Vemetzung und damit schließlich auch eine Gerbung
der Haut erreichbar sein könnte.
Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, dass sich der Einsatz
von Transglutaminasen zur Gerbung von Häuten als ein hervorragendes Alternativverfahren
zu den bisher gebräuchlichen Gerbverfahren anbietet. Lässt man Transglutaminasen
in einer 0,1 bis 30%-igen, vorzugsweise in einer 0,5 bis etwa 10%-igen wässrigen
Lösung bei einem pH-Wert zwischen 2 und 11, vorzugsweise zwischen 4 und 9, und einer
Temperatur zwischen 4 und 60, bevorzugt zwischen 20 und 40 °C, auf Häute einwirken,
dann erhält man eine vemetzte Kollagenmatrix, die bekannt typische Ledermerkmale
aufweist, Erhöhung der thermischen Stabilität gegenüber unbehandeltem Kollagen,
lederartiges Auftrocknen, Erhöhung der inneren Oberfläche beim Auftrocknen.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, dass es in den in Gerbereien
vorhandenen üblichen Gerbfässem durchführbar ist und keine apparative Neuausrüstung
für die Anwendung der Gerbung mit Transglutaminasen erforderlich ist. Ein weiterer
Vorteil ist, dass das bei der Gerbung entstehende Abwasser völlig untoxisch ist
und keine Entsorgungsprobleme bereitet, weder mit dem Abwasser noch mit festen Abfällen,
z. B. aus der Dickenbearbeitung.
Das erfindungsgemäße Gerbverfahren kann jedoch auch schon dann
einen wertvollen Beitrag zu den in der Ledertechnologie angewendeten Verfahren leisten,
wenn sein Einsatz auf die Vorgerbung von Häuten begrenzt bleibt. Die Vorgerbung,
oft ein erster Schritt bei der Leder- bzw. Pelzherstellung aus Häuten und Fellen,
dient der ersten Stabilisierung des kollagenen Fasergeflechtes, die erforderlich
ist, um eine Dickenegalisierung durch Spalten und/oder Falzen durchführen zu können.
Die Egalisierung der vorgegerbten Haut ist erforderlich, da diese durchaus unterschiedliche
Schichtdicken aufweist. Die bei der Egalisierung anfallenden Hautreste sind z. B.
bei einer mit Chromsalzen vorgenommenen Vorgerbung nur sehr begrenzt oder nicht
mehr zu verwerten und schwierig zu entsorgen. Führt man hingegen die Vorgerbung
mit Transglutaminasen durch, dann befinden sich Hautabfälle in einem ökologisch
einwandfreien Zustand und können sogar noch als Tierfutter oder Gelatinerohstoff
o. ä. verwendet werden. An die Vorgerbung kann sich dann entweder ein weiteres Gerbverfahren
unter Verwendung von Transglutaminasen oder ein traditionelles Gerbverfahren z.
B. unter Verwendung von Chromsalzen anschließen. Im letzteren Fall ergibt
sich dann der Vorteil, dass die Menge der insgesamt eingesetzten Chromsalze erheblich
verringert ist und damit auch die Abwasseraufbereitung leichter durchgeführt werden
kann. Außerdem ist auch die Menge der chromkontaminierten Abfälle geringer.
Vorzugsweise wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Haut
durch mechanische Behandlung oder durch Zugabe von Hilfsstoffen, wie beispielsweise
Proteasen, Detergenzien, Salzen oder chaotropen Agenzien für das Enzym zugänglich
gemacht.
Es hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, die Vemetzung durch Zugabe
von geeigneten Hilfsstoffen, wie beispielsweise Proteinen, Peptiden, Proteinhydrolysaten,
Gelatine, Polyglutamin, Polyaminen oder Polylysin, zu unterstützen.
Ebenfalls vorteilhaft ist die Herbeiführung der Vemetzung durch einen
Temperaturschock.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist zur Herstellung aller Ledertypen
und Pelze geeignet.
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| Anspruch[de] |
- Verfahren zur enzymatischen Gerbung von Häuten und Fellen, dadurch gekennzeichnet,
dass man das in der Haut vorhandene Struktureiweiß, insbesondere Kollagen
durch die Einwirkung einer oder mehrerer Transglutaminasen vemetzt.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Transglutaminase
in einer 0,1 bis 30%-igen wässrigen Lösung auf die Haut einwirken lässt.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Transglutaminase
in einer 0,5 bis 10%-igen wässrigen Lösung auf die Haut einwirken lässt.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man
das Verfahren bei einem pH-Wert von 2 bis 11 durchführt.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man
das Verfahren bei einem pH-Wert von 4 bis 9 durchführt.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man
das Verfahren bei einer Temperatur zwischen 4 und 60 °C durchführt.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man
das Verfahren bei einer Temperatur zwischen 20 bis 40 °C durchführt.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man
die Haut durch mechanische Behandlung oder durch Zugabe von Hilfsstoffen für das
Enzym zugänglich macht.
- Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man die Haut
durch Zugabe von Proteasen, Detergenzien, Salzen oder chaotropen Agenzien für das
Enzym zugänglich macht.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man
die Vemetzung durch Zugabe von geeigneten Hilfsstoffen unterstützt.
- Verfahren nach den Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass man die
Vernetzung durch Zugabe von Proteinen, Peptiden, Proteinhydrolysaten, Gelatine,
Polyglutamin, Polyaminen oder Polylysin unterstützt.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vemetzung durch einen Temperaturschock herbeigeführt wird.
- Verwendung eines Mittels enthaltend eine oder mehrere Transglutaminasen zum
enzymatischen Gerben von Häuten und Fellen.
- Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel
eine oder mehrere Transglutaminasen in einer Menge von 0,1 bis 30 Gew.-%, bezogen
auf das Mittel, enthält.
- Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel
eine oder mehrere Transglutaminasen in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen
auf das Mittel, enthält.
- Verwendung nach den Ansprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass
die Transglutaminase in einer geeigneten Formulierung verwendet wird.
- Verwendung nach den Ansprüchen 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittel eine bakterielle Transglutaminase, eine mikrobielle Transglutaminase,
eine Pilztransglutaminase, eine Pflanzen- oder eine Säugertransglutaminase enthält.
- Verwendung nach den Ansprüchen 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittel eine von Streptomyces-Arten gebildete bakterielle Transglutaminase
enthält.
- Verwendung nach den Ansprüchen 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittel eine von Streptoverticillium mobaraense gebildete bakterielle
Transglutaminase enthält.
- Verwendung nach den Ansprüchen 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittel eine rekombinant hergestellte Transglutaminase enthält.
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| Anspruch[en] |
- Method of enzymatically tanning skins and hides, characterized in that
the structural protein, in particular collagen, present in the skin is cross-linked
by the action of one or more transglutaminases.
- Method according to Claim 1, characterized in that the transglutaminase
is allowed to react on the skin in a 0.1 to 30 % aqueous solution.
- Method according to Claim 1, characterized in that the transglutaminase
is allowed to react on the skin in a 0.5 to 10 % aqueous solution.
- Method according to Claims 1 to 3, characterized in that the method is
carried out with a pH value of 2 to 11.
- Method according to Claims 1 to 3, characterized in that the method is
carried out with a pH value of 4 to 9.
- Method according to Claims 1 to 5, characterized in that the method is
carried out at a temperature of between 4 and 60° C.
- Method according to Claims 1 to 5, characterized in that the method is
carried out at a temperature of between 20 and 40° C.
- Method according to Claims 1 to 7, characterized in that the skin is
made accessible to the enzyme by mechanical processing or by the addition of auxiliary
agents.
- Method according to Claim 8, characterized in that the skin is made accessible
to the enzyme by the addition of proteases, detergents, salts or chaotropic agents.
- Method according to Claims 1 to 9, characterized in that the cross-linking
is promoted by the addition of suitable auxiliary agents.
- Method according to Claim 10, characterized in that the cross-linking
is promoted by the addition of proteins, peptides, protein hydrolysates, gelatines,
polyglutamine, polyamines or polylysine.
- Method according to Claims 1 to 11, characterized in that the cross-linking
is brought about by a temperature shock.
- Use of an agent containing one or more transglutaminases for the enzymatic tanning
of skins and hides.
- Use according to Claim 13, characterized in that the agent contains one
or more transglutaminases in a quantity of 0.1 to 30 % by weight based on the agent.
- Use according to Claim 13, characterized in that the agent contains one
or more transglutaminases in a quantity of 0.5 to 10 % by weight based on the agent.
- Use according to Claims 13 to 15, characterized in that the transglutaminase
is used in a suitable formulation.
- Use according to Claims 13 to 16, characterized in that the agent contains
a bacterial transglutaminase, a microbial transglutaminase, a fungal transglutaminase,
a plant or mammalian transglutaminase.
- Use according to Claims 13 to 17, characterized in that the agent contains
a bacterial transglutaminase formed from Streptomyces species.
- Use according to Claims 13 to 18, characterized in that the agent contains
a bacterial transglutaminase formed from Streptoverticillium mobaraense.
- Use according to Claims 13 to 19, characterized in that the agent contains
a recombinantly produced transglutaminase.
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| Anspruch[fr] |
- Procédé de tannage enzymatique des peaux et des fourrures, caractérisé en
ce que la protéine structurale présente dans la peau, notamment le collagène,
est réticulée sous l'influence d'une ou plusieurs transglutaminases.
- Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on laisse agir
sur la peau la transglutaminase dans une solution aqueuse comprise entre 0,1 et
30 %.
- Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on laisse agir
sur la peau la transglutaminase dans une solution aqueuse comprise entre 0,5 et
10 %.
- Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'on exécute
le procédé à un pH compris entre 2 et 11.
- Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'on exécute
le procédé à un pH compris entre 4 et 9.
- Procédé selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'on exécute
le procédé à une température comprise entre 4 et 60 °C.
- Procédé selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'on exécute
le procédé à une température comprise entre 20 et 40 °C.
- Procédé selon les revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'on rend
la peau accessible à l'enzyme par un traitement mécanique ou par ajout d'agents
auxiliaires.
- Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'on rend la peau
accessible à l'enzyme par ajout de protéases, de détergents, de sels ou d'agents
chaotropes.
- Procédé selon les revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'on favorise
la réticulation par ajout d'agents auxiliaires adéquats.
- Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la réticulation
est favorisée par l'ajout de protéines, de peptides, d'hydrolisats de protéines,
de gélatine, de polyglutamines, de polyamines ou de polylysine.
- Procédé selon les revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la réticulation
est provoquée par un choc thermique.
- Utilisation d'un agent contenant une ou plusieurs transglutaminases pour le
tannage enzymatique de peaux et de fourrures.
- Utilisation selon la revendication 13, caractérisée en ce que l'agent
contient une ou plusieurs transglutaminases dans une quantité comprise entre 0,1
et 30 % en poids rapporté à l'agent.
- Utilisation selon la revendication 13, caractérisée en ce que l'agent
contient une ou plusieurs transglutaminases dans une quantité comprise entre 0,5
et 10 % en poids rapporté à l'agent.
- Utilisation selon les revendications 13 à 15, caractérisée en ce que
la transglutaminase est utilisée sous une formulation adéquate.
- Utilisation selon les revendications 13 à 16, caractérisée en ce que
l'agent contient une transglutaminase bactérienne, une transglutaminase microbienne,
une transglutaminase fongique, une transglutaminase de plantes ou une transglutaminase
de mammifères.
- Utilisation selon les revendications 13 à 17, caractérisée en ce que
l'agent contient une transglutaminase bactérienne formée par une espèce de
Streptomyces.
- Utilisation selon les revendications 13 à 18, caractérisée en ce que
l'agent contient une transglutaminase bactérienne formée par Streptoverticillium
mobaraense.
- Utilisation selon les revendications 13 à 19, caractérisée en ce que
l'agent contient une transglutaminase obtenue par recombinaison.
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