Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zubereitung zum temporären
Schutz glatter Oberflächen, insbesondere von Fußböden.
Es ist bekannt, Fußböden mit Pflegeemulsionen zu behandeln,
die einen in der Regel glänzenden, strapazierfähigen und rutschhemmenden Pflegefilm
ausbilden, der den Bodenbelag unempfindlicher gegen mechanischen Verschleiß
und Anschmutzung, wie Absatzstriche, macht. Der Pflegefilm weist üblicherweise eine
mehr oder weniger deutliche Wasser- und Detergenzienbeständigkeit auf.
So offenbart die DE-A-1 519 316 eine Polierzubereitung aus einem wässrigen
Medium, in dem ein wasserunlösliches Additionspolymer und ein Wachs dispergiert
sind, wobei das Polymer Gruppen einer monoethylenisch ungesättigten Carbonsäure
aufweist und in Wasser innerhalb des pH-Bereichs von 7 bis 10,5 unlöslich ist und
die Zubereitung außerdem mehrwertige Metallionen enthält.
Eine Verbesserung der Strapazier- und Kratzfestigkeit des aufgebrachten
Polymerfilms ist wünschenswert. Dadurch könnte die Nutzungsdauer des Pflegefilms
verlängert werden und eine Neubeschichtung mit der damit erforderlichen zeit- und
kostenintensiven Grundreinigung wäre seltener erforderlich.
Die US 2002/0028621 beschreibt ein Substrat, z. B. einen Fußboden,
das eine abziehbare Zwischenschicht und eine Deckschicht umfasst. Die Deckschicht
ist strapazierfähiger und weniger leicht abziehbar als die Zwischenschicht. Die
Deckschicht kann beispielsweise UV-härtend sein. Wird die Deckschicht dagegen unmittelbar,
d.h. ohne Zwischenschicht, auf das Substrat aufgebracht, ist sie ohne aggressive
mechanische Verfahren kaum zu entfernen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zubereitung zum temporären
Schutz von glatten Oberflächen bereitzustellen, die einen strapazier- und kratzfesten
Film auf den zu schützenden Oberflächen ausbildet, der am Ende der Nutzungsdauer
leicht wieder zu entfernen ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Zubereitung gelöst,
die eine wässrige Dispersion von (gerechnet als Feststoffe, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zubereitung):
- a) 2 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 15 Gew.-%, eines im pH-Bereich von 7
bis 10,5 wasserunlöslichen filmbildenden Polymers, das 0,5 bis 12 Gew.-%, bezogen
auf das Gewicht des Polymers, wenigstens einer monoethylenisch ungesättigten Carbonsäure
enthält,
- b) 1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 8 Gew.-%, eines strahlungshärtbaren Präpolymers,
und
- c) 1 bis 8 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 5 Gew.-%, Wachs
umfasst.
Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum temporären
Schutz glatter Oberflächen, insbesondere Fußböden, bei dem man
- a) eine oben definierte Zubereitung auf die Oberfläche aufträgt;
- b) die Oberfläche unter Bildung eines Schutzfilms physikalisch abtrocknen lässt;
- c) den Schutzfilm dem Tageslicht und/oder künstlichem UV-Licht aussetzt;
- d) nach einer Benutzungsdauer, den Schutzfilm mit einer wässrigen Lösung eines
pHs von mehr als 10,5 entfernt und, gegebenenfalls, die Schritte a) bis c) wiederholt.
Das filmbildende Polymer enthält 0,5 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 1
bis 8 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Polymers (bzw. das Gesamtgewicht der konstituierenden
Monomere), einpolymerisierte Einheiten wenigstens einer monoethylenisch ungesättigten
Monocarbonsäure, wie Acrylsäure, Methacrylsäure, oder Itaconsäure, oder Dicarbonsäure,
wie Maleinsäure oder Fumarsäure. Die Carbonsäure kann vollständig oder teilweise
in Form eines Salzes, z.B. eines Ammonium- und/oder Alkalimetallsalzes, vorliegen.
Das filmbildende Polymer enthält daneben ein oder mehrere hydrophobe
ethylenisch ungesättigte Monomere. Hierzu zählen insbesondere die Ester von Acrylsäure
oder Methacrylsäure mit C1-C10-Alkanolen, wie beispielsweise
Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, tert-Butyl-, n-Hexyl(meth)acrylat.
Weitere geeignete hydrophobe Monomere sind vinylaromatische Monomere, wie Styrol,
α-Methylstyrol, o-Chlorstyrol; Vinylester von aliphatischen C1-C18-Monocarbonsäuren,
wie Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinylbutyrat, Vinylvalerat, Vinylhexanoat; Acrylnitril,
Methacrylnitril, Vinylchlorid oder Vinylidenchlorid.
Bevorzugte filmbildende Polymere umfassen Einheiten wenigstens eines
unter C1-C4-Alkylacrylaten ausgewählten Monomers und wenigstens
eines unter C1-C4-Alkylmethacrylaten, Acrylnitril, Methacrylnitril,
Vinylacetat, Styrol, Vinylchlorid oder Vinylidenchlorid ausgewählten Monomers. Styrol-Acrylat-Copolymere
sind besonders bevorzugt.
Als strahlungshärtbare Präpolymere eignen sich vorzugsweise solche
mit einem gewichtsmittleren Molekulargewicht im Bereich von 500 bis 6000, vorzugsweise
750 bis 5000 und insbesondere 100 bis 2000, die über wenigstens 2 ethylenische Unsättigungen
im Molekül verfügen. Hierzu zählen Epoxy(meth)acrylate, Polyester(meth)acrylate,
Polyether(meth)-acrylate und insbesondere Urethan(meth)acrylate.
Die Urethan(meth)acrylate sind vorzugsweise aufgebaut aus
- i) wenigstens einem Polyisocyanat in NCO-Funktionalität von mindestens 2, das
ausgewählt ist unter aliphatischen und aromatischen Diisocyanaten, Isocyanuraten
und Biureten davon,
- ii) wenigstens einem Polyol, und
- iii) wenigstens einem Hydroxyalkyl(meth)acrylat.
Geeignete Diisocyanate sind beispielsweise Tetramethylendiisocyanat,
Hexamethylendiisocyanat, Trimethylhexandiisocyanat, Tetrymethylhexandiisocyanat,
1,2-1,3-Diisocyanatocyclohexan, 4,4'-Di(isocyanatocyclohexyl)methan und Isophorondiisocyanat.
Geeignete Polyole sind lineare und verzweigte Polymere mit endständigen
OH-Gruppen. Davon sind Polyesterpolyole bevorzugt.
Polyesterpolyole lassen sich durch Veresterung von Di-, Tri- und/oder
Polycarbonsäuren mit Di-, Tri- und/oder Polyolen herstellen. Bevorzugte Carbonsäuren
sind aliphatische Dicarbonsäuren mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, beispielsweise
Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure und Adipinsäure. Geeignete Diole sind z.B.
Glykole, bevorzugt Glykole mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen. Beispiel für geeignete
Glykole sind z.B. 1,2-Ethandiol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, 1,5-Pentandiol,
1,6-Hexandiol und Gemische davon. Ein geeignetes Polyesterpolyol ist beispielsweise
das Polykondensationsprodukt von Ethylenglykol, 1,6-Hexandiol und Adipinsäure.
Geeignete Hydroxyalkyl(meth)acrylate sind beispielsweise 2-Hydroxyethylacrylat,
2-Hydroxyethylmethacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat und 2-Hydroxypropylmethacrylat.
Geeignete Urethanacrylatdispersionen sind im Handel erhältlich, z.B.
unter der Bezeichnung Bayhydrol® von der Bayer Aktiengesellschaft oder Laromer®
von der BASF Aktiengesellschaft.
Die Wachse oder Wachsmischungen, die erfindungsgemäß eingesetzt
werden können, sind Wachse pflanzlichen, tierischen, synthetischen und/oder mineralischen
Ursprungs oder Mischungen davon. Hierzu zählen Carnaubawachs, Cannelilawachs, Mantanwachs,
Lanolin, Kakaobutter, Baumwollsamenwachs, Stearin, Japanwachs, Bayberry-Wachs, Palmkernwachs,
Bienenwachs, Spermaceti, Hammeltalg, Polyethylenwachs, Polypropylenwachs, Wachse,
die durch Hydrierung von Kokosnussölen oder Sojabohnenölen erhalten werden, sowie
mineralische Wachse, wie beispielsweise Paraffin, Ceresin, Ozokerit oder dergleichen.
In bevorzugten Ausführungsformen enthält die erfindungsgemäße
Zubereitung außerdem wenigstens eine mehrwertige Metallverbindung, z.B. ein
Salz oder einen Komplex eines mehrwertigen Metalls. Zu geeigneten mehrwertigen Metallen
zählen Beryllium, Cadmium, Calcium, Magnesium, Zink, Barium, Strontium, Aluminium,
Wismut, Antimon, Blei, Zirkonium, Eisen, Nickel und dergleichen. Hiervon ist Zink
besonders bevorzugt.
Das Salz oder der Komplex des mehrwertigen Metalls weist vorzugsweise
eine Wasserlöslichkeit von wenigstens etwa 1 Gew.-% bei 25 °C auf. Besonders geeignet
sind die Ammoniak- oder Aminkomplexe dieser Metalle. Beim Trocknen der erfindungsgemäßen
Zubereitung verdampft das Ammoniak bzw. das Amin, wodurch die mehrwertigen Metallionen
freigesetzt werden, die zu einer ionischen Vernetzung des Polymerfilms führen. Im
Handel sind Dispersionen filmbildender Polymere erhältlich, die mit mehrwertigen
Metallionen abgemischt sind, z.B. unter der Bezeichnung Wokamer® P 2272 (Zn-vernetztes
Styrol-Acrylat-Copolymer; Worlée).
In der Regel enthält die erfindungsgemäße Zubereitung wenigstens
einen Fotoinitiator. Als Fotoinitiatoren kommen die bekannten Fotoinitiatoren in
Frage, insbesondere die des Typs der Benzophenone, Thioxantone, α-Hydroxyketone,
α-Dicarbonylverbindungen, Acylphosphinoxide, bis-Acylphosphinoxide und Acylphosphinsulphide.
Beispiele geeigneter Fotoinitiatoren sind Benzophenon, Hydroxycyclohexylphenylketon,
4-Methylbenzophenon, 2,4-Dimethylbenzophenon, 2-Chlorbenzophenon, 4-Methoxybenzophenon,
Antrachinon, 2-Ethylantrachinon, Thioxanton, 1- und 2-Isopropylthioxanton, 2,4,6-Trimethylbenzoyldiphenylphosphinoxid
oder Bis(2,4,6-trimethylbenzoyl)phenylphosphinoxid (erhältlich unter der Bezeichnung
Irgacure 819 von Ciba Geigy).
Ist eine Härtung des Schutzfilms am Tageslicht angestrebt, wählt man
zweckmäßigerweise einen Fotoinitiator mit einem Extinktionsmaximum im Wellenlängenbereich
von 200 bis 400 nm, z.B. Irgacure 813 mit einem Extinktionsmaximum von 380 nm.
In bevorzugten Ausführungsformen enthält die erfindungsgemäße
Zubereitung wenigstens einen Weichmacher. Dieser wird, falls verwendet, üblicherweise
in einer Menge von 0,5 bis 8 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 6 Gew.-% bezogen auf das
Gewicht der Zubereitung eingesetzt. Der Zweck des Weichmachers besteht darin, die
Filmbildung zu erleichtern. Die Weichmacher lassen sich in temporäre, d.h. flüchtige,
Weichmacher und permanente Weichmacher einteilen. In vielen Fällen ist es bevorzugt,
ausschließlich temporäre Weichmacher zu verwenden, da permanente Weichmacher
die Gebrauchseigenschaften des getrockneten Films, insbesondere dessen Härte, ungünstig
beeinflussen können.
Beispiele für temporäre Weichmacher sind die Monoethyl- oder Monomethylether
von Diethylenglykol, Isoforon, Benzylalkohol und 3-Methoxybutanol-1.
Beispiele für permanente Weichmacher sind Benzylbutylphthalat, Dibutylphthalat,
Dimethylphthalat, Triphenylphosphat, 2-Ethylhexylbenzylphthalat, Butylcyclohexylphthalat,
gemischte Benzoesäure- und Fettölsäureester von Pentaerithryt, Polypropylenadipat-dibenzoat,
Diethylenglykoldibenzoat, Tetrabutylthiodisuccinat, Butylphthalylbutylglykolat,
Acetyltributylcitrat, Dibenzylsebacat, Tricresylphosphat, Toluolethylsulfonamid,
Tributoxyethylphosphat, Di(methylcyclohexyl)phthalat sowie die Di-2-ethylhexylester
von Hexamethylenglykoldiphthalat.
Die erfindungsgemäße Zubereitung kann daneben übliche Hilfsmittel,
wie Konservierungsmittel, Entschäumer, Tenside, Verlaufshilfsmittel und dergleichen
enthalten.
Als Tenside sind insbesondere nichtionische Tenside, wie alkoxylierte
Alkanole oder Alkylphenole geeignet. Die Alkylkette dieser Verbindungen umfasst
vorzugsweise 8 bis 22 Kohlenstoffatome. Der durchschnittliche Alkoxylierungsgrad
beträgt vorzugsweise 2 bis 20. Als Alkoxyleinheiten kommen Ethoxyl-, Propoxylund/oder
Butoxyleinheiten in Frage, wobei ethoxylierte Verbindungen bevorzugt sind. Ein besonders
geeignetes Tensid ist LUTENSOL A03 der BASF AG (mit 3 mol Ethylenoxid alkoxylierter
C13-C15-Oxoalkohol).
Besonders geeignete Verlaufshilfsmittel sind fluoraliphatische Tenside.
Bestimmte Weichmacher wie Tributoxyethylphosphat wirken außerdem als Verlaufshilfsmittel.
Die erfindungsgemäße Zubereitung eignet sich zum temporären
Schutz der unterschiedlichsten glatten Oberflächen, insbesondere von Fußböden,
zum Beispiel mit einem Belag von Linoleum, PVC, Gummi, Natursteinen oder Fliesen.
Die Zubereitung wird in der üblichen Weise durch Wischtücher, Aufbürsten oder mittels
eines Mopps aufgebracht. Sie trocknen schnell zu einem zusammenhängenden, nicht
klebrigen Film. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass der Schutzfilm bereits
nach der physikalischen Trocknung begehbar ist. Zur vollständigen Härtung wird der
Film dem Tageslicht und/oder künstlichem UV-Licht ausgesetzt, wobei eine Vernetzung
der strahlungshärtbaren Präpolymere erfolgt. Als Quelle künstlichen UV-Lichts sind
die üblichen UV-Lampen geeignet, die Strahlungsanteile von unter 300 nm aussenden,
wie Excimer-Lampen, gepulste Strahler, Laser und Quecksilber-Hochdruckstrahler,
wobei Quecksilber-Hochdruckstrahler bevorzugt sind. Die UV-Lichtquelle wird geeigneterweise
in geringer Entfernung über der behandelten Oberfläche vorbeigeführt, z. B. mittels
eines auf Rollen oder Rädern bewegbaren Gestells.
Wenn nach ausgedehnter Benutzung das Oberflächenbild des Pflegefilms
unansprechend geworden ist, kann der Film in einfacher Weise mit einer wässrigen
Lösung eines pH-Werts von mehr als 10,5, z.B. einem üblichen alkalischen Grundreiniger,
durch einfaches feuchtes Wischen entfernt werden.
Die Erfindung wird durch die beigefügte Figur und die folgenden Beispiele
veranschaulicht:
- Figur 1 zeigt die Glanzbewahrung von Schutzfilmen, die auf eine PVC-Prüfplatte
aufgebracht wurden, nach abrasiver Belastung (nach DIN 67 530/ASTM D 523).
Beispiel 1
Durch Vermischen der folgenden Komponenten wurde eine erfindungsgemäße
Zubereitung hergestellt:
demineralisiertes Wasser
46,3 Masse-%
Styrol-Acrylat-Copolymer, Zn-vernetzt (40 %; Wokamer P 2272,
Worlée)
29,7 Masse-%
Wachsemulsion (35 %; Poligen WE 1, BASF AG)
9,3 Masse-%
Polyurethan-Acrylat-Dispersion (37 %; Bayhydrol UV VP LS 2317;
Bayer AG)
10,0 Masse-%
Ethyldiglykol
4,2 Masse-%
Tensid (LUTENSOL A03, BASF AG)
0,24 Masse-%
Verlaufsmittel (Fluorad FC 120, 3M)
0,03 Masse-%
Fotoinitiator (Irgacure 500; Ciba Geigy)
0,3 Masse-%
Vergleichsbeispiel 2
Durch Vermischen der folgenden Komponenten wurde eine Vergleichszubereitung
hergestellt:
demineralisiertes Wasser
42,37 Masse-%
Styrol-Acrylat-Copolymer, Zn-vernetzt (ca. 40 %, Wokamer P 2272,
Worlée)
40,00 Masse-%
Wachsemulsion (ca. 35 %, Poligen WE 1, BASF AG)
9,00 Masse-%
Phenoxyethanol (Konservierung)
1,00 Masse-%
Ethyldiglykol
4,00 Masse-%
Tributoxyethylphosphat
2,00 Masse-%
Dibutylphthalat
1,00 Masse-%
Tensid (LUTENSOL A03; BASF AG)
0,40 Masse-%
Silikonentschäumer (Tego Antifoam 1488, Degussa/Goldschmidt)
0,01 Masse-%
Verlaufsmittel (Fluorad FC 120, 3M)
0,02 Masse-%
Parfüm
0,20 Masse-%
Vergleichsbeispiel 3
Als Vergleichsbeispiel 3 wurde ein käufliches Bodenbeschichtungsmittel
(Gliz® metallic; Henkel Ecolab) verwendet.
Vergleichsbeispiel 4
Als Vergleichsbeispiel 4 wurde ein käufliches Bodenbeschichtungsmittel
(Thermodur, Kiehl) verwendet.
Anwendungsbeispiel
Auf einer PVC-Prüfplatte (Abmessungen 30 x 90 cm) wurden die Dispersionen
von Beispiel 1 und der Vergleichsbeispiele 2, 3 und 4 in getrennten Feldern nebeneinander
aufgetragen. Die Prüfplatte wurde 15 Minuten unter eine Quecksilberhochdrucklampe
gehalten.
Anschließend wurde die Prüfplatte zusammen mit scharfkantigem
Split in eine Trommel gegeben. Die Trommel wurde gleichförmig gerollt, wobei die
Prüfsegmente abrasiv belastet wurden. Nach dem Auftrag und nach Prüfintervallen
von 10, 20, 40, 80 und weiteren 160 Minuten wurde der Glanzgrad der Schutzfilme
und eines unbehandelten Kontrollfeldes mit einem Reflektometer (60°-Geometrie) bestimmt.
Die Ergebnisse sind in Figur 1 dargestellt. Es zeigt sich, dass die
Zubereitung von Beispiel 1 eine deutlich bessere Glanzbewahrung nach abrasiver Belastung
zeigt.