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Dokumentenidentifikation DE10249128A1 03.06.2004
Titel Pumpe mit Verbindungsleitungen zu Messstellen
Anmelder WILO AG, 44263 Dortmund, DE
Erfinder Budzynski, Edgar, 44229 Dortmund, DE
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & PARTNER, 40237 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 22.10.2002
DE-Aktenzeichen 10249128
Offenlegungstag 03.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.06.2004
IPC-Hauptklasse F04D 15/00
IPC-Nebenklasse F04D 29/40   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für eine Kreiselpumpe mit einem Saug- und Druckstutzen, die jeweils eine Messstelle insbesondere eine Druckentnahmestelle aufweisen. Die Messstellen sind durch mindestens eine Leitung mit einem Sensor insbesondere mit einem Differenzdruckmesser verbunden. Die Leitung liegt in einer in der Gehäuseaußenseite angeordneten Nut.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für eine Pumpe, insbesondere für eine Kreiselpumpe mit einem Saug- und Druckstutzen, die jeweils eine Messstelle insbesondere eine Druckentnahmestelle aufweisen, wobei die Messstellen durch mindestens eine Leitung mit einem Sensor insbesondere mit einem Differenzdruckmesser verbunden sind.

Aus der DE 196 47 967 ist es bekannt, über im Pumpengehäuse angeordnete Leitungen Messstellen mit einem Druckdifferenzsensor zu verbinden. Solche im Pumpengehäuse befindlichen Leitungen sind schwer zugänglich und damit schwierig zu säubern und nicht zu ersetzen.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gehäuse der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass die die Messstellen verbindende Leitungen) bei einfacher Konstruktion, Herstellung und Montage leicht zugänglich ist/sind, insbesondere zur Wartung, Säuberung und zum Ersetzen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Leitung in einer in der Gehäuseaußenseite angeordneten Nut liegt.

Eine solche außen am Gehäuse in einer Nut geführte Leitung ist gut zugänglich und damit nicht nur einfach zu ersetzen, sondern auch leicht zu reinigen. Ferner kann die Leitung soweit in der Nut einliegen, dass sie gegen Beschädigungen geschützt ist.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass der Querschnitt der Nut teilkreisförmig insbesondere halbkreisförmig ist. Eine einfache Herstellung ist gegeben, wenn die Nut in die Gehäuseaußenwand eingefräst ist.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass der Querschnitt der Nut zumindest einem Teil des Querschnitts der Leitung entspricht. Auch kann die Leitung in der Nut durch Klemmkraft gehalten sein.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn in der Leitung eine Sensorik insbesondere eine Drucksensorik zwischengeschaltet ist. Hierbei kann die Sensorik außen am Pumpengehäuse insbesondere an einem der Stutzen nahe des Stutzenflansches befestigt sein.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen

1 einen Längsschnitt durch die Pumpe und

2 einen Schnitt nach II-II in 1.

Eine Kreiselpumpe weist ein Gehäuse 1 auf, mit einem Saugstutzen 2 und einem Druckstutzen 3. Beide Stutzen besitzen einen Flansch 4 zur Befestigung.

In beiden Flanschen oder direkt neben beiden Flanschen 4 ist im Flansch bzw. in der Pumpengehäusewandung eine Bohrung 5 eingebracht, die bis zum Inneren des Stutzens führt, um dort Messstellen insbesondere Druckentnahmestellen zu bilden.

Beide Bohrungen 5 sind durch einen Stopfen über eine Schraube verschlossen und von beiden Bohrungen 5 gehen Querbohrungen 8, 9 aus, an die mindestens eine Leitung 10 anschließbar ist. Diese Leitung führt zu einem nicht dargestellten Sensor insbesondere einem Differenzdruckmesser, der entweder in die Leitung zwischengeschaltet ist oder aber in einer der beiden Bohrungen 5 einliegt.

In der Gehäuseaußenwand 11 ist eine Nut 12 eingebracht, in die die Leitung 10 insbesondere eingeklemmt befestigt ist. Hierbei kann die Leitung teilweise oder vollständig von der Nut 12 aufgenommen sein. Vorzugsweise entspricht die Querschnittsform der Nut 12 dem Außenquerschnitt der Leitung 10. Vorzugsweise ist der Querschnitt der Nut 12 teilkreisförmig insbesondere halbkreisförmig und der Querschnitt der Leitung 10 kreisförmig.

Die Nut 12 kann beim Gießen des Pumpengehäuses hergestellt sein oder aber nachträglich eingefräst werden.


Anspruch[de]
  1. Gehäuse (1) für eine Pumpe, insbesondere für eine Kreiselpumpe mit einem Saug- und Druckstutzen (2, 3), die jeweils eine Messstelle (6, 7) insbesondere eine Druckentnahmestelle aufweisen, wobei die Messstellen durch mindestens eine Leitung (10) mit einem Sensor insbesondere mit einem Differenzdruckmesser verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (10) in einer in der Gehäuseaußenseite (11) angeordneten Nut (12) liegt.
  2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Nut (12) teilkreisförmig insbesondere halbkreisförmig ist.
  3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (12) in die Gehäuseaußenwand (11) eingefräst ist.
  4. Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Nut (12) zumindest einem Teil des Querschnitts der Leitung (10) entspricht.
  5. Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (10) in der Nut (12) durch Klemmkraft gehalten ist.
  6. Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung (10) eine Sensorik insbesondere eine Drucksensorik zwischengeschaltet ist.
  7. Gehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorik außen am Pumpengehäuse insbesondere an einem der Stutzen (2, 3) nahe des Stutzenflansches (4) befestigt ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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