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Dokumentenidentifikation DE10249129A1 03.06.2004
Titel Pumpe mit Sensor im Pumpengehäuse
Anmelder WILO AG, 44263 Dortmund, DE
Erfinder Budzynski, Edgar, 44229 Dortmund, DE
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & PARTNER, 40237 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 22.10.2002
DE-Aktenzeichen 10249129
Offenlegungstag 03.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.06.2004
IPC-Hauptklasse F04D 15/00
IPC-Nebenklasse F04D 29/40   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit einem Saug- und Druckstutzen, die jeweils eine Messstelle insbesondere eine Druckentnahmestelle aufweisen. Die Messstellen sind durch (eine) Leitung(en) mit mindestens einem Sensor verbunden, der innerhalb einer Ausnehmung des Pumpengehäuses angeordnet ist. Das Pumpengehäuse bildet im Bereich der Ausnehmung das Gehäuse des Sensors teilweise oder vollständig.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Pumpe, insbesondere eine Kreiselpumpe mit einem Saug- und Druckstutzen, die jeweils eine Messstelle insbesondere eine Druckentnahmestelle aufweisen, wobei die Messstellen durch (eine) Leitungen) mit mindestens einem Sensor verbunden sind, der innerhalb einer Ausnehmung des Pumpengehäuses angeordnet ist.

Aus der DE 196 47 967 ist es bekannt, in einer Ausnehmung im Pumpengehäuse, die sich nach außen hin öffnet, einen Druckdifferenzsensor mit seinem Gehäuse einzuschieben, wobei die Ausnehmung über im Pumpengehäuse angeordnete Leitungen mit Messstellen der Pumpe verbunden ist. Bei dieser bekannten Ausführung liegt somit der Sensor mit seinem Gehäuse im Gehäuse der Pumpe ein.

Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufbau eines Sensors für eine Pumpe der eingangs genannten Art einfacher und kostengünstiger zu gestalten. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, den Sensor unterschiedlich aufbauen und auch nachträglich ändern zu können, ohne einen komplett neuen Sensor einsetzen zu müssen.

Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Pumpengehäuse im Bereich der Ausnehmung das Gehäuse des Sensors teilweise oder vollständig bildet.

Ein solcher in das Gehäuse integrierter Sensor benötigt nicht mehr ein eigenes Gehäuse, sondern nutzt das Gehäuse der Pumpe. Hierdurch kann ein herkömmlicher Sensor in seine Bestandteile aufgesplittet werden, um diese dann in der Ausnehmung der Pumpe je nach Erfordernis zusammen zu setzen. Der Sensor kann nachträglich leicht verändert und auch repariert werden. Darüber hinaus sind die Außenabmessungen geringer.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die zu den Messstellen führenden Leitungen) in der Ausnehmung münden. Auch können die einzelnen Teile des Sensors insbesondere eines Differenzdrucksensors in der Ausnehmung einliegen. Hierbei wird vorgeschlagen, dass in der Ausnehmung mindestens eine Messzelle angeordnet ist. Ferner ist von Vorteil, wenn zwei Druckmesszellen axial hintereinander in der zylindrischen Ausnehmung einliegen.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass in der Ausnehmung mindestens ein elektronisches Bauteil einliegt. Ein besonders einfacher, platzsparender und leicht montierbarer Aufbau wird dann erreicht, wenn die Teile des Sensors insbesondere die Druckmesszelle(n) und/oder das elektronische Bauteil scheibenförmig sind. Hierbei können die in der Ausnehmung einliegenden Teile durch Dichtungsringe abgedichtet sein.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass die Ausnehmung in der Pumpengehäusewand mündet. Hierbei kann die Ausnehmung außen durch einen Stopfen, Deckel oder eine Schraube verschlossen sein.

Von Vorteil ist, wenn die Ausnehmung im oder am Flansch eines Pumpenstutzens angeordnet ist. Auch kann die Ausnehmung mit ihrem inneren Ende mit dem Inneren des Pumpenstutzens verbunden sein.

Von Vorteil ist, wenn die Ausnehmung über mindestens eine an der Pumpenaußenseite befestigte Leitung mit einer oder beiden Messstellen verbunden ist. Eine Elektronik im Sensor kann eingespart werden, wenn der Sensor mit der Elektronik der Pumpe verbunden ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Schnitt dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

Eine Kreiselpumpe weist ein Gehäuse 1 auf, mit einem Saug- und Druckstutzen. In der Zeichnung ist nur der obere Druckstutzen 2 dargestellt, der in einem waagerechten Flansch 3 endet, mit dem die Pumpe an einem Rohr befestigbar ist.

Direkt unterhalb des Flansches 3 ist in der Pumpengehäusewandung insbesondere in der Wand des Stutzens 2 eine Ausnehmung 4 (Bohrung) eingebracht, deren Innenraum zylindrisch ist mit einer waagerechten Zylinderachse. Das innere Ende und damit der Boden 5 der Ausnehmung 4 ist über eine Leitung 6 in Form eines Kanals oder Durchbruchs mit dem Inneren des Druckstutzens 2 verbunden.

Das äußere Ende 7 der Ausnehmung 4 mündet in der Außenwand des Pumpengehäuses und ist durch einen Stopfen, Deckel oder eine Schraube 8 verschließbar. Im letzteren Fall besitzt das äußere Ende 7 ein Innengewinde.

Die untere Wand der Ausnehmung 4 besitzt einen Durchbruch 9 insbesondere in Form einer senkrechten Bohrung, an dem eine nicht dargestellte Leitung anschließbar ist. Diese Leitung ist vorzugsweise auf der Außenseite insbesondere in einer Außennut des Pumpengehäuses befestigt und führt zu einer Messstelle des nicht dargestellten unteren Saugstutzens der Pumpe.

In der zylindrischen Ausnehmung 4 ist mindestens eine Messzelle von außen eingelegt, wie sie bisher im Gehäuse eines Sensors verwendet wird, wobei in diesem Fall das Sensorgehäuse entfallen kann, da dieses von dem Pumpengehäuse bzw. von der Ausnehmung 4 gebildet wird. Die Druckmesszelle 10 ist scheibenförmig mit einem zylindrischen Außenrand, so dass von einer Tablettenform der Messzelle gesprochen werden kann. Hierbei können mehr als eine Messzelle angeordnet werden, so dass es besonders einfach durchführbar ist, einen Differenzdruck zu messen, der über die Leitung 6 und den Durchbruch 9 anliegt.

In der Ausnehmung 4 können darüber hinaus noch weitere Teile insbesondere ein nicht dargestellter Elektronikbaustein und Dichtungsringe angeordnet werden. Hierbei ist von Vorteil, wenn alle einliegenden Teile bis auf die U-förmigen Dichtungsringe scheibenförmig sind, so dass die Teile des gesamten Sensors in der Ausnehmung 4 baukastenförmig hintereinander aufgebaut sind, wobei alle Scheiben parallel zueinander und aneinander liegen.

In einer weiteren Alternative kann der Elektronikbaustein fehlen und eine elektrische Verbindung der Ausnehmung 4 mit der Elektronik der Pumpe bestehen. Ferner kann die Ausnehmung 4 mit ihrer zylindrischen Wandung über die Außenseite des Gehäuses 1 hinausstehen oder aber die Außenwand des Gehäuses 1 bildet an der Stelle der Ausnehmung eine Erweiterung, so dass hierdurch die Ausnehmung 4 eine genügend große Länge aufweisen kann, um genügend Bausteine aufnehmen zu können. In einer weiteren Alternative kann der Stopfen, der Deckel bzw. die Schraube 8 eine innere Ausnehmung aufweisen, die sich zur Ausnehmung 4 hin öffnet, um auch Bauteile aufnehmen zu können.

Diese Teile des Sensors können die Ausnehmung 4 außen überragen und in dem Deckel/Schraube 8 oder einem zusätzlichen äußeren Gehäuseteil einliegen.


Anspruch[de]
  1. Pumpe, insbesondere Kreiselpumpe mit einem Saug- und Druckstutzen (2), die jeweils eine Messstelle insbesondere eine Druckentnahmestelle aufweisen, wobei die Messstellen durch (eine) Leitungen) (6) mit mindestens einem Sensor verbunden sind, der innerhalb einer Ausnehmung (4) des Pumpengehäuses (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (1) im Bereich der Ausnehmung (4) das Gehäuse des Sensors teilweise oder vollständig bildet.
  2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den Messstellen führenden Leitungen) (6) in der Ausnehmung münden.
  3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile des Sensors insbesondere eines Differenzdrucksensors in der Ausnehmung (4) einliegen.
  4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (4) mindestens eine Messzelle (10) angeordnet ist.
  5. Pumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Druckmesszellen axial hintereinander in der zylindrischen Ausnehmung (4) einliegen.
  6. Pumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (4) mindestens ein elektronisches Bauteil einliegt.
  7. Pumpe nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Sensors insbesondere die Druckmesszelle(n) (10) und/oder das elektronische Bauteil scheibenförmig sind.
  8. Pumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, d a d u r c h gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (4) einliegende Teile durch Dichtungsringe (11) abgedichtet sind.
  9. Pumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4) in der Pumpengehäusewand mündet.
  10. Pumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4) außen durch einen Stopfen, Deckel oder eine Schraube (8) verschlossen ist.
  11. Pumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4) im oder am Flansch (3) eines Pumpenstutzens (2) angeordnet ist.
  12. Pumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4) mit ihrem inneren Ende (5) mit dem Inneren des Pumpenstutzens (2) verbunden ist.
  13. Pumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4) über mindestens eine an der Pumpenaußenseite befestigte Leitung mit einer oder beiden Messstellen verbunden ist.
  14. Pumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor mit der Elektronik der Pumpe verbunden ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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