Die vorliegende Erfindung betrifft ein Recycling-System für einen
Motorölfilter.
Alte Motorölfilter bedeuten eine erhebliche Umweltbelastung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Recycling-System
für einen Motorölfilter bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch ein Recycling-System für einen Motorölfilter
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind durch
die Unteransprüche definiert.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen genauer beschrieben. Es zeigen:
1 eine perspektivische Ansicht der vorliegenden
Erfindung,
2 eine seitliche Ansicht der
1 im Schnitt, 3 eine Ansicht
der 1 von oben,
4 eine Ansicht der 2,
die die Betriebsweise der Erfindung zeigt,
5 eine Ansicht der 3,
die die Betriebsweise der Erfindung zeigt,
6 eine Seitenansicht der 1
im Schnitt, 7 eine Ansicht der 1
von oben,
8 eine Ansicht der 6,
die die Betriebsweise der Erfindung zeigt,
9 eine schematische Ansicht der
7, die die Betriebsweise der Erfindung zeigt,
10 eine Seitenansicht der 1
im Schnitt, 12 eine perspektivische Explosionsteilansicht
der 11,
13 eine perspektivische Explosionsteilansicht
der 11 und
15 eine perspektivische Ansicht des komprimierten
Ölbehälters.
Nach 1 enthält ein Recycling-System
6 eine Rahmen 1, ein Filternetz 2, eine Schneidvorrichtung
3, eine Trennvorrichtung 4 und eine Kompressionsvorrichtung
5.
Der Rahmen 1 beinhaltet ein Gestell 11, einen Tisch
12, eine Grundplatte 14 und ein Tablett 13. Das Filternetz
2 ist auf den Tisch 12 montiert.
Wie in den 1 bis 3
gezeigt ist, ist die Schneidvorrichtung 3 auf den Tisch 12 montiert
und enthält einen pneumatischen Zylinder 31 aus Verbundmaterial, der auf
die Grundplatte 14 montiert ist, eine erste Kolbenstange 34, die
beweglich in den pneumatischen Zylinder 31 montiert ist, eine Druckplatte
36, die auf die erste Kolbenstange 34 montiert ist, zwei Vorsprünge
361, die jeweils mit Hilfe eines Schraubenelementes 362 auf die
Schubplatte 36 montiert sind, zwei Fixierrollen 361, die jeweils
drehbar auf den jeweiligen Vorsprung 361 mit Hilfe eines Verbindungselementes
364 montiert sind, eine zweite Kolbenstange 32, die beweglich
in die erste Kolbenstange 34 montiert ist und sich durch die Schubplatte
36 erstreckt, eine Verbindungsstange 33, die auf die zweite Kolbenstange
32 montiert ist, und ein Plattenschneidgerät 35, das auf die Verbindungsstange
33 montiert ist. Bevorzugt ist in die Grundplatte 14 ein Führungsschlitz
141 eingelassen, und das äußere Ende der Verbindungsstange 33
ist gleitfähig in den Führungsschlitz 141 montiert. Die Schneidvorrichtung
3 enthält ferner eine Umstellkupplung 37, die in den pneumatischen
Zylinder 31 montiert ist, eine Leitung 371, deren erstes Ende
auf die Umstellkupplung 378 montierst ist, einen pneumatischen Schraubenschlüssel
38, der mit Hilfe mehrerer Halterungen 381 auf die Grundplatte
14 montiert ist und dessen erstes Ende an das zweite Ende der Leitung
371 montiert ist und dessen zweites Ende mit einem Befestigungselement
382 versehen ist, eine Antriebsstange 384, die sich durch die
Grundplatte 14 erstreckt und deren unteres Ende auf das Befestigungselement
382 montiert ist und um dieses gedreht wird, ein Zahnrad 383,
das drehbar auf die Grundplatte 14 montiert ist, und auf das zweite Ende
der Antriebsstange 384, so daß es sich mit dieser dreht, eine Rolle
3385, die in die Grundplatte 14 und auf die Antriebsstange
384 montiert ist, und mehrere Muttern 386, die auf die Antriebsstange
384 montiert sind und zwischen der Grundplatte 14 und den Befestigungselementen
382 angeordnet sind. Die Schneidvorrichtung 3 enthält ferner eine
Halterolle 39, die mit Hilfe eines Verbindungselementes 391 auf
die Grundplatte 14 montiert ist und neben dem Zahnrad 383 angeordnet
ist, und ein Steuerabsperrorgan 311, das mit dem pneumatischen Zylinder
31 verbunden ist, so daß die Bewegung der Plattenschneidvorrichtung
35 und die Rotation des Zahnrads 383 gesteuert werden können.
Wie in den 1, 6
und 7 gezeigt ist, ist die Trennvorrichtung
4 auf den Tisch 12 montiert und enthält einen pneumatischen Zylinder
41, der auf die Grundplatte 14 montiert ist, eine Kolbenstange
42, die beweglich in den pneumatischen Zylinder 41 montiert ist,
eine Schubplatte 43, die auf die Kolbenstange 42 montiert ist,
eine Schneidvorrichtung 44, die mit Hilfe mehrerer Schrauben
47 auf die Schubplatte 43 montiert ist und zwei Halterollen
48, die jeweils mit Hilfe eines Schraubenelementes 472 drehbar
auf die Grundplatte 14 montiert sind. Die Trennvorrichtung 4 enthält
ferner zwei Führungsspuren 45, die jeweils mit mehreren Schrauben
470 auf die Grundplatte 14 montiert sind und die jeweils ein Führungskanal
46 eingelassen ist. Die Schneidvorrichtung 44 ist beweglich zwischen
die beiden Führungsspuren 45 montiert und weist zwei Seiten auf, die jeweils
gleitfähig in die Führungskanäle 46 montiert sind. Die Trennvorrichtung
4 enthält ferner ein Steuerventil 49, das an den pneumatischen
Zylinder 41 angeschlossen ist, um die Bewegung der Schneidvorrichtung
44 zu steuern.
Wie in den 1 und 10
gezeigt ist, ist die Kompressionsvorrichtung 5 auf den Tisch
12 montiert und enthält einen Kasten 51, einen hydraulischen Zylinder
52, der auf die Deckplatte 511 des Kastens 51 montiert
ist, eine Kolbenstange 53, die beweglich in den hydraulischen Zylinder
52 montiert ist und deren äußeres Ende sich durch die Deckplatte
511 erstreckt, eine Kompressionsscheibe 54, die an das äußere
Ende der Kolbenstange 53 montiert ist, einen Strömungskanal 56,
der in die Deckplatte 511 eingelassen ist, eine pneumatische Pumpe
55, die auf die Deckplatte 511 montiert ist und mit dem Strömungskanal
56 in Verbindung steht, einen Druckmesser 58, der auf die Deckplatte
511 montiert ist, um die Druckwerte des hydraulischen Zylinders
52 auszugeben, ein Steuerabsperrorgan 57, das auf den hydraulischen
Zylinder 52 montiert ist, um die pneumatische Pumpe 55 zu steuern,
so daß die Kolbenstange 53 angetrieben wird und den hydraulischen Zylinder
52 hin- und herbewegt und ein Sicherheitsschalter 59, der auf
dem Kasten 51 montiert ist.
Im folgenden wird der Betrieb der Erfindung anhand der 11
bis 15 unter Zuhilfenahme der 1
bis 10 erläutert. Im Betrieb wird der verwendete
Motorölfilter 7 auf dem Filternetz 2 plaziert, um die in dem Ölfilter
7 enthaltenen Ölrückstände abzufiltern. Die Ölrückstände, die noch in dem
Motorölfilter 7 enthalten sind, tropfen auf das Tablett 13. Anschließend
wird der Motorölfilter 7 auf die Schneidvorrichtung 3 gesetzt
und zwischen den Fixierrollen 363, dem Zahnrad 383 und den Halterollen
39 angeordnet. Das Steuerabsperrorgan 311 wird daraufhin in Gang
gesetzt, um die Rotation des Zahnrads 383 zu steuern, so daß dieses den
Motorölfilter dreht. Gleichzeitig bewegt sich die zweite Kolbenstange
32 nach außen, so daß die Plattenschneidvorrichtung 35 bewegt
wird, und den Motorölfilter 7 schneidet, der sich dreht. Dabei wird der
Motorölfilter 7 in einen Behälter 71 und eine Bodenplatte
72 aufgetrennt, so daß die Filtereinheit 73 vom Motorölfilter
7 getrennt wird. Anschließend wird die Filtereinheit 73 auf die
-Trennvorrichtung 4 gesetzt und zwischen den beiden Fixierrollen
48 und dem Schneidgerät 44 angeordnet. Wenn das Steuerabsperrorgan
49 in Gang gesetzt wird, bewegt sich die Kolbenstange 42 nach
außen und bewegt die Schneidvorrichtung 44, so daß diese die untere Abdeckung
74 der Filtereinheit 73 zerschneidet. Gleichermaßen wird die obere
Abdeckung der Filtereinheit 73 zerschnitten, so daß ein Filternetz
76 von der Filtereinheit 73 getrennt wird. Anschließend wird der
Behälter 71 in den Kasten 51 unter die Kompressionsplatte
54 gesetzt. Das Steuerabsperrorgan 57 wird in Gang gesetzt, um
die pneumatische Pumpe 55 so zu steuern, daß die Kolbenstange
53 angetrieben und bewegt wird, so daß die Kompressionsscheibe
54 den Behälter 71 komprimiert. Anschließend wird der komprimierte
Behälter 71, die Bodenplatte 72, die Filtereinheit 73,
die obere Abdeckung 75, die untere Abdekkung 74 und das Filternetz
76 entnommen und entsprechend den Bedürfnissen weiter verarbeitet.