Die Erfindung betrifft eine Gebervorrichtung mit
- – einem Sensorträger, an dessen stirnseitigem Ende ein Sensorelement angebracht
ist,
- – und einem Schaltkreisträger mit mindestens einem elektrischen Bauelement,
wobei das Sensorelement an dem Schaltkreisträger angebracht und elektrisch mit der
Schaltung verbunden ist.
Eine derartige Gebervorrichtung kann bspw. zum Detektieren der Bewegung
eines bewegten Teils verwendet werden, insbesondere zur Drehzahlmessung. Ein Sensorträger
dient zum Halten und Positionieren, sowie zum Anschluß eines elektrischen Sensorelements,
insbesondere eines Hall-Sensors. Die stirnseitige Anordnung des Sensorelements am
Sensorträger erlaubt es, das Sensorelement nahe an dem zu überwachenden Teil zu
positionieren.
Eine Gebervorrichtung der vorgenannten Art ist in der DE-U1-295 06
198.7 der Anmelderin beschrieben. Ein Hall-Sensorelement ist auf einer Platine mit
weiteren Beschaltungselementen aufgebracht. Die Platine ist stirnseitig an einem
zylindrischen Magnetkern angebracht, quer zu dessen Längsrichtung. Der Magnetkern
ist von einem Gehäuse umgeben, an dem Steckkontakte zum Anschluß eines Steckers
befestigt sind. Die Steckkontakte sind über Kontaktleitungen, die in Ausnehmungen
der Schaltkreisträger eingreifen, mit der elektrischen Schaltung verbunden. Eine
Schutzhülse mit einer Vergußmasse deckt Sensorelement, Schaltkreisträger und Magnetkern
ab.
Mit einer solchen Gebervorrichtung kann das Sensorelement direkt am
stirnseitigen Ende angeordnet werden. Die ebenfalls stirnseitige Anordnung des Schaltkreisträgers
führt aber zu engen Vorgaben bei der Wahl der Geometrie des Sensorträgers. Es hat
sich auch herausgestellt, daß das Aufstecken des Schaltkreisträgers auf Kontaktleitungen
sowie das Verkleben eine sehr genaue Fertigung erfordert, damit es nicht zu einem
Verkanten des Schaltkreisträgers und einer so ungünstigen Lage des Sensorelementes
kommt. Außerdem ist das Sensorelement bei der bekannten Gebervorrichtung nicht unmittelbar
am Magneten angeordnet, sondern durch den Schaltkreisträger von diesem getrennt.
In der DE 43 40 177 ist eine
Gebervorrichtung beschrieben. Die Vorrichtung weist ein stabförmiges Gehäuse mit
einer Schutzhülle auf, bei dem der eigentliche Sensor in unmittelbarer Nähe der
Stirnwand der Schutzhülle angeordnet ist. Hier ist ein Permanentmagnet vorgesehen,
an dessen Stirnseite ein Hall-Generator befestigt ist. Die Leitungen des Hall-Generators
sind mit einer Leiterplatte verlötet, die längs in der Gebervorrichtung angeordnet
ist. Die Funktionselemente sind mit einer aushärtbaren Vergußmasse eingegossen.
In der DE 44 05 438 ist ebenfalls
eine Gebervorrichtung beschrieben. In einem topfförmigen Gehäuse ist ein Permanentmagnet
nahe dem stirnseitigen Ende angeordnet. Vor diesem ist ein Hall-Sensor angebracht,
der mit einer Erfassungsschaltung auf einer längs angebrachten Leiterplatte verbunden
ist. Elastische Federarme drücken das Sensorelement in Richtung des stirnseitigen
Endes.
In der US 5,814,985 und EP
729 582 ist eine Gebervorrichtung beschrieben. Ein Hall-Sensorelement ist vor einem
Magnetelement angeordnet. Das Magnetelement weist hinter dem Hall-Sensorelement
ein zylindrisches Loch auf. Hierdurch ergibt sich eine Feldverteilung des magnetischen
Feldes vor dem Magnetelement, bei der an einem singulären Punkt die Feldstärke Null
ist. Durch die Präsenz eines weichmagnetischen Körpers vor dem Geber ändert sich
die Feldverteilung, und der singuläre Punkt verlagert sich. Der Geber kann zur Positionsdetektion
eines Zahnrades eingesetzt werden, wobei das Sensorelement so angeordnet ist, daß
sich je nach Anordnung eines Zahns oder einer Lücke vor dem Geber die Polarität
des Feldes am Ort des Sensorelements ändert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Gebervorrichtung anzugeben,
mit der auf einfache Weise ein mit einer elektrischer Schaltung verbundenes Magnet-Sensorelement
in einer für die Verwendung als Positionssensor günstigen Lage angeordnet werden
kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Gebervorrichtung nach Anspruch
1. Abhängige Ansprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.
Die erfindungsgemäße Gebervorrichtung sieht am Sensorträger einen
Aufnahmebereich für den Schaltkreisträger vor. In diesem Aufnahmebereich ist der
Schaltkreisträger in einer Lage längs des Sensorträgers aufgenommen. Der Schaltkreisträger
ist bevorzugt von flacher Form, bspw. als herkömmliche Schaltkreis-Platine mit darauf
aufgebrachten elektrischen Bauelementen und Leiterbahnen.
Ein Hall-Sensorelement ist an einem Ende des Schaltkreisträgers angebracht.
Es steht von dem Schaltkreisträger vor, bevorzugt senkrecht zu einem flachen Schaltkreisträger.
Der Schaltkreisträger ist im Aufnahmebereich so angeordnet, daß das vorstehende
Sensorelement stirnseitig am Sensorträger zu liegen kommt. Der Sensorträger weist
an seinem stirnseitigen Ende ein Magnetelement auf. Das stirnseitige Ende bildet
bevorzugt ein Pol des Magnetelements.
Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, daß das Magnetelement eine
erste Aussparung aufweist, in der das Sensorelement aufgenommen ist. Dies kann einerseits
zur genauen Positionierung und auch zum mechanischen Schutz des Sensorelements vorteilhaft
sein. Insbesondere kann das Sensorelement in der Aussparung an dem Magnetelement
so angeordnet werden, daß es von dem Magneten umgeben ist. Dies erlaubt eine besonders
intensive magnetische Kopplung für den Hall-Sensor.
Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, daß hinter dem Sensorelement
eine zweite Aussparung im Magnetelement vorhanden ist. Diese kann, wie in der
US 5,814,985 angegeben, zu einer günstigen
Verteilung des magnetischen Flusses und damit für einen Sensor mit hoher Genauigkeit
genutzt werden.
Die erfindungsgemäße Lösung weist eine Anzahl von Vorteilen auf. Die
Form und Größe des Schaltkreisträgers ist nicht auf die Stirnfläche des Sensorträgers
beschränkt. Das Sensorelement ist frei an der Stirnseite des Sensorträgers angeordnet.
Dennoch ist die Gebervorrichtung von einfachem Aufbau. Die Herstellung der Gebervorrichtung
ist durch Zusammensetzen eines vorgefertigten Schaltkreisträgers mit angebrachtem
Sensorelement und den entsprechend geformten Sensorträger mit passendem Aufnahmebereich
sehr einfach möglich.
Eine Vielzahl von Weiterbildungen der Erfindung sind möglich. Der
Sensorträger weist bevorzugt im wesentlichen zylindrische Form auf. Er ist weiter
bevorzugt von länglicher Form, d. h. seine Länge ist größer als seine Breite. Der
Aufnahmebereich umfaßt bevorzugt eine Fläche, auf die ein flacher Schaltkreisträger
aufgelegt wird. Der Sensorträger kann an einem Grundkörper so angebracht sein, daß
er von diesem vorsteht. An dem Grundkörper kann eine Steckereinheit mit Steckkontakten
sowie mindestens eine Befestigungsausnehmung vorhanden sein.
Eine wesentliche Weiterbildung der Erfindung betrifft die Ausgestaltung
des Aufnahmebereiches. Bevorzugt weist der Aufnahmebereich mindestens ein Längsführungselement
zur Führung des Schaltkreisträgers beim Zusammenbau der Vorrichtung auf. Bevorzugt
sind mindestens zwei solcher Längsführungselement vorhanden, die beim Anbringen
des Sensorträgers diesen am Aufnahmebereich bei einer Bewegung in Längsrichtung
des Sensorträgers führen. Es werden zwei Ausführungen vorgeschlagen, die allerdings
auch kombiniert werden können. Bei einem Aufnahmebereich eines ersten Typs sind
die Längsführungselemente als vom Aufnahmebereich vorstehende Stifte ausgebildet,
die in entsprechende Schlitze des Schaltkreisträgers eingreifen. Bei einem Aufnahmebereich
eines zweiten Typs sind Längsführungselemente durch seitlich am Aufnahmebereich
angeordnete Erhöhungen gebildet, die den Schaltkreisträger an den Längskanten führen.
Durch eine solche Führung wird ein einfacher Zusammenbau der Gebervorrichtung
erreicht, wobei eine sichere und genaue Lage des Schaltkreisträgers am Sensorträger
erzielt wird. Der Schaltkreisträger weist hierbei an seinem zweiten Ende, das in
montierter Lage dem ersten, stirnseitigen Ende gegenüberliegt, Kontaktflächen auf.
Am Sensorträger sind hierzu passend bevorzugt bogenförmige Kontaktleitungen oberhalb
des Aufnahmebereichs vorgesehen. Beim Zusammenbau kann der Schaltkreisträger im
Aufnahmebereich in Längsrichtung verschoben werden, bis einerseits die Kontaktleitungen
an den Kontaktflächen angeordnet sind und andererseits das Sensorelement in der
Aussparung des Magnetelements aufgenommen ist. So kann auf einfache Weise der Anschluß
der elektrischen Schaltung an die Steckkontakte erfolgen, bspw. durch Verlöten.
Bevorzugt weisen die Kontaktleitungen einen freien Bogen von mehr als 90° auf,
so daß auch bei starker thermischer und mechanischer Belastung eine Zugentlastung
der Übergangsstelle zu den Kontaktflächen gewährleistet ist.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung betrifft eine Schutzhülse,
die Sensorträger, Schaltkreisträger und Sensorelement umschließt. Diese Sensor-Bauelemente
werden so vor äußeren Einwirkungen geschützt. Eine besonders gute Abdichtung ist
zu erreichen durch eine bevorzugt ringförmige Ausnehmung am Grundkörper, in der
ein Ende der Schutzhülse, das bevorzugt zu einem Dichtflansch ausgebildet ist, dichtend
aufgenommen ist.
Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand von Zeichnungen
näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:
1 in perspektivischer Ansicht eine Explosionszeichnung
von Elementen einer ersten Ausführungsform einer Gebervorrichtung;
2 ein Querschnitt durch die Gebervorrichtung
aus 1 im zusammengefügten Zustand;
3 eine perspektivische Detail-Ansicht
eines Sensorträgers und Schaltkreisträgers einer zweiten Ausführungsform einer Gebervorrichtung.
In 1 sind in einer Explosionszeichnung
Bestandteile einer Gebervorrichtung 10 dargestellt. An einem Grundkörper
12 ist eine Steckereinheit 14 mit einem Steckergehäuse und Steckkontakten
38 gebildet. Der Grundkörper 12 verfügt weiter über eine Befestigungsausnehmung
16 mit einer eingesetzten Anschraubbuchse 18. Der Grundkörper
12 besteht aus Kunststoff, die Anschraubbuchse 18 aus Messing.
Zur Vorderseite ragt aus dem Grundkörper 12 ein Magnetträger
20 heraus. Der Magnetträger 20 ist von länglicher Form, d. h.
die Länge ist größer als die Breite. Die Form des Magnetträgers 20 ist
im wesentlichen zylindrisch mit rundem, aber im oberen Bereich abgeflachtem Querschnitt.
Der Magnetträger 20 ist nicht massiv sondern besteht aus längsverlaufenden
Wandungen mit scheibenförmigen Querverbindungen (nicht dargestellt).
Der Magnetträger 20 besteht ebenfalls aus Kunststoff. Magnetträger
20 und Grundkörper 12 werden jeweils im Spritzgußverfahren hergestellt.
Hierbei wird der Magnetträger 20 als Vorspritzling hergestellt. Der Grundkörper
12 weist eine Dichtnut 36 in Form einer ringförmig umlaufenden
Vertiefung um den Magnetträger 20 auf.
Im stirnseitigen Ende des Magnetträgers 20 ist ein Permanent-Magnet
40 eingesetzt. Der Magnet 40 weist eine frontseitige Tasche
42 auf. In dem Magneten 40 ist zudem eine Ausnehmung vorhanden, hier
in Form einer runden Bohrung in Längsrichtung.
Bei der gezeigten ersten Ausführungsform ist auf der Oberseite des
Magnetträgers 20 ein flacher Aufnahmebereich 22 für eine Sensorplatine
30 gebildet. Der Aufnahmebereich 22 umfaßt eine Auflagefläche
24 mit einem leicht erhöhten umlaufenden Rand 26 sowie seitliche
Begrenzungserhebungen 28 und einem Kontaktbereich 32. Der Aufnahmebereich
22 ist so gestaltet, daß die flache Sensorplatine 30 mit ihren
Längskanten 31 zwischen den Seitenbegrenzungen 28 auf die Fläche
24 und den Rand 26 aufgelegt und dann in Längsrichtung des Magnetträgers
20 verschoben werden kann. Die Begrenzungserhebungen 28 führen
zwischen sich dann die Längskanten 31 der Platine 30 und sorgen
für eine genaue Ausrichtung und Positionierung.
Die in 1 dargestellten Elemente werden
zu einem Geberelement 10 zusammengesetzt, indem die Platine 30
auf den Aufnahmebereich 22 aufgelegt und in Längsrichtung des Magnetträgers
20 eingeschoben wird. Die endgültige Lage ist in 2
im Schnitt dargestellt. In dieser Lage befinden sich die Kontaktflächen
48 im Kontakt mit den Kontaktleitungen 34 und sind dort verlötet.
Der Sensor 50 befindet sich in der Tasche 42 des Magneten
40.
Die Sensorplatine 30 ist eine flache Platte von länglicher
Form. Es handelt sich um eine herkömmliche Epoxy-Platine mit darauf angeordneten
Leiterbahnen und elektrischen Bauelementen (nicht dargestellt). Am ersten, stirnseitigen
Ende 44 der Platine 30 ist ein Hall-Sensorelement 50
angebracht. Bei dem Sensorelement 50 handelt es sich um einen integrierten,
gekapselten Hall-Sensor mit vier Anschluß-Beinchen. Diese sind durch Bohrungen der
Platine 30 hindurchgesteckt und festgelötet. So steht der Sensor
50 am Ende 44 der Platine 30 um eine Distanz vor, die
größer als seine Breite ist.
Der Kontaktbereich 32 befindet sich am grundkörperseitigen
Ende des Magnetträgers 20. Hier sind drei Kontaktleitungen 34
so angeordnet, daß ihre Kontakt-Enden oberhalb der Ebene des Aufnahmebereichs angeordnet
sind. Beim Verschieben der Platine 30 in Längsrichtung des Magnetträgers
20 in Richtung des Grundkörpers 12 wird einerseits das Sensorelement
50 stirnseitig am Magnetträger 20 positioniert und andererseits
der Kontaktbereich 32 mit den Kontaktleitungen 34 in Verbindung
gebracht.
Die Enden der Kontaktleitung 34 sind nach oben gebogen, so
daß die Sensorplatine 30 leicht darunter geschoben werden kann. Weiter
weisen die Kontaktleitungen 34 einen freien, d. h. nicht in Kunststoff
eingebetteten Entlastungsbogen von mehr als 90° auf.
Auf der Oberseite der Platine 30 sind an einem zweiten Ende
46 drei freie Kontaktflächen 48 gebildet. Die Anordnung und der
Abstand dieser Kontaktflächen 48 entspricht den Kontaktleitungen
34 des Magnetträgers 20. Die Kontaktleitungen 34 werden
mit den Kontaktflächen 48 verlötet. Auf der Platine 30 ist eine
Schaltung zur Versorgung des Hall-Sensorelements 50 und zur Auswertung
der vom Sensorelement 50 gelieferten Signale aufgebracht (nicht dargestellt).
Der Anschluß dieser Schaltung an Versorgungsspannung und die Ausgabe von Signalen
der Schaltung erfolgt über die drei Kontaktflächen 48.
Schließlich ist in 1 eine Schutzhülse
52 gezeigt, ebenfalls aus Kunststoff. Die Schutzhülse 52 ist stirnseitig
abgeschlossen. Sie weist an ihrem offenen Ende einen Dichtflansch 54 auf,
der in die Dichtnut 36 am Grundkörper 12 paßt.
Vor dem Auflegen der Platine 30 auf den Aufnahmebereich
22 wird auf die Fläche 24 eine Klebmasse gegeben, die nach dem
Aushärten die Platine 30 fixiert. Der Sensor 50 ist in der Tasche
42 des Magneten 40 durch eine elastische Vergußmasse (nicht dargestellt)
eingebettet.
In die Dichtnut 36 wird ebenfalls ein Klebstoff eingefüllt.
Die Schutzhülse 52 wird über den Magnetträger 20 gestülpt, so
daß der Dichtflansch 54 in die Dichtnut 36 eingreift. An seinem
offenen Ende ist der Dichtflansch 54 geschlitzt, so daß sich mit Hilfe
der Dicht- und Klebmasse in der Dichtnut 36 eine vollständige Abdichtung
ergibt.
Bei dem fertigen Geberelement 10 ist das Hall-Sensorelement
50 direkt unter der stirnseitigen Kappe der Schutzhülse 52 an
der Stirnseite 56 des vom Grundkörper 12 vorstehenden Teils angeordnet.
Der Sensor 50 befindet sich in der Tasche 42 am Permanent-Magneten
40. Hinter dem Sensor 50 liegt die Ausnehmung 43. Der
Hall-Sensor 50 mißt das ihn durchdringende Magnetfeld. Funktionsweise und
Aufbau des Hall-Sensors sind bspw. in der DE-U1-295 06 198.7 beschrieben. Die Anordnung
des Sensors 50 in einer Tasche 42 des Magneten 40 führt
zu einer sehr guten magnetischen Kopplung und so zu einer hohen Empfindlichkeit
des Sensors. Durch die Ausnehmung 43 des Magneten 40 entsteht
eine günstige räumliche Verteilung des magnetischen Flusses, wie in der
US 5,814,985 beschrieben.
Die Signale des Sensors 50 werden durch die Schaltung auf
der Platine 30 ausgewertet. Über die Kontaktflächen 48 und Kontaktleitungen
34 ist die Schaltung mit Steckkontakten 38 der Steckereinheit
14 elektrisch verbunden. Die Gebereinheit 10 kann zur Erfassung
der Bewegung eines ferromagnetischen Körpers verwendet werden, der sich vor der
Stirnseite 56 des Elements 10 vorbeibewegt.
Insbesondere kann das Geberelement 10 als Kurbelwellengeber
im Automobilbereich verwendet werden, wobei der Grundkörper 12 außen am
Motorblock angebracht wird und der Magnetträger 20 in das Innere des Motorgehäuses
reicht. Beim Drehen der Kurbelwelle im Motorraum bewegen sich die Zähne eines Zahnrades,
die bspw. aus weichmagnetischem Material bestehen, vor der Stirnseite
36 des Geberelements 10 und bewirken so eine Änderung des durch
den Magneten 40 erzeugten Magnetfeldes, je nachdem, ob gerade ein Zahn
oder eine Lücke vor dem Geber positioniert ist. Diese Änderung
wird durch den Sensor 50 gemessen und als weiterverarbeitetes Signal über
die Steckkontakte 38 und einen angeschlossenen Stecker an die Bordelektronik
weitergemeldet. Hieraus kann bspw. inkrementell die Position und/oder die Drehzahl
ermittelt werden.
In 3 sind in einer perspektivischen Darstellung
Teile einer zweiten Ausführungsform eines Geberelements dargestellt. Gezeigt sind
hier nur die gegenüber der ersten Ausführungsform abweichende Form der Platine
30a und des Aufnahmebereichs 22a. Sämtliche übrigen Teile des
Geberelements entsprechend der ersten Ausführungsform nach 1
und 2.
In der zweiten Ausführungsform ist die Längsführung am Aufnahmebereich
22a anders ausgestaltet. Hier sind Führungsstifte 60 vorgesehen,
die von der Fläche 24 vorstehen. Die Platine 30 weist entsprechende
Langschlitze 62 auf. Die Stifte 60 und Schlitze 62 dienen
zur Führung der Platine 30a beim Einschieben der Platine unter die Kontaktleitungen
34.