Die Erfindung bezieht sich auf ein mehrschichtiges Abschirmmaterial
mit antiviraler und antibakterieller Wirkung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, das
sich insbesondere als Maske oder Atemschutz eignet.
1 zeigt eine Teilschnittansicht eines
Abschirmmaterials nach der Erfindung,
2 zeigt eine perspektivische Ansicht des
Abschirmmaterials,
3 zeigt eine Teilexplosionsansicht des
Abschirmmaterials,
die 4, 5,
6 zeigen jeweils vergrößerte, perspektivische
Teilansichten,
die 7, 8,
9 zeigen Ansichten zum Gebrauch des Abschirmmaterials
als Atemschutzmaske, und
10 zeigt eine vergrößerte, perspektivische
Teilansicht.
Das flächenhafte Abschirmmaterial nach dem Ausführungsbeispiel der
1 bis 5 umfaßt
eine Außenschicht 10 aus gewebten oder gewirkten Textilmaterialien oder
Vliesstoff eine Aktivkohleschicht 20 und eine Anti-Feuchtigkeits-Innenschicht
30. Diese Schichten sind aneinander befestigt, beispielsweise vernäht oder
miteinander verwebt (vgl. 6). Die Außenschicht
10 weist nach außen eine Vielzahl von feinen Härchen 11 (vgl.
1) auf, die dicht nebeneinander angeordnet sind, um
eine haarige Struktur bzw. einen grenzflächenaktiven Stoff zu bilden, die bzw. der
die Oberflächenspannung von Feuchtigkeit oder flüssigen Substanzen 40 (vgl.
9) vermindert oder behindert.
Die Außenschicht 10 ist vorzugsweise mit einem antiviralen
und/oder antibakteriellen Wirkstoff behandelt, so daß diese einen Wirkungsgrad gegen
Viren und/oder Bakterien von 99,99 % aufweist. Nach hundertmaligem Waschen beträgt
der Wirkungsgrad immer noch mindestens 75 Prozent.
Die Aktivkohleschicht 20 besteht aus einem Gewebe-, Wirk-
oder Vliesmaterial aus Aktivkohlefasern. Sie absorbiert Gerüche, flüchtige organische
Substanzen, organische Lösungen sowie Nervengase und sonstige giftige Gase und weist
eine Vielzahl von Mikroporen 31 (vgl. 5) zum
Filtern von Viren, Bakterien und dergleichen auf.
Die Innenschicht 30 besteht aus einem feuchtigkeitsabweisenden
Textilgewebe, so daß die von einem Benutzer ausgeatmete Feuchtigkeit 50
in den Mikroporen 31 absorbiert wird. Zudem wird ein unmittelbarer Kontakt
des Benutzers mit der Aktivkohleschicht 20 vermieden (vgl. 7
bis 9).