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Dokumentenidentifikation DE202004003217U1 03.06.2004
Titel Selbstschreitende Tragvorrichtung
Anmelder Maschinenfabrik Glückauf GmbH & Co. KG, 45881 Gelsenkirchen, DE
Vertreter Bockermann, Ksoll, Griepenstroh, 44791 Bochum
DE-Aktenzeichen 202004003217
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.06.2004
Registration date 29.04.2004
Application date from patent application 02.03.2004
IPC-Hauptklasse E21F 13/02

Beschreibung[de]

Gegenstand der Erfindung ist eine selbstschreitende Tragvorrichtung zum Einsatz beim Senken einer Streckensohle.

Gebirgsdruck- und Abbauwirkungen verursachen vor allem in abbaunahen Strecken Verformungen, die zu erheblichen Querschnittsverminderungen der Strecke führen können. Es ist daher erforderlich, gequollene Streckensohlen zu senken. Dabei wird das hochgequollene Gestein meist mit kleinen Lademaschinen, den Streckensenkmaschinen, nachgesenkt, um den ursprünglichen Sohlenzustand wieder herzustellen. Das Senken erfordert grundsätzlich einen freien Zugang zu dem gequollenen Gestein. Gleise von Schienenflurbahnen müssen entsprechend dem Fortschritt der Senkarbeiten entfernt und wieder neu montiert werden oder auf Holzpfeilern abgestützt werden. Dies stellt einen erheblichen Aufwand und Eingriff in das untertägige Beförderungssystem dar, weil die Gleise während der Senkarbeiten nicht befahrbar sind.

Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie Senkarbeiten in einer Strecke durchgeführt werden können, ohne dass der Betrieb einer Schienenflurbahn gestört wird.

Diese Aufgabe wird durch den Einsatz einer selbstschreitenden Tragvorrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.

Die erfindungsgemäße selbstschreitende Tragvorrichtung zum Einsatz beim Senken einer Streckensohle ist zwischen der Streckensohle und den Gleisen einer Schienenflurbahn eingliederbar und von der Schienenflurbahn überfahrbar. Die Streckenführung der Schienenflurbahn wird beibehalten, wobei sich lediglich das Höhenniveau der Gleise verändert. Es ist für einen Weiterbetrieb der Schienenflurbahn erforderlich, dass die gelenkig miteinander verbundenen Gleisschüsse nur begrenzt zueinander abgewinkelt werden. Daher besitzt die Tragvorrichtung einen Rampenabschnitt, der zur kontinuierlichen Überführung der Gleise von der abgesenkten Streckensohle auf die gequollene Streckensohle dient. Der Rampenabschnitt ist dabei im wesentlichen keilförmig konfiguriert. An das höher gelegene Ende des Rampenabschnitts schließt sich ein Brückenabschnitt an, der im Bereich des Höhenniveaus der gequollenen Streckensohle angeordnet ist und mit seinem dem Rampenabschnitt abgewandten Ende auf der gequollenen Streckensohle aufliegt. Der Brückenabschnitt ist so lang bemessen, dass er einen Senkbereich überspannt, der für Senkarbeiten genutzt werden kann. Dieser zwischen dem Rampenabschnitt und dem Auflagerbereich der gequollenen Streckensohle verbleibende Senkbereich ist zum Eingriff einer Lademaschine, insbesondere eines Senkladers, vorgesehen. Der Senklader kann dabei parallel zur Schienenflurbahn verfahren und das gequollene Gestein unterhalb der Streckensohle herausgewinnen und gegebenenfalls einem parallel zur Schienenflurbahn verlaufenden hängenden Fördermittel, insbesondere einem Transportband, übergeben. Bei dem Hereingewinnen des gequollenen Gesteins darf eine gewisse Länge des Senkbereichs nicht überschritten bzw. eine gewisse Mindestlänge des Auflagerbereichs nicht unterschritten werden, um eine sichere Abstützung des Brückenabschnitts und damit der Schienenflurbahn zu gewährleisten. Wenn die maximal zulässige Länge des Senkbereichs ausgeschöpft worden ist, wird die Tragvorrichtung unterhalb der Gleise in Richtung zum Auflagerbereich verlagert, so dass der vorherige Auflagerbereich zum Senkbereich unterhalb des Brückenabschnitts wird und mit einer Lademaschine wie zuvor beschrieben hereingewonnen werden kann.

In der Ausführungsform des Schutzanspruchs 2 ist der Rampenabschnitt in einen Widerlagerrahmen und einen Schubrahmen gegliedert, wobei der Schubrahmen über wenigstens einen Schreitzylinder mit dem Widerlagerrahmen gekoppelt ist. Der Schubrahmen ist mit dem Brückenabschnitt verbunden und bildet das Mittelteil der selbstschreitenden Tragvorrichtung. Für die Fortbewegung des Schubrahmens ist ein Widerlager erforderlich. Dieses Widerlager ist durch den Widerlagerrahmen gegeben, gegen den der Schreitzylinder beim Schreiten drückt. Der Widerlagerrahmen ist während des Schreitvorgangs ortsfest gelagert, während der Schubrahmen und der Brückenabschnitt in Richtung der gequollenen Streckensohle vorgeschoben werden. Nach dem Vorrücken des Schubrahmens kann der Widerlagerrahmen über die Schreitzylinder nachgezogen werden.

Grundsätzlich ist es möglich, den Widerlagerrahmen gegenüber der Streckenstohle widerzulagern. Als besonders zweckmäßig wird es jedoch angesehen, wenn der Widerlagerrahmen gegenüber den Gleisen abgestützt ist. Zu diesem Zweck kann der Widerlagerrahmen sich an Gleisen abstützende Widerlagerrasten aufweisen (Schutzanspruch 3). Diese Widerlagerrasten greifen zwischen die einzelnen Quertraversen der Gleise, so dass keine zusätzliche Verankerung des Widerlagerrahmens in der Sohle erforderlich ist.

In vorteilhafter Ausgestaltung besitzt auch der Schubrahmen sich an Gleisen abstützende Widerlagerrasten (Schutzanspruch 4). Diese Widerlagerrasten sind erforderlich, wenn der Widerlagerrahmen nach dem Schreiten nachgezogen werden soll.

Die Widerlagerrasten können schwenkbeweglich angeordnet sein. Dies hat den Vorteil, dass beim Vorrücken des Schubrahmens bzw. beim Nachziehen des Widerlagerrahmens nicht die Quertraversen der Gleise angehoben werden, sondern die Widerlagerrasten quasi unter den Schwellen hindurch tauchen und erst dann wieder in die Rastlage verschwenken.

In der Ausführungsform des Schutzanspruchs 6 sind die Widerlagerrasten gruppenweise ansteuerbar und von einer Rastlage in eine Verfahrlage überführbar. In der Verfahrlage ragen die Widerlagerrasten nicht über die den Gleisen zugewandten Oberseiten des Schub- bzw. Widerlagerrahmens hinaus. Die Ansteuerung kann beispielsweise hydraulisch erfolgen.

Insbesondere bei feststehenden Widerlagerrasten ist es zweckmäßig, diese keilförmig auszubilden (Schutzanspruch 7). Dadurch ist es möglich, dass die Schwellen der Gleise beim Verlagern des Rampenabschnitts angehoben werden können, ohne mit den Widerlagerrasten zu verklemmen.

Diese Ausführungsform ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Widerlagerrasten nicht separat angesteuert werden, sondern lediglich gegen eine Federkraft von einer Rastlage in eine Verfahrlage überführbar sind (Schutzanspruch 8). Die Widerlagerrasten tauchen unter dem Druck der Quertraversen unter den Quertraversen durch und werden durch die Federkraft selbsttätig wieder in die Rastlage überführt. In der Rastlage können sie sich an der Quertraverse abstützen.

Die erfindungsgemäße selbstschreitende Tragvorrichtung sollte muldengängig sein, um eine gleichmäßige Höhenlage des Rampenabschnitts zu gewährleisten. In vorteilhafter Ausgestaltung ist daher in der Ausführungsform des Schutzanspruchs 9 vorgesehen, den Schubrahmen mit wenigstens einer kufenartigen Bodenplatte auszustatten. Die Bodenplatte kann sich über die gesamte Breite des Rampenabschnitts erstrecken. Selbstverständlich sind auch einzelnen schlittschuhartige Kufen denkbar. Wesentlich ist, dass der Rampenabschnitt eine bestimmte Mindestlänge nicht unterschreitet, damit einerseits eine stabile Lage bei guter Muldengängigkeit und andererseits die Steigung der Gleise nicht zu groß wird.

Eine exakte Führung der Gleise über die Tragvorrichtung wird durch Führungen gewährleistet, die am Brückenabschnitt und/oder am Schubrahmen und/oder am Widerlagerrahmen angeordnet sein können (Schutzanspruch 10). Zwischen den Führungen verlaufen die Gleise. Es handelt sich bei den Führungen zweckmäßigerweise um Seitenwände, die sich über die gesamte Länge oder über Teilabschnitte der Tragvorrichtung erstrecken.

Für den Einsatz der selbstschreitenden Tragvorrichtung ist es erforderlich, dass zunächst ein Abschnitt der Streckensohle konventionell gesenkt wird und anschließend die Tragvorrichtung unter den Gleisen der Schienenflurbahn positioniert wird. Anschließend können die vorbeschriebenen Senkarbeiten durchgeführt werden, wobei das Haufwerk auf ein vorzugsweise hängendes Fördermittel in der Strecke aufgegeben und abtransportiert wird. Die selbstschreitende Tragvorrichtung kann dem Fortschritt der Senkarbeiten folgend fortbewegt werden, wobei die Gleise über die Oberseite der Tragvorrichtung gleiten und hinter dem Widerlagerabschnitt auf die abgesenkte Streckensohle aufgelegt werden. Mit der erfindungsgemäßen Tragvorrichtung können Senkarbeiten im Bereich von Schienenflurbahnen wesentlich rationeller durchgeführt werden, wobei gleichzeitig der Verkehr auf den Gleisen weiter laufen kann. Eine Sperrung der Gleise ist nicht erforderlich. Eine Demontage und erneute Installation der Gleise entfällt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht der Tragvorrichtung mit ausgefahrenem Zylinder:

2 die Tragvorrichtung in der Seitenansicht in der Einbaulage zwischen Streckensohle und Schienenflurbahn bei eingefahrenem Schreitzylinder;

3 eine Strecke in der Draufsicht mit einer Schienenflurbahn, einem Senklader und einem parallel zur Schienenflurbahn hängend befestigten Transportmittel und

4 einen Querschnitt durch die Strecke der 3 in Blickrichtung des Pfeils IV.

1 zeigt eine selbstschreitende Tragvorrichtung 1 zum Einsatz beim Senken einer Streckensohle. Die Tragvorrichtung 1 ist im wesentlichen dreigliedrig aufgebaut und umfasst ein Grundgerüst, das als Rampenabschnitt 2 bezeichnet wird, sowie einen an dem Mittelteil des Rampenabschnitts 2 gelenkig angeschlossenen Brückenabschnitt 3. Der Rampenabschnitt 2 besteht aus einem Widerlagerrahmen 4 und einem Schubrahmen 5, an welchem der Brückenabschnitt 3 im Gelenk 6 um eine in die Bildebene hinein ragende Schwenkachse verlagerbar ist.

Der Schubrahmen 5 ist mit dem Widerlagerrahmen 4 über einen Schreitzylinder 7 verbunden, der in 1 in der ausgefahrenen Position dargestellt ist. In 2 ist der Schreitzylinder 7 eingefahren. Unterhalb des Schreitzylinders 7 befindet sich zur Führung des Widerlagerrahmens 4 gegenüber dem Schubrahmen 5 ein Schwert 8, das gelenkig an dem Widerlagerrahmen 4 befestigt ist und in einer Führung 9 im Schubrahmen 5 gelagert ist; vgl. 4. Sowohl der Widerlagerrahmen 4 als auch der Schubrahmen 5 sind jeweils aus zwei Hälften zusammengesetzt, um den untertägigen Transport zu ermöglichen. Die Verbindungsstellen der Hälften sind mit der Bezugsziffer 10 gekennzeichnet. Auch der Brückenabschnitt 4 ist zu Transportzwecken mehrteilig aufgebaut. Er umfasst ein Mittelteil 11 und einen im Querschnitt keilförmig konfigurierten Gelenkschenkel 12 bzw. Auflagerschenkel 13.

2 zeigt die erfindungsgemäße Tragvorrichtung in der Einbaulage zwischen den Gleisen 14 einer Schienenflurbahn 15 und der Streckensohle. Der Rampenabschnitt 2 liegt grundsätzlich auf der gesenkten Streckensohle 16 auf, während der Auflagerschenkel 13, das heißt das freie Ende 17 des Brückenabschnitts 3 auf einem Auflagerbereich 18 der gequollenen Streckensohle 19 aufliegt. Aus 2 wird deutlich, dass der Rampenabschnitt 2 eine gleichmäßige Steigung besitzt, wobei die Steigung sowohl innerhalb des Widerlagerrahmens 4 als auch innerhalb des Schubrahmens 5 gleich ist. Dadurch kann die dargestellte Wageneinheit der Schienenflurbahn 15 durch einen sanften Übergang von der bereits gesenkten Streckensohle 16 auf das Höhenniveau der gequollenen Streckensohle 19 überführt werden. Unterhalb des Brückenabschnitts 3 steht ein Senkbereich 20 zur Verfügung, der durch seitlichen Eingriff einer Senkmaschine, insbesondere eines Senkladers, hereingewinnbar ist. Das gequollene Gestein kann unterhalb des Mittelteils 11 des Brückenabschnitts 3 vollständig geräumt werden, wobei lediglich für den Auflagerschenkel 13 eine Abstützung auf der gequollenen Streckensohle 19 erhalten bleiben muss, um eine einwandfreie Gleisführung bei ausreichender Tragsicherheit zu gewährleisten. Wenn ein hinreichend großer Freiraum unterhalb des Brückenabschnitts 3 ausgeräumt wurde, wird der Schreitzylinder 7 aktiviert und drückt den Widerlagerrahmen 4 von dem Schubrahmen 5 weg. Der Widerlagerrahmen 4 stützt sich dabei über Widerlagerrasten 21 an den Quertraversen 22 der Gleise ab. Die Widerlagerrasten 21 sind dreieckförmig, so dass sie beim Nachziehen unter den Quertraversen 22 hindurch rutschen können. Dies gilt auch für die Widerlagerrasten 23 an der Oberseite des Schubrahmens 5. Wenn der Schreitzylinder 7 maximal ausgefahren ist, muss der Widerlagerrahmen 4 nachgezogen werden. Für diesen Fall erfolgt eine Verkrallung des Schubrahmens 5 über die Widerlagerrasten 23 an den Quertraversen 22 der Gleise 14, so dass die gesamte Tragvorrichtung 1 beim Schreiten nicht in Richtung zum gesenkten Bereich der Streckensohle 16 verlagert werden kann. Der Auflagerschenkel 13 schiebt sich hierbei auf der gequollenen Streckensohle 19 keilförmig unter die Gleise 14 und hebt diese leicht an, so dass sie über den Brückenabschnitt 3 gleiten. Seitliche Führungen 24 am Mittelteil 11 des Brückenabschnitts 3 verhindern, dass die Gleise 14 seitlich von der Tragvorrichtung 1 herunter rutschen können. Weitere Führungen 24 in Form von Führungsblechen sind an dem Schubrahmen 5 ausgebildet. Der Schubrahmen 5 ist auf Kufen 25 gelagert, die eine Muldengängigkeit der Tragvorrichtung 1 ermöglichen.

3 zeigt eine Anordnung, bei welcher der Arm 26 einer Lademaschine in den Senkbereich 20 eingreift und die gequollene Streckensohle ausräumt. Die eingezeichnete Linie deutet den Fortschritt der Senkarbeiten an. Die Lademaschine 27 übergibt das Haufwerk auf ein Fördermittel, über welches der Materialabtransport erfolgt. Gleichzeitig wird selbstverständlich auch der Bereich unterhalb des Fördermittels 28 gesenkt.

4 zeigt einen Querschnitt durch die Strecke der 3 in Blickrichtung des Pfeils IV. Der Übersichtlichkeit halber ist die Lademaschine 27 nicht dargestellt. In dieser Figur ist das Höhenniveau der gesenkten Streckensohle 16 zu erkennen sowie auch das Höhenniveau der gequollenen Streckensohle 19. Der Höhenunterschied beträgt beispielsweise etwa 1000 mm. Neben dem hängend angeordneten Fördermittel 28 verläuft die Schienenflurbahn 15 auf Gleisen 14, die auf der erfindungsgemäßen Tragvorrichtung 1 abgestützt sind. Die Tragvorrichtung 1 ist im Bereich des Schreitzylinders 7 im Schnitt dargestellt. Unterhalb des Schreitzylinders 7 ist das Schwert 8 erkennbar, das in der Führung 9 des Schubrahmens 5 umfangsseitig geführt ist. Des Weiteren ist erkennbar, dass die seitlichen Führungen 24 ein Herabrutschen der Gleise 14 von der Oberseite des Rampenabschnitts 2 verhindern.

1 Tragvorrichtung 2 Rampenabschnitt 3 Brückenabschnitt 4 Widerlagerrahmen 5 Schubrahmen 6 Gelenk 7 Schreitzylinder 8 Schwert 9 Führung für 8 10 Verbindungsstelle 11 Mittelteil 12 Gelenkschenkel 13 Auflagerschenkel 14 Gleis 15 Schienenflurbahn 16 gesenkte Streckensohle 17 freies Ende v. 3 18 Auflagerbereich 19 gequollene Streckensohle 20 Senkbereich 21 Widerlagerrasten 22 Quertraversen v. 14 23 Widerlagerrasten 24 Führung 25 Kufen 26 Arm von 27 27 Lademaschine 28 Fördermittel

Anspruch[de]
  1. Selbstschreitende Tragvorrichtung zum Einsatz beim Senken einer Streckensohle, welche zwischen die Streckensohle (16, 19) und Gleisen (14) einer Schienenflurbahn (15) eingliederbar und von der Schienenflurbahn (15) überfahrbar ist, umfassend einen Rampenabschnitt (2) und einen mit dem Rampenabschnitt (2) verbundenen Brückenabschnitt (3), wobei der Brückenabschnitt (3) mit seinem freien Ende (27) auf einem Auflagerbereich (28) der gequollenen Streckesohle (29) aufliegt und zwischen dem Auflagerbereich (28) und dem Rampenabschnitt (3) einen Senkbereich (20) überspannt.
  2. Selbstschreitende Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rampenabschnitt (2) in einen Widerlagerrahmen (4) und einen Schubrahmen (5) gegliedert ist, wobei der Schubrahmen (5) über wenigstens einen Schreitzylinder (7) mit dem Widerlagerrahmen (4) verbunden ist.
  3. Selbstschreitende Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerlagerrahmen (4) sich an den Gleisen (14) abstützende Widerlagerrasten (21) aufweist.
  4. Selbstschreitende Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubrahmen (5) sich an den Gleisen (14) abstützende Widerlagerrasten (23) aufweist.
  5. Selbstschreitende Tagvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlagerrasten schwenkbeweglich angeordnet sind.
  6. Selbstschreitende Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlagerrasten gruppenweise ansteuerbar und von einer Rastlage in Verfahrlage überführbar sind.
  7. Selbstschreitende Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlagerrasten (21, 23) keilförmig ausgebildet sind.
  8. Selbstschreitende Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlagerrasten gegen eine Federkraft von einer Rastlage in einbe Verfahrlage überführbar sind.
  9. Selbstschreitende Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubrahmen (5) eine kufenartige Bodenplatte (25) besitzt.
  10. Selbstschreitende Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Brückenabschnitt (3) und/oder Schubrahmen (5) und/oder Widerlagerrahmen (4) Führungen (24) angeordnet sind, zwischen denen die Gleise (14) verlaufen.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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