Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft eine Ölvernebelungsvorrichtung, die durch die
Heberwirkung das Brennöl vernebelt.
Stand der Technik
Die Brennstoffversorgung erfolgt üblicherweise durch die Naturgasleitung
oder die Gasflasche. Die Brennstoffversorgung durch die Naturgasleitung ist durch
die Verlegungsmöglichkeit beschränkt. Die Brennstoffversorgung durch die Gasflasche
ist teuer und hat eine Gefahr bei dem Transport. Daher wurde eine Rührvorrichtung
entwickelt, die einen Luftsauger aufweist und das Brennöl mit der Luft mischt, um
ein gasförmiges Brennöl zu erzeugen. Diese Rührvorrichtung ist in einem Ölbehälter
angeordnet. Nach dem Rühren wird die Öltemperatur wegen der Wärmeaufnahme der Luft
reduziert, so daß sich das Brennöl schwer vergasen läßt. Wenn die Öltemperatur auf
15–17°C reduziert, ist eine Vergasung nicht mehr möglich, so daß die Ölgasversorgung
nicht gewährleistet werden kann.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ölvernebelungsvorrichtung
zu schaffen, die die obengenannten Nachteile beseitigen kann.
Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Ölvernebelungsvorrichtung
gelöst, die aus einem Hauptkörper besteht, der einen Behälter, einen Luftsauger,
einen Mischer und eine Steuereinheit umfaßt. Der Behälter dient zur Aufnahme des
Brennöls. Ein Ölauslaßsteuerorgan kann das Brennöl dem Mischer zuführen, in den
die Druckluft aus dem Luftsauger geleitet wird, wodurch das Brennöl im Mischer vernebelt
wird. Das vernebelte Brennöl kann durch eine Ölauslaßöffnung in einen Brenner geleitet
werden. Die Steuereinheit enthält ein Prüforgan, um die Einsatzsicherheit zu gewährleisten.
Nachfolgend werden die Vorteile der Erfindung zusammengestellt:
1. Da die erfindungsgemäße Ölvernebelungsvorrichtung durch die Heberwirkung
das Brennöl vernebelt, wird eine Zerstörung der Ölmoleküle vermieden.
2. Die erfindungsgemäße Ölvernebelungsvorrichtung verwendet ein Magnetventil,
das automatisch gesteuert werden kann.
3. Die Einsatzsicherheit der erfindungsgemäßen Ölvernebelungsvorrichtung
wird durch das Prüforgan gewährleistet.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 zeigt eine perspektivische Darstellung
der Erfindung,
2 zeigt eine Draufsicht der Erfindung,
3 und 4
zeigen die Schnittdarstellungen der Erfindung,
5 zeigt eine perspektivische Darstellung
der Erfindung mit einer Haube,
6 und 7
zeigen die Teilschnittdarstellung der Erfindung,
8 zeigt eine Blockschaltung der Erfindung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Bezugnehmend auf 1 und 2
besteht die Erfindung im wesentlichen aus einem Hauptkörper (1), der einen
Behälter (2), einen Luftsauger (3), einen Mischer (4),
eine Steuereinheit (5) und ein Ölauslaßsteuerorgan (6) umfaßt.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Behälter (2)
zylindrisch ausgebildet und dient zur Aufnahme eines Brennöls. Die anderen Bestandteile
des Hauptkörpers sind auf der Stirnseite des Behälters (2) angeordnet.
Der Ölfüllstutzen (7) ist auf der Stirnseite des Behälters
(2) vorgesehen, durch den das Brennöl in den Behälter (2) gefüllt
werden kann.
Das Ölauslaßsteuerorgan (6) ist auf der Stirnseite des Behälters
(2) vorgesehen und mit einem Ölauslaßrohr (61) verbunden ist,
das sich bis nahe am Boden des Behälters (2) erstreckt und durch das das
Brennöl dem Mischer (4) zugeführt werden kann.
Das Ölauslaßsteuerorgan (6) weist neben dem Ölauslaßrohr
(61) eine Ölauslaßöffnung (62) auf, durch die das vernebelte Brennöl
unter Steuerung eines Schalters (63) in einen Brenner (wie Gasherd, Heißwasserbereiter,
Gasbrenner, Gasofen oder Gasfahrzeug) geleitet werden kann. Der Schalter (63)
kann ein Magnetventil sein und durch den Druck in der Rohrleitung betätigt werden.
Zwischen der Ölauslaßöffnung (62) und dem Schalter (63)
ist ein Bypaß (8) vorgesehen, durch den das vernebelte Brennöl in ein Prüforgan
geleitet werden kann, das in der Steuereinheit (5) enthalten ist.
Der Luftsauger (3) ist eine Luftpumpe, die auf der Stirnseite
des Behälters (2) angeordnet ist. Der Luftsauger (3) wird von
der Steuereinheit (5) angesteuert und weist eine Lufteintrittsöffnung und
eine Luftaustrittsöffnung (31) auf, aus der eine Druckluft ausströmt. Die
Druckluft wird in den Mischer (4) geleitet. Durch ein Rückschlagventil
wird ein Rückfluß dieser Druckluft verhindert.
Der Mischer (4) dient zum Mischen der Druckluft und des Brennöls,
damit das Brennöl vernebelt wird. Der Mischer (4) weist zwei Öffnungen
auf, wobei die erste Öffnung mit der Luftaustrittsöffnung (31) des Luftsaugers
(3) und die zweite Öffnung mit der Ölauslaßrohr (61) verbunden
ist, durch das das Brennöl dem Mischer (4) zugeführt wird. Das Brennöl
und die Druckluft werden im Mischer (4) gemischt und dann
in den Behälter (2) zurückgesendet.
Die Steuereinheit (5) enthält, wie in 6
dargestellt ist, eine Steuertafel (51), ein Prüforgan, ein Display (52),
eine Heizung (53) und eine Motorsteuerung (54). Das Prüforgan
umfaßt einen Druckmesser (55), einen Temperaturmesser (56) und
einen Flüssigkeitsstandsmesser (57).
Der Druckmesser (55) des Prüforgans dient zur Messung des
Drucks im Behälter. Wenn der Druck zu hoch ist, wird der Luftsauger (3)
unterbricht. Wenn der Druck zu niedrig ist, wird der Luftsauger (3) angesteuert.
Der Flüssigkeitsstandsmesser (57) kann ein elektronischer
Sensor sein, der in einer bestimmte Höhe innerhalb des Behälters (2) angeordnet
ist. Wenn das Brennöl zu wenig ist, kann der Sensor eine optische oder akustische
Warnung erzeugen, wodurch die Motorsteuerung (54) den Luftsauger (3)
unterbricht.
Der Temperaturmesser (56) arbeitet mit der Heizung (53)
zusammen. Die Heizung (53) ist zwischen der Luftaustrittsöffnung (31)
des Luftsaugers (3) und der ersten Öffnung (41) des Mischers (4)
angeordnet. Dadurch kann die Lufttemperatur auf 105°C gehalten werden, um eine
Entfeuchtung zu erreichen. Zudem wird die Temperatur des Brennöls of 25–30°C
gehalten.
Das Display (52) dient zur Anzeige des Flüssigkeitsstandes
und des Druckwertes.
Beim Einsatz der Erfindung wird die Heberwirkung benutzt. Zunächst
wird das Brennöl durch den Ölfüllstutzen (7) in den Behälter (2)
gefüllt. Anschließend steuert die Motorsteuerung (54) den Motor des Luftsaugers
(3) an, wie in 3 und 6
dargestellt ist, wodurch die Druckluft in den oberen Raum innerhalb des Behälters
(2) eintritt. Durch die Heizung wird die Lufttemperatur auf etwas 105°C
gehalten, um die Feuchtigkeit in der Luft zu beseitigen. Ein Ölwassertrenner hat
auch den gleichen Zweck. Wenn der Druck im Behälter einen vorbestimmten Wert erreicht,
fließt das Brennöl wegen der Heberwirkung durch das Ölauslaßrohr (61) in
den Mischer (4), in dem das Brennöl mit der Druckluft durchgemischt wird,
wodurch ein vernebeltes Brennöl entsteht. Dabei wird der Schalter (63)
von der Steuereinheit betätigt, wodurch das vernebelte Brennöl durch die Ölauslaßöffnung
(62) in einen Brenner geleitet wird.
Gleichzeitig wird das vernebelte Brennöl durch den Bypaß (8)
in das Prüforgan der Steuereinheit (5) geleitet, um dieses zu messen. Die
Meßwerte des Prüfogans werden auf dem Display angezeigt. Der Druckwert kann je nach
Bedarf eingestellt werden. Beim Einsatz im Haushalt kann der Druckwert auf 0.13–0.18
kg und beim Einsatz in der Industrie kann der Druckwert auf 0.9–1 kg eingestellt
werden. Wenn der Druck den unteren Grenzwert von 0.13 oder 0.9 kg erreicht, steuert
die Steuereinheit den Motor des Luftsaugers an Wenn der Druck den oberen Grenzwert
erreicht, unterbricht die Steuereinheit den Motor des Luftsaugers. Daher ist die
Erfindung geeignet für unterschiedliche Brenner, wie Gasherd, Heißwasserbereiter,
Gasbrenner, Gasofen, Gasfahrzeug usw.
Da das Brennöl durch die Heberwirkung mit der Luft gemischt und somit
vernebelt wird, kann eine Zerstörung der Ölmoleküle vermieden werden.
Um die Einsatzsicherheit zu gewährleisten, sind die Luftaustrittsöffnung
(31) und der Ölfüllstutzen (7) jeweils mit einem Dichtelement
versehen, um einen Öl- oder Luftaustritt zu vermeiden. Das Magnetventil kann von
der Steuereinheit gesteuert werden. Wenn der Luftsauger angesteuert wird, wird das
Magnetventil göffnet. Erreicht der Druck einen vorbestimmten Wert, so unterbricht
die Steuereinheit den Luftsauger und schließt das Magnetventil.
Auf dem Behälter kann eine Haube vorgesehen sein, um die Bestandteile
auf der Stirnseite des Behälters abzudecken. Hierbei kann in dem Innenraum der Haube
ein Austrittssensor vorgesehen sein, um einen Austritt zu erfassen (5).
In 8 ist eine Blockschaltung der Erfindung
gezeigt.