Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Informationssystem
zur Bekleidungsabstufung.
Die Qualität und der Wert eines Kleidungsstückes hängen hauptsächlich
von den verwendeten Stoffen und vom Schnitt dieser Stoffe ab. Ein Kleidungsstück
bildet eine komplexe Fläche (zweidimensional), die sich mehr oder weniger nach der
Grenze des Volumens (dreidimensional) der zu bekleidenden Person richtet. Die Schwierigkeit
rührt von der Tatsache her, daß zunächst jedes Teil eines Kleidungsstückes eine
ebene Fläche ist, die sich den Volumenabweichungen der einzelnen Menschen anpassen
muß. Darüber hinaus hat die Konfektionskleidung einen mehr oder weniger ausgeprägten
Stil. Ein Konfektionskleidungsstück schafft es somit, die Unvollkommenheiten der
Anatomie des Trägers abzuschwächen oder zu verbergen.
Beim Entwerfen eines neuen Kleidungsstückes wird in klassischer Weise
bei einer rechnergestützten (in englischsprachiger Terminologie CAD) Gestaltung
ein Schnittmuster für eine gegebene Größe, beispielsweise für die Größe
40, geschaffen, d. h. die Geometrie aller Teile des neuen Kleidungsstückes
werden für diese Größe festgelegt. Die anderen Größen, die zum Bekleiden der Mitglieder
einer Bevölkerung bestimmt sind, werden durch Abstufung erhalten, die darin besteht,
daß in den Rechner die Abstufungsvorschriften für diese Kleidungsstücke eingeführt
werden, d. h. für diese Kleidungsstücke die Änderungen der Koordinaten charakteristischer
Punkte, insbesondere charakteristischer Umfangspunkte, jedes Kleidungsstückes mit
der Größe. Auf der einen Seite werden diese Abstufungsvorschriften ausgehend von
den empirischen Kenntnissen der Abstufung ausgearbeitet. Auf der anderen Seite bestehen
große Mengen von Abstufungsvorschriften für verschiedene Kleidungsstückarten. Die
Schwierigkeit für die Anwendung einer solchen Methode besteht in der Wahl der guten
Vorschrift für den guten charakteristischen Punkt jedes Teiles eines Kleidungsstückes
und für eine gegebene Ausgangsgröße.
Der Abstufer interpretiert die Tabellen der Abmessungen für die verschiedenen
Kleidungsgrößen und leitet daraus die den verschiedenen Punkten des behandelten
Teiles des Kleidungsstückes zuzuführende Vorschrift ab.
Die Erstellung dieser Abstufungsvorschriften und/oder ihre Anwendung
bei der Bekleidung beansprucht also erhebliche Zeit, während welcher die rechnergestützte
Entwurfsstelle, die ein knappes und kostspieliges Hilfsmittel ist, nicht zur Verfügung
steht.
Darüber hinaus kommt es vor, daß eine nicht gelungene Abstufung einen
Verkauf des Kleidungsstückes unter Wert im Großhandel veranlaßt und/oder seine unumgängliche
Rücksendung im Falle eines Korrespondenzverkaufs. Es wurden somit verschiedene Lösungen
zur Automatisierung der Bekleidungsabstufung vorgeschlagen. Einerseits ist es bekannt,
verschiedene gewünschte Größen durch Homothetie der verschiedenen Teile eines Kleidungsstückes
zu erhalten. Die Homothetiekoeffizienten für die verschiedenen Größen werden von
Abmessungstabellen abgeleitet.
Es ist ganz selbstverständlich, daß bei der Abmessung, bei der sich
die Einhüllende (die Haut) der einzelnen Menschen nicht in homothetischer Weise
mit der Größe ändert, diese Abstufungsweise lediglich näherungsweise ist. Somit
kann sie nur für weite Kleidungsstücke wie beispielsweise Sportkleidung oder Sweatshirts
passen. Ihre Anwendung bei Stadtbekleidung führt zu mangelhaften Ergebnissen, die
nur in einem Land akzeptiert werden können, dessen Bevölkerung hinsichtlich des
Bekleidungsschnitts nicht sehr anspruchsvoll ist.
Andererseits sind Systeme vorgeschlagen worden, bei denen eine Gruppe
von Vorschriften ausgearbeitet wird, die verschiedenen charakteristischen Punkten
des Kleidungsstückes entsprechen, und jedem charakteristischen Punkt des Kleidungsstückes
der Name der entsprechenden Vorschrift zugewiesen wird. Die Informationssysteme
benutzen die doppeleindeutige Beziehung zwischen den Namen der Vorschriften und
den Namen der Punkte zur Zuweisung der zutreffenden Vorschrift zu jedem charakteristischem
Punkt des Kleidungsstückes.
Dieses System ist immer dann ausreichend, wenn zufriedenstellende
Vorschriften für ein Kleidungsstück zur Verfügung stehen. Jedoch hilft es dem Benutzer
nicht bei der Schaffung von Vorschriften und nicht bei der Wahl. einer am besten
zu einem Kleidungsstück passenden Gruppe von Vorschriften. Nach der Wahl der Gruppe
von Vorschriften werden diese einzig und allein in automatischer Weise bei der Geometrie
des behandelten Kleidungsstückes angewandt.
Es ist demzufolge eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Abstufungssystem
anzubieten, das eine Abstufung von hoher Qualität sicherstellt.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System anzubieten,
das es erlaubt, schnell eine große Anzahl von Teilen von Kleidungsstücken abzustufen.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein leicht auszuführendes
Abstufungssystem anzubieten.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Abstufungssystem
anzubieten, das geeignet ist, sich an einen Bekleidungsstil oder an eine neue Bekleidungsweise
anzupassen.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Abstufungssystem
anzubieten, das geeignet ist, sich an eine besondere Morphologie
einer Bevölkerung anzupassen.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System anzubieten,
das eine reproduzierbare Abstufung erlaubt.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Abstufungssystem
anzubieten, das eine Beibehaltung des Stils eines Kleidungsstückes unabhängig von
seiner Größe gestattet.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System anzubieten,
das es erlaubt, den Zusammenhang einer Bekleidungskollektion zu garantieren.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein sicheres
Abstufungssystem anzubieten, bei dem man nicht Gefahr läuft, daß ein Kleidungsstück
von mangelhafter Qualität heraus kommt.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System anzubieten,
das eine Datenbank umfaßt, die die zur Ausarbeitung bei der Auswahl und/oder bei
der Anwendung einer Abstufungsregel notwendigen Kenntnisse über die Kleidungsstücke
enthält.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Informationssystem
zur Abstufung anzubieten, das auf Seiten des Abstufers keine Datenkenntnisse erfordert.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Abstufungssystem
anzubieten, das für den Abstufen das Verständnis der ausgeführten Abstufungsoperationen
erleichtert.
Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Abstufungssystem
anzubieten, das es erlaubt, das Ergebnis der Anwendung einer oder mehrerer Vorschriften
bei einem Kleidungsstück beispielsweise auf einem Monitor zu visualisieren.
Diese Aufgaben werden gemäß der Erfindung durch ein Informationssystem
zur Abstufung gelöst, das die Merkmale des Anspruchs 1 umfasst.
In vorteilhafter Weise umfaßt das System eine Datenbank, die eine
oder mehrere Abmessungstabellen von Zielbevölkerungsarten, für die Kleidungsstücke
geschaffen werden sollen, und Werkzeuge zur Anreicherung einer solchen Datenbank
mit neuen Abmessungstabellen enthält. Die Datenbank enthält auch die die Taxonomie
dieses Kleidungsstückes bildenden Beziehungen zwischen den Abmessungstabellen und
der Gruppe der in Bezug auf ein spezifisches Kleidungsstück stehenden Kenntnisse.
Ausgehend von den anthropometrischen Tabellen werden vorteilhaft Kleidungstabellen
ausgearbeitet, deren Abmessungswerte durch regelmäßige Abstände getrennt werden.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zur Bekleidungsabstufung
zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Software dazu geeignet ist,
eine gleiche Beziehung zwischen den Verschiebungen der charakteristischen Punkte
der Teile eines Kleidungsstückes und den Änderungen der Abmessungen mit der Größe
bei einer Vielzahl von Abmessungstabellen zu verarbeiten, um daraus eine Vielzahl
von Abstufungen eines Kleidungsstückes abzuleiten.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß die Abstufungssoftware Mittel zur Schaffung neuer
Beziehungen zwischen den Verschiebungen der charakteristischen Punkte der Teile
eines Kleidungsstückes und den Änderungen der Abmessungen mit der Größe aufweist.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine Datenbank aufweist, die wenigstens eine
Abmessungstabelle und wenigstens eine Beziehung zwischen den Verschiebungen der
charakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstückes und den Änderungen der
Abmessungen mit der Größe speichert.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß als charakteristischer Punkt der Teile eines Kleidungsstückes
die Punkte benutzt werden, die gegenüber zu den Meßpunkten einer Abmessungstabelle
liegen müssen.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine Schnittstelle, insbesondere eine graphische
Schnittstelle, enthält, die Menüs zum Dialog mit dem Abstufer enthält.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es Mittel zur Anzeige von Piktogrammen auf einem
graphischen Bildschirm, welche die zur Verarbeitung notwendigen Daten (Wirkungsbereich,
Abmessungen, Kleidungsstückarten ...) darstellen, Mittel zum Kontrollieren der verschiedenen
angezeigten graphischen Elemente durch den Operateur und Mittel zur Interpretation
dieser Kontrollen als Anweisungen oder Befehle des Informationssystems enthält.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es ein Menü enthält, das dem Abstufer die Wahl der
zwischen den Verschiebungen der charakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstückes
und den Änderungen der Abmessungen mit der im System verfügbaren Größe zu verarbeitenden
Beziehung dem Abstufer anbietet.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es ein Menü enthält, das dem Abstufer die Wahl der
zu verarbeitenden Abmessungstabelle anbietet.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es Mittel zur graphischen Anzeige des Ergebnisses
der Abstufung enthält.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zenträleinheit eine rechnergestützte Graphikstation
zum Bekleidungsentwurf ist.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zur Abstufung zum Gegenstand,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Speichermittel zulässige Toleranzen bei
der Veränderung der Abmessungstabelle speichern und daß es Mittel zum Sperren einer
diese zulässigen Toleranzen überschreitenden Veränderung umfaßt.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es Mittel zur Veränderung der Beziehungen zwischen
den Verschiebungen der charakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstückes
und den Änderungen der Abmessung mit der Kleidungsgröße enthält, insbesondere zur
Veränderung des Prozentsatzes der an verschiedene charakteristische Punkte zugewiesenen
Verschiebungen.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es Mittel aufweist, die jedem charakteristischen
Punkt des abzustufenden Kleidungsstückes die Vorschrift zuweist, die den gleichen
Namen wie den dem charakteristischen Punkt zugewiesenen Namen aufweist.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es Mittel, insbesondere ein Expertensystem, zur
Erkennung der Stelle verschiedener charakteristischer Funkte auf den verschiedenen
Teilen des Kleidungsstückes enthält, um ihnen die entsprechenden Namen zuzuteilen.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zur Bekleidungsabstufung
zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es Mittel zur Verarbeitung von
Abstufungsvorschriften direkt auf den Teilen eines Kleidungsstückes enthält, und
daß es, weil ein charakteristischer Punkt eines Teiles des Kleidungsstückes einer
Vielzahl von Verschiebungen unterworfen sein kann, Mittel zur Ermittlung der sich
aus dieser Vielzahl von Verschiebungen ergebenden Verschiebung aufweist.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zur Bekleidungsabstufung
zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es ein Expertensystem enthält,
das eine Wissensbasis enthält, in welcher. Beziehungen zwischen den Verschiebungen
charakteristischer Punkte der Teile eines Kleidungsstückes und die Änderungen der
Abmessungen mit der Kleidungsgröße gespeichert sind.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zur Bekleidungsabstufung
zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es ein Expertensystem enthält,
das die Vergleichmäßigung der Aufteilung der Abstände zwischen den verschiedenen
Größen einer Tabelle sicherstellt und daß das Expertensystem dem Abstufer die optimale
vergleichmäßigte Tabelle vorschlägt.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zur Bekleidungsabstufung
zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, daß im Falle, daß die zur Durchführung
der Abstufung zu benutzende Tabelle bestimmte erhebliche Abmessungen nicht enthält,
das Expertensystem diese ausgehend von anderen Abmessungen der gleichen Tabelle
ermittelt.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zur Bekleidungsabstufung
zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es ein Expertensystem aufweist,
das die Erkennung der charakteristischen Punkte eines abzustufenden Kleidungsstückes
sicherstellt.
Die Erfindung hat auch ein Informationssystem zum Gegenstand, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß das Expertensystem eine Bank aufweist, welche Beziehungen
zwischen den Verschiebungen der charakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstükkes
und die Änderungen der Abmessung mit der Kleidungsgröße enthält, und daß es daraus
die an die verschiedenen charakteristischen Punkte des abzustufenden Kleidungsstückes
zuzuführenden Abstufungsvorschriften ableitet, und daß es die Abstufungsvorschriften
den erkannten charakteristischen Punkten zuführt.
Die Erfindung hat auch ein Verfahren zur Bekleidungsabstufung zum
Gegenstand, das ein Informationssystem nach der Erfindung benutzt, wie nach Anspruch
24 beschrieben.
Die Erfindung läßt sich mittels der nachfolgenden Beschreibung und
der beigefügten Figuren, die nicht einschränkende Beispiele angeben, besser verstehen.
Es zeigen:
1 ein das Abstufungsprinzip erklärendes
Schema,
2 ein erstes Blockschaltbild eines Informationssystems
bekannter Art,
3 ein zweites Blockschaltbild eines Informationssystems
bekannter Art,
4 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels
eines Systems nach der vorliegenden Erfindung,
5 ein detaillierteres Blockschaltbild
eines Systems nach der vorliegenden Erfindung,
6 ein Blockschaltbild, das die Anreicherung
der Datenbank nach der vorliegenden Erfindung zeigt,
7 ein erläuterndes Schema der Taxonomien
nach der vorliegenden Erfindung,
8 ein Flußdiagramm, das die Schaffung
einer neuen Taxonomie mit einem System nach der vorliegenden Erfindung darstellt,
9 ein erläuterndes Schema der Zuweisung
von Vorschriften an verschiedene charakteristische Punkte eines Kleidungsstückes,
10 ein Blockschaltbild des Verfahrens
zur Erstellung der Abstufungsvorschriften nach der vorliegenden Erfindung,
11 ein Blockschaltbild eines Beispiels
eines Verfahrens zum Zuweisen von Abstufungsvorschriften an ein Kleidungsstück,
12 ein Flußdiagramm, das die Abstufung
eines Kleidungsstückes mit einem System nach der vorliegenden Erfindung darstellt,
13 ein erläuterndes Schema der Erzeugung
von Vorschriften für ein Kleidungsstück, das spitz zulaufende Falten enthält,
14 ein erläuterndes Schema zur Zuweisung
verschiedener absoluter Punkte an Teile von allen Arten von Kleidungsstükken.
In den 1 bis 14
werden dieselben Bezugszeichen zur Bezeichnung der gleichen Elemente benutzt.
In der 1 kann man die Grenze
1 eines Kleidungsstückteiles entsprechend einer gegebenen Größe, z. B.
der Größe "40", sehen. Zur Herstellung der Kleidungsstücke in anderen Größen
wird die Änderung der charakteristischen Punkte mit der Größe ermittelt, z. B, der
Punkte P1 bis P6 der 1. In 2 wird die Änderung
des Punktes P3 mit der Größe und in 3 diejenige des Punktes P4 dargestellt.
Bei der Konfektionsbekleidung ändert sich die Größe in unstetiger Weise. Die Änderungen
2 und 3 tragen somit Abstufungen entsprechend z.B. den Positionen
der Punkte für die Größen "48", "46", "44", "42",
"40", "38" und "36"; die Grenze des Teiles des Kleidungsstückes
mit der Größe "44" trägt in der 1 das Bezugszeichen
4.
Bei der Abstufungssoftware der bekannten rechnergestützten Entwurfssysteme
wählt der Abstufer unter den bei der Software verfügbaren Abstufungsvorschriften
diejenigen, die ihm zum Kleidungsstücktyp und zur Ausgangsgröße am besten passend
erscheinen. Diese Wahl ist sehr empirisch. Der Abstufer stützt sich auf seine Erfahrung,
was im Falle hoch qualifizierten Personals zu ausgezeichneten Ergebnissen führen
kann. Ein weniger erfahrener Abstufer wendet die fix und fertigen Vorschriften an,
die man in den Unterweisungsbüchern für Abstufungen findet, oder wählt in angenäherter
Weise im rechnergestützten Entwurfssystem verfügbare Abstufungsvorschrift, was zu
katastrophalen Ergebnissen, die durch eine neue Abstufung korrigiert werden, oder
zu mittelmäßigen Resultaten, die den kaufmännischen Erfolg des Kleidungsstückes
gefährden, führen kann.
In der 2 kann man das Prinzip einer ersten
Wirkungsweise eines bekannten Informationssystem zur Abstufung sehen. Dieses System
umfaßt beispielsweise eine graphische Arbeitsstation, die mit einer einfachen Abstufungssoftware
5 ausgestattet ist. Gewöhnlich wird eine Graphikstation in gleicher Art
ausgeführt wie diejenige, die zum rechnergestützten Entwerfen von Kleidungsstücken
bestimmt ist.
Eine bestimmte Gruppe von Kleidungsabstufungsvorschriften
6 ist in der Speichereinrichtung der Graphikstation, in typischer Weise
in einer Festplatte, gespeichert. Der Abstufer speichert, nachdem die Abstufungssoftware
5 geladen worden ist, eine Geometrie 7 eines Kleidungsstückteiles,
z. B. des Vorderteiles einer Jacke, ausgehend vom Massenspeicher der Graphikstation
oder von einer mit einem Informationsnetz verbundenen Datenbank, ein. Der Abstufer
weist jedem charakteristischen Punkt der behandelten Geometrie 7 eine Abstufungsvorschrift
zu, d. h. die Inkremente, die dieser Punkt in Abhängigkeit von der Kleidungsgröße
durchmacht. Diese Vorschriften werden bei jedem charakteristischen Punkt jedes Teiles
des Kleidungsstückes angewandt. Die Abstufungssoftware 5 vom bekannten Typ bringt
keine Kenntnis über das behandelte Kleidungsstück ein. Bestenfalls wird diese Kenntnis
durch den Abstufer gut beherrscht. Er wendet dann bei jedem Punkt mit Hilfe der
Abstufungssoftware die angemessene Vorschrift an. Der Zusammenhang des Kleidungsstückes
ist jedoch niemals gewährleistet. Der Abstufer kann tatsächlich die beim Vorderteil
einer Jacke angewandten Abstufungen, wenn er den Rücken dieser gleichen Jacke behandelt,
nicht ausreichend berücksichtigen. In einem solchen Falle ist die Änderung der Größe
schlecht zwischen dem Vorderteil und dem Rücken aufgeteilt. Ein wenig erfahrener
Abstufer kann am behandelten Punkt des Kleidungsstücktyps eine unangepaßte Vorschrift
wählen. Jedenfalls ist die Abstufungsoperation langwierig, wenn der Abstufer einzeln
eine Vorschrift bei jedem Punkt anwenden muß.
Mit dem Informationssystem der bekannten Art kann gemäß dem in der
3 dargestellten Prinzip ein erfahrener Abstufer neue
Abstufungsvorschriften schaffen, entsprechend z. B. einem neuen Stil oder einer
neuen Art von Kleidungsstückteilen. Der Abstufer benutzt eine Abmessungstabelle
10, die, entweder in einem Papierdokument beschrieben oder im Gedächtnis
des Abstufers (physische Person) gespeichert, im besten der Fälle in den Speicher
der graphischen Arbeitsstation gespeichert wird. Mit Hilfe der Abstufungssoftware
5 ermittelt der Abstufer, ausgehend von der Abmessungstabelle
10, die zuzuführenden Inkremente für die verschiedenen Größen bei den verschiedenen
charakteristischen Punkten eines Kleidungsstückes. Jede neue Vorschrift
6 enthält die Gruppe der Inkremente für einen charakteristischen Punkt
für alle Größen. Diese Vorschrift wird einerseits als solche im Massenspeicher des
Rechners gespeichert und beteiligt sich andererseits bei der Abstufung
9 der Kleidungsstückdatei 8.
Da die Abstufungssoftware 5 der bekannten Art keinerlei Kenntnis
über die Kleidungsstücke hat, ist es dem Abstufer vorbehalten, die Beziehungen zwischen
den Inkrementen der Vorschrift und den standardisierten Größen
zu erstellen. Darüber hinaus ist festzustellen, daß die geschaffene neue Vorschrift
6 nur aus einer einzigen Abmessungstabelle 10 entstanden ist.
Zur Behebung dieser Nachteile benutzt und behandelt die Abstufungssoftware,
wie in der 4 dargestellt ist, die Tabellen und die
Taxonomien.
a) Die Tabellen: Ausgehend von einer statistischen Studie über die Abmessungen
einer Zielbevölkerung, wurden verschiedene Typen von Tabellen erstellt, welche Werkzeuge
bilden, die es erlauben, ein Kleidungsstückmodell in verschiedenen Größen anzubieten.
Die Taxonomie zeigt die Art zur Verteilung der Inkremente (Abmessungsänderung) an
die verschiedenen Punkte des Kleidungsstückes. Es bestehen mehrere Typen von Tabellen.
Eine anthropometrische Tabelle enthält Mittelwerte unaufbereiteter Daten, die über
eine Probe von Einzelpersonen genommen wurden. Diese Mittelwerte haben keinen Streuungswert.
Die eine bessere Anpassung an die Anfertigung der Kleidung (und nicht
an die Einzelpersonen) sicherstellende Behandlung bestimmter Abmessungen einer anthropometrischen
Tabelle erlaubt den Aufbau von Tabellen der Größen.
Eine Kleidungsstücktabelle enthält die zur Anfertigung eines Kleidungsstücktyps
notwendigen Informationen. Außerdem umfassen sie die detaillierten Informationen
der passenden Abmessungen, die aus einer Tabelle der Größen stammen, wobei diese
Tabellen komplementäre Informationen wie z. B. die Länge eines fertigen Kleidungsstückes,
die Länge der Ärmel, usw. enthalten.
Das System nach der Erfindung weist vorteilhaft einen Modul zur Behandlung
der Tabellen auf, der es erlaubt, die Verteilung der Abstände zwischen den verschiedenen
Größen zu vergleichmäßigen. Die Abstände werden gleichmäßig zwischen den verschiedenen
Größen einer zu behandelnden Tabelle verteilt, ausgehend von einer Mittelgröße,
z. B. ausgehend von der Größe 40, für die passende(n) Abmessung(en), betreffend
die Abstufungen, die man durchführen möchte. Es wird ein gleichmäßiger Abstand für
alle Größen oder für einen Bereich von Größen angenommen, wobei die extremen Größen
z. B. unterschiedlichen Abständen entsprechen.
Ein Beispiel von aus einer Größentabelle entnommenen Informationen
ist in der Tabelle 1 angegeben.
Tabelle 1Tabelle 2
Die Tabelle 2 gibt ein erstes Beispiel zur Behandlung der Zahlentafel
der Tabelle 1, indem für den Abstand der mittlere Wert der Abstände (4 cm) der Tabelle
2 angenommen und indem von der Mittelgröße "40" ausgegangen wird.
Das System nach der vorliegenden Erfindung weist vorteilhaft bei einer
solchen Behandlung annehmbare Toleranzwerte auf. Die Toleranzwerte werden z. B.
deutlich schwächer, wenn es sich darum handelt, die Größe eines Kleidungsstückes
zu verkleinern, als wenn es darum geht, sie zu vergrößern. Somit ist beispielsweise
der Wert des Hüftumfangs von 94 für die Größe 38 in bezug auf
den in der Tabelle 1 angegebenen Wert um 1,5 cm geringer. Dieser Wert kann durch
vom System als nicht annehmbar zurückgewiesen werden. In einem solchen Falle wird
ein konstanter Abstand über einen oder mehrere Bereiche der Abmessungstabelle oder
ein anderes Verfahren zur Regulierung der Abstände angenommen. Es wird z. B. der
Median, der gewichtete Median oder das arithmetische Mittel der Abstände der Tabelle
1 angenommen. Beispielsweise wird in der Tabelle 3 für den Abstand der am häufigsten
angetroffene Wert gleich 4,5 cm angenommen. Die Tabelle 3 geht von einem Hüftumfang
von 98 für eine Größe "40" aus.
Tabelle 3
In der Tabelle 4 ist der gleiche Wert (4,5 cm) des Abstandes beibehalten,
aber es wird von einem Hüftumfang von 91 für eine Größe "36" ausgegangen.
Tabelle 4
In der Tabelle 5 wird vom gleichen Hüftumfang für die Größe "36"
ausgegangen, jedoch unter Benutzung eines Abstandes von 4 cm.
Tabelle 5
In der Tabelle 6 kann man eine vergleichmäßigte Zahlentafel nach der
Erfindung sehen, welche Damenröcke betrifft, wobei die ersten drei Zeilen anthropometrische
Abmessungen wie den Taillenumfang, den Beckenumfang sowie die Sitzhöhe betreffen
und die vierte Zeile die Gesamtlänge des Kleidungsstückes anzeigt. Alle Abmessungen
sind in Zentimetern angegeben. Die Gesamtlänge des Rockes variiert um einen Zentimeter
zwischen zwei standardisierten Größen.
Tabelle 6
Es ist selbstverständlich, daß die Behandlung mehrerer Abstände einer
gleichen Tabelle den Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht verläßt. Ebenso kann
eine gleiche Tabelle auf verschiedene Weise für verschiedene Arten von Kleidungsstükken
reguliert werden. Der Toleranzwert wird tatsächlich nicht der gleiche für eine Hose
wie für einen Rock sein. Die gleichmäßige Änderung der Abmessungen zwischen zwei
Kleidungsgrößen erleichtert die Abstufung, erlaubt die Beibehaltung eines gleichen
Stils beim Kleidungsstück und erleichtert die Kontrolle der Teile beim Schnitt und
das, obwohl Kleidungsstücke angeboten werden, die der Mehrheit der Zielbevölkerung
gut passen.
Es ist selbstverständlich, daß eine für eine Art von Kleidungsstück
regulierte Tabelle für die Abstufung eines Kleidungsstückes der
gleichen Art für eine gleiche Zielbevölkerung bewahrt werden kann.
Bei einer ersten Ausführungsvariante zeigt der Operateur dem Informationssystem
nach der Erfindung den zu regulierenden Abstand oder die zu regulierenden Abstände
an, z. B. den Hüftumfang und den Brustumfang, wobei das System die Ergebnisse beispielsweise
in Form einer Tabelle anzeigt, und das System zieht die Aufmerksamkeit des Operateurs
auf die die Toleranzen überschreitenden Werte, z. B. durch eine Anzeige in rot oder
durch Blinken. Als Abwandlung zeigt das System die Werte der die zugelassenen Toleranzen
verlassenden Abstände nicht an. In vorteilhafter Weise wird die Eingabe der Anfrage
zur Regulierungsberechnung der Tabellen graphisch durchgeführt. Beispielsweise wird
der zu regulierende Abstand bzw. werden die zu regulierenden Abstände mit einem
Kontrollwerkzeug über ein das Kleidungsstück darstellendes Piktogramm ausgewählt,
wobei die Basisgröße und die Ausdehnungen der verschiedenen Bereiche in einer die
zu behandelnden Tabellen aufnehmenden Aufstellung angezeigt werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsvariante berechnet das Informationssystem
nach der Erfindung alle möglichen Regulierungen der zu behandelnden Abmessungstabelle,
weist die regulierten Abstände zurück, die nicht den vom Operateur gewählten Toleranzen
entsprechen, und klassiert die erhaltenen Tabellen in Abhängigkeit von der Abstufungsqualität,
welche sie herbeiführen können. Es werden für alle zutreffenden Abmessungen für
das abzustufende Kleidungsstück regulierte Abstände über alle möglichen Kombinationen
von Bereichen von Abständen berechnet, indem nacheinander alle Größen der Tabelle
als Basisgröße der Regulierung genommen werden. Der Vorschlag und die Einteilung
verschiedener erhaltener regulierter Tabellen werden vorteilhaft durch ein Expertensystem
ausgeführt, möglicherweise nach Abweisung der regulierten Tabellen, die den auferlegten
Toleranzen nicht entsprechen. Das Expertensystem enthält eine Wissensbasis, der
die Kenntnisse eines Konfektionsfachmanns, insbesondere eines Abstufers, über die
Art der Abstufung der Kleidung eingegeben sind. Die Wissensbasis enthält in klassischer
Weise eine Tatsachenbasis und eine Vorschriftenbasis. Die Vorschriftenbasis enthält
Vorschriften folgender Art, d. h.:
Theoretischer Abstand = (Summe der Abstände zwischen Größen)/(Anzahl
der Größen – 1)
Wirkliche Abmessung: Abmessung der Tabelle.
Rang einer Größe, die Anzahl aufeinanderfolgender Größen, welche sie
von der Bezugsgröße trennt; den im Vergleich zur Bezugsgröße kleineren Größen wird
das Vorzeichen – zugewiesen. Beispielsweise werden für eine Bezugsgröße von
40 den Größen die nachfolgenden Ränge zugewiesen:
– Größe 36: Rang –2,
– Größe 38: Rang –1,
– Größe 40: Rang 0,
– Größe 42: Rang 1, und
– Größe 44: Rang 2.
Eine berechnete Abmessung ist gleich der Abmessung der Bezugsgröße
erhöht um das Produkt des Ranges der Größe mit dem theoretischen Abstandswert.
Vorschrift 1:
Wenn (wirkliche Abmessung – berechnete Abmessung) > Toleranz,
dann Abbruchgröße.
Vorschrift 2:
Die Abbruchgrößen bilden die Grenzen der zu vergleichmäßigenden Größenbereiche.
Vorschrift 3:
Wenn sich die Abbruchgrößen an den Enden der Abmessungstabelle befinden,
dann ist ein möglichst langer Bereich von mittleren vergleichmäßigten Abständen
zu bevorzugen.
Vorschrift 4:
Wenn eine Abbruchgröße im mittleren Teil der Abmessungstabelle vorliegt,
dann sind die Tabellen zu bevorzugen, die zwei lange Bereiche von vergleichmäßigten
Abständen enthalten.
Bei einer ersten Ausführungsvariante weist das Informationssystem
nach der vorliegenden Erfindung dem Abstufer zur Freigabe die durch das System optimierte
Kleidungsstücktabelle zu, d. h. die regulierte Kleidungsstücktabelle, die vom Expertensystem
als optimal angesehen worden ist. Der Abstufer führt seine Wahl möglicherweise beispielsweise
zwischen den drei besten regulierten Kleidungsstücktabellen durch. Als Abwandlung
ist die Regulierung der Tabelle eine für den Abstufer transparente Operation, wobei
das System die Kleidungsstücktabelle vor dem Abstufungsschritt optimiert.
Die Optimierung der Kleidungsstücktabelle kann die Kenntnisse über
den Typ des in der Taxonomie enthaltenen, abzustufenden Kleidungsstückes berücksichtigen,
beispielsweise kann man die annehmbaren Toleranzen in die Taxonomie einschließen.
Beispielsweise enthält die Taxonomie für ein äußeres Kleidungsstück zur Verfeinerung
der Silhouette geringe Toleranzen für diejenigen Abmessungen, die zur Hervorhebung
der Körperfülle des Trägers geeignet sind.
Falls die Regulierung der Tabellen über die Bereiche nicht gewünscht
ist, erweist es sich als vorteilhaft, die Tabelle zu vereinfachen, z. B. durch Rundung
der Abstände zwischen den verschiedenen Abmessungen auf ganze Werte.
b) Die Taxonomien: Die Abstufungssoftware nach der vorliegenden Erfindung benutzt
Module 11, der die Kenntnisse eines Kleidungsstücktyps eingegeben sind.
Diese Module werden im weiteren Verlauf der Patentanmeldung Taxonomien genannt.
Die Taxonomien 11 erlauben die Verbindung einer im Speicher der graphischen
Arbeitsstation oder in einer Datenbank eines Informationsnetzes gespeicherten Abmessungstabelle
10 mit einer Gruppe von Abstufungsvorschriften 6 verschiedener
charakteristischer Punkte eines Kleidungsstückes. Eine Taxonomie 11 ist
also unabhängig von der Abmessungstabelle und erlaubt in automatischer Weise die
Erzeugung der Abstufungsvorschriften, ausgehend von einer anderen Abmessungstabelle,
beispielsweise für eine andere Bevölkerung. Ein Beispiel einer Taxonomie
11 gruppiert die folgenden Kenntnisse über ein Kleidungsstück:
– Name des Kleidungsstücktyps;
– Name und allgemeine Gestaltung der verschiedenen Teile des Kleidungsstückes;
– charakteristische Punkte des Kleidungsstückes, die sich gegenüber zu
den Punkten befinden, welche die Abmessungen der zu bekleidenden Person bestimmen;
– für jede Abmessung die Verteilung der Abstände zwischen Größen, zwischen
den verschiedenen Teilen des Kleidungsstükkes und die Ausrichtung für jeden Punkt
dieser Änderung.
In vorteilhafter Weise werden als charakteristische Punkte die Punkte
benutzt, die sich gegenüber zu den charakteristischen Meßpunkten einer Abmessungstabelle
befinden müssen. Wir bezeichnen diesen Typ von charakteristischen Punkten als absolute
Punkte beim Messen, wobei sie je nach Kleidungsstücktyp einmalig definiert sind.
Beispielsweise ist der Vorderpunkt gegenüber dem Brustumfang der gleiche für eine
Jacke, ein Hemd oder einen Mantel (14).
In vorteilhafter Weise wird jedem absoluten Punkt des Kleidungsstückes
ein mnemotechnischer Name zugewiesen. Jeder Name enthält z. B. den ersten Buchstaben
des englischsprachigen Namens der Linie, auf der er sich befindet, und eine Zahl
mit zwei Ziffern.
Wenn ein neuer Typ von Bekleidungsstück oder neuer Bekleidungsstil
geschaffen wird, kann es sich als notwendig erweisen, eine neue Taxonomie
11 zu schaffen. Diese Taxonomie kann aus dem Nichts geschaffen werden,
wobei diese Operation normalerweise dem Gestalter der Software vorbehalten bleibt.
Die Taxonomie wird z. B. in einem Editor erfaßt, der vorteilhaft eine Erfassungsmaske
für die Textelemente aufweist. In vorteilhafter Weise erlaubt ein graphischer Editor
die Schaffung des Piktogramms der Taxonomie sowie aller Zeichnungen, welche die
Visualisierung und eventuelle spätere Modifikation der neuen Taxonomie erlauben.
In vorteilhafter Weise werden die Verbindungen zwischen den Elementen, den Zeichnungen
und den Textelementen (alphanumerisch) der Taxonomie graphisch erstellt.
Die Studie einer neuen Taxonomie läuft in den folgenden Schritten
ab:
– Identifizierung des Kleidungsstücktyps,
– Zählung aller bei der Abstufung dieses Kleidungsstücktyps notwendigen
Abmessungen,
– Identifizierung der Teile dieses Kleidungsstücktyps,
– über jedes Teil dieses Kleidungsstücktyps Identifizierung der betroffenen
Abmessungen und ihr Durchlauf durch die absoluten Punkte,
– über jedes Teil Identifizierung des Prozentsatz- Verhältnisses des Abstandes
zwischen zwei Größen jeder Abmessung, seine Richtung; Verhältnis, welches das Teil
für den Übergang von einer Größe zur nächstfolgenden unterstützen muß,
– Verifizierung des Zusammenhangs beim gesamten Kleidungsstück-Typ für
jede Abmessung, damit die Gesamtheit der Verhältnisse des Abstandes jeder bei verschiedenen
Teilen angewandten Abmessung 100 des Abstandes umfaßt, und
– Registrierung im Massenspeicher der Taxonomie.
Andererseits kann eine bestehende Taxonomie abgewandelt werden. Diese
Operation ist vorteilhaft dem Benutzer zugänglich und erfordert kein Informationswissen.
Es kann auch z. B. eine unverändert nutzbare Taxonomie eines nahestehenden
Kleidungsstückes abgewandelt werden, wobei die Parameter zur Schaffung eines neuen
Kleidungsstückes oder eines neuen Kleidungsstiles abgewandelt
oder vervollständigt werden. Beim Beispiel nach der 6
wird die Taxonomie-Nummer k zur Schaffung einer neuen Taxonomie-Nummer M + 1 abgewandelt.
Der Abstufer modifiziert aufgrund eines Texteditors eine Dialogbox und/oder graphisch
die Elemente der Taxonomie.
Er weist der neuen Taxonomie einen Namen zu und wechselt beispielsweise
die Verteilung der Änderung zwischen Größen zwischen den verschiedenen Teilen des
Kleidungsstückes.
Ebenso wird eine Taxonomie für karierte Damenjacken geschaffen, indem
eine Taxonomie für Damenjacken derart angereichert wird, daß die Abstufung Kleidungsstückgrößen
anbietet, wobei jedes Teil jedesmal, wenn dies möglich ist, einzig und allein entlang
der die Karos trennenden Linien abgeschnitten wird.
In Abwandlung kann der Endbenutzer neue Taxonomien schaffen, indem
die Verteilungen der Abstände von Abmessungen über die verschiedenen Teile des Kleidungsstücktyps
modifiziert werden und dies, indem der Prozentsatzwert des bei einem Teil des Kleidungsstückes
angewandten Abstandes (Inkrement der beim Teil angewandten Abmessung) gewechselt
wird.
Die erhaltene neue Taxonomie hat die gleiche Beschaffenheit wie die
Basistaxonomie. Lediglich die Prozentsatzverteilungen des Abstandes der Abmessungen
über die Teile des Kleidungsstückes können geändert worden sein.
In einem solchen Falle wird die Möglichkeit der Schaffung von Taxonomien,
die zu einer Abstufung von schlechter Qualität führen würden, begrenzt.
Eine vorteilhafte, bei einem Teil 80 eines Kleidungsstücktyps
angewendete graphische Anzeige einer Taxonomie 11 ist in der
7 dargestellt. Die Rechtecke 81 stellen die
Änderungen verschiedener Abmessungen mit der Größe entsprechend der Werte der Kleidungsstücktabelle
10 dar. Die Taxonomie 11 stellt die Verteilung dieser Änderungen
über die verschiedenen charakteristischen Punkte des Kleidungsstückes sicher.
Zur Modifizierung einer Taxonomie wählt der Abstufer eines der Rechtecke
81 der abzuwandelnden Taxonomie aus und zeigt dem Informationssystem den
neuen Prozentsatz an, der von der Änderung der Abmessungen (Funktion der Größe)
dieser Stelle des Teiles 80 zugewiesen wird. Diese Anzeigen werden z. B.
an der Tastatur erfaßt oder mit einer Kontrolleinrichtung, beispielsweise einem
Graphiktableau oder einer Maus, gekennzeichnet.
Die Visualisierung des Ergebnisses der somit abgewandelten Taxonomie
erlaubt eine visuelle Bewertung durch den Abstufer. Die Anzeige der 7
wird auch vorteilhaft vom Abstufer erfaßt, um die Wahl einer zum Abstufen eines
Kleidungsstückes zu benutzenden Taxonomie durchzuführen.
Wie in der 5 dargestellt ist, wird das
Informationssystem gemäß der vorliegenden Erfindung an den Kunden mit den Taxonomien
11 der gebräuchlichen Kleidungsstücke des vom Kunden gewünschten Tätigkeitssektors
oder der vom Kunden gewünschten Tätigkeitssektoren geliefert. Ebenso wird werden)
eine oder mehrere Abmessungstabelle(n) 10 mit dem System geliefert. Die
Abmessungstabellen 10 und die Taxonomien 11 sind vorteilhaft in
einer Datenbank 12 gruppiert. Es ist ganz selbstverständlich, daß die Datenbank
12, wie in der 6 dargestellt ist, mit neuen
Taxonomien angereichert werden kann.
In der 8 kann man ein Beispiel zur Anreicherung
der Datenbank 12 mit einer neuen Taxonomie 11 sehen.
In 160 zeigt der Abstufer die Tätigkeitssektoren der Taxonomie
an.
Es wird zu 61 gegangen.
In 61 zeigt er die Größen der zu verifizierenden Tabelle
an. Es wird zu 62 gegangen.
In 62 wählt der Abstufer eine Abmessungstabelle
10 aus, die als Basis bei der Schaffung der neuen Taxonomie dienen wird.
In 63 wählt der Abstufer ein Kleidungsstück aus, das als
Basis bei der Schaffung der neuen Taxonomie dienen wird. Es handelt sich vorteilhaft
um ein theoretisches Kleidungsstück; ein Teil eines Beispiels eines solchen theoretischen
Kleidungsstückes ist in der 11 dargestellt.
Es wird zu 64 gegangen.
In 64 teilt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung dem Betriebssystem der Graphikstation eine Ladeanfrage in den Zentralspeicher
mit, ausgehend von einem Massenspeicher und/oder einer Datenbank der Dateien zur
Beschreibung der verschiedenen Teile des theoretischen Kleidungsstückes.
Es wird zu 65 gegangen.
In 65 wählt der Abstufer eine abzuwandelnde Taxonomie
1 aus.
Es wird zu 66 gegangen.
In 66 teilt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung dem Betriebssystem der Graphikstation eine Ladeanfrage in den Zentralspeicher
mit, ausgehend von einem Massenspeicher und/oder einer Datenbank der abzuwandelnden
Taxonomie 11.
Es wird zu 67 gegangen.
In 67 führt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung die Zuweisung der Inkremente über das ausgewählte Kleidungsstück mit der
abzuwandelnden Taxonomie durch.
Es wird zu 68 gegangen.
In 68 zeigt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung über den Monitor 14 für die verschiedenen Größen
das theoretische Kleidungsstück an, angereichert um die werte der Inkremente
81, wie in der 11 dargestellt ist.
Es wird zu 69 gegangen.
In 69 fragt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung den Abfrager, ob er die neue Taxonomie anerkennt.
Wenn nein, wird zu 70 gegangen.
In 70 wandelt der Abstufer die Taxonomie ab, z. B. indem
die Verteilung der Inkremente zwischen den verschiedenen Teilen des Kleidungsstückes
und zwischen den verschiedenen charakteristischen Punkten des Kleidungsstückes abgewandelt
wird.
Diese Abwandlungen werden der Graphikstation mittels einer Dialogbox
eines Texteditors oder der Maus mitgeteilt.
Es wird zu 67 gegangen.
Wenn ja, wird zu 71 gegangen.
In 71 fragt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung den Abstufer, ob er die neue Taxonomie zu registrieren wünscht.
Wenn ja, wird zu 72 gegangen.
In 72 zeigt der Abstufer verschiedene komplementäre Anweisungen
an und insbesondere den Namen der neuen Taxonomie und den Typ des zugeordneten Kleidungsstückes.
Die Software 13 nach der vorliegenden Erfindung teilt dem Betriebssystem
der Graphikstation eine Anfrage zur Registrierung in den Zentralspeicher und/oder
in die Datenbank 12 der neuen Taxonomie mit.
Es wird zu 73 gegangen.
In 73 fragt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung den Abstufer, ob er die Schaffung einer neuen Taxonomie wünscht.
Wenn ja, wird zu 160 gegangen. Wenn nein, wird zu
74 gegangen.
In 74 wird der Modul der Software 13 nach der vorliegenden
Erfindung zur Schaffung neuer Taxonomien verlassen.
– Behandlung der Taxonomien:
Die Taxonomien enthalten die Beschreibung der Beziehungen innerhalb
eines Kleidungsstücktyps. Eine Taxonomie enthält die Liste aller bei der Abstufung
dieses Kleidungsstücktyps implizierten Abmessungen.
Sie enthält die Liste der implizierten absoluten Punkte in jedem Teil
in Beziehung mit den Abmessungen (Position, Ausrichtung).
Sie enthält für jedes Teil das Verhältnis (Prozentsatz) eines an den
Punkten dieses Teiles anzuwendenden Abmessungsabstandes zwischen zwei Größen.
Die Taxonomien können z. B. durch die Änderung der Prozentsatz-Verteilungen
der Abmessungsabstände über die Teile des Kleidungsstückes abgewandelt werden.
Die Behandlung und die Abwandlung der Taxonomien lassen sich in vorteilhafter
Weise durch ein Expertensystem durchführen. Die Taxonomien können als unabhängige
Informationsdateien, als Registrierung einer Datenbank oder als Gruppe von Vorschriften
der Vorschriftenbank und/oder der Tatsachen der Tatsachenbank des Expertensystems
registriert werden. Eine bei allen Taxonomien passende allgemeine Vorschrift wäre
beispielsweise von folgender Art:
Vorschrift 1:
Für jegliche Abmessung ist die Summe der Inkremente der Teile gleich
100% des Abstandes der entsprechenden Abmessungstabelle.
Eine im Damensektor und bei Jacken anwendbare Vorschrift wäre:
Vorschrift 2:
Änderung des Inkrements des Vorderteiles des Kleidungsstück = –
(bei Änderung des Rückeninkrements des Kleidungsstückes).
Ein Vorschriftsbeispiel für eine Herrenblazerjacke wäre:
Vorschrift 3:
Änderung des Vorderteilinkrements = 50% der Änderung des Schmalseiteninkrements
+ 50% der Rückeninkrementänderung.
Ein Vorschriftenbeispiel für eine Reitjackentaxonomie für Herren wäre:
Vorschrift 4:
Änderung des Vorderteilinkrements = Änderung des Rückeninkrements;
Änderung des Schmalseiteninkrements = 0%.
Es wird nun die in der 5 dargestellte
Abstufung eines Kleidungsstückes, z. B. einer Hose, beschrieben. Der Abstufer wählt
das abzustufende Kleidungsstück aus. Die Abstufungssoftware 13 lädt die
Geometrien 7 aller Teile des abzustufenden Kleidungsstückes mittels des
Betriebssystems in den Zentralspeicher der Graphikstation. Der Abstufer wählt die
anzuwendende Kleidungsstücktabelle 10 entsprechend der ins Auge gefaßten
Bevölkerung und/oder dem behandelten Kleidungsstück sowie die Taxonomie
11 entsprechend der Hose aus. Im in der 5
dargestellten Beispiel hat der Abstufer die Abmessungstabelle 10, Nummer
3 und die Taxonomie 11, Nummer 2 gewählt. Ausgehend von
diesen Daten arbeitet die Abstufungssoftware 13 die Abstufungen
9 der Datei des Kleidungsstückes 8 aus. Dieser Schritt ist bei
der Messung ganz automatisch, wobei die Software die Vorschriften bei verschiedenen
charakteristischen Punkten berechnet und/oder anwendet, zumindest aber an den absoluten
Punkten der Teile des Kleidungsstückes. Die Vorschriften werden automatisch bei
der Messung angewendet, wobei die Taxonomie 11 die Information eingibt,
welche den Prozentsatz der den verschiedenen Teilen des Kleidungsstückes zuzuweisenden
Größenabstände betrifft.
Gemäß der ins Auge gefaßten Bevölkerung kann es notwendig werden,
die Abmessungstabelle 10 zu wechseln. Beispielsweise haben die Bewohner
Westeuropas, der Länder des Ostens oder von Asien nicht notwendig die gleichen Abmessungswerte.
Für einen besonderen Markt wählt der Abstufer somit die Abmessungstabelle
10, Nummer 2 zur Erzeugung einer zweiten, einem besonderen Markt
entsprechenden Kleidungsstückdatei 8 aus.
In vorteilhafter Weise weist die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung Mittel zur Visualisierung, z. B. auf einem Kathodenstrahl-Bildschirm
14, des Aussehens des abgestuften Kleidungsstückes auf. Diese Visualisierung
kann z. B. vor der Erzeugung der Kleidungsstückdatei 8 durchgeführt werden,
um das Ergebnis zu kontrollieren, das erhalten wird, und möglicherweise eine nicht
ganz zufriedenstellende Abstufung zurückzuweisen.
Die Software identifiziert die abzustufenden charakteristischen Punkte
des Teiles des Kleidungsstückes.
Diese Identifizierung verläuft bei der Taxonomie in vorteilhafter
Weise völlig automatisch und besteht darin, die zugewiesenen Punkte zu lesen. Die
vom Abstufer gestützte Wahl der abzustufenden charakteristischen Punkte verläßt
jedoch den Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur automatischen Identifizierung der
charakteristischen Punkte hängt in vorteilhafter Weise von der Struktur und vom
Inhalt der die Geometrie des Kleidungsstückes speichernden Datei 7 ab.
Im günstigsten Falle, entsprechend einer "Basisbild" genannten Datei,
die durch die von der Anmelderin verkauften Stationen zum rechnergestützten Entwerfen
erzeugt wird, enthalten die die Geometrie speichernden Dateien Anzeigen über die
Anordnung der charakteristischen Punkte des Kleidungsstückes, jedoch ohne Identifizierung
(Name) jedes Punktes, sowie über die Ausrichtung jedes Teiles. Es reicht dann aus,
über die Geometrie jeden Punkt der Liste der in der Taxonomie 11 enthaltenen
Punkte zu identifizieren, Die Punkte können durch ihre absolute Position identifiziert
werden; das bietet keine Schwierigkeiten für die Punkte, die sich in der Ecke des
Teiles des Kleidungsstückes befinden, wie z. B. WO1, WO3, WO4, WO2, AO2 und AO1
in der 9.
In vorteilhafter Weise werden die anderen Punkte durch ihre relative
Position in Bezug auf bestimmte bereits identifizierte Punkte identifiziert. In
vorteilhafter Weise wird der Zusammenhang der Position der identifizierten Punkte
ausgehend von den Informationen über die in der Taxonomie 11 eingeschlossenen
relativen Positionen verifiziert.
Beispielsweise befinden sich die Punkte AO3, AO4 in Halbdistanz zwischen
den Punkten AO1 und AO2. Die Seitenlinie verbindet die Punkte AO3, AO4, HO3, HO4.
Die Knielinie ist parallel zur Linie der Knöchel und liegt in einem Abstand, der
sich aus der Abmessungstabelle ableitet.
Im Falle, daß die die Geometrie speichernde Datei 7 nicht
die Anzeige der Ausrichtung der Teile des Kleidungsstückes enthält, beginnt die
Software des Informationssystems gemäß der Erfindung die Ausrichtung der Teile des
Kleidungsstückes durch bekannte Erkennungsalgorithmen von zweidimensionaler Form
ausgehend von in der Taxonomie 11 enthaltenen Informationen zu identifizieren.
Die weiteren Schritte sind ähnlich dem vorhergehenden Verfahren.
In Abwandlung enthält die Taxonomie Geometrien der verschiedenen Teile
des zu behandelnden Kleidungsstückes mit Anzeige der Position der verschiedenen
charakteristischen Punkte. Die charakteristischen Punkte des wirklichen Kleidungsstückes
werden durch Homothetie und/oder Verformung unter Gewährleistung der Überlagerung
der Umrisse der theoretischen Teile und der wirklichen Teile des behandelten Kleidungsstückes
identifiziert oder ermittelt. Die charakteristischen Punkte der theoretischen Teile
werden über die wirklichen Teile des Kleidungsstückes transportiert. Das heißt,
daß im Falle, in dem die die Geometrie speichernde Datei
7 die Position der charakteristischen Punkte enthält, der Punkt des wirklichen
Kleidungsstückes, der dem entsprechenden des theoretischen Kleidungsstückes der
Taxonomie am nächsten ist, davon alle Eigenschaften und insbesondere seinen Namen
übernimmt.
In der 10 kann man die Benutzungen des
Systems nach der vorliegenden Erfindung zur Erzeugung der bei den verschiedenen
absoluten Punkten der verschiedenen Teile eines Kleidungsstückes anwendbaren Vorschriften
sehen.
Bei 15 wählt der Abstufer den Sektor aus, zu dem das zu behandelnde
Kleidungsstück gehört. Es handelt sich beispielsweise um den Sektor Herrenkonfektion,
Damenkonfektion oder Kinderkonfektion. Es ist selbstverständlich, daß die Software
als Modul verkauft werden kann und daß lediglich ein Sektor auf der Arbeitsstation
implementiert sein kann. In einem solchen Falle geht man unmittelbar zum Schritt
16 über, bei welchem der Abstufer eine Abmessungstabelle 10 der
Datenbank auswählt. Diese Tabelle entspricht einer Zielbevölkerung, für welche man
vorteilhaft optimierte (gleichmäßige Abstände) Kleidungsstücke anfertigen möchte.
In vorteilhafter Weise wird die ausgewählte Abmessungstabelle in den Zentralspeicher
der Arbeitsstation geladen.
Es wird zum Schritt 17 gegangen, bei welchem der Abstufer
den abzustufenden Kleidungsstücktyp auswählt, z. B. eine Jacke oder eine Hose. Die
Wahl des Abstufers löst das Laden der dem ausgewählten Kleidungsstücktyp zugeordneten
Taxonomie aus. Als Abwandlung wählt der Abstufer unter einer Vielzahl möglicher
Taxonomien, die beispielsweise mehreren Jackenstilen entsprechen.
Eine Taxonomie 11 enthält typisch:
– den Kleidungsstücktyp, dem sie zugeordnet ist;
– die Liste 18 der für diesen Kleidungsstücktyp zutreffenden
Abmessungen;
– Die Liste 19 der Teile des Kleidungsstückes;
– die Liste der abzustufenden charakteristischen Punkte jedes Teiles des
Kleidungsstückes;
– die Prozentsätze 21 der Änderung der jedem Teil des Kleidungsstückes
zuzuweisenden Größe;
– die Informationen über die Ausrichtung der Änderung der Abmessungen
des Teiles des Kleidungsstückes am behandelten Punkt. Im dargestellten Beispiel
wird diese Information entsprechend der Taxonomie der Tabelle 7 durch einen Vektor
gegeben, der einen Ursprungspunkt 22, einen Richtungspunkt 23
sowie Vorzeichen der Änderung und die in 28 dargestellten Projektionen
auf die X- und Y-Achse enthält.
Die Spalte 8 der Taxonomie der Tabelle 7 zeigt den Richtungssinn
der Änderung der Abmessungen an.
Die Spalte 9 der Taxonomie nach der Tabelle 7 zeigt die der
Änderung der Abmessungen entsprechende Achse an.
Es ist selbstverständlich, daß die Durchführung von Taxonomien, die
eine unterschiedliche Beschreibung zur Änderung von Punkten und insbesondere eine
unmittelbare Anzeige der Ausrichtung und der Richtungssinnänderung für jeden Punkt,
z. B. in kartesischen Koordinaten oder in Polarkoordinaten, enthält, den Rahmen
der vorliegenden Erfindung nicht verläßt.
Eine Taxonomie 11 umfaßt also Informationen über einen Kleidungsstücktyp.
Diese Informationen können auch gut sowohl zur Nutzung der in einer Abmessungstabelle
enthaltenen Daten als auch zur Abhilfe bei Nichtvorhandensein bestimmter Informationen
in einer Tabelle gebraucht werden.
Tabelle 7
Ausgehend von den zutreffenden Abmessungen 18 des behandelten
Kleidungsstückes wird in 24 das Auslesen ausgehend von der Abmessungstabelle
10 der zutreffenden Abmessungen entsprechend den verschiedenen Größen des
Kleidungsstückes durchgeführt.
In 25 wird der der Differenz zwischen der behandelten Abmessung
für zwei aufeinanderfolgende Größen entsprechende Abstand berechnet. In
29 wird der Wert des Inkrements für eine Größe für den behandelten Punkt
ermittelt, indem der in 26 berechnete Abstand mit dem zugewiesenen Prozentsatz
21 multipliziert wird.
Der jedem Punkt jedes Teiles des Kleidungsstückes zugeordneten Abstufungsvorschrift
wird ein Name 27 gegeben. In vorteilhafter Weise entspricht der Name
27 der Vorschrift dem Namen 20 des behandelten Punktes. Somit
kann die Zuweisung der Vorschriften in automatischer Weise durchgeführt werden,
wie man in der 14 sehen kann.
Die Berechnung der Inkremente für einen Punkt und für alle Größen
erlaubt die Ausarbeitung der Abstufungsvorschrift 30 für diesen Punkt.
Somit wird die Gesamtheit der Abstufungsvorschriften für alle charakteristischen
Punkte eines Kleidungsstückes ausgearbeitet.
Es ist ganz selbstverständlich, daß die unmittelbare Berechnung der
Abstufungsregeln 30 für jeden. Punkt eines Kleidungsstückes, ohne daß der
Wert des Inkrements 29 aller Punkte für jede Größe zu berechnet wird, den
Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht verläßt.
In der 11 kann man ein Beispiel zur Zuteilung
der Vorschriften zu verschiedenen Punkten der verschiedenen Teile eines Kleidungsstückes
sehen.
In 31 zeigt der Abstufer dem Abstufungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung den Namen des abzustufenden Kleidungsstückes an.
Es wird zu 32 gegangen.
In 32 leitet die Abstufungssoftware 13 nach der
vorliegenden Erfindung dem Betriebssystem der Graphikstation eine Ladeanfrage in
den Zentralspeicher der Geometrien 7 der verschiedenen Teile des Kleidungsstückes
zu.
Es wird zu 33 gegangen.
In 33 wird der Zähler Pi der Teile des zu behandelnden Kleidungsstückes
initialisiert.
Es wird zu 34 gegangen.
In 34 wird der Zähler der Teile des zu behandelnden Kleidungsstückes
inkrementiert und die Geometrie des behandelten Teiles geladen.
Es wird zu 35 gegangen.
In 35 identifiziert die Software die abzustufenden charakteristischen
Punkte des Teiles des Kleidungsstückes.
Es wird zu 36 gegangen.
In 36 wird der Zähler P der abzustufenden Punkte des abzustufenden
Teiles initialisiert.
Es wird zu 37 gegangen.
In 37 wird der Zähler der abzustufenden Punkte inkrementiert.
Es wird zu 38 gegangen.
In 38 wird dem zu behandelnden Punkt der Name der entsprechenden
Vorschrift zugeteilt.
Im vorteilhaften Falle, bei dem die zugewiesenen Punkte und die entsprechenden
Vorschriften die gleichen Namen tragen, reduziert sich die automatische Zuweisung
Vorschriften auf ein Lesen und auf ein Schreiben. Die Zuteilung einer Vorschrift
durch den Abstufer oder das automatische Erkennen der Punkte, insbesondere durch
die Analyse der Geometrie des zu behandelnden Teiles, und der dort zuzuweisenden
Vorschriften verlassen jedoch nicht den Rahmen der vorliegenden Erfindung. Es wird
zu 39 gegangen.
In 39 leitet die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung dem Betriebssystem der Graphikstation eine Leseanfrage in den Massenspeicher
und/oder in die Datenbank der dem behandelten Punkt zugeteilten Vorschrift zu.
Es wird zu 40 gegangen.
In 40 wird verifiziert, wenn gerade der letzte charakteristische
Punkt des Teiles des Kleidungsstückes behandelt wurde. Wenn nein, wird zu
37 gegangen.
Wenn ja, wird zu 41 gegangen.
In 41 erlaubt die Abstufungssoftware 13 gemäß der
vorliegenden Erfindung dem Operateur, eine Anfrage an das Betriebssystem der Graphikstation
zur Registrierung der Abstufung des Teiles des behandelten Kleidungsstückes in der
Kleidungsstückdatei 8 zu richten, welche die Vorschriften der verschiedenen
charakteristischen Punkte des behandelten Teiles enthält.
Es ist selbstverständlich, daß die Ausführung des Schrittes 41 zur
Zuteilung der Vorschriften nach dem Schritt 39 den Rahmen der vorliegenden
Erfindung nicht verläßt.
Es wird zu 42 gegangen.
In 42 wird verifiziert, wenn gerade das letzte Teil des Kleidungsstückes
behandelt wurde.
Wenn nein, dann wird zu 34 gegangen. Wenn ja, dann wird zu
43 gegangen.
In 43 ist das Abstufen des Kleidungsstückes beendet worden.
Es wird verifiziert, wenn weitere zu behandelnde Kleidungsstücke vorliegen, oder
dieser Modul der Software 13 gemäß der Erfindung wird verlassen.
In der 9 kann man eine graphische Darstellung
der Zuweisung der Vorschriften 9 an verschiedene absolute Punkte von zwei
Teilen eines langen Rockes sehen. Zwei weitere symmetrische Teile vervollständigen
die gegenüberliegende Seite des Rockes (nicht dargestellt).
Das Verfahren nach der Erfindung erlaubt auch sowohl die gruppenweisen
Abstufung, die einen ersten Schritt zur Ermittlung der zuzuweisenden Vorschriften
und einen zweiten Schritt zur vorzugsweise automatischen Zuweisung dieser Vorschriften
an den Punkt des Kleidungsstückes umfaßt, als auch die dynamische Abstufung mit
Ermittlung der Vorschriften unmittelbar für jeden zugewiesenen Punkt des Kleidungsstückes.
Die gruppenweise Abstufung kann beim Messen viel schneller sein, wobei über mehrere
Kleidungsstücke vorläufig berechnete Vorschriften wiederbenutzt werden können. Sie
ergibt immer dann ausgezeichnete Ergebnisse, wenn die Punkte des Kleidungsstükkes
keinen komplexen Entwicklungen unterworfen sind.
Die dynamische Abstufung ergibt in allen Fällen ausgezeichnete Ergebnisse,
mit einbegriffen, wenn bestimmte Punkte des Kleidungsstückes komplexen Entwicklungen
ausgesetzt sind, insbesondere bei den Kleidungsstücken, die spitze Falten P aufweisen.
Ein Beispiel der dynamischen Abstufung für ein spitze Falten aufweisendes Kleidungsstück
ist in der 13 dargestellt. Im dargestellten Beispiel
ist das Gesamtinkrement für jeden abgestuften Punkt gleich der vektoriellen Summe
der Elementarinkremente gemäß den verschiedenen dem behandelten Punkt zugewiesenen
Achsen.
In der 13a wird eine Abstufung in der
Breite durchgeführt, indem die Inkremente 82 den Punkten WO4, BO4, XO4,
EO4, FP1, FP2 und NO4 zugewiesen werden. Diese Abstufung wird gemäß der Erfindung
durchgeführt, indem bezüglich der Y-Achse der in der Taxonomie des betroffenen Inkrements
angezeigte Prozentsatz auf jeden zugewiesenen Punkt angewendet wird.
In der 13b kann man die Abstufung in
der Länge bezüglich der X-Achse sehen. Die Inkremente 83 sind den Punkten
FP1 und NO4 entsprechend der Änderung der Abmessungen des Oberkörpers zugeführt
worden. Diese Änderung ist in einer Tabelle der Abmessungen 10 durch das
Distanzmaß zwischen dem siebten Halswirbel und der im Rücken genommenen Taille angegeben.
Die Tabelle der Abmessungen 10 kann auch eine Abmessung über das Vorderteil
enthalten. Im gegenteiligen Fall zeigt die Taxonomie die Art zur Ableitung dieser
Information an, ausgehend von der in der Abmessungstabelle 10 verfügbaren
Information. Beispielsweise zeigt die Taxonomie für ein Damenkleidungsstück an,
daß das Inkrement für das Vorderteil gleich dem 1,5-fachen des
Inkrements für den Rücken sein muß, das seinerseits in der Abmessungstabelle
10 stets verfügbar ist. Man sieht somit, daß das System nach der vorliegenden
Erfindung, was die Kenntnis des in die Taxonomie eingegebenen Kleidungsstückes angeht,
nicht nur erlaubt, die verfügbaren Daten besser zu nutzen, sondern sogar im Falle,
daß bestimmte Anweisungen in der Tabelle der Abmessungen 10 nicht verfügbar
sind, abzustufen.
Bei der Messung, bei der das Zeichen OXY ein orthonormiertes Zeichen
ist, ist die Abstufung bezüglich der X-Achse völlig unabhängig von der Abstufung
bezüglich der Y-Achse. Die beiden Schritte zur Abstufung in der Breite nach der
13a und der Schritt zur Abstufung in der Länge nach
der 13b hätten somit ausgetauscht werden können.
Dagegen ist es vorteilhaft, die Abstufung bezüglich der anderen Achsen,
wie sie in der 13c dargestellt sind, nach den Abstufungen
in der Länge und in der Breite auszuführen. Das Inkrement 84 wird dem Punkt
FP2 zugewiesen, der bereits in der Länge (Inkrement 82) abgestuft worden
ist. Das Inkrement 84 ist somit entlang der Achse BO9 FP2 der
13c ausgerichtet, die mit der in der 13c
gestrichelt dargestellten Achse BO9 FP2 der 13a nicht
identisch ist die Abstufung des Punktes EO4 wird dann parallel zur Achse BO9 FP2
der 13c ausgeführt, ausgehend von der Position des
Punktes PO4 der 13c (unter Berücksichtigung des Inkrementes
82). Das Vorhandensein der spitzen Falte P hat zur Folge, daß die Zunahme
der Schulterbreite am Punkt FP1 bezüglich der Achse NO4 FP1 (Inkrement
85) ausgeführt werden muß, während sie am Punkt FP2 bezüglich der Achse
FP2 EO4 (Inkrement 86) bewerkstelligt werden muß. Beispielsweise muß die
eine Hälfte des Abstandes dem Punkt FP1 zugewiesen werden, während die andere Hälfte
dem Punkt EO4 zugeordnet wird.
Die Ausrichtung der Achse NO4 FP1 ist notwendigerweise nicht die gleiche
wie diejenige in der 13b bei der Messung, wobei die
von den Punkten FP1 und NO4 empfangenen Inkremente 83 notwendigerweise
nicht die gleichen sind.
Die Abstufung des Restes der Schulterbreite (50% in den vorliegenden
Fällen) bildet das Inkrement 86 am Punkt EO4 bezüglich der Achse FP2 und
EO4, wobei aus den Inkrementen 84 ergebende Abweichungen berücksichtigt
werden.
Es ist selbstverständlich, daß die Berechnung in umgekehrter Reihenfolge
ausgeführt werden kann. In einem solchen Falle muß die Ausrichtung der Inkremente
84 durch das Inkrement 86 eingebrachte Abweichungen berücksichtigen.
Die sich aus dieser Abstufung ergebenden Inkremente können in verschiedene
mathematische Schreibweisen umgewandelt und insbesondere auf die X- und Y-Achse
projiziert werden.
Das in der 13 dargestellte Verfahren
erlaubt eine wesentliche Verbesserung der Abstufungsqualität unter Erzeugung von
Abstufungsvorschriften, die für jeden Punkt im Falle eines komplexen Verlaufs der
zweidimensionalen Fläche des Kleidungsstückes optimiert sind, um dem Verlauf der
Einhüllenden der Einzelpersonen mit der Größe zu folgen. Daraus ergeben sich Kleidungsstücke
von besserer Qualität.
Beim bevorzugten Beispiel des Systems nach der vorliegenden Erfindung
wird eine X,Y-Markierung bevorzugter Achsen angenommen, wobei die X-Achse z. B.
der Länge des Kleidungsstückes entspricht und die Y-Achse senkrecht zur X-Achse
verläuft. Die Berechnungen der Abstufungen sind somit im Falle des Normalverlaufs
der absoluten Punkte des Kleidungsstückes mit der Größe vereinfacht worden. Darüber
hinaus wird somit der beim CAO-System angenommene Schritt beim bestehenden Kleidungsstück
wiederaufgenommen, insbesondere beim von der Anmelderin verkauften CAO-Kleidungsstück-System.
Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Benutzung eines Informationssystems ohne
bevorzugte Achse nicht den Rahmen der vorliegenden Erfindung verläßt. In einem solchen
Falle wird die Zusammensetzung der Inkremente bezüglich beliebiger Achsen durch
Addition der Vektoren unter Berücksichtigung der Ausrichtung dieser Vektoren ausgeführt,
wie in der 13c dargestellt ist. Der Berechnungsmehraufwand
wird in einem solchen Falle durch Arbeitsstationen unterstützt, die einen oder mehrere
moderne Mikroprozessoren mit großer Rechenleistung enthalten.
Die Abstufungsvorschriften können ebenso durch das Expertensystem
ermittelt werden, das Vorschriften folgender Art ausführt:
.Vorschrift 1:
Inkrement über absoluten Punkt = (Abmessungsabstand der Tabelle für
gebräuchliche Größe) × (über das Teil angewandter %).
.Vorschrift 2:
Inkrementachse = Richtung und Richtungssinn von (Richtungspunkt-Ursprungspunkt).
Wenn Inkrementachse = X-Achse, dann
Inkrement in X = Achsinkrement und Inkrement Y = 0 oder
wenn Inkrementachse = Y-Achse, dann
Inkrement in Y = Achsinkrement und Inkrement X = 0.
.Vorschrift 3:
Wenn (Inkrementachse verschieden von X-Achse und Inkrementachse verschieden
von Y-Achse), dann dynamische Abstufung:
Suchen der Inkrementachse auf dem Teil, durch absoluten Ursprungspunkt, absoluten
Richtungspunkt.
Inkrement in X = Projektion auf X-Achse (Inkrementwert bezüglich Inkrementachse).
Inkrement in Y = Projektion auf Y-Achse (Inkrementwert bezüglich Inkrementachse).
.Vorschrift 4:
(j = 0) ist die Bezugsgröße.
Änderung X (Größe i) = Summe(j = 0 bei i) Inkrement X (Größe j).
Änderung Y (Größe i) = Summe (j = 0 bei i) Inkrement Y (Größe j).
Das Expertensystem kann in einer im Handel verfügbaren Sprache der
künstlichen Intelligenz oder vorteilhaft mit einem auch im Handel erhältlichen Erzeugungssystem
für ein Expertensystem entwickelt werden.
In der 12 kann man die Abstufung eines
Kleidungsstückes mit einem zweiten Ausführungsbeispiel eines Abstufungssystems nach
der vorliegenden Erfindung sehen.
In 44 zeigt der Abstufer dem Informationssystem den Sektor
an, in welchem er arbeitet und die Größen, die er ausführen möchte.
Es wird zu 45 gegangen.
In 45 zeigt der Abstufer dem Informationssystem den Namen
des abzustufenden Kleidungsstückes an. In vorteilhafter Weise klickt der Abstufer
mit einer Kontrolleinrichtung, beispielsweise einer Maus, auf den Namen einer Datei
des abzustufenden Kleidungsstückes.
Es wird zu 46 gegangen.
In 46 teilt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung dem Betriebssystem der Graphikstation eine Ladeanfrage in den Zentralspeicher
mit, ausgehend von einem Massenspeicher und/oder einer Datenbank der Dateien zur
Beschreibung der Geometrie der verschiedenen Teile des zu behandelnden Kleidungsstückes.
Es wird zu 47 gegangen.
In 47 teilt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung dem Betriebssystem der Graphikstation eine Ladeanfrage in den Zentralspeicher
mit, ausgehend von einem Massenspeicher und/oder einer Datenbank der Taxonomie
11, entsprechend dem Typ des abzustufenden Kleidungsstückes.
Es wird zu 48 gegangen.
In 48 ermittelt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung vorteilhaft in automatischer Weise und/oder durch das Lesen der Taxonomie
die charakteristischen Punkte, denen eine Abstufungsvorschrift zuzuteilen ist.
Es wird zu 49 gegangen.
In 49 ermittelt die Software gemäß der vorliegenden Erfindung
vorteilhaft in automatischer Weise die charakteristischen Punkte, bei denen die
Abstufungsvorschriften anzuwenden sind. Es wird zu 50 gegangen.
In 50 zeigt der Abstufer dem Informationssystem zur Abstufung
nach der vorliegenden Erfindung die zu verarbeitende Abmessungstabelle
10 an.
Es wird zu 51 gegangen.
In 51 teilt die Software 13 gemäß der vorliegenden
Erfindung dem Betriebssystem der Graphikstation eine Ladeanfrage in den Zentralspeicher
mit, ausgehend von einem Massenspeicher und/oder einer Datenbank der ausgewählten
Abmessungstabelle 10.
Es wird zu 52 gegangen.
In 52 wird der Zähler der abzustufenden Größen initialisiert.
Es wird zu 53 gegangen.
In 53 wird der Zähler der abgestuften Größen inkrementiert.
Es wird zu 54 gegangen.
In 54 wird der Zähler der charakteristischen Punkte der verschiedenen
Teile des abzustufenden Kleidungsstückes initialisiert.
Es wird zu 55 gegangen.
In 55 wird der Zähler der behandelten charakteristischen
Punkte initialisiert und in der Informationstaxonomie bezüglich des in
48 ermittelten gebräuchlichen charakteristischen Punktes nachgefragt.
Es wird zu 56 gegangen.
In 56 berechnet die Abstufungssoftware 13 nach der
vorliegenden Erfindung das Inkrement des behandelten Punktes für die behandelte
Größe. Die Software 13 gemäß der vorliegenden Erfindung entnimmt aus der
Abmessungstabelle 10 die den behandelten Punkten entsprechende Abmessung
für die behandelte Größe, z. B. die Abmessung 1 für die Größe
38 beim dargestellten Beispiel, sowie für die Nachbargröße oder die Bezugsgröße,
und entnimmt aus der benutzten Taxonomie 11 die bei diesem Punkt anzuwendenden
Daten, z. B. den Prozentsatz des zugewiesenen Abstandes und die Richtung der Abmessungsänderung
des Teiles des Kleidungsstückes. Die Software 13 berechnet gemäß der vorliegenden
Erfindung das dem Punkt in Abhängigkeit von der Größe zuzuweisende Inkrement sowie
möglicherweise dessen Projektion auf die X- und Y-Achse. In vorteilhafter Weise
wird das für den Punkt berechnete Inkrement in der Abstufung 9 der Kleidungsstückdatei
8 gespeichert.
Es wird zu 57 gegangen.
In 57 wird ermittelt, ob gerade der letzte Punkt des Kleidungsstückes
behandelt wird.
Wenn nein, dann wird zu 55 gegangen. Wenn ja, dann wird zu
58 gegangen.
In 58 wird ermittelt, ob die letzte Größe der Abstufung behandelt
worden ist.
Wenn nein, dann wird zu 53 gegangen. Wenn ja, dann wird zu
59 gegangen.
In 59 fragt die Software den Abstufer, ob er die Anwendung
einer weiteren Abmessungstabelle für das Kleidungsstück wünscht.
Wenn ja, dann wird zu 50 gegangen. Wenn nein, dann wird zu
60 gegangen.
In 60 ist die Abstufung des Kleidungsstückes beendet.
Der Abstufer kann ein weiteres Kleidungsstück abstufen oder aus der
Software 13 nach der Erfindung herausgehen.
Das Informationssystem nach der vorliegenden Erfindung erlaubt zudem
sowohl eine völlig automatische Abstufung einer Kleidungsstückdatei als auch einen
interaktiven Betrieb mit Freigabe durch den Abstufer bei jedem Schritt. Im ersten
Falle wird vom Abstufer die zu benutzende Tabelle eingeführt oder ausgewählt, die
zu benutzende Taxonomie ausgewählt und einem System die Datei der Basisgeometrie
geliefert. Möglicherweise reichert er die ausgewählte Tabelle mit dem Kleidungsstück
auferlegten Pflichten an, z. B. mit der Länge der Ärmel oder der Länge der Jacke
für die verschiedenen Größen. Ist die Berechnung einmal ausgeführt, so hat das System
die Abstufung des Kleidungsstückes erzeugt.
Im zweiten Falle kann ein erfahrener Abstufer jeden Schritt der Abstufung
kontrollieren und freigeben. Ebenso kann ein weniger erfahrener Abstufer die Schritte
der Abwicklung der Abstufung mit einem pädagogischen Ziel und zum Zwecke der Ausbildung
verfolgen.
Das Informationssystem zur Abstufung nach der vorliegenden Erfindung
wird beispielsweise in Graphikstationen zum rechnergestützten Entwerfen von Bekleidung
implementiert.
Anspruch[de]
Informationssystem zur Bekleidungsabstufung, umfassend
a. eine Zentraleinheit
b. Anzeigemittel (14)
c. Ein-/Ausgabemittel; und
d. Speichermittel, die ein Betriebssystem speichern;
dadurch gekennzeichnet, daß
i. der Zentralspeicher des Computers speichert:
1. die Beschreibung der Geometrien der verschiedenen Teile eines abzustufenden Kleidungsstücks;
2. eine Abmessungstabelle (10), die ausgehend von einer statistischen Untersuchung
über die Abmessungen einer Zielbevölkerung etabliert ist; und
3. eine Beziehung (11) zwischen den Verschiebungen der charakteristischen
Punkte der Teile des abzustufenden Kleidungsstücks und der Änderungen der Abmessungen
mit der Kleidungsgröße, die eine Information umfasst, die den Prozentanteil (21)
der Änderung der Größe betrifft, die jedem charakteristischen Punkt jedes Teils
des Kleidungsstücks zuzuweisen ist, und eine Information umfasst, die die Orientierung
betrifft, die der Verschiebung der charakteristischen Punkte zu geben ist,
ii. die Zentraleinheit Mittel umfasst:
1. zum Berechnen der Abstände zwischen den Abmessungen der aufeinanderfolgenden
Kleidungsgrößen; und
2. zur Ableitung der auf die verschiedenen charakteristischen Punkte der verschiedenen
abzustufenden Teile des Kleidungsstücks anzuwendenden Abstufungsvorschriften aus
der Beziehung (11) zwischen den Verschiebungen der charakteristischen Punkte
der Teile eines Kleidungsstücks und den Änderungen der Abmessungen mit der Größe
und der Abmessungstabelle (10), die modifiziert ist, um die Änderungen
wenigstens einer Abmessung zwischen aufeinanderfolgenden Größen über wenigstens
einen Bereich der Größen gleichmäßig zu verteilen, der wenigstens drei aufeinanderfolgende
Größen umfasst; und 3. um diese durch die Zentraleinheit bestimmten Abstufungsvorschriften
auf die verschiedenen entsprechenden charakteristischen Punkte des Kleidungsstücks
anzuwenden;
iii. ein Massenspeicher und/oder eine Datenbank die durch die Zentraleinheit zugeführten
Abstufungen speichert.
Informationssystem zur Bekleidungsabstufung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Software (13) dazu geeignet ist, eine gleiche Bezie- hung (11)
zwischen den Verschiebungen der chazakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstückes
und den Änderungen der Abmessungen mit der Größe bei einer Vielzahl von Abmessungstabellen
(10) zu verrarbeiten, um daraus eine Vielzahl von Abstufungen eines Kleidungsstückes
abzuleiten.
Informationssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstufungssoftware (13) Mittel zur Schaffung neuer Beziehungen (11)
zwischen den Verschiebungen der charakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstückes
und den Änderungen der Abmessungen mit der Größe aufweist.
Informationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü- he,
dadurch gekennzeichnet, daß
es eine Datenbank (12) aufweist, die wenigstens eine Abmessungstabelle
(10) und wenigstens eine Beziehung (11) zwischen den Verschiebungen
der charakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstückes und den Änderungen
der Abmessungen mit der Größe speichert.
Informationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
als charakteristischer Punkt der Teile eines Kleidungs- stückes die Punkte benutzt
werden, die gegenüber zu den Meßpunkten einer Abmessungstabelle (10) liegen
müssen.
Informationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
es eine Schnittstelle, insbesondere eine graphische Schnittstelle, enthält, die
Menüs zum Dialog mit dem Abstufer enthält.
Informationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
es Mittel zur Anzeige von Piktogrammen auf einem graphischen Bildschirm, welche
die zur Verarbeitung notwendigen Daten des Wirkungsbereichstyps, der Abmessungen,
der Kleidungsstückarten ... darstellen, Mittel zum Kontrollieren der verschiedenen
angezeigten graphischen Elemente durch den Operateur und Mittel zur Interpretation
dieser Kontrollen als Anweisungen oder Befehle des Informationssystems enthält.
Informationssystem nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
es ein Menü enthält, das dem Abstufer die Wahl der zwischen den Verschiebungen der
charakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstückes und den Änderungen der
Abmessungen mit der im System verfügbaren Größe einzusetzenden Beziehung (11)
dem Abstufer anbietet.
Informationssystem nach Anspruch 6, 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
es ein Menü enthält, das dem Abstufer die Wahl der zu verarbeitenden Abmessungstabelle
(10) anbietet.
Informationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
es Mittel (13, 14) zur graphischen Anzeige des Ergebnisses der
Abstufung enthält.
Infarmationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Zentraleinheit eine rechnergestützte Graphikstation zum Bekleidungsentwurf ist.
Informationssystem zur Abstufung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Speichermittel zulässige Toleranzen bei der Veränderung der Abmessungstabelle
(10) speichern und daß es Mittel zum Sperren einer diese zulässigen Toleranzen
überschreitenden Veränderung umfaßt.
Informationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
es Mittel zur Veränderung der Beziehungen (11) zwischen den Verschiebungen
der charakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstückes und den Änderungen
der Abmessung mit der Kleidungsgröße enthält, insbesondere zur Veränderung des Prozentsatzes
der an verschiedene charakteristische Punkte zugewiesenen Verschiebungen.
Informationssytem nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
es Mittel aufweist, um jedem charakteristischen Punkte des abzustufenden Kleidungsstücks
die Vorschrift zuzuweisen, die den gleichen Namen wie den dem charakteristischen
Punkte zugewiesenen Namen aufweist.
Informationssytem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
es Mittel, insbesondere ein Expertensystem, zur Erkennung der Stelle verschiedener
charakteristischer Punkte auf den verschiedenen Teilen des Kleidungsstückes enthält,
um ihnen die entsprechenden Namen zuzuteilen
Informationssytem zur Bekleidungsabstufung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
es Mittel zur Verarbeitung von Abstufungsvorschriften direkt auf den Teilen eines
Kleidungsstückes enthält, daß ein charakteristischer Punkt eines Teiles des Kleidungsstückes
einer Vielzahl von Verschiebungen unterworfen sein kann, und daß es Mittel zur Ermittlung
der sich aus dieser Vielzahl von Verschiebungen ergebenden Verschiebung aufweist.
Informationssytem zur Bekleidungsabstufung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
es ein Expertensystem enthält, das eine Wissensbasis enthält, in welcher Beziehungen
(11) zwischen den Verschiebungen charakteristischer Punkte der Teile eines
Kleidungsstückes und die Änderungen der Abmessungen mit der Kleidungsgröße gespeichert
sind.
Informationssytem zur Bekleidungsabstufung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
es ein Expertensystem enthält, das die Vergleichmäßigung der Aufteilung der Abstände
zwischen den verschiedenen Größen einer Tabelle sicherstellt und daß das Expertensystem
dem Abstufer die optimale vergleichmäßigte Tabelle vorschlägt.
Informationssytem zur Bekleidungsabstufung nach einem der Ansprüche
17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Falle, daß die zur Durchführung der Abstufung zu benutzende Tabelle bestimmte
erhebliche Abmessungen nicht enthält, das Expertensystem diese ausgehend von anderen
Abmessungen der gleichen Tabelle ermittelt.
Informationssytem zur Bekleidungsabstufung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
es ein Expertensystem aufweist, das die Erkennung der charakteristischen Punkte
eines abzustufenden Kleidungsstückes sicherstellt.
Informationssytem nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Expertensystem eine Bank aufweist, welche Beziehungen (11) zwischen
den Verschiebungen der charakteristischen Punkte der Teile eines Kleidungsstückes
und die Änderungen der Abmessung mit der Kleidungsgröße enthält, und daß es daraus
die an die verschiedenen charakteristischen Punkte des abzustufenden Kleidungsstückes
zuzuführenden Abstufungsvorschriften ableitet, und daß es die Abstufungsvorschriften
den erkannten charakteristischen Punkten zuführt.
System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es eine gruppenweise Abstufung ausführt, wobei die bei den verschiedenen
charakteristischen Punkten der Kleidungsstücke zuzuweisenden Abstufungsvorschriften
ermittelt werden, gefolgt von der Zuweisung der ermittelten Vorschriften an die
verschiedenen charakteristischen Punkte entsprechend den Kleidungsstücken.
System nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß
es eine dynamische Abstufung mit Ermittlung der Abstufungsvorschriften direkt für
jeden zugewiesenen Punkt des Kleidungsstückes mit unmittelbarer Zuweisung der Vorschrift
an den entsprechenden Punkt durchführt.
Verfahren, das ein Informationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis
23 benutzt, dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden Schritte umfasst, die darin
bestehen,
a) in den Zentralspeicher des Rechners die Beschreibung der Geometrien der verschiedenen
Teile eines abzustufenden Kleidungsstücks, eine ausgehend von einer statistischen
Untersuchung über Abmessungen einer Zielbevölkerung etablierte Abmessungstabelle
(10) und eine Beziehung (11) zwischen den Verschiebungen der charakteristischen
Punkte der Teile des abzustufenden Kleidungsstückes und der Änderungen der Abmessungen
mit der Kleidungsgröße zu laden, welche eine Information umfasst, die den Prozentanteil
(21) der Änderung der Größe betrifft, die jedem charakteristischen Punkt
jedes Teils des Kleidungsstücks zuzuweisen ist, und eine Information umfasst, die
die Orientierung betrifft, die der Verschiebung der charakteristischen Punkte zu
geben ist,
b) die Abstände zwischen den Abmessungen aufeinanderfolgender Kleidungsgrößen zu
berechnen; und
c) aus der Beziehung (11) zwischen den Verschiebungen der charakteristischen
Punkte der Teile eines Kleidungsstücks und den Änderungen der Abmessungen mit der
Größe und der Abmessungstabelle (10), die modifiziert ist, um die Änderungen
wenigstens einer Abmessung zwischen aufeinanderfolgenden Größen über wenigstens
einen Bereich der Größen gleichmäßig zu verteilen, der wenigstens drei aufeinanderfolgende
Größen umfasst, die auf die verschiedenen charakteristischen Punkte der verschiedenen
Teile des abzustufenden Kleidungsstücks anzuwendenden Abstufungsvorschriften abzuleiten;
und
d) die bei Schritt c) bestimmten Abstufungsvorschriften auf die verschiedenen entsprechenden
charakteristischen Punkte des Kleidungsstücks anzuwenden;
e) die erhaltene Abstufung in einem Massenspeicher und/oder in einer Datenbank zu
speichern.
Verfahren nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstufung gruppenweise mit einem ersten Schritt zur Ermittlung der an die verschiedenen
Punkte der Kleidungsstücke zuzuweisenden Abstufungsvorschriften, gefolgt von einem
Suweisungsschritt der ermittelten Vorschriften an die charakteristischen Punkte
entsprechend den Kleidungsstücken, vorgenommen wird.
Verfahren nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstufung dynamisch mit der für jeden charakteristischen Punkt des Kleidungsstückes
stattfindenden Ermittlung der zuzuweisenden Abstufungsvorschrift, wonach unmittelbar
die Zuweisung dieser Vorschrift an den entsprechenden Funkt folgt, ausgeführt wird.