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Dokumentenidentifikation DE10245829A1 09.06.2004
Titel Mehrwegverpackung für Pumpen
Anmelder WILO AG, 44263 Dortmund, DE
Erfinder Goronzy, Bernd, 44575 Castrop-Rauxel, DE;
Drees, Jürgen, 59379 Selm, DE
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & PARTNER, 40237 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 01.10.2002
DE-Aktenzeichen 10245829
Offenlegungstag 09.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2004
IPC-Hauptklasse B65D 19/44
IPC-Nebenklasse B65D 85/68   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpacken und Transport von Inline-Pumpen, deren Motoren- und Pumpenwelle senkrecht steht. Auf einer waagerechten Grundplatte sind mindestens zwei waagerechte Leisten zueinander parallel befestigt, deren Abstand voneinander dem Abstand der beiden äußeren Pumpen-Flanschflächen voneinander entspricht. Auf den einander zugewandten Innenseiten der Leisten sind paarweise Vorsprünge angeordnet, von denen jeweils zwei einen von oben zugänglichen Zwischenraum bilden, in den der Pumpen-Flansch einschiebbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpacken und Transport von Inline-Pumpen, deren Motoren- und Pumpenwelle senkrecht steht.

Es ist bekannt, Pumpen in senkrechter Stellung auf Paletten zu transportieren. Hierbei sind sie auf den Paletten von Verpackungsmaterial umgeben, das nach der Entnahme der Pumpe vernichtet wird. Dieses Material ist aufwendig und umweltbelastend. Ferner stellt das Verpacken und Entpacken einen erheblichen Arbeitsaufwand dar.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mehrwegverpackung für Infine-Pumpen zu schaffen, die eine sichere Fixierung der Pumpe während des Transports erreicht, ein einfaches Ausrichten und Befestigen der Pumpe ermöglicht, ein Befestigen in der Verpackung und ein Lösen aus der Verpackung ohne Werkzeuge erleichtert und einen platzsparenden Rücktransport gewährleistet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass auf einer waagerechten Grundplatte mindestens zwei waagerechte Leisten zueinander parallel befestigt sind, deren Abstand voneinander dem Abstand der beiden äußeren Pumpen-Flanschflächen voneinander entspricht, und dass auf dem einander zugewandten Innenseiten der Leisten paarweise Vorsprünge angeordnet sind, von denen jeweils zwei einen von oben zugänglichen Zwischenraum bilden, in den der Pumpen-Flansch einschiebbar ist.

Eine solche Verpackung ermöglicht eine einfache Befestigung und Entnahme der Pumpen, wobei diese während des Transports sicher fixiert sind. Weder für das Aufstellen der Pumpen auf die Platte noch für die Entnahme sind Werkzeuge ertorderlich. Die Pumpen können mit einem Kran hereingehoben werden. Beim Rücktransport ohne Pumpe ist die Vorrichtung besonders platzsparend, da sie nur eine geringe Höhe aufweist.

Eine besonders einfache Konstruktion ist gegeben, wenn die Vorsprünge senkrechte Leisten sind, die auf der Innenseite der waagerechten Leisten befestigt sind. Ein sicherer Halt und leichte Handhabung wird erreicht, wenn an den Leisten Bolzen verschieblich befestigt sind, die in Bohrungen der Pumpen-Flansche einschiebbar sind. Hierbei können die Bolzen in waagerechten Bohrungen der Leisten axial in der Flanschbohrung axial arretierbar sein.

Ein sicherer Halt ist gegeben, wenn die Bolzen bei Einlage in der Flanschbohrung axial arretierbar sind. Hierzu wird auch vorgeschlagen, dass zur axialen Bolzen-Arretierung die Bolzen einen radialen Vorsprung aufweisen, der nach Drehung des Bolzens um seine Längsachse in einer Ausnehmung insbesondere Tasche der Leisten einliegt.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass zur Bildung der Ausnehmung die Bohrung der Leiste, in der der Bolzen einliegt, eine Erweiterung aufweist, die durch eine Platte mit Öffnung und radialem Schlitz verschlossen ist.

Eine besonders einfache Handhabung und ein sicherer Halt wird erreicht, wenn die Bolzen in axialer Richtung zum Pumpen-Flansch hin federbelastet sind. Besonders vorteilhaft ist es, dass auf der Grundplatte Einzel- und Doppelpumpen befestigbar sind.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen

1 eine isometrische Ansicht der Vorrichtung in einer ersten Ausführung,

2 eine isometrische Ansicht der Vorrichtung in einer zweiten Ausführung,

3 einen Ausschnitt aus der Vorrichtung nach 2 mit einer alternativen Arretierung des Bolzens während des Einsteckens des Bolzens,

4 die Ausführung nach 3 nach dem Drehen des Bolzens in die arretierte Stellung.

Auf einer waagerechten Grundplatte 1 sind vier Leisten 2 zueinander parallel und jeweils in einem Abstand derart befestigt, dass die Seitenflächen 3 der Leisten 2 senkrecht stehen. In der befestigten Stellung haben die Leisten somit einen rechteckigen Querschnitt mit größerer Höhe H als Breite B.

Je zwei Leisten 2 bilden ein Leistenpaar mit einem gleichbleibenden Abstand A voneinander, so dass in diesem Abstand Inline-Pumpen in einer solchen Weise stellbar sind, dass die Pumpe und Motorenachse senkrecht steht und die beiden Flansche der Pumpenstutzen an den Innenflächen 4 der Leisten 2 anliegen oder nahe sind.

An beiden Innenflächen 4 der Leisten 2 sind senkrechte Leisten 5 befestigt, wobei je zwei Leisten 5 an einer waagerechten Leiste 2 einen Zwischenraum 6 bilden, dessen Breite gleich oder nur wenig größer ist als der Außendurchmesser des Pumpen-Flansches, so dass der Pumpen-Flansch sicher im Zwischenraum 6 gehalten ist. Somit kann die Pumpe mit ihren beiden Flanschen in die beiden gegenüberliegenden Zwischenräume 6 zweier Leisten 2 und damit in den Abstand A von oben insbesondere durch einen Kran eingestellt werden.

Im Bereich des Zwischenraums 6 bildet jede Leiste 2 zwei waagerechte Bohrungen 7, die so angeordnet sind, dass sie mit den Bohrungen in dem Pumpen-Flansch fluchten. In diesen Bohrungen liegen Bolzen 8 ein bzw. werden nachträglich eingesteckt, wobei sie in die Bohrungen der Pumpen-Flansche hineinreichen, so dass die Flansche und damit die Pumpen sicher an den Leisten 2 und damit an der Vorrichtung befestigt sind. Jeder Bolzen 8 weist hierbei einen Einsteckendbereich 9 und am gegenüberliegenden Ende ein abgebogenes Teil als Griff 10 auf.

Ferner ist an dem Bolzen 8 ein radialer Vorsprung 11 befestigt, der in einer Ausnehmung 12 bzw. in einer Tasche an der Leiste 2 einliegt, nachdem der Bolzen 8 eingesteckt und um seine Längsachse verdreht wurde. Die Ausnehmung bzw. Tasche 12 kann, wie in 1 dargestellt, von einem außen an der Leiste 2 angeschraubten Profil 13 gebildet sein. Eine alternative Lösung hierzu zeigt die Ausführung nach 2 bis 4. Hier wird die Ausnehmung bzw. Tasche von der Leiste 2 gebildet, wobei die Ausnehmung bzw. Tasche von einer außen befestigten bzw. angeschraubten Platte 14 überdeckt ist, die einen radialen Schlitz 15 aufweist, durch die der Vorsprung 11 in die Ausnehmung geschoben werden kann. Danach wird der Bolzen verdreht, so dass der Vorsprung 11 hinter der Platte 14 Halt findet und damit der Bolzen 8 sicher gegen ein axiales Verschieben gehalten ist.

Auf der Vorrichtung können im Ausführungsbeispiel vier Inline-Pumpen, oder zwei Doppelpumpen oder eine Doppelpumpe und zwei Inline-Pumpen befestigt werden. Das Material der Grundplatte 1 und der Leisten 2, 5 besteht vorzugsweise aus Holz und/oder Kunststoff.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Verpacken und Transport von Inline-Pumpen, deren Motoren- und Pumpenwelle senkrecht steht, dadurch gekennzeichnet , dass auf einer waagerechten Grundplatte (1) mindestens zwei waagerechte Leisten (2) zueinander parallel befestigt sind, deren Abstand (A) voneinander dem Abstand der beiden äußeren Pumpen-Flanschflächen voneinander entspricht, und dass auf dem einander zugewandten Innenseiten der Leisten (2) paarweise Vorsprünge (5) angeordnet sind, von denen jeweils zwei einen von oben zugänglichen Zwischenraum (6) bilden, in den der Pumpen-Flansch einschiebbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (5) senkrechte Leisten sind, die auf der Innenseite der waagerechten Leisten (2) befestigt sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Leisten (2) Bolzen (8) verschieblich befestigt sind, die in Bohrungen der Pumpen-Flansche einschiebbar sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen () in waagerechten Bohrungen (7) der Leisten (2) und in Flanschbohrungen axial einliegen.
  5. Vorrichtung nach Aruspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (8) bei Einlage in der Flanschbohrung axial arretierbar sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur axialen Bolzen-Arretierung die Bolzen (8) einen radialen Vorsprung (11) aufweisen, der nach Drehung des Bolzens um seine Längsachse in einer Ausnehmung insbesondere Tasche (12) der Leiste (2) einliegt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Ausnehmung die Bohrung (7) der Leiste (2), in der der Bolzen (8) einliegt, eine Erweiterung aufweist, die durch eine Platte (14) mit Öffnung und radialem Schlitz (15) verschlossen ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (8) in axialer Richtung zum Pumpen-Flansch hin federbelastet sind.
  9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundplatte (1) Einzel- und Doppelpumpen befestigbar sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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