| Dokumentenidentifikation |
DE10346891A1 09.06.2004 |
| Titel |
Preisschleife |
| Anmelder |
Schäfer, Herbert, 36214 Nentershausen, DE |
| Erfinder |
Schäfer, Herbert, 36214 Nentershausen, DE |
| Vertreter |
Walther, Walther & Hinz, 34130 Kassel |
| DE-Anmeldedatum |
09.10.2003 |
| DE-Aktenzeichen |
10346891 |
| Offenlegungstag |
09.06.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
09.06.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
D04D 7/10
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| IPC-Nebenklasse |
D04D 7/00
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| Zusammenfassung |
Preisschleife mit einer Stoffrosette, wobei die Stoffrosette auf einer Unterlage befestigt ist, wobei die Preisschleife Befestigungsmittel aufweist, und wobei die Stoffrosette zwei oder mehr aufeinanderliegend miteinander verbundene Stoffstreifen (1, 2) aufweist, die zur Bildung der Rosette mäanderförmig gefaltet sind.
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Preisschleife mit einer Stoffrosette,
wobei die Stoffrosette an einer Unterlage befestigt ist, und wobei die Preisschleife
Befestigungsmittel aufweist.
Eine Preisschleife der eingangs genannten Art ist bekannt; hierbei
ist eine Unterlage aus Pappe vorgesehen, auf der die Stoffrosette aufgenäht ist.
Die Stoffrosette kann hierbei plisseeartig, also mäanderförmig gefaltet sein. Diese
Plissee-Falte bezeichnet man in Fachkreisen auch als Dollfalte. Insbesondere ist
auch bekannt, zwei solcher Rosetten unterschiedlichen Durchmessers auf eine Unterlage,
beispielsweise aus Pappe, aufzunähen. Derartige Preisschleifen sind dann etwas voluminöser
und erscheinen insofern auch wertvoller.
Die Lagerung derartiger Preisschleifen erfolgt häufig übereinander
in Kartons. Während der Lagerung wird die Plisseerosette gedrückt, was bewirkt,
dass die einzelnen Falten zusammenfallen. Das heißt, eine derartige Rosette hat
nicht mehr das ursprünglich voluminöse Aussehen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Preisschleife
der eingangs genannten Art derart auszubilden, dass diese auch nach längerer Lagerung
immer noch ihr volles Volumen zeigt, mithin die einzelnen Falten nichts von ihrem
ursprünglichen Aufstellverhalten eingebüßt haben. Darüber hinaus soll eine solche
Preisschleife einfach und preiswert herstellbar sein.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Stoffrosette
zwei oder mehr, vorzugsweise farblich unterschiedliche, aufeinander-liegend miteinander
verbundene Stoffstreifen aufweist. Die Stoffstreifen sind zur Bildung der Plisseerosette
als Einheit mäanderförmig gefaltet. Der untere Stoffstreifen weist vorteilhaft eine
große radiale Erstreckung auf, als der daraufliegende Stoffstreifen. Durch die Verwendung
zweier Stoffstreifen, die durch Nähen miteinander verbunden sind, ist eine Stoffrosette
herstellbar, die auf Grund der doppelten Stoffbahn auch nach längerer Lagerung von
ihrem ursprünglichen Aufstellverhalten nichts eingebüßt hat, da die Falten durch
die Aufdoppelung wesentlich steifer sind, als die Falten einer aus nur einer Stoffbahn
hergestellten Stoffrosette. Darüber hinaus ist eine derartige Preisschleife auch
wesentlich einfacher und damit preiswerter herstellbar, was darin begründet liegt,
dass die beiden Stoffbahnen zusammen auf der Pappunterlage aufgenäht werden können.
Nach dem Stand der Technik war es bislang so, dass jede Stoffrosette
für sich auf der Pappunterlage aufgenäht wird, was bedeutet, dass zwei voneinander
getrennte Arbeitsgänge durchgeführt werden müssen. Insbesondere bei der Wahl farblich
unterschiedlicher Stoffstreifen zur Herstellung einer derartigen Rosette sind optisch
ansprechende Preisschleifen einfach und preiswert herstellbar.
Eine solche Preisschleife umfasst ein Befestigungsmittel zur Fixierung
an dem Preisträger auf. Hierzu besitzt das Befestigungsmittel eine Deckscheibe aus
Kunststoff, auf der beispielsweise auf der Vorderseite die Veranstaltung aufgedruckt
sein kann, und eine sogenannte Befestigungsscheibe, ebenfalls aus Kunststoff, wobei
die Deckscheibe aus Kunststoff und die Befestigungsscheibe, ebenfalls aus Kunststoff,
miteinander verbindbar sind, wobei die steife Unterlage zwischen Befestigungsscheibe
und Deckscheibe angeordnet ist. Die Deckscheibe deckt das Zentrum der Rosette ab,
woraus deutlich wird, dass insbesondere auch die Naht zur Befestigung der Stoffrosette
auf der Pappunterlage durch die Deckscheibe abgedeckt ist. Zur Befestigung der Preisschleife
an dem Preisträger besitzt die Befestigungsscheibe einen nach hinten abstehenden
Klemmbügel. An der Deckscheibe können darüber hinaus noch Schleifenbänder befestigt
sein. Durch den nach hinten abstehenden Klemmbügel wird bei Stapelung der Preisschleifen
übereinander in Kartons erreicht, dass, wenn der Klemmbügel mit der Rückseite auf
der Vorderseite der Deckscheibe liegt, ein Abstand zwischen den Preisschleifen erhalten
bleibt, der verhindert, dass die Rosetten durch ihr Gewicht zusammengedrückt werden.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielhaft
näher erläutert.
1 zeigt schematisch die Stoffbahn zur
Herstellung der Stoffrosette, wobei zwei farblich unterschiedliche Stoffbahnen miteinander
vernäht sind;
2a – 2c
zeigen die drei Einzelteile, aus denen eine Preisschleife hergestellt wird;
3 zeigt die fertige Preisschleife von
vorne;
4 zeigt die fertige Preisschleife von
hinten;
5 zeigt die Befestigungsscheibe in einer
Seitenansicht.
Zur Herstellung der Rosette sind zunächst zwei Stoffbänder
1 und 2 vorgesehen, die durch Nähte 3 aufeinander vernäht
sind, und im Folgenden die Stoffbahn 4 bilden. Diese Stoffbahn
4 wird zur Herstellung der Plisseerosette mäanderförmig gefaltet und auf
der Pappunterlage 5 aufgenäht (Pfeil 6).
Aus 2b ist die Deckscheibe 7
erkennbar, die auf ihrer Rückseite zwei Noppen 8 aufweist, und die darüber
hinaus an zwei Dornen 9 die Schleifenbänder 10 hält. Die Vorderseite
der Deckscheibe 7 kann beschriftet sein (Pfeil 10). Die Befestigungsscheibe
11 (2c) zeichnet sich durch den Klemmbügel
12 und zwei Öffnungen 13 aus, die der klemmbaren Aufnahme der
mit 8 bezeichneten Noppen der Deckscheibe dienen. Der Bügel 12
ist nach hinten ausgestellt (5), um einerseits die Befestigung
an dem Preisträger zu erleichtern, und andererseits zu gewährleisten,
dass die Preisschleifen beabstandet zueinander gestapelt werden können, um ein Zusammendrücken
der Rosetten zu verhindern.
Der Zusammenbau der Preisschleife erfolgt nun dergestalt, dass zunächst
die Deckscheibe 7 auf die Pappunterlage 5 gelegt wird, wobei hier
die Noppen 8 die in der Pappunterlage vorgesehenen Öffnungen
5a durchragen, wobei alsdann auf der Rückseite die Befestigungsscheibe
mit den Öffnungen 13 aufgeklemmt wird. Die mit 9 bezeichneten Dorne auf
der Rückseite der Deckscheiben pressen sich hierbei durch die Pappunterlage.
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| Anspruch[de] |
- Preisschleife mit einer Stoffrosette, wobei die Stoffrosette auf einer
Unterlage befestigt ist, und wobei die Preisschleife Befestigungsmittel aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffrosette zwei oder mehr aufeinanderliegend
miteinander verbundene Stoffstreifen (1, 2) aufweist, die zur
Bildung der Rosette mäanderförmig gefaltet sind.
- Preisschleife nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere
Stoffstreifen (1, 2) eine größere radiale Erstreckung aufweist,
als der daraufliegende Stoffstreifen (1, 2).
- Preisschleife nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffstreifen
(1, 2) farblich unterschiedlich ausgebildet sind.
- Preisschleife nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel
eine Deckscheibe (7) und eine Befestigungsscheibe (11) umfasst,
die miteinander verbindbar sind, wobei die steife Unterlage sich zwischen Deckscheibe
(7) und Befestigungsscheibe (11) befindet.
- Preisschleife nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckscheibe
(7) das Zentrum der Rosette abdeckt.
- Preisschleife nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsscheibe
(11) einen Klemmbügel (12) aufweist.
- Preisschleife nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbügel
(12) abstehend ausgebildet ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen
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