Diese Erfindung betrifft ein Bowlingspielbrett, das das Vergnügen
bietet, ein Bowlingspiel auf einem Tisch zu spielen.
Es sind derartige Bowlingspielbretter des Stands der Technik bekannt,
bei denen eine Spielerfigur an einem Ende eines Basisbretts bereitgestellt ist,
auf dessen oberer Fläche eine Bahn ausgebildet ist, ein Kegelstandteil, an dem Kegel
angeordnet sind, am anderen Ende des Basisbretts bereitgestellt ist, und eine Kugel,
wenn diese Kugel von der Spielerfigur geworfen wird, Kegel trifft, die stehend am
Kegelstandteil angeordnet sind, und die Kegel zum Umfallen bringt, und, wenn ein
erster Wurf es nicht schafft, alle Kegel umzuwerfen, und einige nicht umgefallene
Kegel zurücklässt, eine zweite Kugel geworfen wird, nachdem die umgefallenen Kegel
unter den nicht umgefallenen Kegeln durch händisches Aufsammeln entfernt wurden.
Ein Beispiel eines derartigen Bowlingspielbretts ist aus dem Dokument
US 3,756,598 bekannt.
Die Bowlingspielbretter des Stands der Technik weisen jedoch nicht
nur dahingehend Probleme auf, dass die Wirklichkeitstreue von Bowlingspielen beeinträchtigt
wird, da die umgefallenen Kegel durch händisches Aufsammeln entfernt werden müssen,
falls eine erste geworfene Kugel nicht umgefallene Kegel zurücklässt, sondern auch
dahingehend, dass kein ordentliches Spiel gespielt werden kann, da sich stehende
Kegel durch Berührungen mit einer Hand während des Entfernens von ihrem Platz verschieben
oder umfallen, und es darüber hinaus beschwerlich ist, dass alle Kegel händisch
neu angeordnet werden müssen, um auf den Kegelstandteil gestellt zu werden, wenn
alle Kegel durch einen ersten Wurf umgeworfen wurden oder nachdem ein zweiter Wurf
beendet ist.
Diese Erfindung erfolgte angesichts der oben erwähnten Probleme und
zielt darauf ab, ein Bowlingspielbrett bereitzustellen, bei dem die Wirklichkeitstreue
von Bowlingspielen nicht beeinträchtigt wird, durch rasches und sicheres Entfernen
umgefallener Kegel und Rückstellen der verbleibenden Kegel, so wie sie ursprünglich
standen, ein zweiter Wurf angeschlossen werden kann, oder ein Spiel durch rasches
und genaues automatisches Anordnen und Aufstellen aller Kegel fortgesetzt werden
kann, nachdem ein zweiter Wurf beendet ist oder alle Kegel durch einen ersten Wurf
umgefallen sind.
Die wie in Anspruch 1 definierte vorliegende Erfindung erfüllt die
oben erwähnte Aufgabe.
In einer zweiten Form der Erfindung ist das oben erwähnte Kegelanordnungsmittel
dadurch gekennzeichnet, dass es Führungselemente, die stehend an beiden Breitseiten
des oben erwähnten Kegelstandteils vorgesehen sind, und eine Kegelanordnungsvorrichtung,
die durch die oben erwähnten Führungselemente gestützt wird und sich entlang der
oben erwähnten Führungselemente aufwärts und abwärts bewegen kann, aufweist; und
ist die oben erwähnte Kegelanordnungsvorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass sie
einen Vorrichtungskörper, der durch Führungsrillen, die jeweils in der Innenseite
jedes der oben erwähnten Führungselemente ausgebildet sind, gestützt wird und sich
entlang der Führungsrillen aufwärts und abwärts bewegen kann, einen Kegeleinwurfbehälter,
der über elastische Elemente durch den Vorrichtungskörper gestützt wird, in der
Mitte des Vorrichtungskörpers gelegen ist, und mit Kegelfallöffnungen versehen ist,
die in seinem Bodenteil ausgebildet sind, um einen längs gerichteten Durchgang der
oben erwähnten Kegel zu gestatten, und ein Schwingungserzeugungsmittel zum Schwingen
des oben erwähnten Einwurfbehälters umfasst.
In einer dritten Form der Erfindung ist jeder der oben erwähnten Kegel
dadurch gekennzeichnet, dass er an seinem unteren Teil mit einem Gewicht und einem
Eingriffsvorsprung versehen ist, und sind Eingriffsöffnungen dadurch gekennzeichnet,
dass sie in der Oberfläche des oben erwähnten Kegelstandteils ausgebildet sind,
damit die oben erwähnten Kegel durch das Einsetzen der Eingriffsvorsprünge der aus
den Kegelfallöffnungen des oben erwähnten Anordnungsmittels herabfallenden Kegel
in die Öffnungen zum Stehen gebracht werden.
1 ist eine perspektivische Ansicht eines
Bowlingspielbretts, um einen Gesamtumriss eines Bowlingspielbretts nach der vorliegenden
Erfindung zu beschreiben.
2 ist eine perspektivische Ansicht eines
Kegelstandteils und eines Kegelanordnungsmittels von 1.
3 ist eine Flachansicht von der Unterseite
eines Kegelanordnungsmittels von 1 her.
4 ist eine erklärende Zeichnung, um einen
Zustand zu erklären, wobei Kegel, die auf eine Bahn gefallen sind, durch Drehen
und Kippen eines Kegelstandteils von 1 in einem Sammelbehälter
eingesammelt werden.
Eine die vorliegende Erfindung verkörpernde Form wird nun auf Basis
einer in den Figuren gezeigten Ausführungsform beschrieben.
1 zeigt eine Form, die die vorliegende
Erfindung verkörpert, und das Bezugszeichen 1 bezeichnet ein Basisbrett
eines Bowlingspielbretts, wobei eine Bahn 2 auf der oberen Fläche des Basisbretts
1 ausgebildet ist und Kugelfangrinnen 3 an beiden Seitenteilen
der Bahn 2 ausgebildet sind. Vorzugsweise ist die Bahn 2 aus einem
Kunststoff, einem Holz oder einem Metall o. ä. hergestellt.
Eine Spielerplattform 4 ist an einem Ende der Bahn
2 bereitgestellt, und eine Spielerfigur 6, die die Stellung zum
Werfen einer Kugel 5 einnimmt, ist an der Oberseite der Spielerplattform
4 fixiert. Ein Arm 6a der Spielerfigur 6, der drehbar
ist und so an ihrem Körper angebracht ist, dass er durch die Entzerrungskraft einer
Feder in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrt, führt eine Drehbewegung in jener Richtung
aus, die eine Kugel 5 zum anderen Ende der Bahn hin schiebt, wenn ein Spieler
den Arm 6a der Spielerfigur 6 freigibt, nachdem er ihn mit der
Hand gedreht hat. Ein Kugelauflageteil 4a zum Anordnen einer Kugel
5 vor dem Spitzenende des Arms 6a ist ebenfalls an der Oberseite
der Spielerplattform 4 ausgebildet, ein Sperrteil 7 ist an der
Hinterseite des Kugelauflageteils 4a bereitgestellt, um das Spitzenende
des gedrehten Arms 6a der Spielerfigur 6 eingreifend zu sperren,
und ein Druckknopf 8 ist hinter dem Sperrteil 7 bereitgestellt,
um die Sperre des Sperrteils 7 zu lösen.
Ferner ist die Spielerplattform 4 so angebracht, dass sie
sich entlang eines Langlochs 9 bewegen kann, das in der Breitenrichtung
der Bahn 2 ausgebildet ist, und auch eine Drehung ausführen kann, und eine
Wurfstellung der Spieler- 6 wird durch Fixieren der Plattform
4 an einer willkürlichen Stelle des Langlochs 9 eingerichtet.
Am anderen Ende des Basisbretts 1 ist ein Kegelstandteil
21 bereitgestellt. Ein Kegelanordnungsmittel 31 ist über dem Kegelstandteil
21 bereitgestellt, und der Kegelstandteil 21 ist geringfügig breiter
als die Breite der Bahn 2 ausgebildet, um das Kegelanordnungsmittel
31 zu stützen, und so angeordnet, dass er über einem Basisbrett
1a liegt, welches so ausgebildet ist, dass es die gleiche Breite wie der
Kegelstandteil 21 aufweist. Eine Kegelstandfläche 2a, die fortlaufend
in einer Flucht mit der Bahn 2 liegt, und Kugelfangrinnen 3a,
die fortlaufend in einer Flucht mit den Kugelfangrinnen 3 liegen, sind
in der oberen Fläche des Kegelstandteils 21 ausgebildet, und ein äußerer
Endteil 22 des Kegelstandteils 21 ist schwenkbar an einem äußeren
Endteil 1b des Basisbretts 1a angebracht, so dass er sich drehen
kann. Der Kegelstandteil 21 ist dadurch zu einer Drehung zur anderen Endseite
des Basisbretts 1 hin geeignet. Ferner sind in der Kegelstandfläche
2a Eingriffsöffnungen 2c ausgebildet, in die Eingriffsvorsprünge
10a, die an den Bodenteilen der Kegel 10 ausgebildet sind, eingesetzt
werden, wenn die Kegel 10 stehend angeordnet werden.
Das Kegelanordnungsmittel 31 besteht aus Führungselementen
32, die parallel mit Teilen des Kegelstandteils 21, welche von
beiden Seiten der Kegelstandfläche 2a ragen, aufgerichtet stehen, einer
Kegelanordnungsvorrichtung 33, die entlang dieser Führungselemente
32 aufwärts und abwärts beweglich ist, und einem Deckenelement
34, das einpassend an den Oberseiten der Führungselemente 32 angebracht
ist.
Die Führungselemente 32 sind an beiden Seiten des Kegelstandteils
21 an unteren Enden davon fixiert und mit in ihrem Inneren ausgebildeten
Führungsrillen 32a ausgestattet, in denen sich ein Paar von Führungsstiften
33a, das an beiden Seiten der Kegelanordnungsvorrichtung 33 bereitgestellt
ist, gleitend bewegt, und diese Führungsrillen 32a sind in ihren oberen
und unteren Teilen mit Stoppern 32b versehen.
Die Kegelanordnungsvorrichtung 33 besteht hauptsächlich aus
einem rechteckigen Vorrichtungskörper 35, einem Einwurfbehälter
37, der über elastische Elemente 36 aus Gummi o. ä. gestützt wird,
die bei und im Inneren des Vorrichtungskörpers 35 gelegen sind, und einem
Antriebsmittel zum Schwingen des Einwurfbehälters 37.
Ein dreieckig geformter Öffnungsteil 35a ist im Inneren des
Vorrichtungskörpers 35 ausgebildet, und der Einwurfbehälter 37,
der in einer geringeren Größe als der Öffnungsteil 35a und entlang dieses
Öffnungsteils ausgebildet ist, ist im Inneren des Öffnungsteils 35a angeordnet.
Der Einwurfbehälter 37 wird im Inneren des Vorrichtungskörpers
35 durch die elastischen Elemente 36 gestützt, die in drei Richtungen
bereitgestellt sind. Der Einwurfbehälter 37 ist mit Kegelfallöffnungen
37b versehen, die in seiner Bodenplatte 37a ausgebildet sind,
um den Kegeln 10 einen Durchgang nur in ihrer Längsrichtung zu gestatten.
Jeder der Kegelfallöffnungen 37b ist durch das Ausbilden eines abgeschrägten
Teils 37c an ihrer oberen Fläche eine Form verliehen, die einem Kegel
10 ein Hineingleiten erleichtert, und Führungsröhren 37d, die
mit den Kegelfallöffnungen 37b in Verbindung stehen, sind wie in
3 gezeigt an der Rückfläche der Bodenplatte
37a angebracht, und Kegel 10 werden dadurch zu den Eingriffsöffnungen
2c in der Kegelstandfläche 2a geführt. Der Bodenteil eines jeden
der Kegel 10 ist durch Einsetzen eines Gewichts o. ä. schwerer ausgeführt,
damit der Bodenteil zuerst in die Kegelfallsöffnungen 37b fällt.
Der Vorrichtungskörper 35 ist mit einem (nicht gezeigten)
Schwingungserzeugungsmittel ausgestattet, das einen Motor und einen Oszillator benutzt,
und der Einwurfbehälter 37 wird durch das Antreiben dieses Mittels geschwungen.
Der Vorrichtungskörper 35 ist an seiner Oberseite mit einem Schalter
37e des Schwingungserzeugungsmittels ausgestattet.
Der Kegelstandteil 21 ist an seinem äußeren Endteil mit einem
Sammelbehälter 41 zum Sammeln der umgefallenen Kegel 10 ausgestattet.
Der Sammelbehälter 41 ist abnehmbar an einem Endteil des Kegelstandteils
21 befestigt.
Da das Bowlingspielbrett als eine die vorliegende Erfindung verkörpernde
Form wie oben beschrieben aufgebaut ist, wird als erstes die Spielerfigur
6 an der geeignetsten Stelle der Bahn 2 angeordnet, während der
Arm 6a der Spielerfigur 6 gedreht wird und sein Spitzenende durch
den Sperrteil 7 gesperrt wird, und dann eine Kugel 5 auf den Kugelauflageteil
4a gelegt.
Als nächstes wird ein gesperrter Zustand des Sperrteils
7 durch Drücken des Druckknopfs 8 gelöst, was verursacht, dass
die Kugel 5 als ein erster Wurf zu den Kegeln 10 gerichtet geworfen
wird, die auf dem Kegelstandteil 21 stehen und in einer vorgeschriebenen
Formation angeordnet sind. Die geworfene Kugel 5 rollt auf der Bahn
2 und bringt Kegel 10, die am Kegelstandteil 21 angeordnet
sind, zu Fall und wird im Inneren des Sammelbehälters
41 eingesammelt. Andernfalls wird sie über die Kugelfangrinne
3 eingesammelt.
Wenn einige Kegel 10 nicht umgefallen am Kegelstandteil
21 zurückbelassen wurden, werden die stehenden Kegel 10 dann durch
Absenken des Vorrichtungskörpers 35 entlang der Führungselemente
32 in den Führungsrühren 37d und den Kugelfallöffnungen
37b des Einwurfbehälters 37 aufgenommen. Unter Beibehaltung dieses
Zustands werden nur die umgefallenen Kegel 10 unter den stehenden Kegeln
10 wie in 4 gezeigt durch Kippen des Kegelstandteils
21 mit dem äußeren Endteil 22 als Drehpunkt zum Sammelbehälter
41 hin im Sammelbehälter 41 eingesammelt.
Nachdem die umgefallenen Kegeln 10 im Sammelbehälter
41 eingesammelt wurden, wird der Kegelstandteil 21 in seinen ursprünglichen
Zustand zurückgebracht und auf das Basisbrett 1 gelegt, was verursacht,
dass sich die Kegelstandfläche 2a in einer Flucht mit der Bahn
2 befindet, und werden dann nur die Kegel 10, die in den Kegelfallöffnungen
37b des Einwurfbehälters 37 gehalten werden, durch ein Aufwärtsbewegen
des Vorrichtungskörpers 35 entlang der Führungselemente 32 erneut
auf der Kegelstandfläche 2a angeordnet.
Als nächstes wird die Kugel 5' als ein zweiter Wurf zu den
verbliebenen Kegel 10 gerichtet geworfen, um die verbliebenen Kegel
10 zu Fall zu bringen. Nach dem zweiten Wurf werden sowohl die immer noch
stehenden Kegel 10 als auch die umgefallenen Kegel 10 durch Kippen
des Kegelstandteils 21 im Sammelbehälter 41 eingesammelt.
Wenn der zweite Wurf vorüber ist und alle Kegel 10 im Sammelbehälter
41 eingesammelt sind, werden die eingesammelten Kegel 10 alle
ins Innere des Einwurfbehälters 37 geworfen und wird der Einwurfbehälter
41 danach durch Einschalten des Schalters 37e geschwungen. Wenn
der Einwurfbehälter 41 schwingt, beginnen die Kegel 10 im Einwurfbehälter
41 zu tanzen und werden sie mit dem schwereren Bodenteil voran ins Innere
der Kegelfallöffnungen 37b fallen, woraufhin die Eingriffsvorsprünge 10a
am Bodenteil jeweils in die Eingriffsöffnungen 2c in der Kegelstandfläche
2a eingesetzt werden und dort in einem angeordneten Zustand stehend angeordnet
werden.
Unter Beibehaltung dieses Zustands werden die Kegel 10 durch
Anheben des Vorrichtungskörpers 35 entlang der Führungselemente
32 angeordnet auf der Kegelstandfläche 2a aufgestellt, und kann
wieder ein nächstes Spiel aufgenommen werden.
Die vorliegende Erfindung umfasst ein Basisbrett, auf deren oberer
Fläche eine Bahn ausgebildet ist; eine Spielerplattform, die an einem Ende der Bahn
des Basisbretts bereitgestellt ist und daran in der Breitenrichtung beweglich angebracht
ist; eine Spielerfigur, die an der Oberseite der Spielerplattform fixiert ist und
einen Arm aufweist, der sich durch die Entzerrungskraft einer Feder dreht; einen
Sperrteil, der an der Hinterseite des Arms der Spielerfigur auf der oben erwähnten
Spielerplattform bereitgestellt ist, um das Spitzenende des Arms eingreifend zu
sperren, und einen Druckknopf zum Lösen der Sperre des Sperrteils; einen Kegelstandteil,
der an der anderen Endseite des Basisbretts bereitgestellt ist; ein Kegelanordnungsmittel,
um die Kegel zum Stehen zu bringen, das über dem Kegelstandteil bereitgestellt ist,
so dass es sich aufwärts und abwärts bewegen kann; und einen Kegelsammelbehälter,
der abnehmbar am äußeren Endteil des Kegelstandteils angebracht ist; und daher wird
die Wirklichkeitstreue von Bowlingspielen nicht beeinträchtigt, kann durch rasches
und sicheres Entfernen umgefallener Kegel und Rückstellen der verbleibenden Kegel,
so wie sie ursprünglich standen, ein zweiter Wurf angeschlossen werden, oder ein
Spiel durch rasches und genaues automatisches Anordnen und Aufstellen aller Kegel,
nachdem ein zweiter Wurf beendet ist oder alle Kegel durch einen ersten Wurf umgefallen
sind, fortgesetzt werden.