Die Erfindung betrifft Brennstoffabfluss-Zumessgeräte für Gasturbinen-Schubverstärker.
Bei schubverstärkten Gasturbinenmaschinen wird Brennstoff nach dem
Turbinenabschnitt in die Kerngasströmung eingebracht und verbrannt, um zusätzlichen
Schub zu erzeugen. Eine Schubverstärker-Brennstoffpumpe liefert druckbeaufschlagten
Brennstoff an eine Schubverstärker-Brennstoffsteuerung, die wiederum den Brennstoff
auf eine Mehrzahl von Sprühringen, -balken, -düsen oder Ähnliches, verteilt, die
in dem Kerngasströmungsweg hinter der Turbine positioniert sind. Die Position der
Sprühringe in dem Kerngasströmungsweg fördert die Gleichförmigkeit bei der Verteilung
des Brennstoffs.
Die in dem Kerngasströmungsweg positionierten Sprühringe müssen die
durch die Kerngasströmung, welche die Turbine verlässt, gebildete thermische Umgebung
tolerieren. Brennstoff, der in den Sprühringen zu lange nach dem Beenden der Schubverstärkernachfrage
verbleibt, wird kochen und eine unerwünschte Kohleablagerung hinterlassen. Die Kohleablagerungen
können die Ventile in den Sprühringen täuschen und/oder die Leitungen verstopfen,
welche die Sprühringe mit der Brennstoffsteuerung verbinden. Um Kohleablagerungen
zu vermeiden, sind Sprühringe mit Auslässen zum Ablassen von Brennstoff vorgesehen.
Typischerweise erstrecken sich die Auslässe zwischen der Brennstoffsteuerung und
dem Inneren des Schubverstärkers, wo der Brennstoff mit der Kerngasströmung, die
die Maschine verlässt, weggetragen wird. Der Druckunterschied zwischen dem Brennstoff
in den Sprühringen, der durch die Brennstoffpumpe druckbeaufschlagt ist, und dem
statischen Druck in dem Schubverstärker in der Nähe des Ablasspunkts zwingt den
restlichen Brennstoff aus den Sprühringen.
Um das unerwünschte Verkochen zu vermeiden, ist es wünschenswert,
den Brennstoff so schnell wie möglich abzulassen. Unglücklicherweise bewirkt das
Ablassen des Brennstoffs mit einer hohen Strömungsrate, dass der Brennstoff eine
sichtbare Kennung (schwarzen Rauch) hinterlässt, welche die Düse des Triebwerks
verlässt, was für die meisten Anwendungen nicht akzeptabel ist. Eine Fluidströmungs-Zumessvorrichtung,
die in der Brennstoffableitung angeordnet ist, misst die Strömungsrate des abgeleiteten
Brennstoffs und vermeidet die Kennungsspur.
Strömungszumessvorrichtungen des Stands der Technik beinhalteten einen
Spund mit einer Öffnung, die derart bemessen war, dass sie die maximal zulässige
Strömungsrate, welche die unerwünschte Kennungsspur vermied, erzeugte. Ein Problem
bei diesem Ansatz ist, dass Kohlepartikel, die von den Sprühringen Iosgelöst werden,
häufig so groß wie der Durchmesser der Spundöftnung oder größer sind. Teilchen,
die durch die Fluidströmung in die Öffnung gezogen werden, können die Fluidströmung
durch den Spund behindern oder stoppen und so das Ableiten des Brennstoffs aus den
Sprühringen verlangsamen oder verhindern, was wiederum bewirkt, dass der Brennstoff
länger in den Sprühringen verbleibt. Die längere Verweilzeit führt zu dem genannten
unerwünschten Verkoken.
Benötigt wird eine Strömungszumessvorrichtung, die eine Fluidvolumenströmung
präzise zumisst, eine die mit Fremdverschmutzung ohne Verstopfen umgehen kann und
eine, die für den Fall der Aufnahme von Fremdverschmutzung selbstreinigend ist.
US-A-4 715 395 beschreibt einen Fluidströmungsregulator für eine Gasturbinenbrennstoffversorgung.
FR-A-1 088 797 beschreibt eine Vorrichtung, um einer Fluidströmung, insbesondere
in Wärmetauschern, zu widerstehen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Fluidableit-Zumessvorrichtung
für einen Gasturbinenschubverstärker bereitgestellt, wie sie in Anspruch 1 beansprucht
ist.
Somit ist eine Fluidströmungs-Zumessvorrichtung vorgesehen, welche
einen Körper und eine Mehrzahl von Strömungsbehinderungsplatten aufweist. Ein Kanal
erstreckt sich durch den Körper, und die Strömungsbehinderungsplatten sind in dem
Kanal beabstandet angeordnet. Die Räume zwischen den Strömungsbehinderungsplatten
können als Kammern bezeichnet werden. Jede Strömungsbehinderungsplatte weist eine
Öffnung auf, die der Innenwandoberfläche des Kanals benachbart positioniert ist
und diese berührt und mit Öffnungen in benachbarten Platten fehlausgerichtet ist.
Ein Strömungsmuster Seite-zu-Seite wird durch die Position der Öffnungen relativ
zu der Innenwandoberfläche des Kanals und die Fehlausrichtung zwischen Öffnungen
in benachbarten Platten erzeugt. Das Strömungsmuster Seite-zu-Seite "schrubbt" die
Kammer und verhindert so die Ansammlung von Fremdverschmutzung in der Strömungszumessvorrichtung.
Einer der klaren Vorteile der vorliegenden Erfindung ist, dass größere
Stücke an Fremdverschmutzung aufgenommen werden können, ohne die Strömungszumessvorrichtung
zu verstopfen, als das bei Verwendung von Vorrichtungen des Stands der Technik möglich
ist. Strömungszumessvorrichtungen des Stands der Technik, welche sich auf eine einzige
Öffnung zum Zumessen der Fluidströmung stützen, können Schmutzstücke nicht tolerieren,
die größer sind als der Durchmesser der Öffnung. Die vorliegende Erfindung kann
andererseits die gleiche Strömungszumessung schaffen wie die genannten Vorrichtungen
mit fester Öffnung, und dabei Öffnungen verwenden, die deutlich größer sind. Die
deutlich größeren Öffnungen der vorliegenden Erfindung erlauben somit viel größere
Stücke von Schmutz und vermindern somit ein Verstopfen in vielen Fällen.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Fluidströmungs-Zumessvorrichtung
Mittel zum Selbstreinigen für den Fall aufweist, dass ein Schmutzstück
aufgenommen wird. Einige Zumessvorrichtungen des Stands der Technik erlauben das
Ansammeln von Fremdschmutz, was schließlich die Strömung beschränkt oder verhindert.
Die vorliegende Erfindung weist andererseits Strömungsbehinderungsplatten auf, die
voneinander beabstandet sind, wobei die Öffnung von jeder der Innenwand des Kanals
benachbart positioniert ist und zu benachbarten Öffnungen fehlausgerichtet ist.
Zusammen bilden diese Merkmale ein internes Fluidströmungsmuster Seite-zu-Seite.
Das Strömungsmuster Seite-zu-Seite kann Strömungswirbel in den zwischen den Strömungsbehinderungsplatten
und der Innenwandoberfläche des Kanals gebildeten Ecken induzieren. Das Strömungsmuster
Seite-zu-Seite und die induzierten Wirbel schrubben die Kammern, die zwischen Strömungsbehinderungsplatten
gebildet sind, und verhindern das Ansammeln von Fremdschmutz in dem Kanal. Somit
kann die vorliegende Erfindung als "selbst-reinigend" beschrieben werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun
nur beispielhaft mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, für
die gilt:
1 ist eine schematische Ansicht einer
Gasturbinenmaschine.
2 ist eine schematische Teilansicht eines
Schubverstärkers einer Gasturbinenmaschine.
3 ist eine Schnittansicht einer Ausführungsform
einer Strömungszumessvorrichtung der vorliegenden Erfindung.
4 zeigt den Fluidströmungsweg Seite-zu-Seite
in der Strömungszumessvorrichtung der vorliegenden Erfindung.
Es wird auf die 1 Bezug genommen. Eine
Gasturbinenmaschine 10 weist einen Bläserabschnitt 12, einen Niederdruckverdichter
14, einen Hochdruckverdichter 16, eine Brennkammereinrichtung
18, eine Niederdruckturbine 20 und eine Hochdruckturbine
22, einen Schubverstärker 24 und eine Düse 26 auf. Der
Bläserabschnitt 12 und der Niederdruckverdichter 14 sind miteinander
verbunden und durch die Niederdruckturbine 20 angetrieben. Der Hochdruckverdichter
16 wird von der Hochdruckturbine 22 angetrieben. Luft, die durch
den Bläserabschnitt 12 bearbeitet wurde, wird entweder als "Kerngasströmung"
in den Niederdruckverdichter 14 gelangen oder wird als "Bypassluft" in
eine Passage 27 außerhalb des Maschinenkerns gelangen.
Es wird auf die 2 Bezug genommen. Der
Schubverstärker 24 weist eine Schubverstärker-Brennstoffpumpe
28, eine Schubverstärker-Brennstoffsteuerung 30, Mittel
32 zum Verteilen des Brennstoffs und einen Flammenhalter 34 auf.
Die Schubverstärker-Brennstoffpumpe 28 und die -steuerung 30 sind
an einer Außenoberfläche der Maschine 10 dem Schubverstärker
24 benachbart angebracht. Die Einrichtung 32 zum Verteilen des
Brennstoffs weist eine Mehrzahl von Sprühringen 36 auf, die in dem Kerngasströmungsweg
38 angeordnet sind. Der Fachmann wird erkennen, dass Sprühbalken, -düsen
oder Ähnliches (nicht gezeigt) als eine Alternative zu Sprühringen 36 verwendet
werden können. Der Flammenhalter 34 ist ein aerodynamischer Prallkörper,
der in dem Kerngasströmungsweg 38 strömungsabwärts der Sprühringe
36 angeordnet ist. Eine Zündeinrichtung (nicht gezeigt) ist normalerweise
der strömungsabwärtigen Seite des Flammenhalters 34 benachbart positioniert.
Eine Rohrleitung 40 verbindet die Schubverstärker-Brennstoffpumpe
28 mit der Brennstoffsteuerung 30 und die Brennstoffsteuerung
30 mit den Sprühringen 36. Die Schubverstärker-Brennstoffsteuerung
30 weist eine Ableitöffnung 42 zum Aufnehmen einer Brennstoffableit-Zumessvorrichtung
44 auf. Eine Ableitleitung 46, die mit der Brennstoftableit-Zumessvorrichtung
44 mittels eines Rohranschlusses 70 verbunden ist, erstreckt sich
zwischen der Zumessvorrichtung 44 und dem Kerngasströmungsweg
38 den Sprühringen 36 benachbart.
Es wird auf die 3 und 4
Bezug genommen. Die Brennstoffableit-Zumessvorrichtung 47 weist einen Körper
48, eine Mehrzahl von Strömungsbehinderungsplatten 50 und Befestigungsmittel
52 auf. Der Körper 48 hat einen sich in Längsrichtung durch den
Körper 48 erstreckenden Kanal 54. In der bevorzugten Ausführungsform
sind der Körper 48 und der Kanal 54 zylinderförmige geformt. Die
Strömungsbehinderungsplatten 50 sind in dem Kanal 54 gleichmäßig
voneinander beabstandet angeordnet und bilden Kammern 57 zwischen Platten
50. Ecken 51 sind zwischen den Strömungsbehinderungsplatten
50 und der Innenwandoberfläche 62 des Kanals 54 gebildet.
Die Befestigungsmittel 52 weisen einen ersten männlichen Gewindebereich
64, einen zweiten männlichen Gewindebereich 66 und einen Sechskantkopf
68 auf. Der erste männliche Gewindebereich 64 ist in die Schubverstärker-Brennstoffsteuerung
30 geschraubt, und eine Rohrbefestigung 70 (siehe 2)
befestigt die Ableitleitung 46 an dem zweiten männlichen Gewindebereich
66.
Jede Strömungsbehinderungsplatte 50 hat eine Öffnung
56, die bemessen ist, dass sie die Passage des größten angenommen Fremdschmutzstücks
erlaubt. Die Öffnung ist in jeder Platte 50 der Innenwandoberfläche
62 des Kanals 54 benachbart positioniert. Jede Öffnung
56 ist auch zu der Öffnung 56 einer jeden benachbarten Platte
50 fehlausgerichtet. Bei der bevorzugten Version der Ausführungsform sind
die Öffnungen 56 kreisförmig, wobei jede den gleichen Durchmesser hat,
und um 180° gegenüber benachbarte Öffnungen 56 fehlausgerichtet ist.
Es wird auf die 2 Bezug genommen. Beim
Betrieb der Vorrichtung erzeugt Brennstoff, der dem Schubverstärker 24
während schubverstärktem Flug zugeführt wird, Schub zusätzlich zu dem, der normalerweise
durch das Triebwerk 10 erzeugt wird. Die Schubverstärker-Brennstoffpumpe
28 liefert auf Nachfrage den Brennstoff bei einem hohen Druck ("Paug")
zu der Schubverstärker-Brennstoffsteuerung 30. Die Schubverstärker-Brennstoffsteuerung
30 verteilt den Brennstoff auf die Sprühringe 36 bei dem gleichen
Druck ("Paug"), wobei wenig Druck in Folge von Leckströmung und/oder
Leitungsverlusten abfällt. Der Brennstoff füllt anschließend die Sprühringe
36 und druckbeaufschlagt sie und wird in die Kerngasströmung über Ventile
(nicht gezeigt) abgegeben, die in den Sprühringen 36 angeordnet sind. Zünder
(nicht gezeigt) entzünden anschließend die Mischung aus Brennstoff und Kerngasströmung,
die typischerweise entzündet bleibt, bis die Brennstoffzufuhr unterbunden wird.
Der den Sprühringen 36 benachbarte statische Druck in dem Schubverstärker
24 kann mit dem Symbol "Pstat" bezeichnet werden. Der Brennstoffdruck
in den Sprühringen 36 bei Schubverstärkung ist viel größer als der statische
Druck in dem Schubverstärker 24 in der Nachbarschaft der Sprühringe
36 (Paug >> Pstat).
Wenn die Schubverstärkeranforderung beendet wird, stoppt die Schubverstärker-Brennstoffpumpe
28 das Zuführen von Brennstoff zu der Schubverstärker-Brennstoffsteuerung
30, und die Ventile (nicht gezeigt), die in den Sprühringen 36
angeordnet sind, schließen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Schubverstärkerbrennstoffsteuerung
30, die Rohrleitung 40 zwischen der Steuerung 30 und
den Sprühringen 36 und die Sprühringe 36 mit Brennstoff bei oder
in der Nähe des durch die Schubverstärker-Brennstoffpumpe 28 etablierten
Drucks (Paug) gefüllt. Zur gleichen Zeit oder kurz danach öffnet ein
Ableitventil (nicht gezeigt), welches in der Schubverstärker-Brennstoffsteuerung
30 angeordnet ist, und erlaubt es dem druckbeaufschlagten Brennstoff, die
Steuerung 30, die Rohrleitung 40 und die Sprühringe
36 über die Brennstoffableit-Zumessvorrichtung 44 und die Ableitleitung
36 zu verlassen.
Die Brennstoffableit-Zumessvorrichtung 44 behindert die Brennstoffströmung,
welche die Sprühringe 36, die Steuerung 30 und die Rohrleitung
40 verlässt und begrenzt so die Volumenströmungsrate von Brennstoff, der
in die Kerngasströmung abgeleitet wird. Die Strömungsrate durch die Zumessvorrichtung
44 hängt von den physikalischen Eigenschaften der Zumessvorrichtung
44, den physikalischen Eigenschaften des durch die Vorrichtung
44 strömenden Brennstoffs und der Umgebung, in der die Vorrichtung
44 und das Fluid arbeiten, ab. In den meisten Fällen werden die physikalischen
Eigenschaften des Brennstoffs und der Umgebung in Betracht gezogen, wenn die physikalischen
Eigenschaften der Zumessvorrichtung 44 bestimmt werden.
Es wird auf die 3 und 4
Bezug genommen. Bei der vorliegenden Erfindung erzeugen der Abstand der Strömungsbehinderungsplatten
50 in dem Kanal 54, die Position der Öffnungen 56 in
den Platten 50 und die Fehlausrichtung zwischen benachbarten Öffnungen
56 einen Seite-zu-Seite-Strömungsweg 55 durch die Zumessvorrichtung
44. Der Seite-zu-Seite-Strömungsweg 55 erzeugt Wirbel
53 in dem Fluid in den Ecken 51, wie man in 4
sehen kann, was hilft, das Einnisten und/oder das Ansammeln von Fremdschmutz in
der Zumessvorrichtung 44 zu verhindern. Der relativ enge Abstand zwischen
Platten 50 zwingt die Strömung, sich in einer schrubbenden Weise zu krümmen,
wenn sich die Strömung radial von Öffnung 56 zu Öffnung 56 bewegt,
und erzeugt Wirbel 53 in allen Kammerecken 51. Ein zu großer Abstand
zwischen den Platten 50 wird die internen Geschwindigkeiten in dem Seite-zu-Seite-Strömungsweg
55 zwischen benachbarten Öffnungen 56 verringern. Das schwächt
die Ausbildung der Wirbel, die erforderlich sind, um das Ansammeln von Fremdschmutz
zu verhindern. Ein zu geringer Zwischenraum zwischen Platten 50 wird eine
unerwünschte Zunahme bei der Fluidimpedanz erzeugen und in einem gewissen Maße die
Effektivität des Seite-zu-Seite-Strömungswegs zum Hindurchleiten von Fremdschmutz
verringern. Der exakte Zwischenraum für die Strömungsbehinderungsplatten
50, der zum Ausbilden des vorangehend beschriebenen Seite-zu-Seite-Strömungswegs
55 und der Wirbel 53 erforderlich ist, wird abhängig von den Betriebszuständen
der Anwendung (d. h. der Temperatur, der Druckdifferenz darüber, das verwendete
Fluid, die Viskosität des Fluids etc.) variieren und kann empirisch bestimmt werden.
Die Druckdifferenz (Paug – Pstat = &Dgr;P),
welche den Brennstoff durch die Brennstoffableit-Zumessvorrichtung 44 treibt,
verschwindet, wenn der Brennstoff abgegeben wird. Gleichzeitig absorbiert der in
den Sprühringen 36 verbleibende Brennstoff mehr thermische Energie von
der Kerngasströmung, welche an den Sprühringen 36 vorbei strömt. Wenn ausreichende
thermische Energie übertragen wird, beginnt der Brennstoff zu verdampfen und erhöht
so den Druck in den Sprühringen 36, was weiter den Brennstoff durch die
Zumessvorrichtung 44 und die Ableitleitung 46 treibt. Schließlich
gleicht sich der Druck in den Sprühringen 36 und dem Schubverstärker
24 aus, wo die Ableitleitung 46 den Brennstoff in die Kerngasströmung
abgibt.
Aus der vorangegangenen Beschreibung erkennt man, dass die Erfindung
eine Brennstoffableit-Zumessvorrichtung bereitstellt, welche Brennstoffströmung
korrekt zumisst, die Fremdteilchen akzeptieren kann, ohne zu verstopfen, und die
für den Fall, dass ein Teilchen aufgenommen wurde, selbstreinigend ist.
Obwohl die Erfindung mit Bezugnahme auf die detaillierte Ausführungsformen
davon gezeigt und beschrieben wurde, wird der Fachmann erkennen, dass verschiedene
Änderungen in deren Form und Detail vorgenommen werden können, ohne von dem Umfang
der Erfindung, wie sie durch die Ansprüche definiert ist, abzugehen. Beispielsweise
zeigen die 3 und 4
eine Strömungszumessvorrichtung 44 mit sieben Strömungsbehinderungsplatten
50. Bei alternativen Ausführungsformen kann die Anzahl von Behinderungsplatten
50 variieren.