Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Voraussagen einer
Druckdichte unter einer gewünschten Druckbedingung und ein Verfahren zum Voraussagen
einer Druckbedingung, bei der eine gewünschte Druckdichte erzielt wird und betrifft
gleichfalls hierzu bestimmte Vorrichtungen.
Hintergrund der Erfindung
Im Stand der Technik ist eine Schablonendruckvorrichtung gut bekannt,
bei der eine perforierte Schablone um eine Umfangsfläche einer zylindrischen Drucktrommel
gelegt wird, der eine Druckfarbe zugeführt wird, und bei der die Farbe von der Drucktrommel
auf einen Druckbogen über die perforierte Schablone dadurch übertragen wird, dass
der Druckbogen an die Drucktrommel gedrückt wird, während die Trommel gedreht wird.
In der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 62-127276 ist es
für den obigen Schablonendruck vorgeschlagen worden, die Druckdichte eines auf einen
Druckbogen zu druckenden Bildes variabel dadurch festzulegen, dass variabel die
Andruckkraft festgelegt wird, die am Druckbogen gegen die Drucktrommel liegt, und
zwar nach Maßgabe der Druckdichteinformation, die von einer Einrichtung zum Festlegen
der Druckdichteinformation, beispielsweise einer Druckdichtetaste gegeben wird,
die am Bedienungsfeld vorgesehen ist.
Da sich die Druckdichte beim Schablonendruck mit der Druckgeschwindigkeit
ändert, ist in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 06-155880 bereits ein
Verfahren zum Ausführen eines Schablonendrucks mit einer gewünschten Dichte unabhängig
von einer Änderung in der Druckgeschwindigkeit vorgeschlagen worden. Bei diesem
Verfahren wird die Andruckkraft, die am Druckbogen gegen die Drucktrommel liegt,
nach Maßgabe einer Druckgeschwindigkeitsinformation variabel festgelegt, die von
einer Einrichtung zum Festlegen der Druckgeschwindigkeitsinformation, beispielsweise
einer Druckgeschwindigkeitsfestlegungstaste kommt, die am Bedienungsfeld vorgesehen
ist.
Bei der jüngsten Vielfältigkeit in der Qualität des Druckpapiers und
der Originale ist ein Bedarf an einer Schablonendruckvorrichtung entstanden, die
die Druckdichte breiter und feiner steuern kann. Insbesondere dann, wenn der Schablonendruck
unter Verwendung einer Fotografie als Original ausgeführt wird, ist eine Reproduktion
mit einem breiten Abstufungsbereich erwünscht. Die Druckdichte muss daher angemessen
nach Maßgabe der Qualität des Druckpapiers festgelegt werden, um den gewünschten
Abstufungsbereich zu erzielen. Um weiterhin eine gewünschte Farbschattierung beim
Mehrfarbendruck zu reproduzieren, sollte die Dichte jeder der zu mischenden Farben
genau gesteuert werden. Bei einem überlagernden Drucken auf einen Bogen in derselben
Farbe, würde darüber hinaus das gedruckte Produkt im Aussehen unsauber, wenn die
Druckdichte des zweiten Drucks von der des ersten Drucks verschieden ist. Die Druckdichten
des ersten und des zweiten Drucks müssen daher genau übereinstimmen.
Bei den herkömmlichen oben beschriebenen Druckern ist jedoch selbst
dann, wenn dieselbe Druckdichte durch die Druckdichtefestlegungstaste des Druckers
festgelegt ist, die tatsächliche Druckdichte in Abhängigkeit vom Druckpapier verschieden,
da die Druckdichte stark durch die Qualität des Druckpapiers beeinflusst wird. Das
Maß an Andruckkraft, das eine Änderung in der Druckgeschwindigkeit kompensiert,
um dieselbe Druckdichte zu erhalten, muss darüber hinaus durch Versuche bestimmt
werden. Um dieselbe Druckdichte beim tatsächlichen Drucken mit einer hohen Geschwindigkeit
wie beim Probedruck zu erzielen, der mit einer niedrigeren Druckgeschwindigkeit
ausgeführt wird, musste der Probedruck wiederholt ausgeführt werden und waren viele
Versuche notwendig. Es versteht sich, dass es weiterhin schwierig war, die Druckdichten
bei verschiedenen Kombinationen von Druckgeschwindigkeit und Andruckkraft genau
vorherzusagen.
Kurze Zusammenfassung der Erfindung
In Hinblick auf die obigen Probleme ist es das Ziel der vorliegenden
Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Voraussagen der Druckdichte beim
Schablonendruck zu schaffen, die in der Lage sind, nicht nur fein und breit die
Druckdichte unter verschiedenen Druckbedingungen zu variieren, sondern auch genau
die Druckdichte bei einer gewünschten Druckgeschwindigkeit und einer gewünschten
Andruckkraft vorherzusagen oder eine Druckbedingung anzuzeigen, die eine gewünschte
Druckdichte liefert, indem lediglich mehrmals ein Probedruck unter Verwendung von
zu bedruckenden Druckbögen ausgeführt wird.
Als Folge von intensiven Untersuchungen der vorliegenden Erfinder
in Hinblick auf das obige Ziel wurde gefunden, dass die Menge an Farbe, die auf
das Papier übertragen wird, das heißt die Druckdichte von einem Wert F/f abhängt
(wobei F die Andruckkraft ist, mit der ein Druckbogen an die Drucktrommel gedrückt
wird und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist) und dass insbesondere die Menge
annähern proportional zum Wert √(F/f) ist. Das heißt, dass selbst dann, wenn
die Drehgeschwindigkeit der Trommel variiert wird, dieselbe Druckdichte
dadurch erhalten werden kann, dass der Schablonendruck unter Verwendung einer Andruckkraft
ausgeführt wird, die zu demselben Wert F/f führt. Der vorliegende Erfinder hat somit
herausgefunden, dass die Funktion der Vorhersage einer Druckdichte dadurch erhalten
werden kann, dass Druckdichten unter Bedingungen verschiedener F/f-Werte als Probewerte
gemessen werden, dass anschließend die dadurch erhaltenen Daten bezüglich der Druckdichte
statistisch verarbeitet werden und dass es somit möglich ist, eine Druckdichte unter
einer gewünschten Druckbedingung ohne zu viele Probedrucke vorauszusagen.
Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung wird dementsprechend
bei einem Schablonendruck, bei dem eine perforierte Schablone um eine Umfangsfläche
einer Drucktrommel gelegt wird, der eine Druckfarbe zugeführt wird, und die Druckfarbe
von der Drucktrommel auf einen Druckbogen über die perforierte Schablone dadurch
übertragen, dass der Druckbogen und die Drucktrommel gegeneinander gedrückt werden,
während die Trommel gedreht wird, ein Verfahren zum Voraussagen einer Druckdichte
geschaffen, das
a) einen ersten Schritt, in dem die Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken
an entsprechenden bedruckten Bereichen gemessen werden, welche Drucke unter verschiedenen
Bedingungen F/f erhalten wurde, wobei F die Andruckkraft ist, mit der der Druckbogen
gegen die Trommel gedrückt wird, und f die Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel
ist,
b) einen zweiten Schritt, in dem statistisch die im ersten Schritt gemessenen
Druckdichten verarbeitet werden, um eine Funktion der Druckdichte und des F/f-Werts
zu erhalten, und
c) einen dritten Schritt umfasst, in dem eine Druckdichte bei einer gewünschten
Andruckkraft und einer gewünschten Druckgeschwindigkeit auf der Grundlage der im
zweiten Schritt erhaltenen Funktion berechnet wird.
Gemäß eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung wird bei
einem Schablonendruck, bei dem eine perforierte Schablone um eine Umfangsfläche
einer Drucktrommel gelegt wird, der eine Druckfarbe zugeführt wird, und die Farbe
von der Drucktrommel auf einen Druckbogen über die perforierte Schablone dadurch
übertragen wird, dass der Druckbogen und die Drucktrommel gegeneinander gedrückt
werden, während die Trommel gedreht wird, ein Verfahren zum Berechnen einer Druckbedingung
geschaffen, das
a) einen ersten Schritt, in dem die Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken
an entsprechenden bedruckten Bereichen gemessen werden, welche Drucke unter verschiedenen
Bedingungen F/f erhalten wurden, wobei F die Andruckkraft ist, mit der der Druckbogen
an die Trommel gedrückt wird, und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist,
b) einen zweiten Schritt, in dem statistisch die im ersten Schritt gemessenen
Druckdichten verarbeitet werden, um eine Funktion der Druckdichte und des F/f-Werts
zu erhalten, und
c) einen dritten Schritt umfasst, in dem eine Kombination aus einer Andruckkraft
und einer Drehgeschwindigkeit bei der gewünschten Druckdichte auf der Grundlage
der im zweiten Schritt erhaltenen Funktion berechnet wird.
Gemäß noch eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung wird
eine Vorrichtung zum Voraussagen einer Druckdichte zur Verwendung bei Schablonendruck
geschaffen, bei dem eine perforierte Schablone um eine Umfangsfläche einer Drucktrommel
gelegt wird, der eine Druckfarbe zugeführt wird, und die Farbe von der Drucktrommel
auf einen Druckbogen über die perforierte Schablone dadurch übertragen wird, dass
der Druckbogen und die Drucktrommel gegeneinander gedrückt werden, während die Trommel
gedreht wird, welche
a) eine erste Einrichtung zum Messen der Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken
an entsprechenden bedruckten Bereichen, welche Drucke unter verschiedenen Bedingungen
F/f erhalten wurden, wobei F die Andruckkraft ist, mit der der Druckbogen gegen
die Trommel gedrückt wird, und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist,
b) eine zweite Einrichtung zum statistischen Verarbeiten der in der ersten Einrichtung
gemessenen Druckdichten, um eine Funktion der Druckdichte und des F/f-Werts zu erhalten,
und
c) eine dritte Einrichtung zum Berechnen einer Druckdichte bei einer gewünschten
Andruckkraft und einer gewünschten Drehgeschwindigkeit auf der Grundlage der in
der zweiten Einrichtung erhaltenen Funktion umfasst.
Gemäß noch eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung wird
eine Vorrichtung zum Berechnen einer Druckbedingung zur Verwendung beim Schablonendruck
geschaffen, bei dem eine perforierte Schablone um eine Umfangsfläche einer Drucktrommel
gelegt wird, der eine Druckfarbe zugeführt wird und die Druckfarbe von der Drucktrommel
auf einen Druckbogen über die perforierte Schablone dadurch übertragen wird, dass
der Druckbogen und die Drucktrommel gegeneinander gedrückt werden, während die Trommel
gedreht wird, welche
a) eine erste Einrichtung zum Messen der Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken
an entsprechenden bedruckten Bereichen, welche Drucke unter verschiedenen Bedingungen
F/f erhalten wurden, wobei F die Andruckkraft ist, mit der der
Druckbogen gegen die Trommel gedrückt wird, und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel
ist,
b) eine zweite Einrichtung zum statistischen Verarbeiten der in der ersten Einrichtung
gemessenen Druckdichten, um eine Funktion der Druckdichte und des F/f-Werts zu erhalten,
und
c) eine dritte Einrichtung zum Berechnen einer Kombination aus einer Andruckkraft
und einer Drehgeschwindigkeit bei der gewünschten Druckdichte auf der Grundlage
der in der zweiten Einrichtung erhaltenen Funktion umfasst.
Gemäß eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung wird ein
Computerprogrammspeicherträger geschaffen, der ein Programm zum Voraussagen einer
Druckdichte zur Verwendung bei Schablonendruck enthält, bei dem eine perforierte
Schablone um eine Umfangsfläche einer Drucktrommel gelegt wird, der eine Druckfarbe
zugeführt wird, und die Druckfarbe von der Drucktrommel auf einen Druckbogen über
die perforierte Schablone dadurch übertragen wird, dass der Druckbogen und die Drucktrommel
gegeneinander gedrückt werden, während die Trommel gedreht wird, welches Programm
die folgenden Schritte umfasst
a) Messen der Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken an entsprechenden bedruckten
Bereichen, welche Drucke unter verschiedenen Bedingungen F/f erhalten wurden, wobei
F die Andruckkraft ist, mit der der Druckbogen an die Trommel gedrückt wird, und
f die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist,
b) statistisches Verarbeiten der im Schritt a) gemessenen Druckdichten, um eine
Funktion der Druckdichte und des F/f-Werts zu erhalten, und
c) Berechnen einer Druckdichte bei einer gewünschten Andruckkraft und einer
gewünschten Drehgeschwindigkeit auf der Grundlage der im Schritt b) erhaltenen Funktion.
Gemäß noch eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung wird
ein Computerprogrammspeicherträger geschaffen, der ein Programm zum Berechnen einer
Druckbedingung zur Verwendung beim Schablonendruck enthält, bei dem eine perforierte
Schablone um eine Umfangsfläche einer Drucktrommel gelegt wird, der eine Druckfarbe
zugeführt wird, und die Druckfarbe von der Drucktrommel auf einen Druckbogen über
die perforierte Schablone dadurch übertragen wird, dass der Druckbogen und die Drucktrommel
gegeneinander gedrückt werden, während die Trommel gedreht wird, welches Programm
die Schritte umfasst
a) Messen der Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken an entsprechenden bedruckten
Bereichen, welche Drucke unter verschiedenen Bedingungen F/f erhalten wurden, wobei
F die Andruckkraft ist, mit der der Druckbogen an die Trommel gedrückt wird, und
f die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist,
b) statistisches Verarbeiten der im Schritt a) gemessenen Druckdichten, um eine
Funktion der Druckdichte und des F/f-Werts zu erhalten, und
c) Berechnen einer Kombination einer Andruckkraft und einer Drehgeschwindigkeit
bei einer gewünschten Druckdichte auf der Grundlage der im Schritt b) erhaltenen
Funktion.
Bei der vorliegenden Erfindung ist die Drehgeschwindigkeit f (Umdrehungen
pro Minute) der Drucktrommel im Allgemeinen zu der Häufigkeit pro Minute des wiederholten
Andrückens an einem beliebigen festen Punkt der druckbaren äußeren Umfangsfläche
der Drucktrommel äquivalent. Bei einem üblichen Drucker, bei dem ein einzelner Druckbogen
pro Umdrehung der Trommel zugeführt wird, ist somit die Drehgeschwindigkeit f (Umdrehungen
pro Minute) der Anzahl der in einer Minute gefertigten Kopien äquivalent. Wenn jedoch
mehrere Druckbögen pro Umdrehung der Trommel zugeführt werden oder wenn nur ein
einzelner Druckbogen zugeführt wird, während sich die Trommel mehr als einmal dreht,
stimmt die Drehgeschwindigkeit der Trommel nicht notwendiger Weise mit der Druckgeschwindigkeit,
nämlich der Anzahl der gefertigten Kopien pro Minute überein. Wenn weiterhin die
Drehung der Trommel nicht konstant ist (beispielsweise dann, wenn die Trommel bei
einer Umdrehung beschleunigt, verzögert oder anhält), wird die Drehgeschwindigkeit
f (Umdrehungen pro Minute) der Trommel in der Bedeutung der vorliegenden Erfindung
von der Oberflächengeschwindigkeit der Trommel an einem festen Punkt abgeleitet,
die in eine Drehgeschwindigkeit f (Umdrehungen pro Minute) umgewandelt werden kann.
Bei der vorliegenden Erfindung kann irgendein Verfahren zum Zusammendrücken
eines Papiers und der Trommel des Schablonendruckers ohne irgendeine Beschränkung
verwandt werden. Das Papier kann beispielsweise mit einem Verfahren, bei dem das
Papier von seiner Rückseite gegen die äußere Umfangsfläche der Trommel unter Verwendung
einer Andruckrolle angedrückt wird, oder ein Verfahren verwandt werden, bei dem
die äußere Umfangsfläche der Trommel gegen die Oberfläche des Papiers unter Verwendung
der Festigkeit der Trommel selbst gedrückt wird. Es kann auch ein Verfahren verwandt
werden, das in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 07-132671 beschrieben
wird und bei dem die Trommel selbst aus einem flexiblen Element besteht, während
eine Andruckrolle, die im Inneren der Trommel angeordnet ist, nach außen geschoben
wird, um die Trommel radial auszudehnen, wodurch die äußere Umfangsfläche der Trommel
gegen das Papier gedrückt wird. Die Andruckkraft kann mit irgendeiner bekannten
Einrichtung, beispielsweise einer Feder, einem Solenoid, einem Luftzylinder als
hydraulischer Druck oder ähnliches erzeugt werden.
Je höher der Druck ist, der am Papier gegen die Trommel liegt, um
so größer wird gemäß der vorliegenden Erfindung der Wert von F/f sein und je höher
die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist, um so kleiner ist der Wert von F/f. Das
heißt, dass F/f mit einer Zunahme in der Kraft, mit der die Druckfarbe aus der Trommel
gedrückt wird, zunimmt, und mit einer Abnahme der Zeit abnimmt, während der die
Druckfarbe aus der Trommel gedrückt wird. F/f kann somit als ein Index genommen
werden, der die Leichtigkeit der Übertragung der Druckfarbe von der Trommel auf
den Druckbogen wiedergibt. Es wurde tatsächlich gefunden, dass dann, wenn Drucke,
die unter Druckbedingungen verschiedener F/f-Werte unter Verwendung der gleichen
Druckschablone erhalten wurden, unter einem Mikroskop an entsprechenden bedruckten
Bereichen betrachtet wurden, der Flächenbereich jedes Druckflecken größer wird,
wenn der Druck unter der Bedingung eines größeren F/f-Werts ausgeführt wird. Daraus
ergibt sich, dass mit zunehmendem Wert von F/f der Anteil des Flächenbereiches eines
Druckflecken am Oberflächenbereich des bedruckten Bereiches des Druckbogens zunimmt
und dadurch die Druckdichte zunimmt. Es hat sich somit herausgestellt, dass eine
gegenseitige Beziehung zwischen der Druckdichte und dem Wert von F/f geklärt werden
kann, indem statistisch die Beziehung dazwischen verarbeitet wird.
Als Folge intensiver Untersuchungen durch den vorliegenden Erfinder
der Beziehung zwischen der Druckdichte und der Druckbedingung, das heißt dem Wert
von F/f wurde gefunden, dass die Beziehung zwischen der Druckdichte (OD) und der
Druckbedingung (F/f) sich gut durch die folgende Gleichung ausdrücken lässt:
OD = V·√(F/f) + W
In der obigen Gleichung sind V und W jeweils Konstanten, die vom Zustand
der Perforationen der Schablone, der Qualität eines Druckbogens und der Viskosität
und dem Farbgebungsmaterial der Druckfarbe abhängen. Sie können aus der Beziehung
zwischen F/f und OD, die im Probedruck erhalten werden, durch ein statistisches
Verfahren, wie beispielsweise das Verfahren der kleinsten Quadrate bestimmt werden.
Unter Verwendung der obigen Gleichung kann daher eine Druckdichte
(OD) eines gegebenen Bereichs eines Drucks auf der Grundlage einer Kombination einer
Andruckkraft F und einer Drehgeschwindigkeit f der Trommel vorausgesagt werden.
Wenn eine Solldruckdichte festgelegt ist, kann die Druckbedingung
√(F/f), die notwendig ist, um die Solldruckdichte zu erhalten, durch die Verwendung
der folgenden Gleichung vorausgesagt werden:
√(F/f) = (OD – W)/V
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden mehr im Einzelnen anhand
der zugehörigen Zeichnungen beschrieben, in denen:
1 eine seitliche Querschnittsansicht
zeigt, die schematisch den inneren Aufbau eines Ausführungsbeispiels einer Schablonendruckvorrichtung
gemäß der Erfindung darstellt,
2 eine Seitenansicht einer Antriebseinheit
zeigt, die für die Andruckrolle verwandt wird, die in 1
dargestellt ist,
3 in einem Blockschaltbild ein Ausführungsbeispiel
einer Steuereinheit einer Schablonendruckvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt,
4 in einem Flussdiagramm den Steuerarbeitsablauf
bei dem Verfahren und der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt,
5 in einem Flussdiagramm den Steuerarbeitsablauf
beim Probedruck gemäß 4 zeigt,
6 in einem Flussdiagramm den Steuerarbeitsablauf
bei der Betriebsart der Dichtevoraussage gemäß 4 zeigt
und
7 in einem Flussdiagramm den Steuerarbeitsablauf
bei der Betriebsart der Berechnung der Bedingung gemäß 4
zeigt.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele im Einzelnen
1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Schablonendruckvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, das mit einer Schablonenherstellungsfunktion
ausgerüstet ist. Diese Schablonendruckvorrichtung umfasst eine Originalleseeinheit
11, einen Schablonenherstellungseinheit 13 und eine Druckeinheit
15.
Die Originalleseeinheit 11 besteht im Wesentlichen aus einem
Bildabtaster und umfasst einen Bildzeilensensor 17 zum Lesen eines Originalbildes
eines Originalbogens, der in eine sekundäre Abtastrichtung befördert wird, und eine
Originalbogenförderrolle 19. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird
die Originalleseeinheit 11 dazu benutzt, das Bild des
Originals zu lesen und kann diese Einheit als eine Einrichtung zum Messen der Druckdichte
von Drucken verwandt werden, die durch die Druckeinrichtung selbst gedruckt werden.
Es kann alternativ auch ein Reflexionsdichtemesser oder ähnliches separat als Einrichtung
zum Messen der Druckdichte der Drucke vorgesehen sein, so dass die Messwerte durch
Tastenbetätigung eingegeben oder automatisch gespeichert werden.
Die Schablonenherstellungseinheit 13 umfasst eine Schablonenrolleneinheit
21, einen Thermodruckkopf 23, der aus einer Vielzahl von punktartigen
wärmeerzeugenden Elementen besteht, die in einer seitlichen Reihe angeordnet sind,
Schablonenförderrollen 25 und 27, Schablonenführungsrollen
29, 31 und 33 und einem Schablonenschneider
35. Die punktartigen wärmeerzeugenden Elemente im Thermodruckkopf
23 werden wahlweise und unabhängig so aktiviert, dass gewünschte thermische
Perforationen in einer Punktmatrix auf der Schablonenbahn M ausgeführt werden können,
der wärmeempfindlich ist, um eine Schablone herzustellen, wobei der Schablonenschneider
35 die Schablonenbahn M abschneidet, nachdem sie perforiert worden ist.
Die Druckeinheit 15 umfasst eine zylindrische Drucktrommel
37 aus einer perforierten Metallplatte, einer Gitterkonstruktion oder einer
in anderer Weise druckfarbendurchlässigen porösen Konstruktion, eine Druckfarbenzuführungseinheit
39, die im Wesentlichen aus einer Quetschrolle 38 und einer Abstreichrolle
40 besteht, die im Inneren der Drucktrommel 37 angeordnet sind,
und aus einer Andruckrolle 41. Um die äußere Umfangsfläche der Drucktrommel
37 kann eine Schablonenbahn M gelegt werden, die bearbeitet und zu einer
Masterschablone zugeschnitten wird.
Auf einer Seite der Druckeinheit 15 ist eine Papierzuführungseinheit
43 vorgesehen und auf der anderen Seite der Druckeinheit 15 ist
eine Papierausgabeeinheit 45 vorgesehen.
Die Papierzuführungseinheit 43 umfasst einen Papierzuführungstisch
47, auf dem ein Stapel Druckpapier P liegt, Abnahmerollen 49 zum
Abnehmen des Druckpapiers P auf dem Papierzuführungstisch 47 und zwar Bogen
für Bogen und Zeitsteuerrollen 51 zum Abgeben des Druckpapiers P in den
Spalt zwischen der Drucktrommel 37 und der Andruckrolle 41.
Die Papierausgabeeinheit 45 umfasst eine Ablöseklaue
53 zum Abnehmen des Druckpapiers von der Drucktrommel 37, ein
Papierausgabeförderband 55 und einen Papierausgabetisch 57 zum
Stapeln des bedruckten Druckpapiers. Wie es in 1 dargestellt
ist, kann weiterhin ein Sensor 1331 für die Druckdichte als eine Einrichtung
zum Messen der Druckdichte der Drucke vorgesehen sein, die durch die Druckeinrichtung
selbst gedruckt werden.
Auf einer Seite der Druckeinheit 15 ist eine Schablonenausgabeeinheit
63 vorgesehen, die Schablonenausgaberollen 61 zum Ablösen der
benutzten Schablone M von der Drucktrommel 37 und zum Abgeben dieser Schablone
in einen Kasten 59 für ausgegebene Schablonen umfasst.
Bei dieser Schablonendruckvorrichtung wird Druckfarbe der gewünschten
Farbe durch die Farbzuführungseinheit 39 zur Innenfläche der Drucktrommel
37 geliefert, während die Drucktrommel 37 entgegen dem Uhrzeigersinn
in der Zeichnung um ihre mittlere Axiallinie durch eine Drehantriebseinrichtung
gedreht wird, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Druckpapier P wird dem
Spalt zwischen der Andruckrolle 41 und der Drucktrommel 37 zugeführt,
nachdem es durch die Papierzuführungszeitsteuerrollen 51 von links nach
rechts synchron mit der Drehung der Drucktrommel 37 in einer geeigneten
zeitlichen Steuerung zugeführt worden ist. Das Druckpapier P wird somit auf die
Drucktrommel 37 durch die Andruckrolle 41 und zwar auf die Schablone
M gedrückt, die auf der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel angeordnet ist, und
der Schablonendruck erfolgt auf dem Druckpapier P unter Verwendung der Druckfarbe
mit der gewünschten Farbgebung.
2 zeigt die Antriebseinheit für die Andruckrolle
41. Die Andruckrolle 41 ist von einem Träger 65 gehalten,
der in axialer Richtung der Drucktrommel 37 so verläuft, dass er um seine
mittlere axiale Linie drehbar ist, und der Träger 65 ist seinerseits fest
an einem Andruckschaft 69 befestigt, der drehbar durch ein festes Element
oder einen Rahmen gehalten ist, das oder der in der Zeichnung nicht dargestellt
ist. Die Andruckrolle 41 kann somit vertikal um den Andruckschaft
69 schwingen und zwischen einer zurückgezogenen Position im Abstand von
der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel 37 und einer Andruckposition
bewegt werden, in der sie die äußere Umfangsfläche der Drucktrommel 37
erfasst. Der Andruckschaft 69 trägt einen Andruckantriebshebel
71, der fest daran angebracht ist und drehbar eine Andruckantriebsplatte
73 hält.
Ein Hakenelement 77 ist schwenkbar an der Andruckantriebsplatte
73 über einen Drehzapfen 75 gehalten und kommt wahlweise mit dem
Andruckantriebshebel 71 in Eingriff, indem es durch eine Solenoid
79 gedreht wird, das an der Andruckantriebsplatte 73 angebracht
ist, um wahlweise den Andruckantriebshebel 71 mit der Andruckantriebsplatte
73 in Eingriff zu bringen.
Ein Ende eines ersten Verbindungselements 83 ist schwenkbar
mit einem Ende der Andruckantriebsplatte 73 über einen Drehzapfen
81 verbunden. Das erste Verbindungselement 83 ist mit zwei Schlitzen
85 versehen, die in dieselbe Richtung verlaufen, und in diesen Schlitzen
85 sind Stifte 89 eines zweiten Verbindungselementes
87 aufgenommen. Das erste Verbindungselement 81 und das zweite
Verbindungselement 87 sind somit so miteinander verbunden, dass sie relativ
zueinander in Längsrichtung oder vertikal in 2 in dem
Bereich bewegbar sind, der durch die Schlitze 85 zugelassen wird.
Das untere Ende des ersten Verbindungselements 83 ist mit
einem gebogenen Flanschteil 91 versehen, durch das eine Stellschraube
93 führt, um für eine Einstellbarkeit in Richtung der hin und her gehenden
Bewegung des ersten Verbindungselements 83 zu sorgen. Die Stellschraube
93 kämmt mit einem Mutterelement 99, das mit äußeren Zähnen
97 nach Art eines Stirnrads versehen ist und durch die Unterfläche des
gebogenen Flanschteils 91 mittels eines Kragens 95 gegen eine
Schubkraft gehalten ist, wobei das obere Ende der Stellschraube 93 mit
einem Ende einer Zugschraubenfeder 101 verbunden ist.
Die Stellschraube 93 ist somit an einer Drehung gehindert,
indem sie durch ein Ende der Zugschraubenfeder 101 erfasst ist und wird
axial bezüglich des ersten Verbindungselementes 83 durch die Drehung des
Mutterelementes 99 versetzt.
Die Zugschraubenfeder 101 ist an ihrem anderen Ende durch
einen der Stifte 89 erfasst, so dass das erste Verbindungselement
83 relativ zum zweiten Verbindungselement 87 nach oben gedrückt
wird oder mit anderen Worten die Andruckantriebsplatte 73 in
2 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Andruckschaft
69 gedrückt wird, um die Andruckrolle 41 gegen die äußere Umfangsfläche
der Drucktrommel 37 zu drücken.
Das zweite Verbindungselement 87 ist schwenkbar mit einem
freien Endabschnitt eines Wälzhebels 105 durch einen Drehzapfen
103 verbunden. Der Wälzhebel 105 ist drehbar an dem in der Zeichnung
nicht dargestellten Rahmen durch einen Halteschaft 107 gehalten. Der Wälzhebel
105 hält drehbar eine Stößelrolle 109 in frei drehbarer Weise.
Die Stößelrolle 109 steht mit einer Andruckkurvenscheibe 113 in
Eingriff, die an einer Hauptwelle 111 angebracht ist. Der in der Zeichnung
nicht dargestellte Rahmen hält drehbar die Hauptwelle 111.
Die Andruckkurvenscheibe 113 dreht sich synchron mit der
Drucktrommel 37 und ist mit einem Kurvenscheibenprofil versehen, das die
Andruckrolle 41 in ihre zurückgezogene Position bewegt, um eine Störung
zwischen der Andruckrolle 41 und einer Klemmeinheit zu vermeiden, wenn
sich die Klemmeinheit in einer Position befindet, die der Andruckrolle
41 entspricht. Die Klemmeinheit ist in den Zeichnungen nicht dargestellt,
jedoch an der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel 37 angeordnet, um
ein Ende der Masterschablone einzuklemmen, die um die Trommel gelegt ist, wie es
bei herkömmlichen Schablonendruckmaschinen der Fall ist.
Das gebogene Flanschteil 91 trägt einen Elektromotor
1302 zum Einstellen der Andruckkraft und ein Antriebszahnrad
119 ist fest an der Ausgangswelle 117 des Elektromotors
1302 angebracht. Das Antriebszahnrad 119 kämmt mit den äußeren
Zähnen 97 des Mutterelements 99, um die Drehung der Ausgangswelle
117 des Elektromotors 1302 zur Einstellung der Andruckkraft zu
übertragen.
In dieser Andruckrollenantriebseinheit führt die Drehung der Drucktrommel
37 dazu, dass sich die Andruckkurvenscheibe 113 in 2
im Uhrzeigersinn dreht, wobei diese Drehung ihrerseits eine im Wesentlichen vertikal
hin und her gehende Bewegung des zweiten Verbindungselementes 87 hervorruft,
die auf das erste Verbindungselement 83 über die Zugschraubenfeder
101 übertragen wird. Die hin und her gehende Bewegung des ersten Verbindungselements
83 führt dazu, dass sich die Andruckantriebsplatte 73 im Winkel
um den Andruckschaft 69 hin und her bewegt, und auf Grund der Tatsache,
dass das Hakenelement 77 in einen Eingriff mit dem Andruckantriebshebel
71 durch das Solenoid 79 bewegt ist, wird die hin und her gehende
Bewegung der Andruckantriebsplatte 73 auf den Andruckschaft 69
übertragen. Die hin und her gehenden Winkelbewegung des Andruckschaftes
69 bewirkt somit, dass die Andruckrolle 41 vertikal um den Andruckschaft
69 schwingt, so dass die Andruckrolle 41 zwischen der zurückgezogenen
Position im Abstand von der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel 37 und
der Pressposition bewegt wird, in der die Rolle 41 gegen die äußere Umfangsfläche
der Drucktrommel 37 gedrückt ist.
Die Bewegung der Andruckrolle 41 in die Pressposition wird
durch das zweite angehobene Verbindungselement 87 bewirkt, wobei diese
Bewegung auf das erste Verbindungselement 83 durch Spannen der Zugschraubenfeder
101 und durch die Andruckantriebsplatte 73 übertragen wird, die
in 2 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Andruckschaft
69 der Andruckantriebsplatte 37 gedreht wird. Die Andruckrolle
41 wird somit gegen die äußere Umfangsfläche der Drucktrommel
37 mit dem dazwischen liegenden Druckpapier P gedrückt, wodurch jede weitere
Drehung der Andruckantriebsplatte 73 in 2
entgegen dem Uhrzeigersinn um den Andruckschaft 69 begrenzt wird. Das zweite
Verbindungselement 87 wird weiter angehoben, bis das zweite Verbindungselement
87 sich relativ zum ersten Verbindungselement 81 bewegt und die
Zugschraubenfeder 101 gedehnt wird. Das hat zur Folge, dass die Federkraft
der gedehnten Zugschraubenfeder 101 die Andruckrolle 41 gegen
die äußere Umfangsfläche der Drucktrommel 37 mit dem dazwischen befindlichen
Druckpapier P drückt und die Stärke der Andruckkraft durch diese Federkraft bestimmt
ist.
Zum Einstellen der Andruckkraft wird der Elektromotor 1302
zum Einstellen der Andruckkraft aktiviert und wird das Antriebszahnrad
119 gedreht. Die Drehung des Antriebszahnrads 119 wird auf das
Mutterelement 99 übertragen und die Drehung des Mutterelements
99 führt dazu, dass sich die Stellschraube 93 axial relativ zum
ersten Verbindungselement 83 bewegt, wodurch die Position der Stellschraube
93 relativ zum ersten Verbindungselement 83 verändert wird. Das
hat zur Folge, dass der Punkt der Ineingriffnahme zwischen der Zugschraubenfeder
101 und der Stellschraube 93 sich axial relativ zum ersten Verbindungselement
83 bewegt und dass diese Versetzung zu einer Änderung in der Länge der
Zugschraubenfeder 101 und somit in ihrer vorgegebenen
Federkraft führt. Die Änderung in der vorgegebenen Kraft der Zugschraubenfeder
101 ändert den Druck, das heißt die Andruckkraft, mit der die Andruckrolle
41 gegen die äußere Umfangsfläche der Drucktrommel 37 gedrückt
wird, wie es oben beschrieben wurde. Es versteht sich ohne Weiteres, dass eine Einrichtung
wie beispielsweise ein Solenoid, ein Luftzylinder oder ein hydraulischer Druck gleichfalls
als Einrichtung zum Erzeugen der Andruckkraft verwandt werden kann.
Wie es in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 62-28757 beschrieben
wird, ist die Drucktrommel 37 zur Verwendung bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
an einem bewegbaren Halterahmen in Form einer Einheit zusammen mit einer Druckfarbenflasche,
die die Druckfarbe aufnimmt, einer Druckfarbenabgabepumpe zum Ansaugen der Druckfarbe
von der Druckfarbenflasche und zum Abgeben der Druckfarbe zur Zuführungseinheit
39 und einem Antriebsmotor für die Druckfarbenabgabepumpe gehalten. Die
gesamte Einheit kann austauschbar in den Hauptteil der Schablonendruckvorrichtung
geladen sein.
3 zeigt die Steuereinheit, die insgesamt
die Arbeitsvorgänge der Schablonendruckvorrichtung einschließlich der Betriebssteuerung
des Elektromotors 1302 zum Einstellen der Andruckkraft steuert, wobei nur
Teile der Schablonendruckvorrichtung, die sich auf die vorliegende Erfindung beziehen,
dargestellt sind, um die Beschreibung zu vereinfachen.
Die Steuereinheit von 3 umfasst eine
Zentraleinheit CPU 1201, die aus einem Mikroprozessor oder ähnlichem besteht,
einen Festspeicher ROM 2102, der die Programme zum Steuern der Arbeit der
verschiedenen Einheiten der Schablonendruckvorrichtung speichert und einen Speicher
mit direktem Zugriff RAM 1203, der in der erforderlichen Weise die Ergebnisse
der arithmetischen Operationen, die vom Mikroprozessor ausgeführt werden, und die
verschiedenen Eingabeinformationen speichert.
Die Schablonendruckvorrichtung umfasst ein Bedienungsfeld
1100, das mit zehn Tasten 1101 zum Festlegen der gewünschten Anzahl
von Kopien, einer Druckgeschwindigkeitstaste 1102, einer Druckdichtetaste
1103, einer Taste 1104 zum Festlegen der Betriebsart der Voraussage,
einer Druckstarttaste 1105 und einer Anzeige 1106 versehen ist,
wobei die CPU 1201 beispielsweise eine Information über die gewünschte
Anzahl von Kopien, die an den zehn Tasten 1101 festgelegt ist, eine Information
über die Druckgeschwindigkeit, die an der Druckgeschwindigkeitstaste 1102
festgelegt ist, das heißt eine Information über die Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel,
eine Information über die relative Druckdichte, die an der Druckdichtetaste
1103 festgelegt ist, das heißt eine Information über den Wert √(F/f),
eine Information über den Start des Voraussagebetriebs, der durch die Taste
1104 für die Betriebsart der Voraussage festgelegt ist, und eine Information
empfängt, die den Beginn des Druckvorgangs befiehlt, der durch die Druckstarttaste
1105 bestimmt wird. Auf der Grundlage der eingegebenen Information über
die Druckgeschwindigkeit steuert die CPU 1201 den Antriebsmotor
1312 für die Drucktrommel über die Motorantriebsschaltung 1311
zum Antrieb der Drucktrommel und empfängt die CPU 1201 eine Information
über die aktuelle Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel, die vom Drehgeschwindigkeitssensor
1321, beispielsweise einem Drehkodierer rückgekoppelt wird.
Die CPU 1201 empfängt die Information über die Druckdichte
der Drucke, die durch die Druckvorrichtung selbst gedruckt werden, welche Druckdichte
durch den Druckdichtesensor 1331 gemessen wird, der beispielsweise an der
Originalleseeinheit 11 oder der Papierausgabeeinheit 45 usw. vorgesehen
ist. Die CPU 1201 sammelt eine Gruppe von Informationen, die aus einem
Sollwert für √(F/f), der Druckdichte eines Drucks und der Positionsinformation
über die Position, an der die Druckdichte auf den Drucken gemessen wurde, besteht,
bildet eine Gleichung, die √(F/f) zur Druckdichte in Beziehung setzt, und
zwar über ein statistisches Verarbeitungsverfahren auf der Grundlage der Vielzahl
von Informationen und sagt eine Druckdichte bei einem Wert von √(F/f) der
von einem Benutzer gewünscht ist, oder eine Druckbedingung bei der Druckdichte voraus,
die vom Benutzer gewünscht ist. Die CPU 1201 bestimmt auch die Andruckkraft
beim Druck auf der Grundlage des Sollwerts √(F/f) und der festgelegten Drehgeschwindigkeit
der Drucktrommel entweder durch Berechnung oder unter Bezug auf eine Tabelle, in
der vorher berechnete Ergebnisse gespeichert sind. Die CPU 1201 bestimmt
auch das Maß an Arbeit des Motors 1302 zum Einstellen einer Sollandruckkraft
und gib das Maß an Arbeit an die Motorantriebsschaltung 1301 aus. Wenn
weiterhin die Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel während des Druckens erhöht oder
verringert wird, wird der Motor 1302 zum Einstellen der Andruckkraft so
gesteuert, dass die Andruckkraft erhöht oder herabgesetzt wird, um den vorher festgelegten
Wert von √(F/f) im Wesentlichen konstant zu halten.
Eine Steuerflussdiagramm für die Voraussage der Druckdichte und den
Berechnungsvorgang der passenden Druckbedingungen für die Schablonendruckvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung ist in den 4,
5, 6
und 7 dargestellt. Das Programm der Steuerabfolge
kann auf einem anderen Aufzeichnungsträger als dem oben erwähnten ROM
1202 aufgezeichnet sein.
Was den Steuerablauf anbetrifft, so erfolgt zunächst die Schablonenherstellung
(Schritt 100). Danach wird die Information über die Dichten der Drucke
und ihre Druckbedingungen, die vorher gespeichert wurde, vom RAM 1203 gelöscht
und wird der Zähler L, der die Anzahl der gespeicherten Information angibt, so zurückgesetzt,
dass er den Wert 0 anzeigt (Schritt 110). Der Wert L wird dann dahingehend
beurteilt, ob er kleiner als 2 ist oder nicht (Schritt 120), wobei dann,
wenn L kleiner als 2 ist, der Benutzer informiert wird, dass die für die Voraussage
notwendige Information fehlt (Schritt 130). Dann entscheidet der Benutzer,
ob er Informationsteile sammelt, die zur Voraussage ausreichen,
um den Voraussagebetrieb fortzusetzen, oder den Voraussagebetrieb beendet (Schritt
140).
Dann wird eine gewünschte Druckdichte durch die Druckdichtetaste
1103 festgelegt (Schritt 150). Die Druckdichte kann durch eine
direkte Eingabe eines Werts √(F/f) durch die zehn Tasten 1101 festgelegt
oder durch Tasten oder eine Volumenwählscheibe aus mehreren Dicht- bis Blassstufen
gewählt werden, so dass der Benutzer diesen Wert leicht festlegen kann.
Im Folgenden wird als eine Beispiel für den Fall, in dem keine direkte
Eingabe des Werts √(F/f) verwandt wird, ein Verfahren der indirekten Festlegung
des Werts √(F/f) durch Eingabe oder Wahl einer Zahl aus einem Bereich 1 bis
20 unter Verwendung von Tasten oder einen Volumenwählscheibe beschrieben. Bei einem
Drucker, der variabel die Andruckkraft in einem Bereich von 10 bis 20 kgf und die
Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel von 30 bis 120 Umdrehungen pro Minute steuern
kann, ist der Wert √(F/f) im Bereich von 0,289 bis 0,816 variabel und steuerbar.
Insbesondere ist die Druckdichte in einem Bereich variabel und steuerbar, dessen
minimale Druckdichte diejenige Druckdichte ist, die bei einer Druckbedingung erhalten
wird, die zu einem Wert 0,289 für √(F/f) führt, und dessen maximale Druckdichte
diejenige Druckdichte ist, die bei einer Druckbedingung erhalten wird, die zu einem
Wert 0,816 für √(F/f) führt. Bei dem obigen Drucker kann die Druckdichte durch
einen Dichteindex n wiedergegeben werden, der ein Wert oder eine ganze Zahl zwischen
1 und 20 ist, die einem Wert √(F/f) nach der folgenden Gleichung genügt:
√(F/f) = {(0,816 – 0,289)/20 – 1)}·(n
– 1) + 0,289,
wobei n ein Wert von 1 oder mehr, aber nicht größer als 20 ist.
Bei diesem Verfahren kann eine Bedingung für das Drucken mit geringster
Dichte dadurch festgelegt werden, dass die Zahl 1 als Druckindex am Bedienungsfeld
1100 eingegeben wird, die dann zu 0,289 als Wert von √(F/f) umgerechnet
wird. Wenn ein dichterer Druck bevorzugt ist, wird eine größere Zahl n eingegeben.
Wenn die maximale Druckdichte benötigt wird, wird der Wert 20 als Dichteindex eingegeben.
Bei diesem speziellen Beispiel entspricht der mögliche Bereich zum
Festlegen der Druckdichte dem gesamten Bereich des steuerbaren Werts von √(F/f),
dieser kann jedoch auch auf einen Bereich begrenzt sein, der am häufigsten benutzt
wird. Weiterhin kann die Zunahme von √(F/f) pro Dichteindex konstant sein
oder teilweise größer oder kleiner sein. Wenn darüber hinaus der Bereich des Werts
von √(F/f), der häufig benutzt wird, in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur,
der benutzungsfreien Zeit oder der Arten der Druckfarben variiert, kann ein Sensor
vorgesehen sein, um Änderungen in diesen Faktoren zu erfassen, so dass die Funktion,
die den Dichteindex in einen Wert √(F/f) oder einen Koeffizienten davon umwandelt,
nach Maßgabe der Veränderungen modifiziert werden kann, um es dem Benutzer zu erleichtern,
die Druckdichte festzulegen.
Wie es oben beschrieben wurde, wird eine Druckdichte dadurch eingegeben,
dass die Druckdichtetaste 1103 am Bedienungsfeld 1100 betätigt
wird. Die dabei eingegebene Druckdichte sei nc (Schritt 150).
Die CPU 1201 wandelt den Dichteindex nc in einen Wert √(F/f)
durch eine Berechnung nach Maßgabe der folgenden Gleichung oder unter Bezug auf
eine Tabelle um, in der vorher berechnete Ergebnisse gespeichert sind. Der Wert
von √(F/f), der nach Maßgabe der Gleichung berechnet wird, sei C (Schritt
160):
C = {(0,816 – 0,289)/(20 – 1)}·(nc
– 1) + 0,289
Wenn der Wert L gleich 1 oder größer ist, sind wenigstens eine Gruppe
von Informationen bezüglich einer Bedingung des Probedrucks und dessen Ergebnis
bereits im RAM 1203 gespeichert. Die CPU 1201 bestätigt, ob ein
Probedruck bereits unter derselben Bedingung durchgeführt wurde, wie sie durch den
Wert √(F/f) gegeben ist, der durch die Umwandlung im Schritt 160
erhalten wurde (Schritt 170). Wenn ein Probedruck bereits unter derselben
Bedingung durchgeführt wurde (Schritt 180), wird das an der Anzeige
1106 angezeigt (Schritt 410) und wird der Benutzer aufgefordert,
eine andere Druckbedingung festzulegen (Schritt 150). Wenn kein Probedruck
unter derselben Bedingung durchgeführt wurde (Schritt 180), liest die CPU
1201 vom ROM 1202 die maximalen und minimalen Werte Fmax
und Fmin der Andruckkraft, die durch den Drucker steuerbar sind, sowie
die maximalen und minimalen Werte fmax und fmin der Drehgeschwindigkeit
der Drucktrommel aus, die durch den Drucker steuerbar sind. Dann werden die Werte
fa und fb durch eine Berechnung nach Maßgabe der folgenden
Gleichung oder unter Bezug auf eine Tabelle bestimmt, in der vorher berechnete Ergebnisse
gespeichert sind.
fa = Fmin/C2fb = Fmax/C2
Wenn als Ergebnis der Berechnung fa nicht größer als fmin
ist, wird fmin als minimaler Wert der steuerbaren Drehgeschwindigkeit
der Drucktrommel festgelegt, und wenn fmin nicht größer als fa
ist, dann wird fa als minimaler Wert festgelegt. Wenn
in ähnlicher Weise fmax nicht größer als fb ist, wird fmax
als maximaler Wert festgelegt und wenn fb nicht größer als fmax
ist, wird fb als maximaler Wert der steuerbaren Drehgeschwindigkeit der
Drucktrommel festgelegt. Dann werden der maximale Wert und der minimale Wert, die
in dieser Weise bestimmt wurden, am Bedienungsfeld 1100 angezeigt (Schritt
190).
Der Benutzer gibt dann eine Information über die Drehgeschwindigkeit
der Drucktrommel ein, indem er einen Wert aus dem Bereich der Drucktrommel, der
am Bedienungsfeld angezeigt wird, unter Verwendung der Druckgeschwindigkeitstaste
1102 auswählt, wobei die CPU 1201 den eingegebenen Wert im RAM
1203 speichert. Die Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel, die in diesem
Schritt festgelegt wurde, sei fc (Schritt 200).
Die Anzahl von Kopien Q, die beim Probedruck erzeugt werden, wird
unter Verwendung der zehn Tasten 1101 am Bedienungsfeld 1100 festgelegt
und die Information über die Anzahl der Kopien, wird im RAM 1203 gespeichert
(Schritt 210). Es wird dann überwacht, ob die Druckstarttaste, die am Bedienungsfeld
1100 vorgesehen ist, betätigt wird oder nicht. Das heißt, dass überwacht
wird, ob das Drucken zu starten ist oder nicht (Schritt 220).
Wenn der Druckvorgang zu starten ist, wird damit begonnen, die Drucktrommel
mit der festgelegten Drehgeschwindigkeit anzutreiben. Wenn die Drehung der Drucktrommel
auf die festgelegte Drehgeschwindigkeit aus dem angehaltenen Zustand oder aus einem
gedrehten Zustand während des Druckens beschleunigt wird, ist ein abrupte Änderung
in der Geschwindigkeit ungünstig und ist eine moderate Änderung in der Druckkgeschwindigkeit
bevorzugt.
Da andererseits die Druckdichte von der Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel
abhängt, sollte die Druckdichte durch die Andruckkraft nachgestellt werden, wenn
die Druckgeschwindigkeit geändert wird. Das vorliegende Ausführungsbeispiel verwendet
in der unten beschriebenen Weise ein Verfahren, bei dem ein Kompensationsbetrag
der Andruckkraft in passender Weise auf eine Änderung in der überwachten Drehgeschwindigkeit
der Drucktrommel ansprechend festgelegt wird. Das Verfahren der Kompensation kann
jedoch auch derart sein, dass es die Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel auf eine
Änderung in der Andruckkraft festlegt, die überwacht wird.
Gemäß 5 sammelt zunächst die CPU
1201 die Information über die Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel vom
Drehgeschwindigkeitssensor 1321, beispielsweise einem Drehkodierer, der
an der Drucktrommel oder am Motor zum Antreiben der Drucktrommel angebracht ist
(Schritt 230).
Die beobachtete Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel sei ft1
und die gewünschte Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel, die im RAM 1203
gespeichert ist, sei fe. Die CPU 1201 vergleicht ft1
mit fe, wobei dann, wenn der Unterschied dazwischen 30 Umdrehung pro
Minute oder mehr beträgt, ein Steuersignal an die Motorantriebsschaltung
1311 zum Beschleunigen oder Verzögern der Drucktrommel um 30 Umdrehungen
pro Minute ausgegeben wird. Wenn der Unterschied weniger als 30 Umdrehungen pro
Minute beträgt, wird ein Steuersignal an die Motorantriebsschaltung 1311
ausgeben, um die Drucktrommel so anzutreiben, dass ft1 zu fe
passt (Schritt 240).
Nachdem die Geschwindigkeit nach Maßgabe des Steuersignals geändert
worden ist, liest die CPU 1201 die Drehgeschwindigkeitsinformation der
Drucktrommel erneut ab (Schritt 250). Die beobachtete Drehgeschwindigkeit
der Drucktrommel sei ft2 und der Wert der Dichteinformation √(F/f),
der im RAM 1203 festgelegt ist, sei E. Dann bestimmt die CPU
1201 eine passende Andruckkraft über eine Berechnung nach Maßgabe der folgenden
Gleichung oder unter Bezug auf eine Tabelle, in der vorher berechnete Ergebnisse
gespeichert sind (Schritt 260).
Ft2 = ft2·E2
Die CPU 1201 gibt dann ein Betriebssignal an die Motorantriebsschaltung
1301 aus, um die Andruckkraft so zu steuern, dass die berechnete passende
Andruckkraft verwirklicht wird. Der Motor 1302 zum Einstellen der Andruckkraft
wird nach Maßgabe dieses Ausgangssignals angetrieben und das Mutterelement
99 wird so gedreht, dass die Andruckkraft auf einen passenden Wert gesetzt
wird, während die Spannung der Zugschraubenfeder 101 optimiert wird (Schritt
270).
Der Wert N des Zählers wird immer dann hochgestellt, wenn ein Druckvorgang
auf ein Blatt eines Druckpapiers ausgeführt wird und der Zählerwert wird neu geschrieben
(Schritt 280). Die Anzahl Q an Kopien, die beim Probedruck zu erzeugen
ist, wird mit dem Zählerwert N verglichen, wobei dann, wenn N kleiner als Q ist,
der Druckvorgang erneut ausgeführt wird, während der Wert √(F/f) gesteuert
wird, bis der Druckvorgang angehalten wird, wenn N gleich einem Wert wird, der äquivalent
zu oder größer als Q ist (Schritt 290).
Nach dem Ende des Probedrucks wird bestätigt, dass eine zufriedenstellende
Dichte auf dem Druck erhalten wurde (Schritt 300). Diese Bestätigung kann
entweder subjektiv oder objektiv, das heißt durch eine optische Beurteilung oder
durch eine Messung der optischen Dichte erfolgen. Wenn Farbaufträge durch zusätzliches
Drucken übereinander angeordnet werden, ist es insbesondere schwierig zu bewerten,
ob das Drucken erfolgreich erfolgte oder nicht, bis alle Farben übereinander angeordnet
sind. In diesem Fall muss die optische Dichte für jede der übereinander
geordneten Farbaufträge gemessen werden, um zu beurteilen, ob der gewünschte Druck
erhalten wurde oder nicht.
Wenn das Druckergebnis zufriedenstellend ist, wird der Druckvorgang
ausgeführt, um die gewünschte Anzahl von Kopien unter der Bedingung, dass der Wert
√(F/f) beibehalten wird, das heißt unter der Bedingung des Probedruckes zu
erhalten.
Wenn das Druckergebnis nicht zufriedenstellend ist, wird andererseits
der Druck, der beim Probedrucken erhalten wurde, an der Originalleseeinheit
11 angeordnet, um eine Information über die Dichte des Drucks und die Position
zu erhalten, wo die Dichte auf dem Druck gemessen wurde (Schritt 310).
Es kann auch ein Druckdichtesensor 1331 am Papierausgabeteil vorgesehen
sein, um automatisch die Information über die Dichte und die Position auf dem Druck
während des Druckvorgangs zu erhalten.
Der Zähler L, der die Anzahl der Dichteinformationen liefert, wird
um 1 anschließend erhöht und diese Information wird gespeichert. Die Information
über die gemessene Dichte des Drucks und die Position, der Wert √(F/f), der
der Druckbedingung entspricht, und der Wert des Zählers, der als Identifizierungsnummer
zum Unterscheiden einer Gruppe von Informationen von anderen vorliegt, werden somit
im RAM 1203 als eine Gruppe von Informationen gespeichert (Schritt
320).
Wenn im Schritt 120 (4) der
Zähler N einen Wert von 2 oder mehr anzeigt, kann der Voraussagebetrieb dadurch
gewählt werden, dass die Taste 1104 zum Festlegen der Betriebsart der Voraussage
betätigt wird, die am Bedienungsfeld 1100 vorgesehen ist (Schritt
400). Wenn der Benutzer den Wert der Druckdichte unter einer Druckbedingung
√(F/f) wissen will, die vorher durch die Druckdichtetaste 1103 und/oder
die Druckgeschwindigkeitstaste 1102 festgelegt wurde, kann die Betriebsart
der Voraussage der Dichte gewählt werden. Wenn im Übrigen der Benutzer den Druckvorgang
mit einem bestimmten Wert der Druckdichte ausführen will, kann die Betriebsart der
Berechnung der Druckbedingung gewählt werden. wenn der Benutzer die Betriebsart
der Voraussage nicht nutzen will, wird die Wahl einfach dadurch beendet, dass eine
Rückkehrtaste betätigt wird.
Wenn die Betriebsart der Voraussage der Druckdichte gewählt ist, wie
es in 6 dargestellt ist, wird die Information über
die Positionen, an denen die Druckdichte gemessen wurde und die gespeichert wurde,
an der Anzeige 1106 angezeigt, wobei der Benutzer eine Position wählt,
an der er eine Druckdichte voraussagen will (Schritt 500).
Die Anzahl von Informationsgruppen, von denen jede aus einer Druckdichte
an einer gewählten Position und ihrer Druckbedingung, das heißt dem Wert √(F/f),
der in RAM 1201 gespeichert ist, besteht, ist gleich L. Dann werden die
Informationsgruppen vom RAM 1201 gewonnen (Schritt 510). Anschließend
wird eine Gleichung zum Voraussagen einer Druckdichte aus den in dieser Weise gewonnen
Informationsgruppen nach Maßgabe der folgenden Gleichungen bestimmt (Schritt
520):
Danach wird eine Druckbedingung festgelegt, unter der eine optische
Dichte vorausgesagt wird. Eine Andruckkraft F, mit der ein Druckbogen gegen die
Trommel gedrückt wird, und eine Drehgeschwindigkeit f der Trommel können durch Tastenbetätigung
direkt festgelegt werden, wie es oben beschrieben wurde, der Benutzer kann jedoch
auch indirekt den Wert von √(F/f) festlegen, indem er den Dichteindex n mit
einer Betätigung der Druckdichtetaste 1103 verwendet (Schritt
530). Die CPU 1201 wandelt dann den in dieser Weise festgelegten
Dichteindex in einen Wert √(F/f) um (Schritt 540). Der Wert √(F/f)
nach der Umwandlung sei G. Die CPU 1201 sagt eine Druckdichte dadurch voraus,
dass sie G als Wert von √(F/f) in die obige Voraussagegleichung einsetzt (Schritt
550).
Die CPU 1201 liest dann vom ROM 1202 den maximalen
und minimalen Wert Fmax und Fmin der Andruckkraft, die durch
den Drucker steuerbar sind, sowie den maximalen und minimalen Wert fmax
und fmin der Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel aus, die durch den
Drucker steuerbar sind. Dann werden die Werte fa und fb durch
eine Berechnung nach Maßgabe der folgenden Gleichung oder unter Bezug auf eine Tabelle
bestimmt, in der vorher berechnete Ergebnisse gespeichert sind.
fa = Fmin/G2fb = Fmax/G2
Wenn als Ergebnis der Berechnung fa nicht größer als fmin
ist, wird fmin als minimaler Wert der steuerbaren Drehgeschwindigkeit
der Drucktrommel festgelegt, und wenn fmin nicht größer als fa
ist, wird fa als minimaler Wert festgelegt. Wenn in ähnlicher Weise fmax
nicht größer als fb ist, wird fmax als maximaler Wert festgelegt
und wenn fb nicht größer fmax ist, wird fb als
maximaler Wert der steuerbaren Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel festgelegt (Schritt
560). Dann wird der Bereich der wählbaren Drehgeschwindigkeit für die Trommel
und die vorausgesagte Dichte, die im Bereich ODg liegt, der durch die
folgende Gleichung wiedergegeben ist, an der Anzeige 1106 angezeigt (Schritt
570).
0,9·(V·G + W) ≤ ODg ≤ 1,1·(V·G
+ W)
Der Benutzer beurteilt dann, ob die vorausgesagte Druckdichte mit
der gewünschten übereinstimmt (Schritt 580) und erforderlichenfalls werden
die Druckbedingungen erneut festgelegt (Schritt 630). Wenn die Abweichung
vom gewünschten Bereich zu groß ist, um sie durch einfache Änderung der Druckbedingung
zu korrigieren, erfolgt die Herstellung der Schablone erneut. Wenn die vorausgesagte
Druckdichte zu der gewünschten passt, wird ein Probedruck zur Bestätigung ausgeführt.
Die Drehgeschwindigkeit der Trommel wird aus dem angezeigten wählbaren Bereich der
Drehgeschwindigkeit durch Betätigung der Druckgeschwindigkeitstaste 1102
gewählt und diese Information wird in den RAM 1203 durch die CPU
1201 eingegeben und dort gespeichert. Die in dieser Weise festgelegte Druckgeschwindigkeit
sei fg (Schritt 590).
Die CPU 1201 bestimmt eine passende Andruckkraft fg
durch eine Berechnung nach Maßgabe der folgenden Gleichung oder unter Bezug auf
eine Tabelle, in der vorher berechnete Ergebnisse gespeichert sind (Schritt
600).
Fg = fg·G2
Anschließend wird die Anzahl an Kopien Q, die beim Probedruck zu erzeugen
ist, unter Verwendung der zehn Tasten 1101 am Bedienungsfeld
1100 festgelegt und wird die Information über die Anzahl der Kopien im
RAM 1203 gespeichert (Schritt 610). Es wird dann überwacht, ob
die Druckstarttaste am Bedienungsfeld 1100 betätigt ist oder nicht, das
heißt es wird überwacht, ob mit dem Drucken zu beginnen ist oder nicht (Schritt
620).
Die Betriebsart der Berechnung der Druckbedingung ist gemäß
7 ein Verfahren zum Voraussagen einer geeigneten Druckbedingung,
unter der ein gedrucktes Bild mit der gewünschten optischen Dichte erhalten wird.
Bei der Überlagerung von Farbaufträgen mit verschiedenen Farben, um ein Bild mit
der gewünschten Farbschattierung und Helligkeit zu erhalten, muss der Druckvorgang
in jeder Farbe bei einer bestimmten optischen Dichte ausgeführt werden.
Wenn die Betriebsart der Berechnung der Druckbedingung gewählt ist,
zeigt die CPU 1201 an der Anzeige 1106 die Information über die
Positionen an, an denen die optischen Dichten der Drucke gemessen und gespeichert
wurden. Der Benutzer wählt eine gewünschte Position, an der die optische Dichte
festzulegen ist (Schritt 700). Die Anzahl der Informationsgruppen, von
denen jede aus einer Druckdichte OD und ihrer Druckbedingung, das heißt dem Wert
von √(F/f) besteht, die im RAM 1201 gespeichert sind, ist gleich
L. Die Informationsgruppen werden dann vom RAM 1201 zurückgewonnen (Schritt
710). Es wird dann eine Voraussagegleichung nach Maßgabe der folgenden
Gleichungen bestimmt (Schritt 720):
Die Solldruckdichte wird dann festgelegt (Schritt 730). Die
in dieser Weise festgelegte Druckdichte sei ODh. Die CPU 1201
setzt den Wert ODh in die Voraussagegleichung ein und erhält eine Kombination
aus der Andruckkraft, die das Papier gegen die Trommel drückt, und der Drehgeschwindigkeit
der Trommel als √(F/f)-Wert nach Maßgabe der folgenden Gleichung. Der hierbei
erhaltene Wert sei H (Schritt 740).
H = (ODh – W)/V
Die CPU 1201 liest dann vom ROM 1202 den maximalen
Wert und den minimalen Wert fmax und fmin der Drehgeschwindigkeit
der Drucktrommel, die durch den Drucker steuerbar sind, sowie den maximalen und
den minimalen Wert Fmax und Fmin der Andruckkraft aus, die
durch den Drucker steuerbar sind. Dann wird der Bereich des Werts √(F/f),
der durch den Drucker steuerbar ist, nach Maßgabe der folgenden Gleichung berechnet
(Schritt 750). Die CPU 1201 vergleicht weiterhin, ob der Wert
√(F/f), der in der obigen Weise als passende Druckbedingung vorausgesagt wurde,
im steuerbaren Bereich liegt oder nicht (Schritt 760).
√(Fmin/fmax) ≤ H ≤ (Fmax/fmin)
Wenn der Wert H nicht in den obigen steuerbaren Bereich fällt, wird
der Benutzer informiert, dass die Druckbedingung, die zum Erzielen der gewünschten
optischen Dichte notwendig ist, nicht eingestellt werden kann (Schritt
840). Wenn H im steuerbaren Bereich liegt, liest die CPU 1201
vom ROM 1202 den maximalen und den minimalen Wert Fmax und Fmin
der Andruckkraft, die durch den Drucker steuerbar sind, sowie den maximalen und
den minimalen Wert fmax und fmin der Drehgeschwindigkeit der
Drucktrommel aus, die durch den Drucker steuerbar sind. Die Wert fa und
fb werden dann durch eine Berechnung nach Maßgabe der folgenden Gleichung
oder unter Bezug auf eine Tabelle bestimmt, in der vorher berechnete Ergebnisse
gespeichert sind.
fa = Fmin/H2fb = Fmax/H2
Wenn als Ergebnis der Berechnung fa nicht größer als fmin
ist, wird fmin als minimaler Wert der steuerbaren Drehgeschwindigkeit
der Drucktrommel festgelegt, und wenn fmin nicht größer als fa
ist, wird fa als minimaler Wert festgelegt. Wenn in ähnlicher Weise fmax
nicht größer als fb ist, wird fmax als maximaler Wert festgelegt
und wenn fb nicht größer als fmax ist, wird fb
als maximaler Wert der steuerbaren Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel festgelegt.
Diese Werte werden somit am Bedienungsfeld 1100 angezeigt (Schritt
780).
Der Benutzer beurteilt dann, ob die vorausgesagte Druckgeschwindigkeit
in den gewünschten Bereich fällt oder nicht (Schritt 790) und überprüft
die gewünschte Druckdichte oder führt eine neue Schablonenherstellung durch (Schritt
850). Wenn die vorausgesagte Druckbedingung zu der gewünschten passt, wird
zur Bestätigung ein Probedruck ausgeführt. Eine Druckgeschwindigkeit fh
wird festgelegt (Schritt 800) und die CPU 1201 bestimmt eine passende
Andruckkraft Fh über eine Berechnung nach Maßgabe der folgenden Gleichung
oder unter Bezug auf eine Tabelle, in der vorher berechnete Ergebnisse gespeichert
sind (Schritt 810).
Fh = fh·H2
Anschließend wird die Anzahl an Kopien Q, die beim Probedruck zu erzeugen
sind, unter Verwendung der zehn Tasten 1101 am Bedienungsfeld
1100 festgelegt und speichert die CPU 1201 die Information über
die Anzahl an Kopien im RAM 1203 (Schritt 820). Es wird dann überwacht,
ob die Druckstarttaste, die am Bedienungsfeld 1100 vorgesehen
ist, betätigt ist oder nicht, das heißt es wird überwacht, ob mit dem Drucken zu
beginnen ist oder nicht (Schritt 830).
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wurde die Druckdichte durch
eine Gleichung erster Ordnung von √(F/f) approximiert. Für die Approximierung
können aber auch andere Funktionen, wie beispielsweise ein Polynom oder ähnliches
verwandt werden. Insbesondere können auch die Gleichungen von Murray and Davis oder
von Yule and Nielsen bezüglich der Reflexionsdichte von Matrixdrucken verwandt werden.
Bei dem obigen Ausführungsbeispiel wurde weiterhin die Andruckkraft
bestimmt, nachdem die Druckgeschwindigkeit festgelegt wurde, wenn eine Kombination
aus einer Druckgeschwindigkeit und einer Andruckkraft bestimmt wurde, die zu dem
gewünschten Wert √(F/f) führt. Die Andruckkraft kann jedoch auch vor der Festlegung
der Druckgeschwindigkeit bestimmt werden.
Beispiel 1
Es wurde ein Drucken unter Verwendung der obigen Schablonendruckvorrichtung
mit den Druckbedingungen zweier verschiedener Wert von √(F/f) durchgeführt.
Die Werte V und W wurden nach dem Verfahren der kleinsten Quadrate aus dem beobachteten
Reflexionsdichtewerten OD bestimmt, um die Gleichung OD = V·√(F/f)
+ W zu gewinnen, und es wurde dann eine Druckdichte unter einer Druckbedingung eines
dritten Wertes von √(F/f) aus der in dieser Weise erhaltenen Gleichung vorausgesagt.
Das Drucken erfolgte unter der Druckbedingung des dritten Wertes und die beobachtete
Reflexionsdichte wurde mit dem vorausgesagten Wert verglichen. Dann wurde die beobachtete
Reflexionsdichte als zusätzliche Daten zu denjenigen zugegeben, die unter den beiden
verschiedenen Werten erhalten wurden, um eine Voraussage der Druckdichte unter einer
Druckbedingung eines vierten Werts zu machen. Dann wurde die vorausgesagte Reflexionsdichte
mit einer Reflexionsdichte verglichen, die beim tatsächlichen Drucken unter der
Druckbedingung des vierten Werts erhalten wurde. Die beobachtete Reflexionsdichte,
die unter der Druckbedingung des vierten Werts erhalten wurde, wurde als zusätzliche
Daten den vorherigen drei Daten zugefügt, die unter den verschiedenen drei Werten
erhalten wurden, und es wurde eine Voraussage entsprechend über die Druckdichte
gemacht, die unter der Druckbedingung eines fünften Werts von √(F/f) erhalten
wurde. Der vorausgesagte Wert wurde mit einer Reflexionsdichte verglichen, die beim
tatsächlichen Drucken unter der Druckbedingung des fünften Werts beobachtet wurde.
Bei diesem Versuch wurden auf dem Markt erhältliche Schablonen (Modell
GR76W von Riso Kagaku Corporation) so verarbeitet, dass Masterschablonen für den
Schablonendruck mit fünf Schablonenbereichen unterschiedlicher Perforationsrate
erhalten wurden. Unter einem Mikroskop ergab sich, dass die fünf Schablonenbereiche
mit Raten von 11%, 20%, 41%, 59%, 78% und 100% perforiert waren. Der Begriff der
Perforationsrate bedeutet dabei den prozentualen Anteil der perforierten Löcher
in der Masterschablone für den Schablonendruck bezüglich der maximalen Auflösung
der Schablonenherstellungsvorrichtung. Die Perforationsrate liegt beispielsweise
bei 100%, wenn 40 Löcher pro Inch unter Verwendung einer Schablonenherstellungsvorrichtung
perforiert sind, die eine Auflösung von 400 dpi hat, und liegt bei 50%, wenn 200
Löcher unter Verwendung der gleichen Schablonenherstellungsvorrichtung perforiert
sind.
Eine auf dem Markt erhältliche Schablonendruckfarbe (GR Druckfarbe,
schwarz von Riso Kagaku Corporation) wurde als Druckfarbe verwandt und holzfreies
Papier (Riso Druckpapier Format A3 von Riso Kagaku Corporation) wurde als Druckpapier
verwandt.
Die Drehgeschwindigkeit der Drucktrommel wurde in Einheiten von Umdrehungen
pro Minute unter Verwendung eines Drehkodierers gemessen. Die Andruckkraft der Druckrolle
wurde in Einheiten von kg·f durch eine Messzelle gemessen, die durch die
gesamte Druckrolle beaufschlagt wurde, während die Druckrolle durch die Antriebseinheit
angedrückt wurde. Die Druckdichte des gedruckten Bildes wurde unter Verwendung eines
Reflexionsdichtemesser (Modell RD920 von Macbeth Corp.) fünfmal gemessen und der
Mittelwert wurde zur Bewertung benutzt. Die Bewertungsergebnisse sind in den folgenden
Tabellen 1 bis 6 dargestellt.
Aus den Ergebnissen, die in den Tabellen 1 bis 6 dargestellt sind,
bestätigt sich, dass die Druckdichte unter den gewünschten Druckbedingungen auf
der Grundlage der Werte derjenigen Druckdichten vorausgesagt werden, die unter Druckbedingungen
von 2 oder mehr verschiedenen Werten von √(F/f) erhalten wurden. Es
stellte sich gleichfalls heraus, dass die beobachteten Reflexionsdichten in einen
Bereich von ±10% der vorausgesagten Reflexionsdichte fallen.
Beispiel 2
Ein Druckvorgang wurde mit derselben Schablonendruckvorrichtung wie
beim Beispiel 1 unter den Druckbedingungen verschiedener Werte von √(F/f)
durchgeführt. Aus den beobachteten Daten wurden V und W nach dem Verfahren der kleinsten
Quadrate bestimmt, um die Gleichung √(F/f) = (OD – W)/V abzuleiten,
und es wurde eine Druckbedingung, die Drucke mit der gewünschten Druckdichte liefern
kann, aus der in dieser Weise erhaltenen Gleichung vorausgesagt. Das Drucken wurde
unter der vorausgesagten Druckbedingung durchgeführt und anschließend wurde die
Druckdichte auf dem Druck gemessen und mit der gewünschten Druckdichte verglichen.
Die Ergebnisse sind in den folgenden Tabellen 7 bis 9 wiedergegeben.
Aus den Ergebnissen, die in den Tabellen 7 bis 9 dargestellt sind,
wird bestätigt, dass eine Druckbedingung, die geeignet ist, einen Druck mit der
gewünschten Druckdichte zu erhalten, auf der Basis der Werte der Druckdichten vorausgesagt
werden kann, die unter Druckbedingungen von 2 oder mehr verschiedenen Werten von
√(F/f) erhalten wurden.
Aus der obigen Beschreibung lässt sich verstehen, dass gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Druckdichte und eine Druckbedingung für den Schablonendruck ohne
zuviel Probedruck vorausgesagt werden können. Die vorliegende Erfindung vermeidet
somit eine Verschwendung von Druckpapier und reduziert die Druckkosten und den Verbrauch
der Energiequelle.
Anspruch[de]
Verfahren zum Voraussagen einer Druckdichte beim Schablonendruck, bei
dem eine perforierte Schablone um eine Umfangsfläche einer Drucktrommel gelegt wird,
der eine Druckfarbe zugeführt wird, und die Druckfarbe von der Drucktrommel auf
eine Druckbogen über die perforierte Schablone dadurch übertragen wird, dass der
Druckbogen und die Drucktrommel gegeneinander gedrückt werden, während die Trommel
gedreht wird, welches Verfahren
(a) einen ersten Schritt, in dem die Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken an
entsprechenden bedruckten Bereichen gemessen werden, wobei die Drucke unter verschiedenen
Bedingungen F/f erhalten wurden, wobei F die Andruckkraft, mit der der Druckbogen
an die Trommel gedrückt wird, und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel bezeichnen,
(b) einen zweiten Schritt, in dem statistisch alle im ersten Schritt gemessenen
Druckdichten verarbeitet werden, um eine Funktion der Druckdichte in Abhängigkeit
vom F/f-Wert zu erhalten, und
(c) einen dritten Schritt umfasst, in dem die Druckdichte bei einer gewünschten
Druckkraft und bei einer gewünschten Drehgeschwindigkeit auf der Grundlage der im
zweiten Schritt erhalten Funktion berechnet wird.
Verfahren zum Voraussagen einer Druckdichte nach Anspruch 1, bei dem
die im zweiten Schritt erhaltene Funktion gegeben ist durch:
OD = V·√(F/f) + W
wobei OD die Druckdichte und V und W Konstanten bezeichnen.
Verfahren zum Voraussagen der Druckdichte nach Anspruch 2, bei dem
V und W nach dem Verfahren der kleinsten Quadrate gemäß der folgenden Gleichungen
berechnet werden.
Verfahren zum Berechnen einer Druckbedingung beim Schablonendruck,
bei dem einen perforierte Schablone um die Umfangsfläche einer Drucktrommel gelegt
wird, der eine Druckfarbe zugeführt wird, und die Druckfarbe von der Drucktrommel
über die perforierte Schablone auf einen Druckbogen dadurch übertragen wird, dass
der Druckbogen und die Drucktrommel gegeneinander gedrückt werden, während die Trommel
gedreht wird, welches Verfahren
(a) einen ersten Schritt, in dem die Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken an
entsprechenden bedruckten Bereichen gemessen werden, welche Drucke unter verschiedenen
Bedingungen F/f erhalten wurden, wobei F die Andruckkraft bezeichnet, mit der der
Druckbogen an die Trommel gedrückt wird, und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel
ist,
(b) einen zweiten Schritt, in dem statistisch die im ersten Schritt gemessenen Druckdichten
verarbeitet werden, um eine Funktion der Druckdichte in Abhängigkeit vom F/f-Wert
zu erhalten, und
(c) einen dritten Schritt umfasst, in dem die Kombination aus einer Druckkraft und
einer Drehgeschwindigkeit bei einer gewünschten Druckdichte auf der Grundlage der
im zweiten Schritt erhaltenen Funktion berechnet wird.
Verfahren zum Berechnen einer Druckbedingung nach Anspruch 4, bei dem
die im zweiten Schritt erhaltene Funktion gegeben ist durch:
OD = V·√(F/f) + W
wobei OD die Druckdichte und V und W Konstanten bezeichnen.
Verfahren zum Berechnen einer Druckbedingung nach Anspruch 5, bei dem
V und W nach dem Verfahren der kleinsten Quadrate gemäß der folgenden Gleichungen
berechnet werden.
Vorrichtung zum Voraussagen einer Druckdichte zur Verwendung beim Schablonendruck,
beim dem eine perforierte Schablone um die Umfangsfläche einer Drucktrommel gelegt
wird, der eine Druckfarbe zugeführt wird, und die Druckfarbe von der Drucktrommel
über die Schablone auf einen Druckbogen dadurch übertragen wird, dass der Druckbogen
und die Drucktrommel gegeneinander gedrückt werden, während die Trommel gedreht
wird, welche Vorrichtung
(a) eine erste Einrichtung zum Messung der Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken
an entsprechenden bedruckten Bereichen, welche Drucke unter verschiedenen Bedingungen
F/f erhalten wurden, wobei F die Andruckkraft ist, mit der der Druckbogen an die
Trommel gedrückt wird, und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel bezeichnet, (b) eine zweite Einrichtung zum statistischen Verarbeiten der
in der ersten Einrichtung gemessenen Druckdichten, um eine Funktion der Druckdichte
in Abhängigkeit vom F/f-Wert zu erhalten, und
(c) eine dritte Einrichtung zum Berechnen der Druckdichte bei einer gewünschten
Druckkraft und einer gewünschten Drehgeschwindigkeit auf der Grundlage der in der
zweiten Einrichtung erhalten Funktion umfasst.
Vorrichtung zum Voraussagen einer Druckdichte nach Anspruch 7, bei
der die in der zweiten Einrichtung erhaltene Funktion gegeben ist als:
OD = V·√(F/f) + W
wobei OD die Druckdichte und V und W Konstanten bezeichnen.
Vorrichtung zum Voraussagen der Druckdichte nach Anspruch 8, bei der
V und W auf der Grundlage des Verfahrens der kleinsten Quadrate gemäß der folgenden
Gleichungen
berechnet werden.
Vorrichtung zum Berechnen einer Druckbedingung zur Verwendung beim
Schablonendruck, bei dem einen perforierte Schablone um die Umfangsfläche einer
Drucktrommel gelegt wird, der eine Druckfarbe zugeführt wird, und die Druckfarbe
von der Drucktrommel über die perforierte Schablone auf einen Druckbogen dadurch
übertragen wird, dass der Druckbogen und die Drucktrommel gegeneinander gedrückt
werden, während die Trommel gedreht wird, welche Vorrichtung
(a) einen erste Einrichtung zum Messen der Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken
an entsprechenden bedruckten Bereichen, welche Drucke unter verschiedenen Bedingungen
F/f erhalten wurden, wobei F die Andruckkraft bezeichnet, mit der der Druckbogen
an die Trommel gedrückt wird, und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist,
(b) eine zweite Einrichtung zum statistischen Verarbeiten der in der ersten Einrichtung
gemessenen Druckdichten, um eine Funktion der Druckdichte in Abhängigkeit vom F/f-Wert
zu erhalten, und
(c) eine dritte Einrichtung zum Berechnen der Kombination aus einer Druckkraft und
einer Drehgeschwindigkeit bei einer gewünschten Druckdichte auf der Grundlage der
im zweiten Schritt erhaltenen Funktion umfasst.
Vorrichtung zum Berechnen einer Druckbedingung nach Anspruch 10, bei
der die in der zweite Einrichtung erhaltene Funktion gegeben ist durch:
OD = V·√(F/f) + W
wobei OD die Druckdichte und V und W Konstanten bezeichnen.
Vorrichtung zum Berechnen einer Druckbedingung nach Anspruch 11, bei
der V und W nach dem Verfahren der kleinsten Quadrate gemäß der folgenden Gleichungen
berechnet werden.
Computerprogrammspeicherträger, der ein Programm zum Voraussagen einer
Druckdichte für einen Schablonendruck enthält, bei dem einen perforierte Schablone
um die Umfangsfläche einer Drucktrommel gelegt wird, der eine Druckfarbe zugeführt
wird, und die Druckfarbe von der Drucktrommel über die perforierte Schablone auf
einen Druckbogen dadurch übertragen wird, dass der Druckbogen und die Drucktrommel
gegeneinander gedrückt werden, während die Trommel gedreht wird, welches Programm
die folgenden Schritte umfasst:
(a) Messen der Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken an entsprechenden bedruckten
Bereichen, welche Drucke unter verschiedenen Bedingungen F/f erhalten wurden, wobei
F die Andruckkraft bezeichnet, mit der der Druckbogen gegen die Trommel gedrückt,
wird und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist,
(b) statistisches Verarbeiten der im Schritt (a) gemessenen Druckdichten, um eine
Funktion der Druckdichte in Abhängigkeit vom F/f-Wert zu erhalten, und
(c) Berechnen der Druckdichte bei einer gewünschten Druckkraft und einer gewünschten
Drehgeschwindigkeit auf der Grundlage der im Schritt (b) erhaltenen Funktion.
Computerprogrammspeicherträger nach Anspruch 13, bei dem die im Schritt
(b) erhaltene Funktion gegeben ist durch:
OD = V·√(F/f) + W
wobei OD die Druckdichte und V und W Konstanten bezeichnen.
Computerprogrammspeicherträger nach Anspruch 14, bei dem V und W nach
dem Verfahren der kleinsten Quadrate gemäß der folgenden Gleichungen
berechnet werden.
Computerprogrammspeicherträger, der ein Programm zum Berechnen einer
Druckbedingungen für einen Schablonendruck enthält, bei dem eine perforierte Schablone
um die Umfangsfläche einer Drucktrommel gelegt wird, der eine Druckfarbe zugeführt
wird, und die Druckfarbe von der Drucktrommel über die perforierte Schablone auf
einen Druckbogen dadurch übertragen wird, dass der Druckbogen und die Drucktrommel
aneinander gedrückt werden, während die Trommel gedreht wird, welches Programm die
folgenden Schritte umfasst:
(a) Messen der Druckdichten auf wenigstens zwei Drucken an entsprechenden bedruckten
Bereichen, welche Drucke unter verschiedenen Bedingungen F/f erhalten wurden, wobei
F die Andruckkraft bezeichnet, mit der der Druckbogen gegen die Trommel gedrückt
wird, und f die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist,
(b) statistisches Verarbeiten der im Schritt (a) gemessenen Druckdichten, um eine
Funktion der Druckdichte in Abhängigkeit vom F/f-Wert zu erhalten,
und
(c) Berechnen der Kombination aus einer Druckkraft und einer Drehgeschwindigkeit
bei einer gewünschten Druckdichte auf der Grundlage der im Schritt (b) erhaltenen
Funktion.
Computerprogrammspeicherträger nach Anspruch 16, bei dem die im Schritt
(b) erhaltene Funktion gegeben ist durch:
OD = V·√(F/f) + W
wobei OD die Druckdichte und V und W Konstanten bezeichnen.
Computerprogrammspeicherträger nach Anspruch 17, bei dem V und W nach
dem Verfahren der kleinsten Quadrate gemäß der folgenden Gleichungen
berechnet werden.