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Dokumentenidentifikation DE69912091T2 09.06.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001033534
Titel Roststab für Sinter- und Pelletierungofen
Anmelder Companhia Vale Do Rio Doce, Minas Gerais, BR
Erfinder Pache De Faria, Marcelo De Giovanni, Itha Bela, Espirito Santo, BR;
Leite Marques, Jose Fernando, Jabour, Espirito Santo, BR
Vertreter Patentanwälte Friedrich Lang und Dr. Isabel Tomerius, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69912091
Vertragsstaaten DE, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.07.1999
EP-Aktenzeichen 992021352
EP-Offenlegungsdatum 06.09.2000
EP date of grant 15.10.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2004
IPC-Hauptklasse F23H 17/12

Beschreibung[de]

Die vorliegende Beschreibung betrifft eine Verbesserung an einem Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen, um eine Baukonstruktion zu erreichen, die mit aerodynamischen Prinzipien versehen ist, die die Verringerung des Gasstromwiderstandes ermöglichen, und es ermöglichen, die Stabmasse so zu verringern, dass jeder Teil die Abmessung haben kann, die nötig ist, um die relevante Funktion zu erfüllen.

Roststäbe, die einige Konstruktionsmerkmale zur Erreichung einer besseren Permeabilität bezüglich der herkömmlichen Form von Stäben zeigen und so auf Erhöhung des Gasdurchflussbereiches abzielen, sind bereits kommerziell bekannt und eingesetzt.

Im Allgemeinen weisen derartige herkömmliche Stäbe rechteckige Profile auf, die nur kurzer Radien zur Abrundung der Ecken einschließen. Die herkömmliche Konstruktion weist einige Mängel auf, unter anderem die Tatsache, dass im Falle eines Gasstromes nach unten, wenn er durch den Spalt zwischen den Stäben fließt, es eine plötzliche Ausdehnung des Abschnittes gibt, die eine Verwirbelung nach den unteren Stabkanten mit dem daraus resultierenden Energieverlust verursacht.

Ein anderer Mangel der herkömmlichen Konstruktion bezieht sich auf die Tatsache, dass die Masse der Stäbe einen Wärmeverlust verursacht, wenn die Stäbe den Ofenauslass verlassen und zu dessen Einlass kalt zurückkehren.

Ein weiterer Mangel der herkömmlichen Konstruktion bezieht sich auf die Tatsache, dass die Verwirbelung und die Einschränkung des Durchflussbereiches einen Mengenverlust zwischen 9 und 14% des Gesamtmengenverlustes des Pelletbettes zuzüglich der Stäbe im Brennbereich verursachen.

Beim Versuch, derartige Probleme zu mindern, das heißt eine höhere Permeabilität für den Gasstrom zu erzeugen, haben Studien die Wichtigkeit einer Verbesserung in der Ausführung des Roststabes, einschließlich niedrigerer Kosten, gezeigt.

Innerhalb dieser Erwartung erschien ein neuer guter Vorschlag für einen Roststab, der mit Distanzstücken unterhalb der oberen Stabstirnseite (wodurch die Länge des Spaltes erweitert wird) mit nur einem zentralen Distanzstück versehen ist, das eine größere Breite aufweist und somit eine höhere Anzahl von Spalten.

Deshalb ist eine der Aufgaben der vorliegenden Erfindung, eine Verbesserung an einem Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen bereitzustellen, der mit innovativen aerodynamischen Konzepten in dessen Konstruktionskonzeption versehen ist und sich somit von den herkömmlich bekannten Stäben unterscheidet.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung an einem Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen bereitzustellen, einschließlich eines aerodynamischen Designs und einer Masse, die nur zur Ausführung der Funktionen für die Leistung des Stabes notwendig ist.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Verbesserung an einem Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen bereitzustellen, die die Permeabilität erhöht und es somit ermöglicht, den elektrischen Leistungsverbrauch zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Gasstromes im Verfahren zu verringern.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Verbesserung an einem Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen bereitzustellen, die eine Produktionserhöhung ohne die Notwendigkeit, in den Umbau der Lüftungsanlage zu investieren, ermöglicht.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Verbesserung an einem Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen bereitzustellen, die durch die Verminderung der Masse eine Preissenkung für jeden Stab sowie eine Verringerung im Leistungsverbrauch der Ofenwärme bewirkt.

Diese und andere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch einen Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen erreicht, der aus einem einzelnen Körper besteht, der mit Ausströmkanten (scharfen Kanten) an dessen zentralen Distanzstücken versehen ist, ferner eine untere Ausströmkante im zentralen Bereich seines Körpers umfasst, worin letzterer mit einem abgerundeten Bereich seiner Distanzstücke der oberen und unteren Seite versehen ist und somit mit der Seite des Roststabträgers zusammenpasst, wobei der einzelne Körper eine größere obere Spaltlänge besitzt und eine größere untere Länge zwischen seinen "Schenkeln", wobei die "Schenkel" eine Verminderung in dem Seitenbereich und eine Verminderung der Masse in den oberen und unteren seitlichen Distanzstücken des Stabes bewirken.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, worin:

1 eine Vorderansicht des verbesserten Roststabes ist;

2 eine Längsansicht des Roststabes für Sinter- und Pelletierungsöfen gemäß Pfeil "A" der 1 ist;

3 eine Schnittdarstellung des verbesserten Roststabes entlang der Linie "B-B" der 1 zeigt;

4 eine Schnittdarstellung des verbesserten Roststabes entlang der Linie "C-C" der 1 zeigt;

5 eine Schnittdarstellung des verbesserten Roststabes entlang der Linie "D-D" der 1 zeigt;

6 eine Schnittdarstellung des verbesserten Roststabes entlang der Linie "E-E" der 1 zeigt;

Gemäß dieser Figuren umfasst die Verbesserung an einem Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen, die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen einteiligen Körper 10, der mit einem oberen waagerechten Träger 1 mit rechtwinkligem Querschnitt versehen ist, der an seinen Enden von I-förmigen Schenkeln 2 gestützt wird, die an ihren oberen beziehungsweise unteren Kanten mit einem umgekehrten V-förmigen Rand 3 beziehungsweise einem rechteckigen Auflagerschuh 4 versehen sind. Unter dem waagerechten Träger 1 ist ein unterer Träger 5 mit einem Querschnitt eines gleichschenkligen Dreiecks definiert, dessen Seiten sanft in die Seiten des Trägers 1 übergehen und einen unteren Scheitelpunkt bilden, der eine scharfe Kante beschreibt, die nach unten weist und die hier mit Ausströmkante 7 bezeichnet wird. Die Querschnitte von Träger 1 und dem damit einteiligen unteren Träger 5 sind konstant, wie durch die gestrichelten Linien in 4 gezeigt, und sind nur in den Schnittpunkten mit den zentralen Distanzstücken 6 und den Trägerschenkeln 2 geändert.

Im Mittelbereich des einteiligen Körpers 10, der an Träger 1 angrenzt, sind zwei Quer-Distanzstücke 6 mit einem rechtwinkligen Querschnitt vorgesehen, die Ausströmkanten 11 aufweisen, wie in 1 und 3 dargestellt.

Mit dieser aerodynamischen Konfiguration weist der verbesserte Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen somit Ausströmkanten (scharfe Kanten) in dessen zentralen Distanzstücken auf und verkörpert eine untere Ausströmkante im zentralen Bereich seines Körpers, wobei letzterer einen abgerundeten Bereich in seinen Distanzstücken der oberen und unteren Seite aufweist, die mit der Seite des Roststabträgers zusammenpassen; wobei der einteilige Körper 10 eine größere obere Spaltlänge besitzt und eine größere untere Länge zwischen seinen Schenkeln 2, wodurch eine Verminderung des Querschnitts und eine Verminderung der Masse der Distanzstücke der oberen und unteren Seite des Stabes herbeigeführt wird.


Anspruch[de]
  1. Roststab für Sinter- und Pelletierungsöfen, bestehend aus einem einzelnen Körper (10), der mit einem oberen waagerechten Träger (1) mit rechtwinkligem Querschnitt versehen ist, der an seinen Enden von I-förmigen Schenkeln (2) unterstützt wird, die an ihren oberen beziehungsweise unteren Kanten mit einem umgekehrten V-förmigen Rand (3) beziehungsweise einem quadratischen Auflagerschuh (4) versehen sind; unter dem waagerechten Träger (1) ist ein unterer Träger (5) mit dem Querschnitt eines gleichschenkligen Dreiecks definiert, dessen Seiten sanft in die Seiten des Trägers (1) übergehen und einen unteren Scheitelpunkt bilden, der eine scharfe Kante beschreibt, die nach unten weist und die hier mit Ausströmkante (7) bezeichnet wird; worin angrenzend an den Träger (1) mindestens zwei Quer-Distanzstücke (6) mit rechtwinkligem Querschnitt vorgesehen sind, die ebenfalls Strömungskanten (11) aufweisen.
  2. Roststab nach Anspruch 1, worin der untere Träger (5), der mit dem Träger (1) eine Einheit bildet, an den Distanzstücken der oberen und unteren Seite abgerundete Bereiche aufweist, die mit der Seite des Roststabträgers zusammenpassen.
  3. Roststab nach Anspruch 1, worin besagter einzelner Körper (10) eine größere obere Spaltlänge besitzt und eine größere untere Länge zwischen den Schenkeln (2), wodurch eine Verminderung der Masse der oberen und unteren Distanzstücke des besagten Stabes herbeigeführt wird.
  4. Roststab nach Anspruch 1, worin dieser aus hochwarmfesten Stahl hergestellt ist.
  5. Roststab nach Anspruch 1, worin der Stab aus einer Vielzahl von Teilen (10) besteht, die miteinander verbunden sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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