| Dokumentenidentifikation |
DE10254202A1 17.06.2004 |
| Titel |
System und Verfahren zum Erkennen der Sitzbelegung in einem Fahrzeug |
| Anmelder |
Siemens AG, 80333 München, DE |
| Erfinder |
Hofbeck, Klaus, Dr, 92318 Neumarkt, DE; Rösel, Birgit, Dr., 93055 Regensburg, DE |
| DE-Anmeldedatum |
20.11.2002 |
| DE-Aktenzeichen |
10254202 |
| Offenlegungstag |
17.06.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
17.06.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
G01S 13/04
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| IPC-Nebenklasse |
B60R 21/01
B60R 21/32
B60R 21/02
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| Zusammenfassung |
Ein System zum Erkennen der Sitzbelegung an einem Fahrzeug umfasst einen Mikrowellensender (10) und mehrere kleinflächige Reflektoren (12), die in dem Fahrzeug angeordnet sind. Indem die unterschiedlichen Reflektoren (12) während unterschiedlicher Zeitintervalle aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden, kann über die eindeutige Zuordnung zwischen den Zeitintervallen und den Reflektoren eine Identifizierung der Reflektoren (12) vorgenommen werden. Auf diese Weise wird ermöglicht, mit schmalbandiger Mikrowellenstrahlung zu arbeiten, da eine Identifizierung der Reflektoren (12) mit unterschiedlichen Frequenzen nicht mehr unbedingt erforderlich ist. Anstelle von Reflektoren (12) können auch Empfänger in dem Sitz (20) angeordnet werden.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein System zum Erkennen der Sitzbelegung in
einem Fahrzeug, mit mindestens einem Mikrowellensender und Mitteln zum Reflektieren
beziehungsweise Empfangen von Mikrowellenstrahlung, die in einem Fahrzeug angeordnet
sind, wobei der mindestens eine Mikrowellensender und die Mittel zum Reflektieren
beziehungsweise Empfangen so angeordnet sind, dass die empfangene beziehungsweise
reflektierte Intensität von der Sitzbelegung in dem Fahrzeug abhängt.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Erkennen der Sitzbelegung
in einem Fahrzeug, mit den Schritten: Aussenden von Mikrowellenstrahlung und Reflektieren
beziehungsweise Empfangen der Mikrowellenstrahlung durch Mittel zum Reflektieren
beziehungsweise Empfangen, die in einem Fahrzeug angeordnet sind, wobei der mindestens
eine Mikrowellensender und die Mittel zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen
so angeordnet sind, dass die empfangene beziehungsweise reflektierte Intensität
von der Sitzbelegung in dem Fahrzeug abhängt.
Derartige Systeme und Verfahren sind bekannt. Sie dienen insbesondere
dazu, das Auslöseverhalten eines Airbags in Abhängigkeit der Sitzbelegung zu beeinflussen.
Ein Beispiel für ein derartiges System und Verfahren ist aus der
US 6,199,904 B1 bekannt. Dabei werden
Mikrowellen von einem Mikrowellensender auf eine reflektierende Struktur in einem
Fahrzeugsitz gesendet. Die reflektierten Mikrowellen werden von einem Mikrowellenempfänger
nachgewiesen. Da die Intensität der reflektierten Mikrowellen davon abhängt, ob
die Mikrowellenstrahlung durch eine Person, die den Sitz belegt, abgeschwächt wird,
kann aus dem Auswertungsergebnis auf die Sitzbelegung geschlossen werden. Nachteilig
an dem System und dem Verfahren ist jedoch, dass der Airbagsteuerung nicht immer
zuverlässige Auswertungen zugrunde gelegt werden. Beispielsweise kann es möglich
sein, dass eine Reflexion an anderen Objekten erfolgt als an den dafür vorgesehenen
Reflexionsobjekten in dem Sitz. Es würde somit vorgetäuscht, dass der Sitz nicht
belegt ist, was ein Sperren des Airbags zur Folge haben könnte. Dies kann lebensgefährliche
Konsequenzen für die Insassen des Fahrzeugs haben. Weiterhin sind die im Rahmen
der Ausführung erforderlichen Kalibrierungen sehr aufwendig, was die Kosten des
Systems in die Höhe treibt. Ferner sind alle zusätzlichen Auswertungen mit Rechenzeit
verbunden, was einer dynamischen Messung, das heißt einer Messung erst im Falle
eines Aufpralls des Fahrzeugs, entgegenstünde. Ebenfalls werden in der
US 6,199,904 B1 keine besonderen
Vorkehrungen getroffen, um Reflexionen von unterschiedlichen Positionen innerhalb
des Fahrzeugs voneinander zu unterscheiden. Eine solche Unterscheidung vornehmen
zu können, wäre wünschenswert, da auf diese Weise beispielsweise zwischen den unterschiedlichen
Sitzpositionen im Fahrzeug unterschieden werden kann.
Das "Erkennen der Sitzbelegung" umfasst das Erkennen, ob ein Sitz
belegt ist, das Erkennen, in welcher Position sich eine Person auf dem Sitz befindet
und/oder das Erkennen, welche Statur die Person auf dem Sitz hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System und ein Verfahren
zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile des Standes der Technik überwinden und
die insbesondere eine Unterscheidung zwischen unterschiedlichen Orten im Fahrzeug
ermöglichen.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in
den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen System dadurch auf, dass
die Mittel zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen mehrere Elemente zum Reflektieren
beziehungsweise Empfangen umfassen, dass die mehreren Elemente während bestimmter
Zeitintervalle selektiv aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden können und
dass über die Zuordnung der Elemente zu den Zeitintervallen die Elemente voneinander
unterscheidbar sind. Die Elemente zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen werden
somit seriell angesteuert, so dass jedem Element eindeutig Zeitschlitze zugeordnet
werden. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Elemente in den zugeordneten
Zeitschlitzen mit Strom versorgt werden und somit in diesen Zeitschlitzen Mikrowellen
reflektieren beziehungsweise empfangen können. Grundsätzlich können im Fahrzeugsitz
Reflektoren oder Empfänger angeordnet sein, um das erfindungsgemäße System zu realisieren.
Daher werden diese unterschiedlichen technischen Möglichkeiten unter dem allgemeinen
Begriff Mittel oder Elemente zum "Reflektieren beziehungsweise Empfangen" zusammengefasst.
Insbesondere ist es nützlich, dass die Elemente zum Reflektieren beziehungsweise
Empfangen in mindestens einem Fahrzeugsitz und/oder einer Kopfstütze angeordnet
sind. Diese können in Abhängigkeit der Sitzbelegung mehr oder weniger abgedeckt
beziehungsweise freigegeben werden. Sitzt eine Person ordnungsgemäß auf dem Sitz,
so wird sie eine größere Anzahl von Elementen abdecken als in dem Fall, wenn sie
sich aus der ordnungsgemäßen Position herausbewegt. Ebenso kann zwischen Personen
mit unterschiedlichen Körpervolumina unterschieden werden, da kleine Personen eine
geringere Anzahl von Elemente abdecken als Personen mit größerem Körpervolumen.
Das erfindungsgemäße System ist in besonders vorteilhafter Weise dadurch
weitergebildet, dass die Mittel zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen Backscatter-Vorrichtungen
sind und dass mindestens ein Mikrowellenempfänger vorgesehen ist, der von den Backscatter-Vorrichtungen
reflektierte Strahlung empfangen kann. Durch die Verwendung von Backscatter-Vorrichtungen
kann der Reflektor ohne weiteres von anderen metallisch leitfähigen Gegenständen
unterschieden werden. Findet also beispielsweise eine Reflexion der Mikrowellenstrahlung
am Gehäuse eines Laptops statt, mit dem der Beifahrer in einem PKW arbeitet, so
führt dies nicht dazu, dass das System von einem unbelegten Sitz ausgeht. Ein Airbag
würde daher im Falle eines Aufpralls dennoch zünden. Die Begriffe "Reflektor, reflektieren,
etc." werden im Rahmen der vorliegenden Offenbarung mit sehr allgemeiner Bedeutung
benutzt. Es sind nicht nur Reflexionen im klassischen Sinne gemeint, sondern auch
beispielsweise das Zurücksenden von elektromagnetischer Strahlung mittel eines modulierenden
Backscatter-Prozesses.
Es kann vorgesehen sein, dass die Backscatter-Vorrichtungen modulierende
Backscatter-Vorrichtungen sind. Über das durch Modulation aufgeprägte Muster kann
die Reflexion eindeutig einer Backscatter-Vorrichtung zugeordnet werden.
In diesem Zusammenhang ist es besonders nützlich, dass die Backscatter-Vorrichtungen
mit derselben Frequenz modulierbar sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Sende-
und Empfangseinrichtungen besonders einfach aufzubauen, wobei dennoch aufgrund der
Verwendung von modulierter reflektierter Strahlung die vollständige Systemfunktionalität
aufrechterhalten wird.
Es ist aber auch möglich, dass die Backscatter-Vorrichtungen mit unterschiedlichen
Frequenzen modulierbar sind. Auf diese Weise kann allein auf der Grundlage der Modulationsfrequenz
zwischen den einzelnen Reflektoren unterschieden werden. Aber auch in dem Fall,
dass den verschiedenen Elementen unterschiedliche Zeitschlitze zugeordnet werden,
kann unter Umständen eine Modulation mit unterschiedlichen Frequenzen sinnvoll sein,
da auf diese Weise das System durch Redundanz sicherer wird.
Insbesondere ist es nützlich, dass mehrere Elemente zum Reflektieren
beziehungsweise Empfangen untereinander in einer Lehne des Fahrzeugsitzes angeordnet
sind. Befindet sich der Mikrowellensender beispielsweise im vorderen Bereich des
PKW im Dachhimmel, so werden bei ordnungsgemäß sitzender Person eine maximale Anzahl
von Elementen abgedeckt. Neigt sich die Person nach vorn, so werden die untereinander
angeordneten Elemente sukzessive freigegeben, so dass die empfangene Intensität
eine stufenförmige Steigerung erfährt. Schaltschwellen, ab denen ein Airbag nicht
mehr gezündet werden soll, können somit beispielsweise in eine Flanke des stufenförmigen
Verlaufs gelegt werden, so dass die Schaltschwellen präzise einer bestimmten Neigung
der Person auf dem Fahrzeugsitz entsprechen.
Das erfindungsgemäße System kann in der Weise weitergebildet sein,
dass die Backscatter-Vorrichtungen als passive, semipassive, semiaktive oder aktive
Backscatter-Vorrichtungen realisiert sind. Passive Backscatter-Vorrichtungen sind
besonders einfach aufgebaut, sie benötigen keine zusätzliche Energieversorgung,
und sie stellen insofern eine besonders kostengünstige Lösung zur Verfügung. Semipassive
Backscatter-Vorrichtungen werden mit einem zusätzlichen Verstärker betrieben, der
eine geringfügige elektrische Leistung aufnimmt. Sie haben gegenüber passiven Backscatter-Vorrichtungen
den Vorteil, dass mit höherer Intensität reflektiert werden kann. Auf dieser Grundlage
kann zuverlässiger ausgewertet werden. Eine besonders zuverlässige Auswertung würde
eine aktive Backscatter-Vorrichtung bewirken, das heißt eine Backscatter-Vorrichtung
mit aktiven elektronischen Bauelementen. Hierdurch kann aufgrund erhöhter Mikrowellenintensitäten
eine besonders zuverlässige Auswertung ermöglicht werden. Allerdings ist die Belastung
der Fahrzeuginsassen aufgrund der Mikrowellenstrahlung bei dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung höher als bei passiven Backscatter-Vorrichtungen.
Weiterhin kann das System in besonders nützlicher Weise dadurch weitergebildet
sein, dass die Sitzbelegung auf der Grundlage der Beugung der Mikrowellen die empfangene
Intensität beeinflusst und dass die empfangene Intensität Informationen über die
Sitzbelegung liefert. Da Mikrowellenstrahlung, im Gegensatz zu beispielsweise Infrarotstrahlung,
aufgrund ihrer Wellenlänge ausgeprägte Beugungserscheinungen an einem in dem Strahlungsweg
angeordneten Objekt zeigen kann, ist es möglich, die Intensitätsänderungen aufgrund
von Beugungseffekten zu nutzen. Eine leerer Sitz lässt sich somit von einem mit
einem Erwachsenen besetzten Sitz und beispielsweise auch von einem mit Kind und
Kindersitz besetzten Sitz unterscheiden, da im letzten Fall aufgrund der Erhöhung
durch den Kindersitz auch eine Beugung von Mikrowellenstrahlung zu in der Sitzfläche
angeordneten Elementen erfolgen kann.
Nützlicherweise kann vorgesehen sein, dass die von der Mikrowellenstrahlung
zurückgelegte Wegstrecke zwischen Mikrowellensender und Mikrowellenempfänger beziehungsweise
den Mitteln zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen durch Signal-Laufzeitmessung
ermittelbar ist. Hierdurch ist es möglich, die Einstellung des Sitzes zu ermitteln.
Auf diese Weise liegen weitere Informationen für eine Airbagsteuerung vor.
In besonders vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, dass die Position
eines Sitzes ermittelbar ist und dass aus dem Ergebnis des Ermittelns der Wegstrecke
und dem Ergebnis des Ermittelns der Position des Sitzes ermittelt werden kann, ob
die empfangene Strahlung von dem Mikrowellensender ausgesendet
wurde. Derartige Plausibilitätserwägungen sind im Falle der Verwendung einer Backscatter-Vorrichtung
als Reflektor grundsätzlich entbehrlich, können gleichwohl aber im Sinne einer Redundanz
zum Einsatz kommen. Besonders nützlich sind die Erwägungen aufgrund der Laufzeit
der Mikrowellensignale aber, wenn der reflektierten Mikrowellenstrahlung kein Muster,
beispielsweise durch einen Backscatter-Prozess, aufmoduliert wird. Dann kann durch
zusätzliche Auswertung der Position des Sitzes festgestellt werden, ob die Reflexion
an einem Reflektor beispielsweise in der Sitzlehne stammen kann oder ob die Reflexion
beispielsweise von einem Laptop auf dem Schoß eines Beifahrers herrührt.
Es ist vorteilhaft, dass der mindestens eine Mikrowellensender und
der mindestens eine Mikrowellenempfänger als mindestens eine Mikrowellensende- und
-empfangsvorrichtung mit einer Sende- und Empfangsantenne realisiert sind. Die Mikrowellenstrahlung
gelangt somit von der Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung zu den Reflektoren
und von den Reflektoren zurück zu der Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung.
Die Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung kann sich beispielsweise im Armaturenbrett
des Fahrzeugs oder im Dachhimmel befinden. Bei einer solchen Anordnung der Mikrowellensende-
und -empfangsvorrichtung können die bereits beschriebenen Positionsänderungen von
Personen zuverlässig erfasst werden. Ebenfalls können die besprochenen Unterscheidungen
zwischen Personen mit unterschiedlichen Körpervolumina erfolgen. Es ist aber auch
möglich, dass beispielsweise auf dem Beifahrersitz ein Kindersitz sicher transportiert
werden kann. Der Großteil der Mikrowellenstrahlung wird ungehindert zu den Reflektoren
gelangen und von diesen zurück zum Empfänger, so dass das Auslösen eines Airbags
verhindert werden kann, da der Kindersitz im Allgemeinen aus Kunststoff besteht
und das Kind prinzipbedingt anhebt. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme ist möglich,
einen weiteren Reflektor an dem Kindersitz anzubringen. Auf diese Weise wird auch
Mikrowellenstrahlung reflektiert, die ansonsten im Kindersitz beziehungsweise in
dem im Kindersitz sitzenden Kind absorbiert worden wäre. Ein Auslösen der Airbags
kann somit noch zuverlässiger verhindert werden. Verwendet man Backscatter-Vorrichtungen
als Reflektoren, so können die Backscatter-Vorrichtungen in der Sitzlehne beziehungsweise
auf dem Kindersitz die Signale in unterschiedlicher Weise modulieren, so dass in
eindeutiger Weise erkannt werden kann, dass sich ein Kindersitz auf dem Sitz befindet.
Es ist besonders nützlich, dass eine Steuereinheit vorgesehen ist,
die in Abhängigkeit der empfangenen Strahlung Funktionen im Fahrzeug triggert, sperrt
oder freigibt. Die Sitzbelegungserkennung kann auch im Zusammenhang mit anderen
Funktionen im Fahrzeug sinnvoll sein, die Freigabe beziehungsweise Sperrung eines
Airbags ist jedoch eine besonders wichtige Errungenschaft der vorliegenden Erfindung.
Diese kann beispielsweise auch so ausgebildet sein, dass der mindestens
eine Mikrowellensender und/oder der mindestens eine Mikrowellenempfänger Bestandteile
eines in dem Fahrzeug installierten Zugangskontroll- und Startsystems sind. Bei
Mikrowellenbasierten Zugangskontroll- und Startsystemen befindet sich die Antenne
zur Abdeckung des Innenraums im Allgemeinen in einer solchen Position, dass sie
auch in den Fahrzeugsitzen angeordnete Elemente zum Reflektieren beziehungsweise
Empfangen ansprechen kann. Folglich kann durch die Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, bei der Komponenten des Zugangskontroll- und Startsystems für die Sitzbelegungserkennung
verwendet werden, eine integrierende und somit kostenreduzierende Maßnahme zur Verfügung
gestellt werden.
Aus vergleichbaren Gründen kann es vorteilhaft sein, dass die Auswertung
der von dem Mikrowellenempfänger empfangenen Signale durch Mittel unterstützt beziehungsweise
durchgeführt wird, die im Rahmen eines in dem Fahrzeug installierten Zugangskontroll-
und Startsystems eingesetzt werden.
Das System kann so ausgebildet sein, dass der Strahlungsweg geradlinig
verläuft. Wenn im vorliegenden Zusammenhang von einem geradlinigen Strahlungsweg
die Rede ist, ist dies auf die Ausbreitung der Strahlung ohne Beugungserscheinungen
bezogen. Die vorliegenden Ausführungen beziehen sich somit auf die geometrische
Anordnung der Komponenten. Es besteht also eine direkte Sichtverbindung zwischen
dem Sender, den Mitteln zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen und/oder dem
Empfänger. Auf diese Weise wird ein besonders einfaches System zur Verfügung gestellt.
Es kann aber auch nützlich sein, dass der Strahlungsweg auf Umwegen
verläuft. Die Mikrowellenstrahlung kann mittels leitfähiger, im Fahrzeug verbauter
Materialien durch das Fahrzeug gelenkt werden, so dass eine gezielte Ausleuchtung
bestimmter Zonen erfolgen kann, ohne dass zusätzliche Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtungen
erforderlich wären.
Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen Verfahren dadurch auf,
dass die Mittel zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen mehrere Elemente zum
Reflektieren beziehungsweise Empfangen umfassen, dass die mehreren Elemente während
bestimmter Zeitintervalle selektiv aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden
und dass über die Zuordnung der Elemente zu den Zeitintervallen die Elemente voneinander
unterschieden werden.
Auf der Grundlage des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Vorteile
und Besonderheiten des erfindungsgemäßen Systems umgesetzt. Dies gilt auch für die
nachfolgend angegebenen besonders bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders vorteilhaft dadurch weitergebildet,
dass die Elemente zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen in
mindestens einem Fahrzeugsitz und/oder einer Kopfstütze angeordnet sind.
Es kann aber auch nützlich sein, dass das Reflektieren durch einen
Backscatter-Prozess erfolgt und dass die durch den Backscatter-Prozess reflektierte
Strahlung empfangen wird.
In diesem Zusammenhang ist es besonders nützlich, wenn der Backscatter-Prozess
ein modulierender Backscatter-Prozess ist.
Weiterhin ist es bevorzugt, dass die Backscatter-Prozesse, die an
den unterschiedlichen Elementen erfolgen, dieselbe Modulationsfrequenz verwenden.
Es kann aber auch nützlich sein, dass die Backscatter-Prozesse, die
an den unterschiedlichen Elementen erfolgen, unterschiedliche Modulationsfrequenzen
verwenden.
Eine bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht
vor, dass mehrere Elemente zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen untereinander
in einer Lehne des Fahrzeugsitzes angeordnet sind.
Weiterhin ist bevorzugt, dass der Backscatter-Prozess durch eine passive,
semipassive, semiaktive oder aktive Backscatter-Vorrichtung realisiert wird.
Eine ebenfalls bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
sieht vor, dass die Sitzbelegung auf der Grundlage der Beugung der Mikrowellen die
empfangene Intensität beeinflusst und dass die empfangene Intensität Informationen
über die Sitzbelegung liefert.
Weiterhin ist nützlich, dass die von der Mikrowellenstrahlung zurückgelegte
Wegstrecke zwischen Mikrowellensender und Mikrowellenempfänger beziehungsweise den
Mitteln zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen durch Laufzeitmessung ermittelt
wird.
Weitere Vorteile können erzielt werden, wenn bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren vorgesehen ist, dass die Position eines Sitzes ermittelt wird und dass
aus dem Ergebnis des Ermittelns der Wegstrecke und dem Ergebnis des Ermittelns der
Position des Sitzes ermittelt wird, ob die empfangene Strahlung von dem Mikrowellensender
ausgesendet wurde.
Weiterhin wird es als vorteilhaft erachtet, wenn vorgesehen ist, dass
in Abhängigkeit der empfangenen Strahlung Funktionen im Fahrzeug getriggert, gesperrt
oder freigegeben werden.
Ebenfalls wird es als nützlich erachtet, wenn vorgesehen ist, dass
das Aussenden und/oder das Empfangen auf der Grundlage eines in dem Fahrzeug installierten
Zugangskontroll- und Startsystems erfolgt.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann sich dadurch als vorteilhaft erweisen,
dass die Auswertung der empfangenen Signale durch Mittel unterstützt beziehungsweise
durchgeführt wird, die im Rahmen eines in dem Fahrzeug installierten Zugangskontroll-
und Startsystems eingesetzt werden.
Ebenfalls kann vorteilhaft sein, dass der Strahlungsweg geradlinig
verläuft.
Es kann auch vorteilhaft sein, dass der Strahlungsweg auf Umwegen
verläuft.
Weiterhin ist es nützlich, dass die mehreren Elemente zum Reflektieren
beziehungsweise Empfangen während bestimmter Zeitintervalle selektiv aktiviert beziehungsweise
deaktiviert werden und dass über die Zuordnung der Elemente zu den Zeitintervallen
die Elemente voneinander unterschieden werden.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine Unterscheidung
der unterschiedlichen Elemente zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen auch bei
der Verwendung von schmalbandiger Mikrowellenstrahlung möglich ist. Hierzu bedient
man sich einer zeitlich selektiven Ansteuerung zur Aktivierung der unterschiedlichen
Elemente. Da eine eindeutige Zuordnung zwischen den jeweiligen Zeitintervallen und
den jeweiligen Elementen besteht, können die Elemente voneinander unterschieden
werden. Dies kann beispielsweise bei solchen Systemen vorteilhaft sein, bei denen
eine Vielzahl von kleinflächigen Reflektoren in den Fahrzeugsitzen angeordnet werden.
Derartige Systeme ermöglichen eine scharfe Trennung zwischen dem leichten Vorbeugen
einer Person und dem sogenannten Out-of-Position-Fall, das heißt dem Fall, in dem
es auf keinen Fall mehr zu einer Zündung des Airbags kommen darf. Im Zuge des Vorbeugens
der Person kommt es immer wieder zu steilen Flanken im Intensitätsverlauf, nämlich
dann, wenn ein zusätzliches Element im Fahrzeugsitz von der Mikrowellenstrahlung
erreicht wird. Gleiches gilt umgekehrt natürlich auch beim Zurücklehnen der Person,
das heißt beispielsweise beim Übergang von dem Out-of-Position-Fall in eine ordnungsgemäßen
Sitzposition. Im Rahmen des erfindungsgemäßen Systems können in vorteilhafter Weise
Beugungserscheinungen der Mikrowellenstrahlung genutzt werden, die im Vergleich
zu Systemen, die beispielsweise mit Infrarotstrahlung arbeiten, ausreichend ausgeprägt
ist. Die Verwendung von Mikrowellenstrahlung ist auch aus dem Grunde vorteilhaft,
da im Vergleich zur Verwendung von anderen Wellenformen, zum Beispiel Ultraschall,
Laserstrahlung beziehungsweise Licht- und Infrarotstrahlung, eine starke Absorption
im menschlichen Körper erfolgt. Die Ausbreitung der Mikrowellenstrahlung erfolgt
unabhängig von Druck, Temperatur, Helligkeit und sonstiger Umgebungsbedingungen.
Das Messverfahren ist aufgrund der Einfachheit der Auswertung sehr schnell, so dass
eine dynamische Messung, beispielsweise erst im Fall eines Aufpralls, möglich ist.
Weitere Vorzüge der Erfindung sind daran zu erkennen, dass eine Erkennung der Sitzbelegung
mit sehr hoher Geschwindigkeit stattfinden kann. Die Zeit für die Erfassung kann
beispielsweise im Millisekundenbereich liegen. Hierdurch ist es möglich,
der Airbagsteuerung eine Dynamik zu vermitteln, die es beispielsweise gestattet,
nach bereits erfolgter Zündung des Airbags in Abhängigkeit der Sitzbelegung beziehungsweise
der Position/Neigung der Person auf dem Sitz die Füllung des Airbags zu beeinflussen,
vorzugsweise durch Druckverminderung.
Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen
anhand besonders bevorzugter Ausführungsformen beispielhaft erläutert.
Es zeigen:
1 eine bevorzugte Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Systems mit einer Person in einer ersten Sitzposition;
2 die Ausführungsform gemäß
1 mit einer Person in einer zweiten Sitzposition;
3 ein Diagramm zur Erläuterung der Erfindung;
4 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Systems mit einer Person in einer ersten Sitzposition;
5 die Ausführungsform gemäß
4 mit einer Person in einer zweiten Sitzposition;
6 einen Fahrzeugsitz zur Verwendung in
einem erfindungsgemäßen System mit den Umrissen der Oberkörper von zwei unterschiedlich
großen Personen;
7 einen Fahrzeugsitz zur Verwendung in
einem erfindungsgemäßen System mit den Umrissen der Oberkörper von zwei Personen
mit unterschiedlicher Statur;
8 die Ausführungsform gemäß
4 mit einer Sitzbelegung durch einen Babysitz;
9 die Ausführungsform gemäß
1 mit einer Sitzbelegung durch einen Kindersitz; und
10 eine Schnittansicht von oben auf die
in 9 dargestellte Anordnung.
Bei der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare
Komponenten.
1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Systems mit einer Person in einer ersten Sitzposition.
2 zeigt die Ausführungsform gemäß 1
mit einer Person in einer zweiten Sitzposition. Eine Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung
10 ist in der Nähe der Dachbedieneinheit 30 eines Fahrzeugs angeordnet
und mit einer Steuereinheit 22 verbunden. In einem Fahrzeugsitz
20 sind mehrere Reflektoren 12 angeordnet, die je nach Ausführungsform
als Backscatter oder als einfache elektrisch leitende Folien ausgelegt sein können.
Der Sitz 20 kann in üblicher Weise verschoben werden, wobei besonders bevorzugt
ist, wenn die Position des Sitzes 20 ermittelt werden kann.
Eine auf dem Sitz 20 sitzende Person 14 ist in den
1 und 2 in unterschiedlichen
Positionen dargestellt. In 1 sitzt die Person
14 ordnungsgemäß. In 2 ist die Person
14 nach vorne geneigt, so dass der Oberkörper der Person 14 einen
Abstand zur Lehne 26 des Sitzes 20 hat. Die Position in
2 kann auch als Out-of-Position-Fall bezeichnet werden.
Von der Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung 10 ausgesendete
Mikrowellenstrahlung kann nun in Abhängigkeit der Sitzposition mehr oder weniger
Reflektoren 12 und dabei insbesondere mehr oder weniger in der Lehne
26 des Sitzes 20 angeordnete Reflektoren 12 erreichen.
Dementsprechend hängt die von den Reflektoren 12 reflektierte Intensität
und von der Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung 10 folglich empfangene
Intensität von der Sitzposition der Person 14 ab.
Besonders nützlich ist es, wenn die verschiedenen Reflektoren voneinander
unterschieden werden können. Dies betrifft sowohl die in einem Fahrzeugsitz angeordneten
Reflektoren als auch Reflektoren, die in unterschiedlichen Fahrzeugsitzen innerhalb
des Fahrzeugs beziehungsweise an sonstigen Positionen innerhalb des Fahrzeugs angeordnet
sein können. Besonders nützlich ist es, als Reflektoren modulierende Backscatter-Vorrichtungen
zu verwenden, die während verschiedener Zeitintervalle aktiviert werden. Diese Aktivierung
kann beispielsweise durch Bestromung der jeweiligen Backscatter-Vorrichtung erfolgen,
während die Backscatter-Vorrichtung in nicht bestromtem Zustand deaktiviert ist.
Sind nun die aktiven Zeitintervalle eindeutig den Backscatter-Vorrichtungen zugeordnet,
so können über diese Zuordnung die einzelnen Backscatter-Vorrichtungen eindeutig
erkannt werden. Dabei kann mit schmalbandiger Mikrowellenstrahlung gearbeitet werden,
da eine Unterscheidung der unterschiedlichen Backscatter-Vorrichtungen über unterschiedliche
Modulationsfrequenzen nicht erforderlich ist. Über eine solche Modulation mit unterschiedlichen
Frequenzen kann eine Unterscheidung der Backscatter-Vorrichtungen aber auch alternativ
oder zusätzlich zu der Unterscheidung über die Zeitintervalle vorgenommen werden.
Neben der Auswertung von Reflektoren in der Lehne beziehungsweise
der Kopfstütze, ist es auch besonders nützlich, die Sensoren in der Sitzfläche auszuwerten,
da auch auf dieser Grundlage die Sitzbelegung erkannt werden kann, insbesondere
auch Situationen, die als Out-of-Position-Fall bezeichnet werden können.
3 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Der dargestellte Intensitätsverlauf
in Abhängigkeit des Neigungswinkels der in den 1 und
2 dargestellten Person 14 resultiert
aus dem aufeinanderfolgenden Freigeben der unterschiedlichen Reflektoren
12 in der Sitzlehne 26. Neigt sich die Person 14 ausgehend
von der in 1 dargestellten Position nach vorne, so
wird zuerst der oberste Reflektor freigegeben, was eine Flanke im Intensitätsverlauf
zur Folge hat. Bei weiterem Vorneigen der Person 14 ändern
sich die Verhältnisse dann zunächst nicht oder kaum. Erst wenn der nächste Reflektor
12, das heißt der mittlere Reflektor 12 in der Lehne
26 freigegeben wird, kommt es zur nächsten Flanke im Intensitätsverlauf.
Entsprechendes geschieht beim Freigeben des untersten Reflektors 12. Wählt
man nun die Anordnung der Reflektoren 12 und die Schaltschwelle für den
Out-of-Position-Fall in aufeinander abgestimmter Art und Weise, so kann die Schaltschwelle
beispielsweise, wie in 3 dargestellt, in eine Flanke
des Intensitätsverlaufs gelegt werden. Auf diese Weise kann ein Neigungswinkel ohne
große Schwankungsbreite definiert werden, bei dem das Vorliegen des Out-of-Position-Falls
angenommen wird.
4 zeigt eine weitere Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Systems mit einer Person in einer ersten Sitzposition.
5 zeigt die Ausführungsform gemäß 4
mit einer Person in einer zweiten Sitzposition. Bei dem hier dargestellten System
sind Reflektoren 12 nur in der Lehne 26 des Sitzes 20
angeordnet, das heißt im Gegensatz zu den Darstellungen gemäß den 1
und 2 nicht in der Sitzfläche. Dies ist in
vielen Fällen ausreichend, um den in 5 dargestellten
Out-of-Position-Fall zu erkennen. Als weiterer Unterschied zu den 1
und 2 sind bei den Systemen gemäß den
4 und 5 die
Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung 10 und das ihr zugeordnete Steuergerät
22 im Cockpit 24 des Fahrzeugs angeordnet. Auch hier erfolgt ein
sukzessives Freigeben der Reflektoren 12 beim Vorbeugen der Person
14. Bei dieser Anordnung spielen Beugungserscheinungen der Mikrowellen
eine wichtige Rolle, da bei der Darstellung gemäß 3
nach wie vor die direkte Sichtverbindung zwischen den Reflektoren 12 und
der Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung 10 nicht oder nur teilweise
vorliegt. Aufgrund von Beugungseffekten gelangen die Mikrowellen aber dennoch von
der Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung 10 zu den Reflektoren
12 und umgekehrt von den Reflektoren 12 zur Mikrowellensende-
und -empfangsvorrichtung 10.
6 zeigt einen Fahrzeugsitz zur Verwendung
in einem erfindungsgemäßen System mit den Umrissen der Oberkörper von zwei unterschiedlich
großen Personen. Hier ist ein weiteres Anwendungsbeispiel angegeben, bei dem die
Vorteile der Verwendung kleinflächiger Reflektoren 12 in einem Fahrzeugsitz
20 beziehungsweise insbesondere in der Lehne des Fahrzeugssitzes
26 veranschaulicht werden. Die Reflektoren 12 sind in Form eines
Arrays angeordnet. Eine große Person 14 deckt sämtliche in der Lehne
26 angeordnete Reflektoren 12 ab, während eine kleine Person
32, beispielsweise ein Kind, nur die unteren Reflektoren 12 abdeckt.
Mit dem System kann also eindeutig zwischen großen und kleinen Personen unterschieden
werden, zumal nicht nur ein gradueller Unterschied in den reflektierten Intensitäten
festzustellen sein wird, sondern ein sprunghafter Unterschied aufgrund der vollständigen
Freigabe der kleinflächigen oberen Reflektoren 12 bei der Sitzbewegung
durch die kleine Person 32.
7 zeigt einen Fahrzeugsitz zur Verwendung
in einem erfindungsgemäßen System mit den Umrissen der Oberkörper von zwei unterschiedlich
großen Personen. Dargestellt ist eine großvolumige Personen 40 und eine
Person 14 mit geringerem Körpervolumen. Bei geeigneter Anordnung der Reflektoren
12 in der Lehne 26 des Fahrzeugsitzes 20 können von der
großvolumigen Person 40 sämtliche Reflektoren 12 abgedeckt werden,
während von der dünneren Person 14 die äußeren Reflektoren 12
freigegeben werden.
8 zeigt die Ausführungsform gemäß
4 mit einer Sitzbelegung durch einen Babysitz. Hier
befindet sich ein Baby in einem Kindersitz, vorliegend in einem sogenannten Reboard-Sitz
18. Dieser ist ordnungsgemäß auf dem Beifahrersitz 20 befestigt.
Aufgrund der relativen Positionen von Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung
10, den Reflektoren 12 und dem Reboard-Sitz 18 findet nur eine
geringe Dämpfung der Mikrowellenstrahlung statt. Folglich wird ein Auslösen des
Airbags verhindert. Zusätzlich ist es möglich und unter Umständen sehr sinnvoll,
Reflektoren an der Rückseite des Reboard-Sitzes 18 zu befestigen. Damit
kann, beispielsweise bei spezieller Modulation der Mikrowellenstrahlung durch Reflektoren,
aufgrund einer Laufzeitmessung oder durch Zuordnung unterschiedlicher Zeitschlitze
zu den einzelnen Reflektoren, die Situation mit Kindersitz 18 auf dem Sitz
22 von der Situation ohne Objekt auf dem Sitz 20 unterschieden
werden. Werden bei dem erfindungsgemäßen System die Reflektoren 12 beispielsweise
mit einem metallischen Gegenstand abgeschirmt, so führt dies zu einer starken Reflexion.
Die Intensität dieser Reflexion kann möglicherweise in derselben Größenordnung liegen
wie die Intensität der Reflexion durch die Reflektoren 12. Es gibt nun
verschiedene Möglichkeiten, wie die Steuereinheit 22 die unterschiedlichen
Situationen erkennen kann. Sind die Reflektoren Backscatter-Vorrichtungen mit eine
eindeutigen Kodierung, sei es über die Modulationsfrequenz oder die Zeitschlitze,
so wird auf dieser Grundlage die Reflexion durch den abschattenden metallischen
Gegenstand eindeutig erkannt. Alternativ oder zusätzlich kann die Reflexion durch
einen abschattenden metallischen Gegenstand auf der Grundlage einer Laufzeitmessung
erkannt werden, insbesondere wenn man die Laufzeit mit der tatsächlichen Sitzposition
vergleicht, die durch einen zusätzlichen Sensor ermittelt werden kann.
Ebenfalls ist es vorteilhaft, dass Gegenstände ohne oder mit geringer
elektrischer Leitfähigkeit vor den Reflektoren 12 die Reflektoren
12 nur geringfügig abschirmen. Die von der Steuereinheit empfangenen Signale
entsprechen daher der Situation "leerer Sitz", so dass in richtiger Weise ein Auslösen
des Airbags gesperrt wird.
9 zeigt die Ausführungsform gemäß
1 mit einer Sitzbelegung durch einen
Kindersitz. Die hier dargestellte Situation kann auf der Grundlage des erfindungsgemäßen
Systems auch von einer sich vorbeugenden erwachsenen Person unterschieden werden.
Ein Kind 32 sitzt auf einem Kindersitz 34, der auf dem Sitz
20 angeordnet ist. Sowohl in der Sitzfläche 28 des Sitzes
20 als auch in der Lehne 26 des Sitzes 20 sind mehrere
Reflektoren angeordnet. Aufgrund des Kindersitzes 34, der im Allgemeinen
die Mikrowellen sehr viel weniger absorbiert als der Körper des Kindes
32, können, insbesondere aufgrund von Beugungserscheinungen, Mikrowellen
ihren Weg zwischen der Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung 10 und
den Reflektoren 12 in der Rückenlehne 26 beziehungsweise der Sitzfläche
28 finden. Die Reflektoren 12 in der Sitzfläche 28 empfangen
daher eine höhere Intensität als sie empfangen könnten, wenn eine erwachsene Person
direkt auf der Sitzfläche 28 säße.
Somit lassen sich durch geeignete Anordnung von mehreren Reflektoren
12 und dementsprechende geeignete Anordnung der Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung
10 unterschiedliche Situationen im Hinblick auf die Sitzbelegung im Fahrzeug erkennen.
10 zeigt eine Schnittansicht von oben
auf die in 9 dargestellte Anordnung. Der Schnitt in
10 erfolgt entlang der in 9
durch A gekennzeichneten Ebene. Es sind verschiedene Wege dargestellt, wie Mikrowellenstrahlung
die Reflektoren 12 in der Rückenlehne 26 erreichen kann, wobei
von der Situation eines Kindes 32 auf einem Kindersitz 34 ausgegangen
wird. Zum einen gibt es den direkten Weg 32 zwischen Mikrowellensende-
und -empfangsvorrichtung 10 und den Reflektoren 12, die in der
vorliegenden Situation durch das Kind 32 abgeschirmt sind. Aufgrund der
Abstände zwischen dem Kind 32 und den Reflektoren 12, die durch
den Kindersitz 34 in jedem Fall aufrechterhalten werden, können jedoch
Mikrowellen zum Beispiel durch Beugung um den Körper und durch Reflexion beziehungsweise
Streuung auch oft auf indirekten Wegen 38 von der Mikrowellensende- und
-empfangsvorrichtung 10 zu den Reflektoren 12 und in umgekehrte
Richtung gelangen. Dies wird durch den Kindersitz 34 nur unwesentlich behindert,
da er im Vergleich zum menschlichen Körper ein sehr viel geringeres Absorptionsvermögen
aufweist.
Das Prinzip der vorliegenden Erfindung wurde aufgrund der vorstehenden
Beschreibung der Zeichnungen anhand eines Systems erläutert, bei dem Reflektoren,
das heißt insbesondere Backscatter-Vorrichtungen, im Fahrzeugsitz angeordnet sind.
In diesem Fall sind ein Mikrowellensender und ein Mikrowellenempfänger erforderlich.
Der Mikrowellensender sendet Mikrowellenstrahlung in Richtung der Reflektoren aus.
Die Reflektoren reflektieren die Mikrowellenstrahlung in Richtung des Mikrowellenempfängers.
Vorzugsweise sind Mikrowellensender und Mikrowellenempfänger in Form einer Mikrowellensende-
und -empfangsvorrichtung realisiert. Die Erfindung bezieht sich aber auch auf Systeme,
bei denen anstelle der kleinflächigen Reflektoren kleinflächige Empfänger im Sitz
angeordnet sind. In diesem Fall ist ein Mikrowellensender ausreichend, der Mikrowellenstrahlung
in Richtung der in dem Sitz angeordneten Empfänger aussendet. Die vorteilhaften
Intensitätsverläufe aufgrund der Neigung einer Person auf dem Sitz können so ebenfalls
erreicht werden, insbesondere indem die Intensitäten der einzelnen im Sitz angeordneten
Empfänger summiert werden.
Die Erfindung lässt sich folgendermaßen zusammenfassen. Ein System
zum Erkennen der Sitzbelegung an einem Fahrzeug umfasst einen Mikrowellensender
10 und mehrere kleinflächige Reflektoren 12, die in dem Fahrzeug
angeordnet sind. Indem die unterschiedlichen Reflektoren 12 während unterschiedlicher
Zeitintervalle aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden kann über die eindeutige
Zuordnung zwischen den Zeitintervallen und den Reflektoren eine Identifizierung
der Reflektoren 12 vorgenommen werden. Auf diese Weise wird ermöglicht,
mit schmalbandiger Mikrowellenstrahlung zu arbeiten, da eine Identifizierung der
Reflektoren 12 mit unterschiedlichen Frequenzen nicht mehr unbedingt erforderlich
ist. Anstelle von Reflektoren 12 können auch Empfänger in dem Sitz
20 angeordnet werden.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in
den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch
in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
|
| Anspruch[de] |
- System zum Erkennen der Sitzbelegung in einem Fahrzeug, mit
– mindestens einem Mikrowellensender (10) und
– Mitteln (12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen von Mikrowellenstrahlung,
die in einem Fahrzeug angeordnet sind,
– wobei der mindestens eine Mikrowellensender (10) und die Mittel
(12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen so angeordnet sind, dass
die empfangene beziehungsweise reflektierte Intensität von der Sitzbelegung in dem
Fahrzeug abhängt, dadurch gekennzeichnet,
– dass die Mittel (12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen
mehrere Elemente (12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen umfassen,
– dass die mehreren Elemente (12) während bestimmter Zeitintervalle
selektiv aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden können und
– dass über die Zuordnung der Elemente (12) zu den Zeitintervallen
die Elemente (12) voneinander unterscheidbar sind.
- System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (12)
zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen in mindestens einem Fahrzeugsitz
(20) und/oder einer Kopfstütze angeordnet sind.
- System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
– dass die Mittel (12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen
Backscatter-Vorrichtungen sind und
– dass mindestens ein Mikrowellenempfänger (10) vorgesehen ist, der
von den Backscatter-Vorrichtungen (12) reflektierte Strahlung empfangen
kann.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Backscatter-Vorrichtungen (12) modulierende Backscatter-Vorrichtungen
(12) sind.
- System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Backscatter-Vorrichtungen
(12) mit derselben Frequenz modulierbar sind.
- System nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Backscatter-Vorrichtungen
(12) mit unterschiedlichen Frequenzen modulierbar sind.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Elemente (12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen untereinander
in einer Lehne (26) des Fahrzeugsitzes (20) angeordnet sind.
- System nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Backscatter-Vorrichtung
(12) als passive, semipassive, semiaktive oder aktive Backscatter-Vorrichtung
(12) realisiert ist.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
– dass die Sitzbelegung auf der Grundlage der Beugung der Mikrowellen die
empfangene Intensität beeinflusst und
– dass die empfangene Intensität Informationen über die Sitzbelegung liefert.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die von der Mikrowellenstrahlung zurückgelegte Wegstrecke zwischen Mikrowellensender
(10) und Mikrowellenempfänger (10) beziehungsweise den Mitteln
(12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen durch Laufzeitmessung ermittelt
wird.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
– dass die Position eines Sitzes (20) ermittelt wird und
– dass aus dem Ergebnis des Ermittelns der Wegstrecke und dem Ergebnis des
Ermittelns der Position des Sitzes (20) ermittelt werden kann, ob die empfangene
Strahlung von dem Mikrowellensender (10) ausgesendet wurde.
- System nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Mikrowellensender und der mindestens eine Mikrowellenempfänger
als mindestens eine Mikrowellensende- und -empfangsvorrichtung (10) mit einer Sende-
und Empfangsantenne realisiert sind.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Steuereinheit (22) vorgesehen ist, die in Abhängigkeit der empfangenen
Strahlung Funktionen im Fahrzeug triggert, sperrt oder freigibt.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Mikrowellensender (10) und/oder der mindestens
eine Mikrowellenempfänger (10) Bestandteile eines in dem Fahrzeug installierten
Zugangskontroll- und Startsystems sind.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswertung der von dem Mikrowellenempfänger (10) empfangenen Signale
durch Mittel unterstützt beziehungsweise durchgeführt wird, die im Rahmen eines
in dem Fahrzeug installierten Zugangskontroll- und Startsystems eingesetzt werden.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Strahlungsweg geradlinig verläuft.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Strahlungsweg auf Umwegen verläuft.
- Verfahren zum Erkennen der Sitzbelegung in einem Fahrzeug, mit den
Schritten: - Aussenden von Mikrowellenstrahlung und
– Reflektieren beziehungsweise Empfangen der Mikrowellenstrahlung durch Mittel
(12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen, die in einem Fahrzeug
angeordnet sind,
– wobei der mindestens eine Mikrowellensender (10) und die Mittel
(12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen so angeordnet sind, dass
die empfangene beziehungsweise reflektierte Intensität von der Sitzbelegung in dem
Fahrzeug abhängt, dadurch gekennzeichnet,
– dass die Mittel (12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen
mehrere Elemente (12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen umfassen,
– dass die mehreren Elemente (12) während bestimmter Zeitintervalle
selektiv aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden und
– dass über die Zuordnung der Elemente (12) zu den Zeitintervallen
die Elemente (12) voneinander unterschieden werden.
- Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente
(12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen in mindestens einem Fahrzeugsitz
(20) und/oder einer Kopfstütze angeordnet sind.
- Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet,
– dass das Reflektieren durch einen Backscatter-Prozess erfolgt und
– dass die durch den Backscatter-Prozess reflektierte Strahlung empfangen
wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
dass der Backscatter-Prozess ein modulierender Backscatter-Prozess ist.
- Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Backscatter-Prozesse,
die an den unterschiedlichen Elementen (12) erfolgen, dieselbe Modulationsfrequenz
verwenden.
- Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die
Backscatter-Prozesse, die an den unterschiedlichen Elementen (12) erfolgen,
unterschiedliche Modulationsfrequenzen verwenden.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Elemente (12) zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen untereinander
in einer Lehne (26) des Fahrzeugsitzes (20) angeordnet sind.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
dass der Backscatter-Prozess durch eine passive, semipassive, semiaktive oder aktive
Backscatter-Vorrichtung (12) realisiert wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
– dass die Sitzbelegung auf der Grundlage der Beugung der Mikrowellen die
empfangene Intensität beeinflusst und
– dass die empfangene Intensität Informationen über die Sitzbelegung liefert.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
dass die von der Mikrowellenstrahlung zurückgelegte Wegstrecke zwischen Mikrowellensender
(10) und Mikrowellenempfänger (10) beziehungsweise den Mitteln
zum Reflektieren beziehungsweise Empfangen durch Signal-Laufzeitmessung ermittelt
wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 27, dadurch gekennzeichnet,
– dass die Position eines Sitzes (20) ermittelt wird und
– dass aus dem Ergebnis des Ermittelns der Wegstrecke und dem Ergebnis des
Ermittelns der Position des Sitzes (20) ermittelt wird, ob die empfangene
Strahlung von dem Mikrowellensender (10) ausgesendet wurde.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
dass in Abhängigkeit der empfangenen Strahlung Funktionen im Fahrzeug getriggert,
gesperrt oder freigegeben werden.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 29, dadurch gekennzeichnet,
dass das Aussenden und/oder das Empfangen auf der Grundlage eines in dem Fahrzeug
installierten Zugangskontroll- und Startsystems erfolgt.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 30, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswertung der empfangenen Signale durch Mittel unterstützt beziehungsweise
durchgeführt wird, die im Rahmen eines in dem Fahrzeug installierten Zugangskontroll-
und Startsystems eingesetzt werden.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 31, dadurch gekennzeichnet,
dass der Strahlungsweg geradlinig verläuft.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 32, dadurch gekennzeichnet,
dass der Strahlungsweg auf Umwegen verläuft.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 33, dadurch gekennzeichnet,
– dass die mehreren Elemente (12) zum Reflektieren beziehungsweise
Empfangen während bestimmter Zeitintervalle selektiv aktiviert beziehungsweise deaktiviert
werden und
– dass über die Zuordnung der Elemente (12) zu den Zeitintervallen
die Elemente voneinander unterschieden werden.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen
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