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Schussfadenspanneinrichtung für eine Hauptdüseneinrichtung einer Luftwebmaschine - Dokument DE10257035A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10257035A1 24.06.2004
Titel Schussfadenspanneinrichtung für eine Hauptdüseneinrichtung einer Luftwebmaschine
Anmelder Löhr, Heinz Peter, Dipl.-Ing.(FH), 88145 Hergatz, DE
Erfinder Löhr, Heinz Peter, Dipl.-Ing.(FH), 88145 Hergatz, DE
DE-Anmeldedatum 06.12.2002
DE-Aktenzeichen 10257035
Offenlegungstag 24.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.06.2004
IPC-Hauptklasse D03D 47/34
IPC-Nebenklasse D03D 47/30   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Schussfadenspanneinrichtung für eine Hauptdüseneinrichtung einer Luftwebmaschine, wobei am Ein- und Ausgang einer Hauptdüseneinrichtung Fadenhalteelemente vorgesehen werden, die den Schussfaden für Zeiten der Nichtbenutzung einer solchen Hauptdüseneinrichtung spannen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung für eine Hauptdüseneinrichtung einer Luftwebmaschine.

Beim Stand der Technik (Picanol) wird der Luftstrom einer Hauptdüse einer Luftwebmaschine so umgelenkt, dass ein Schussfadenende sich möglichst auch bei längerer Nichtverwendung nicht aufdreht. Nachteilig an dem bekannten Verfahren ist, dass weiterhin ein Luftverbrauch zur Strekkung des Schussfadenendes stattfindet. Gerade bei längerem Aussetzen einer Hauptdüse, bedingt durch entsprechende Rapporte eines Gewebes und, wenn der Schussfaden über diese Aussetzzeit mit reduziertem Luftdruck gestreckt gehalten wird, ist dieser Luft- und damit Energieverbrauch unabhängig von der Möglichkeit eines Aufdrehens, kostenintensiv. Insbesondere beim Mehrfarbenweben, wo bis zu acht solcher Hauptdüsen verwendet werden, summiert sich dann dieser Verbrauch erheblich.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, welche den genannten Nachteil vermeidet.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der Schussfaden in der Hauptdüseneinrichtung gespannt wird. Durch das Spannen wird der Schussfaden in der Hauptdüseneinrichtung gestreckt gehalten und für die Zeit einer Nichtbenutzung eines Schussfadens kann diese Hauptdüseneinrichtung abgeschaltet werden, so dass kein Luftverbrauch erfolgt. Zum Spannen sind in an sich bekannter Art Fadenbremsen als zwei Fadenhalter vorgesehen, die eingangs- und ausgangsseitig einer Hauptdüseneinrichtung angeordnet werden. Zum Schusseintrag ist zumindest der ausgangsseitige Fadenhalter so zu öffnen, dass der Luftstrom mit dem mitzunehmendem Schussfaden ungehindert austreten kann.

Nachstehend wird die Erfindung an Ausführungsbeispielen verdeutlicht: Die Zeichnungen zeigen:

1 schematisch eine Hauptdüseneinrichtung mit zwei Spannelementen;

2 schematisch ein Fadenhaltelement nach 1 am Ausgang der Hauptdüseneinrichtung;

3 schematisch ein Fadenhaltelement anderer Ausbildung am Ausgang der Hauptdüseneinrichtung;

4 schematisch eine Haltevorrichtung mit elektromechanischer Betätigung eines Fadenhalters am Ausgang der Hauptdüseneinrichtung;

5 schematisch ein Fadenhaltelement mit Schrittmotorantrieb am Eingang der Hauptdüseneinrichtung;

6 schematisch ein Fadenhaltelement mit einem motorischem Antrieb und einer anderen Anordnung am Eingang der Hauptdüseneinrichtung;

7 schematisch ein Fadenhaltelement mit einem Linearantrieb am Eingang der Hauptdüseneinrichtung.

8 schematisch ein Fadenhaltelement mit einer Ansaugeinrichtung am Ende eines Führungsrohres In 1 wird einer Hauptdüseneinrichtung 1 mit einem Düsenkanal 4, einem Führungsrohr 3 und einem einzutragendem Schussfaden 6, der von einem nicht gezeigten Vorspuler abgezogen wird, bei einem Luftanschluß 2 Druckluft zugeführt. Diese an sich bekannte Anordnung wird durch zwei Fadenspannelemente 7a vor dem Einlauftrichter 5 der Hauptdüseneinrichtung 1 und 7 am Ende des Führungsrohres 3 ergänzt. Das Spannelement 7 besteht aus einem Aktuator 8 und Scherenteilen 15, die zusammengefahren den Schussfaden z.B. mittels Stäbe 20 durch die Umschlingung um sie herum fixieren und bremsen. Das Spannelement 7a besteht bei dieser Anordnung aus einem pneumatischen Muskel 8a als Aktuator, in den eine Rückstellfeder 9 integriert ist, die aber auch außerhalb liegen kann, dem Druckluft über einen Luftanschluß bei 10 zugeführt wird. Er ist mit einer Halterung 11 mit der Hauptdüseneinrichtung verbunden und betätigt einen Bügel 12 zur Auslenkung 13 des Schussfadens gegen eine Fläche 14. Durch die Auslenkung 13 erfährt der Schußfaden in Bezug auf das Fadenspannelement 7 eine bestimmte Verkürzung seiner Länge und wird gespannt.

Bei einer Druckerhöhung zieht sich der Muskels 8a zusammen, so dass der Bügel 12 angehoben wird und den Schussfaden freigibt. Bei einer Druckentlastung des Muskels 8a wird der Bügel 12 durch eine Rückstellfeder 9 gegen die Auflagefläche 14 bewegt und damit der Schussfaden 6 gegen diese Auflagefläche 14 fixiert. Durch diese Anordnung kann der pneumatische Muskel gleichsinnig zusammen mit der zugehörigen Hauptdüseneinrichtung betrieben werden. Damit kann ebenso sichergestellt werden, dass bei ausgeschalteter Maschine ein Schussfaden 6 gespannt wird und bleibt.

Die Fläche 14 kann einstellbar gestaltet werden, um die Auslenkung variable zu gestalten, in welchem Fall der Aktuator 7a um eine ebenfalls einstellbare mechanische Vorspanneinrichtung zu erweitern wäre.

Der Aktuator 8 kann ebenso wie der Aktuator 8a ein pneumatischer Muskel sein. Jeder von ihnen kann jedoch auch durch eine Elektromechanik, z.B. nach dem Tauchankerprinzip, einen Piezosteller, einen Schrittmotor oder einen Linearmotor realisiert werden.

2 zeigt in einer Drauf- und Seitenansicht das Scherenprinzip der 1 im größeren Detail. Der Aktuator 8 bewegt dabei die Scherenteile 19 über einen festen Drehpunkt 16 und Anlenkgliedern 17 mit weiteren Drehpunkten 18. Beim Schließen der Schere wird der Schussfaden durch Stäbe 20 mehrfach umgelenkt, so daß die Umschlingungen eine Bremse für den Schussfaden in Bezug auf die Fadenhalteinrichtung 7a bilden.

2a zeigt eine Vartation der 2, bei der die Anlenkglieder federelastisch ausgebildet sind und die Drehpunkte 18 entfallen.

3 zeigt mit den Teilfiguren 3a3c von geschlossener bis zu geöffneter Stellung eine andere Ausbildung eines Fadenhalteelementes. Als Aktuator 8 wird beispielsweise eine Elektromechanik nach dem Klappankerprinzip verwendet. Der Klappanker 21, z.B. mit einem Rückstellelement 22 in seinem Drehpunkt, bewirkt ein Schließen des Fadenhalteelementes 7. Das Fadenhalteelement selbst ist wieder nach dem Scherenprinzip ausgebildet, wobei der Schußfaden in der geschlossenen Stellung in 3a durch federeleastische Elemente 23 gehalten wird. Zusätzlich sind (Teilkugel-)Schalen vorgesehen, die in der geschlossenen Stellung in 3a das Ende des Führungsrohres verschließen. Dadurch kann erreicht werden, dass im Führungsrohr 3 sowohl ein schnellerer Druckaufbau für den Schussfadeneintrag erfolgt, als auch, dass die zusätzliche Kraft durch den Druck die Schere schneller öffnet. Das Prinzip kann auch – als Tauchanker – so angewendet werden, dass eine gegenüber der Darstellung inverse Funktion erreicht wird, um bei abgeschalteter Maschine die Fadenhaltefunktion zu erhalten.

4 verdeutlicht in einer Seitenansicht und Draufsicht eine Fadenhalteelement mit zwei Federblechen, die elektromagnetisch schliessen.

In 5 ist als Antrieb für ein Fadehalteelement 7a am Eingang einer Hauptdüseneinrichtung ein Schrittmotor 25 dargestellt, der über eine Befestigung 26 mit der Hauptdüseneinrichtung verbunden ist. Er treibt einen Bügel 27 an, der in der Fadenhalteposition in eine Hinterschneidung 28 des Luftkanals verfahren wird. Die Hinterschneidung kann dabei zusammen mit der Aussparung 29 für den Ausschnitt des Verfahrbereiches 29 des Bügelarms 30 auch als Vorsatzteil für die Hauptdüse gefertigt werden, um Aussparungen am Einlauftrichter für den Verfahrbereich des Bügelarms 29 und den Bügelkanal 31 zu vermeiden.

6 zeigt eine andere Anordnung eines motorischen Bügelantriebs 32 auf der Einlaufseite der Hauptdüseneinrichtung.

In 7 wird ein Linearantrieb 33 zum Betrieb eines Fadenhalteelementes, der 4 entsprechend, am Eingang des Hauptdüsenantriebs verwendet.

In 8 ist eine Ansaugdüse 35 zum Halten des Schussfadens vorgesehen. Wobei über einen Anschluss 34 z.B. die Saugluft einer vorhanden Absaugeinrichtung für gebrochene Schussfäden, Fangleisten etc. mit verwendet wird.

1 Hauptdüseneinrichtung 2 Druckluftanschluß 3 Führungsrohr 4 Düsenkanal 5 Einlauftrichter 6 Schussfaden 7, 7a Fadenspannelemente 8, 8a Aktuatoren 9 Rückstellfeder 10 Druckluftanschluß pneumatischer Muskel 11 Halterung 12 Bügel 13 Schussfaden-Auslenkung 14 Auflagefläche 15 Schere 16 fixer Drehpunkt 17 Anlenkglieder 18 Drehpunkte 19 Scherenarme 20 Bremsstäbe 21 Klappanker 22 Klappanker-Drehpunkt mit Rückstellelement 23 federelastisches Element 24 Teilkugelschale 25 Schrittmotor 26 Befestigung 27 Bügel 28 Hinterschneidung 29 Verfahrbereich 30 Bügelarm 31 Bügelkanal 32 Bügelantrieb 33 Linearmotor 34 Anschluss Absaugung 35 Saugspalt mit Gitter oder grob porösem Material

Anspruch[de]
  1. Verfahren und Vorrichtung zum Spannen eines Schussfadens in einer Hauptdüseneinrichtung einer Luftwebmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl vor einer Hauptdüseneinrichtung als auch an ihrem Ende, dem Ende eines Führungsrohres, Schussfadenhaltevorrichtungen angebracht werden.
  2. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundeinstellung der Haltevorrichtungen ein Spannen des Schussfadenabschnittes in der Hauptdüseneinrichtung bewirken.
  3. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Haltevorrichtung pneumatisch betrieben wird.
  4. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Haltevorrichtung elektromechanisch betrieben wird.
  5. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Haltevorrichtung motorisch betrieben wird.
  6. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor ein Linearmotor ist.
  7. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung mit einem Nanosteller oder Piezosteller betrieben werden.
  8. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung am Ende des Führungsrohres eine Saugeinrichtung ist.
  9. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Eingang der Hauptdüseneinrichtung zugeordnete Haltevorrichtung die Stoppeinrichtung eines Vorspulgerätes ist.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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