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Dokumentenidentifikation DE10257329A1 24.06.2004
Titel Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug sowie ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Fahrweges und Statorpaket eines Fahrweges
Anmelder Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG, 92318 Neumarkt, DE
Erfinder Reichel, Dieter, 92318 Neumarkt, DE;
Frisch, Theodor, 92355 Velburg, DE;
Bögl, Stefan, 92369 Sengenthal, DE;
Waidhauser, Ralf, 92318 Neumarkt, DE
Vertreter Canzler & Bergmeier, Patentanwälte, 85055 Ingolstadt
DE-Anmeldedatum 06.12.2002
DE-Aktenzeichen 10257329
Offenlegungstag 24.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.06.2004
IPC-Hauptklasse E01B 25/30
IPC-Nebenklasse E01B 25/32   
Zusammenfassung Ein Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug einer Magnetschwebebahn weist einen Träger (1), wenigstens ein an dem Träger (1) angeordnetes Funktionsteil (2) zum Führen des Fahrzeuges und ein aus mehreren Statorblechen (16) bestehendes Statorpaket (6) auf. Die Form der Statorbleche (16) des Statorpaketes (6) bildet eine Befestigungseinrichtung (8), welche direkt mit der Form einer Anschlussstelle (7) des Trägers (1), insbesondere des Funktionsteils (2), zusammenwirkt. Das Statorpaket (6) wird mittels Formschluss an einer Anschlussstelle (7) des Trägers (1), insbesondere des Funktionsteils (2) an dem Träger (1), befestigt, in einer vorbestimmten Lage positioniert und zur dauerhaften Verbindung verklebt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug einer Magnetschwebebahn mit einem Träger, wenigstens einem an dem Träger angeordneten Funktionsteil zum Führen des Fahrzeuges und einem aus mehreren Statorblechen bestehenden Statorpaket sowie ein Verfahren zum Herstellen eines solches Fahrweges und ein entsprechendes Statorpaket.

Aus der DE 39 28 277 C1 ist eine Tragkonstruktion für den Fahrweg eines spurgebundenen Fahrzeuges bekannt, welche Anschlußkörper aufweist, an denen mit Hilfe von Traversen Ausrüstungsteile in Form von Statorpaketen angeordnet sind. Die Traversen verlaufen quer zur Längserstreckung der Statorpakete und sind mit Hilfe einer formschlüssigen Nut-Feder-Verbindung und zusätzlicher Klebung mit den Statorpaketen verbunden. Die Statorpakete weisen hierzu Nuten auf, in welche die Traversen eingeschoben sind und mit Hilfe einer Klebung fixiert werden. Die Traversen werden anschließend an die Anschlußkörper angeschraubt.

Auch die DE 197 35 571 C1 zeigt einen Fahrweg einer Magnetschnellbahn mit Führungsschienen und Statorpaketen. Befestigt sind die Statorpakete an einem gurtartigen Statorträger, wozu beidseitig sowie formschlüssig in Hinterschnitte von Nuten greifende, traversenartige Verbindungselemente sowie Schraubbolzen und Muttern vorgesehen sind. Jeweils drei traversenartige Verbindungselemente dienen zur Befestigung eines jeden Statorpaketes an dem Statorträger. Die Länge der Verbindungselemente ist größer als die Breite der Statorpakete und etwa gleich breit wie der gurtartige Statorträger.

Nuten zur Befestigung der Statorpakete sind sowohl in den Statorpaketen selbst als auch in dem Statorträger vorgesehen.

Aus der DE 199 31 367 A1 sind wiederum Statorpakete bekannt, die Quernuten aufweisen und in welche Nuttraversen eingesetzt sind. Die Nuttraversen sind kraft- und formschlüssig mit Stegflanschen des Trägers verbunden. Die Stegflansche weisen Löcher auf, durch welche Schrauben gesteckt sind. Die Nuttraversen haben senkrecht zu den Stegflanschen verlaufende Durchgangsbohrungen mit Innengewinde, mit welchen sie an die Stegflansche angeschraubt sind.

In der DE 41 32 959 A1 besteht der Stator aus einem Statorblechpaket, Blechpaketverschraubungen und Nutsteinen. Er ist über die Nutsteine mit Schrauben an der Unterseite des Fahrbahnuntergurtes eines Magnetbahnfahrweges befestigt.

Alle genannten Druckschriften des Standes der Technik haben gemeinsam, daß die Statorpakete nicht direkt mit dem Träger verbunden sind, sondern stets separate Traversen aufweisen, welche mit den Statorpaketen verbunden sind. Die Traversen ihrerseits werden anschließend mit dem Fahrweg verbunden. Nachteilig ist hierbei, daß sowohl zusätzliche Bauteile als auch zusätzliche Verbindungseinrichtungen benötigt werden. Jede Verbindungseinrichtung weist darüber hinaus den Nachteil auf, daß die sehr exakt positionierten Statorelemente beim Lösen des Verbindungselementes dejustiert werden und somit zusätzlichen Wartungsaufwand bedürfen um den Sitz der Verbindungselemente zu kontrollieren. Die Herstellung ist darüber hinaus kostenintensiver, da einerseits Anschlußstellen an dem Statorelement und der Traverse und andererseits an der Traverse und dem Träger bearbeitet werden müssen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, die genannten Nachteile zu vermeiden.

Die Aufgabe wird gelöst durch einen Fahrweg, ein Verfahren und Statorpakete mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche.

Ein erfindungsgemäßer Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug einer Magnetschwebebahn weist einen Träger, wenigstens ein an dem Träger angeordnetes Funktionsteil zum Führen des Fahrzeuges und ein aus mehreren Statorblechen bestehendes Statorpaket auf. Entlang des Fahrweges sind üblicherweise eine Vielzahl von Statorpaketen aneinandergereiht. Jedes der Statorpakete ist an dem Träger befestigt. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Form der Statorbleche des Statorpaketes eine Befestigungseinrichtung bildet, welche direkt mit einer Anschlussstelle an dem Träger, insbesondere an dem Funktionsteil, zusammenwirkt. Die Verwenden von zusätzlichen Bauteilen, insbesondere von quer zu den Statorpaketen angeordneten Traversen wird hierdurch vermieden. Die Statorbleche sind bereits so geformt, daß sie beispielsweise die Anschlußfläche einer herkömmlichen Quertraverse an den Träger darstellt. Es ist nur noch eine Anschlußfläche pro Befestigungsstelle erforderlich, um das Statorpaket lagegenau befestigen zu können. Eine Montage eines separaten Bauteiles in dem Statorpaket oder die Bearbeitung der Kontaktstelle zwischen Quertraverse und Statorpaket ist somit nicht mehr erforderlich. Die an dem Träger vorgesehene Anschlussstelle wirkt somit direkt, d.h. ohne Zwischenschaltung von weiteren Bauteilen, mit dem Statorpaket zusammen.

Vorteilhafterweise korrespondiert die Form der Statorbleche des Statorpaketes mit der Form der Anschlussstelle. Hierdurch ist eine formschlüssige Verbindung zwischen der Anschlussstelle und dem Statorpaket ohne Zwischenschaltung weiterer Bauteile möglich. Ein weiteres Bauteil, wie es nach dem Stand der Technik die Quertraverse darstellt, ist nicht erforderlich. Die Statorbleche üben selbst die Funktion der Quertraverse aus.

Weisen die Statorbleche oder das Funktionsteil bzw. die Anschlussstelle eine Feder einer Nut-Feder-Verbindung als Befestigungseinrichtung bzw. Anschlussstelle auf, so ist eine sehr sichere, einfach herzustellende Verbindung geschaffen. Bei einer derartigen Ausgestaltung der Erfindung wird der Unterschied zum Stand der Technik besonders deutlich. Es ist daraus ersichtlich, daß das bisher übliche separate Bauteil der Quertraverse nicht mehr erforderlich ist, sondern direkt durch die Formgebung der Statorbleche in Verbindung mit der Anschlussstelle geschaffen wird.

Vorteilhafterweise sind das Statorpaket und die Anschlussstelle miteinander verklebt und/oder verschraubt. Insbesondere mit einer Kunstharzverklebung wird eine dauerhafte Positionierung des Statorpaketes bewirkt. Die Verbindung ist darüber hinaus äußerst manipulationssicher. Inspektion und Wartung der Lage der Statorpakete ist hierdurch mit einem sehr geringen Aufwand durchzuführen.

Vorteilhafterweise hat das Funktionsteil einen Statorträgergurt, welcher die Anschlussstelle bildet und an welchem das Statorpaket angeordnet ist. Das Funktionsteil, welches häufig an Konsolen eines Trägers angeordnet ist, weißt darüber hinaus auch Seitenführungs- und Absetzschienen auf und kann als kompakte Baueinheit vormontiert und an der Baustelle an den beispielsweise Beton- oder Stahlträger angebaut werden.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen eines Fahrweges für ein spurgebundenes Fahrzeug einer Magnetschwebebahn wird das Statorpaket mittels Formschluß zwischen den Statorblechen und einer Anschlussstelle des Trägers, insbesondere des Funktionsteils befestigt. Die Fertigung und Montage von Statorpaket und Anschlussstelle sind durch das erfindungsgemäße Verfahren sehr einfach und dadurch schnell und kostengünstig durchzuführen. Es sind keine speziellen Anbauteile wie Quertraversen erforderlich, wodurch das Statorpaket an der Anschlussstelle des Trägers befestigt wird. Zur Befestigung wird das Statorpaket in einer vorbestimmten Lage positioniert und zur dauerhaften Verbindung verklebt

Werden die Statorbleche in die Anschlussstelle eingeklebt und/oder an die Anschlussstelle angeschraubt, so wird in vorteilhafter Weise eine schnelle und zuverlässige, insbesondere dauerhafte Befestigung geschaffen.

Ist das Statorpaket in herkömmlicher Weise mit einer Nut zum Zusammenwirken mit einer Traverse versehen, so ist es vorteilhaft, wenn zwischen der Traverse und der Anschlussstelle ein Kleber eingebracht wird, welcher das Statorpaket über die Traverse dauerhaft an dem Träger fixiert.

Eine positionsgenaue Verbindung von Statorpaket und Anschlussstelle wird vorteilhafterweise dadurch erhalten, daß das Statorpaket in seine Soll-Lage gebracht und fixiert wird, und daß danach das Statorpaket mit der Anschlussstelle verklebt wird. Die Fixierung kann nach dem Erhärten der Klebverbindung gelöst werden. Das Statorpaket weist dann eine definierte Lage in Bezug auf die Anschlussstelle und den Träger auf.

Erfindungsgemäß weist das Statorpaket eines Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug einer Magnetschwebebahn eine Form auf, welche direkt, d. h. ohne Zwischenschaltung weiterer Befestigungselemente mit einer Anschlussstelle des Trägers, insbesondere des Funktionsteils zusammenwirkt. Die Form der Statorbleche bildet dabei die Form des Statorpaketes und korrespondiert mit der Form der Anschlussstelle.

Vorteilhafterweise sind die Statorbleche in Form einer Feder für eine Nut-Feder-Verbindung ausgebildet. Die Feder der Statorbleche und somit die Form des Statorpaketes korrespondiert in diesem Falle mit einer Nut in der Anschlussstelle an dem Träger.

Ragt die Befestigungseinrichtung der Statorbleche über die Längserstrekkung der Statorbleche hinaus, so wird ein geringer Materialaufwand für die Statorbleche benötigt und genügend Raum für die Gestaltung der Befestigungseinrichtung der Statorbleche zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus ist die Kontrolle der Soll-Lage der Statorpakete auf diese Weise sehr einfach durchzuführen.

Weitere Vorteile der Erfindung sind zu den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschreiben. Es zeigt:

1 einen Teil eines Trägers mit einem Funktionsteil im Querschnitt,

2a eine perspektivische Ansicht eines Funktionsteils mit einem Statorpaket,

2b ein Statorpaket der 2a,

3 eine Seitenansicht einer Befestigung eines Statorpaketes an einem Funktionsteil,

4 eine Seitenansicht einer Befestigung eines Statorpaketes an einem Funktionsteil.

1 zeigt einen Teil eines Querschnitts eines Trägers 1, an dessen Obergurt ein Funktionsteil 2 angeordnet ist. Das Funktionsteil 2 weist eine Seitenführungsfläche 3 und eine Absetzfläche 4 auf. An der Unterseite des Funktionsteils 2 ist ein Statorträgergurt 5 und ein daran befestigtes Statorpaket 6 angeordnet. Ein Fahrzeug einer Magnetschwebebahn wird durch die Seitenführungsfläche 3, die Absetzfläche 4 und das Statorpaket 6 geführt und angetrieben. Die Position des Funktionsteils 2 mit seinen Führungsflächen und dem daran angeordneten Statorpaket 6 muß maßlich sehr genau, insbesondere in Bezug auf ein weiteres, nicht dargestelltes Funktionsteil 2, welches sich am anderen Ende des Obergurtes des Trägers 1 befindet, angeordnet sein, um das Fahrzeug exakt führen und antreiben zu können.

In 2a ist eine perspektivische Ansicht eines Funktionsteils 2 dargestellt. An dem Statorträgergurt 5 sind drei Statorpakete 6 hintereinander angeordnet. Jedes der Statorpakete 6 ist an drei Anschlussstellen 7 mit dem Statorträgergurt 5 verbunden. Die Anschlussstellen 7 sind in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel schwalbenschwanzförmige Federn, welche mit entsprechenden Nuten in den Statorpaketen 6, welche die Befestigungseinrichtungen 8 bilden, zusammenwirken. Die Statorpakete 6 werden seitlich in die Anschlussstellen 7 eingeschoben und dort ausgerichtet und anschließend dauerhaft fixiert. Die Fixierung kann erfolgen indem das Statorpaket 6 an dem Statorträgergurt 5 angeschraubt wird, oder indem das Statorpaket 6 an dem Statorträgergurt 5 angeklebt wird.

In 2b ist in perspektivischer Ansicht ein Statorpaket 6 dargestellt, welches drei Befestigungseinrichtungen 8 aufweist, welche mit der Anschlussstelle 7 aus 2a korrespondieren. Das Statorpaket 6 entspricht im wesentlichen einem Statorpaket aus dem Stand der Technik. Die Besonderheit hierbei ist, daß die Anschlussstelle 7 in dem Statorträgergurt 5 integriert ist und somit kein zusätzliches Bauteil erforderlich ist, um das Statorpaket 6 an das Funktionsteil 2 anodnen zu können. Wie aus dieser Darstellung zu entnehmen ist, besteht das Statorpaket aus einer Vielzahl einzelner Statorbleche 16, welche aneinandergepackt sind. Die Statorbleche 16 sind in den übrigen Darstellungen zur besseren Übersichtlichkeit nicht gezeichnet.

Zur dauerhaften Fixierung des Statorpaketes 6 an dem Funktionsteil 2 sind lediglich noch Mittel, wie beispielsweise Schrauben oder Bolzen erforderlich, welche jedoch bei einer Befestigung mit einer Quertraverse gemäß dem Stand der Technik ebenfalls erforderlich waren. Alternativ kann das Statorpaket 6 an den Statorträgergurt 5 über die Anschlussstelle 7 und die Befestigungseinrichtung 8 angeklebt werden

3 zeigt einen Ausschnitt einer Befestigung eines Statorpaketes 6 an einem Funktionsteil 2. Das vorliegende Ausführungsbeispiel weist eine Befestigungseinrichtung 8 in dem Statorpaket 6 auf, welche in Form einer Nuttraverse gestaltet ist. Die Form wird erhalten durch die Gestaltung der einzelnen Statorbleche 16, welche aneinandergereiht das Statorpaket 6 ergeben. Die Befestigungseinrichtung 8 ist somit integriert in die Form der Statorbleche 16 bzw. des Statorpaketes 6. Die Befestigungseinrichtung 8 korrespondiert mit der Anschlussstelle 7 in dem Statorträgergurt 5. Dort ist ein Hohlraum geschaffen, welcher die Befestigungseinrichtung 8 des Statorpaketes 6 formschlüssig aufnehmen kann. Zur dauerhaften Fixierung der Lage des Statorpaketes 6 in Bezug auf das Funktionsteil 2 ist die Befestigungseinrichtung 8 in der Anschlussstelle 7 mit einem Kleber 9 fixiert. Nach Aushärten des Klebers 9 ist das Statorpaket 6 in der vorbestimmten Lage fixiert. Eine Manipulation der Lage der Statorpakete 6 ist hierdurch kaum möglich.

Die Anschlussstelle 7, welche in Form einer Nut ausgeführt ist, korrespondiert mit der Befestigungseinrichtung 8, welche in Form eines Nutsteines ausgeführt ist. Zur groben Montage des Statorpaketes 6 in dem Statorträgergurt 5 wird das Statorpaket 6 seitlich in die Nut der Anschlussstelle 7 eingeführt. Durch den Kleber 9 wird die Position des Statorpaketes 6 dauerhaft festgelegt.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in 4 dargestellt. Ein herkömmliches Statorpaket 6' weist eine Nut 20 auf, in welcher eine Traverse 21 eingesetzt ist. Zur Befestigung des Statorpaketes 6' wird die Traverse 21 zuerst in dem Statorpaket 6' befestigt und dann in eine Nut 22 des Staturträgergurtes 5 eingeschoben und positioniert. Zur Fixierung der genauen Lage des Statorpaketes 6' wird der Spalt zwischen Traverse 21 und Nut 22 mit Kleber 9 ausgespritzt. Die Traverse 21 muß dabei keinen Kontakt mit der Nut 22 haben. Der Kontakt kann ausschließlich über den Kleber 9 hergestellt werden.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Wesentlich ist, daß der Blechzuschnitt der einzelnen Statorbleche 16 derart ist, daß zusätzliche spezielle Montageelemente für die Befestigung des Statorpaketes 6 an dem Träger und insbesondere an dem Funktionsteil 2 nicht erforderlich sind. Es müssen nicht alle Statorbleche die Form für die Befestigung aufweisen. So können beispielsweise auch nur die äußeren Abschlußbleche die entsprechende Form haben, wenn dies für die Tragfähigkeit ausreichend ist. Ausreichend kann es insbesondere dann sein, wenn die Abschlußbleche eine dickere Wandstärke aufweisen.


Anspruch[de]
  1. Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug einer Magnetschwebebahn, mit einem Träger (1), wenigstens einem an dem Träger (1) angeordneten Funktionsteil (2) zum Führen des Fahrzeuges, und einem aus mehreren Statorblechen (16) bestehenden Statorpaket (6), dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Statorbleche (16) des Statorpaketes (6) eine Befestigungseinrichtung (8) bildet, welche direkt mit der Form einer Anschlussstelle (7) des Trägers (1), insbesondere des Funktionsteils (2) zusammenwirkt.
  2. Fahrweg nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Statorbleche (16) oder das Funktionsteil (2) eine Feder einer Nut-Feder-Verbindung als Befestigungseinrichtung (8) bzw. Anschlussstelle (7) aufweisen.
  3. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Statorpaket (6) und die Anschlussstelle (7) miteinander verklebt und/oder verschraubt sind.
  4. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Funktionsteil (2) einen Statorträgergurt (5) aufweist, welcher die Anschlussstelle (7) bildet, und an welchem das Statorpaket (6) angeordnet ist.
  5. Verfahren zum Herstellen eines Fahrweges für ein spurgebundenes Fahrzeug einer Magnetschwebebahn, mit einem Träger (1) und mit wenigstens einem an dem Träger (1) angeordneten Funktionsteil (2) zum Führen des Fahrzeuges, und einem aus mehreren Statorblechen (16) bestehenden Statorpaket (6), dadurch gekennzeichnet, daß das Statorpaket (6) mittels Formschluss an einer Anschlussstelle (7) des Trägers (1), insbesondere des Funktionsteils (2) an dem Träger (1) befestigt, in einer vorbestimmten Lage positioniert und zur dauerhaften Verbindung verklebt wird.
  6. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Statorbleche (16) in die Anschlussstelle (7) eingeklebt und/oder angeschraubt werden.
  7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Statorblechen (16) und der Anschlussstelle (7) eine Traverse angeordnet ist, die in die Anschlussstelle (7) eingeklebt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Statorpaket (6) in seine Soll-Lage gebracht und fixiert wird, und daß danach das Statorpaket (6) mit der Anschlussstelle (7) verklebt wird.
  9. Statorpaket eines Fahrweges für ein spurgebundenes Fahrzeug einer Magnetschwebebahn, mit einem Träger (1) und mit wenigstens einem an dem Träger (1) angeordneten Funktionsteil (2) zum Führen des Fahrzeuges, und einem aus mehreren Statorblechen (16) bestehenden Statorpaket (6), dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Statorbleche (16) des Statorpaketes (6) eine Befestigungseinrichtung (8) bildet, welche direkt mit einer Anschlussstelle (7) an dem Träger (1), insbesondere an dem Funktionsteil (2) zusammenwirkt.
  10. Statorpaket nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Statorbleche (16) eine Feder einer Nut-Feder-Verbindung als Befestigungseinrichtung (8) aufweisen.
  11. Statorpaket nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung (8) der Statorbleche (16) über die Längserstreckung der Statorbleche (16) hinausragt.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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