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Greifereinzelverstellung - Dokument DE10354891A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10354891A1 24.06.2004
Titel Greifereinzelverstellung
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Hiltwein, Hans-Peter, 68753 Waghäusel, DE;
Frank, Hendrik, 69115 Heidelberg, DE;
Groß, Manfred, 69221 Dossenheim, DE;
Helmstädter, Karl-Heinz, 69115 Heidelberg, DE;
Krüger, Michael, 68535 Edingen-Neckarhausen, DE;
Kurtzer, Siegfried, 68535 Edingen-Neckarhausen, DE;
Maaß, Jürgen, 69168 Wiesloch, DE;
Müller, Volker, 69181 Leimen, DE;
Schaeffer, Thomas, Dr., 69256 Mauer, DE;
Spilger, Rolf, 68519 Viernheim, DE;
Thünker, Norbert, Dr., 69493 Hirschberg, DE
DE-Anmeldedatum 24.11.2003
DE-Aktenzeichen 10354891
Offenlegungstag 24.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.06.2004
IPC-Hauptklasse B41F 21/04
IPC-Nebenklasse B41F 21/10   B65H 5/14   B65H 3/08   
Zusammenfassung Bei einer Greifereinrichtung zum Transport von Bogen durch eine Bogen verarbeitende Maschine, z. B. Druckmaschine, ist es vorgesehen, mindestens einen einzelnen Greifer von einer Anzahl von axial nebeneinander angeordneten Greifern gegenüber den übrigen axial verschiebbar anzuordnen, damit dieser z. B. im Randbereich exakt auf das zu verarbeitende Bogenformat einstellbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Greifereinrichtung zum Transport von Bogen durch Bogen verarbeitende Maschinen, insbesondere Druckmaschinen. Die Greifereinrichtung weist eine Anzahl von axial nebeneinander beabstandet angeordneten Einzelgreifern auf.

Durch die DE 38 21 324 C2 sind z. B. Bogengreifer in einer Bogenrotationsdruckmaschine bekannt, die jeweils aus einem Greiferfinger und einer damit zusammenwirkenden Greiferauflage bestehen. Eine Axialverschiebung der Greifereinrichtung ist jedoch nicht möglich.

Durch die DE 36 44 431 A1 ist z. B. ein Bogen führender Zylinder mit einer Greifereinrichtung bekannt, bei der die aus einer Anzahl von nebeneinander angeordneten Greifern bestehende Greifereinrichtung zur Positionsausrichtung der Bogen im Maschinentakt axial verschiebbar ist. Einzelne Greifer können jedoch nicht axial lageverändert werden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Greifereinrichtung in einer Bogen verarbeitenden Maschine zu schaffen, bei der mindestens ein Einzelgreifer auf das zu verarbeitende Bogenformat formatverstellbar gelagert ist.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Es ist ein besonderer Vorteil der Erfindung, dass ein Einzelgreifer, der z. B. im Randbereich des Bogen führenden Zylinders oder Greifers angeordnet ist, axial verschiebbar gelagert ist und so auf das zu verarbeitende Bogenquerformat eingestellt werden kann. Durch diese Maßnahme wird z. B. vermieden, dass Bogen, die axial über die Einzelgreifer hinausstehen, umknicken können. Bekannterweise führen derartig umgeknickte Ecken – Eselsohren – zu Transportproblemen und manchmal sogar zum Stillsetzen der Bogen verarbeitenden Maschine.

Weitere vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden beschrieben.

Es zeigen:

1 eine Bogenrotationsdruckmaschine in schematischer Darstellung,

2 einen Bogengreifer in schematischer Darstellung im Schnitt,

3 den Bogengreifer mit fernansteuerbaren Stellelementen,

4 eine Draufsicht auf den Bogengreifer in schematischer Darstellung, und

5 eine Steuervorrichtung zur Positionierung der Einzelgreifer.

Eine Rotationsdruckmaschine, z. B. eine Bogen 7 verarbeitende Druckmaschine 1, weist einen Anleger 2, mindestens ein Druckwerk 3 bzw. 4 und einen Ausleger 6 auf. Die Bogen 7 werden von einem Bogenstapel 8 entnommen und vereinzelt oder schuppenförmig über einen Zuführtisch 9 den Druckwerken 3 und 4 zugeführt. Diese enthalten in bekannter Weise jeweils einen Plattenzylinder 11; 12. Die Plattenzylinder 11 und 12 weisen jeweils eine Vorrichtung 13, 14 zum Befestigen flexibler Druckplatten auf. Darüber hinaus ist jedem Plattenzylinder 11; 12 eine Vorrichtung 16; 17 für den halb- oder vollautomatischen Druckplattenwechsel zugeordnet.

Der Bogenstapel 8 liegt auf einer gesteuert anhebbaren Stapelplatte 10 auf. Die Entnahme der Bogen 7 erfolgt von der Oberseite des Bogenstapels 8 mittels eines sogenannten Saugkopfes 18, der unter anderem eine Anzahl von Hub- und Schleppsaugern 19, 21 für die Vereinzelung der Bogen 7 aufweist. Darüber hinaus sind die Blaseinrichtungen 22 zur Auflockerung der oberen Bogenlagen und Tastelemente 23 zur Stapelnachführung vorgesehen. Zur Ausrichtung des Bogenstapels 8, insbesondere der oberen Bogen 7 des Bogenstapels 8 sind eine Anzahl von seitlichen und hinteren Anschlägen vorgesehen.

Bogen transportierende Elemente, wie z. B. Vorgreifer 27, Übergabezylinder 28, Druckzylinder 29, Übergabetrommel 31, Speichertrommel 32, Wendetrommel 33 und Druckzylinder 34, weisen Greifereinrichtungen 36 zum Transport von Bogen durch die Druckmaschine auf.

Die Greifereinrichtung 36 besteht aus einer Anzahl von axial nebeneinander voneinander beabstandet angeordneten Einzelgreifern 37, die mittels einer gemeinsamen, z. B. kurvengesteuerten Greiferwelle 38 geöffnet und geschlossen werden. Ein Einzelgreifer 37 besteht aus einem schwenkbar auf der Greiferwelle 38 angeordneten Greifergehäuse 35 mit einem Greiferfinger 39 und einer mit diesem zusammenwirkenden Greiferauflage 40; 41. Das Greifergehäuse 35 weist ein erstes Widerlager 55 zur Aufnahme eines Endes einer Schraubenfeder 54 und ein zweites Widerlager 56 auf, welches mit einem einstellbaren Anschlag 57 zusammenwirkt. Der Anschlag 57 ist an einem Halter 58 angeordnet, der auf der Greiferwelle 38 befestigt ist. Die Schraubenfeder 54, als Druckfeder ausgebildet, stützt sich an einem Widerlager 59 des Halters 58 ab. Zur axialen Verschiebbarkeit eines Einzelgreifers 37 ist die Greiferwelle 38 mit einer Innenverzahnung versehen, die in eine Verzahnung einer Keilwelle 42 zumindest im Bereich des Einzelgreifers 37 eingreift.

Der Einzelgreifer 37 ist hierbei in einem Lagerbock 43 angeordnet, der in einer Führung 44 im Zylinderkörper 46 axial verschiebbar angeordnet ist. Der Lagerbock 43 nimmt jeweils seitlich vom Einzelgreifer 37 die Greiferteilwelle 38 in Lagern 47, 48 auf. Als Führung für die Einzelgreifereinrichtung dient somit die Führung 44 im Zylinderkörper 46 und die Keilwelle 42. Als Antrieb für beispielsweise eine Fernverstellung ist ein zylinderfest angeordneter Stellmotor 49 vorgesehen, der über ein Getriebe 51, z. B. Zwischenzahnrad, eine Gewindespindel 52 antreibt, die in ein Gewinde 53 des Lagerbocks 43 eingreift.

Der Greiferfinger 39 arbeitet hierbei mit der stationär über die axiale Länge des Zylinders angeordneten Greiferleiste 40 zusammen.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach 2 ist es vorgesehen, eine Greiferaufschlagleiste 41 je Einzelgreifer 37 vorzusehen und diese derart am Lagerbock 43 zu befestigen, so dass diese zusammen mit dem Einzelgreifer 37 axial verstellbar ist.

Natürlich kann jeder der axial nebeneinander angeordneten Einzelgreifern 37 in der zuvor beschriebenen An und Weise ausgebildet sein, jedoch ist es eine bevorzugte Anordnung, wenn die im Randbereich des Zylinders angeordneten Einzelgreifer 37 axial verschiebbar ausgebildet sind, damit diese auf unterschiedlich breite Bogenformate einstellbar sind, während die Greifer im mittleren Zylinderbereich konventionell, d. h. unverschiebbar, angeordnet sein können.

Bei einer Weiterbildung gemäß 3 ist es zur Optimierung der Einstellbarkeit der Einzelgreifer 37 vorgesehen, dem Anschlag 57 einen Stellmotor 61 zuzuordnen oder den Anschlag 57 zur Längsverstellung mit einem Piezoelement 62 zu versehen. Es ist darüber hinaus vorgesehen, der Schraubenfeder 54 zur Einstellung einer Vorspannung einen Stellmotor 63 zuzuordnen. Die durchgehende Greiferleiste 40 sowie die individuell jedem Einzelgreifer 37 zugeordnete Greiferaufschlagleiste 41 können ebenfalls zur Höhenverstellung der Greiferleisten 40; 41 mit Piezoelementen 64 versehen sein.

In 5 ist schematisch eine Steuerung zur Ansteuerung der Einzelgreifer-Einstellungen dargestellt, insbesondere zur Axialverstellung der Einzelgreifer 37.

Eine Auswerteeinheit 66 erhält wahlweise oder in Kombination, Solldaten:

  • a) von Hand,
  • b) Messwerte (Papierkante, Druckpunkt),
  • c) Parameter (z. B. Bedruckstoffeigenschaften, Geschwindigkeit, Farbe, Lack usw.),
  • d) Erfahrungswerte eines Expertensystems.

Die Auswerteeinheit 66 vergleicht die Sollwerte a), b), c) und d) mit den durch die Positionsrückmelder 67 ermittelten Ist-Daten. Eine Steuereinrichtung 68 steuert die entsprechenden Stellantriebe, wie Stellmotoren oder Piezoelemente, an.

Eine erforderliche Klemmung der Einzelgreifer 37 in der gewünschten Position erfolgt durch Selbsthemmung des Antriebes oder vergleichbare mechanische Maßnahmen. Bei einer alternativen Ausführungsform können der Einzelgreifer 37 und die jeweils zugeordnete Greiferaufschlagleiste 41 durch den bewegten Teil eines Linearantriebs gesteuert werden. Der Stator des Linearantriebes ist über die gesamte Zylinderbreite in axialer Richtung verteilt angeordnet, so dass mehrere Einzelgreifer 37 gleichzeitig verfahren werden können. Hierbei ist z. B. die Integration des Stators des Linearantriebes in die Greiferwelle möglich. Die verschiedenen Einzelgreifer 32 können dann einzeln oder gemeinsam axial verfahren und positioniert werden.

1 Druckmaschine 2 Anleger 3 Druckwerk 4 Druckwerk 5 6 Ausleger 7 Bogen 7a nächster Bogen 8 Bogenstapel 9 Zuführtisch 10 Stapelplatte 11 Plattenzylinder 12 Plattenzylinder 13 Druckplattenbefestigungseinrichtung 14 Druckplattenbefestigungseinrichtung 15 16 Druckplattenwechsler 17 Druckplattenwechsler 18 Saugkopf 19 Hubsauger 20 21 Schleppsauger 22 Blaseinrichtung 23 Tastelement 24 Anschlag 25 26 27 Vorgreifer 28 Übergabezylinder 29 Druckzylinder 30 31 Übergabetrommel 32 Speichertrommel 33 Wendetrommel 34 Druckzylinder 35 Greifergehäuse 36 Greifereinrichtungen 37 Einzelgreifer 38 Greiferwelle 39 Greiferfinger 40 Greiferaufschlagleiste 41 Greiferaufschlagleiste 42 Keilwelle 43 Lagerbock 44 Führung 45 46 Zylinderkörper 47 Lager 48 Lager 49 Stellmotor 50 51 Getriebe 52 Gewindespindel 53 Gewinde (43) 54 Schraubenfeder 55 erstes Widerlager (35) 56 zweites Widerlager (35) 57 Anschlag 58 Halter 59 Widerlager (58) 60 61 Stellmotor 62 Piezoelement (57) 63 Stellmotor 64 Piezoelement (40; 41) 66 Auswerteeinheit 67 Positionsmelder 68 Steuereinrichtung a) Eingabedaten (manuell) b) Eingabedaten (Messwerte) c) Eingabedaten (Parameter) d) Eingabedaten (Erfahrungswerte)

Anspruch[de]
  1. Greifer zum Transport von Bogen in einer Bogen verarbeitenden Maschine, mit einer Greifereinrichtung bestehend aus einer Anzahl von axial nebeneinander beabstandet angeordneten Greifern, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Greifer (37) gegenüber der Anzahl von axial nebeneinander angeordneten Greifern axial verschiebbar gelagert ist.
  2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (37) einen schwenkbar gelagerten Greiferfinger (39) aufweist.
  3. Greifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Greiferfinger (39) mit einer Greiferauflage (40; 41) zusammenwirkt.
  4. Greifer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferauflage (41) axial verschiebbar angeordnet ist.
  5. Greifer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Greiferfinger (39) und die damit zusammenwirkende Greiferauflage (41) eine axial verschiebbare Einheit bilden.
  6. Greifer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (37) auf den Bogen führenden Zylindern einer Bogenrotationsdruckmaschine angeordnet sind.
  7. Greifer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass nur die jeweils im äußeren Bogenformatbereich angeordneten Einzelgreifer (37) axial verschiebbar angeordnet sind.
  8. Greifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstellspindel (52) zum axialen Antrieb der Greifereinrichtung (36) vorgesehen ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (52) von einem Stellmotor (49) angetrieben wird.
  10. Getriebe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Getriebe (51) zwischen Verstellmotor (49) und Verstellspindel (52) vorgesehen ist.
  11. Greifer nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferwelle (38) als Axialführung für das Greifergehäuse (39) ausgebildet ist.
  12. Greifer nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit (39, 41) eine Führung (44) am Zylinderkörper (46) aufweist.
  13. Greifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbar auf der Greiferwelle (38) angeordnete Greiferfinger (39) eine Schraubenfeder (54) aufweist, mittels der dieser an einem greiferwellenfesten Widerlager (59) abgestützt ist, wobei die Federkraft fernverstellbar einstellbar ist.
  14. Greifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferfinger (39) einen Anschlag (56) aufweisen, welcher mit einem greiferwellenfesten Anschlag (57) zusammenwirkt und dass einer dieser Anschläge (56, 57) fernverstellbar einstellbar ist.
  15. Greifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelgreifer (37) mit Stellmotoren (61, 63) oder Piezoelementen (62) versehen sind.
  16. Greifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellmotoren bzw. Piezoelemente mit einer Steuereinrichtung (68) verbunden sind, die von einer Auswerteeinheit (66) in Abhängigkeit von Parametern (a, b, c, d) regelbar ist.
  17. Greifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferauflage (40; 41) ein Piezoelement (64) zur Höhenverstellung der Greiferauflage (40; 41) aufweist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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