1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine an einem Fahrzeug installierte
Radarvorrichtung, und insbesondere eine an einem Fahrzeug installierte Radarvorrichtung,
die für eine Nachführoperation oder ein Alarmsystem zur Verhinderung einer Kollision
von Fahrzeugen verwendet wird.
2. Beschreibung des Stands der Technik
Zur Anwendung auf eine Nachführoperation für ein voranfahrendes Fahrzeug
und ein Alarmsystem zur Verhinderung einer Kollision zwischen Fahrzeugen, wurde
eine an einem Fahrzeug installierte Radarvorrichtung entwickelt. Bei der Radarvorrichtung
wird ein Strahl, etwa eine Millimeterwelle und Laserwelle, auf einen Reflektor die
in einer solchen Weise abgestrahlt, dass eine Reflexionswelle von dem Reflektor
empfangen wird, um die Information des Reflektors zu erfassen. Für diese an einem
Fahrzeug installierte Radarvorrichtung sind verschiedene Radarvorrichtungen entwickelt
worden, etwa eine FM-Radarvorrichtung, die eine Frequenz-modulierte Welle sendet
und empfängt, ein AM-Radar, das eine Amplituden-modulierte Welle sendet und empfängt,
und ein Impulsradar.
Bei der an einem Fahrzeug installierten Radarvorrichtung, nämlich
bei einer Radarvorrichtung zur Überwachung der Vorderseite des Fahrzeugs, wird ein
Strahl mit einer scharfen Direktivität mechanisch bewegt, um einen vorbestimmten
Winkelbereich vor dem Fahrzeug abzudecken. Andernfalls werden die Strahlen mit der
scharten Direktivität der Reihe nach von einer Mehrzahl von Antennen gesendet, die
angeordnet sind, um in voneinander geringfügig verschiedene Richtungen gerichtet
zu sein. Daher werden durch Durchführen elektronischen Abtastens der Strahlen Azimuthdaten
für den Reflektor und einen Abstand zu dem Reflektor zu erhalten. Bei dem japanischen
Patent Nr. 2567332, welches für den Anmelden der vorliegenden Erfindung erteilt
worden ist, ist ein Zeitteilungsradarsystem offenbart, bei dem ein Strahl elektronisch
abgetastet wird. Danach wird eine Gewichtungs- und Durchschnittsbildungsoperation
durchgeführt nach Maßgabe des Empfangspegels der Reflexionswelle. Daher ist es möglich,
den Azimuthwinkel zu dem Reflektor zu erfassen.
Im Allgemeinen gibt es bei einer an einem Fahrzeug installierten Radarvorrichtung
einen Fall, in dem das Signal-zu-Rausch (SN)-Verhältnis der Reflexionswelle verringert
ist, sodass der Empfangspegel der Reflexionswelle nicht einen vorbestimmten Schwellenwert
erreicht. Auch wenn eine Mehrzahl von Reflektoren, wie Straßenseitenstrukturen oder
umgebende Fahrzeuge existieren, gibt es einen Fall, in dem eine Frequenzverschiebung
durch gegenseitige Einflüsse erzeugt wird. Als Ergebnis wird die Erfassung der Reflexionswelle
schwierig, sodass verschiedene Probleme verursacht werden, wie Verschlechterung
der Positionsgenauigkeit des Reflektors und keine Erfassung des Reflektors. Mögliche
Lösungen dieser Probleme sind in US-A-4,357,607 oder US-A-5,668,736 beschrieben.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, die obigen Probleme zu lösen.
Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine an einem Fahrzeug installierte
Radarvorrichtung bereitzustellen, die in einfacher Weise eine Bewegung eines Reflektors
unter schlechten Bedingungen erfassen kann, ohne Verschlechterung der Erfassungsgenauigkeit
eines Abstands und eines Azimuthwinkels zu dem Reflektor.
Zur Lösung eines Aspekts der vorliegenden Erfindung enthält eine an
einem Fahrzeug installierte Radarvorrichtung einen Sendeabschnitt und einen Empfangsabschnitt.
Der Sendeabschnitt weist wenigstens eine Sendeantenne auf und strahlt eine Sendewelle
in Richtung zu einem Erfassungsbereich vor dem Fahrzeug ab. Die Sendewelle wird
durch einen Reflektor reflektiert, um eine Reflexionswelle zu erzeugen, und der
Erfassungsbereich enthält eine Mehrzahl von Subbereichen. Der Empfangsabschnitt
weist wenigstens eine Empfangsantenne auf und empfängt und erfasst die Reflexionswelle.
Eine Erfassungseinheit erfasst Reflektorindikationsdaten, die eine Reflektoreigenschaft
anzeigen, für jeden Subbereich für einen gegenwärtigen Erfassungszyklus auf Grundlage
des Erfassungsergebnisses durch den Empfangsabschnitt. Die Erfassungseinheit bestimmt
auch, ob die erfassten Reflektorindikationsdaten korrekt sind durch Verwendung der
erfassten Reflektorindikationsdaten, um zu bestimmen, dass die erfassten Reflektorindikationsdaten
finale Reflektorindikationsdaten sind, wenn bestimmt wird, dass die erfassten Reflektorindikationsdaten
korrekt sind. Eine Korrektureinheit korrigiert inkorrekte der erfassten Reflektorindikationsdaten
zu korrekten Reflektorindikationsdaten, um die finalen Reflektorindikationsdaten
zu erzeugen, wenn bestimmt wird, dass ein Teil der erfassten Reflektorindikationsdaten
nicht korrekt ist. Eine Bestimmungseinheit bestimmt, ob der Reflektor in dem Erfassungsbereich
vorhanden ist auf Grundlage der finalen Reflektorindikationsdaten.
Die Radarvorrichtung kann ferner eine Überwachungseinheit umfassen
zum Überwachen einer Kontinuität der finalen Reflektorindikationsdaten in der Mehrzahl
von Subbereichen, um eine Bewegung des Reflektors in dem Erfassungsbereich zu erfassen.
Die Erfassungseinheit kann bestimmen, ob die erfassten Reflektorindikationsdaten
korrekt sind, durch Verwendung der erfassten Reflektorindikationsdaten für einen
vorherigen oder noch weiter zurückliegenden Erfassungszyklus als der gegenwärtige
Erfassungszyklus, zusätzlich zu den erfassten Reflektorindikationsdaten für den
gegenwärtigen Erfassungszyklus.
In diesem Fall kann die Erfassungseinheit die erfassten Reflektorindikationsdaten
für einen vorherigen oder noch weiter zurückliegenden Erfassungszyklus als der gegenwärtige
Erfassungszyklus und die erfassten Reflektorindikationsdaten für den gegenwärtigen
Erfassungszyklus in Einheiten von Subbereichen vergleichen, um zu bestimmen, ob
die erfassten Reflektorindikationsdaten korrekt sind. Zu diesem Zweck ordnet die
Erfassungseinheit einen von Binärwerten jedem der Mehrzahl von Subbereichen zu,
wenn ein Empfangspegel des Erfassungsergebnisses durch den Empfangsabschnitt für
den Subbereich gleich oder größer als ein vorbestimmter Schwellenwert ist, und den
anderen der Binärwerte dem Subbereich zu, wenn der Empfangspegel des Erfassungsergebnisses
durch den Empfangsabschnitt für den Subbereich niedriger als der vorbestimmte Schwellenwert
ist. In diesem Fall berechnet die Erfassungseinheit eine Exklusiv-Oder Operation
zwischen den erfassten Reflektorindikationsdaten für einen vorherigen oder noch
weiter zurückliegenden Erfassungszyklus als der gegenwärtige Erfassungszyklus und
den erfassten Reflektorindikationsdaten für den gegenwärtigen Erfassungszyklus,
um zu bestimmen, ob die erfassten Reflektorindikationsdaten korrekt sind.
Die Erfassungseinheit kann einen von Binärwerten jedem der Mehrzahl
von Subbereichen zuordnen, wenn ein Empfangspegel des Erfasstungsergebnisses durch
den Empfangsabschnitt für den Subbereich für den gegenwärtigen Erfassungszyklus
gleich oder größer als ein vorbestimmter Schwellenwert ist, und den anderen der
Binärwerte dem Subbereich zuordnen, wenn der Empfangspegel des Erfassungsergebnisses
durch den Empfangsabschnitt für den Subbereich für den gegenwärtigen Zyklus niedriger
als der vorbestimmte Schwellenwert ist. In diesem Fall zählt die Erfassungseinheit
eine Anzahl von Malen der Inversion zwischen den Binärwerten, um zu bestimmen, ob
die erfassten Reflektorindikationsdaten korrekt sind.
Die Erfassungseinheit kann auch bestimmen, ob die erfassten Reflektorindikationsdaten
korrekt sind auf Grundlage der Anzahl von Malen der Inversion und der erfassten
Reflektorindikationsdaten für den vorherigen oder noch weiter zurückliegenden Erfassungszyklus
als der gegenwärtige Erfassungszyklus.
Um einen anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung zu erreichen, ist
ein Verfahren des Betreibens eines Reflektors in einer an einem Fahrzeug installierten
Radarvorrichtung vorgesehen, das die folgenden Schritte umfasst:
Abstrahlen einer Sendewelle in Richtung zu einem Erfassungsbereich vor dem Fahrzeug,
wobei die Sendewelle durch einen Reflektor reflektiert wird, um eine Reflexionswelle
zu erzeugen, und der Empfangsbereich eine Mehrzahl von Subbereichen enthält;
Empfangen und Erfassen der Reflexionswelle;
Erfassen von Reflektorindikationsdaten, die eine Reflektoreigenschaft anzeigen,
für jeden Subbereich für einen gegenwärtigen Empfangszyklus auf Grundlage des Erfassungsergebnisses
durch den Empfangsabschnitt,
Bestimmen, ob die erfassten Reflektorindikationsdaten korrekt sind durch Verwendung
der erfassten Reflektorindikationsdaten, um zu bestimmen, dass die erfassten Reflektorindikationsdaten
finale Reflektorindikationsdaten sind, wenn bestimmt wird, dass die erfassten Reflektorindikationsdaten
korrekt sind;
Korrigieren von inkorrekten der erfassten Reflektorindikationsdaten zu korrekten
Reflektorindikationsdaten, um die finalen Reflektorindikationsdaten zu erzeugen,
wenn bestimmt wird, dass ein Teil der erfassten Reflektorindikationsdaten nicht
korrekt ist, und
Bestimmen, ob ein Reflektor in dem Erfassungsbereich vorhanden ist, auf Grundlage
der finalen Reflektorindikationsdaten.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur
einer an einem Fahrzeug installierten Radarvorrichtung einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
2 ist ein konzeptionelles Diagramm, um
eine Beziehung zwischen einem Erfassungsbereich und einem Betriebsbereich der an
einem Fahrzeug installierten Radarvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zu erläutern,
3 ist ein konzeptionelles Diagramm, um
ein Erfassungsbeispiel der Existenz oder Nicht-Existenz von Reflexionswellen in
dem Empfangsbereich in der an einem Fahrzeug installierten Radarvorrichtung gemäß
der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu erläutern,
4 ist ein konzeptionelles Diagramm, um
ein anderes Erfassungsbeispiel der Existenz oder Nicht-Existenz von Reflexionswellen
in dem Erfassungsbereich in der an einem Fahrzeug installierten Radarvorrichtung
gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu erläutern, und
5 ist ein konzeptionelles Diagramm, um
noch ein weiteres Erfassungsbeispiel der Existenz oder Nicht-Existenz eines Reflektors
in dem Erfassungsbereich der an einem Fahrzeug installierten Radarvorrichtung gemäß
der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu erläutern.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
1 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur
einer an einem Fahrzeug installierten Radarvorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Radarvorrichtung setzt sich zusammen aus einem
Sende- und Empfangsantennenabschnitt 10, einer FM-Signal-Erzeugungsschaltung
20, einem Sendeabschnitt 30, einem Empfangsabschnitt
40, und einem Erfassungs- und Steuer/Regelabschnitt 50.
Der Sende- und Empfangsantennenabschnitt 10 setzt sich zusammen
aus Sendeantennen 11a bis 11e und Empfangsantennen 12a
bis 12e. Fünf Sätze von Sendeantennen und Empfangsantennen entsprechen
jeweils Sende- und Empfangskanälen A bis E. Die Sendeantennen und die Empfangsantennen
sind als defokussierte parabolische Mehrfachstrahlantennen ausgebildet, die aus
einem gemeinsamen parabolischen Reflexionsspiegel und einer ebenen Arrayantenne
als Primärstrahler zusammengesetzt sind, die derart angeordnet ist, dass sie dem
Reflexionsspiegel in der Umgebung des Brennpunkts dieses Reflexionsspiegels gegenüberliegt.
Die jeweiligen Sendeantennen 11a bis 11e sind derart angeordnet,
dass sie Strahlen in geringfügig unterschiedliche Richtungen voneinander im Azimuth
abstrahlen. Die Reflexionswellen, die von den abgestrahlten Strahlen erzeugt werden,
werden jeweils durch die Empfangsantennen 12a bis 12e empfangen.
Der FM-Signal-Erzeugungsabschnitt 20 setzt sich zusammen
aus einem spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 21 einer Sweepschaltung
22, und einer Spannungsteilerschaltung 23. Die Sweepschaltung
22 führt eine dreieckförmige Modulationsspannung dem spannungsgesteuerten
Oszillator 21 in Antwort auf ein Steuer/Regelsignal von dem Erfassungs-
und Steuer/Regelabschnitt 50 zu. Der spannungsgesteuerte Oszillator (VCO)
21 erzeugt ein Hochfrequenzsignal in einem Submillimetennrellenband auf
Grundlage der dreieckförmigen Modulationsspannung, die von der Sweepschaltung
22 zugeführt wird. Die Spannungsteilerschaltung 23 teilt das Hochfrequenzsignal
in zwei Komponenten auf, um den Sendeabschnitt 30 und den Empfangsabschnitt
40 zu versorgen.
Der Sendeabschnitt 30 setzt sich zusammen aus einer Sendeschalterschaltung
31 und einer Frequenzdreifacherhöhungsschaltungen 32a bis
32e. Die Sendeschalterschaltung 31 führt sequenziell die aufgeteilte
Komponente des Hochfrequenzsignals den Frequenzdreifacherhöhungsschaltungen
32a bis 32e in Antwort auf ein Timingsteuer/regelsignal zu, das
von dem Erfassungs- und Steuer/Regelabschnitt 50 zugeführt wird. Jede der
Frequenzdreifacherhöhungsschaltungen 32a bis 32e erhöht die Frequenz
der aufgeteilten Komponente des Hochfrequenzsignals 3 dreifach, sodass
ein Strahl von der entsprechenden der Sendeantennen 11a bis 11e
abgestrahlt wird.
Jede der Empfangsantennen 12a bis 12e empfängt eine
Reflexionswelle, um ein Reflexions-FM-Signal zu erzeugen. Der Empfangsabschnitt
40 setzt sich zusammen mit einer Stationsschalterschaltung 41,
Frequenzdreifacherhöhungsschaltungen 42a bis 42e und Mischern
43a bis 43e und einem Schwebungsselektor 41. Die Stationsschalterschaltung
41 empfängt die aufgeteilte Komponente des Hochfrequenzsignals von der
Spannungsteilerschaltung 22, um die Frequenzdreifacherhöhungsschaltungen
42a bis 42e sequenziell in Antwort auf ein Timingsteuer/regelsignal
zu versorgen, das von dem Erfassungs- und Steuer/Regelabschnitt 50 zugeführt
wird. Jede der Frequenzdreifacherhöhungsschaltungen 42a bis 42e
erhöht die Frequenz der aufgeteilten Komponente des Hochfrequenzsignals dreifach,
und gibt ein Stations-FM-Signal an den entsprechenden der Mischer 43a bis
43e aus. Jeder der Mischer 43a bis 43e empfängt das Reflexions-FM-Signal
und das Stations-FM-Signal, um ein Schwebungssignal zwischen dem Empfangs-FM und
dem Stations-FM-Signal an den Schwebungsselektor 44 auszugeben. Der Schwebungsselektor
44 gibt eines der von den Mischern 43a bis 43e zugeführten
Schwebungssignale nach Maßgabe eines Timingsteuer/regelsignals aus, das von dem
Erfassungs- und Steuer/Regelabschnitt 50 zugeführt wird.
Die Erfassungs- und Steuer/Regeleinheit 50 setzt sich zusammen
aus einer CPU 51, einer Verstärkerschaltung 52, einem Analog-Digital
(A/D)-Wandlerschaltung 53, einer Schaltung für schnelle Fouriertransformation
(FFT) 54, einer Timingsteuer/regelschaltung 55 und einem Speicher
(MEM) 56. Die Verstärkerschaltung 52 verstärkt das ausgewählte
Schwebungssignal, das von dem Schwebungsselektor 44 ausgegeben wird, um
die A/D-Wandlerschaltung 43 zu versorgen. Die A/D-Wandlerschaltung
53 wandelt das verstärkte Schwebungssignal in digitale Form um. Die FFT
54 führt eine schnelle Fouriertransformation an dem digitalen Schwebungssignal
durch, um die CPU 51 zu versorgen. Die CPU 51 führt einen Erfassungs-
und Handhabungsprozess von Reflektorindikationsdaten zu einem Frequenzspektrum von
dem Ergebnis der schnellen Fouriertransformation durch auf Grundlage eines Softwareprogramms,
das in dem Speicher 56 gespeichert ist. Die Reflektorindikationsdaten zeigen
eine Reflektoreigenschaft an, wie das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des
Reflektors, für jeden der Subbereiche des Erfassungsbereichs. Die CPU
51 speichert die Reflexionsindikationsdaten in dem Speicher 56.
Der Speicher 56 weist Speicherbereiche (nicht gezeigt) auf zum Speichern
von Reflexionsindikationsdaten für die Subbereiche des Erfassungsbereichs für mehrere
Erfassungszyklen.
Insbesondere erzeugt der FM-Signal-Erzeugungsabschnitt 20
ein FM-Signal, das einen vorbestimmten Spannungspegel aufweist und dessen Zentralfrequenz
ungefähr 20 GHz im Submillimeterwellenband beträgt und sich von dieser mit einer
vorbestimmten Periode geradewegs verändert. Das FM-Signal wird ungefähr gleich durch
die Spannungsteilerschaltung 23 aufgeteilt.
Eine der aufgeteilten Signalkomponenten wird dem Sendeabschnitt
30 zugeführt und die andere wird dem Empfangsabschnitt 40 zugeführt.
In dem Sendeabschnitt 30 wird das von dem FM-Signal-Erzeugungsabschnitt
20 zugeführte FM-Signal auf die Frequenzdreifacherhöhungsschaltungen
32a bis 32e durch den Sendeschalterschaltung 31 verteilt.
Daher wird die Frequenz des FM-Signals durch die entsprechende der Frequenzdreifacherhöhungsschaltungen
32a bis 32e dreifach erhöht, sodass sie in das Millimeterwellenband
FM-Signal in dem 60 GHz Band umgewandelt wird. Die umgewandelten FM-Signale werden
den Sendeantennen 11a bis 11e zugeführt, um von den jeweiligen
Sendeantennen in die Richtung vor dem Fahrzeug abgestrahlt zu werden.
Ein Teil der von der Vorderseite des Fahrzeugs durch die Sendeantennen
11a bis 11e abgestrahlten FM-Signale wird durch den Reflektor,
wie ein voranfahrendes Fahrzeug, reflektiert und dann durch die entsprechende der
Empfangsantennen 12a bis 12e empfangen. Auf diese Weise werden
Reflexions-FM-Signale erzeugt. Das Reflexions-FM-Signal wird einem entsprechenden
der Mischer 43a bis 43e an einem der Eingangsanschlüsse zugeführt.
Der andere Eingangsanschluss jedes der Mischer 43a bis 43e wird
mit einem der Stations-FM-Signale versorgt, die von dem FM-Signal-Erzeugungsabschnitt
20 zugeführt werden. Das Stations-FM-Signal wird durch die Stationsschalterschaltung
41 mit einem vorbestimmten Timing ausgewählt. Die Frequenz des ausgewählten
Stations-FM-Signals wird durch eine entsprechende der Frequenzdreifacherhöhungsschaltungen
42a bis 42e dreifach erhöht, um ein Millimeterwellenband-Stations-FM-Signal
zu erzeugen.
Schwebungssignale des Reflexions-FM-Signals und des Stations-FM-Signals
werden von dem Mischer 43a bis 43e ausgegeben. Die Schwebungssignale
werden der Reihenfolge nach ausgewählt durch den Schwebungsselektor 44
für den jeweiligen Sende- und Empfangskanal und der Verstärkungsschaltung
52 der Erfassungs- und Steuer/Regeleinheit 50 zugeführt. Das Schwebungssignal
wird verstärkt durch die Verstärkerschaltung 52 und in ein digitales Signal
durch die Analog-Digitalwandlerschaltung 53 umgewandelt und danach der
Schaltung für schnelle Fouriertransformation 54 zugeführt. Das Schwebungssignal
wird in ein Frequenzspektrum des Schwebungssignals umgewandelt und der CPU
51 zugeführt. Die CPU 51 erfasst auch aus dem Frequenzspektrum
Reflektorindikationsdaten, die eine Reflektoreigenschaft, wie die Mittelposition
und Breite des Reflektors und den Azimuthwinkel zu dem Reflektor, anzeigen. Die
CPU 51 erfasst auch den Abstand zu dem Reflektor auf Grundlage des Schwebungssignals,
das den Unterschied zwischen dem Timing, zu dem der Strahl abgestrahlt worden ist,
und dem Timing, zu dem die Reflexionswelle empfangen worden ist, erfasst. Ferner
steuert/regelt die CPU 51 die Timingsteuer/regelschaltung 55,
um verschiedene Timingsteuer/regelsignale zu erzeugen, auf deren Grundlage der Betrieb
von jeweiligen Abschnitten in dieser FM-Radarvorrichtung gesteuert/geregelt wird.
2 ist ein konzeptionelles Diagramm zur
Erläuterung der Struktur eines Betriebsbereichs M. Der Betriebsbereich M setzt sich
zusammen aus einem Erfassungsbereich D und Umgebungsbereichen Ma und Me. Der Erfassungsbereich
ist als der Bereich einer Fächerstruktur gebildet, die sich radial vor dem Fahrzeug,
an dem diese Radarvorrichtung installiert ist, ausbreitet. Der Erfassungsbereich
D dieser Fächerstruktur setzt sich zusammen aus fünf Subbereichen Da, Db, Dc, Dd
und De von der Art eines dünnen Fächertyps, die gegeneinander im Wesentlichen dieselbe
Form haben. Die fünf Subbereiche Da, Db, Dc, Dd und De entsprechen jeweils den Sende-
und Empfangskanälen A bis E. Die FM-Signalstrahlen werden zu den fünf Subbereichen
Da bis De von den jeweiligen Sendeantennen 11a bis 11e, die in
1 gezeigt sind, jeweils abgestrahlt. Der FM-Signalstrahl
weist ungefähr die gleiche oder eine geringfügig größere Breite als die des entsprechenden
Subbereichs auf. Die Reflexionswelle wird ebenfalls in dem entsprechenden Subbereich
erzeugt und durch die entsprechende der Empfangsantennen 12a bis
12e empfangen.
Die Umgebungsbereiche Ma und Me sind an beiden Seiten des Erfassungsbereichs
D ausgebildet und weisen im Wesentlichen dieselbe Breite auf wie die des voranfahrenden
Fahrzeugs.
Der Betriebsbereich M ist ein Bereich, der verwendet wird, um die
Bewegung des Reflektors, wie des voranfahrenden Fahrzeugs, das in dem Erfassungsbereich
D erfasst worden ist, zu handhaben.
3 ist ein konzeptionelles Diagramm, das
ein Beispiel der Existenz oder Nichtexistenz der Reflexions-FM-Signale anzeigt,
die ungefähr die identische Schwebungsfrequenz aufweisen und die verschiedene Male
in jedem Subbereich erfasst werden. In dieser Figur ist eine Zeitachse in Richtung
zum Boden der Figur festgesetzt. Ein Zeichen • ist ein Reflektorindikationsdatum.
Das Zeichen • zeigt an, dass das Reflexions-FM-Signal mit der ungefähr identischen
Schwebungsfrequenz in jedem Subbereich bei jedem von Malen t1, t2, t3, ..... erfasst
wird. Das Reflexions-FM-Signal weist den Empfangspegel der Reflexions-FM-Signale
höher als ein vorbestimmter Schwellenwert auf. Im Fall einer an einem Fahrzeug installierten
FM-Radarvorrichtung in dieser Ausführungsform sind die zwischen den von den jeweiligen
Subbereichen empfangenen Reflexions-FM-Signale ungefähr dieselben. Dies bedeutet,
dass das Reflexions-FM-Signal von dem Reflektor erzeugt wird, der in dem ungefähr
identischen Abstand von dem Fahrzeug, an dem Radarvorrichtung installiert ist, existiert.
Das heißt, dass Reflexions-FM-Signal wird von einem einzigen Reflektor, wie dem
voranfahrenden Fahrzeug erzeugt, der über die Subbereiche hinweg existiert.
Weiterhin ist ein Zeichen o nicht das Reflektorindikationsdatum. Das
heißt, das Zeichen o zeigt an, dass das Reflexions-FM-Signal nicht in jedem Subbereich
zu jedem Mal erfasst werden kann und die Reflektorindikationsdaten
durch die CPU 51 durch Korrektur oder Interpolation der Reflektorindikationsdaten
erzeugt werden. Die Korrektur dieser Reflektorindikationsdaten wird durchgeführt,
wenn es in Betracht gezogen wird, dass das Reflexions-FM-Signal, das im Wesentlichen
dieselbe Frequenz aufweist, erfasst werden sollte. Die Korrektur wird durchgeführt
durch Verwendung der Reflektorindikationsdaten für die Subbereiche für einen vorherigen
oder noch weiter zurückliegenden Erfassungszyklus als ein gegenwärtiger Erfassungszyklus.
Diese Korrektur wird derart durchgeführt, dass die zeitliche und räumliche Kontinuität
der Reflektorindikationsdaten reserviert werden kann.
Insbesondere werden die Reflektorindikationsdaten für jeden Subbereich
für jeden einer Mehrzahl von Erfassungszyklen in dem Speicher 56 gespeichert.
In diesem Beispiel werden die Reflektorindikationsdaten für jeden Subbereich für
zwei Erfassungszyklen in dem Speicher 56 gespeichert. Jedoch können die
Reflektorindikationsdaten für jeden Subbereich für mehr als die zwei Erfassungszyklen
in dem Speicher 56 gespeichert werden.
In diesem Fall werden zu jedem der benachbarten Male t1 und t2 die
Reflexions-FM-Signale von im Wesentlichen derselben Frequenz in einer Reihe von
fünf benachbarten Subbereichen Da bis Dd erfasst, wie durch das Zeichen • gezeigt
ist.
Beim folgenden Mal t3 wird das Reflexions-FM-Signal von im Wesentlichen
derselben Frequenz in dem Subbereich Dc nicht erfasst. Jedoch ist das Reflexions-FM-Signal
von im Wesentlichen derselben Frequenz in der Reihe von vier benachbarten Subbereichen
Da bis Dd für das vorangehende Erfassungs-Mal t2 zum gegenwärtigen Erfassungszyklus
zum Mal t3 erfasst worden. Auch ist das Reflexions-FM-Signal der im Wesentlichen
selben Frequenz in jedem anderen als der Subbereich Dc der drei benachbarten Subbereiche
Da, Db und Dd erfasst worden. Daher wird in Betracht gezogen, dass das Reflexions-FM-Signal
der im Wesentlichen selben Frequenz wie dasjenige der Reflexions-FM-Signale, die
in den benachbarten Subbereichen erfasst worden sind, in diesem Subbereich Dc erzeugt
worden ist, aber ausgelöscht wurde oder aus irgendeinem Grund nicht erfasst wurde.
Als Ergebnis wird ein korrektes Reflektorindikationsdatum für den Subbereich Dc
auf Grundlage eines Satzes von Reflektorindikationsdaten für einen vorherigen oder
noch weiter zurückliegenden Erfassungszyklus als der gegenwärtige Erfassungszyklus
erzeugt und in dem Speicherbereich entsprechend dem Subbereich Dc für den gegenwärtigen
Erfassungszyklus gespeichert. Daher wird ein Satz von Reflektorindikationsdaten
für den gegenwärtigen Erfassungszyklus durch die Erzeugung oder Interpolation des
korrekten Reflektorindikationsdatums erzeugt.
Beim folgenden Mal t4 wird kein Reflexions-FM-Signal von im Wesentlichen
derselben Frequenz in irgendeinem der vier benachbarten Subbereiche Da bis Dd erfasst.
Jedoch wird das Erfassungsergebnis des unmittelbar vorherigen Mals t3 betrachtet
und die Erfassungsergebnisse des Reflexions-FM-Signals von im Wesentlichen derselben
Frequenz werden ungefähr festgesetzt in allen der vier benachbarten Subbereiche
Da bis De, wie durch das Zeichen o gezeigt ist. In diesem Fall wird die Frequenz
des Schwebungssignals und der Abstand zu dem Reflektor tatsächlich nicht für diesen
Erfassungszyklus erfasst. Jedoch werden die Reflektorindikationsdaten festgesetzt
auf Grundlage von zuvor erfassten Reflektorindikationsdaten. Auch eine Relativgeschwindigkeit
und ein Abstand zwischen seinem eigenen Fahrzeug und dem Reflektor wird erzeugt
auf Grundlage der Frequenz des Schwebungssignals für den vorangehenden Erfassungszyklus
und einer Zeitvariation der Schwebungssignalfrequenz.
4 ist ein konzeptionelles Diagramm zur
Erläuterung eines Verfahrens zur Erfassung des Auslöschens der Reflexionswelle in
jedem Subbereich. Gemäß diesem Erfassungsverfahren wird die Existenz und Nichtexistenz
der Reflexionswelle in jedem Subbereich jeweils als "1" und "0" der Binärdaten ausgedrückt.
Ein Bit-Muster von "1s" und "0s", das entlang einer Anordnungsrichtung der Subbereiche
in dem vorangehenden Erfassungszyklus angeordnet ist, und desjenigen in dem gegenwärtigen
Erfassungszyklus, werden weiterhin verglichen, sodass erfasst wird, dass die Reflexionswellen
in einigen Subbereichen ausgelöscht worden sind. Solch ein Bitmuster ist "11110"
bei jedem der Male t1 und t2 und ist "11010" bei dem Mal t3.
Wenn die CPU 51 eine Exklusiv-Oder Operation zwischen den
Bitmustern zu den Malen t1 und t2 durchführt, wird "00000" erhalten. Daher wird
die Auslöschung der Reflexionswelle nicht erfasst. Andererseits ist das Exklusiv-Oder
der Bitmuster zu den Malen t2 und t3 "00100". Daher wird die Auslöschung der Reflexionswelle
in dem Subbereich Dc erfasst auf Grundlage des Erscheinens des Bits "1".
5 ist ein konzeptionelles Diagramm zur
Erläuterung eines anderen Verfahrens der Erfassung der Auslöschung der Reflexionswelle
in jedem Subbereich und der Fortsetzungssituation einer Serie von Reflexions-FM-Signalen.
Gemäß diesem Erfassungsverfahren wird die Existenz oder Nichtexistenz der Reflexionswelle
in jedem Subbereich jeweils durch "1" und "0" der Binärdaten ausgedrückt. In dem
Bitmuster sind "1s" und "0s" entlang der Anordnungsrichtung der Subbereiche Da bis
De angeordnet. Wenn eine Abtastung in diesem Bitmuster zu dieser Anordnungsrichtung
durchgeführt wird, wird die Anzahl von Malen der Inversion zwischen benachbarten
Bits von "1" und "0" durch die CPU 51 gezählt. Auf diese Weise wird die
Fortsetzungssituation der Reflexions-FM-Signale in der Serie von benachbarten Subbereichen
erfasst. Auch die Anzahl von Malen der Inversion in dem gegenwärtigen Erfassungszyklus
und der Anzahl von Malen der Inversion im vorangehenden Erfassungszyklus werden
miteinander verglichen, sodass die Auslöschung der Reflexionswelle
in den Subbereich erfasst wird.
In dem in 5 gezeigten Beispiel ist die
Anzahl von Malen der Inversion zum Mal t1 0-mal. Dies deutet an, dass der Reflektor
über alle der relativen Subbereiche erfasst wird. Die Anzahl von Malen der Inversion
zur Zeit t2 ist einmal. Dies deutet an, dass der Subbereich, in dem das Reflexions-FM-Signal
erfasst worden ist, und Subbereiche, in denen das Reflexions-FM-Signal nicht erfasst
worden ist, vorhanden sind. Dies deutet auch an, dass das Reflexions-FM-Signal entweder
im linken Endsubbereich oder dem rechten Endsubbereich nicht erfasst worden ist.
Die Anzahl von Malen der Inversion zum Zeitpunkt t3 ist zweimal. Weil
das linke Endbit "0" ist, wird in diesem Fall der Reflektor im Mittelpunkt des Erfassungsbereichs
erfasst. Die Anzahl von Malen der Inversion zum Zeitpunkt t4 ist dreimal. Dies deutet
an, dass der Reflektor in dem fortsetzenden benachbarten Subbereichen nicht erfasst
worden ist. In diesem Fall wird die Auslöschung der Reflexionswelle in den Subbereichen
in Betracht gezogen. Durch Vergleichen des Bitmusters des vorangehenden Erfassungszyklus
und des Bitmusters in dem gegenwärtigen Erfassungszyklus wird auch die Auslöschung
der Reflexionswelle erfasst. In diesem Fall wird ein Binärdatum von "1" in dem Speicher
56 für den Subbereich Dc überschrieben, sodass die Reflexionsindikationsdaten
für die Subbereiche entsprechend dem Reflektor korrigiert und vervollständigt werden.
Weiterhin ist unter Berücksichtigung des Falls, in dem der Zustand
von dem Zustand zum Mal t2 zum Zustand beim Mal t5 mit dem Vergehen der Zeit verändert
worden ist, die Anzahl von Malen der Inversion einmal in beiden Zuständen, aber
die Anzahl von Subbereichen, in denen die Reflexionswellen erfasst werden, verringert
sich von vier auf drei. Daher könnte in Betracht gezogen werden, dass der Reflektor
sich aus dem Erfassungsbereich heraus bewegt.
Auf diese Weise speichert die CPU 51 im Speicher
56 das Bitmuster des vorangehenden Erfassungszyklus und die Anzahl von
fortsetzenden Subbereichen, in denen die Reflexions-FM-Signale erfasst werden. Daher
werden die Anzahl von Malen der Inversion zwischen der Erfassung und der Nichterfassung
und die Anzahl von fortsetzenden Subbereichen, in denen die Reflexionswellen erfasst
werden, überwacht, sodass die Bewegung des Reflektors in dem Erfassungsbereich erfasst
werden kann.
In der obigen Beschreibung gibt es ein Problem an dem Punkt, ob eine
Reflexionswelle, die stärker ist als der vorbestimmte Schwellenwert in jedem Subbereich
des Erfassungsbereichs D erfasst wird. Wenn jedoch die Mittelposition des Reflektors
zur lateralen Richtung bestimmt wird, kann eine Gewichtungs- und Durchschnittsbildungsoperation
im Azimuth verwendet werden auf Grundlage des Empfangspegels der Reflexionswelle.
Das heißt, die Gewichtungs- und Durchschnittsbildungsoperation im Azimuthwinkel
der Mittellinie jedes fächerförmigen Subbereichs kann verwendet werden.
Das heißt, es wird angenommen, dass die Azimuthwinkel der Mittelllinien
von jeweiligen fächerförmigen Subbereichen &thgr;a, &thgr;b, &thgr;c, &thgr;d und
&thgr;e sind und dass die Empfangspegel der Reflexionswellen, die in den jeweiligen
Subbereichen empfangen werden La, Lb, Lc, Ld und Le sind. In diesem Fall ist die
Mittelposition &THgr; des Reflektors zur Lateralrichtung als das Ergebnis der folgenden
Gewichtungs- und Durchschnittsbildungsoperation berechnet.
&THgr; = (La &thgr;a + Lb &thgr;b + Lc &thgr;c + Ld &thgr;d + Le
&thgr;e)/(La + Lb + Lc + Lc + Le) (3)
Weiterhin wird oben das Beispiel beschrieben, in dem die Sendeantenne
und Empfangsantenne derart ausgebildet sind, dass sie eine defokussierte parabolische
Mehrfachstrahlantenne bilden, die aus einem gemeinsamen parabolischen Reflexionsspiegel
und einem Primärstrahler, wie einer ebenen Arrayantenne, die in der Position benachbart
dem Brennpunkt dieses Reflexionsspiegels angeordnet ist, zusammengesetzt ist. Jedoch
kann die Radarvorrichtung derart ausgebildet sein, dass sie die Struktur aufweist,
in der ein Strahl über all die Erfassungsbereiche von einer einzigen Sendeantenne
abgestrahlt wird, um einen im Wesentlichen gleichförmigen Pegel aufzuweisen, und
die Reflexionswellen, die in den jeweiligen Subbereichen erzeugt werden, durch eine
Mehrzahl von Empfangsantennen empfangen werden können, die eine schmale Direktivität
aufweisen, um den jeweiligen Subbereich abzudecken. Im Gegensatz hierzu kann die
Radarvorrichtung derart ausgebildet sein, dass sie die Struktur aufweist, in der
ein Strahl durch die Sendeantenne mit der schmalen Direktivität in jeden Subbereich
abgestrahlt wird, und die Reflexionswellen, die in dem jeweiligen Subbereich erzeugt
werden, werden durch eine einzige Sendeantenne mit einer breiten Direktivität empfangen.
Weiterhin ist das Beispiel des FM-Radars beschrieben worden, das eine
Frequenz-modulierte Welle abstrahlt. Jedoch können verschiedene andere Systeme angewendet
werden, wie ein AM-Radar, das eine Amplitudenmodulierte Welle abstrahlt, und die
Reflexionswelle empfängt, und ein Impulsradar, das eine impulsförmige elektromagnetische
Welle abstrahlt und die Reflexionswelle empfängt, und das einen Abstand zu dem Reflektor
aus der Zeitdifferenz von dem Abstrahlen zum Empfang erfasst, anstelle einer solchen
Frequenz-modulierten Welle.
Weiterhin wurde das Beispiel beschrieben, in dem ein elektromagnetische
Welle im Millimeterwellenband abgestrahlt wird und die Empfangswelle empfangen wird.
Jedoch ist es möglich, dass die Radarvorrichtung die Struktur aufweist, in der die
elektromagnetische Welle mit einer anderen Frequenz, wie ein Mikrowellenband
oder ein Laserstrahl und eine andere geeignete Welle, wie eine Überschallwelle usw.,
abgestrahlt werden und die Reflexionswelle empfangen wird, sodass der Abstand zu
dem Reflektor und ein Azimuthwinkel erfasst werden.
Die an einem Fahrzeug installierte Radarvorrichtung der vorliegenden
Erfindung bestimmt, dass ein einziger Reflektor über eine Serie von Subbereichen
hinweg existiert, wenn es betrachtet wird, dass die Abstände, die von den erfassten
Reflexionswellen erhalten werden, im Wesentlichen dieselben sind über die Serie
von Subbereichen hinweg und dass die Empfangspegel höher sind als ein vorbestimmter
Schwellenwert über die Serie von Subbereichen hinweg, und die die Erfassungssituation
des Reflektors in jedem der Subbereiche erfasst und überwacht. Die Radarvorrichtung
führt auch eine Interpolation auf Grundlage anderer Erfassungsergebnisse durch,
wenn die Reflexionswelle in einem der Subbereiche ausgelöscht wird. Daher ist es
möglich, die Verschlechterung der Erfassungspositionsgenauigkeit sogar unter der
Situation eines niedrigen Empfangspegels zu verhindern.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es auch möglich, die Erfassung
der Erfassungssituation des Reflektors einfach durchzuführen. Daher ist es möglich,
die Bestimmung, ob die Interpolation durchgeführt werden soll, und die Überwachung
des Reflektors in dem Erfassungsbereich zu vereinfachen.
Eine an einem Fahrzeug installierte Radarvorrichtung enthält einen
Sendeabschnitt (10, 30) und einen Empfangsabschnitt (10,
40). Der Sendeabschnitt weist wenigstens eine Sendeantenne auf und strahlt
eine Sendewelle in Richtung zu einem Erfassungsbereich vor einem Fahrzeug ab. Die
Sendewelle wird durch einen Reflektor reflektiert, um eine Reflexionswelle zu erzeugen,
und der Erfassungsbereich enthält eine Mehrzahl von Subbereichen. Der Empfangsabschnitt
weist wenigstens eine Empfangsantenne auf und empfängt und erfasst die Reflexionswelle.
Eine Erfassungseinheit erfasst Reflektorindikationsdaten, die eine Reflektoreigenschaft
anzeigen, für jeden Subbereich für einen gegenwärtigen Erfassungszyklus auf Grundlage
des Erfassungsergebnisses durch den Empfangsabschnitt. Die Erfassungseinheit bestimmt
auch, ob die erfassten Reflektorindikationsdaten korrekt sind durch Verwendung der
erfassten Reflektorindikationsdaten, um zu bestimmen, dass die erfassten Reflektorindikationsdaten
finale Reflektorindikationsdaten sind, wenn bestimmt wird, dass die erfassten Reflektorindikationsdaten
korrekt sind. Eine Korrektureinheit korrigiert ein inkorrektes der erfassten Reflektorindikationsdaten
zu einem korrekten Reflexionsindikationsdatum, um die finalen Reflektorindikationsdaten
zu erzeugen, wenn bestimmt wird, dass ein Teil der erfassten Reflektorindikationsdaten
nicht korrekt ist. Eine Bestimmungseinheit bestimmt, ob der Reflektor in dem Erfassungsbereich
vorhanden ist auf Grundlage der finalen Reflektorindikationsdaten.