Es ist Stand der Technik, Abdampf aus einer Dampfturbine mit einem
luftgekühlten Kondensator zu kondensieren. Dabei strömt der Abdampf aus der Turbine
durch eine Abdampfleitung und tritt in aus Rippenrohren gebündelte Kühlelemente,
so genannte Rippenrohrbündel ein, in denen der Dampf kondensiert wird. Das Kondensat
wird in den Speisewasserkreislauf zurückgeführt. Die Rippenrohre stehen innenseitig
unter Vakuum, wobei die nicht kondensierbaren Gase abgesaugt werden. Der Kühlluftstrom
wird im allgemeinen mit Ventilatoren erzeugt. Die Trockenkühler werden nach dem
Baukastenprinzip zusammengesetzt, wobei die Dachbauweise (A-Anordnung) am weitesten
verbreitet ist. Hierbei bilden die Kühlelemente die Schenkel eines Dreiecks, an
dessen Basis die Ventilatoren angeordnet sind. Hierzu sind die Kühlelemente auf
einer Plattform angeordnet, die von einer Unterkonstruktion aus Stahl oder Beton
getragen wird. In der Plattform sind die Ventilatoren angeordnet, welche die Umgebungsluft
als Kühlluft ansaugen und über die Außenflächen der Rippenrohre drücken. Die Kühlluft
nimmt dabei die Kondensationswärme des kondensierenden Wasserdampfs auf und verlässt
als warme Abluft die Rippenrohrbündel auf der Außenseite die Anordnung.
Nachteilig bei dieser Anordnung ist der sehr komplizierte Strömungsweg
der Luft, welcher durch Verwirbelungen, zahlreiche Umlenkungen sowie ständige Beschleunigung
und Verzögerung der Luftströmung zu einem hohen Maß an so genannten Sekundärverlusten
führt. Diese Sekundärverluste sind nur durch eine hohe statische Pressung des zu
fördernden Luftvolumens kompensierbar, was mit einem hohen Energiebedarf für die
Ventilatoren verbunden ist.
Ein weiterer Nachteil der drückenden Anordnung ist die Schräganströmung
im Ventilatoreintritt, wodurch der statische Wirkungsgrad des Ventilators gegenüber
einer idealen vertikalen Anströmung um einige Prozentpunkte zurückgeht.
Bei drückend angeordneten Ventilatoren entstehen beim Austritt der
Kühlluft aus dem Ventilatorlaufring und beim anschließenden Eintritt in den Dachraum
unterhalb der Rippenrohrbündel starke Turbulenzen in der Luftströmung. Diese führen
zu einer sehr ungleichmäßigen Luftverteilung auf der Anströmseite der Rippenrohrbündel.
Das führt wiederum zu einem Effizienzverlust der Wärmeübertragung bei der Kondensation.
Im Stand der Technik sind beispielsweise aus dem Bereich der chemischen
Industrie drückende und saugende Prozesskühlanordnungen bekannt. Auch werden Wasserkühler
in der häufigsten Form saugend betrieben. Hierbei kann der Ventilator unmittelbar
an einem Kühlelement angeordnet sein, so dass eine senkrechte Anströmung der Rippenrohre
erfolgt. Es ist auch möglich, dass von mehreren im Abstand zueinander angeordneten
Kühlelementen eine Kammer ausgebildet wird, an deren Oberseite der Ventilator angeordnet
ist. Kalte Kühlluft wird dabei quer angesaugt, durchströmt die Kühlelemente und
wird nach einer Umlenkung um 90° vertikal nach oben abgeführt. Auch V-förmige
Anordnungen der Kühlelemente sind bekannt. Bei Wasserkühlern greift man auf eine
saugende Anordnung zurück, weil die Temperaturgradienten des sich abkühlenden Wassers
und der sich erwärmenden Kühlluft relativ flach verlaufen und die Temperaturdifferenz
daher relativ gering ist. Dadurch ist auch die durch die thermische Ausdehnung bedingte
Zunahme des Volumenstroms relativ gering. Das Volumen der Kühlluft nimmt bei den
üblichen Temperaturdifferenzen zwischen Eintrittstemperatur und Austrittstemperatur
ungefähr um 2 % und 4 % zu. Dahingegen ist die Temperaturdifferenz des Kühlluftstroms
bei Oberflächenkondensatoren erheblich größer. Folglich ist das Volumen des erwärmten
Kühlluftstroms ebenfalls größer. Bei Oberflächenkondensatoren müsste ein um 8 %
größeres Fördervolumen von einem Ventilator bewältigt werden, der statt kalter Umgebungsluft
erwärmte Abluft fördern muss. Folglich wird bei Oberflächenkondensatoren zum Kondensieren
von Wasserdampf grundsätzlich eine drückende Anordnung bevorzugt, wobei die dabei
erforderliche erhöhte statische Pressung des zu fördernden Luftvolumens in Kauf
genommen wird.
Aus der DE-AS 1 263 789 ist bereits ein luftgekühlter Oberflächenkondensator
in V-Bauweise bekannt, bei welchem Kühlelemente und ein Ventilator ein etwa gleichschenkliges
Dreieck bilden. Diese Anordnung ist strömungstechnisch nicht optimal, da die Kühlluft
an der Abströmfläche der Kühlelemente stark umgelenkt werden muss.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
luftbeaufschlagten Trockenkühler zum Kondensieren von Wasserdampf aufzuzeigen, welcher
bei gleich bleibender Kühlleistung und gleich bleibendem Ventilatorwirkungsgrad
den Einsatz von Ventilatoren mit geringerem Kraftbedarf ermöglicht, und eine kleinere
Bauweise bei einhergehender Materialreduzierung zulässt.
Diese Aufgabe ist bei einem Trockenkühler mit den Merkmalen des Schutzanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der
Unteransprüche.
In Abkehr von der üblichen A-Form oder auch Dachbauweise mit drückender
Anordnung ist bei dem erfindungsgemäßen Trockenkühler eine V-förmige Anordnung der
Kühlelemente vorgesehen, wobei die Kühlluft von wenigstens zwei nebeneinander angeordneten
Ventilatoren durch die Kühlelemente hindurch gesaugt wird. Zusätzlich sind die Kühlelemente
im rechten Winkel zueinander angeordnet. Jedes Kühlelement ist um 45° gegenüber
der Horizontalen geneigt. Das ermöglicht eine optimale Anströmung bei minimaler
Umlenkung und reduzierter Bauhöhe. Eine solche Anordnung hat hinsichtlich der Energiebilanz
entscheidende Vorteile, da weitaus weniger Umlenkungen des Kühlluftstroms
erforderlich sind als bei der drückenden Anordnung. Dadurch ist ein gleichmäßigerer
Geschwindigkeitsverlauf der Kühlluft möglich.
Ein weiterer Vorteil ist, dass wenigstens zwei, vorzugsweise drei
Ventilatoren zwischen den Dampfverteilerleitungen angeordnet sein können, so dass
allein aufgrund der Positionierung der Ventilatoren eine Luftansaugung von unten
und eine Luftabgabe nach oben möglich ist, ohne dass die gesamte Anordnung auf einem
erhöhten Stahlgerüst montiert sein muss. Die Bauhöhe ist durch die Neigung der Kühlelemente
um 45° insgesamt niedriger als bei der A-Form und anderen bekannten V-Formen,
woraus zusätzliche Einsparungen im Stahlbau resultieren. Während bei realisierten
Trockenkühlern Bauhöhen von 16 m nicht unüblich sind, kann die Bauhöhe bei der erfindungsgemäßen
Anordnung um wenigstens ein Drittel reduziert werden. Es ist sogar eine Reduzierung
der Bauhöhe um 50 % im Rahmen der Erfindung möglich. Diese Reduzierung der Bauhöhe
ergibt sich sowohl, wenn die Kühlelemente V-förmig auf dem Boden stehend angeordnet
sind als auch bei Anordnungen, bei denen die Kühlelemente V-förmig in einem Stahlgerüst
hängend angeordnet sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in schematischen Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiele und Diagramme erläutert. Es zeigen:
1 eine schematische Darstellung eines
Trockenkühlers in A-Form bzw. Dachbauweise;
2 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen
Trockenkühlers;
3 ein Diagramm, das die Luftgeschwindigkeit
an verschiedenen Orten eines Trockenkühlers in Dachbauweise zeigt;
4 in der Darstellungsweise der
3 die Strömungsgeschwindigkeitsverhältnisse bei dem
erfindungsgemäßen Trockenkühler und
5 und 6
eine Gegenüberstellung der Druckverluste bei einem Trockenkühler in A-Bauweise und
in V-Bauweise.
1 zeigt einen Trockenkühler
1 in V-Bauweise, wie er im Stand der Technik bekannt ist. Der Trockenkühler
1 ist auf einem Stahlgerüst 2 montiert, so dass kalte Kühlluft
seitlich in horizontaler Richtung unter dem Trockenkühler 1 in das Stahlgerüst
2 einströmen kann. Der Kühlluftstrom wird in seinem weiteren Verlauf von
dem Ventilator 3 angesaugt und hierbei um 90° in Richtung der vertikal
orientierten Einströmöffnung bzw. des Ventilatorlaufrings 4 umgelenkt.
Der Kühlluftstrom tritt in das Innere des von dem Ventilator 3 und den
V-förmig angeordneten Kühlelementen 5, 6 begrenzten Raums des
Trockenkühlers 1 in vertikaler Richtung ein und strömt die nicht näher
dargestellten Rippenrohre der Kühlelemente 5, 6 an. Dabei wird
der Kühlluftstrom aus der vertikalen Richtung ein weiteres Mal umgelenkt und beim
Eintritt in die Kühlelemente 5, 6 stark abgebremst. Die Kühlluft
wird hierbei erwärmt und strömt seitlich aus den Kühlelementen 5,
6 aus. Seitlich der Kühlelemente 5, 6 angeordnete Leitbleche
7 verhindern ein erneutes Ansaugen der erwärmten Kühlluft durch den Ventilator
3 und leiten diese in vertikaler Richtung nach oben. Dadurch wird der Kühlluftstrom
ein weiteres Mal umgelenkt. In der Summe ergibt sich eine Umlenkung des Kühlluftstroms
um mindestens 180°, was zu hohen statischen Druckverlusten innerhalb der Anordnung
führt und nur durch erhöhte Leistung des Ventilators 3 ausgeglichen werden
kann.
Dahingegen ist bei dem erfindungsgemäßen Trockenkühler 8,
wie er in 2 dargestellt ist, vorgesehen, dass die bereits
erwärmte Kühlluft von den Ventilatoren 9 befördert wird. In der dargestellten
Anordnung sind Kühlelemente 10, 11 V-förmig konfiguriert, wobei
sie an ihren oberen Enden mit Dampfverteilerleitungen 12 verbunden sind
und mit ihren unteren Enden an Kondensatorsammelleitungen 13 angeschlossen
sind. Die einzelnen Rippenrohre der Kühlelemente 10, 11 sind zur
Vereinfachung der Darstellungen nicht näher eingezeichnet.
Die nebeneinander angeordneten Ventilatoren 9 befinden sich
zwischen den Dampfverteilerleitungen 12 und bilden zusammen mit den Kühlelementen
10, 11 ein Dreieck. Dieses Dreieck steht mit der Spitze nach unten
auf dem Boden, so dass die gesamte Anordnung eine wesentlich niedrigere Bauhöhe
besitzt als die Ausführungsform der 1. Dies ist insbesondere
darauf zurückzuführen, dass der erfindungsgemäße Trockenkühler 8 nicht
aufgeständert montiert werden muss, da durch die oberseitige Anordnung der Ventilatoren
9 eine seitliche Einströmung der Kühlluft in das Innere des Dreiecks durch
die Kühlelemente 10, 11 hindurch möglich ist. Der horizontal angesaugte
Kühlluftstrom K wird hierbei im Bereich der Kühlelemente um ca. 45° umgelenkt
und strömt nach einer weiteren Umlenkung um etwa 45° der vertikalen Einströmöffnung
14 des Ventilators 9 zu. Im Ventilatorlaufring 15 wird
die erwärmte Kühlluft beschleunigt und nach oben hin abgeblasen. Insgesamt ergibt
sich ein Strömungsverlauf der Kühlluft mit deutlich weniger Umlenkungen als bei
der A-Bauweise. Die Strömungsverluste sind dadurch wesentlich niedriger.
3 zeigt anschaulich die in Tabelle 1
aufgelisteten Strömungsgeschwindigkeiten an verschiedenen Orten eines Luftkühlers
in A-Bauweise.
Es wird deutlich, dass bei der A-Bauweise bzw. Dachform die Luftgeschwindigkeit
bei der horizontalen Einströmung etwa bei 4 m/s liegt. Diese Geschwindigkeit wird
auch bei der Umlenkung in die vertikale Einströmung beibehalten. Beim Eintritt in
den Ventilatorlaufring nimmt die Luftgeschwindigkeit um mehr als das Doppelte auf
über 8 m/s zu, um den hohen statischen Druck innerhalb des Trockenkühlers aufzubauen.
Die Luftströmung wird anschließend beim Eintritt in die Kühlelemente auf nur 2 m/s
abgebremst, was mit erheblichen Strömungsverlusten einhergeht. Zwischen den Rippen
der Rippenrohrbündel ist die Luftgeschwindigkeit aufgrund der verengten Strömungskanäle
erhöht. Wegen der nachfolgenden Querschnittsvergrößerung sinkt sie beim Austritt
wieder. Die aus den Kühlelementen austretenden Strömungen vereinen sich anschließend
zu einem vertikal orientierten Abluftstrom, dessen Strömungsgeschwindigkeit bei
ca. 5 m/s liegt. Es ist erkennbar, dass die Strömungsgeschwindigkeit von einem relativ
niedrigen Niveau zunächst durch Zuführung von Energie stark angehoben wird und anschließend
stark abgebremst wird, bevor sie in Richtung der Ausströmöffnung wieder ansteigt.
Demgegenüber sind die Geschwindigkeitsverhältnisse der Kühlluftströmung
bei der erfindungsgemäßen Anordnung wesentlich gleichförmiger und harmonischer.
4 zeigt, dass bei der V-förmigen Anordnung der Kühlelemente
die Luftgeschwindigkeit bei der horizontalen Einströmung etwa bei 1,5 m/s liegt
und auf etwas über 2 m/s im Bereich des Eintritts in die Kühlelemente
erhöht wird. Aufgrund der zuvor geschilderten Umstände erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit
zwischen den Rippen und sinkt nach dem Austreten etwa auf das Niveau, wie vor dem
Eintritt in die Kühlelemente. Anschließend werden die erwärmten einzelnen Kühlluftströme
in eine Vertikalströmung umgelenkt, wobei sich jedoch die im Inneren des Trockenkühlers
herrschenden Strömungsgeschwindigkeiten nur geringfügig erhöhen. Erst innerhalb
des Ventilatorlaufrings wird anschließend eine höhere Luftgeschwindigkeit gemessen,
die bei etwa 6,5 m/s liegt, was im Wesentlichen einer Verdoppelung der Strömungsgeschwindigkeit
im Innenraum des Trockenkühlers entspricht. Es ist erkennbar, dass die Luftgeschwindigkeiten
über den Strömungspfad tendenziell kontinuierlich ansteigen, wobei die Kühlluft
keine Energie verzehrende Abbremsung erfährt. Dies spiegelt sich auch in den statischen
Drücken wieder, die innerhalb der Trockenkühleranordnung messbar sind.
5 und 6
zeigen die statischen Druckverluste in Pa. Sie sind über den jeweiligen Ort des
Druckverlustes aufgetragen. Die exakten Werte sind Tabelle 2 zu entnehmen.
Es ist erkennbar, dass der Eintrittsdruckverlust, der Druckverlust
des Ventilatorschutzgitters, der Druckverlust der Ventilatorbrücke und der Druckverlust
beim Eintritt in die Kühlelemente jeweils für sich gesehen und auch in der Summe
relativ gering sind. Der stärkste Druckverlust tritt innerhalb des Kühlelements
auf. Die Verluste beim Austritt aus dem Kühlelemente sowie dynamische Druckverluste
am Austritt sind wiederum relativ gering. Abzüglich des Naturzugs ergibt sich bei
der bekannten Anordnung ein Druckverlust zwischen 120 und 140 Pa.
Dahingegen wurden bei der erfindungsgemäßen Anordnung Druckverluste
gemessen, die in 6dargestellt sind.
Aufgrund der saugenden Anordnungen treten Druckverluste insbesondere innerhalb des
Kühlelements relativ frühzeitig auf, allerdings ist sowohl der Eintrittsverlust
in das Kühlelement als auch der Austrittsverlust aus dem Kühlelement bei der V-Bauweise
deutlich niedriger als bei der A-Bauweise, so dass sich unter Berücksichtigung der
weiteren Druckverluste und des Naturzugs ein Gesamtverlust des statischen Drucks
von unter 100 Pascal ergibt. Im Vergleich wird deutlich, dass sich hierdurch eine
Reduzierung der statischen Pressung von etwa 30 % ergibt. Allerdings erhöht sich
das Fördervolumen um ca. 8 %, da nunmehr erwärmte Kühlluft abgesaugt werden muss.
Da sich die Ventilatorleistung proportional zum Fördervolumenstrom sowie proportional
zur Differenz der statischen Drücke verhält, ergibt sich bei konstantem Ventilatorwirkungsgrad
eine Reduzierung der Ventilatorleistung um ca. 25 %. Es resultiert ein erhebliches
Einsparpotential bei den Betriebskosten einer solchen Anlage. Gleichzeitig wird
der Kraftwerkwirkungsgrad verbessert. Da die Schallemission des Ventilators direkt
an dessen Kraftbedarf gekoppelt ist, resultiert aus einer 25 % niedrigeren Leistungsaufnahme
gleichzeitig eine Reduzierung des Schallleistungspegels um ca. 1 dB (A).
Grundsätzlich ist es auch möglich, die Ventilatorleistung konstant
zu halten, wobei bei gleicher Kühlleistung eine Reduzierung in der Kühlfläche um
10 % möglich ist.
Luftbeaufschlagter Trockenkühler zum Kondensieren von Wasserdampf,
dessen geneigt angeordnete Kühlelemente (10, 11) einerseits an
eine obere Dampfverteilerleitung (12) und andererseits an eine gemeinsame
Kondensatsammelleitung (13) angeschlossene Rippenrohre besitzen, und welcher
mindestens einen Gegenstromkondensator (Dephlegmator) aufweist, wobei die Kühlelemente
(10, 11) V-förmig angeordnet sind und benachbarte Schenkel eines
auf der Spitze stehenden Dreiecks bilden, bei welchem die Kühlelemente (10,
11) gegenüber einer Horizontalen um 45° geneigt angeordnet sind, wobei
die Anströmflächen der Kühlelemente (10, 11) voneinander abgewandt
und die Abströmflächen der Kühlelemente (10, 11) dem Inneren des
Dreiecks zugewandt sind, wobei im Bereich eines oberen Schenkels des Dreiecks wenigstens
zwei Ventilatoren (9) vorgesehen sind, und wobei von den Kühlelementen
(10, 11) erwärmte Kühlluft durch die Ventilatoren (9)
aus dem Inneren des Dreiecks absaugbar ist.
Trockenkühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens
zwei Ventilatoren (9) zwischen den Dampfverteilerleitungen (12)
angeordnet ist.
Trockenkühlturm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichet, dass
die Kühlelemente (10, 11) V-förmig auf dem Boden stehend angeordnet
sind.
Trockenkühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kühlelemente (10, 11) V-förmig in einem Stahlgerüst (2)
hängend angeordnet sind.
Trockenkühlturm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass ein erster Längenabschnitt der Dampfverteilungsleitung in Höhe der unteren
Spitze des Dreiecks auf die Kühlelemente (10, 11) zugeführt und
im weiteren Verlauf in einen linken Zweig und einen rechten Zweig aufgeteilt ist,
die jeweils parallel zu den Längsseiten der Kühlelemente (10,
11) in einem Winkel von 45° zur Horizontalen angeordnet sind und
in jeweils entlang der oberen Enden der Kühlelemente (10, 11)
geführte weitere Längenabschnitte der Dampfverteilungsleitung (12) münden.