Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung im allgemeinen Zugangstüren und insbesondere
ein in einem Bankautomaten verwendetes Umschlagausgabegerät, welches über eine Verriegelungsgleittür
ausgewählten Zugang zu Umschlägen bietet.
Stand der Technik
In den vergangenen Jahren hat es einen bedeutenden Anstieg bei der
Verwendung von Bankautomaten (ATMs) gegeben. Diese Maschinen werden dafür verwendet,
sowohl Geld auszugeben als auch Einlagen anzunehmen. Die Einlagen können aus Schecks
verschiedener Größe, Zahlungsanweisungen, Banknoten und ähnlichem bestehen. Um die
verschieden großen Papiere anzunehmen, wird der ATM-Kunde häufig aufgefordert, einen
Umschlag zum Halten der Einlage zu benutzen. Die Maschine hält oft Umschläge zu
diesem Zweck bereit, welche man in ein Fach in der Maschine einlagern kann. Wenn
dieses Fach frei zugänglich ist, können die Umschläge in solchen Fächern manchmal
gestohlen oder zerstört werden.
In der Vergangenheit sind manche ATMs mit einer Verriegelungstür ausgestattet
worden, die den Zugang zu dem Umschlagfach beschränkt. Diese Türen nach dem Stand
der Technik entsprachen typischerweise zwei Typen. Die erste Tür ist von der Klappsorte
und die zweite ist eine Gleittür. Die Klapptür ist häufig bogenförmig und mit Gegengewicht
versehen, und benutzt direkt verbundene Betätigungseinrichtungen, um die Tür sowohl
zu öffnen als auch zu schließen. Alternativ dazu können Klapptüren auch manuell
betätigt werden. Die Klapptür kann voluminös sein und beträchtlichen Raum innerhalb
der Maschine in Anspruch nehmen. Einige dieser Türen können aufgrund der direkten
Verbindung oder wegen Kunden, die sich an der Betätigungseinrichtung zu schaffen
machen oder ihr Kraft entgegensetzen, dazu neigen zu blockieren.
Die Gleittürsorte wird ebenfalls durch direkt verbundene Betätigungseinrichtungen
verschlossen und durch einen Mechanismus oder Reibungskräfte zwischen der Gleittür
und dem Rahmen der Tür an Ort und Stelle gehalten. Die Gleittür ist weniger voluminös
als die Klapptür, kann aber auch dazu neigen, wegen der direkten Verbindung zu verkanten.
Zusätzlich sind manche Gleittüren aufgrund der Reibung zwischen der Tür und dem
Rahmen schwierig zu bedienen.
Daraus folgt, daß es einen Bedarf nach einer Zugangstür zur Verwendung
im Zusammenhang mit einem Briefumschlagausgabegerät für einen Bankautomaten, die
kompakt ist, leicht zu bedienen ist, welche nicht durch Fehler der Kunden verkantet
werden kann und welche in eine geschlossene Position verschlossen werden kann.
Die EP 0 420 163 beschreibt
eine Vorrichtung für die Ausgabe von Banknoten und das Drucken von Quittungen.
Beschreibung der Erfindung
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Ausgabegerät für Umschläge
in einem Bankautomaten bereitzustellen.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Tür für
ein Ausgabegerät für Umschläge bereitzustellen, welche selektiv verriegelbar ist.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Tür für
ein Ausgabegerät für Umschläge bereitzustellen, welche ausklinkbar in einer offenen
Stellung gehalten werden kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Ausgabegerät
für Umschläge bereitzustellen, welches nicht leicht verkantet werden kann oder durch
Fehler oder Herumhantieren unbrauchbar gemacht werden kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Tür für
ein Ausgabegerät für Umschläge bereitzustellen, welche aus der offenen Stellung
jederzeit ohne Schaden verschlossen werden kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Ausgabegerät
für Umschläge bereitzustellen, welches kompakt und einfach zu bedienen ist.
Weitere Ziele der vorliegenden Erfindung werden in den folgenden besten
Formen der Ausführung der Erfindung und den beigefügten Ansprüchen ersichtlich.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Zugangstürvorrichtung für
einen Bankautomaten mit
einem Rahmen,
einer an dem Rahmen befestigten beweglichen Tür, wobei die Tür in einer Längsrichtung
zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position beweglich ist, die eine
erste Fläche hat, wobei die erste Fläche einen Schlitz darin enthält, wobei der
Schlitz einen ersten Kerbabschnitt, der sich in einer Richtung quer zu der Längsrichtung
erstreckt, und einen zweiten Kerbabschnitt einschließt, der sich in der Querrichtung
erstreckt, wobei der zweite Kerbabschnitt längs von dem ersten Kerbabschnitt angeordnet
ist, und wobei der Schlitz einen Mittelabschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten
Kerbabschnitt umfaßt,
einem ersten in den Schlitz eingreifenden Teil,
einer Betätigungseinrichtung in Betriebsverbindung mit dem ersten Teil, die das
erste Teil in dem Schlitz selektiv in der Querrichtung bewegt,
wobei in der ersten Position der Tür das erste Teil in dem ersten Kerbabschnitt
in Eingriff bringbar ist und in der zweiten Position der Tür das Teil in dem zweiten
Kerbabschnitt in Eingriff bringbar ist, bereitgestellt.
Die Erfindung stellt ebenfalls ein Verfahren zum Geschlossenhalten
einer Zugangstür eines Bankautomaten und zum selektiven Ermöglichen des Öffnens
der Tür mit den Schritten des Ineingriffbringens eines ersten bewegbaren Teiles
in einem ersten Kerbabschnitt eines Schlitzes in Betriebsverbindung mit der Tür,
wobei sich der erste Kerbabschnitt in einer Querrichtung erstreckt, wobei die Bewegung
der Tür in einer Längsrichtung verhindert wird, wenn sich das erste Teil in dem
ersten Kerbabschnitt in Eingriff befindet,
Bewegens des ersten bewegbaren Teils in der Querrichtung aus dem ersten Kerbabschnitt
und Eingreifens des ersten Teiles in einem sich längs erstreckenden Mittelabschnitt
des Schlitzes,
Bewegens der Tür in einer Längsrichtung zu einer offenen Position, wobei das erste
Teil in dem Mittelabschnitt in Eingriff ist, wenn die Tür bewegt wird,
und des Bewegens des ersten Teiles weiterhin in der Querrichtung, um mit einem zweiten
Kerbabschnitt des Schlitzes in Eingriff zu kommen, wodurch die Tür in der offenen
Position gehalten wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Umschlagausgabegerät
in dem Bankautomaten verwendet. Das Ausgabegerät schließt einen Umschlaghalter ein,
welcher einen Vorrat an Umschlägen hält. Das Umschlagausgabegerät ist in der Maschine
angebracht. Das Ausgabegerät schließt den Rahmen ein, welcher im allgemeinen eben
und rechteckig ist. Der Rahmen hat eine Öffnung, welche eine größere Dimension als
die Breite eines Umschlags hat, so daß ein Umschlag leicht von einem Kunden durch
die Öffnung gezogen werden kann.
Das Ausgabegerät schließt ferner die Tür ein, welche so dimensioniert
ist, daß sie über die Öffnung in dem Rahmen paßt. Die Tür hat eine erste Seite,
welche nach innen in die Öffnung weist und eine zweite Seite, welche zu dem Kunden
hin gerichtet ist. Die Tür ist an dem Rahmen befestigt, so daß sie längs zwischen
einer geschlossenen ersten Position, in welcher die Tür die Öffnung vollständig
abdeckt, und einer offenen zweiten Position gleiten kann. Die Tür schließt weiterhin
einen Handgriff auf ihrer zweiten Seite ein, welcher von dem Benutzer des ATM manuell
ergriffen werden kann. Der Schlitz kann in der Tür ausgespart und in diese integriert
sein.
Das Ausgabegerät kann auch ein zweites Teil einschließen, welches
gleitbar an dem Rahmen angebracht sein kann. Das zweite Teil ist an dem Rahmen in
Querrichtung zwischen vorderen, hinteren und mittleren Positionen bewegbar. Das
zweite Teil schließt einen daran befestigten Stift ein. Das erste Teil kann drehbar
an dem Stift des zweiten Teils angebracht sein.
Wenn die Tür in der ersten Position ist, befindet sich das erste Teil
in dem ersten Kerbabschnitt des Schlitzes. Wenn die Tür in der zweiten Position
ist, greift das erste Teil in den zweiten Kerbabschnitt ein. Wenn die Tür sich zwischen
der ersten und der zweiten Position befindet, greift das erste Teil in den Mittelabschnitt
des Schlitzes ein.
Das Ausgabegerät kann weiterhin eine Feder einschließen, welche das
zweite Teil zu der rückwärtigen Position hin vorspannt. Eine Betätigungseinrichtung
steht mit dem zweiten Teil in Betriebsverbindung. Die Betätigungseinrichtung bewegt
das zweite Teil und bewegt dadurch das erste Teil gegen die Kraft der Feder in der
Querrichtung.
Wenn die Tür in der geschlossenen ersten Position ist, spannt die
Feder das erste Teil in den ersten Kerbabschnitt hinein vor, so daß die Tür verschlossen
ist. Auf den Handgriff ausgeübte Kraft wird die Tür nicht öffnen. Wenn der Kunde
eine Eingabevorrichtung des ATM bedient und anzeigt, daß er eine Einlage vornehmen
will, welche einen Umschlag erfordert, erzeugt der Bankautomat ein elektrisches
Signal, welches die Betätigungseinrichtung dazu bringt, das zweite Teil in die mittlere
Position zu bewegen. Draus folgt, daß das erste Teil sich aus dem ersten Kerbabschnitt
heraus und in den Mittelabschnitt des Schlitzes hinein bewegt, wobei die Tür durch
die Kraftanwendung auf den Handgriff durch den Kunden in der Längsrichtung bewegt
werden kann.
Wenn die Tür in die offene zweite Position bewegt wird, bewegt die
Betätigungseinrichtung das zweite Teil in die vordere Position, da das erste Teil
sich von dem Mittelabschnitt des Schlitzes in den zweiten Kerbabschnitt hinein bewegt.
In dieser zweiten Position wird die Tür lösbar offen gehalten. Falls der Benutzer
ausreichende Schließkraft auf den Handgriff ausübt, gestattet eine stumpfwinklige
Oberfläche zwischen dem zweiten Kerbabschnitt und dem Mittelabschnitt des Schlitzes
dem ersten Teil, gegen die Kraft der Betätigungseinrichtung zurück in den Mittelabschnitt
geführt zu werden. Dies ermöglicht es, die Tür manuell in der Längsrichtung in die
geschlossene Position zu bewegen.
Falls die Tür durch den Kunden in der zweiten Position gelassen wird,
bewegt die durch die Feder ausgeübte Kraft, nach dem Wegfall des elektrischen Signals
an die Betätigungseinrichtung, das zweite Teil in die mittlere Position hinein.
Daraus folgt, daß sich das erste Teil von dem zweiten Kerbabschnitt des Schlitzes
in den Mittelabschnitt hinein bewegt. Dies ermöglicht es der Tür, sich mittels Schwerkraft
oder anderer Mittel zu der ersten Position zu bewegen. Nach Erreichen der geschlossenen
Position bewegt die Feder das zweite Teil zu der hinteren Position und das erste
Teil bewegt sich von dem Mittelabschnitt des Schlitzes in den ersten Kerbabschnitt
hinein. Sobald sich das erste Teil in dem ersten Kerbabschnitt befindet, verhindert
es wieder, daß die Tür von einem Kunden geöffnet wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
1 ist eine dreidimensionale Ansicht des
Umschlagausgabegeräts der vorliegenden Erfindung in Explosionsdarstellung.
2 ist eine transparente Ansicht des Umschlagausgabegeräts
der vorliegenden Erfindung von vorne, in der offenen zweiten Position gezeigt.
3 ist eine transparente Ansicht des Umschlagausgabegeräts
der vorliegenden Erfindung von vorne, in der geschlossenen ersten Position gezeigt.
4 ist eine Frontansicht des Schlitzes
und des ersten Teils der vorliegenden Erfindung.
Beste Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung
Nunmehr Bezug nehmend auf die Zeichnungen und besonders auf
1, wird darin eine bevorzugte Ausführungsform des Umschlagausgabegeräts
der vorliegenden Erfindung gezeigt, das allgemein mit 50 bezeichnet wird. Das Umschlagausgabegerät
ist Teil eines Bankautomaten (ATM) und dazu gebaut, einen Kunden, der einen ATM
bedient, Zugang zu Umschlägen zu verschaffen, in welchen Einlagen von Devisen, Schecks
oder anderen Wertsachen in den ATM durch einen separaten Einlagenannahmemechanismus
eingeführt werden können.
Das Umschlagausgabegerät schließt einen allgemein ebenen und rechteckigen
Rahmen 10 ein. Der Rahmen hat zwei in 1 gezeigte
Teile. Ein erster Rahmenteil 78 ist durch Befestigungseinrichtungen
80 mit einem zweiten Teil 80 verbunden. Der Rahmen schließt eine
rechteckige Öffnung 12 ein. Die Breite der Öffnung ist etwas größer dimensioniert
als die Breite eines Einlageumschlags.
Das Ausgabegerät schließt eine Tür 14 ein, welche so dimensioniert
ist, daß sie die Öffnung 12 abdeckt. Die Tür ist gleitbar an dem Rahmen
10 angebracht, so daß sie sich in einer Längsrichtung zwischen einer in
3 gezeigten geschlossenen ersten Position und einer
in 2 gezeigten offenen Position bewegen kann. In der
geschlossenen Position deckt die Tür die Öffnung des Rahmens vollständig ab. In
der offenen Position wird es dem Benutzer ermöglicht, einen inneren Bereich des
Ausgabegeräts durch die Öffnung 12 hindurch zu erreichen.
Die Tür 18 ist gleitbar an dem Rahmen angebracht und wird
dazu gezwungen, sich zwischen den Führungen 30, die sich von einer Front
40 aus nach hinten erstrecken, zu bewegen. Die Front wird durch Befestigungseinrichtungen
56 an dem Rahmen gehalten. Eine Dichtung 54 erstreckt sich zwischen
der Front und dem Rahmen.
Die Tür 14 hat eine erste Seite 16 und eine zweite Seite
18. Die zweite Seite 18 ist für einen Kunden durch die Öffnung in der Flächenplatte
zugänglich, wenn die Tür in der geschlossenen Position ist. Die Tür hat einen Schlitz
20 an ihrer ersten Seite, welcher in die Tür integriert ist. Die Tür schließt
ferner einen manuell ergreifbaren Handgriff 22 ein, welcher sich von der
zweiten Seite 18 aus nach außen erstreckt. Der Handgriff 22 ermöglicht
es dem Benutzer des ATM, die Tür selektiv zwischen der geöffneten und der geschlossenen
Position hin und her zu bewegen, wenn die Tür sich in unverriegeltem Zustand befindet.
Der Schlitz 20 ist am besten in den 2,
3 und 4
gezeigt. Der Schlitz wird durch eine ununterbrochene Wand 23 begrenzt,
welche sich an der ersten Fläche der Tür nach innen erstreckt. Wie in
4 gezeigt, hat der Schlitz einen ersten Kerbabschnitt
24, der sich in einer Richtung quer zu der Längsrichtung erstreckt. Der
Schlitz hat auch einen zweiten Kerbabschnitt 26, der sich in der Querrichtung
erstreckt. Die zweite Kerbe ist längs der ersten Kerbe angeordnet. Der Schlitz schließt
weiterhin einen Mittelabschnitt 28 ein, welcher sich zwischen dem ersten
und dem zweiten Kerbabschnitt erstreckt.
Eine erste Gestelloberfläche 32 begrenzt das untere Ende
des ersten Kerbabschnitts. Die erste Gestelloberfläche 32 erstreckt sich
quer, allgemein normal zu dem Mittelabschnitt des Schlitzes. Der Schlitz
20 schließt ferner eine zweite Gestelloberfläche 34 ein, welche
das obere Ende des zweiten Kerbabschnitts des Schlitzes begrenzt. Die zweite Gestelloberfläche
32 erstreckt sich allgemein in einem stumpfen Winkel im Verhältnis zu dem
Mittelabschnitt de Schlitzes. Die zweite Gestelloberfläche 32 ist in einem
Bogen gekrümmt, welcher an dem Mittelabschnitt des Schlitzes endet.
Das Ausgabegerät schließt ein zweites Teil 42 ein. Das Teil
42 schließt zwei Führungsschlitze 66 ein, die der Länge nach voneinander
angeordnet sind und welche sich in der Querrichtung erstrecken. Das zweite Teil
ist gleitbar an dem Rahmen an Stiften 76 angebracht, welche sich von dem
Rahmenteil 80 nach hinten erstrecken. Jeder Stift hat einen daran befestigten
Abstandshalter 74, welcher rollbar an dem Stift befestigt ist. An den Stiften
76 befestigte Unterlegscheiben 70 und Befestigungseinrichtungen
68 halten das zweite Teil an dem Rahmen, während sie es ihm ermöglichen,
sich in der Querrichtung zu bewegen. Sobald das zweite Teil sich bewegt, rollen
die Abstandshalter 74 in die Schlitze 66, was deren Bewegung erleichtert.
Das zweite Teil 42 ist zwischen einer in 2
gezeigten vorderen Position, einer in 3 gezeigten hinteren
Position und einer sich dazwischen befindlichen mittleren Position bewegbar.
Das zweite Teil schließt weiterhin einen Stift 38 ein, welcher
sich von dem zweiten Teil und in Richtung auf die Öffnung des Rahmens hin erstreckt.
Ein erstes Teil 36, welches eine Walze ist, ist drehbar an dem Stift
38 befestigt und wird daran durch eine Klammer gehalten. Das erste Teil
36 greift in den Schlitz 20 der Tür 14 ein. Eine Spannfeder
44 ist sowohl mit einem sich nach hinten erstreckenden Stift
82 als auch mit einem Stift 84 an dem zweiten Teil verbunden.
Eine Elektromagnet-Betätigungseinrichtung 46 ist an dem Rahmen
befestigt und durch einen Lastösenbolzen 64 betrieblich mit dem zweiten
Teil verbunden. Die Betätigungseinrichtung reagiert auf ein von dem ATM erzeugten
elektrisches Signal. Das elektrische Signal bringt die Betätigungseinrichtung dazu,
das zweite Teil in 2 nach links in Richtung auf
die vordere Position zu bewegen.
Das Umschlagausgabegerät schließt einen Umschlaghalter 48
ein, welcher eine Bodenwand 72 und zwei Seitenwände 52 hat. Die
Seitenwände sind in Abstand zueinander angeordnet, um Umschläge der Länge nach in
der Längsrichtung gestapelt und geführt zu halten. Der Umschlaghalter ist mit Befestigungseinrichtungen
62 an einer Trägerplatte 60 befestigt. Der Umschlaghalter schließt
eine Vorderwand mit einer Zugangsöffnung 86 an deren Boden ein, durch welche
die in dem Halter enthaltenen Umschläge manuell entfernt werden können, wenn sich
die Tür in der offenen Position befindet.
Das Umschlagausgabegerät stellt die automatische Regulierung des Verriegelns,
des Entriegelns, des Offenhaltens und des Wiederverriegelns der Tür des Umschlagausgabegeräts
bereit. Wenn die Tür in der geschlossenen Position verriegelt ist, greift das erste
Teil 36 in den ersten Kerbabschnitt 24 des Schlitzes
20 ein. In dieser Position wird die Bewegung der Tür in der Längsrichtung
durch den Eingriff des Teils 36 in die erste Gestelloberfläche
32 der Wand 23 verhindert.
Wenn ein Kunde, der den ATM benutzt, durch eine Eingabevorrichtung,
wie etwa einen Knopf oder ein Eingabefeld, anzeigt, daß der Kunde es wünscht, eine
Einlagetransaktion durchzuführen, die einen Umschlag erfordert, wird die Tür durch
einen Prozessor, welcher den Betrieb der den ATM antreibenden Betätigungseinrichtung
46 mit einem elektrischen Signal steuert, entriegelt. Die Betätigungseinrichtung
bewegt das bewegbare Teil 36 quer von dem ersten Kerbabschnitt
24 aus gegen die Kraft der Feder 44. Das Teil 36 wird
aus dem ersten Kerbabschnitt 24 heraus bewegt und greift in die Wand
23 an der dem ersten Kerbabschnitt gegenüberliegenden Seite ein, was eine
weitere Bewegung in der Querrichtung verhindert. In dieser Position ist das Teil
36 in dem sich der Länge nach erstreckenden Mittelabschnitt 28
des Schlitzes 20 positioniert und die Betätigungseinrichtung
46 hat sich ungefähr um die Hälfte ihres Anschlags bewegt. Ein die Maschine
bedienender Kunde kann dann die Tür 14 in der Längsrichtung in die in
2 gezeigte offene Position bewegen. Sobald der Kunde
die Tür öffnet, dreht sich das Teil 36, wie in den 2
– 3 gezeigt, in Eingriff mit der Wand
23 auf der linken Seite des Schlitzes.
Wenn die Tür die vollständig geöffnete Position erreicht, bewegt sich
das erste Teil weiter in der Querrichtung, da die Betätigungseinrichtung
46 ihren Anschlag abschließt, und kommt mit einem zweiten Kerbabschnitt
26 des Schlitzes 20 in Eingriff. Die Tür wird in dieser Position
verharren, bis das elektrische Signal an die Betätigungseinrichtung unterbrochen
wird oder bis die Tür manuell geschlossen wird. Bei einer in geöffneter Position
befindlichen Tür kann der Kunde Umschläge durch die Öffnung 12 aus dem
Umschlaghalter entnehmen.
Die Tür kann geschlossen werden, indem man die Tür manuell nach unten
bewegt. Wenn eine abwärts gerichtete Kraft angewendet wird, greift das erste Teil
in die stumpfwinkelige Gestelloberfläche 34 ein, die den zweiten Kerbabschnitt
begrenzt, und wird gegen die Kraft der Betätigungseinrichtung aus dem zweiten Kerbabschnitt
in den Mittelabschnitt des Schlitzes hinein bewegt. In diesem Zustand kann die Tür
nach Wunsch bis zum Abschalten der Betätigungseinrichtung 46 wiederholt
manuell geöffnet und geschlossen werden.
Alternativ dazu kann die Tür durch Abschalten der Betätigungseinrichtung
von der geöffneten Position aus geschlossen werden. Dies tritt unter Steuerung des
Prozessors ein, wenn erfaßt wird, daß der Einlagenumschlag in den ATM hineingelangt
ist oder nach einer anderen angemessenen Zeitspanne in dem Betriebsablauf des ATM.
Das Abschalten der Betätigungseinrichtung 46 bringt das zweite Teil
42 dazu, sich, wie in 2 gezeigt, nach rechts
zu bewegen. Dies bringt das erste Teil 36 dazu, sich aufgrund der Kraft
der Feder 44 aus dem zweiten Kerbabschnitt 26 heraus und in den
Mittelabschnitt 28 des Schlitzes 20 hinein zu bewegen. Das Teil
36 greift in die Wand ein, die die rechte Seite des Schlitzes gegenüber
dem zweiten Kerbabschnitt begrenzt. Wenn dies eintritt, fällt die Tür
14 durch Schwerkraft in die geschlossene Position. Sobald sich das zweite
Teil in geschlossener Position befindet, spannt die Feder 44 es zu der
rückwärtigen Position zurück vor, wobei das Teil 36 in dem ersten Kerbabschnitt
24 ruht. Sobald das erste Teil 36 sich in dem ersten Kerbabschnitt
24 befindet, verhindert die erste Gestelloberfläche 32 das Öffnen
der Tür, bis die Betätigungseinrichtung erneut angeschaltet wird.
Zu bemerken ist, daß die Bewegung der Tür 14 zwischen der
offenen und der geschlossenen Position durch das erste Teil 36 erleichtert
wird, das rollbar in Eingriff mit der Innenfläche der Wand 23, welche den
Schlitz 20 begrenzt, kommen kann. Genauso wird die Bewegung des zweiten
Teils 42 durch die Drehung der Abstandshalter 74 in dem Schlitz
66 erleichtert.
Obwohl in den Zeichnungen die Gestelloberfläche 32 als sich
normal zu dem Mittelabschnitt der Kerbe erstreckend gezeigt wird, kann sie sich
bei anderen Ausführungsformen in einem etwas spitzeren Winkel erstrecken. Daraus
folgt, daß Versuche, die Tür zu öffnen, wenn das erste Teil sich in dem ersten Kerbabschnitt
befindet, dazu neigen werden, das erste Teil weiter in den ersten Kerbabschnitt
hinein zu ziehen, was die Tür verriegelt hält. Die Wand 23 in dem Bereich
der ersten Gestelloberfläche kann verstärkt oder stärker gemacht sein, um größeren
Öffnungskräften zu widerstehen.
Der Umschlagausgabegerät-Türmechanismus der vorliegenden Erfindung
ist widerstandsfähig, effizient und verbraucht wenig Raum im Inneren des ATM. Er
ist auch keinem Zerbrechen durch Kunden ausgesetzt, die ihn zu unpassenden Zeitpunkten
in dem maschinellen Betriebsablauf von der offenen in die geschlossene Position
bewegen. Obwohl die Kerbabschnitte des Schlitzes bei der bevorzugten
Ausführungsform sich in quer entgegengesetzten Richtungen erstrecken, können bei
anderen Ausführungsformen andere Konfigurationen verwendet werden. Genauso kann
sich bei anderen Ausführungsformen der Mittelabschnitt des Schlitzes zwischen den
Kerbabschnitten in einer anderen als in der Richtung erstrecken, in welcher sich
die Tür bewegt. Während bei der bevorzugten Ausführungsform die Tür manuell bewegt
wird, kann bei anderen Ausführungsformen das Öffnen und Verschließen der Tür durch
einen geeigneten Mechanismus erfolgen.
Auf diese Weise erreicht die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung
die oben genannten Ziele, beseitigt Schwierigkeiten, auf die man bei der Benutzung
von früheren Vorrichtungen traf und erzielt die hier beschriebenen Ergebnisse.
In der vorangehenden Beschreibung sind bestimmte Begriffe zwecks Kürze,
Klarheit und Verständlichkeit verwendet worden. Es sollten daraus jedoch keine unnötigen
Beschränkungen abgeleitet werden, weil diese Begriffe Beschreibungszwecken dienen
und dazu neigen, zu verallgemeinern. Darüber hinaus sind die hier gegebenen Beschreibungen
und Zeichnungen nur beispielhaft und die Erfindung ist nicht exakt auf die gezeigten
oder beschriebenen Details beschränkt. Ferner soll jede Eigenschaft der Erfindung,
welche als Mittel zur Durchführung einer Funktion beansprucht wird, so aufgefaßt
werden, daß sie alle Mittel einbezieht, die in der Lage sind, die Funktion auszuführen,
und soll nicht auf das hier gezeigte oder beschriebene bestimmte Mittel oder seine
Entsprechungen beschränkt sein.
Indem die Eigenschaften, Entdeckungen und Prinzipien der Erfindung
beschrieben wurden, werden die Art und Weise, wie sie konstruiert ist und betrieben
wird und die Vorteile und die erzielten nützlichen Ergebnisse, sowie die neuen und
nützlichen Strukturen, Vorrichtungen, Elemente, Anordnungen, Teile, Kombinationen,
Systeme, die Ausstattung, die Vorgänge und Verhältnisse auf die beigefügten Ansprüche
ausgeweitet.