Hufbeschläge aus Kunststoff sind materialseitig in verschiedenen Ausführungen
bekannt, als Ein- oder Zweikomponentenbeschläge. Erstere verlangen harte Materialtypen,
da sich sonst die Nägel durchziehen und die Beschläge verloren gehen.
Harte Beschläge haben aber nur einen geringen Dämpfungseffekt, was
für die günstige Hufentwicklung nachteilig ist. Darüberhinaus unterliegen sie einem
höherem Verschleiß gegenüber Beschlägen aus weichem Material, die sich zudem noch
durch eine höhere Rutschfestigkeit auszeichnen.
Zweikomponentenbeschläge liegen hier besser, sie besitzen einen harten
Kern und weiches Material für die Trittflächen. Ihre Fertigung ist jedoch werkzeugseitig
und spritzgießtechnisch sehr aufwendig.
Ein sehr elastischer Einkomponentenbeschlag nach Pat 44 04 160 C2
mit einer guten Dämpfung setzt für den festen Halt der Hufnägel lose Unterlegscheiben
ein, die nach dem Nagelkopf geformt sind.
Das Beschlagen mit dieser Methode verlangt aber vom Hufschmied eine
besondere Geschicklichkeit, die nur den wenigsten zu eigen ist.
Hier schafft die Neuerung Abhilfe. Die Aufnagelung erfolgt, in der
gleichen, gewohnten Weise wie beim Hufeisen.
Bei Ausführung des Beschlages nach Anspruch 4.) ist die "weiße" Linie
der Hufsohle sichtbar für den genauen Ansatz der Hulnägel, der ohne Schwierigkeiten
schräg, richtungsparallel zur Aufwand erfolgen kann und so den gewünschten hohen
Austritt der Nagelzwicke aus der Aufwand gewährleistet
1.) zeigt die Besclilagausführung nach
Ansprüchen 2.) und 4,)
2,) zeigt die Besclilagausführung nach
Ansprüchen 3.) und 4,)