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Dokumentenidentifikation DE202004003129U1 08.07.2004
Titel Beförderungswagen mit einer Verbindung zu einem weiteren Beförderungswagen
Anmelder E-MAKE CO., LTD., U Jih, Taichung, TW
Vertreter Patentanwälte Reichel und Reichel, 60322 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 202004003129
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.07.2004
Registration date 03.06.2004
Application date from patent application 01.03.2004
IPC-Hauptklasse B62B 3/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beförderungswagen mit einer Verbindung zu einem weiteren Beförderungswagen.

Aus den industriellen Fertigungsstraßen sind Beförderungsgeräte wie etwa Beförderungsbänder bekannt, die verwendet werden können, um Werkstücke von einer Fertigungsstelle zur nächsten zu befördern. Alternativ können die Werkstücke zuerst auf einen Beförderungswagen geladen werden und dann weiter befördert werden.

Dabei können Beförderungswagen mit unterschiedlichen Ladeflächen verwendet werden. Falls eine Fabrik Beförderungswagen mit großer Ladefläche hat, können diese für die Beförderung ungeeignet sein, wenn nur eine kleine Anzahl von Werkstücken befördert werden soll oder die Werkstücke klein sind. Ebenfalls können Beförderungswagen mit einer kleinen Ladefläche ungeeignet sein, wenn eine große Anzahl von Werkstücken befördert werden soll oder die Werkstücke groß sind. Eine mögliche Lösung ist es, daß die Fabrik sowohl Beförderungswagen mit einer großen Ladefläche als auch Beförderungswagen mit einer kleinen Ladefläche hat. Dies ist jedoch nicht wirtschaftlich.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Beförderungswagen mit einer Verbindung zu einem weiteren Beförderungswagen zu schaffen.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch einen Beförderungswagen mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.

Ein erfindungsgemäßer Beförderungswagen weist eine Ladefläche, einen lösbaren Träger mit ersten Verbindungsabschnitten, zweite Verbindungsabschnitte und Verbindungselemente auf, welche die ersten Verbindungsabschnitte mit den zweiten Verbindungsabschnitten verbinden.

Vorteilhafterweise erlaubt es die vorliegende Erfindung in einer Fabrik auf unterschiedliche Beförderungswagen zu verzichten. Beförderungswagen können einfach kombiniert werden, um die Ladefläche zu vergrößern, so daß unterschiedliche Werkstücke befördert werden können. Die Herstellung ist deshalb wirtschaftlicher.

Im folgenden wird die Erfindung mit Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines Beförderungswagens; und

25 zwei Beförderungswagen, die miteinander verbunden werden.

In 1 ist ein Beförderungswagen mit einer Verbindung zu einem weiteren Beförderungswagen gezeigt. Der Beförderungswagen 1 weist eine Ladefläche 11, einen lösbaren Träger 12, zwei erste Verbindungsabschnitte 13, zwei zweite Verbindungsabschnitte 14 und vier Verbindungsstifte 15 auf.

Die Ladefläche 11 ist rechteckig und weist vier Träger auf, die miteinander verbunden sind. Einer von diesen Trägern ist der lösbaren Träger 12. Mehrere Räder sind unter der Ladefläche 11 angebracht, so daß der Beförderungswagen auf dem Boden rollen kann. Der lösbare Träger befindet sich auf einer Seite der Ladefläche 11. Die zwei ersten Verbindungsabschnitte 13 befinden sich an zwei Enden des lösbaren Trägers 12. Die zwei zweiten Verbindungsabschnitte 14 befinden sich auf der Ladefläche 11. Die zwei zweiten Verbindungsabschnitte 14 sind an den zwei ersten Verbindungsabschnitten 13 ausgerichtet. Verbindungsstifte 15 verbinden die zwei ersten und die zwei zweiten Verbindungsabschnitte 13 und 14, indem sie in diese eingesteckt sind.

Wie in den 2 bis 5 gezeigt, kann der lösbare Träger 12 gelöst werden, indem die Verbindungsstifte 15 herausgezogen werden. Die Verbindungsstifte 15 und ein lösbarer Träger 12 eines Beförderungswagens 1 können verwendet werden, um zwei Beförderungswagen 1 miteinander zu verbinden. So entsteht ein Beförderungswagen mit großer Ladefläche, der zur Beförderung einer größeren Anzahl von Werkstücken bzw. größerer Werkstücke geeignet ist.

Die zwei ersten Verbindungsabschnitte 13 haben zumindest zwei Löcher, während die zwei zweiten Verbindungsabschnitte 14 zumindest ein Loch aufweisen. Die Verbindungsstifte 15 bestehen aus Gewindestiften, welcher die ersten Verbindungsabschnitte 13 mit den zweiten Verbindungsabschnitte 14 verbinden. Am Beförderungswagen 1 ist gelenkig ein Griff 16 angebracht, so daß der Beförderungswagen 1 bequem gezogen werden kann.


Anspruch[de]
  1. Beförderungswagen mit einer Verbindung zu einem weiteren Beförderungswagen mit:

    einer vieleckigen Ladefläche (11); mehreren Rädern, die unter der Ladefläche (11) angebracht sind;

    einem lösbaren Träger (12), der auf einer Seite der Ladefläche angebracht ist;

    mindestens zwei ersten Verbindungsabschnitten (13), von denen jeweils einer an einem der beiden Enden des lösbaren Trägers (12) angebracht sind;

    mindestens zwei zweiten Verbindungsabschnitten (14), die an der Ladefläche (11) angebracht sind und an denen die ersten Verbindungsabschnitte (14) ausgerichtet sind; und Verbindungselementen (15), welche die ersten Verbindungsabschnitte (13) mit den zweiten Verbindungsabschnitten (14) verbinden.
  2. Beförderungswagen mit einer Verbindung zu einem weiteren Beförderungswagen nach Anspruch 1, wobei die Ladefläche (11) rechteckig ist und vier Träger aufweist, die miteinander verbunden sind.
  3. Beförderungswagen mit einer Verbindung zu einem weiteren Beförderungswagen nach Anspruch 2, wobei einer der Träger der lösbare Träger (12) ist.
  4. Beförderungswagen mit Verbindung zu einem weiterem Beförderungswagen nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei

    die ersten Verbindungsabschnitte (13) jeweils zumindest zwei Löcher aufweisen, und wobei

    die zweiten Verbindungsabschnitte (14) jeweils zumindest ein Loch aufweisen, und wobei

    die Verbindungselemente (15) Gewindestifte sind, die die ersten (13) und zweiten (14) Verbindungsabschnitte miteinander verschrauben.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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