HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Diese Erfindung betrifft Wirkungsbegrenzung bzw. Dämpfung von Sprengdetonationen
und eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Verwendung dafür.
BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
Die Verwendung von wäßrigem Schaum, der in verschiedenen Barrierestrukturen
eingeschlossen ist, ist im Stand der Technik mit unterschiedlichem Erfolg eingesetzt
worden. Zwei verwandte relevante Referenzen sind die US-Patente 5,225,622 und 5,394,786.
Beide Referenzen beschreiben eine schaumgefüllte Umhüllung zum Begrenzen von Sprengdetonationen.
10 des ersten Patents stellt eine kuppelförmige Umhüllung dar.
Man beachte, daß der Durchmesser der Kuppel und damit das Volumen der Umhüllung
recht groß ist, d. h. in der Größenordnung von 3,66 m (12 Fuß) und daher ineffizient
und unnötig sperrig ist. Darüber hinaus ist das Schaumexpansionsverhältnis recht
hoch, d. h. 135–1000 : 1. Dies verursacht Instabilität und einen frühen Zerfall
des Schaums. Wenn eine Detonation unter wäßrigem Schaum stattfindet, ergibt sich
ein inkrementaler Verlust der Detonationsüberdruckenergie, wenn jede einzelne Blase
platzt, und der Nettoeffekt von Millionen Blasen, die zerstört werden, stellt eine
signifikante Detonationsverminderung dar. Indem wir von der Voraussetzung ausgingen,
daß die Begrenzungsqualität des Schaums eine Funktion der mechanischen Erzeugung
und Stärke der Blase ist, haben wir gefunden, daß eine bessere Detonationsbegrenzung
erreicht werden kann, indem die Größe der kuppelförmigen Umhüllung und die Menge
des Schaummaterials deutlich verringert wird, und indem ein ausgewähltes wäßriges
hochstabiles fließfähiges Schaummaterial mit einem geringen Expansionsverhältnis
und geringen Entwässerungseigenschaften verwendet wird.
US-A-4392412 beschreibt eine halbsphärische Membran, die durch eine
hochragende Wand definiert ist, und ein Positioniermittel, das mit der Membran assoziiert
ist, zum Positionieren der Sprengeinrichtung in der Membran in gleichem Abstand
von jedem beliebigen Punkt der Wand, wodurch bei Detonation der so positionierten
Sprengeinrichtung die Detonation bzw. die Druckwelle begrenzt wird.
US-A-4543872 offenbart einen Detonationsabschwächer, der einen schaumerzeugenden
Behälter zum Abgeben von Schaum in einen Zylinder verwendet, und in der Mitte eines
flexiblen Plastikbodens ist ein Mundstück vorgesehen, um dadurch eine Sprengeinrichtung
einzuführen.
US-A-4589341 beschreibt ebenfalls ein Hochexpansionsschaummaterial.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Vorrichtung
zur Begrenzung einer Detonation von einer Sprengeinrichtung:
- a) eine halbsphärische Umhüllung, die durch eine hochragende Wand definiert
ist, wobei die Umhüllung aus einem textilen Komposit- bzw. Verbundmaterial hergestellt
ist, umfassend eine oder mehrere Schichten eines ballistischen Gewebematerials,
das zwischen einer inneren und äußeren Schicht eines leichten reißfesten Nylongewebematerials
schichtweise angeordnet ist,
- b) Positioniermittel, die der Umhüllung zum Positionieren der Sprengeinrichtung
innerhalb der Umhüllung in im wesentlichen gleichem Abstand von jedem beliebigen
Punkt an der Wand zugeordnet sind,
- c) eine Öffnung in der Wand, und
- d) ein wäßriges energieabsorbierendes fließfähiges Schaummaterial mit einem
Expansionsverhältnis von 17–49 : 1, das die Umhüllung im wesentlichen ausfüllt
und die Sprengeinrichtung abdeckt, wodurch bei Detonation der so positionierten
Sprengeinrichtung die Detonation begrenzt wird.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Verfahren
zur Begrenzung einer Detonation von einer Sprengeinrichtung:
- a) das Zurverfügungstellen einer halbsphärischen Umhüllung, die durch eine hochragende
Wand definiert ist, wobei die Umhüllung aus einem textilen Kompositmaterial hergestellt
ist, umfassend eine oder mehrere Schichten eines ballistischen Gewebematerials,
das zwischen einer inneren und äußeren Schicht eines wasserdichten Nylongewebematerials
schichtweise angeordnet ist,
- b) Positionieren der Sprengeinrichtung innerhalb der Umhüllung, im wesentlichen
im gleichen Abstand von jedem beliebigen Punkt an der Wand,
- c) im wesentlichen Füllen der Umhüllung und Bedecken der Einrichtung mit einem
wäßrigen energieabsorbierenden fließfähigen Schaummaterial mit einem Expansionsverhältnis
von 17–49 : 1, wodurch bei Detonation der so positionierten Sprengeinrichtung
die Detonation begrenzt wird.
Ein Beispiel einer Vorrichtung und eines Verfahrens gemäß der Erfindung
wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
1 eine Perspektivansicht einer halbsphärischen
Umhüllung ist;
2 eine Perspektivansicht einer halbsphärischen
Umhüllung ist, die teilweise weggeschnitten ist, um den Querschnitt des Kompositmaterials
darzustellen, aus dem sie aufgebaut ist; und
3 eine Perspektivansicht einer Vorrichtung
gemäß einem Beispiel der Erfindung ist.
Wie in 1 und 2
gesehen, ist die halbsphärische Umhüllung 10 durch eine hochragende Wand
und als einen Durchmesser von 1,5–2,7 m (5–9 Fuß) aufweisend
definiert. Es ist verständlich, daß andere Umhüllungsgrößen, insbesondere kleinere
Größen, innerhalb des Umfangs dieser Erfindung liegen.
Schauminjektionsöffnungen 12 sind nahe der Oberseite der
Umhüllung vorgesehen, und eine Türöffnung 14 ist am Boden vorgesehen. Eine
optionale Öffnung 16 ist nahe dem Boden zur Schauminjektion vorgesehen,
oder um schädliche Gase zu entfernen, die aus einer Niedrigenergieeinrichtung resultieren,
wenn kein Schaum verwendet wird. Für solche Fälle könnte eine Filter-/Pumpeneinrichtung
verwendet werden. Alle Öffnungen umfassen einen Abdichtlappen (3),
und die Öffnung 16 umfaßt einen Reißverschluß oder andere geeignete Schließmittel,
um ein Auslaufen von Schaum und Austreten von Schrapnell oder schädlichen Gasen
zu verhindern.
Wie in 2 zu sehen, besteht die Umhüllung
10 aus einem textilen Kompositmaterial, umfassend eine zentrale Schicht
20 eines ballistischen Gewebematerials (ein solches Material wird unter
der Marke Dyneema verkauft), das zwischen einer inneren und äußeren Schicht
22 eines leichten reißfesten Nylongewebematerials schichtförmig angeordnet
ist. Andere nützliche ballistische Materialien umfassen KevlarTM oder
Äquivalente. Die Materialien werden in Abschnitten zusammengenäht. In manchen Ausführungsformen
kann diese Schicht eliminiert werden, oder mehrere Schichten des ballistischen Gewebematerials
sind vorgesehen, d. h. abhängig von der anzugehenden Gefährdung. Das Gewicht spielt
ebenfalls eine Rolle. Zum Beispiel wiegt eine Umhüllung mit einem Durchmesser von
2,13 m (7 Fuß) mit drei ballistischen Schichten 13,5 kg (30 Pfund), was die praktische
Grenze für einen in einen spenigen Bombenschutzanzug gekleideten Mann ist, um sie
eine nennenswerte Strecke zu tragen. Eine 1,5 m (5 Fuß)-Umhüllung mit vier ballistischen
Schichten würde dieses Kriterium auch erfüllen.
In manchen Fällen wird anstelle der zusätzlichen ballistischen Schichten
eine halbsphärische Abdeckklappe (nicht gezeigt) als Überzug zugefügt, um die Struktur
zu umhüllen. Die Abdeckung besteht aus dem gleichen Mehrfachtextilmaterial wie die
Umhüllung. Zusätzliche Abdeckklappen können zugefügt werden, abhängig von der Art/Energie
der Sprengeinrichtung, um ein Eindämmen des sich ergebenden Schrapnells sicherzustellen.
Die zusätzlichen ballistischen Schichten sind bevorzugt, weil die Abdeckklappen
zu Aufbauzeit und -last beitragen.
3 veranschaulicht eine Ausführungsform
der Vorrichtung, die einen flexiblen äußeren Rahmen 32 verwendet, der sich
biegt, um Öffnungen wie z.B. Türen, die kleiner sind als sein Durchmesser, zu durchtreten.
In der gezeigten Ausführungsform umfaßt der Rahmen 32 drei
halbkreisförmige reifenartige Pfostenelemente, die über Kreuz angeordnet sind und
in gleichen Abständen voneinander angebracht sind, um den Rahmen zu bilden. Diese
Anordnung erleichtert das Positionieren der Vorrichtung ohne Modifikation durch
eine Roboterarm oder dergleichen. Die Pfosten bestehen aus Fiberglas, um Schrapnellbildung
zu vermeiden, können aber auch aus anderem flexiblen leichten Material bestehen
oder können integrale Luftröhren sein.
Die Umhüllung besteht aus einem textilen Kompositmaterial ähnlich
dem der Ausführungsform in 1, wobei der Unterschied
ist, daß die inneren und äußeren Schichten aus einem wasserfesten textilen Nylonmaterial
bestehen.
Die äußere Schicht der Umhüllung 10 umfaßt eine Mehrzahl
Aufhängerabschnitte 34 zum Befestigen am Rahmen 32. Breitere Aufhänger
36 sind für zusätzliche Stabilität an dieser Stelle dem Oberteil benachbart
vorgesehen. Obwohl die Aushänger in der gezeigten Aus führungsform als Schlaufen
ausgebildet sind, ist es verständlich, daß andere bekannte Befestigungsmittel verwendet
werden können. In dieser Ausführungsform umfaßt die Umhüllung 10 sechs
identische dreieckige Streifen bzw. Felder 13 und einen integralen hexagonalen
Boden 40, der einem Kreis angenähert ist. In alternierenden Streifen sind
Schauminjektionsöffnungen 12 vorgesehen. Abdichtlappen 15 aus
dem gleichen Kompositmaterial wie die Streifen sind auch vorgesehen. Die Lappen
sind z. B. durch Velcro®-Befestiger gesichert befestigt. Der Boden
40 umfaßt Positioniermittel in der Form einer zentralen Öffnung
42 zum Positionieren einer Sprengeinrichtung, im wesentlichen im gleichen
Abstand von jedem beliebigen Punkt an der Umhüllungswand. Der integrale Boden stellt
sicher, daß es keine Schwachpunkte oder -ecken gibt, von denen im Stand der Technik
bekannt ist, daß sie versagt haben.
Weiterhin ist in dieser Ausführungsform die Türöffnung 14
in einem der Streifen vorgesehen und umfaßt ein großes Reißverschlußabdichtmittel,
um eine Bedienung durch behandschuhte Hände zu erleichtern.
Auf das Füllen mit Schaum hin bläht sich die Umhüllung auf, um eine
halbsphärische Form zu bilden, wobei die Sprengeinrichtung im wesentlichen in gleichem
Abstand von jedem beliebigen Punkt an der Umhüllungswand positioniert ist. Die Umhüllungswand
ist nahe dem Boden abgerundet, was einen ebnenden Effekt auf die Umhüllungsform
hat. Diese Positionierung und gerundete Umhüllungswand sorgen für eine optimale
Verteilung der Detonationskraft in alle Richtungen auf die Umhüllungswand hin, was
für die erfolgreiche Integration von verschiedenen Detonationsszenarien sorgt, wie
unten beschrieben.
Tatsächlich hat sich gezeigt, daß die Kombination dieser beiden Merkmale
in der Lage ist, verglichen mit der Ausführungsform der 1
etwa der doppelten Sprengkraft standzuhalten. Siehe Tests Nr. 3 und 4.
Das Verfahren gemäß der Erfindung umfaßt das Plazieren der Umhüllung
10 über eine improviserte Sprengeinrichtung (IED) bei 30, und
die Umhüllung wird mit einem geeigneten wäßrigen energieabsorbierenden
fließfähigen Schaummaterial (z. B. Silvex® gefüllt. Siehe US-Patent
Nr. 4,770,794 vom 13. September 1988, dessen Offenbarung hierin durch Referenz einbezogen
ist. Nützliche Schäume enthalten 1–5 Gew-% aktiver schaumbildender Bestandteile.
Wir haben gefunden, daß ein besonders nützliches Schaummaterial dieser Art 1–3
Gew-% aktiver schaumbildender Bestandteile enthält, wobei der Saldo Wasser ist,
und ein Expansionsverhältnis von 17–49 : 1 aufweist. Solche Schäume zeigen
gute Stabilität und Entwässerungseigenschaften und können in relativ geringen Mengen
verwendet werden, wie in den folgenden Beispielen angegeben. Der Schaum wird durch
Füllöffnung 12 unter Verwendung eines schaumerzeugenden Standardlöschfahrzeugs
oder eines tragbaren Pumpen- und Schaumerzeugungssystems bei einer Flußrate von
151–302 l (40–80 US-Gallonen)/ Minute eingeführt, bevorzugt 151–226
l (40–60 US-Gallonen)/Minute. Die Flußrate ist als Flußrate von Wasser in
einen Schaumerzeuger ausgedrückt. Der Schaumfluß in die Umhüllung ist wegen des
größeren Schaumvolumens tatsächlich etwa 2–3 mal schneller. Wenn die IED
gesprengt wird, durchtreten keine der resultierenden IED-Fragmente die Umhüllung.
Offenbar sind die Kraftlinien von der Explosion radial von der IED nach außen gerichtet,
und die Kraft oder Energie von der Detonation wird von dem umgebenden Schaum absorbiert.
Die glatte konkave Form der Umhüllung, die als Form für den Schaum dient, und/oder
die entsprechenden konvexe Form des Schaums spielt auch eine Rolle, weil andere
getestete Konfigurationen wie z. B. Würfel, Rechtecke und Zylinder an den Ecken
versagen.
Andere nebensächliche Merkmale umfassen das folgende.
Das Vorsehen eines integralen Zeltbodens (3)
mit einer zentralen IED-Aufnahmeöffnung würde verhindern, daß der Schaum um den
Boden herum ausfließt. Bevorzugt ist das Gewebe, das die zentrale Öffnung umgibt,
dadurch flexibler gestaltet, daß es einen elastifizierten Halter bzw. eine Aufnahme
enthält, der/die überdimensionierte Bahnen 44 bildet. Dies minimiert den
Detonationsschaden am Boden. In einer weitere Ausführungsform (nicht gezeigt) würde
der Boden aus einem Netzmaterial bestehen.
Ein innerer Rahmen (nicht gezeigt) oder ein externes Exoskelett (3)
könnte enthalten sein, um den Aufbau zu erleichtern und die strukturelle Integrität
der Kuppel nach der Explosion zu erhalten. Es ist verständlich, daß die Kuppel aufgebaut
werden kann, indem sie mit dem Schaum gefüllt wird.
BEISPIELE
Für die getestete Sprengeinrichtung wird nicht nur die Detonation
begrenzt, sondern auch das Schrapnell von der Detonation innerhalb der Struktur
zurückgehalten.
Testen des Srengeinrichtungs-Zurückhaltungssystems
Dieses Sprengeinrichtungs-Zurückhaltungssystem ist eine halbsphärisch
geformte 2,13 m (7 Fuß)-Umhüllung, die mit Schaum (etwa 0,028 m3 (570
Kubikfuß)) gefüllt ist. Die Umhüllung ist mit einem Dreilagentextilkomposit hergestellt.
Die äußeren und inneren Schichten sind ein leichtes reißfestes Nylon, und die innere
Schicht ist ein ballistisches Produkt mit dem Namen DYNEEMA®. Abhängig
von der Gefahr sind zusätzliche ballistische Schichten und/oder Abdeckklappen vorgesehen,
wie oben beschrieben. Der Schaum wird erzeugt, indem eine luftansaugende Schaumdüse
(zylindrisch, Länge = 25 cm, Durchmesser = 15 cm) mit einem Expansionsverhältnis
von etwa 25 : 1 mit einem Betriebsdruck von etwa 70 psi und einer Flußrate von 215–227
l (57–60 US-Gallonen) Schaumlösung/Minute verwendet wird. Das Schaumkonzentrat
umfaßt etwa 1,7 Gew-% Silvex® in Wasser. Die Düse ist der Gegenstand
unserer gleichzeitig anhängigen US-Anmeldung Nr. 08/758,075, angemeldet am 27. November
1996.
Testziel:
Die sprengdetonations- und sprengfragmentmildernden Qualitäten des
Sprengeinrichtungs-Zurückhaltungssystems zu bestimmten.
Testnummern 1 und 2 wurden mit der Ausführungsform
der 1 und 2
durchgeführt, und Testnummern 3 und 4 mit der Ausführungsform
der 3. In Test Nr. 3 umfaßte das Komposit weiterhin
fünf ballistische Schichten. In Test Nr. 4 wurden zwei zusätzliche Abdeckklappen
aufgenommen.
Test Nr. 1
Sprengeinrichtung:
Eine Rohrbombe, aufgebaut aus einem Stahlrohr mit einem Durchmesser
von 30 cm × 6 cm (12 Zoll × 2 1/2 Zoll) mit an beiden Enden angeschraubten
Endkappen, enthaltend etwa 0,68 kg (1,5 Pfund) Dynamit, gezündet durch einen elektrischen
Standarddetonationsaufsatz. Das Mehrschichtkomposit plus zwei zusätzlicher Abdeckklappen
wird in diesem Test verwendet.
Ergebnisse:
Nachdem die Rohrbombe ausgelöst worden war, wurde gefunden, daß keine
Rohrfragmente die Umhüllung durchtreten hatten. Dies war sehr bedeutsam, weil es
bestätigte, daß diese Technik wirksam darin war, eine sehr energiereiche Sprengeinrichtung
einzudämmen/unter Kontrolle zu halten, wobei die Fragmente von dieser Art von Sprengeinrichtung
bei Geschwindigkeiten in der Größenordnung von 1524–2134
m (5000–7000 Fuß)/sek und bis zu 183–274 m (200 bis 300 Yard) weit weggeschleudert
werden können.
Test Nr. 2:
Sprengeinrichtung:
Stahlgerätekasten etwa 45,7 cm × 25,4 cm × 20,3 cm (etwa
18 Zoll × 10 Zoll × 8 Zoll), enthaltend 1 kg (2,2 Pfund) C-4-Sprengstoff,
ausgelöst durch eine 0,09 kg (0,2 Pfund) Zündladung. Das Fünfschichtkomposit wird
in diesem Test verwendet.
Ergebnisse:
Nachdem die Einrichtung ausgelöst worden war, zeigte eine Untersuchung
der Umhüllung, daß die gesamte Fragmentation von dieser Einrichtung im System zurückgehalten
gehalten worden war. Dies ist recht bedeutsam, da es bestätigt, daß dieses System
sehr wirksam darin ist, die sehr energiereichen Wirkungen großer und zerstörerischer
Sprengeinrichtungen zu neutralisieren.
Test Nr. 3:
Sprengeinrichtung:
Eine Rohrbombe, aufgebaut aus einem Stahlrohr mit einem Durchmesser
von 30 cm × 6 cm (12 Zoll × 2 1/2 Zoll) mit an beiden Enden angeschraubten
Endkappen, enthaltend etwa 0,68 kg (1,5 Pfund) Dynamit, gezündet durch einen elektrischen
Standarddetonationsaufsatz. Das Mehrschichtkomposit plus zwei zusätzlicher Abdeckklappen
wird in diesem Test verwendet.
Ergebnisse:
Nachdem die Rohrbombe ausgelöst worden war, wurde gefunden, daß keine
Rohrfragmente die Umhüllung durchtreten hatten. Dies war sehr bedeutsam, weil es
bestätigte, daß diese Technik wirksam darin war, eine sehr energiereiche Sprengeinrichtung
einzudämmen, wobei die Fragmente von dieser Art von Sprengeinrichtung bei Geschwindigkeiten
in der Größenordnung von 1524–2134 m (5000–7000 Fuß)/sek und bis zu
183–274 m (200 bis 300 Yard) weit weggeschleudert werden können.
Test Nr. 4:
Sprengeinrichtung:
Stahlgerätekasten etwa 45,7 cm × 25,4 cm × 20,3 cm (etwa
18 Zoll × 10 Zoll × 8 Zoll), enthaltend 1 kg (2,2 Pfund) C-4-Sprengstoff,
ausgelöst durch eine 0,09 kg (0,2 Pfund) Zündladung. Ein Fünfschichtkomposit wird
in diesem Test verwendet.
Ergebnisse:
Nachdem die Einrichtung ausgelöst wurde, zeigte eine Untersuchung
der Umhüllung, daß die gesamte Fragmentation von dieser Einrichtung im System zurückgehalten
worden war. Dies ist recht bedeutsam, da es bestätigt, daß dieses System sehr wirksam
darin ist, die sehr energiereichen Wirkungen großer und zerstörerischer Sprengeinrichtungen
zu neutralisieren.
Allgemeine Kommentare:
Diese beiden Einrichtungen repräsentieren Beispiele von sehr energiereichen
Sprengeinrichtungen. Diese Einrichtungen können zum Ausschleudern von Hochgeschwindigkeitsfragmenten
führen, was erhebliche Verletzungen und Schaden an Eigentum verursachen kann. Dieses
System könnte sowohl von Polizei als auch von militärischen Kampfmitteleinheiten
verwendet werden. Es ist ein tragbares System, daß in einer sehr kurzen Zeit positioniert
werden kann.
Obwohl Silvex verwendet wurde, um die Bedienung unserer Erfindung
darzustellen, ist es Fachleuten verständlich, daß auch viele andere Schaummaterialien
verwendet werden können, einschließlich solcher, die biologische/chemische Dekontaminierungsagenzien
enthalten, vorausgesetzt, daß sie so formuliert sind, daß sie das erforderliche
Expansionsverhältnis und andere verwandte, oben erörterte Eigenschaften aufweisen.