Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur
und eine lasergedruckte Laminatstruktur. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur, die durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl
mit einer hohen Druckgeschwindigkeit gedruckt werden kann, um ein klares Bild mit
einer hervorragenden Bewitterungsbeständigkeit, Kratzbeständigkeit, Wasserbeständigkeit
und chemischen Beständigkeit zu bilden, und eine lasermarkierte Laminatstruktur,
die durch Drucken eines Bilds auf die Laminatstruktur erhalten wird.
Herkömmliche Druckverfahren umfassen z. B. ein erstes Druckverfahren,
bei dem eine Tinte des Lösungstyps auf ein Bildträgermedium mittels einer Druckplatte
übertragen wird, die eine Relief-, Tiefrelief- oder Flachdruck-Druckoberfläche trägt,
und die gedruckte Tinte getrocknet wird, ein zweites Druckverfahren, bei dem Bilder
mit einem Thermotransfersystem unter Verwendung eines Tintenbands und eines Thermotransferdruckers
gedruckt werden, und ein drittes Druckverfahren, bei dem Bilder durch Spritzen von
Teilchen einer flüssigen Tinte durch feine Düsen gedruckt werden.
Diese herkömmlichen Druckverfahren weisen jedoch Schwierigkeiten dahingehend
auf, mit der fortlaufend zunehmenden Verarbeitungsgeschwindigkeit von Herstellungsanlagen,
einer Herstellung des Einzelauftragstyps und dem Bedarf einer Arbeitsersparnis beispielsweise
beim Drucken eines Herstellungsdatums, eines Qualitätsgarantiebegrenzungsdatums,
einer Chargennummer, einer Pflanzenbezeichnung und entsprechender Daten auf Produktetiketten,
-schachteln oder Kunststoffbeuteln in Produktabfüll- und Verpackungsanlagen schrittzuhalten.
Insbesondere erfordert das erste Druckverfahren viel Aufwand für Wartungsarbeiten
zum Austausch der Druckplatte, zum Wiederauffüllen des Druckers mit der Tinte und
zum Steuern der Viskosität der Tinte. Da die Tinte zum Trocknen viel Zeit benötigt,
besteht bei dem ersten Verfahren eine Beschränkung hinsichtlich der Anwendung auf
Hochgeschwindigkeits-Herstellungsanlagen und es ist wahrscheinlich, dass Probleme
bei der Haft- und Abriebbeständigkeit der gedruckten Tinte auftreten.
Bei dem zweiten Druckverfahren wird keine flüssige Tinte verwendet
und es erfordert deshalb keinen Aufwand zur Steuerung der Viskosität der Tinte und
keine Zeit zum Trocknen der gedruckten Tinte. Das Tintenband muss jedoch ausgetauscht
werden und somit ist das Verfahren bezüglich der Anwendung auf eine Hochgeschwindigkeits-Herstellungsanlage
nicht notwendigerweise zufriedenstellend. Darüber hinaus gibt es Beschränkungen
bei der Gestalt des Bildträgermediums, das mit dem zweiten Druckverfahren bedruckt
werden kann und es führt zu erhöhten Druckkosten.
Das dritte Druckverfahren kann die Erfordernisse eines Hochgeschwindigkeitsdruckens
und eines klaren Drucks erfüllen. Daher kann das dritte Verfahren mit Hochgeschwindigkeits-Herstellungsanlagen
schritthalten. Die Verwendung einer flüssigen Tinte in einer Herstellungsanlage
ist jedoch im Hinblick auf die Aufrechterhaltung einer sauberen Umgebung unerwünscht,
das dritte Verfahren weist Probleme bei der Einfachheit von Wartungsarbeiten auf,
einschließlich des Wechselns der Tinte, die Düsen des Tintenstrahl-Druckkopfs neigen
zum Verstopfen durch die Tinte und der Prozentsatz der fehlerhaften Druckerzeugnisse
neigt zur Zunahme.
Diese Nachteile der herkömmlichen Druckverfahren werden insbesondere
deutlich, wenn das Bildträgermedium ein Produktetikett ist, das an einer Flasche
angebracht werden soll, die eine Flüssigkeit wie z. B. Wasser, ein Getränk oder
ein alkoholisches Getränk enthält. Im Allgemeinen arbeitet eine Flaschenabfüllanlage
zum Abfüllen eines Getränks oder dergleichen in Flaschen mit einer hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit
und in vielen Fällen wird in der Flaschenabfüllanlage ein heißer Inhalt in Flaschen
gefüllt. Nach dem Füllen mit dem Inhalt, dem Verschließen und Etikettieren stoßen
die Flaschen während des Förderns zusammen. In manchen Fällen werden die Flaschen
mit einer Flaschenschutzflüssigkeit beschichtet oder in kaltes Wasser eingetaucht,
um den Inhalt zu kühlen, und somit werden die Produktetiketten auch solchen strikten
Bedingungen ausgesetzt. Daher müssen die gedruckten Abschnitte der Etiketten solchen
strikten Bedingungen widerstehen können.
Beispielsweise wurden die folgenden Verfahren zur Angabe des Herstellungsmonats
und -jahrs des in Flaschen gefüllten Getränks und dergleichen auf einem Produktetikett
vorgeschlagen und in die Praxis umgesetzt, welche diese Anforderungen erfüllen.
Bei einem ersten Verfahren werden anzugebende Spezifikationen, einschließlich des
Monats und des Jahrs zusammen mit Mustern im Randbereich eines Produktetiketts im
Vorhinein gedruckt und Kerben werden in Abschnitten des Produktetiketts ausgebildet,
in denen relevante Spezifikationen gedruckt werden (es werden Abschnitte des Produktetiketts
abgeschnitten, in denen relevante Spezifikationen gedruckt werden), wenn eine Flasche,
die das Produktetikett trägt, mit einem Getränk oder dergleichen gefüllt wird. Bei
einem zweiten Verfahren wird eine Schicht aus einer Laser-Färbungstinte in einem
Anzeigebereich eines Produktetiketts durch Drucken ausgebildet und der Anzeigebereich
wird mit einem Laserstrahl bestrahlt, um relevante Spezifikationen in dem Anzeigebereich
zu drucken. Bei einem dritten Verfahren wird eine Schicht aus einer Laserlicht-absorbierenden
Farbtinte ausgebildet, die Laserlicht absorbiert, bei der Absorption des Laserlichts
Wärme erzeugt und sich zersetzt und in einem Anzeigebereich eines Produktetiketts
verschwindet, und der Anzeigebereich wird mit dem Laserstrahl bestrahlt, um Abschnitte
der Schicht der Laserstrahl-absorbierenden Farbtinte, die einem relevanten Bild
entsprechen, das Buchstaben und/oder Muster umfasst, zu entfernen, so dass das Bild
in der Farbe eines Trägerelements (Papierblatt) des Produktetiketts im Kontrast
zu der Farbe der Laserlicht-absorbierenden Farbtinte angezeigt wird.
Diese bisher vorgeschlagenen Techniken des Anzeigens und des Druckens
weisen jedoch nach wie vor Probleme auf. Wenn beispielsweise Kerben in dem Produktetikett
gebildet werden (wenn Abschnitte des Produktetiketts abgeschnitten werden), werden
Abschnittsteile erzeugt und das Produktetikett neigt nach dem Anbringen an einer
Flasche ausgehend von den eingekerbten Abschnitten zum Reißen.
Obwohl das Verfahren, bei dem ein Anzeigebereich mit der Laser-Färbungstinte
gedruckt und der Anzeigebereich zur Bildung von Buchstaben und Mustern mit einem
Laserstrahl unter Bildung einer Farbe durch die Färbungstinte bestrahlt wird, für
ein Hochgeschwindigkeitsdrucken geeignet ist, ist die Laser-Färbungstinte bezüglich
der Lichtechtheit und der chemischen Beständigkeit unterlegen. Insbesondere entfärbt
sich die Laser-Färbungstinte, wenn sie ultravioletten Strahlen ausgesetzt wird.
Darüber hinaus muss bei diesem Verfahren die Ausgangsleistung eines Lasers reguliert
werden. Wenn das Produktetikett eine Überzugsschicht aufweist und das Produktetikett
mit einem übermäßig intensiven Laserstrahl bestrahlt wird, dann wird die Überzugsschicht
zerstört und aufgedruckte Buchstaben und Muster verblassen, wenn auf das Produktetikett
eine Flaschenschutzflüssigkeit aufgebracht wird.
Obwohl das dritte Verfahren, bei dem eine Schicht aus einer Laserlicht-absorbierenden
Farbtinte ausgebildet wird, die Laserlicht absorbiert, bei der Absorption des Laserlichts
Wärme erzeugt und sich zersetzt und in einem Anzeigebereich eines Produktetiketts
verschwindet, und der Anzeigebereich mit dem Laserstrahl bestrahlt wird, um Abschnitte
der Schicht der Laserlicht-absorbierenden Farbtinte, die einem relevanten Bild entsprechen,
zu entfernen, so dass das relevante Bild in der Farbe des Trägerelements (Papierblatt)
des Produktetiketts im Kontrast zu der Farbe der Laserlicht-absorbierenden Farbtinte
angezeigt wird, für ein Hochgeschwindigkeitsdrucken geeignet ist, ist die Klarheit
des so gedruckten Bilds in gewisser Weise nicht zufriedenstellend und die Kratzbeständigkeit
und die Wasserbeständigkeit der gedruckten Abschnitte des Produktetiketts sind nicht
hoch genug, um strikten Bedingungen zu widerstehen, da eine Überzugsschicht und
die Tintenschicht vollständig entfernt werden.
Die EP 0 443 639 A1
beschreibt ein Verfahren zur Lasermarkierung von Kunststoffgegenständen ohne übermäßige
Beschädigung des Kunststoffs. Bei diesem Verfahren wird eine dunkle Beschichtung
auf einen weißen Träger aufgebracht, um das Material bereitzustellen, das vom Laser
abgetragen wird. Zwischen dem Kunststoffträger und der dunklen Beschichtung kann
eine Zwischenschicht aufgebracht werden, die eine Dicke aufweist, die ausreichend
ist, so dass die Abtragung der am längsten zurückbleibenden dunklen Beschichtung
zumindest einen Teil der Zwischenschicht abtragen wird, ohne den darunterliegenden
Kunststoff übermäßig zu deformieren.
Die EP 0 650 824 A1
betrifft ein Abtragungssystem zum Aufbringen von Informationskonfigurationen und/oder
dekorativen Konfigurationen auf einen Reifen. Jede der zu behandelnden Schichten
des Reifens kann für den auftreffenden Laserstrahl einen unterschiedlichen Absorptionsfaktor
aufweisen. In der EP 0 650 824 nimmt der
Absorptionsfaktor monoton von der äußersten zur innersten Schicht ab, so dass die
Abtragung der exponierten Schicht die nächste Schicht nicht beeinträchtigt oder
auf andere Weise deformiert.
Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Ertindung, eine Lasermarkierungs-Laminatstnaktur
bereitzustellen, die ein klares Bild entwickeln kann, das eine hervorragende Kratzbeständigkeit,
Wasserbeständigkeit und chemische Beständigkeit bei einer hohen Druckgeschwindigkeit
aufweist, wenn sie mit einem Laserstrahl bestrahlt wird.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
einer gedruckten Laminatstruktur, die durch Bestrahlen einer Lasermarkierungs-Laminatstruktur
erhalten wird, die ein klares Bild entwickeln kann, das eine hervorragende Kratzbeständigkeit,
Wasserbeständigkeit und chemische Beständigkeit bei einer hohen Druckgeschwindigkeit
aufweist, wenn sie mit einem Laserstrahl bestrahlt wird.
Die Ertinder der vorliegenden Erfindung haben umfangreiche Studien
durchgeführt, um die vorstehend genannten Probleme zu lösen. Die vorliegende Erfindung
beruht auf den Erkenntnissen, die sich aus den Studien ergeben haben.
Wenn eine Laminatstruktur, die mindestens ein Trägerelement, eine
Basisschicht, die eine erste Farbe aufweist und die auf einer Oberfläche des Trägerelements
gebildet ist, und eine Laserlicht-absorbierende Maskierungsschicht, die eine zweite
Farbe aufweist, die sich von der ersten Farbe in der Helligkeit deutlich unterscheidet
und die auf der Basisschicht gebildet ist, wie z. B. eine weiße Tintenschicht und
eine schwarze Tintenschicht, oder eine schwarze Tintenschicht und eine Silbertintenschicht,
mit einem Laserstrahl mit einer geeigneten Intensität von der Seite der Laserlicht-absorbierenden
Versiegelungsschicht zur Entfernung von Abschnitten der Laserlicht-absorbierenden
Maskierungsschicht, die einem gewünschten Muster, einschließlich Buchstaben entsprechen,
bestrahlt wird, dann kann das Muster durch den deutlich unterschiedlichen Farbkontrast
zwischen der Basisschicht und der Maskierungsschicht angezeigt werden und die Basisschicht,
die auf dem Trägerelement zurückbleibt, schützt die Trägerschicht und daher sind
sowohl das Muster als auch die Trägerschicht gegenüber verschiedenen
schädlichen Einwirkungen beständig.
Gemäß eines ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung umfasst eine
Lasermarkierungs-Laminatstruktur als essentielle Komponenten ein Trägerelement,
eine auf einer Oberfläche des Trägerelements gebildete Basisschicht und eine auf
der Basisschicht gebildete Maskierungsschicht, die durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl
zersetzt und entfernt werden kann.
Erfindungsgemäß können die Basisschicht und die Maskierungsschicht
gefärbte Schichten mit Farben sein, die bezüglich der Helligkeit deutlich unterschiedlich
voneinander sind, wobei die Basisschicht eine Mehrschichtstruktur aufweisen kann,
die mindestens eine obere Basisschicht und eine untere Basisschicht aufweist, wobei
die obere Basisschicht ein Laserlicht-Absorptionsvermögen aufweisen kann und die
untere Basisschicht in einer Farbe gefärbt sein kann, die der Farbe der oberen Basisschicht
ähnlich ist und die Laserlicht durchlassen kann.
Erfindungsgemäß kann die Maskierungsschicht eine Tintenschicht sein,
die ein Metallpulver enthält.
Erfindungsgemäß kann die Basisschicht eine Zweischicht-Schichtstruktur
mit einer oberen Basisschicht und einer unteren Basisschicht sein, wobei die obere
Basisschicht eine Tintenschicht sein kann, die Ruß enthält und die untere Basisschicht
eine Tintenschicht sein kann, die ein anderes Färbungsmittel als Ruß enthält.
Die vorstehenden und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden durch die folgende Beschreibung zusammen mit den beigefügten Zeichnungen
deutlicher, wobei
1 eine Schnittansicht einer Lasermarkierungs-Laminatstruktur
in einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist;
2 eine Schnittansicht einer Lasermarkierungs-Laminatstruktur
in einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist;
3 eine Schnittansicht einer Lasermarkierungs-Laminatstruktur
in einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist;
4 eine Schnittansicht einer Laminatstruktur
zur Lasermarkierung in einer vierten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist;
5 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen
Lasermarkierten Laminatstruktur ist, die mit einem Laserstrahl gedruckt worden ist;
und
6 eine Vorderansicht eines Produktetiketts
ist, das eine erfindungsgemäße lasermarkierte Laminatstruktur umfasst.
Grundsätzlich wird bei den endungsgemäßen Lasermarkierungs-Laminatstrukturen
die Differenz des Laserlichtabsorptionsvermögens zwischen deren Komponentenschichten
genutzt. Zur Markierung eines Bilds auf erfindungsgemäßen Laminatstrukturen ist
ein Laserstrahl mit einer Wellenlänge von 10,6 &mgr;m geeignet, der von einem CO2-Laser
emittiert worden ist. Beispielsweise absorbiert Ruß diesen Laserstrahl effektiv
und Titanoxid (weiß) oder ein gewöhnliches Färbungsmittel für Druckfarben, das von
Ruß verschieden ist, absorbiert den Laserstrahl nicht sehr effektiv. Wenn daher
eine gefärbte Schicht, die Ruß enthält, mit dem Laserstrahl bestrahlt wird, dann
absorbiert diese gefärbte Schicht den Laserstrahl und erzeugt Wärme, wohingegen
eine gefärbte Schicht, die Titanoxid oder dergleichen enthält, den Laserstrahl nicht
effektiv absorbiert und nicht viel Wärme erzeugt.
Wenn daher ein Muster, das Buchstaben umfasst, mit dem Laserstrahl
mit gesteuerter Intensität auf eine gefärbte Schicht, die ein Laserabsorptionsvermögen
aufweist, geschrieben wird, erzeugen die bestrahlten Abschnitte der gefärbten Schicht
Wärme, schmelzen und verdampfen oder die gefärbte Schicht erzeugt Wärme, zersetzt
sich und verascht unter Bildung des Musters. Eine gefärbte Schicht, die ein niedriges
Laserlichtabsorptionsvermögen aufweist, erzeugt jedoch nicht viel Wärme und verschwindet
nicht, wenn sie mit dem Laserstrahl bestrahlt wird, so lange die Intensität des
Laserstrahls nicht übermäßig hoch ist. Auf einer erfindungsgemäßen Laminatstruktur
kann ein Muster zufrieden stellend markiert werden, wenn die Intensität des Laserstrahls,
der von dem CO2-Laser emittiert wird, so gesteuert wird, dass die Energiedichte
des Laserstrahls auf der Oberfläche der Laminatstruktur im Bereich von 0,5 bis 2,0
J/cm2 liegt.
Die erfindungsgemäße Lasermarkierungs-Laminatstruktur nutzt das selektive
Laserlichtabsorptionsvermögen seiner Komponentenschichten zur Bildung eines klaren
Musters durch eine Lasermarkierung. Die erfindungsgemäße Lasermarkierungs-Laminatstruktur
umfasst als essentielle Komponenten ein Trägerelement, eine auf einer Oberfläche
des Trägerelements gebildete Basisschicht und eine auf der Basisschicht gebildete
Maskierungsschicht.
Wie es vorstehend erwähnt worden ist, soll die erfindungsgemäße Lasermarkierungs-Laminatstruktur
als Markierungsabschnitt einer Unterlage verwendet werden, wie z. B. eines Produktetiketts,
einer Schachtel oder eines Verpackungsmaterials, wie z. B. eines Kunststoffbeutels,
so dass es bevorzugt ist, dass der Markierungsabschnitt und auch andere Abschnitte
der Unterlage, die Muster und Bilder aufweisen, ein hervorragendes Aussehen, eine
hervorragende Gestaltung und eine hervorragende Beständigkeit gegenüber Umweltbedingungen
aufweisen. Daher kann die Lasermarkierungs-Laminatstruktur mehr als drei Schichten
umfassen.
Wenn das Trägerelement beispielsweise ein Papierblatt oder Pappe ist,
dann kann das Papierblatt oder die Pappe als solches) verwendet werden oder das
Papierblatt oder die Pappe kann ein laminiertes Papierblatt oder eine laminierte
Pappe sein, die durch Laminieren z. B. einer Aluminiumfolie oder eines Kunststofffilms
an die Oberfläche eines Papierblatts oder einer Pappe gebildet wird. Das Trägerelement
kann ein einfacher Kunststofffilm oder ein laminierter Kunststofffilm sein, der
durch Laminieren einer Mehrzahl von Kunststofffilmkomponenten gebildet wird.
Die Maskierungsschicht kann mit einer Überdruck-Schicht (nachstehend
als „OP-Schicht" oder „OF Lackschicht" bezeichnet) beschichtet sein,
um die Kratzbeständigkeit und andere Arten der Beständigkeit der Lasermarkierungs-Laminatstruktur
gegenüber schädlichen Zuständen zu verbessern. Die Lasermarkierungs-Laminatstruktur
kann mit einer Mehrzahl von Basisschichten und einer Mehrzahl von Maskierungsschichten
ausgestattet sein.
Wenn beispielsweise eine Tintenschicht mit einer Farbe, die von Schwarz
verschieden ist, als Maskierungsschicht im Hinblick auf die Gestaltung bevorzugt
ist, dann kann die Maskierungsschicht durch Überlagern einer gefärbten Schicht,
die eine Farbe aufweist, die von Schwarz verschieden ist, auf einer schwarzen Tintenschicht
gebildet werden, oder es kann sich um eine Tintenschicht aus einer Tinte handeln,
die ein Metallpulver mit einer hohen Deckkraft enthält, wie z. B. einer Silbertinte.
Wenn die Maskierungsschicht aus einer Tinte gebildet ist, die ein
Metallpulver enthält, wie z. B. einer Silbertinte, dann kann die unter der Maskierungsschicht
liegende Basisschicht in einer Zweischicht-Struktur ausgebildet sein, die aus einer
Tintenschicht, die Ruß enthält, als obere Basisschicht, und einer Farbtintenschicht,
die keinen Ruß enthält, als untere Basisschicht besteht, da die Maskierungsschicht
aus einer Silbertinte oder dergleichen ein niedriges Laserlicht-Absorptionsvermögen
aufweist. Wenn die Lasermarkierungs-Laminatstruktur auf diese Weise ausgebildet
wird, dann erzeugt die schwarze Tintenschicht, die Ruß enthält und die als obere
Basisschicht dient, bei der Bestrahlung mit einem Laserstrahl Wärme, und zwar selbst
dann, wenn die Silbertintenschicht, die als Maskierungsschicht dient, mit einer
OP-Schicht beschichtet ist. Anschließend werden Abschnitte der Maskierungsschicht
und der OP-Schicht, die den bestrahlten Abschnitten der oberen Basisschicht entsprechen,
durch die in der oberen Basisschicht erzeugten Wärme zum Verdampfen gebracht, wodurch
auf der Lasermarkierungs-Laminatstruktur ein Muster gebildet wird. Da die Basisschicht
mit der Silbertintenschicht maskiert ist, die als Maskierungsschicht dient, kann
vermutet werden, dass der Laserstrahl durch die Silbertintenschicht abgefangen wird
und die obere Basisschicht, die Ruß enthält, nicht erreichen kann. In der Praxis
wird es so sein, dass der Laserstrahl durch Lücken zwischen den Silberteilchen der
Silbertintenschicht hindurchdringt oder von den Silberteilchen reflektiert wird
und die obere Basisschicht erreicht. Daher wird in der oberen Basisschicht ausreichend
Wärme erzeugt und es kann ein klares schwarzes Muster gebildet werden, das in starkem
Kontrast zu der Silbertintenschicht steht.
Nachstehend werden bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsformen unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die 1
bis 4 sind Schnittansichten erfindungsgemäßer
Lasermarkierungs-Laminatstrukturen, in denen ähnliche oder entsprechende Teile mit
den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
Gemäß 1 weist eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur
ein Trägerelement 1 und mindestens drei Schichten auf, d. h. eine Basisschicht
2, die auf einer Oberfläche des Trägerelements 1 gebildet ist,
eine Maskierungsschicht 3, die auf der Basisschicht 2 gebildet
ist, und eine OP-Schicht 4, die auf der Maskierungsschicht 3 gebildet
ist. Die Maskierungsschicht 3 kann durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl
entfernt werden.
Gemäß 2 weist eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur
in einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform ein Trägerelement 1,
eine Zweischicht-Basisschicht 2, die aus einer unteren Basisschicht
2A, die auf einer Oberfläche des Trägerelements 1 gebildet ist,
und einer oberen Basisschicht 2B besteht, die auf der unteren Basisschicht
2A gebildet ist, eine Maskierungsschicht 3, die auf der Basisschicht
2 gebildet ist, und eine OP-Schicht 4 auf, die auf der Maskierungsschicht
3 gebildet ist. Die untere Basisschicht 2A weist eine Farbe auf,
die derjenigen der oberen Basisschicht 2B ähnlich ist und die einen Laserstrahl
durchlassen kann. Die obere Basisschicht 2B weist ein Laserlicht-Absorptionsvermögen
auf.
Gemäß 3 weist eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur
in einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform ein Basiselement 1,
eine Zweischicht-Basisschicht 2, die auf einer Oberfläche des Trägerelements
1 gebildet ist, eine Maskierungsschicht 3, die auf der Zweischicht-Basisschicht
2 gebildet ist, und eine OP-Schicht auf, die auf der Maskierungsschicht
3 gebildet ist. Die Zweischicht-Basisschicht 2 besteht aus einer
oberen schwarzen Tintenschicht 2D, die Ruß enthält, und einer unteren Basisschicht
2C aus einer Tinte mit einer von Schwarz verschiedenen Farbe.
Gemäß 4 weist eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur
in einer vierten erfindungsgemäßen Ausführungsform ein Basiselement 1,
eine Basisschicht 2, die auf einer Oberfläche des Trägerelements
1 gebildet ist, eine Maskierungsschicht 3A aus einer Tinte, die
ein Metallpulver enthält, die auf der Basisschicht 2 gebildet ist, und
eine OP-Schicht 4 auf, die auf der Maskierungsschicht 3A gebildet
ist.
Die vorstehend genannten, in den 1 bis
4 veranschaulichten Lasermarkierungs-Laminatstrukturen
sind lediglich Beispiele und die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt.
Die Basisschichten 2, 2A, 2B, die Maskierungsschichten
3, 3A und die OP-Schichten 4 können einen beliebigen
geeigneten Aufbau aufweisen und aus beliebigen geeigneten Materialien ausgebildet
sein.
Nachstehend wird ein Verfahren zur Markierung eines Bilds auf einer
erfindungsgemäßen Lasermärkierungs-Laminatstruktur beschrieben. Die Lasermarkierungs-Laminatstruktur
wird mit einem Laserstrahl bestrahlt, der von einem bekannten Laser emittiert wird,
um Abschnitte der OP-Schicht 4 und der Maskierungsschicht 3,
3A zu entfernen, die einem gewünschten Bild entsprechen, das gedruckt werden
soll, so das Abschnitte der Oberfläche der Basisschicht 2, 2A,
2B, die den bestrahlten Abschnitten der OP-Schicht 4 und der Maskierungsschicht
3, 3A entsprechen, exponiert werden, um das Bild in der Farbe
der Basisschicht 2, 2A, 2B im Kontrast zu der Farbe der
Maskierungsschicht 3, 3A anzuzeigen.
Gemäß 5 werden dann, wenn eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur,
die mit einer funktionellen Struktur ausgestattet ist, die mindestens eine Basisschicht
2, eine Maskierungsschicht 3, die durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl
entfernt werden kann, und eine OP-Schicht 4 aufweist, die in dieser Reihenfolge
auf einem Trägerelement 1 gebildet sind, mit dem Laserstrahl bestrahlt
wird, bestrahlte Abschnitte der Maskierungsschicht 3 und der OP-Schicht
4 entfernt und ein gewünschtes Bild 13 (6)
wird auf die Lasermarkierungs-Laminatstruktur gedruckt. Das Bild wird in der Farbe
der Basisschicht 2 angezeigt, die im Kontrast zur Farbe der Maskierungsschicht
3 steht. Folglich wird eine gedruckte Laminatstruktur 11 erhalten,
die das Bild 13 trägt, wie es in 6 gezeigt
ist. Die gedruckte Laminatstruktur 11 bildet einen Teil eines Etiketts
10.
Wie es vorstehend erwähnt worden ist, ist der Laserstrahl, der beim
Drucken der Lasermarkierungs-Laminatstruktur eingesetzt wird, ein Laserstrahl, der
von einem CO2-Laser emittiert wird. Das Bild 13 kann in einer
zufrieden stellenden Druckqualität gebildet werden, wenn die Intensität des Laserstrahls
so gesteuert wird, dass die Energiedichte des Laserstrahls auf der Lasermarkierungs-Laminatstruktur
im Bereich von 0,5 bis 2,0 J/cm2 liegt.
Obwohl der Mechanismus der Ausbildung des Bilds der erfindungsgemäßen
Lasermarkierungs-Laminatstruktur bei der Bestrahlung mit dem Laserstrahl unklar
ist, wird angenommen, dass eine Laserlicht-absorbierende Schicht Laserlicht absorbiert,
wenn sie mit dem Laserstrahl bestrahlt wird, und Wärme erzeugt, und dass die bestrahlten
Abschnitte der Laserlichtabsorbierenden Schicht durch die darin erzeugte Wärme zum
Schmelzen gebracht werden, verdampfen oder ein Phänomen verursachen, so dass das
Bild auf der Lasermarkierungs-Laminatstruktur gebildet wird.
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend zusammen mit den Beispielen
detaillierter beschrieben.
Beispiel 1 (nicht erfindungsgemäß)
Ein Aluminium-metallisiertes Papierblatt, das von Honshuu Seishi K.
K. erhältlich ist, wurde als Trägerelement verwendet. Eine 3 &mgr;m dicke weiße
Tintenschicht wurde auf einer Aluminiummetallisierten Oberfläche des Aluminium-metallisierten
Papierblatts durch Beschichten der Aluminium-metallisierten Oberfläche mit einer
weißen Tinte IBL-962, die von The Inktec Co., Ltd. erhältlich ist und ein Polyamidharz
als Träger und 30% Titanoxid enthält, mittels Tiefdruck gebildet. Anschließend wurde
auf der weißen Tintenschicht durch Beschichten der weißen Tintenschicht mit einer
schwarzen Tinte IBL-991, die von The Inktec Co., Ltd. erhältlich ist und ein Polyamidharz
als Träger und 12% Ruß enthält, durch Tiefdruck eine 3 &mgr;m dicke schwarze Tintenschicht
gebildet. Anschließend wurde auf der schwarzen Tintenschicht durch Beschichten der
Oberfläche der schwarzen Tintenschicht mit einem OP-Lack, der 18 Nitrozellulose
enthielt, mittels Tiefdruck eine etwa 1 &mgr;m dicke OP-Lackschicht gebildet, wodurch
eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur mit dem nachstehend gezeigten Aufbau hergestellt
wurde.
Im Beispiel 2 wurde eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur mit dem
nachstehend gezeigten Aufbau hergestellt. Die Lasermarkierungs-Laminatstruktur von
Beispiel 2 weist die gleichen Komponenten wie die Lasermarkierungs-Laminatstruktur
von Beispiel 1 auf, jedoch sind die Positionen der weißen Tintenschicht und der
schwarzen Tintenschicht im Beispiel 2 bezogen auf die Positionen der gleichen Schichten
im Beispiel 1 vertauscht.
Im Beispiel 3 wurde eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur mit dem
nachstehend gezeigten Aufbau hergestellt. Die Lasermarkierungs-Laminatstruktur von
Beispiel 3 weist die gleichen Komponenten und den gleichen Aufbau wie die Lasermarkierungs-Laminatstruktur
von Beispiel 2 auf, jedoch ist das Beispiel 3 anstelle der schwarzen Tintenschicht
der Rußenthaltenden schwarzen Tinte mit einer getönten Farbtintenschicht aus einem
farbgetönten Polyamidharz als Träger ausgestattet, das organische Gelb-, Zinnoberrot-
und Indigopigmente enthält.
Ein Aluminium-metallisiertes Papierblatt, das von Honshuu Seishi K.
K. erhältlich ist, wurde als Trägerelement verwendet. Eine 3 &mgr;m dicke schwarze
Tintenschicht wurde auf einer Aluminium-metallisierten Oberfläche des Aluminium-metallisierten
Papierblatts durch Beschichten der Aluminium-metallisierten Obertläche mit einer
schwarzen Tinte IBL-991, die von The Inktec Co., Ltd. erhältlich ist und ein Polyamidharz
als Träger und 12 % Ruß enthält, durch Tiefdruck gebildet. Anschließend wurde auf
der schwarzen Tintenschicht durch Beschichten der schwarzen Tintenschicht mit einer
Silbertinte, die von The Inktec Co., Ltd. erhältlich ist und ein Polyamidharz als
Träger und 6% einer Schwimmaluminiumpaste, die Aluminiumteilchen mit einer Korngröße
von 6 &mgr;m als Pigment enthält, durch Tiefdruck eine 3 &mgr;m dicke Silbertintenschicht
gebildet. Anschließend wurde auf der Silbertintenschicht durch Beschichten der Oberfläche
der Silbertintenschicht mit einem OP-Lack, der 18 % Nitrozellulose enthielt, mittels
Tiefdruck eine etwa 1 &mgr;m dicke OP-Lackschicht gebildet, wodurch eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur
mit dem nachstehend gezeigten Aufbau hergestellt wurde.
Im Beispiel 5 wurde eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur mit dem
nachstehend gezeigten Aufbau hergestellt. Die Lasermarkierungs-Laminatstruktur von
Beispiel 5 weist die gleichen Komponenten und den gleichen Aufbau wie die Lasermarkierungs-Laminatstruktur
von Beispiel 4 auf, jedoch ist das Beispiel 5 anstelle der schwarzen Tintenschicht
der Rußenthaltenden schwarzen Tinte mit einer getönten Farbtintenschicht aus einem
farbgetönten Polyamidharz als Träger ausgestattet, das organische Gelb-, Zinnoberrot-
und Indigopigmente enthält.
Auf einem Aluminium-metallisierten Papierblatt, das von Honshu Seishi
K. K. erhältlich ist, wurden 3 &mgr;m dicke Schichten durch Drucken der farbgetönten
Tinte, die ein Polyamidharz als Träger enthält und die in Beispiel 5 verwendet worden
ist, der schwarzen Tinte IBL-991, die ein Polyamidharz als Träger und Ruß als Pigment
enthält und die in Beispiel 4 verwendet worden ist, und der Silbertinte, die ein
Polyamidharz als Träger enthält, welche von The Inktec erhältlich sind, gebildet.
Anschließend wurde durch Beschichten der Silbertintenschicht mit einem OP-Lack,
der 18% Nitrozellulose enthielt, mittels Tiefdruck eine etwa 1 &mgr;m dicke OP-Lackschicht
gebildet, wodurch eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur mit dem nachstehend gezeigten
Aufbau hergestellt wurde.
Die Lasermarkierungs-Laminatstruktur von Beispiel 7 weist die gleichen
Komponenten und den gleichen Aufbau wie die Lasermarkierungs-Laminatstruktur von
Beispiel 6 auf, jedoch ist das Beispiel 6 mit einer Zinnoberrot-Tinte IBL-121 ausgestattet,
die ein Polyamidharz als Träger enthält und von The Inktec Co., Ltd. erhältlich
ist.
Eine 3 &mgr;m dicke schwarze Tintenschicht wurde auf einer Aluminium-metallisierten
Oberfläche eines Aluminium-metallisierten Papierblatts, das von Honshyu Seishi K.
K. erhältlich ist, durch Beschichten der Aluminium-metallisierten Oberfläche mit
einer schwarzen Tinte IBL-991 mittels Tiefdruck gebildet, die von The Inktec Co.,
Ltd. erhältlich ist und ein Polyamidharz als Träger und 12% Ruß als Pigment enthält,
und auf der schwarzen Tintenschicht wurde durch Beschichten der Oberfläche der schwarzen
Tintenschicht mit einem OP-Lack, der 18 Nitrozellulose enthielt, mittels Tiefdruck
eine etwa 1 &mgr;m dicke OP-Lackschicht gebildet, wodurch eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur
mit dem nachstehend gezeigten Aufbau hergestellt wurde.
Eine 3 &mgr;m dicke Laserfärbungstintenschicht wurde auf einer Aluminium-metallisierten
Oberfläche eines Aluminium-metallisierten Papierblatts, das von Honshyu Seishi K.
K. erhältlich ist, durch Beschichten der Aluminium-metallisierten Oberfläche mit
einer Laserfärbungs-Leukotinte, die von Dai Nippon Ink Kagaku Kogyo K. K. erhältlich
ist, gebildet, und auf der Laserfärbungstintenschicht wurde durch Beschichten der
Oberfläche der Laserfärbungstintenschicht mit einem OP-Lack, der 18% Nitrozellulose
enthielt, mittels Tiefdruck eine etwa 1 um dicke OP-Lackschicht gebildet, wodurch
eine Lasermarkierungs-Laminatstruktur mit dem nachstehend gezeigten Aufbau hergestellt
wurde.
Die Lasermarkierungs-Laminatstrukturen in den Beispielen 1 bis 7 und
den Vergleichsbeispielen 1 und 2 wurden zur Bewertung ihrer Leistung getestet. Die
Testergebnisse sind in der Tabelle 1 angegeben.
1. Drucktest
Die Lasermarkierungs-Laminatstrukturen in den Beispielen 1 bis 7 und
den Vergleichsbeispielen 1 und 2 wurden von der Seite der OP-Lackschicht aus mit
einem Laserstrahl, der von einem LASER MARK 920 (Lumonics Co., Kanada), einem TEA
CO2-Laser, abgegeben wurde, in einer Energiedichte von 0,2 J/cm2
auf der Oberfläche jeder Lasermarkierungs-Laminatstruktur durch eine Maske durch
eine Einzelbestrahlungsmarkierung bestrahlt, und die Sichtbarkeit der Buchstaben,
die auf den Lasermarkierungs-Laminatstrukturen ausgebildet worden sind, wurde durch
eine visuelle Untersuchung bewertet.
2. Flaschenbeschichtungsbeständigkeitstest
Eine Flaschenbeschichtungsflüssigkeit wurde auf die so markierten
Lasermarkierungs-Laminatstrukturen aufgebracht, welche die Buchstaben aufwiesen,
und der Zustand der auf den Lasermarkierungs-Laminatstrukturen markierten Buchstaben
wurde 30 min nach dem Aufbringen der Flaschenbeschichtungsflüssigkeit auf die Lasermarkierungs-Laminatstrukturen
bewertet.
3. Bewitterungsbeständigkeitstest
Die Lasermarkierungs-Laminatstrukturen wurden unter Verwendung eines
Xenon-Bewitterungsmessgeräts (Zuka Shiken-ki K. K.) 24 Stunden sichtbaren-ultravioletten
Strahlen ausgesetzt.
Tabelle 1
In der Tabelle 1 bezeichnen die Symbole die folgenden Abstufungen:
1. Drucktest
: Sehr klar erkennbar
O: Ziemlich klar erkennbar
&Dgr;: Erkennbar
X: Kaum erkennbar
2. Flaschenbeschichtungsbeständigkeit
:Perfekt beständig
O: Ziemlich beständig
&Dgr;: Teilweise erodiert und Aluminiumschicht exponiert
X: Vollständig erodiert und Aluminiumschicht exponiert
3. Bewitterungsbeständigkeit
Zustand völlig unverändert
X: Sowohl die gedruckten Abschnitte als auch die nicht-gedruckten Abschnitte
wurden gelb und die Buchstaben waren teilweise ausgelöscht
Wie es aus der Tabelle 1 ersichtlich ist, weisen die erfindungsgemäßen
Lasermarkierungs-Laminatstrukturen eine hervorragende Färbungsleistung, Flaschenbeschichtungsbeständigkeit
und Bewitterungsbeständigkeit auf.
Die Färbungsleistung der Lasermarkierungs-Laminatstrukturen in den
Beispielen 4 bis 7 ist besonders hervorragend und insbesondere die Lasermarkierungs-Laminatstrukturen
in den Beispielen 6 und 7 weisen ferner eine hervorragende Flaschenbeschichtungsbeständigkeit
auf.
Obwohl die Lasermarkierungs-Laminatstruktur im Vergleichsbeispiel
t eine hervorragende Flaschenbeschichtungsbeständigkeit und Bewitterungsbeständigkeit
aufweist, ist diese bei der Färbungsleistung ziemlich unterlegen. Die Erkennbarkeit
von Buchstaben, die auf der Lasermarkierungs-Laminatstruktur im Vergleichsbeispiel
1 ausgebildet waren, war bei der Verwendung eines Laserstrahls mit 0,8 J/cm2
nicht zufrieden stellend.
Obwohl die Färbungsleistung bei der Verwendung einer wärmeempfindlichen
Tinte zufriedenstellend ist, wurden die Buchstaben, die auf der Lasermarkierungs-Laminatstruktur
im Vergleichsbeispiel 2 ausgebildet worden sind, bei der Befeuchtung der Lasermarkierungs-Laminatstruktur
mit der Flaschenbeschichtungsflüssigkeit ausgelöscht und die Tinte
löste sich ab. Sowohl gedruckte Abschnitte als auch nicht-gedruckte Abschnitte wurden
gelb und die Buchstaben wurden teilweise beeinflusst, wenn die Lasermarkierungs-Laminatstruktur
dem Bewitterungsbeständigkeitstest unterworfen wurde.
Wie es aus der vorstehenden Beschreibung deutlich wird, umfasst die
Lasermarkierungs-Laminatstruktur erfindungsgemäß als essentielle Komponenten das
Trägerelement, die Basisschicht, die auf einer Oberfläche des Trägerelements gebildet
ist, und die auf der Basisschicht gebildete Maskierungsschicht, die durch Bestrahlen
mit einem Laserstrahl zersetzt und entfernt werden kann, wobei die Basisschicht
und die Maskierungsschicht Schichten mit unterschiedlichen Farben sind, die sich
bezüglich der Helligkeit deutlich voneinander unterscheiden, wie z. B. eine weiße
Tinte und eine schwarze Tinte bzw. eine schwarze Tinte und eine Silbertinte, wobei
die Lasermarkierungs-Laminatstruktur ein klares Bild mit der Farbe der Basisschicht
bilden kann, die einen deutlichen Kontrast zu der Farbe der Maskierungsschicht bildet,
wenn sie mit einem Laserstrahl zur Entfernung von Abschnitten der Maskierungsschicht,
die dem Bild entsprechen, bestrahlt wird, wobei die gedruckten Abschnitte und das
Trägerelement gegen verschiedene schädliche Einwirkungen beständig sind, da die
Basisschicht auf dem Trägerelement zum Schutz des Trägerelements verbleibt.
Anspruch[de]
Lasermarkierungs-Laminatstruktur, umfassend:
ein Trägerelement,
eine Basisschicht, welche auf einer Oberfläche des Trägerelements gebildet ist,
und
eine Maskierungsschicht, welche auf einer exponierten Oberfläche der Basisschicht
gebildet ist und befähigt ist, durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl entfernt zu
werden,
wobei die Basisschicht und die Maskierungsschicht farbige Schichten mit verschiedenen
Farben sind, welche deutlich unterschiedlich voneinander in
der Helligkeit sind, und die Basisschicht eine Mehrschichtstruktur ist, welche mindestens
eine obere Basisschicht und eine untere Basisschicht aufweist, wobei die obere Basisschicht
ein höheres Laserlicht-Absorptionsvermögen als die untere Basisschicht aufweist
und die Maskierungsschicht befähigt ist, den Laserstrahl durchzulassen, und die
Basisschicht befähigt ist, den Laserstrahl zu absorberen.
Lasermarkierungs-Laminatstruktur nach Anspruch 1, wobei die untere
Basisschicht in einer Farbe ähnlich zu der der oberen Basisschicht gefärbt ist.
Lasermarkierungs-Laminatstruktur nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
wobei die Maskierungsschicht eine Tintenschicht ist, welche Teilchen eines Metalls
oder eines Metalloxids enthält.
Lasermarkierungs-Laminatstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei die obere Basisschicht eine Tintenschicht ist, welche Ruß enthält, und die
untere Basisschicht eine Tintenschicht ist, welche ein anderes Färbungsmittel als
Ruß enthält.
Lasermarkierungs-Laminatstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
ferner umfassend:
eine Aufdruckschicht, welche auf der Markierungsschicht gebildet ist.
Lasermarkierte Laminatstruktur umfassend:
ein Trägerelement,
eine Basisschicht, welche auf einer Oberfläche des Trägerelements gebildet ist,
und
eine Maskierungsschicht, welche auf einer exponierten Oberfläche der Basisschicht
gebildet ist und befähigt ist, durch Bestrahlung mit einem Laserstrahl entfernt
zu werden,
wobei die Basisschicht und die Maskierungsschicht farbige Schichten mit verschiedenen
Farben sind, welche deutlich unterschiedlich voneinander in der Helligkeit sind,
wobei ein gewünschter Teil der Maskierungsschicht durch Bestrahlung mit dem Laserstrahl
entfernt ist, um ein lasermarkiertes Bild aufgrund des Kontrastes zwischen der Farbe
der Basisschicht und der der Maskierungsschicht anzuzeigen, und
die Basisschicht eine Mehrschichtstruktur ist, welche mindestens eine obere Basisschicht
und eine untere Basisschicht aufweist, wobei die obere Basisschicht ein höheres
Laserlicht-Absorptionsvermögen als die untere Basisschicht aufweist, und die Maskierungsschicht
befähigt ist, den Laserstrahl durchzulassen, und die Basisschicht befähigt ist,
den Laserstrahl zu absorbieren.
Lasermarkierte Laminatstruktur nach Anspruch 6, wobei die untere Basisschicht
in einer Farbe ähnlich der der oberen Basisschicht gefärbt ist.