GEGENSTAND DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle,
um Getränkeflaschen bei gleichbleibenden Bedingungen zu lagern. Sie ist besonders
geeignet, um alle Arten von Flaschen zu kühlen, wie Wein, Schaumwein wie Cava, Champagner
oder ähnliches.
TECHNISCHER HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Es ist bekannt, dass die Aufbewahrung von Wein, Cava, Champagner oder
ähnlichen Produkten gleichbleibende Temperaturbedingungen und Ruhe erfordern, wobei
die Störung dieser Bedingungen die Qualität der gelagerten Weine beeinträchtigt,
bedingt durch die Beschleunigung des Alterungs- oder Oxidationsprozesses.
Es ist ebenso bekannt, dass die Aufbewahrungs- und Lagerungstemperatur
für Rotweine etwa zwischen 13°C und 16°C liegt und man diese idealen Lagerungsbedingungen
in Weinkellern findet, deren grosser Vorteil in der das ganze Jahr über gleichmässigen
Temperatur liegt.
Die Lagerung anderer Arten von Wein wie Weissweine, Champagner oder
Cava ist grundlegend anders von der der Rotweine und sie müssen deswegen bei wesentlich
niedrigeren Temperaturen aufbewahrt und gelagert werden, die nicht in natürlichen
Höhlen oder Kellern erzielt werden können, sondern künstlich durch Kühlschränke
erzeugt werden müssen, die spezifisch zu Aufbewahrung dieser Produkte gedacht sind,
aber auch andere Funktionen erfüllen, wie die Aufbewahrung von Lebensmitteln, Erfrischungsgetränken
etc.
Man hat ausserdem beobachtet, dass die Aufbewahrung von Weinen in
Weinkellern nicht ideal für ihre Erhaltung ist, zuerst, weil die Flaschen normalerweise
übereinander gestapelt werden, so dass die Aufkleber schwierig zu erkennen sind,
was dazu führt, dass die Weinart, das Jahr etc. nicht bekannt sind und zweitens,
weil die Flaschen horizontal gelagert werden, weswegen der Korken sich vollsaugt
und deswegen nicht atmen kann, was langfristig zu einem Qualitätsverlust des in
der Flasche enthaltenen Produkts führt.
Das Dokument EP-A-0 271 704, das als die nächste vorangegangene Technik
angesehen werden kann, beansprucht eine Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle,
deren Wände aus Isolierelementen bestehen mit einer Peltierzelle als Kühlelement
und einem Ventilator, um im Inneren eine gleichförmige Temperatur zu erzielen. Allerdings
ist dieses Kontrollvorrichtung nicht angemessen für die Lagerung einer grossen Anzahl
an Flaschen, deren Aufkleber leicht ablesbar sein sollen.
Das Dokument DE-4 233 172 bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Temperaturkontrolle,
das aus einem kälteproduzierenden Element besteht, das eine Peltierzelle umfasst,
die ihre Temperatur auf ein Metallteil überträgt und dadurch auf die Flasche, die
mit diesem Teil in Kontakt kommt, wobei diese Hitze- oder Kälteübertragung durch
individuelle Übertragung stattfindet. Jedoch ist der in diesem Dokument gezeigte
Aufbau nur für die Aufbewahrung weniger Flaschen geeignet.
Das Dokument EP-0 066 005 bezieht sich auf einen Flaschenaussteller,
der es erlaubt, die Flasche am Hals zu befestigen und sie schräg zu lagern.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Diese Probleme werden durch eine Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle
gemäss Anspruch 1 gelöst.
Der Hauptgegenstand der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle
zu erstellen und einen Behälter in Form eines Schranks für Produkte wie Schaumweine
wie Champagner oder Cava oder ähnliche Weine etc. Dieser Schrank muss als als erstes
über gut isolierte Wände verfügen, so dass das Innere nicht den Schwankungen der
Aussentemperatur ausgesetzt ist. Zu diesem Zweck wurde eine sandwichartige Konstruktion
gewählt, die aus inneren und äusseren Wänden besteht, die sichtbar sind und eine
Edelholzoberfläche aufweisen, obwohl auch jede andere Oberflächenverarbeitung gewählt
werden kann, wobei zwischen den Wänden eine ausreichend dicke Isolierplatte vorgesehen
ist, so dass der Wärmeübertragunskoeffizient der Wände des besagten Behälters sehr
klein ist.
Die Art der Isolierung ist auch an den frontalen Zugangstüren des
Schranks vorgesehen, die auch die Sandwichausgestaltung aufweisen soll.
Die Elemente des Isoliermaterials werden im Inneren der sandwichartigen
Konstruktion auf nicht steife Weise angebracht, wobei die steife Befestigung oder
das Ankleben vermieden wird, da die thermische Ausdehnung aufgrund von äusseren
Temperaturschwankungen den äusseren Teil zerbrechen könnte oder zumindest Risse
hervorrufen könnte und sich so auf die Isolierung der Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle
grundlegend auswirken könnte.
Zur Kühlung des Inneren der Vorrichtung zur Klimakontrolle ist ein
Peltierzellensystem gewählt worden, das im Stand der Technik gut bekannt ist, bei
dem die Kühlseiten der besagten Zellen im Inneren des Schranks angebracht sind und
diesen somit kühlen und die Rückseiten, die Hitze produzieren, sind mit Mitteln
ausgestattet, um diese Hitze zu beseitigen, unterstützt oder nicht von einem entsprechenden
Ventilator, der die Luft durch den besagten Hitzebeseitiger zwingt, womit das Abkühlen
der Peltierzelle erreicht wird.
Auf gleiche Weise, wie an den Hitzebeseitigungsseiten, kann auch das
Innere des Schranks über einen oder mehrere Ventilatoren verfügen, die die
Temperatur des Schranks gleichmässig halten, indem sie die Luft im Inneren des Schranks
davon abhält, statisch zu bleiben, was zu erheblichen Temperaturunterschieden führt,
obwohl die Gestaltung der Vorrichtung optimisiert ist, so dass es nicht sehr wahrscheinlich
ist, dass diese Temperaturunterschiede im Inneren der Vorrichtung auftauchen.
Zur Kontrolle der Temperatur ist in dem Schrank ein Thermostat vorgesehen,
der nach den Wünschen des Benutzers eingestellt werden kann und es gestatten, die
Temperatur konstant so zu halten, wie der Benutzer sie eingestellt hat, von einer
Temperatur von nur wenigen Grad Celsius für Weiss- oder Schaumwein wie Cava oder
Champagner bis hin zu höheren Temperaturen um 13°C oder 16°C für Rotweine
oder sogar höheren Temperaturen.
Die Flaschen sind so in Vierecken angeordnet, dass ihre Etiketten
perfekt sichtbar sind. Ebenso ist jede Flasche unabhängig vom Rest aufgrund der
individuellen Anordnung innerhalb des Schranks oder Flaschenregals, wobei die Flaschenhälse
mit dem Regal in Berührung ist und das Regal aus einer Reihe von Öffnungen besteht,
die in Vierecken angeordnet sind und deren Durchmesser etwas grösser ist als der
der Flaschenhälse. Diese Anordnung gewährleistet aufgrund des kleinen Spiels der
Flaschen, dass diese leicht schräg, etwa 5°, gelagert sind, so dass der Wein
oder Flascheninhalt den Korken teilweise benetzt, aber ein anderer Teil des Korkens
trocken bleibt, damit er atmet.
Um eine bessere Temperaturverteilung innerhalb des Schranks zu erzielen,
werden die genannten Flaschenregale zwischen das Innere selbst und die Peltierkühlzellen
gesetzt, so dass das Flaschenregal in unabhängige Teile unterteilt wird, mit Rillen,
die die Luftzirkulation zwischen ihnen erlauben.
Jeder Teil des Flaschenbehälters kann zwar zur Aufnahme jeder Anzahl
von Flaschen angepasst werden, ist aber vorzugsweise in zwei Reihen ausgebildet
mit 23 Öffnungen, so dass zwei Dutzend Flaschen, in anderen Worten, zwei Kisten,
die bis zu 24 Flaschen enthalten, bis auf eine, die als Probe dienen würde. Natürlich
ist die Anordnung der Flaschen an die Grösse der Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle
angepasst.
Obwohl Reihen genannt worden sind, könnte es sich genausogut um Säulen
handeln, in anderen Worten, die unabhängigen Teile könnten senkrecht angeordnet
werden, ohne dass dies Auswirkungen auf die vorgenannte Vorrichtung oder die Aufbewahrung
der Flaschen hätte.
An Orten, an denen das Klima dies gestattet oder wenn der Schrank
an einer Stelle aufgebaut wird, an der es keine Notwendigkeit für das Peltierzellenkühlsystem
gibt, kann dieses entfernt werden, vorausgesetzt, dass die Umgebungstemperatur gleichbleibend
und angemessen für den enthaltenen Wein ist.
BESCHREIBUNG DER FIGUREN
Weitere Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden sichtbar beim
Betrachten der beigefügten Zeichnungen, auf denen Folgendes gezeigt wird:
1 zeigt eine Darstellung der Vorderseite
des Schranks mit der Zugangstür zu der fraglichen Vorrichtung, sowie die angenehme
Erscheinung, die die eines traditionellen Schranks sein kann.
2 zeigt eine geschnittene Ansicht, in
der die wichtigsten Baueigenschaften der Vorrichtung ersichtlich sind.
3 zeigt ein Vorderdetail der Teile, die
das Flaschenregal bilden.
4 zeigt eine geschnittene Ansicht einer
Flasche, die in dem Regal liegt, sowie die ideale Position, die diese einnimmt.
BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die 1 zeigt, dass die Vorrichtung zur
Klimatisierungskontrolle (1), die, wie ersichtlich ist, jede beliebige
äussere Erscheinung haben kann, in diesem Fall die eines traditionellen Holzschranks
mit einer Basis oder einem Unterbau (2), einer oberen Basis (3)
und vorderen Zugangstüren (4) zum Inneren des Schranks mit der entsprechenden
traditionellen Einlage. Es sollte hervorgehoben werden, dass der Schrank jede Form
annehmen kann, sogar die eines Bottichs oder eines Fasses oder jede andere bevorzugte.
Die 2 zeigt eine geschnittene Ansicht
der selben Vorrichtung (1), bei der die Seitenwände und Türen eine sandwichartige
Bauweise aufweisen mit äusseren Teilen (5) und inneren Teilen (7),
die aus Holz, Plastik oder jedem anderen Material bestehen können, das die gewünschte
äussere Erscheinung annehmen kann und in dem sich eine Schicht, oder eine Menge
an Isoliermaterial befindet, das das Innere des Abteils vollständig von den äusseren
Temperaturschwankungen isoliert. Die Türen (8) versiegeln perfekt das Innere
des Abteils.
Im hinteren Bereich der Vorrichtung befindet sich ein Kühlsystem,
in diesem Fall eine Peltierzelle (9) mit der kälteerzeugenden Seite nach
Innen in Kontakt mit dem Schrank. Um die Kälte im Schrank gleichmässig und angemessen
zu verteilen, können ein oder mehrere Ventilatoren vorgesehen sein, die eine gleichmässige
Temperatur im Inneren erzielen, wobei diese Ventilatoren nicht in den beigefügten
Zeichnungen zu sehen sind. An der Position (10) ist das Flaschenregal zu
sehen, das über eine Reihe von in Vierecken angeordneten Öffnungen (11)
verfügt, deren Aufbau und Verteilung detallierte aus der 3
ersichtlich sind, in der das Teil (12) in kleine Teile unterteilt ist,
die Rillen (13) lassen, um die Luft hindurchzulassen und so eine gleichmässige
Verteilung der Luft innerhalb des Schranks zu erzielen.
Jeder dieser Teile verfügt über Öffnungen (11)
durch die die Flaschenhälse eingeführt werden, wie das Detail der 4
zeigt, wobei das in der Öffnunge (11) vorgesehene Spiel es dem Hals (14)
der Flasche (15) erlaubt, einen Winkel zur Waagerechten zu bilden, wodurch
der Korken teilweise von der Flüssigkeit in der Flasche benetzt wird und atmen kann
und mit Sauerstoff versorgt wird.
Um auf die 3 zurückzukommen, kann dort
die Verteilung der unabhängigen Teile in zwei Reihen mit Öffnungen erkannt werden,
wobei in jedem Teil bis zu 23 Öffnungen vorgesehen sind und diese Anzahl ideal ist,
um 23 der 24 Flaschen aus zwei Kisten mit jeweils 12 Flaschen zu lagern, wobei die
übriggebliebene Flasche als Muster verwendet wird.
Ein weiteres Element, das nicht in den Zeichnungen gezeigt wird, ist
der Thermostat, der innerhalb des Abteils der Vorrichtung (1) angebracht
ist und es ermöglicht, dass nach der Einstellung der Temperatur durch den Benutzer,
die Peltierzelle angeht oder nicht, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.
Die Anordnung der Halteelemente für die Flaschen kann waagerecht wie
in der 3 gezeigt erfolgen oder genausogut senkrecht.