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Dokumentenidentifikation DE69910208T2 15.07.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001087189
Titel KLIMAGERÄT
Anmelder Alarcia Matesanz, Victoriano, Madrid, ES
Erfinder Alarcia Matesanz, Victoriano, 28013 Madrid, ES
Vertreter COHAUSZ & FLORACK, 40211 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69910208
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.06.1999
EP-Aktenzeichen 999236136
WO-Anmeldetag 11.06.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/ES99/00176
WO-Veröffentlichungsnummer 0099066272
WO-Veröffentlichungsdatum 23.12.1999
EP-Offenlegungsdatum 28.03.2001
EP date of grant 06.08.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.07.2004
IPC-Hauptklasse F25B 21/02
IPC-Nebenklasse A47B 3/00   F25D 23/04   

Beschreibung[de]
GEGENSTAND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle, um Getränkeflaschen bei gleichbleibenden Bedingungen zu lagern. Sie ist besonders geeignet, um alle Arten von Flaschen zu kühlen, wie Wein, Schaumwein wie Cava, Champagner oder ähnliches.

TECHNISCHER HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Es ist bekannt, dass die Aufbewahrung von Wein, Cava, Champagner oder ähnlichen Produkten gleichbleibende Temperaturbedingungen und Ruhe erfordern, wobei die Störung dieser Bedingungen die Qualität der gelagerten Weine beeinträchtigt, bedingt durch die Beschleunigung des Alterungs- oder Oxidationsprozesses.

Es ist ebenso bekannt, dass die Aufbewahrungs- und Lagerungstemperatur für Rotweine etwa zwischen 13°C und 16°C liegt und man diese idealen Lagerungsbedingungen in Weinkellern findet, deren grosser Vorteil in der das ganze Jahr über gleichmässigen Temperatur liegt.

Die Lagerung anderer Arten von Wein wie Weissweine, Champagner oder Cava ist grundlegend anders von der der Rotweine und sie müssen deswegen bei wesentlich niedrigeren Temperaturen aufbewahrt und gelagert werden, die nicht in natürlichen Höhlen oder Kellern erzielt werden können, sondern künstlich durch Kühlschränke erzeugt werden müssen, die spezifisch zu Aufbewahrung dieser Produkte gedacht sind, aber auch andere Funktionen erfüllen, wie die Aufbewahrung von Lebensmitteln, Erfrischungsgetränken etc.

Man hat ausserdem beobachtet, dass die Aufbewahrung von Weinen in Weinkellern nicht ideal für ihre Erhaltung ist, zuerst, weil die Flaschen normalerweise übereinander gestapelt werden, so dass die Aufkleber schwierig zu erkennen sind, was dazu führt, dass die Weinart, das Jahr etc. nicht bekannt sind und zweitens, weil die Flaschen horizontal gelagert werden, weswegen der Korken sich vollsaugt und deswegen nicht atmen kann, was langfristig zu einem Qualitätsverlust des in der Flasche enthaltenen Produkts führt.

Das Dokument EP-A-0 271 704, das als die nächste vorangegangene Technik angesehen werden kann, beansprucht eine Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle, deren Wände aus Isolierelementen bestehen mit einer Peltierzelle als Kühlelement und einem Ventilator, um im Inneren eine gleichförmige Temperatur zu erzielen. Allerdings ist dieses Kontrollvorrichtung nicht angemessen für die Lagerung einer grossen Anzahl an Flaschen, deren Aufkleber leicht ablesbar sein sollen.

Das Dokument DE-4 233 172 bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Temperaturkontrolle, das aus einem kälteproduzierenden Element besteht, das eine Peltierzelle umfasst, die ihre Temperatur auf ein Metallteil überträgt und dadurch auf die Flasche, die mit diesem Teil in Kontakt kommt, wobei diese Hitze- oder Kälteübertragung durch individuelle Übertragung stattfindet. Jedoch ist der in diesem Dokument gezeigte Aufbau nur für die Aufbewahrung weniger Flaschen geeignet.

Das Dokument EP-0 066 005 bezieht sich auf einen Flaschenaussteller, der es erlaubt, die Flasche am Hals zu befestigen und sie schräg zu lagern.

BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Diese Probleme werden durch eine Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle gemäss Anspruch 1 gelöst.

Der Hauptgegenstand der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle zu erstellen und einen Behälter in Form eines Schranks für Produkte wie Schaumweine wie Champagner oder Cava oder ähnliche Weine etc. Dieser Schrank muss als als erstes über gut isolierte Wände verfügen, so dass das Innere nicht den Schwankungen der Aussentemperatur ausgesetzt ist. Zu diesem Zweck wurde eine sandwichartige Konstruktion gewählt, die aus inneren und äusseren Wänden besteht, die sichtbar sind und eine Edelholzoberfläche aufweisen, obwohl auch jede andere Oberflächenverarbeitung gewählt werden kann, wobei zwischen den Wänden eine ausreichend dicke Isolierplatte vorgesehen ist, so dass der Wärmeübertragunskoeffizient der Wände des besagten Behälters sehr klein ist.

Die Art der Isolierung ist auch an den frontalen Zugangstüren des Schranks vorgesehen, die auch die Sandwichausgestaltung aufweisen soll.

Die Elemente des Isoliermaterials werden im Inneren der sandwichartigen Konstruktion auf nicht steife Weise angebracht, wobei die steife Befestigung oder das Ankleben vermieden wird, da die thermische Ausdehnung aufgrund von äusseren Temperaturschwankungen den äusseren Teil zerbrechen könnte oder zumindest Risse hervorrufen könnte und sich so auf die Isolierung der Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle grundlegend auswirken könnte.

Zur Kühlung des Inneren der Vorrichtung zur Klimakontrolle ist ein Peltierzellensystem gewählt worden, das im Stand der Technik gut bekannt ist, bei dem die Kühlseiten der besagten Zellen im Inneren des Schranks angebracht sind und diesen somit kühlen und die Rückseiten, die Hitze produzieren, sind mit Mitteln ausgestattet, um diese Hitze zu beseitigen, unterstützt oder nicht von einem entsprechenden Ventilator, der die Luft durch den besagten Hitzebeseitiger zwingt, womit das Abkühlen der Peltierzelle erreicht wird.

Auf gleiche Weise, wie an den Hitzebeseitigungsseiten, kann auch das Innere des Schranks über einen oder mehrere Ventilatoren verfügen, die die Temperatur des Schranks gleichmässig halten, indem sie die Luft im Inneren des Schranks davon abhält, statisch zu bleiben, was zu erheblichen Temperaturunterschieden führt, obwohl die Gestaltung der Vorrichtung optimisiert ist, so dass es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass diese Temperaturunterschiede im Inneren der Vorrichtung auftauchen.

Zur Kontrolle der Temperatur ist in dem Schrank ein Thermostat vorgesehen, der nach den Wünschen des Benutzers eingestellt werden kann und es gestatten, die Temperatur konstant so zu halten, wie der Benutzer sie eingestellt hat, von einer Temperatur von nur wenigen Grad Celsius für Weiss- oder Schaumwein wie Cava oder Champagner bis hin zu höheren Temperaturen um 13°C oder 16°C für Rotweine oder sogar höheren Temperaturen.

Die Flaschen sind so in Vierecken angeordnet, dass ihre Etiketten perfekt sichtbar sind. Ebenso ist jede Flasche unabhängig vom Rest aufgrund der individuellen Anordnung innerhalb des Schranks oder Flaschenregals, wobei die Flaschenhälse mit dem Regal in Berührung ist und das Regal aus einer Reihe von Öffnungen besteht, die in Vierecken angeordnet sind und deren Durchmesser etwas grösser ist als der der Flaschenhälse. Diese Anordnung gewährleistet aufgrund des kleinen Spiels der Flaschen, dass diese leicht schräg, etwa 5°, gelagert sind, so dass der Wein oder Flascheninhalt den Korken teilweise benetzt, aber ein anderer Teil des Korkens trocken bleibt, damit er atmet.

Um eine bessere Temperaturverteilung innerhalb des Schranks zu erzielen, werden die genannten Flaschenregale zwischen das Innere selbst und die Peltierkühlzellen gesetzt, so dass das Flaschenregal in unabhängige Teile unterteilt wird, mit Rillen, die die Luftzirkulation zwischen ihnen erlauben.

Jeder Teil des Flaschenbehälters kann zwar zur Aufnahme jeder Anzahl von Flaschen angepasst werden, ist aber vorzugsweise in zwei Reihen ausgebildet mit 23 Öffnungen, so dass zwei Dutzend Flaschen, in anderen Worten, zwei Kisten, die bis zu 24 Flaschen enthalten, bis auf eine, die als Probe dienen würde. Natürlich ist die Anordnung der Flaschen an die Grösse der Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle angepasst.

Obwohl Reihen genannt worden sind, könnte es sich genausogut um Säulen handeln, in anderen Worten, die unabhängigen Teile könnten senkrecht angeordnet werden, ohne dass dies Auswirkungen auf die vorgenannte Vorrichtung oder die Aufbewahrung der Flaschen hätte.

An Orten, an denen das Klima dies gestattet oder wenn der Schrank an einer Stelle aufgebaut wird, an der es keine Notwendigkeit für das Peltierzellenkühlsystem gibt, kann dieses entfernt werden, vorausgesetzt, dass die Umgebungstemperatur gleichbleibend und angemessen für den enthaltenen Wein ist.

BESCHREIBUNG DER FIGUREN

Weitere Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden sichtbar beim Betrachten der beigefügten Zeichnungen, auf denen Folgendes gezeigt wird:

1 zeigt eine Darstellung der Vorderseite des Schranks mit der Zugangstür zu der fraglichen Vorrichtung, sowie die angenehme Erscheinung, die die eines traditionellen Schranks sein kann.

2 zeigt eine geschnittene Ansicht, in der die wichtigsten Baueigenschaften der Vorrichtung ersichtlich sind.

3 zeigt ein Vorderdetail der Teile, die das Flaschenregal bilden.

4 zeigt eine geschnittene Ansicht einer Flasche, die in dem Regal liegt, sowie die ideale Position, die diese einnimmt.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die 1 zeigt, dass die Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle (1), die, wie ersichtlich ist, jede beliebige äussere Erscheinung haben kann, in diesem Fall die eines traditionellen Holzschranks mit einer Basis oder einem Unterbau (2), einer oberen Basis (3) und vorderen Zugangstüren (4) zum Inneren des Schranks mit der entsprechenden traditionellen Einlage. Es sollte hervorgehoben werden, dass der Schrank jede Form annehmen kann, sogar die eines Bottichs oder eines Fasses oder jede andere bevorzugte.

Die 2 zeigt eine geschnittene Ansicht der selben Vorrichtung (1), bei der die Seitenwände und Türen eine sandwichartige Bauweise aufweisen mit äusseren Teilen (5) und inneren Teilen (7), die aus Holz, Plastik oder jedem anderen Material bestehen können, das die gewünschte äussere Erscheinung annehmen kann und in dem sich eine Schicht, oder eine Menge an Isoliermaterial befindet, das das Innere des Abteils vollständig von den äusseren Temperaturschwankungen isoliert. Die Türen (8) versiegeln perfekt das Innere des Abteils.

Im hinteren Bereich der Vorrichtung befindet sich ein Kühlsystem, in diesem Fall eine Peltierzelle (9) mit der kälteerzeugenden Seite nach Innen in Kontakt mit dem Schrank. Um die Kälte im Schrank gleichmässig und angemessen zu verteilen, können ein oder mehrere Ventilatoren vorgesehen sein, die eine gleichmässige Temperatur im Inneren erzielen, wobei diese Ventilatoren nicht in den beigefügten Zeichnungen zu sehen sind. An der Position (10) ist das Flaschenregal zu sehen, das über eine Reihe von in Vierecken angeordneten Öffnungen (11) verfügt, deren Aufbau und Verteilung detallierte aus der 3 ersichtlich sind, in der das Teil (12) in kleine Teile unterteilt ist, die Rillen (13) lassen, um die Luft hindurchzulassen und so eine gleichmässige Verteilung der Luft innerhalb des Schranks zu erzielen.

Jeder dieser Teile verfügt über Öffnungen (11) durch die die Flaschenhälse eingeführt werden, wie das Detail der 4 zeigt, wobei das in der Öffnunge (11) vorgesehene Spiel es dem Hals (14) der Flasche (15) erlaubt, einen Winkel zur Waagerechten zu bilden, wodurch der Korken teilweise von der Flüssigkeit in der Flasche benetzt wird und atmen kann und mit Sauerstoff versorgt wird.

Um auf die 3 zurückzukommen, kann dort die Verteilung der unabhängigen Teile in zwei Reihen mit Öffnungen erkannt werden, wobei in jedem Teil bis zu 23 Öffnungen vorgesehen sind und diese Anzahl ideal ist, um 23 der 24 Flaschen aus zwei Kisten mit jeweils 12 Flaschen zu lagern, wobei die übriggebliebene Flasche als Muster verwendet wird.

Ein weiteres Element, das nicht in den Zeichnungen gezeigt wird, ist der Thermostat, der innerhalb des Abteils der Vorrichtung (1) angebracht ist und es ermöglicht, dass nach der Einstellung der Temperatur durch den Benutzer, die Peltierzelle angeht oder nicht, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Die Anordnung der Halteelemente für die Flaschen kann waagerecht wie in der 3 gezeigt erfolgen oder genausogut senkrecht.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle (1), um Getränkeflaschen bei gleichbleibenden Temperaturen zu lagern, die die Form eines Schrankes hat, dessen Wände alle eine Sandwich-Bauweise aufweisen und in dessen Inneren sich Isolierelemente befinden, wobei diese Vorrichtung ausserdem über einen oder mehrere Ventilatoren verfügt, um im Inneren eine gleichmässige Temperatur zu erzielen und die Rückwand des Schranks mit Pettier-Zellen (9) als Kühlsystem ausgestattet ist; die Vorrichtung verfügt über ein Flaschenregal, das nah und parallel zur hinteren Wand innerhalb des Schranks aufgestellt wird, wobei das Flaschenregal (10) durch Rillen (13) unterteilt ist, die die Luftzirkulation in verschiedene individuelle Abschnitte (12) ermöglichen, und diese Abschnitte (12) sind über eine Anzahl von Öffnungen (11) verfügen, die vorzugsweise in Vierecken angeordnet sind und dazu vorgesehen sind, den Flaschenhals lose aufzunehmen.
  2. Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flaschenhälse in breite Öffnungen gelegt werden, so dass die Achse der Flasche eine horizontalen Winkel bildet, was dazu führt, dass die Flüssigkeit in ihr teilweise in Kontakt mit dem Versiegelungskorken ist und die Sauerstoffanreicherung gewährleistet.
  3. Vorrichtung zur Klimatisierungskontrolle gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder individuelle Abschnitt (12) über 23 Öffnungen verfügt, die in Vierecken angeordnet sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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