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Dokumentenidentifikation DE10050136B4 22.07.2004
Titel Tisch
Anmelder Lieber, Bert, 70839 Gerlingen, DE
Erfinder Lieber, Bert, 70839 Gerlingen, DE
Vertreter Grießbach und Kollegen, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 11.10.2000
DE-Aktenzeichen 10050136
Offenlegungstag 25.04.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.07.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.07.2004
IPC-Hauptklasse A47B 1/02
IPC-Nebenklasse A47B 1/10   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Tisch, mit einer zwei Tischplattenhälften umfassenden Tischplatte, mit einer ersten, die beiden Tischplattenhälften verbindenden Auszugsvorrichtung und mit einem die Tischplatte tragenden Untergestell wobei jede der beiden Tischplattenhälften zwei Plattenteile umfaßt und eine zweite, die zwei Plattenteile der einen Tischplattenhälfte und die zwei Plattenteile der anderen Tischplattenhälfte verbindende Auszugsvorrichtung vorgesehen ist.

Tische mit einer zwei Tischplattenhälften umfassenden Tischplatte, mit einer ersten, die beiden Tischplattenhälften verbindenden Auszugsvorrichtung und mit einem die Tischplatte tragenden Untergestell ermöglichen es, die Fläche der Tischplatte auf einfache Weise zu vergrößern, indem die beiden Tischplattenhälften auseinandergezogen werden und in den zwischen diesen entstehenden Freiraum eine Einlegplatte eingelegt wird.

Allerdings läßt sich mit einem solchen Tisch lediglich eine im ausgezogenen Zustand langgestreckte Form realisieren. Es ist daher nicht möglich, die Grundform des Tisches im ausgezogenen Zustand beizubehalten.

Ein Tisch der eingangs beschriebenen Art kann in zweifacher Weise ausgezogen werden. Man hat somit die Möglichkeit, den Tisch in einer Richtung zu einem langgestreckten Tisch auszuziehen oder in einer Richtung quer dazu. Auf diese Weise muß der Tisch nicht gedreht werden, wenn er in die andere Richtung ausgezogen werden soll. Er kann somit direkt in die eine oder andere Richtung ausgezogen werden. Dabei ist es möglich, mit der zweiten Auszugsvorrichtung die beiden Tischplattenhälften gemeinsam oder jede für sich getrennt in ihre jeweils zwei Plattenteile zu trennen. Darüber hinaus ermöglicht es die zweite Auszugsvorrichtung, den Tisch derart auszuziehen, daß die Tischplatte im ausgezogenen Zustand eine Form einnimmt, die der im nicht ausgezogenen Zustand des Tisches ähnlich ist.

In der DE 1172410 B ist ein vergrößerbarer Tisch mit einem Tischgestell und mit einer Tischplatte offenbart, die kreuzweise in vier Teilplatten geteilt ist und deren Teilplatten mit Ausziehleisten schiebbar geführt sind. Ferner ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 74 43 304 U ein Ausziehtisch mit zur Vergrößerung der Tischfläche verstellbaren und mit in der Ausziehstellung in die freien Zwischenräume einsetzbaren Tischplatten bekannt, wobei der Ausziehtisch aus mehreren Grundelementen mit jeweils einer Tischplatte und mindestens einem Tischbein gebildet ist und wobei für die Ausziehbewegung die einander benachbarten Grundelemente ineinander greifende Trag- oder Führungsschienen aufweisen.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Tisch der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern, daß die Stabilität des Tisches im ausgezogenen Zustand erhöht wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Untergestell einen mindestens vier Tischfußteile aufweisenden Tischfuß umfaßt, daß jedes Tischfußteil einem Plattenteil zugeordnet ist, daß der Tischfuß einen Hohlraum aufweist und daß der Tischfuß eine im Querschnitt punktsymmetrische Form aufweist.

Diese Ausgestaltung, daß das Untergestell einen mindestens vier Tischfußteile aufweisenden Tischfuß umfaßt und daß jedes Tischfußteil einem Plattenteil zugeordnet ist, ermöglicht die Teilung des Tischfußes beim Ausziehen des Tisches, wodurch die Stabilität des Tisches im ausgezogenen Zustand erhöht wird. Durch den Hohlraum wird einerseits das Gewicht des Tisches reduziert, andererseits wird auf diese Weise Raum geschaffen, um Zubehörteile aufzubewahren, beispielsweise Einlegplatten. Dadurch, daß der Tischfuß eine im Querschnitt punktsymmetrische Form aufweist, genügen lediglich zwei unterschiedliche Tischfußteile, um den aus vier Tischfußteilen bestehenden Tischfuß zu bilden, wodurch der konstruktive Aufwand reduziert wird.

Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, daß die erste und die zweite Auszugsvorrichtung jeweils zwei Auszüge umfassen und daß jeder Auszug zwei in einer Grundstellung des Tisches aneinander angrenzende Plattenteile miteinander verbindet. Eine solche Ausgestaltung der Auszugsvorrichtungen mit zwei Auszügen erhöht die Stabilität des Tisches sowohl während des Ausziehens als auch im ausgezogenen Zustand. Außerdem können dadurch die beiden Plattenteile jeder Tischplattenhälfte auch unabhängig von den beiden Plattenteilen der anderen Tischplattenhälfte ausgezogen werden.

Günstig ist es, wenn vier identische, parallel zur Tischplatte ausziehbare Auszüge vorgesehen sind, wenn jeweils zwei der Auszüge parallel zueinander angeordnet sind und wenn die paarweise parallel zueinander angeordneten Auszüge senkrecht zueinander angeordnet sind. Dadurch läßt sich der Tisch in zwei Richtungen senkrecht zueinander ausziehen. Die identisch ausgebildeten Auszüge verringern zusätzlich den konstruktiven Aufwand des Tisches.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Auszüge mindestens zwei ineinander verschiebbare Metallrohre umfassen. Vorzugsweise sind drei Metallrohre vorgesehen, zwei davon können als Führungsrohre jeweils fest mit einem Plattenteil verbunden sein, das dritte Rohr kann dann als Teleskopschiene innerhalb der Führungsrohre verschoben werden. Die Querschnittsform der Metallrohre kann beliebig sein, beispielsweise rund oder viereckig. Ein solcher Auszug ermöglicht eine besonders gute Führung während des Ausziehens des Tisches und erhöht auch die Stabilität im ausgezogenen Zustand, Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, daß die jeweils senkrecht zueinander angeordneten Auszüge in unterschiedlichen Abständen von der Tischplatte angeordnet sind und sich kreuzen. Dies ermöglicht es, die Auszüge so dicht wie möglich am Zentrum des Tisches anzuordnen, was insbesondere den Vorteil hat, daß am Tisch sitzende Personen ihre Beine weit unter den Tisch stellen können.

Günstig ist es, wenn der Tischfuß eine im Querschnitt rotationssymmetrische Form aufweist. Dadurch können alle Tischfußteile identisch ausgebildet werden, was den Konstruktions- und Fertigungsaufwand weiter reduziert.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß der Tischfuß eine Zylinderform aufweist. Der Tischfuß kann somit aus einem Rohr gebildet werden, die vier Tischfußteile jeweils aus einem Viertel des Rohres.

Vorteilhaft kann es jedoch auch sein, wenn der Tischfuß zwei zur Tischplatte und zueinander senkrecht stehende Spiegelebenen aufweist. Bei einer solchen Symmetrie ist es abweichend von einer rotationssymmetrischen Form trotzdem möglich, vier identische Tischfußteile zu bilden.

Dabei kann es günstig sein, wenn der Tischfuß im Querschnitt eine Kleeblattform aufweist. Die blattförmigen Ausbuchtungen der Kleeblattform bilden jeweils paarweise gegenüberliegend einen langgestreckten Raum, in den Einlegplatten im zusammengeschobenen Zustand des Tisches eingebracht werden können. Insbesondere hat die Kleeblattform gegenüber einem rotationssymmetrischen Tischfuß den Vorteil, daß breitere Einlegplattenteile eingebracht werden können, ohne daß der Fuß insgesamt einen besonders großen Durchmesser aufweist.

Vorteilhaft ist es in jedem Fall, wenn die Tischfußteile identisch sind. Dies reduziert den Fertigungs- und Konstruktionsaufwand erheblich, insbesondere dann, wenn mehr als vier Tischfußteile benötigt werden.

Grundsätzlich kann es vorteilhaft sein, wenn zusätzliche Einlegplatten vorgesehen sind, und wenn die Einlegplattenteile zwischen die in einer Auszugsstellung einen Freiraum bildenden Plattenteile einlegbar sind. Dadurch wird der Freiraum zwischen den Plattenteilen geschlosssen und eine durchgehende Tischplatte geschaffen.

Günstig ist es, wenn fünf Einlegplatten vorgesehen sind. Zunächst können zwei Plattenteile in den Freiraum des einfach ausgezogenen Tisches eingelegt werden, so daß die Tischplatte aus vier Plattenteilen und zwei Einlegplatten gebildet wird. Wird der Tisch doppelt ausgezogen so entsteht zusätzlich ein Freiraum, für den drei Einlegteile benötigt werden, so daß mit insgesamt fünf Einlegplatten der gesamte entstehende Freiraum eines doppelt ausgezogenen Tisches ausgefüllt werden kann.

Vorteilhaft ist es, wenn drei Einlegplattenteile eine Einheit bilden. Dadurch läßt sich bei einem doppelt ausgezogenen Tisch der Freiraum besonders leicht schließen, denn es müssen lediglich die aus drei Einlegplatten gebildete Einheit und jeweils ein Einlegplattenteil in den kreuzförmigen Freiraum eingelegt werden.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Einlegplattenteile miteinander verbundene Lamellen aufweisen. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es, die Einlegplattenteile rolloartig aufzurollen, was insbesondere bei einem rotationssymmetrischen Tischfuß den Vorteil hat, daß die Einlegplattenteile besonders platzsparend innerhalb des im Tischfuß gebildeten Hohlraums aufbewahrt werden können.

Grundsätzlich kann die Tischplatte jede beliebige Form einnehmen. Vorteilhaft ist es, wenn die Tischplatte rund, quadratisch, rechteckig oder oval ist.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:

1: Eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tisches;

2: eine Seitenansicht des Tisches in 1;

3: eine Draufsicht auf einen Tisch der 1 im ausgezogenen Zustand;

4: eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Tisches; und

5: eine Draufsicht auf den Tisch aus 4 in ausgezogenen Zustand;

6: eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Tisches; und

7: eine Seitenansicht eines vierten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Tisches.

Die 1 bis 3 zeigen einen insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 versehenen Tisch mit einer, in der in den 1 und 2 dargestellten Grundstellung des Tisches 10 kreisrunden Tischplatte 12 und einem im Querschnitt kleeblattförmigen, hohlen Tischfuß 14.

Die Tischplatte wird durch vier identische, einen Viertelkreis bildende Plattensegmente 16 bis 19 gebildet. Mit jedem der vier Plattensegmente 16 bis 19 ist jeweils eines von vier identischen, den Tischfuß 14 bildenden Fußteilen 20 bis 23 verbunden. Jedes der vier Fußteile 20 bis 23 bildet ein Blatt des im Querschnitt kleeblattförmigen Tischfußes 14, wobei jedes Blatt jeweils vom Zentrum des Tischfußes 14 weg weist. Dadurch entsteht ein Hohlraum 24 innerhalb des Tischfußes 14, in den fünf identische Einlegplattenteile 26 bis 30 im geschlossenen Zustand des Tischfußes eingelegt sind, und zwar derart, daß die Enden der Einlegplattenteile 26 bis 30 jeweils in die in Richtung auf das Zentrum des Tischfußes 14 offenen Ausbuchtungen der Fußteile 21 und 23 hineinragen.

Unterhalb der Tischplatte 12 sind vier Auszüge 32 bis 35 angeordnet, die alle identisch jeweils aus einem in zwei Außenrohre 36 eingeschobenes Innenrohr 38 gebildet sind. Die Auszüge 32 und 34 sowie die Auszüge 33 und 35 sind jeweils parallel zueinander angeordnet und bilden zusammen zwei Auszugsvorrichtungen, wobei jeder Auszug zwei der vier Plattensegmente 16 bis 19 miteinander verbindet, z.B. verbindet der Auszug 32, das Plattensegment 16 mit dem Plattensegment 17. Dabei ist das eine der beiden Außenrohre 36 des Auszugs 32 mittels zweier Haltebügel 37 fest mit dem Plattensegment 16 verbunden und das andere Außenrohr 36 des Auszugs 32 ebenfalls mittels zweier Haltebügel 37 fest mit dem Plattensegment 17. Das in die beiden Außenrohre 36 eingeschobene, mit einem Längsschlitz 39 versehene und mittels zweier Stifte 40 gegen versehentliches Herausziehen gesicherte Innenrohr 38 dient somit einerseits der Verbindung der Außenrohre 36 und damit der Plattensegmente 16 und 17, andererseits als Teleskopschiene für den Auszug 32. In gleicher Weise sind die drei weiteren der vier Auszüge 32 bis 35 an den Plattensegmenten 16 bis 19 angebracht. Die Auszüge 31 bis 35 sind so angeordnet, daß ihre freien Enden sich jeweils kreuzen. Um ein solches Überkreuzen zu ermöglichen, sind die Auszüge 33 und 35 direkt unterhalb der Tischplatte 12 angebracht, die Auszüge 32 und 34 beabstandet unterhalb den Auszügen 33 und 35. Abweichend von der beim Tisch 10 vorgesehenen Ausgestaltung der beiden Auszugsvorrichtungen ist es jedoch auch möglich, die Auszüge 32 bis 35 so am Tisch 10 anzuordnen, daß die jeweils parallel angeordneten Auszüge 32 und 34 sowie 33 und 35 nicht nur jeweils gemeinsam, sondern auch einzeln betätigt werden können. Dadurch wird das Ausziehen erleichtert, indem jeweils nur zwei der vier Plattensegmente 16 bis 19 gleichzeitig voneinander getrennt werden.

3 zeigt den Tisch 10 in seinem ausgezogenen Zustand. Dieser wird dadurch eingenommen, daß beispielsweise zunächst die Plattensegmente 16 und 17 gemeinsam von den Plattensegmenten 18 und 19 getrennt werden, indem sie in der von den Auszügen 33 und 35 vorgegebenen Richtung von den Plattensegmenten 18 und 19 weg bewegt werden. Sobald die maximale Auszugsstellung erreicht ist, werden in einem nächsten Schritt die noch aneinander angrenzenden Plattensegmente 16 und 17 sowie 18 und 19 voneinander getrennt, indem sie in Richtung der Auszüge 32 und 34 auseinandergezogen werden. Sind die vier Plattensegmente 16 bis 19 in ihrer maximal voneinander entfernten Position angelangt, so ergibt sich ein kreuzförmiger Freiraum zwischen den Segmenten, in den die fünf Einlegplattenteile 26 bis 30 eingelegt werden. Hierfür können an den Plattensegmenten 16 bis 19 nicht näher dargestellte Auflagevorsprünge vorgesehen sein, auf die die Einlegplatten 26 bis 30 aufgelegt werden.

Der Tisch 10 kann somit im einfach ausgezogenen Zustand eine um 50 % vergrößerte Fläche der Tischplatte 12 einnehmen, im doppelt ausgezogenen Zustand sogar eine gegenüber der in 1 dargestellten Grundstellung um 125 % vergrößerte Fläche der Tischplatte 12.

Die 4 und 5 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel eines Tisches, das insgesamt mit dem Bezugszeichen 50 versehen ist. Es unterscheidet sich nur in einigen Details vom Tisch 10, so daß identische Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Abweichend vom Tisch 10, weist der Tisch 50 einen hohlzylindrischen Tischfuß 52 aus, der aus vier identischen, viertelzylindrischen Fußteilen 54 bis 57 gebildet wird. Die Auszüge 32 bis 35 sind wie beim Tisch 10 an den Plattensegmenten 16 bis 19 angeordnet.

Anders als beim Tisch 10 sind beim Tisch 50 nicht fünf Einlegplattenteile 26 bis 30 vorgesehen, sondern zwei identische Rolloelemente 60 und 61 sowie ein Rollostreifen 62, dessen Fläche der von drei hintereinander angeordneten Rolloelementen 60 oder 61 entspricht. Die Rolloelemente 60 und 61 sowie der Rollostreifen 62 lassen sich aufrollen und im zusammengeschobenen Zustand des Tisches innerhalb des hohlzylindrischen Tischfußes 52 verstauen. Dies ist in 4 dargestellt.

5 zeigt den Tisch 50 im ausgezogenen Zustand. Der zwischen den Plattensegmenten 16 bis 19 nach doppeltem Ausziehen entstandene kreuzförmige Freiraum wird durch den Rollostreifen 62 und die beiden Rolloelemente 60 und 61 ausgefüllt. Diese werden jeweils auf nicht näher dargestellte Vorsprünge oder Auflagen aufgelegt, die an den Plattensegmenten 16 bis 19 angeordnet sind. Im Gegensatz zu Tisch 10 hat Tisch 50 den Vorteil, daß lediglich drei anstatt fünf Teile in den Freiraum eingelegt werden müssen. Daher läßt sich Tisch 50 noch ein wenig schneller und einfacher ausziehen als Tisch 10.

Die Tischplatte kann abweichend von den in den 1 bis 5 dargestellten Tischen 10 und 50 auch jede beliebige andere Form einnehmen, beispielsweise kann sie quadratisch, rechteckig, oval, kleeblatt- oder nierenförmig sein.

In 6 ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 70 versehenes drittes Ausführungsbeispiel eines Tisches dargestellt. In seinem Aufbau entspricht der Tisch 70 im wesentlichen dem Tisch 10, wobei beim Tisch 70 das Verhältnis des Durchmessers der kreisrunden Tischplatte 12 und zu dem Durchmesser des Tischfußes allerdings etwa 50 % größer ist als beim Tisch 10.

Darüber hinaus umfaßt der Tischfuß 14 beim Tisch 70 eine separate, aus vier Grundplattensegmenten 72 bis 75 gebildete und einen größeren Durchmesser als der Tischfuß 14 im Bereich der Fußteile 20 bis 23 aufweisende Grundplatte 71, wobei die Grundplattensegmente 72 bis 75 jeweils mittels eines von vier Verbindungselementen 77 bis 80 mit einem der vier Fußteile 20 bis 23 verbunden sind. Im Bereich der Verbindungselemente 77 bis 80 ist der Tischfuß 14 im Durchmesser reduziert, so daß ein Rücksprung gebildet wird, was den Tischfuß 14 eleganter wirken läßt.

7 zeigt einen Tisch 100, der sich in seinem Aufbau vom Tisch 10 dadurch unterscheidet, daß er vier einzelne Tischfüße 120 bis 123 aufweist, die jeweils an einem Plattensegment 16 bis 19 angeordnet sind. Dadurch umfaßt Tisch 100 anders als die Tische 10, 50 und 70 keinen Hohlraum 24 zur Aufbewahrung von zusätzlichen Einlegplattenteilen.

Ansonsten sind am Tisch 100 ebenso wie am Tisch 70 vier entsprechend aufgebaute Auszüge 32 bis 35 angeordnet, so daß sich alle vier Tische prinzipiell auf die gleiche Weise ausziehen lassen.


Anspruch[de]
  1. Tisch mit einer zwei Tischplattenhälften umfassenden Tischplatte, mit einer ersten, die beiden Tischplattenhälften verbindenden Auszugsvorrichtung und mit einem die Tischplatte tragenden Untergestell, wobei jede der beiden Tischplattenhälften zwei Plattenteile umfaßt und eine zweite, die zwei Plattenteile der einen Tischplattenhälfte und die zwei Plattenteile der anderen Tischplattenhälfte verbindende Auszugsvorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Untergestell einen mindestens vier Tischfußteile aufweisenden Tischfuß umfaßt, daß jedes Tischfußteil einem Plattenteil zugeordnet ist, daß der Tischfuß (14; 52) einen Hohlraum (24) aufweist und daß der Tischfuß (14; 52) eine im Querschnitt punktsymmetrische Form aufweist.
  2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Auszugsvorrichtung (32, 34; 33, 35) jeweils zwei Auszüge (32, 34, 33, 35) umfassen und daß jeder Auszug (32, 34, 33, 35) zwei in einer Grundstellung des Tisches (10; 50) aneinander angrenzende Plattenteile (16, 17, 18, 19) miteinander verbindet.
  3. Tisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vier identische, parallel zur Tischplatte (12) ausziehbare Auszüge (32, 33, 34, 35) vorgesehen sind, daß jeweils zwei der Auszüge (32, 34; 33, 35) parallel zueinander angeordnet sind und daß die paarweise parallel zueinander angeordneten Auszüge ( 32, 34; 33, 35) senkrecht zueinander angeordnet sind.
  4. Tisch nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auszüge (32, 33, 34, 35) mindestens zwei ineinander verschiebbare Metallrohre (36, 38) umfassen.
  5. Tisch nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils senkrecht zueinander angeordneten Auszüge (32, 34; 33, 35) in unterschiedlichen Abständen von der Tischplatte (12) angeordnet sind und sich kreuzen.
  6. Tisch nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tischfuß (14; 52) eine im Querschnitt rotationssymmetrische Form aufweist.
  7. Tisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tischfuß (14; 52) eine Zylinderform aufweist.
  8. Tisch nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tischfuß (14; 52) zwei zur Tischplatte (12) und zueinander senkrecht stehende Spiegelebenen aufweist.
  9. Tisch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Tischfuß (14; 52) im Querschnitt eine Kleeblattform aufweist.
  10. Tisch nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischfußteile (20, 21, 22, 23; 54, 55, 56, 57) identisch sind.
  11. Tisch nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Einlegplattenteile (26, 27, 28, 29, 30; 60, 61, 62) vorgesehen sind und daß die Einlegplattenteile (26, 27, 28, 29, 30; 60, 61, 62) zwischen die in einer Auszugsstellung einen Freiraum bildenden Plattenteile (16, 17, 18, 19) einlegbar sind.
  12. Tisch nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß fünf Einlegplattenteile (26, 27, 28, 29, 30) vorgesehen sind.
  13. Tisch nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß drei der fünf Einlegplattenteile (26, 27, 28, 29, 30) eine Einheit (62) bilden.
  14. Tisch nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegplattenteile (60, 61, 62) miteinander verbundene Lamellen aufweisen.
  15. Tisch nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegplattenteile (60, 61, 62) einen Rollostreifen oder ein Rolloelement umfassen.
  16. Tisch nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (12) rund, rechteckig, insbesondere quadratisch, kleeblattförmig oder oval ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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