Diese Erfindung bezieht sich auf ein Tastenmusikinstrument und insbesondere
auf ein Tastenmusikinstrument wie beispielsweise ein akustisches Piano und ein zusammengesetztes
Tastenmusikinstrument, das auf der Grundlage von akustischen Pianos hergestellt
wird.
Es ist daher ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Tastenmusikinstrument
vorzusehen, welches sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern ohne irgendeine
Störung der äußeren Erscheinung verwendet werden kann.
Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung ist ein Tastenmusikinstrument
vorgesehen mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die Merkmale und Vorteile des Tastenmusikinstrumentes werden aus der
folgenden Beschreibung klarer verständlich, wenn diese in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen gesehen wird, in denen die Figuren folgendes darstellen:
1 ist eine Perspektivansicht, die die
äußere Erscheinung des Pianos bzw. Flügels des Standes der Technik zeigt;
2 ist eine Perspektivansicht, die die
Struktur eines Pedalsystem zeigt, das in einem Piano bzw. Flügel gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen ist;
3 ist eine Querschnittsansicht, die die
Verbindung zwischen einem Pedal und einer Pedalstange innerhalb eines Lyrakastens
zeigt;
4 ist eine Querschnittsansicht, die einen
Lyrakasten zeigt, der auf den Pedalzapfen verschiebbar ist;
5 ist eine Querschnittsansicht, die ein
Pedal zeigt, das mit einer Pedalstange verbunden ist;
6 ist eine Perspektivansicht, die die
Struktur eines Pedalsystems zeigt, das in einem weiteren Piano bzw. Flügel gemäß
der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist;
7 ist eine Seitenansicht, die die Struktur
eines Pedalsystem zeigt, das in noch einem weiteren Flügel bzw. Piano gemäß der
vorliegenden Erfindung vorgesehen ist;
8 ist eine Seitenansicht, die die Struktur
eines Pedalsystem zeigt, das in noch einem weiteren Piano gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen ist;
9 ist eine Seitenansicht, die die Struktur
eines Pedalsystems zeigt, das in noch einem weiteren Piano gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen ist;
10 ist eine Perspektivansicht, die die
Struktur eines Pedalsystems zeigt, das in noch einem weiteren Piano gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen ist;
11 ist eine Perspektivansicht, die die
Struktur von einem weiteren Pedalsystem gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
12 ist eine Querschnittsansicht, die
die Struktur des Pedalsystem zeigt;
13 ist eine bruchstückhafte Perspektivansicht,
die ein Zahnrad und eine Zahnstange zeigt, die in dem Pedalsystem eingebaut sind;
14 ist eine Perspektivansicht, die die
Struktur von noch einem weiteren Pedalsystem gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
15 ist eine Querschnittsansicht, die
die Struktur des Pedalsystems zeigt; und
16 ist eine Perspektivansicht, die die
Struktur von noch einem weiteren Pedalsystem gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
Erstes Ausführungsbeispiel
Mit Bezug auf 2 der Zeichnungen ist ein
Pedalsystem 10 von einem Tastenbett 11 herunter aufgehängt. Das
Tastenbett 11 bildet einen Teil eines Pianogehäuses, welches wiederum ein
Piano bzw. einen Flügel zusammen mit Beinen, einer Tastatur, einen Betätigungsmechanismus
bzw. einer Tastenmechanik, Hämmern, Dämpfern und Saiten bildet. Das Pianogehäuse,
die Tastatur, die Tastenmechanik, die Hämmer, Dämpfer und Saiten sind ähnlich wie
bei einem Standardpiano und es wird im Folgenden keine weitere Beschreibung zur
Vereinfachung vorgesehen.
Das Pedalsystem 10 weist einen Lyrablock 12 auf,
weiter Pedalzapfen 13, einen Lyrakasten 14, Pedale 15A/15B/15C,
Pedalstangen 16, einen Lyrabügel 16A und eine Kupplung
17. Die Kupplung 17 ist neu zu dem Pedalsystem 10 hinzugefügt
und ist zwischen dem Lyrakasten 14 und dem Pedalzapfen 13 vorgesehen,
um den Lyrakasten 14 an einer Position einzustellen, die von dem Lyrablock
12 um eine Distanz beabstandet ist, die für einen Pianisten geeignet ist, der entweder
ein Erwachsener oder ein Kind ist. Der Lyrakasten 14 ist entlang der Pedalzapfen
13 verschiebbar. Der Pianist bewegt den Lyrakasten 14 zu einer
geeigneten Position und sichert den Lyrakasten 14 an den Pedalzapfen
13. Der Lyrakasten 12, die Pedalzapfen 13, der Lyrakasten
14, die Pedale 15A/15B/15C und die Pedalstangen 16 sind
bezüglich ihrer äußeren Erscheinung ähnlich wie bei dem Standardpiano, und die Kupplung
17 ist viel kleiner als der Lyrakasten 14. Die Kupplung
17 ist nicht auffällig, so dass die Anwender das Pedalsystem in üblicher
Weise wahrnehmen.
Die Pedale 15A/15B/15C werden "Dämpferpedal", "Sostenuto-Pedal"
und "Mollpedal" genannt. Das Dämpferpedal 15A und das Sostenuto-Pedal
15B sind mit den Dämpfern assoziiert, und das Mollpedal 15C sorgt
dafür, dass die Tastatur und die Hämmer von den assoziierten Saiten versetzt werden.
Das Dämpferpedal 15A wird verwendet, um die Töne zu verlängern, und das
Sostenuto-Pedal 15B verlängert die Töne unabhängig von den anderen. Das
Mollpedal 15C wird verwendet, um die Lautstärke der Töne zu verringern.
Der Lyrablock 12 ist an der Unterseite der Tastatur
11 befestigt, und die Pedalzapfen 13 sind an dem Lyrablock
12 befestigt. Die Pedalzapfen 13 stehen vom Lyrablock
12 parallel zueinander vor. Die Pedalzapfen 13 sind aus Holz ausgeformt
und haben eine gewisse Länge. Die Länge ist nicht variabel.
Der Lyrabügel 16A ist an seinem oberen Ende mit einem Tastenbett
verbunden, welches einen Teil des Pianogehäuses bildet, und am anderen Ende davon
mit dem Lyrakasten 14. Somit erstreckt sich der Lyrabügel 16A
schräg zwischen dem Pianogehäuse und dem Lyrakasten 14 und sorgt dafür,
dass der Lyrakasten 14 der großen Kraft widerstehen kann, die auf die Pedale
15A/15B/15C ausgeübt wird.
Der Lyrakasten 14 hat eine im allgemeinen rechteckige parallele
gleichseitige Konfiguration und wird gebildet durch obere/untere Platten, ein Paar
von Seitenplatten und vorderen/hinteren Platten. Diese Platten definieren einen
Innenraum 14a im Lyrakasten 14, wie in 3
gezeigt. Ein Paar von Durchgangslöchern 21 ist in der oberen Platte ausgebildet,
und die Durchgangslöcher 21 sind voneinander um eine Distanz beabstandet,
die gleich der Distanz zwischen den Pedalzapfen 13 ist. In ähnlicher Weise
ist ein Paar von Durchgangslöchern 21 in den unteren Platten ausgebildet,
und die Durchgangslöcher 21 sind jeweils mit den Durchgangslöchern
21 ausgerichtet, die in der oberen Platte ausgebildet sind, wie in
4 gezeigt. Die Durchgangslöcher 21 sind in
einer ebenen Konfiguration den Pedalzapfen 13 ähnlich und sind geringfügig
breiter als die Querschnitte der Pedalzapfen 13. Aus diesem Grund laufen
die Pedalzapfen 13 durch den Innenraum 14a und stehen von der
unteren Platte des Lyrakasten 14 vor. Anschlagstifte 26 werden
in die unteren Teile der Pedalzapfen 13 eingeführt und gestatten nicht,
dass die unteren Teile der Pedalzapfen 13 durch die Durchgangslöcher
21 laufen, die in der unteren Platte ausgebildet sind.
Drei Durchgangslöcher 22 sind in der vorderen Platte des
Lyrakastens 14 ausgebildet, und entsprechende Durchgangslöcher
22 sind weiter in der hinteren Platte ausgebildet. Die drei Durchgangslöcher
22 in der vorderen Platte sind mit den drei Durchgangslöchern
22 in der hinteren Platte ausgerichtet. Somit sind drei Paare von Durchgangslöchern
22 nach außen offen. Die drei Paare von Durchgangslöchern 22 sind
jeweils den drei Pedalen 15A/15B/15C zugeordnet. Drei Bügel 31
sind an der Innenseite der unteren Platte des Lyrakastens 14 befestigt
und sind auf virtuellen Linien vorgesehen, die durch die drei Paare der jeweiligen
Durchgangslöcher 22 laufen. Drei Stifte 30 sind an den Pedalen
15A/15B/15C befestigt, und jeder Stift 30 steht von beiden Seiten
Flächen der assoziierten Pedale 15A/15B/15C vor. Die Stifte 30
haben jeweilige Mittellinien, die im wesentlichen senkrecht zu den Längsrichtungen
der assoziierten Pedale 15A/15B/15C sind. Die Stifte 30 werden
drehbar jeweils von den Bügeln 31 getragen, und die Pedale 15A/15B/15C
stehen von den vorderen und hinteren Platten des Lyrakastens 14 durch die
drei Paare von Durchgangslöchern 22 vor. Die drei Paare von Durchgangslöchern
22 sind breiter als die Dicke der Pedale 15A/15B/15C, so dass
die Pedale 15A/15B/15C um die Mittellinien der Stifte 30 drehbar
sind. Obwohl in den Zeichnungen nicht gezeigt, werden Druckschraubenfedern zwischen
den vorderen Teilen der Pedale 15A/15B/15C und der unteren Platte des Lyrakastens
14 eingeführt. Die Druckschraubenfedern drücken zu jedem Zeitpunkt die
vorderen Teile der Pedale 15A/15B/15C nach oben. Ausnehmungen sind in der
hinteren Platte ausgebildet, und der Lyrabügel 16A wird in die Ausnehmungen
eingeführt, wie in 3 gezeigt. Der Lyrabügel
16A ist teleskopförmig und ist an einer willkürlichen Länge zu befestigen,
so dass der Anwender den Lyrakasten 14 von einer Position zur Anderen umschalten
kann.
Die Pedalstangen 16 sind jeweils mit den hinteren Teilen
der Pedale 15A/15B/15C verbunden. Die am weitesten rechts liegende Pedalstange
16 und die mittlere Pedalstange 16 sind zwischen dem Dämpferpedal
und dem Sostenuto-Pedal 15A/15B und den Dämpfern angeschlossen, und das
am weitesten links liegende Pedal 16 ist zwischen dem
Mollpedal 15C und der Tastatur angeschlossen. Die Pedalstangen
16 erstrecken sich vertikal von den hinteren Teilen 5 der Pedale
15A/15B/15C. Wenn ein Pianist auf das Pedal 15A/15B/15C tritt,
sinkt der vordere Teil des Pedals 15A/15B/15C gegen die elastische Kraft
der Druckschraubenfeder ab, und der hintere Teil drückt die Pedalstange
16 nach oben. Somit steht die Pedalbewegung durch die assoziierte Pedalstange
16 mit den Dämpfern oder der Tastatur in Beziehung, um die Komponenten
der Dämpfer oder der Tastatur zu betätigen. Wenn der Pianist die Kraft von dem Pedal
15A/15B/15C wegnimmt, bewirkt die Druckschraubenfeder, dass das Pedal
15A/15B/15C zur Ruheposition zurückkehrt.
Die Verbindungsstange zwischen den Pedalen 15A/15B/15C und
der Pedalstange 16 ist veränderlich. Durchgangslöcher 35 sind
in den hinteren Teilen 5a der Pedale 15A/15B/15C ausgebildet und
sind dicker als die Pedalstangen 16. Die Pedalstangen 16 sind
lose in die Durchgangslöcher 35 einzuführen (siehe 5).
Dieses Merkmal ist für die Verbindung zwischen den Pedalen 15A/15B/15C
und den Pedalstangen 16 wünschenswert, da die Durchgangslöcher
35 gestatten, dass die Pedale 15A/15B/15C mit Bezug auf die Pedalstangen
16 geneigt werden. Schraubenbolzen 36 werden in den unteren Teilen
der Pedalstangen 16 ausgebildet. Die Gewindeteile sind lang genug, um zu
gestatten, dass der Anwender die Lage des Lyrakastens 14 verändert. Drei
Paare von Muttern 33 sind in Eingriff mit den Gewindeteilen der Pedalstangen
16 und sind entlang der Gewindeteile bewegbar. Eine der Muttern
33 von jedem Paar ist über den hinteren Teil des assoziierten Pedals
15A/15B/15C, und die andere Mutter 33 ist unter dem hinteren Teil.
Jede der Muttern 33 hat einen Kopfteil 33A und einen unteren Teil
33B. Der Kopfteil bzw. obere Teil 33A hat eine runde Oberfläche
38 wie einen Teil einer Kugelfläche. Die Mutter 33 über den hinteren
Teil 5a hat eine nach unten gerichtete runde Oberfläche 38, und
die andere Mutter 33 unter dem hinteren Teil 5a hat eine nach
oben gerichtete runde Oberfläche 38. Somit sind die runden Oberflächen
einander gegenüberliegend. Der hintere Teil 5a von jedem Pedal ist sandwichartig
zwischen den runden Oberflächen 38 der Muttern 33 aufgenommen.
Die runden Oberflächen 38 werden an die oberen und unteren Seiten des hinteren
Teils 5a des assoziierten Pedals 15A/15B/15C gedrückt, und werden
in Kontakt mit dem Umfang der Durchgangslöcher 35 gehalten. Die Muttern
33 verhindern, dass die hinteren Teile 5a klappern. Die runden
Oberflächen 38 gestatten, dass die hinteren Teile 5a sich sanft
neigen. Stoppringe 36a sind mit den unteren Enden der Pedalstangen
16 in Eingriff und gestatten nicht, dass die unteren Muttern
33 in nicht wünschenswerter Weise von den mit Gewinde versehenen Teilen
herunterfallen.
Wiederum mit Bezug auf 4 sind Gewindelöcher
25 in den Seitenplatten des Lyrakastens 14 ausgebildet und haben
jeweilige, Mittellinien, die senkrecht zu den Pedalzapfen 13 sind. Der
Lyrakasten 14 ist an den Pedalzapfen 13 mittels Schrauben
23 befestig. Die Schrauben 23 haben jeweilige mit Gewinde versehene
Schäfte und die mit Gewinde versehenen Schäfte stehen jeweils von Knöpfen vor. Der
Anwender greift die Knöpfe und richtet die mit Gewinde versehenen Schäfte mit den
Gewindelöchern 25 aus. Der Anwender dreht die Knöpfe. Dann werden die mit
Gewinde versehenen Schäfte in die Gewindelöcher 25 und werden in Kontakt
mit den Pedalzapfen 13 gebracht. Der Anwender dreht weiter die Knöpfe.
Die mit Gewinde versehenen Schäfte werden gegen die Pedalzapfen 13 gepresst
und drücken die Pedalzapfen 13 nach vorne zu den Innenseiten
14b des Lyrakastens 14, der die Durchgangslöcher 21 definiert.
Die Pedalzapfen 13. werden fest gegen die Innenflächen 14b gedrückt,
und der Lyrakasten 14 ist an den Pedalzapfen 13 befestigt. Zwei
Paare von Stiften 26 laufen durch die unteren Endteile der jeweiligen Pedalzapfen
13, und die Stifte 26 haben eine größere Länge als die innere
Distanz der assoziierten Durchgangslöcher 21. Auch wenn die Anwender den
Lyrakasten 14 nach unten bewegen, wird der Lyrakasten 14 in Kontakt
mit den Stiften 26 gebracht. Somit stellen die Stifte 26 die untere
Grenze für den Lyrakasten 14 ein und verhindern, dass der Lyrakasten
14 von den Pedalzapfen 13 herunterfällt.
Es sei nun angenommen, dass der Pianist wechselt, und zwar von einem
Erwachsenen zu einem Kind, wobei dann das Kind oder der Erwachsene den Lyrakasten
14 von der gegenwärtigen Position in eine geeignete Position umschaltet,
und zwar wie folgt. Er löst die Muttern 33. Die Muttern 33 sind
von den hinteren Teilen 5a beabstandet und machen die Pedale bewegbar.
Er ergreift den Knopf und löst die Schraube 23. Die andere Schraube
23 wird auch gelöst. Der Lyrakasten 14 kann herunterfallen. Auch
so stoppt der Lyrakasten 14 an den Stiften 26. Er hebt den Lyrakasten
14 an. Der Lyrakasten 14 gleitet entlang der Pedalzapfen
13, und die Pedale 15A/15B/15C gleiten auch entlang der Pedalstangen
16. Das Kind oder der Erwachsene sucht nach der geeigneten Position und
stellt die Pedale 15A/15B/15C auf die Positionen ein, die für das Kind
geeignet sind. Wenn er findet, dass die Pedale 15A/15B/15C an der geeigneten
Position sind, drehte er die Schrauben 23 in der entgegengesetzten Richtung
und drückt die Pedalzapfen 13 an die Innenseiten 14b des Lyrakastens
14. Somit wird der Lyrakasten 14 an den Pedalzapfen
13 befestigt, und die Pedale 15A/15B/15C werden in der geeigneten
Position gehalten. Schließlich dreht er die Muttern 33 und nimmt sandwichartig
die hinteren Teile 5a der Pedale 15A/15B/15C zwischen den runden
Oberflächen 38 auf.
Wie aus der vorangegangenen Beschreibung verständlich wird, gestattet
das Piano gemäß der vorliegenden Erfindung, dass der Anwender den Lyrakasten
14 zu irgendeiner Position auf den Pedalzapfen 13 umschaltet,
um die Pedale 15A/15B/15C angeeigneten Positionen mittels der Kupplung
17 einzustellen. Auch wenn der Pianist ein Kind ist, sind die Pedale
15A/15B/15C an den Positionen gelegen, die für das Kind geeignet sind.
Während der Pianist ein Musikstück auf dem Piano mit den Fingern übt, gibt er dem
Musikstück durch das Pedalsystem 10 seinen eigenen Ausdruck. Es ist kein
Hilfspedalsystem für das Piano erforderlich, und die Kupplung 17 ist nicht
auffällig. Der Hersteller hält das Piano gemäß der vorliegenden Erfindung in der
klassischen äußeren Erscheinung, und das Piano gemäß der vorliegenden Erfindung
wird von den Anwendern in günstiger Weise aufgenommen.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel bilden die Schrauben
23 und die Gewindelöcher 25 insgesamt die Kupplung 17.
Der Lyrakasten 14 dient als eine Basis und die Pedalstangen 16
entsprechen mehreren Verbindern. Die Pedalzapfen 13 und die oberen/unteren
Platten, die mit den Durchgangslöchern 21 ausgebildet sind, bilden insgesamt
einen Mechanismus.
Zweites Ausführungsbeispiel
Mit Bezug auf 6 der Zeichnungen ist ein
Pedalsystem 39 in dem Piano vorgesehen, das die vorliegende Erfindung verkörpert.
Das Piano, das das zweite Ausführungsbeispiel einrichtet ist bezüglich der Struktur
ähnlich dem Piano, außer dem Pedalsystem 39. Aus diesem Grund wird die
Beschreibung auf das Pedalsystem 39 gerichtet.
Das Pedalsystem 39 weist den Lyrablock 12 auf, weiter
die Pedalzapfen 13, einen Lyrakasten 24, drei Pedale
15A/15B/15C, die Pedalstangen 16 und eine Kupplung 27.
Der Lyrakasten 12, die Pedalzapfen 13, die drei Pedale
15A/15B/15C und die Pedalstangen 16 sind die gleichen wie bei
dem Pedalsystem 10. Aus diesem Grund wird die Beschreibung dieser Komponententeile
zur Vereinfachung weggelassen.
Der Lyrakasten 24 hat im allgemeinen eine rechteckige parallele
Konfiguration, und die oberen/unteren Platten, die Seitenplatten und die vorderen/hinteren
Platten definieren einen Innenraum ähnlich wie bei dem Lyrakasten 14. Die
drei Paare von Durchgangslöchern 22 sind in den vorderen und hinteren Platten
ausgeformt, und die Pedale 15A/15B/15C stehen von dem Lyrakasten
24 durch die drei Paare von Durchgangslöchern 22 vor. Jedoch werden
die Durchgangslöcher 21 nicht in den oberen und unteren Tafeln ausgebildet.
Stattdessen werden Führungsnuten 40 ausgebildet. Es ist vorgesehen, dass
die Seitenplatten Nuten 40 formen, und dass die Nuten 40 sich
vertikal erstrecken. Die mit Gewinde versehenen Löcher 25 sind in den Unterteilen
der Nuten 40 ausgebildet. Die Nuten 40 haben jeweilige Querschnitte,
die den Querschnitten der Pedalzapfen 13 ähnlich sind, und die Pedalzapfen
13 sind jeweils in den Nuten 40 aufgenommen. Der Lyrakasten
24 ist entlang der Pedalzapfen 13 verschiebbar.
Die Pedalzapfen 13 sind jeweils mit langgestreckten Löchern
41 ausgebildet. Die langgestreckten Löcher 41 sind lang genug,
um die Differenz zwischen einem erwachsenen Spieler und einem kindlichen Spieler
aufzunehmen. Die Schaftteile der Schrauben 23 laufen durch die langgestreckten
Löcher 41 und werden in die Gewindelöcher 25 geschraubt.
Wenn der Pianist von einer erwachsenen Person zu einem Kind wechselt,
sind die Muttern 33 auch von den hinteren Teilen 5a der Pedale
15A/15B/15C beabstandet, und die Schrauben 23 sind gelöst. Die
Pedalzapfen 13 werden vom Lyrakasten 24 gelöst, und der Lyrakasten
24 wird zu einer geeigneten Position bewegt. Die Bolzen bzw. Schrauben
23 werden in die mit Gewinde versehenen Löchern 23 geschraubt,
und die Knöpfe werden gegen die Pedalzapfen 13 gepresst. Die Pedalzapfen
13 werden wiederum gegen die Untersaiten des Lyrakastens 24 gepresst,
und der Lyrakasten 24 wird an den Pedalzapfen 13 befestigt.
Wie verständlich sein wird, ist der Lyrakasten 24 entlang
der Pedalzapfen 13 verschiebbar und ist an den Pedalzapfen 13
mittels der Kupplung 27 befestigt, das heißt durch die Bolzen bzw. Schrauben
23 und die mit Gewinde versehenen Schrauben 25. Somit werden die
Pedale 15A/15B/15C an irgendwelchen Positionen positioniert, die für einen
Spieler geeignet sind. Es ist kein Hilfspedalsystem für das Piano erforderlich,
und die klassische äußere Erscheinung wird bei dem Piano beibehalten, das das zweite
Ausführungsbeispiel bildet.
Der Lyrakasten 24 dient als eine Grundlage bzw. Basis und
die Pedalstangen 16 entsprechen mehreren Verbindern. Die Pedalzapfen
13 und die Seitenplatten, die mit den Führungsnuten 40 ausgebildet
sind, bilden als Gesamtes einen Mechanismus.
Drittes Ausführungsbeispiel
7 zeigt ein Pedalsystem 48,
das in noch einem weiteren Piano bzw. Flügel eingebaut ist, dass die vorliegende
Erfindung verkörpert. Eine Tastatur 3a, ein Betätigungsmechanismus bzw.
eine Tastenmechanik 3b, Hämmer 3c, Dämpfer 3f und Saiten
3d sind in einem Pianogehäuse 3e aufgenommen. Wenn eine Abdeckplatte,
die einen Teil des Pianogehäuses 3e bildet, angehoben wird, wird die Tastatur
3a einem Pianisten dargeboten. Der Betätigungsmechanismus bzw. die Tastenmechanik
3b, die Hämmer 3c und die Saiten 3d sind dem Fachmann
wohlbekannt, und es wird keine weitere Beschreibung hier vorgesehen.
Das Pedalsystem 48 weist den Lyrablock 12, einen
Lyrakasten 49, drei Pedale 15, einen Verbindungsmechanismus
50 und flexible Pedaldrähte 51 auf. Der Lyrablock 12
und die drei Pedale 15 sind ähnlich wie jene des Pianos,
welches das erste Ausführungsbeispiel darstellt, und die Beschreibung ist auf die
anderen Komponententeile gerichtet.
Der Lyrakasten 49 hat eine rechteckige, parallele, gleichmäßige
Konfigurationen, und die oberen/unteren Platten, die vorderen/hinteren Platten und
die Seitenplatten definieren einen Innenraum, wo die drei Pedale 15 drehbar
getragen werden. Die Durchgangslöcher 21 und die mit Gewinde versehenen
Löchern 25 werden nicht in den oberen/unteren Platten und den Seitenplatten
ausgebildet. Stattdessen werden zwei Paare von den Gewindelöchern jeweils in den
Seitenplatten ausgebildet.
Zwei Paare von Verbindungen 53A und 53B sind parallel
zwischen den Saitenflächen des Lyrablockes 12 und den Seitenplatten des
Lyrakastens 49 angeschlossen. Die Verbindungen 53A/53B haben jeweilige
obere Endteile, die drehbar mit dem Lyrablock 12 mittels Bolzen
54 und jeweiliger unterer Endteile verbunden sind, die mittels Bolzen bzw.
Schrauben 55 mit dem Lyrakasten 49 verbunden sind. Die Bolzen
bzw. Schrauben 54 sind voneinander um eine gewisse Länge beabstandet, und
die anderen Bolzen bzw. Schrauben 55 sind auch voneinander um die gewisse
Länge beabstandet. Die Verbindungen 53A sind bezüglich der Länge jeweils
gleich den assoziierten Verbindungen 53B. Die Verbindungen 53A
und 53B bilden einen parallelen Verbindungsmechanismus zusammen mit der
Seitenfläche des Lyrablockes 12 und der Seitenplatte des Lyrakastens
49. Wenn ein Anwender die Bolzen bzw. Schrauben 54/55 löst, wird
der Lyrakasten 49 winkelmäßig mit Bezug auf den Verbindungsmechanismus
50 bewegbar.
Die flexiblen Drähte sind zwischen den Hinterteilen 5a der
Pedale 15 und der Dämpfer/Tastatur angeschlossen. Das Bezugszeichen
56 bezeichnet eine Führungsplatte, die mit Löchern ausgebildet ist. Die
flexiblen Drähte 51 laufen durch die Löcher und sind an den Hinterteilen
5a gesichert.
Wenn ein Anwender die Pedalpositionen ändern möchte, löst er die Bolzen
bzw. Schrauben 54 und 55 und zieht oder drückt an den Lyrakasten
49. Der parallele Verbindungsmechanismus gestattet, dass der Lyrakasten
49 sich bewegt, wie vom Pfeil AR1 angezeigt. Die flexiblen Drähte
51 werden verformt. Wenn er eine geeignete Position findet, schraubt er
die Schrauben 54/55 in die mit Gewinde versehene Löcher und befestigt die
Verbindungen 53A/53B in dem Lyrablock 12 und dem Lyrakasten
49. Die Knöpfe werden gegen die Verbindungen 53A/53B gedrückt,
und die Verbindungen 53A/53B werden wiederum gegen die Saitenflächen des
Lyrablockes 12 und die Seitenplatten des Lyrakastens 49 gedrückt.
Somit werden die Verbindungen 53A/53B an dem Lyrablock 12 befestigt,
und der Lyrakasten 49 ist an den Verbindungen 53A/53B gesichert.
Der Verbindungsmechanismus 50 und die Bolzen 54/55
sind nicht auffällig, und es wird bei dem Piano bzw. Flügel 3 die klassische
Erscheinung beibehalten. Die Kupplung, das heißt die Bolzen bzw. Schrauben
54/55 und die assoziierten mit Gewinde versehenen Löcher halten den Lyrakasten
49 an der geeigneten Position. Dies bedeutet, dass die Pianisten die Pedale
15 in irgendeine geeignete Position umschalten können.
Darüber hinaus gestatten es der Verbindungsmechanismus 50
und die flexiblen Drähte 51, dass der Pianist die Pedale 15 in
der Richtung von vorne nach hinten umschaltet genauso wie in vertikaler Richtung.
Somit ordnet der Pianist die Pedale 15 an der optimalen Position in der
breiten Zone an, und zwar mittels des Verbindungsmechanismuses 50 und der
flexiblen Drähte 51.
Schließlich machen die flexiblen Drähte 51 die Arbeit der
Einstellung einfacher als bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel, da der
Anwender nicht die Verbindung zu den Hinterteilen 5a verändern muss.
In dem dritten Ausführungsbeispiel dienen die Saiten 3d als
Schlagglieder, und der Betätigungsmechanismus 3b, die Hämmer
3c und die Dämpfer 3f bilden in Kombination einen inneren Mechanismus.
Die Saitenflächen des Lyrablockes 12, die Verbindungen 53A/53B,
die Bolzen 54/55 und die Seitenplatten bilden als Ganzes einen Mechanismus.
Viertes Ausführungsbeispiel
8 zeigt ein Pedalsystem 58,
das in noch einem weiteren Piano eingebaut ist, das die vorliegende Erfindung verkörpert.
Das Pedalsystem 58 ist ähnlich dem Pedalsystem 48, außer dass
langgestreckte Löcher 60 in den Verbindungen 53A/53B ausgebildet
sind. Aus diesem Grund werden die Komponententeile des Pedalsystems 58
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, die entsprechende Teile des Pedalsystems
48 bezeichnen.
Die mit Gewinde versehenen Schäfte der Bolzen bzw. Schrauben
55 laufen durch die langgestreckten Löcher 60 und werden in die
mit Gewinde versehene Löcher geschraubt, die in den Seitenplatten des Lyrakastens
49 ausgebildet sind. Wenn ein Anwender nur die Bolzen bzw. Schrauben
55 löst, bewegt der Anwender den Lyrakasten 49 parallel und neigt
den Lyrakasten 49 zum Lyrablock 12 hin. Wenn alle Bolzen bzw.
Schrauben 54/55 gelöst sind, wird natürlich der Lyrakasten 49
schwenkbar ähnlich wie bei dem Pedalsystem 48. Somit verbessern die langgestreckten
Löcher 60 die Flexibilität bei der Einstellarbeit.
Fünftes Ausführungsbeispiel
Mit Bezug auf 9 bei der Zeichnungen ist
ein Pedalsystem 61 in noch einem weiteren Piano vorgesehen, das die vorliegende
Erfindung verkörpert. Das Pedalsystem 61 weist einen Lyrablock
12a auf, weiter einen Lyrakasten 49a, drei Pedale 15,
die flexiblen Drähte 51 und einen Verbindungsmechanismus 52. Die
drei Pedale 15 und die flexiblen Drähte 51 sind
ähnlich wie jene des dritten Ausführungsbeispiels und werden im folgenden nicht
im Detail beschrieben.
Der Lyrablock 12a ist auch an der Unterseite des (nicht gezeigten)
Tastenbettes befestigt und ist mit Führungsschlitzen 63 ausgebildet. Die
Führungsschlitze 63 sind in seitlicher Richtung langgestreckt. Die Führungsschlitze
63 sind zu den Seitenflächen des Lyrablockes 12a hin offen. Führungsschlitze
64 sind auch in den Seitenplatten des Lyrakastens 49a ausgebildet
und sind auch seitlich langgestreckt. Zwei Paare von Verbindungen 53A/53B
und mittlere Bolzenbeziehung also Schrauben 66 bilden in Kombination den
Verbindungsmechanismus zusammen mit den Bolzen bzw. Schrauben 54/55. Die
Verbindungen 53A überkreuzen jeweils die assoziierten Verbindungen
53B und sind mit den Verbindungen 53B mittels der mittleren Bolzen
bzw. Schrauben 66 verbunden. Die mittleren Bolzen 66 stellen die
Verbindungen 53A/53B auf einen gegebenen Winkel ein. Wenn jedoch die mittleren
Bolzen bzw. Schrauben gelöst sind, gestatten die mittleren Schrauben, dass die Verbindungen
53A und 53B den Winkel dazwischen variieren. Die Verbindungen
53A werden drehbar an den unteren Endteilen davon mit den Seitenplatten
jeweils mittels der Bolzen 55 verbunden, und die anderen Verbindungen
55B werden auch drehbar an den oberen Endteilen davon mit den Seitenflächen
des Lyrablockes 12a jeweils mittels der Bolzen 54 verbunden. Andererseits
werden die oberen Endteile der Verbindungen 53A drehbar durch die Bolzen
54 getragen, und die Bolzen 54 sind entlang der Führungsschlitze
63 bewegbar. Obwohl dies in den Zeichnungen nicht gezeigt ist, stehen die
Stoppringe in Eingriff mit den mit Gewinde versehenen Schaftteilen der Bolzen
54 in den Führungsschlitzen 63 und verhindern, dass die Bolzen
54 aus den Schlitzen 63 herausfallen. In ähnlicher Weise werden
die unteren Endteile der Verbindungen 53B drehbar durch die Bolzen
55 getragen, und die Bolzen 55 sind entlang der Führungsschlitze
64 bewegbar. Stoppringe sind auch in Eingriff mit den Schaftteilen und
verhindern, dass die Bolzen 55 aus den Schlitzen 63 fallen.
Wenn ein Anwender die Positionen der Pedale 15 verändern
möchte, löst er die mittleren Bolzen 66 und hebt den Lyrakasten
49a nach oben oder drückt ihn nach unten. Die Bolzen 54/55 werden
in den Führungsschlitzen 63/64 bewegt und gestatten, dass die Verbindungen
53A und 53B den Winkel dazwischen verändern. Wenn der Anwender
findet, dass die Pedale 15 in einer geeigneten Position sind, schraubt
er die mittleren Bolzen bzw. Schrauben 66 in die Verbindungen
53A/53B und befestigt die Verbindungen 53A an den Verbindungen
53B. Die Verbindungen 53A und 53B können den Winkel dazwischen
nicht verändern und halten den Lyrakasten 49a an der Position.
Das Pedalsystem 61 erreicht alle Vorteile des dritten Ausführungsbeispiels.
Der Anwender legt den Lyrakasten 49 an der geeigneten Position fest, und
zwar mittels des mittleren Bolzens zu 66. Die Einstellarbeit ist einfacher
als bei dem dritten Ausführungsbeispiel.
Sechstes Ausführungsbeispiel
10 zeigt ein Pedalsystem 68,
das in noch einem weiteren Piano eingebaut ist, das die vorliegende Erfindung verkörpert.
Das Pedalsystem 68 ist ähnlich dem Pedalsystem 10, außer, dass
eine Fußablage 70 mit dem Lyrakasten 14 mittels einer L-förmigen
Metallplatte 71 verbunden ist. Wenn der Lyrakasten 14 nach oben
oder nach unten bewegt wird, wird die Fußablage 70 zusammen mit dem Lyrakasten
14 bewegt. Ein pianospielendes Kind kann seinen Fuß auf der Fußablage
70 abstellen.
Obwohl spezielle Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung gezeigt
und beschrieben worden sind, wird dem Fachmann offensichtlich sein, dass verschiedene
Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Kern und Umfang
der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Der Lyrakasten kann von dem Lyrablock mittels eines einzigen Pedalzapfens
aufgehängt werden. In diesem Fall wird nur ein Paar von Durchgangslöchern in den
oberen und unteren Platten des Lyrakastens ausgebildet, und der Lyrakasten ist entlang
des einzelnen Pedalzapfens verschiebbar.
Die Fußablage 70 kann mit dem Lyrakasten verbunden werden,
was die zweiten bis fünften Ausführungsbeispiele ergibt.
Jedes der Pedalsysteme 10/39/48/58/61/68 kann nur zwei Pedale
haben, das heißt das Dämpferpedal und das Mollpedal. In diesem Fall werden das Dämpferpedal
und die assoziierte Pedalstange aus dem Pedalsystem weggelassen, und nur zwei Paare
von Durchgangslöchern 22 werden in dem Lyrakasten ausgebildet.
Die 11,12
und 13 zeigen ein Pedalsystem, das in einem
Piano bzw. Flügel gemäß der vorliegenden Erfindung einzusetzen ist. Ein Paar von
Lyrazapfen 80 ist von einem Lyrablock 81 aufgehängt, und ein Lyrakasten
82 ist bewegbar mit dem Paar 80 verbunden. Ein Paar von Gestellen
83 ist an den Rückseiten der Lyrazapfen 80 befestigt. Eine Welle
84 wird drehbar von dem Lyrakasten 82 getragen, und ein Paar von
Zahnrädern 85 ist an der Welle 84 befestigt. Die Zahnräder
85 sind voneinander um die Distanz beabstandet, die gleich der Distanz
zwischen den Gestellen 83 ist, und sind jeweils in Eingriff mit den assoziierten
Zahnstangen 83. Die Welle 84 steht vom Lyrakasten 82
zur Saite vor, und ein Knopf 86 ist an dem vorspringenden Teil der Welle
84 befestigt. Ein Paar von Positionierungsschrauben 87 steht seitlich
von dem Lyrakasten 82 vor, und die vorderen Enden sind von den Lyrazapfen
80 beabstandet und werden zu diesen gepresst. Die Pedalstangen und der
Lyrabügel sind ähnlich zu regeln wie jene im ersten Ausführungsbeispiel.
In diesem Fall wird der Lyrabügel durch ein Paar von teleskopartigen Rohren T eingerichtet.
Die teleskopartigen Rohre T sind an ihren oberen Enden scharnierartig mit der Unterseite
des Tastenbettes W verbunden, und werden an den unteren Enden davon in Ausnehmungen
eingeführt, die in dem Lyrakasten 82 ausgebildet sind.
Wenn ein Pianist den Lyrakasten 82 von der gegenwärtigen
Position zur nächsten umschalten möchte, löst er zuerst die Positionierungsschrauben
87, um zu bewirken, dass der Lyrakasten 82 entlang der Lyrazapfen
80 bewegbar ist.
Darauffolgend dreht er den Knopf 86, und der Knopf
86 erzeugt die Drehung der Welle 84 und entsprechend der Zahnräder
85. Die Gestelle 83 wandeln die Drehung der Zahnräder
85 in eine gerade Bewegung um, und der Lyrakasten 82 wird entlang
der Lyrazapfen 80 nach oben oder nach unten bewegt, was von der Drehrichtung
des Knopfes 86 abhängt. Wenn der Lyrakasten 82 die Position erreicht,
die dafür ordnungsgemäß ist, dreht der Spieler die Positionierungsschrauben
87 und drückt die vorderen Enden auf die Saitenoberflächen der Lyrazapfen
80. Die Positionierungsschrauben halten den Lyrakasten 82 an der
ordnungsgemäßen Position.
Noch ein weiteres Pedalsystem gemäß der vorliegenden Erfindung ist
in den 14 und 15
gezeigt. Der Lyrakasten 82 ist auch in bewegbarer Weise mit einem Paar
von Lyrazapfen 88 verbunden, welches an den Ausgangswellen den der Elektromotoren
M befestigt ist. Die Elektromotoren M sind an der Unterseite des Lyrablockes
81 befestigt. Schraubenbolzen 89 sind in den Oberflächenteilen
der Lyrazapfen 88 ausgebildet, und ein Paar von Kugelgewinden
90 ist an der Innenseite des Lyrakastens 82 befestigt. Die Schraubenbolzen
89 stehen in Eingriff mit den Kugelgewinden 90, und die Elektromotoren
M sind mit einer geeigneten Antriebsschaltung bzw. Treiberschaltung verbunden. Die
Pedalstangen sind einstellbar, und zwar ähnlich wie jene beim ersten Ausführungsbeispiel.
Wenn ein Pianist den Lyrakasten 82 in eine ordnungsgemäße
Positionen umschalten möchte, schaltet er die Elektromotoren M ein. Die Ausgangswelle
in der Elektromotoren M werden zur Drehung angetrieben, und entsprechend werden
die Schraubenbolzen 89 gedreht. Die Kugelgewinde 90 wandeln die
Drehung der Schraubenbolzen 89 in eine gerade Bewegung des Lyrakastens
2 und 80 oben. Der Lyrakasten 2 und 80 wird
nach oben oder nach unten bewegt, und zwar abhängig von der Drehrichtung der Ausgangswelle.
Wenn der Lyrakasten 82 die ordnungsgemäße Position erreicht, schaltet er
die elektrische Leistung ab, und die Elektromotoren M halten den Lyrakasten
82 an der ordnungsgemäßen Position.
Noch ein weiteres Pedalsystem ist in 16
gezeigt. Ein Paar von teleskopartigen Zapfens 92 hängt vom Lyrablock
81 herunter, und der Lyrakasten 82 ist an den unteren Enden der
teleskopartigen Zapfens 92 befestigt. Die teleskopartigen Zapfens
92 haben jeweilige dritte Rohr förmige Glieder 93, relativ dünne
Wellengliedern 94 und Befestigungsmittel 95. Die Wellenglieder
94 werden verschiebbar in die rohrförmigen Glieder 93 eingeführt,
und werden von den rohrförmigen Gliedern 93 jeweils mittels der Befestigungsmittel
95 gelöst oder an diesen befestigt. Die oberen Enden der Rohr förmigen
Glieder 93 werden an dem Lyrablock 81 befestigt, und die unteren
Enden der Wellenglieder 94 werden an der Oberseite des Lyrakastens
82 befestigt. Die Pedalstangen sind ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel
einstellbar.
Wenn ein Pianist den Lyrakasten 82 zu einer ordnungsgemäßen
Position umschalten möchte, löst er die Befestigungsmittel 95 und macht
die Wellenglieder 94 verschiebbar. Er hebt den Lyrakasten an oder zieht
ihn herunter. Die Wellenglieder 94 werden in die rohrförmigen Glieder
93 zurückgezogen oder stehen aus diesen hervor. Wenn der Lyrakasten
82 die ordnungsgemäße Position erreicht, sichert er die Wellenglieder
94 an den rohrförmigen Gliedern 93 mittels der Befestigungsmittel
95.
Die vorliegende Erfindung kann auf ein Pedalsystem angewandt werden,
das in einem Klavier eingebaut ist. Das Pedalsystem gemäß der vorliegenden Erfindung
ist auch auf ein zusammengesetztes Tastenmusikinstrument anwendbar, das auf der
Grundlage eines akustischen Pianos hergestellt wird. Ein typisches Beispiel eines
zusammengesetzten Tastenmusikinstrumentes wird stummes Piano genannt, und ein weiteres
Beispiel ist ein automatisch spielendes Piano. Eine Tastatur zur praktischen Anwendung
ist noch ein weiteres Beispiel des zusammengesetzten Tastenmusikinstrumentes.
Ein stummes Piano ist eine Kombination aus einem akustischen Piano,
das heißt einem Piano bzw. Flügel oder einem Klavier, und einem elektronischen Klangerzeugungssystem,
und ein Pianist kann ein Musikstück in akustischen Tönen oder in elektronischen
Tönen spielen. Um es zu gestatten, dass der Pianist ein Musikstück in den elektronischen
Tönen spielt, ist das stumme Piano mit einem Hammerstopper und einem elektronischen
Klangerzeugungssystem ausgerüstet. Der Hammerstopper ist in Assoziation mit den
Hämmern vorgesehen und wird umgeschaltet von einer freien Position in eine Blockierungsposition.
Während der Hammerstopper in der freien Position gehalten wird, schlagen die Hämmer
die assoziierten Sätze von Saiten an, und zwar ohne irgendeine Unterbrechung der
Hammerstopper. Wenn der Hammerstopper zu der Blockierungsposition umgeschaltet wird,
tritt der Hammerstopper in die Laufbahnen der Hämmer ein, und die Hämmer prallen
auf dem Hammerstopper zurück, bevor sie die Saiten anschlagen. Das elektronische
Klangerzeugungssystem erzeugt elektronische Klänge anstelle der Pianotöne, so dass
der Anwender die Fingerübungen ohne Störung der Nachbarschaft üben kann.
Das automatisch spielende Piano ist eine Kombination
eines akustischen Pianos und einem automatisch spielenden System. Das akustische
Piano ist entweder ein Piano bzw. ein Flügel oder ein Klavier. Das automatisch
spielende System weist elektromagnetbetriebene Tastenbetätigungsvorrichtungen auf,
die unter der Tastatur eingebaut sind, und einen Controller bzw. eine Steuervorrichtung.
Wenn ein Satz von Musikdatencodes in die Steuervorrichtung geliefert wird, analysiert
die Steuervorrichtung den Satz von Musikdatencodes und wählt die Tasten aus, die
von der Tastatur an Zeitpunkten zu bewegen sind, an denen die Tasten die Bewegung
beginnen. Wenn die Zeit kommt, liefert die Steuervorrichtung ein Antriebssignal
an die elektromagnetbetriebene Tastenbetätigungsvorrichtung unter der zu bewegenden
Taste. Die elektromagnetbetriebene Tastenbetätigungsvorrichtung bewegt die Taste
zum gegebenen Zeitpunkt, und die Taste betätigt die Betätigungseinheit, um für eine
freie Drehung des Hammers zu der Saite hin zu sorgen.
Die Tastatur für die praktische Anwendung ist eine Modifikation des
akustischen Pianos. Die Hammeranordnungen und Saiten werden durch Schlagmittel und
Stoßdämpfer ersetzt. Während ein Schüler ein Musikstück auf der Tastatur mit den
Fingern übt, betätigen die heruntergedrückten Tasten die assoziierten Betätigungseinheiten,
die wiederum für eine freie Drehung der Hämmer durch den Entweichungsvorgang sorgen.
Die Schlagmittel prallen auf dem Stoßdämpfer zurück, und es werden keine Pianotöne
erzeugt. Ein elektronisches Klangerzeugungssystem kann weiter in der Tastatur zur
praktischen Anwendung vorgesehen werden. In diesem Fall überwachen Sensoren die
Schlagmittel und geben periodisch einen Bericht über die gegenwärtigen Positionen
der Schlagmittel ab. Die Steuervorrichtung analysiert die Reihe von Positionsdateninformationen,
um die heruntergedrückten Tasten festzulegen. Die Steuervorrichtung erzeugt Musikdatencodes,
die die Fingerbewegung auf der Tastatur darstellen und liefert sie an einen Tongenerator.
Der Tongenerator erzeugt ein Audiosignal aus den Musikdatencodes, und ein Klangsystem
wandelt die Audiosignale in elektronische Töne um. Somit überprüft der Schüler die
Fingerbewegung für sein Training durch die elektrischen Töne.