Diese Anmeldung beansprucht die Vorteile der US Provisional Application
Ser. Nr. 60/313,733, eingereicht am 20. August 2001.
1. Gebiet der Erfindung
Dieser Erfindung betrifft das Zuführen von Kühlmittel zu einer Kontaktstelle
zwischen einem Werkstück und einem Werkzeug zur Materialentfernung, und insbesondere
das Zuführen von Kühlmittel bei Schleifvorgängen.
2. Hintergrundinformation
Es ist bekannt, eine Schleifmaschine mit einer Düse auszustatten,
die eine oder mehrere Strahlen, Sprühstrahlen oder Ströme eines geeigneten flüssigen
Kühlmittels auf die Kontaktstelle zwischen einem Werkstück und einem Werkzeug zur
Materialentfernung, wie z.B. einer Drehschleifscheibe, abgeben kann. Die Düse kann
auf die Kontaktstelle gerichtet oder gezielt werden und ist mit einer Kühlmittelquelle
verbindbar, zum Beispiel über einen Schlauch. Ein solches Kühlen der Kontaktstelle
zwischen einem Werkstück und einem Schleifwerkzeug beeinflusst in vorteilhafter
Weise die Qualität des gefertigten Produktes. Das gilt besonders für eine moderne
Schleifmaschine, wo von dem Werkzeug erwartet wird, dass es große Mengen an Material
von einem Werkstück entfernt, wobei unangemessenes Kühlen die Oberflächenunversehrtheit
des Werkstückmaterials schädigen kann.
Des Weiteren ist bekannt, eine Düse derart zu gestalten, dass sie
angemessene Mengen an Kühlmittel der Kontaktstelle zwischen einer verhältnismäßig
großen Werkstückoberfläche und einer geeignet profilierten Arbeitsoberfläche einer
Drehschleifscheibe oder eines ähnlichen Werkzeuges in einer geeigneten Verteilung
zuführen kann. Die Düse kann den Anforderungen bezüglich des Abgabe von angemessenen
Mengen an Kühlmittel in einer optimalen Verteilung so lange genügen, wie das spezielle
Schleifwerkzeug in der Maschine installiert bleibt und so lange, wie sich ein solches
Werkzeug in dem Verfahren zum Entfernen von Material von einer speziellen Serie
von Werkstücken befindet. Wenn das Entfernen von Material von einer speziellen Serie
von Werkstücken befindet. Wenn das spezielle Schleifwerkzeug durch ein anderes Werkzeug
mit einem sich unterscheidendem Profil ersetzt wird, oder wenn ein anderes Profil
des gleichen Werkzeuges zur Materialentfernung in Kontakt mit einem Werkstück gebracht
wird, kann die Düse nicht länger optimale Hitzeentnahme von dem Werkstück gewährleisten.
Es ist daher im Allgemeinen notwendig, die Düse in einem zeitaufwendigem Arbeitsvorgang
mit einer andersartigen Düse zu ersetzen, was zum Stillstand der Maschine für lange
Zeiträume führen kann. Diese Situation wird verschlimmert, wenn mehrere verschiedene
Profile eines bestimmten Werkstückes von einer Gruppe von verschiedenen Werkzeugen
oder von zwei oder mehr Gruppen von verschiedenen Werkzeugen zu bearbeiten sind.
Dies erfordert das Entfernen eines vorher benutzten Schleifwerkzeuges von der Maschine.
Eine weitere Einflussgröße, die die Qualität der Werkstückkühlung
beeinflusst, ist die Dispersion des auf das Werkstück zugeführten Kühlmittelstrahls.
Es hat sich gezeigt, dass eine Dispersion nachteilig ist, weil sie dazu neigt, mitgerissene
Luft zu vermehren, und Luft dazu neigt, etwas Kühlmittel von dem Schleifgebiet (d.h.
der Schleifscheiben-/Werkstückgrenzfläche) auszuschließen. Dispersion neigt auch
dazu, die Zielgenauigkeit des Kühlmittelstrahls zu verringern, wodurch das Fluid
das Schleifgebiet verfehlen und/oder davon abprallen kann. Die Dispersion kann verringert
werden, indem verhältnismäßig lange, gerade Abschnitte des Schlauches/der Rohrleitung
direkt oberhalb der Düse benutzt werden. Dies ist jedoch in vielen Anwendung auf
Grund der Platzeinschränkungen vieler Schleifmaschinenanlagen unmöglich. In einem
Versuch, diese Einschränkungen zu überwinden, wurden Verteilerkammern in Flussrichtung
direkt oberhalb der Düse angeordnet. Die relativ große Querschnittfläche des Plenums
sollte die Geschwindigkeit des Kühlmittels verringern und ihm erlauben, sich vor
der Beschleunigung von der Düseausgangsöffnung zu stabilisieren, um die Kohärenz
in den Anwendungen zu verbessern, in denen lange, gerade, in Flussrichtung obere
Rohrabschnitte unmöglich sind. Die verhältnismäßig erhebliche Größe solcher Verteilerkammern
macht es in vielen Anwendungen schwierig, sie nah genug an dem Schleifgebiet zu
positionieren, um ein optimales Kühlen zur Verfügung zu stellen.
Es wurde allgemeinen auch herausgefunden, dass die Qualität der Werkstückkühlung
verbessert werden kann, indem die Geschwindigkeit des Kühlmittelstrahls an die der
Schleifoberfläche der Schleifscheibe angepasst wird. Um eine Geschwindigkeitsanpassung
zu erreichen, und um die Dispersion und die mitgerissene Luft zu minimieren, wurde
allgemein herausgefunden, dass der Strahl das Schleifgebiet ab der Düse innerhalb
von ungefähr 30,5 cm (12 Zoll) erreichen sollte.
Es besteht Bedarf an einer verbesserten Kühlmitteldüse, die geeignet
ist, kohärente Strahlen zur Verfügung zu stellen, und die auf einfache Weise anpassbar
ist, um in einer Vielheit von Schleifanwendungen und Abständen
von dem Schleifgebiet einen optimalen Kühlmittelfluss zur Verfügung zu stellen.
Gemäß eines Aspektes der Erfindung wird eine Düsenanordnung zur Verfügung
gestellt, die eine Verteilerkammer und eine modulare Stirnplatte umfasst, die abnehmbar
an einer in Flussrichtung unteren Seite der Verteilerkammer befestigt ist. Die Vorrichtung
umfasst auch wenigstens eine Düse für kohärente Strahlen, die angeordnet ist, um
Fluid durch die modulare Stirnplatte zu befördern, und einen innerhalb der Verteilerkammer
angeordneten Vorbehandlungsapparat.
In einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst eine Düsenanordnung
eine Verteilerkammer mit einem nicht-kreisförmigen Querschnitt in Richtung quer
zur Fluidflussabwärtsrichtung dadurch, wenigstens eine an einem in Flussrichtung
unteren Ende der Verteilerkammer angeordnete, Düse für kohärente Strahlen, und einen
innerhalb der Verteilerkammer angeordneten Vorbehandlungsapparat, der so dimensioniert
und geformt ist, dass er im Wesentlichen mit dem Querschnitt übereinstimmt.
In einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst eine Düsenanordnung
eine Verteilerkammer, die konfiguriert ist, um Kühlmittel in einer Fluidflussabwärtsrichtung
dadurch zu leiten, und eine Vielzahl von Düsen für kohärente Strahlen, angeordnet
an einem unteren Ende der Verteilerkammer.
In einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst eine Düsenanordnung
eine Verteilerkammer, eine modulare Karte, die abnehmbar an eine in Flussrichtung
untere Seite der Verteilerkammer befestigbar ist, wenigstens eine Düse für kohärente
Strahlen, die innerhalb der Karte angeordnet ist, um Fluid von der Verteilerkammer
dadurch zu leiten, und einen innerhalb der Verteilerkammer angeordneten Vorbehandlungsapparat.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abgeben
eines kohärenten Strahles von Schleifkühlmittel an eine Schleifscheibe. Das Verfahren
umfasst das Bestimmen einer gewünschten Durchflussgeschwindigkeit von Kühlmittel
für einen Schleifvorgang, und das Erhalten einer Schleifscheibengeschwindigkeit
an der Grenzfläche von einer Schleifscheibe und einem Werkstück. Das Verfahren umfasst
des Weiteren das Bestimmen des notwendigen Kühlmitteldruckes, um einen Kühlmittelstrahl
mit einer Geschwindigkeit zu erzeugen, der mit der Geschwindigkeit der Schleifscheibe
zusammenpasst, das Bestimmen einer Düsenabflussfläche, die geeignet ist, die Durchflussgeschwindigkeit
bei dem Druck zu erreichen, und die Bestimmung einer Düsenkonfiguration.
In einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Schleifwerkzeugausrüstung
eine Richtwalze, die dimensioniert und geformt sind, um einer Schleifscheibe ein
Profil zu verleihen, und ein Richtmodul, das dimensioniert und geformt ist, um mit
der Verteilerkammer verbunden zu werden. Das Richtmodul umfasst eine Vielzahl von
Richtdüsen für kohärente Strahlen, die dimensioniert und geformt sind, um Kühlmittel
von der Verteilerkammer dem Richtgebiet der Schleifscheibe zuzuführen. Die Ausrüstung
umfasst auch ein Schleifmodul, das dimensioniert und geformt ist, um mit einer anderen
Verteilerkammer verbunden zu werden. Das Schleifmodul umfasst eine Vielzahl von
Schleifdüsen für kohärente Strahlen, die dimensioniert und geformt sind, um ein
Schleifgebiet der Schleifscheibe mit Kühlmittel von dem anderen Plenum zu versorgen.
Die oben aufgeführten und andere Merkmale und Vorteile dieser Erfindung
werden beim Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung verschiedener Aspekte
der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher ersichtlich,
wobei:
1 ist eine Seitenrissansicht einer Kühlmitteldüse
nach dem Stand der Technik, die einen Kühlmittelsprühstrahl tangential auf einer
drehenden Schleifscheibe führt;
2 ist eine schematische Querschnittansicht
einer Düse, die in verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nützlich
ist;
3 ist eine schematische, perspektivische
Querschnittansicht einer weiteren Düse, die in verschiedenen Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung nützlich ist;
4A ist eine Draufsicht und
4B eine Seitenrissansicht einer Verteilerkammer, die
in verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nützlich ist;
5A ist eine Draufsicht und
5B eine Seitenrissansicht einer Ausgangsdüsenplatte,
die zur Benutzung mit der Verteilerkammer von 4A und
4B in einer spezielle Anwendung konfiguriert
ist;
5C ist eine Ansicht ähnlich zu der aus
5A von einer weiteren Ausführungsform der Düsenplatte;
6 ist eine Draufsicht eines Flussvorbehandlungsapparates,
der zur Benutzung mit der Verteilerkammer von 4A und
4B konfiguriert ist;
7A und 7B
sind perspektivische Ansichten, von unterschiedlichen Seiten, einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
7C ist eine Seitenrissansicht eines Bestandteils
der Ausführungsform von den 7A und 7B;
und
8 ist eine graphische Darstellung der
Testergebnisse, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem Kontrollgerät
vergleichen.
Die veranschaulichenden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
werden unten im Detail beschrieben, wobei auf die in den beigefügten Zeichnungen
dargestellten Figuren Bezug genommen wird. Zur Klarheit der Darstellung sind die
gleichen Elemente, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt werden, mit den
gleichen Bezugsnummern versehen, und ähnliche Elemente, die in unterschiedlichen
Ausführungsformen in den Zeichnungen gezeigt werden, sind mit ähnlichen Bezugsnummern
versehen.
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden mit einer Reihe
von modularen Düsenkonfigurationen zur Verfügung gestellt, um kohärente Kühlmittelstrahlen
in einer gewissermaßen tangentialen Richtung (z.B. 1)
bei vorbestimmter Temperatur, Geschwindigkeit, Durchflussgeschwindigkeit und vorbestimmten
Druck einer Schleifscheibe in einem Schleifprozess zuzuführen, um thermischen Schaden
in dem Teil, das geschliffen wird, zu minimieren, und zielen darauf ab, die Prozessökonomie
zu verbessern, wie zum Beispiel durch höhere Produktivität, längere Scheibenlebenszeit
und verminderte Abrichtanforderungen. Die Düsenausgangsöffnung wird so festgesetzt,
dass ein optimaler Fluss und eine optimale Geschwindigkeit zur Verfügung gestellt
wird, um den Schleifvorgang zu kühlen. Diese Ausführungsformen können vorteilhafter
Weise benutzt werden in Oberflächenpräzisions- und Außendurchmesserschleifverfahren,
wie zum Beispiel Kriechgangschleifen, Nutenschleifen, spitzenloses Schleifen und
Oberflächenschleifen, wie sie in verschiedenen Raumfahrt-, Automobil- und Werkzeugherstellungsanwendungen
angewandt werden. Viele dieser Verfahren benutzen eine profilierte Schleifscheibe,
um der Oberfläche des Werkstückes eine profilierte Form zu verleihen. Die erfindungsgemäßen
Ausführungsformen können daher beim Schleifen wärmeempfindlicher Materialien, wie
zum Beispiel Kriechfestigkeitslegierungen, üblicher Weise in der Gasturbinenherstellung
benutzt, und gehärtetem Stahl, vorteilhaft sein. Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung stellen solche kohärente Strahlen durch die Benutzung von speziellen internen
Düsengeometrien und Flussvorbehandlungsapparten zur Verfügung, und durch das zur
Verfügung Stellen einer Anordnung von modularisierten Düsen, um das Profil, das
dem Werkstück gegeben wird, entsprechend anzupassen. Weitere Aspekte dieser Ausführungsformen
enthalten spezielle mit der Düsengeometrie zusammenhängende Durchflussgeschwindigkeits-
und Druckbereiche. Verschiedene vorbestimmte Düsengeometrien werden innerhalb einer
modularen Schlüsselkarte angeordnet, die für eine einfache Austauschbarkeit entfernbar
an ein Kühlmittelsystem angeschlossen ist.
Wenn in dieser Schrift der Ausdruck „kohärenter Strahl" benutzt
wird, ist damit ein Sprühstrahl gemeint, der von dem Düsenausgang ab über eine Entfernung
von ungefähr 30,5 cm (12 Zoll) in der Breite (z.B. dem Durchmesser) nicht mehr als
auf das Vierfache anwächst. Wenn hierin der Ausdruck „axial" in Verbindung
mit einem Bestandteil benutzt wird, bezieht er sich, sofern es nicht anders definiert
wird, auf die Richtung relativ zu dem Bestandteil, die im Wesentlichen parallel
zur Flussrichtung dadurch ist, wie zum Beispiel Achse 23 der in
2 gezeigten Düse 22. Der Ausdruck „quer"
bezieht sich auf die Richtung, die im Wesentlichen orthogonal zur axialen Richtung
ist. Der Ausdruck „transversaler Querschnitt" bezieht sich auf einen Querschnitt
entlang einer Ebene, die im wesentlichen orthogonal zu der axialen Richtung ist.
Die vorliegende Erfindung kann gewissermaßen mit jeder Schleifmaschine
benutzt werden, vorausgesetzt, dass der angelegte Druck, um Kühlmittel durch die
Düse abzugeben, so eingestellt werden kann, dass die gewünschten, hierin gelehrten
Werte erreicht werden. Vorteilhafter Weise kann durch verschiedene Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung Zeit gespart werden, die für den Aufbau benötigt wird,
um die Schleifmaschine, die Schleifscheibe, das Werkstück, die Abrichtscheibe und
das Kühlmittel zur Durchführung eines Schleifvorgangs zu justieren, und eine Verminderung
von Werkstückverbrennungen, eine Verbesserung in der Stückqualität und eine Verlängerung
der Schleifscheibenlebenszeit durch eine verbesserte Leistung der Abrichtscheiben
zur Verfügung gestellt werden.
Mögliche Vorteile verschiedener Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung umfassen, dass die Düsenanordnung weiter entfernt von dem Schleifgebiet
positioniert werden kann (d.h. weiter als 30.5 cm bzw. 12 Zoll), um eine mechanische
Behinderung mit dem Werkstück und der Befestigung zu vermindern. Einige Ausführungsformen
gestatten es, dass die Schleifscheibe seltener abgerichtet werden muss, oder in
geringeren Mengen, als solche, die konventionelle Kühlmitteleinrichtungen benutzen,
dass die Schleifscheibenlebenszeit erhöht wird und/oder dass dank seltenerem Scheibenwechsel
weniger Stillstandzeit verursacht wird. Eine verbesserte Kühlmittelzuführung neigt
dazu, zu geringeren thermischen Schaden am Werkstück zu führen, und/oder kann zu
einer höheren Ausbeute führen als sie bei Benutzung konventioneller Kühlvorrichtung
erreichbar wäre. Erfindungsgemäße Ausführungsformen neigen auch dazu, die mitgerissene
Luft im Kühlmittelsprühstrahl zu reduzieren, um die Schaumbildung zu vermindern,
wenn wasserbasierte Kühlmittel benutzt werden. Die vergleichsmäßig geringe Dispersion
des in diesen Ausführungsformen erzeugten Kühlmittelsprühstrahls neigt dazu, das
Kühlmittel für eine verbesserte Benutzung des zugeführten Flusses besser auf das
Schleifgebiet zu zielen. Diese verbesserte Dispersion reduziert im Allgemeinen auch
das Vernebeln des zerstäubten Kühlmittelstrahles. Darüber hinaus umfassen diese
Ausführungsformen modulare Düsen, die schnell gewechselt werden können, um die Stillstandzeit
der Schleifmaschinen während des Wechselns zu reduzieren.
Mit Bezug auf die 2-8
wird die vorliegende Erfindung nun genauer beschrieben. In 2
ist eine beispielhafte Düse 20 für kohärente Strahle gezeigt, die nützlich
in der vorliegenden Erfindung ist. Die Düse 20 weist eine Geometrie auf,
die eine zylindrische Basis 22 umfasst, die eine Achse 23 und
einen Durchmesser D hat. Basis 22 geht über in (d.h. fügt sich zusammen
mit) einen gerundeten Mittelabschnitt 24, der einen Radius von 1,5D und
eine axiale Länge von 3/4D hat. Der Mittelabschnitt geht in ein kegelförmiges Distalende
26über, das zu einem Winkel von 30° zur Achse
23 angeordnet ist, und das einen Auslass mit Durchmesser d hat. Die Düse
20 weist ein Verhältnis (d.h., ein „Verengungsverhältnis") D:d von
mindestens 2:1 auf. Diese Düsen 20 können für die meisten Schleifanwendungen
einen Ausgangsdurchmesser von 1 mm (0,040 Zoll) bis 2,5 cm (1 Zoll) aufweisen. Bei
einem gegebenen Fluiddruck wächst die Durchflussgeschwindigkeit mit dem Quadrat
der Durchmesservergrößerung, was zu einer verhältnismäßig hohen Gesamtdurchflussgeschwindigkeit
führt, was eine rechteckige Düse 20' (unten beschrieben) in einigen Anwendungen
wünschenswerter macht. Eine Vielzahl von Düsen 20 können nahe zusammen
angeordnet werden, um eine verhältnismäßig große Schleifbreite zu kühlen, wie weiter
unten noch beschrieben wird.
Eine weitere, zur Benutzung in der vorliegenden Erfindung geeignete
Düse für kohärente Strahle ist die in 3 gezeigte Düse
20'. Düse 20' weist einen Längsquerschnitt auf, der gewissermaßen
identisch zu dem der runden Düse 20 ist. Düse 20' weist jedoch
in Querrichtung eine rechteckige, anstatt einer runden, Querschnittsgeometrie auf.
Daher hat die Düse 20' einen durch die Höhe h (der dem Durchmesser d der
Düse 20 entspricht) und einer Breite w definierten Ausgang. Düsen
20' können wirkungsvoll in Anwendungen benutzt werden, in denen das Schleifgebiet
oder der Schnitt eine Breite von 1,3 cm (0,5 Zoll) und mehr aufweist (d.h., Abmessung
des Schleifgebietes parallel zur Rotationsachse der Schleifscheibe).
In den 4-6
ist eine besondere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Wie in
den 4A und 4B
gezeigt, ist eine Verteilerkammer 30, die als Verteilerkammermittel dient,
so konfiguriert, dass sie am Kammereinlass 34 an das abschließende (d.h.
das in Flussrichtung untere) Ende eines konventionellen Kühlmittelversorgungsrohres
32 angeschlossen ist. Eine in Flussrichtung untere Seite 36 der
Kammer wird mit einer Düsenplatte 38 (5A,
5B und 5C),
die in abdichtendem Kontakt damit steht, geschlossen. Die Verteilerkammer weist
in Querrichtung eine in Relation zu der des Rohres 32 verhältnismäßig große
Querschnittsfläche auf. Diese große Fläche dient dazu, die Geschwindigkeit des Kühlmittels,
das durch den Einlass 32 hineinkommt, zu vermindern und ermöglicht es dem
Kühlmittel, sich vor dem Verlassen der Kammer zumindest teilweise zu stabilisieren.
Kammer 30 kann im Wesentlichen jede Geometrie aufweisen, die geeignet ist,
diese große Querschnittsfläche zur Verfügung zu stellen. In der gezeigten Ausführungsform
ist die Kammer 30 hauptsächlich geradlinig mit einer inneren Länge L und
einer Querschnittsfläche, die durch die innere Höhe H und Breite W definiert ist.
Die Höhe H und die Breite W können auf Basis der Größe der Schleifscheibe, die in
der entsprechenden Anwendung benutzt wird, bestimmt werden. Zum Beispiel kann die
Breite W ungefähr gleich sein wie die Breite des Scheifgebietes/-schnittes, wobei
die Höhe H der Kammer ausreichend groß sein sollte, um genügend Düsen
20, 20' Raum zu bieten, um zum Profil, das geschliffen wird, zu
passen. Diese Abmessungen werden weiter unten noch detaillierter besprochen, d.h.
mit Bezug auf die Ausführungsform von 7. Die Länge
L ist typischer Weise mindestens ungefähr gleich wie die gößere der beiden Größen
W oder H, kann aber auch größer sein, ohne dabei das Leistungsverhalten der vorliegenden
Erfindung nachteilig zu beeinflussen.
Kammer 30 umfasst auch einen Flussvorbehandlungsapparat
40, der sich darin quer erstreckt. Der Vorbehandlungsapparat
40 wird weiter unten mit Bezug auf 6 noch
detaillierter besprochen.
Der Fachmann wird erkennen, dass die typischer Weise in Schleifvorrichtungen
benutzten Rohrleitungen 32 zur Kühlmittelversorgung im Allgemeinen mit
einem Durchmesser/einer Querschnittsfläche gewählt werden, der/die so klein wie
möglich ist, basierend sowohl auf den Anforderungen an die Kühlmitteldurchflussgeschwindigkeit
in einer speziellen Schleifanwendung und der Kapazität der Kühlmittelversorgungspumpe.
Wie in den 5A, 5B
und 5C gezeigt, wird die Düsenplatte
38 so konfiguriert, dass sie entfernbar an die Kammer 30 befestigt
werden kann (d.h., mit Verbindungselementen mit Gewinde, die durch die Bolzenlöcher
41 ragen). Die Platte 38 umfasst auch eine Vielzahl von Düsen
20, 20', die darin in einer vorbestimmten Anordnung angeordnet
werden. Dieser Aufbau ermöglicht die Bereitstellung von verschiedenen Platten
38 mit verschiedenen Düsenkonfigurationen 20, 20', die
einfach ausgetauscht werden können (d.h. durch das Entfernen der Verbindungselemente
mit Gewinde), mit einer gemeinsamen Verteilerkammer 30, um als modulare Mittel zur
Anpassung an verschiedene Schleifvorgänge zu dienen.
Zum Beispiel, in der Ausführungsform von 5A,
umfasst die Düsenplatte 38 vier miteinander eng in Verbindung stehende
Düsen 20. Alternativ hierzu können in einer Abwandlung dieser Ausführungsform
rechteckige Düsen 20' (3) anstatt mehrerer
runder Düsen 20 in Platte 38 angeordnet sein, wie in
5C gezeigt. Bezugnehmend auf 5B,
können die Düsen 20, 20' in diesen und anderen, weiter unten besprochenen
Ausführungsformen, so nahe angeordnet sein, wie es machbar ist, ohne dass sie sich
gegenseitig behindern. Zum Beispiel können die Düsen 20 so angeordnet sein,
dass sich die Durchmesser D benachbarter Düsen berühren oder sich sogar überschneiden,
wie in 7C gezeigt.
Düsen 20, 20' können unter Benutzung jeglicher Anzahl
von wohlbekannten Techniken gefertigt werden, wie zum Beispiel spanende oder spanabhebende
Formgebung, Gießen oder spanlose Formgebung. Zum Beispiel können die Düsen
20 in angenehmer Weise mit einem speziell geformten Rändelwerkzeug gefertigt
werden.
In 6 erstreckt sich der Flussvorbehandlungsapparat
40 quer innerhalb der wie in 4B gezeigten
Verteilerkammer 30, wobei er einen Umfang hat, der so dimensioniert und
geformt ist, dass er zum inneren, im Wesentlichen rechteckigen
Querschnitt der Kammer 30 zum Zwecke einer gleitenden Aufnahme passt. Der Vorbehandlungsapparat
kann im Wesentlichen überall innerhalb der Kammer 30 angeordnet werden,
obwohl er in vielen Anwendungen optimaler Weise in der in Flussrichtung unteren
Hälfte davon angeordnet wird, wie in 4B gezeigt. Herkömmliche
Zahnungen, Feststellvorrichtungen oder andere Mittel (nicht gezeigt) können auf
oder in der Umgebung des Vorbehandlungsapparats 40 angeordnet werden, um
den Vorbehandlungsapparat in einer gewünschten axialen Stelle innerhalb der Kammer
30 zu positionieren. Wie in 6 gesehen werden
kann, umfasst der Vorbehandlungsapparat eine Anordnung von durchführenden Löchern
42, die sich gleichmäßig entlang der nahezu gesamten Oberfläche davon erstrecken.
Die Löcher können, je nach Schleifanwendung, eine Reihe von Durchmessern aufweisen.
Während im Wesentlichen jeglicher Größendurchmesser benutzt werden kann, kann der
Bereich von 0,16 cm bis 0,64 cm (0,064 Zoll bis 0,25 Zoll) in einer Vielfalt von
Anwendung hilfreich sein. In einer typischen Ausführungsform weist ein 5 cm ×
10 cm × 0,6 cm (2 Zoll × 4 Zoll × 0,25 Zoll) großer Vorbehandlungsapparat
40 eine Anordnung von 42 durchführenden Löchern 42 mit einem Durchmesser
von 0,32 cm (0,125 Zoll) auf, die 0,48 cm (0,19 Zoll) voneinander beabstandet sind
(von Rand zu Rand). Der Vorbehandlungsapparat 40 dient folglich als ein
Mittel zur Behandlung von innerhalb der Verteilerkammer vorhandenem Fluid.
Der Flussvorbehandlungsapparat 40 von entsprechenden Abmessungen,
wie sie hier besprochen sind, kann benutzt werden, um den Fluss durch eine rechteckige
Kammer 30 oberhalb von entweder der runden Düse 20 oder einer
rechteckigen Düse 20' zu behandeln. Mit den vorherigen Ausführungsformen
konnte in einer Entfernung von mehr als 30.5 cm (12 Zoll) von den Düsen
20, 20' ein kohärenter Strahl geliefert werden. Diese Düsenanordnungen
sind daher in der Lage, die Kühlanforderungen in vielen verschiedenen Schleifanwendungen
zu erfüllen, wobei sie weiter weg von der Schleifscheiben-/Werkstückgrenzfläche
angeordnet werden können als ähnliche Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik.
Darüber hinaus, obwohl Kammer 30 und Vorbehandlungsapparat
40 mit rechteckigen Querabmessungen gezeigt und beschrieben werden, können
sie auch in verschiedenartigen Ausführungsformen in anderen Formen gestaltet sein,
z.B. in kreisförmigen oder nichtkreisförmigen Geometrien, wie z.B. ovalen, pentagonalen
oder anderen polygonalen Formen. Wie in 7 gezeigt,
umfassen andere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung eine programmierbare
Stirnplatte 38', die auf der in Flussrichtung unteren Seite der Verteilerkammer
30 angeordnet ist. Die programmierbare Stirnplatte 38' kann als
eine Alternative zum Austauschen der Frontplatte 38 benutzt werden, um
eine Anpassung an verschiedene Schleifvorgänge vorzunehmen. Wie gezeigt, umfasst
die Stirnplatte 38' eine gleichmäßige Anordnung von durchführenden Löchern
42, die sich nahezu über die gesamte Oberfläche davon erstrecken. Platte
38' definiert auch eine Aussparung 44, die so dimensioniert und
geformt ist, um eine im Wesentlichen plane modulare Karte 46 gleitend aufnehmen
zu können. Wie gezeigt, kann die Karte in Querrichtung in die Aussparung
44 eingeführt werden. Ist die Karte 46 einmal aufgenommen, erstreckt
sie sich die quer am in Flussrichtung unteren Ende der Kammer 30 in Superposition
mit der Platte 38'. Wie in 7C gezeigt, umfasst
die Karte 46 eine oder mehr einzelne Düsen 20 (oder
20', nicht gezeigt), die so positioniert sind, dass sie bei vollständig
eingeführter, überlagerter Ausrichtung in axialer Richtung mit den entsprechenden
durchführenden Löchern 42 abgestimmt sind. Auf diese Weise deckt die Karte
46 auf effektive Weise die Löcher 42 ab, die nicht für einen speziellen
Schleifvorgang benötigt werden. Wie ebenfalls gezeigt, kann die Karte
46 und Platte 38' eine Feststellvorrichtung, Anschlag oder eine
Struktur, wie zum Beispiel von Kopf 50 zur Verfügung gestellt, umfassen,
die wirkungsvoll eine weitere Einführung der Karte verhindert, wenn einmal ein gewünschter
Punkt vollständiger Einführung erreicht ist.
Vorteilhafter Weise kann ein Laserpointer oder ein anderes geeignetes
Zeigegerät von der Platte 38' in Richtung des Profils der Schleifscheibe
projektieren, um zu identifizieren, welche der Löcher 42 für einen gegebenen
Schleifvorgang auszuwählen sind. Eine Karte 46 mit den entsprechenden Düsen
20, 20' kann dann geformt werden. Auf diese Weise kann eine einzelne
Karte für jedes Profil, das geschliffen wird, zur Verfügung gestellt werden. Vorteilhafter
Weise kann die Kühlmitteldüsenkonfiguration an vielfältige, verschiedene Schleifvorgänge
angepasst werden, indem einfach die Karten 46 innerhalb der Platte
38' ausgetauscht werden (d.h. ohne die Notwendigkeit, andere Kühlsystemkomponenten
wie zum Beispiel die Verteilerkammer 30 oder die Rohrleitung etc. wechseln
zu müssen). Folglich vereinfacht dieser Aspekt der vorliegenden Erfindung den schnellen
und leicht wiederholbaren Aufbau der Kühlmitteldüsen für jeden Schleifvorgang, was
daher besonders für kleine Produktionsmengen geeignet ist.
In einer Abwandlung dieser Ausführungsform, kann die Stirnplatte
38' mit einem offenen Stirnteil 48 hergestellt werden, wie es
in Phantomdarstellung in 7A gezeigt ist. Dieses offene
Teil 48 kann demnach einige oder alle Löcher 42 ersetzen, wobei
es noch immer die Karte 46 in einem überlagertem Eingriff, wie oben beschrieben,
stützt und hält. Das offene-Ende Design erlaubt, dass Düsen 20,
20' von verschiedener Größe und Art innerhalb einer bestimmten Karte
46 angeordnet werden können, um vorteilhafter Weise eine größere Flexibilität
in der Form und der Konzentration des Sprühstrahles zuzulassen. Zum Beispiel können
Düsen unterschiedlicher Größe und Form (z.B. Düsen von sowohl runden wie rechteckigen
Umrisses) benutzt werden, und können an anderen Stellen innerhalb der Karte
46 angeordnet werden, als denen, die durch die Anordnung von Löchern
42 bestimmt sind. Der Fachmann wird erkennen, dass die Größe des offenen
Teils 48 zusammen mit der Größe (einschließlich Dicke)
der Karte 46 bestimmt werden kann, so dass die Karte 46 in der
Lage ist, der durch den Fluiddruck innerhalb der Kammer erzeugten Kraft standzuhalten.
Wie hierin beschrieben, dienen die Platten 38 und
38' also als Mittel zum entfernbaren Befestigen einer Vielzahl von Düsen
für kohärente Strahlen an eine in Flussrichtung untere Seite besagter Verteilerkammer.
Darüber hinaus, auch wenn Platte 38' so beschrieben wurde, dass sie Bohrungen
42 aufweist, und die Karten 46 die Düsen 20,
20', sollte der Fachmann erkennen, dass die Bohrungen und die Düsen umgekehrt
angeordnet werden können ohne dabei von der Idee und dem Umfang dieser Erfindung
abzuweichen. Zum Beispiel kann die Platte 38' eine Anordnung von Düsen
aufweisen, während die Karte ein gewünschtes Muster von Bohrungen aufweist. Während
der Benutzung würde die Karte nach Einführung einige der Düsen wirksam schließen
und nur die öffnen, die benötigt werden, um ein gewünschtes Sprühstrahlmuster zu
erzeugen.
In den oben beschriebenen Ausführungsformen, können die einer einzelnen
Verteilerkammer zugeordneten Düsen 20, 20' angeordnet sein, um
ein Profil zu bilden. Diese Düsen können von gleicher Größe (d.h. Durchmesser),
oder von unterschiedlicher Größe sein (in der Ausführungsform gemäß 7A
wird der Fachmann erkennen, dass die maximale Größe der Düsen 20,
20' durch die Größe der Bohrungen 42 begrenzt ist, sofern nicht
eine Öffnung 48 benutzt wird). Vorteilhafter Weise erlaubt der Gebrauch
von Düsen verschiedener Größe in der selben Verteilerkammer 30, dass Bereiche
des Schleifgebietes von höherer Energie (z.B. Ränder und dünne Abschnitte) mehr
gekühlt werden als Bereiche von geringer Energie (z.B. Oberflächen, die flachparallel
zur Scheibenachse sind).
Wie oben erwähnt können Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
im Wesentlichen für jegliche Schleifanwendung benutzt werden, wie zum Beispiel Kriechgangschleifen,
Oberflächenschleifen, Schlitzen, Rundschleifen. In den Fällen von inwendigem und
flachem Schleifen, kann der Strahl, wenn gewünscht, auf das Schleifgebiet in einem
Winkel zur Oberfläche gesteuert werden, die geschliffen wird.
Darüber hinaus, auch wenn die Düsenanordnungen der vorliegenden Erfindung
zum Kühlen eines Schleifgebietes in einem Schleifvorgang gezeigt und beschrieben
wurden, wird der Fachmann erkennen, dass Ausführungsformen der Erfindung in ähnlicher
Weise benutzt werden können, um Kühlmittel einem Abrichtgebiet in einem herkömmlichen
Abrichtvorgang zuzuführen, ohne dabei von der Idee und dem Umfang der vorliegenden
Erfindung abzuweichen. Das „Abrichtgebiet" bezieht sich auf die Grenzfläche
zwischen der Schleifscheibe und einem herkömmlichen Richtwerkzeug, wie es in herkömmlichen
Schleifscheibenabrichtvorgängen benutzt wird.
In knappen Worten betrifft Abrichten im Allgemeinen das Anwenden von
einem gewünschten Profil auf eine Schleifscheibe, indem auf die Schleifoberfläche
der Rotationsscheibe mit einem Diamantschlag- bzw. -vorschubabrichtgerät oder mit
einer Rotationsdiamantrichtvorrichtung eingewirkt wird. Da sich das Abrichtgebiet
von dem Schleifgebiet unterscheidet (z.B. typischer Weise auf der dem Schleifgebiet
gegenüberliegenden Scheibenseite), wird eine gesonderte Düse(n) benutzt. Wenn tiefe
und/oder ansonsten komplexe Scheibenprofile durch einen solchen Abricht-/Richtvorgang
geformt werden sollen, ist es üblich, dass eine gerade Kühlmitteldüse als eine Annäherung
des tatsächlich gewünschten Profiles benutzt wird. Ungünstiger Weise kann dies in
Bereichen des Abrichtgebietes zu einer ungenügenden Kühlmittelanwendung führen,
und kann übermäßige Abrichter-/Richterabnutzung verursachen, besonders, wenn die
Scheibe gesintertes Sol-Gel-Keramik-Aluminiumoxidschleifmittel umfasst. Die verschiedenen
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können jedoch wie hier beschrieben
benutzt werden, um eine Düsenanordnung zur Verfügung zu stellen, die das gewünschte
Profil (z.B. durch den Gebrauch einer Anpassanordnung von Düsen 20,
20' in einer Platte 38 oder Karte 46) in dem Abrichtgebiet
anpasst, die aber dimensioniert ist, um eine geringere, für Abrichtvorgänge geeignete
Durchflussgeschwindigkeit bereitzustellen (Aus Bequemlichkeit soll sich der Begriff
„Module" im Folgenden entweder auf Platte 38 oder Karte
46 beziehen). Zum Beispiel kann eine Verteilerkammer 30 (z.B.
mit einer Platte 38') sowohl am Schleifgebiet, als auch am Abrichtgebiet
zur Verfügung gestellt werden. Eine Einrichtung kann dann zur Verfügung gestellt
werden, die ein erstes Modul (z.B. eine Karte 46) mit einem Muster von
Düsen oder Bohrungen umfasst, die vorkonfiguriert sind, um ein gewünschtes Flussmuster
einem Schleifgebiet zuzuführen; ein weiteres Modul (z.B. Karte 46) mit
einem Muster von Düsen und Bohrungen, die vorkonfiguriert sind, um ein gewünschtes
Flussmuster dem Abrichtgebiet zuzuführen; und optional eine Richtwalze, die konfiguriert
ist, um einer Schleifscheibe ein bestimmtes gewünschtes Profil (das dem Muster der
Karten entspricht) zu verleihen. Der Gebrauch der Module ermöglicht es, dass der
Kühlmitteldüsenaufbau sowohl an dem Schleifgebiet als auch an dem Abrichtgebiet
an vielfältige, verschiedene Schleifvorgänge angepasst werden kann, indem die Module
einfach z.B. durch das Anordnen der Karten 46 oder Platten 38
an ihre jeweiligen Verteilerkammern, und optional, durch das Installieren der Richtwalze
installiert werden.
Auch wenn die vorangegangene Diskussion mit einer einzelnen Verteilerkammer
verbundene Düsenanordnungen beschreibt, sollte erkannt werden, dass eine einzelne
Verteilerkammer partitioniert oder ansonsten in zwei oder mehr Unterkammern aufgeteilt
werden kann, ohne dabei von der Idee und dem Umfang der Erfindung abzuweichen. Zum
Beispiel kann eine Verteilerkammer in zwei parallele, Seite an Seite angeordnete
Teile aufgeteilt werden, die je nach der Konfiguration der hieran in einer Karte
46 oder Platte 38 angeschlossenen Düsen einzeln geöffnet oder
geschlossen werden können.
Nach der Beschreibung zahlreicher erfindungsgemäßen Ausführungsformen,
folgt nun eine Beschreibung deren Aufbaus und des Betriebes. Dieses Verfahren wird
in Verbindung mit unten stehender Tabelle 1 beschrieben.
Tabelle 1
Die Durchflussgeschwindigkeit des Kühlmittels, das dem Schleifgebiet
zugeführt wird, kann bestimmt werden 100 entweder mit Hilfe der Breite des Schleifgebietes
102, oder mit Hilfe der beim Schleifprozess verbrauchten Leistung
104. Zum Beispiel ist 4 Liter pro Minute pro mm Breite des Schleifscheibenkontaktes
(25 GPM pro Zoll) im Allgemeinen wirkungsvoll in vielen Schleifanwendungen. Alternativ
dazu kann ein leistungsbasiertes Model von 8–10 Litern pro min pro KW (1,5
bis 2 GPM pro Spindelpferdestärken) in vielen Anwendungen genauer sein, da es sich
auf die Härte des Schleifvorgangs bezieht.
Wie oben besprochen, kann der Kühlmittelstrahl optimaler Weise so
eingestellt werden, dass er das Schleifgebiet mit einer Geschwindigkeit erreicht,
die annähernd gleich zu der der Schleifscheibe an der Schleifoberfläche ist. Diese
Schleifscheibengeschwindigkeit kann empirisch bestimmt werden 106, d.h. durch direkte
Messung, oder durch eine einfache Berechnung, wobei die Rotationsgeschwindigkeit
der Scheibe und der Scheibendurchmesser benutzt werden.
Der benötigte Druck, um einen Strahl bekannte Geschwindigkeit zu erzeugen,
kann mit Hilfe einer Näherung der Bernoulli'schen Gleichung, gezeigt in Gleichung
(1), bestimmt werden 108:
Gl. 1:
wobei SG = volumenbezogene Masse des Kühlmittels und vj= Geschwindigkeit
des Kühlmittels in Metern/Sekunde oder Oberflächenfuss/Minute (sfpm; d.h. die in
106 bestimmte Scheibengeschwindigkeit).
Mit Hilfe von unten stehender Tabelle 2, kann die Gesamtfläche des
Auslasses der Düse(n) bestimmt werden 110, wobei die unter 100 und 108 bestimmte
Durchflussgeschwindigkeit und der unter 100 und 108 bestimmte Druck benutzt wird.
Wie gezeigt ist Tabelle 2 ein Beispiel (in englischer und metrischer Version) einer
Optimierungstabelle, die Druck und Kühlmittelstrahlgeschwindigkeit zur Größe der
Ausgangsöffnung auf Basis von entweder dem Ausgangsdurchmesser d einer einzelnen
runden Düse 20, oder der kombinierten Ausgangsfläche einer rechteckigen
Düse 20' oder einer Anordnung von Düsen, in Beziehung setzt.
Tabelle 2 (englisch)Tabelle 2 (metrisch)
Mit Kenntnis der genauen Auslassfläche der Düse(n) kann die Konfiguration
der Düse(n) bestimmt werden 112. Zum Beispiel kann eine einfache runde
Düse 20 oder eine rechteckige Düse 20' benutzt werden
116, oder eine Anordnung/Rastermuster von Düsen 20 kann benutzt
werden 114.
Wenn ein Rastermuster von Düsen 20 benutzt wird, kann die
Kühlmitteldurchflussgeschwindigkeit von einem solchem Rastermuster als eine Funktion
des Ausgangsdurchmessers d und geradlinigem Abstand der Düsen beschrieben werden
(der Ausdruck „linearer Abstand" bezieht sich, so wie er hier benutzt wird,
auf die Entfernung zwischen den Mittelachsen benachbarter Düsen 20). Zum
Zwecke der folgenden Berechnungen wird angenommen, dass die Düsen 20 eng
beisammen angeordnet sind, d.h., benachbarte Düsen werden so angeordnet, dass eine
Entfernung von weniger als ungefähr ¼D ihre äußeren Durchmesser D trennt,
wie es zum Beispiel in 5B gezeigt ist. Wahlweise können
die Durchmesser D sich überschneiden, wie in 7C gezeigt.
Die Durchflussgeschwindigkeiten für ein Rastermuster von Y Düsen mit
einem äußeren Durchmesser D (und demnach einem Abstand von D) und einen Auslass-/Ausgangsdurchmesser
d können mit Hilfe von Gleichung 2 bestimmt werden. (In vielen Anwendungen wird
ein angemessen kohärenter Strahl geformt, indem ein Wert von d benutzt wird, der
geringer oder gleich ungefähr ½D ist). Zum Beispiel: In einem Schleifvorgang,
in dem die Schleifscheibe eine Oberflächengeschwindigkeit (vs) in dem
Schleifgebiet von 30 m/s hat, und ein Plenumdruck von 4,5 bar benutzt wird, können
die Durchflussgeschwindigkeiten für eine Vielzahl von Düsen mit einem äußeren Durchmesser
D von 6 mm (und demnach einem Abstand von 6 mm) und d von 3 mm wie folgt bestimmt
werden:
Gl. 2:
wobei Cd = Schüttkoeffizient der Düse, der ungefähr 0,9 für die hierin
beschriebenen Düsen 20, 20' ist.
Daher, ist die spezifische Durchflussgeschwindigkeit Q'f
= 1,9 l/min bei 30 m/s, ungeachtet der Anzahl der Düsen.
Die Ergebnisse der spezifischen Durchflussgeschwindigkeit nach Gleichung
2 für vier einzelne Düsenabstände (d.h. Durchmesser D) sind für verschiedene Kühlmittelstrahlgeschwindigkeiten
unten in Tabelle 3 gezeigt.
Tabelle 3
Wenn die an der Schleifmaschine angebrachte Pumpe nicht in der Lage
ist, einen ausreichenden Druck bereitzustellen, um die Strahlgeschwindigkeit an
die Scheibengeschwindigkeit anzupassen, dann können die Öffnungen der Düse(n) so
gemacht werden (z.B. mit Hilfe von Tabelle 1), dass die benötigte Durchflussgeschwindigkeit
bei diesem geringeren Druck bereitgestellt wird.
Die folgenden veranschaulichenden Beispiele sollen bestimmte Aspekte
der vorliegenden Erfindung zeigen. Es versteht sich, dass diese Beispiele nicht
beschränkend auszulegen sind.
Beispiel 1 (Kontrolle)
Gasturbinenbestandteile wurden an zwei Stellen geschliffen (Schnitt
A und Schnitt B), wobei eine herkömmliche Schleifmaschine benutzt wurde, ausgestattet
mit einer 100 mm breiten BLOHM® Kühlmitteldüse mit einer spitz zulaufenden
Ausgangshöhe h, die zwischen 0,75 mm und 1,5 mm variiert, und versorgt von einem
herkömmlichen 25 mm vertikalen BLOHM® Rohr mit einem Kniestück in Flussrichtung
oberhalb der Düse. Die Kühlmittelpumpe wurde mit 400 Litern/min bei 8 bar betrieben.
Zusätzliche Schleifparameter waren:
Schnitt A
– Schleifbreite von 17 mm;
– Tischgeschwindigkeit von 800 mm/min;
– Schnitttiefe 0,5 mm;
– Scheibengeschwindigkeit v von 30 m/s;
– Gesamte Entfernungsrate von 113 mm3/s;
– BLOHM® Düse hatte eine Ausgangsfläche von 26 mm2,
genau entsprechend der Breite des Schleifgebietes (Die zusätzliche Breite der BLOHM®
Düse erzeugte vergeudeten Fluss).
Schnitt B
– Schleifbreite von 5 mm;
– Tischgeschwindigkeit von 1000 mm/min;
– Schnitttiefe 0,5 mm;
– Scheibengeschwindigkeit v von 30 m/s;
– Gesamte Entfernungsrate von 42 mm3/s; und
– BLOHM® Düse hatte eine Ausgangsfläche von 4 mm2,
entsprechend der Breite des Schleifgebietes (Die zusätzliche Breite der BLOHM®
Düse erzeugte vergeudeten Fluss).
Beispiel 2
Die Parameter waren im Wesentlichen identisch zu denen aus Beispiel
1, außer dass die BLOHM® Düsen durch zwei kohärente Düsen 20 ersetzt
wurden, wobei jede am Ende eines verhältnismäßig langen (größer als 30,5 cm oder
12 Zoll) und geraden, 2,5 cm Durchmesser (1 Zoll) Kühlmittelzuführungsschlauch angeordnet
wurde. Die Düsen 20 wurden auf das Schleifgebiet gerichtet von einer Stelle,
die entfernter von dem Schleifgebiet ist, als bei den BLOHM®
Düsen. Die gewünschte Durchflussgeschwindigkeit für Schnitt A wurde mit Hilfe der
obigen Tabellen auf 136 Liter/Minute festgelegt, darauf fußend, sie der Scheibengeschwindigkeit
bei 5 bar Druck anzupassen. Die gewünschte Durchflussgeschwindigkeit für Schnitt
B wurde in ähnlicher Weise auf 49 Liter/Minute festgelegt. Auf Basis der Durchflussgeschwindigkeit,
hatte die Düse 20, die für Schnitt A gewählt wurde, einen Durchmesser d
von 10 mm, resultierend in einer Ausgangsfläche von 79 mm2. Die Düse
20, die für Schnitt B gewählt wurde, hatte einen Durchmesser d von 6 mm,
resultierend in einer Ausgangsfläche von 28 mm2.
Die Schleifscheibe in diesem Beispiel 2 benötigte ungefähr
50% weniger Abrichten als die Schleifscheibe von Beispiel 1, resultierend in einer
entsprechenden Steigerung in der nutzbaren Lebenszeit der Schleifscheibe, reduzierter
Zykluszeit, und minimalen verschwendetem Kühlmittelfluss.
Beispiel 3
Eine Düsenanordnung wurde im Wesentlichen so hergestellt, wie sie
oben mit Bezug auf die 4A-6 gezeigt und beschrieben
wurde, mit einer Verteilerkammer 30, die eine Breite W = 10 cm (4,0 Zoll),
eine Länge L von 10 cm (4 Zoll), und eine Höhe H = 5 cm (2 Zoll), mit Kantenradien
R von 1,27 cm (0,5 Zoll). Eine Platte 38 wurde an die in Flussrichtung
untere Seite 36 der Kammer 30 befestigt, und umfasst vier Düsen
20 mit einem Eingangsdurchsmesser D von 10 mm, und einem Ausgangsdurchmesser
d von 3 mm. Die Düsen 20 wurden mittig in der Platte 38 angeordnet,
wie in 5 gezeigt. Die Kammer 30 wurde mit
einer Einlassöffnung 34 von 2,5 cm (1 Zoll) Durchmesser versehen, die an
die Kühlmittelversorgungspumpe von 2,5 cm (1 Zoll) Durchmesser angeschlossen wurde.
Die Kammer 30 wurde mit Kühlmittel bei 65 psi versorgt. Die Dispersion
des von den Düsen 20 abgegebenen Strahles wurde bestimmt, indem die Höhe
des Sprühstrahles in verschiedenen Entfernungen von Platte 38 gemessen
wurde.
Beispiel 4
Die Vorrichtung aus Beispiel 3 wies, im Wesentlichen wie gezeigt,
einen Vorbehandlungsapparat 40 auf mit einer Anordnung von Löchern
42 von 0,32 cm Durchmesser (0,125 Zoll), und einem Mittelpunkt-zu-Mittelpunkt
Abstand von 0,48 cm (0,19 Zoll). Der Vorbehandlungsapparat wurde ungefähr 3,8 cm
(1,5 Zoll) in Flussrichtung oberhalb der in Flussrichtung unteren Seite 36 der Kammer
30 angeordnet. Die Dispersion des Kühlmittelstrahles wurde so gemessen,
wie es unter dem Beispiel 3 beschrieben wurde.
Wie in 8 gezeigt, lassen die Ergebnisse
der Dispersionstest erkennen, dass der rechteckige Vorbehandlungsapparat von Beispiel
4 über einen Bereich von 2,5 cm bis 15,2 cm (1 bis 6 Zoll) die Dispersion von dem
Düsenauslass beständig reduziert, und die Dispersion in einem Abstand von 15,2 cm
(6 Zoll) von dem Düsenauslass um 30 Prozent verringert.
Auch wenn sich die verschiedenen hier gezeigten und beschriebenen
Ausführungsformen auf runde oder rechteckige Düsen 20, 20' beziehen,
sollte der Fachmann erkennen, dass Düsen von nahezu jeglicher Quergeometrie benutzt
werden können, wenn geeignete Näherungen der verschiedenen hierin enthaltenen Dimensionsparameter
benutzt werden, sofern sie kohärente Strahlen erzeugen, wie sie hierin abgegrenzt
wurden, ohne dass dabei von der Idee und dem Umfang der Erfindung abgewichen wird.
Darüber hinaus sollte der Fachmann erkennen, dass jegliche geeignete
Mittel benutzt werden können, um die Module (d.h. die Platten oder Karten) der vorliegenden
Erfindung auszutauschen. Zum Beispiel können die Module manuell ausgewechselt werden,
oder andernfalls können sie automatisiert ausgetauscht werden, wie z.B. von einer
modifizierten Version eines herkömmlichen Roboters, der üblicher Weise verwendet
wird um automatisch Schleifwerkzeuge zwischen aufeinander folgenden Behandlungen
eines Werkstückes in einer Schleifmaschine auszutauschen.
In der vorangegangenen Beschreibung wurde die Erfindung mit Bezug
auf besondere exemplarische Ausführungsformen davon beschrieben. Es wird offensichtlich
sein, dass verschiedene Modifikationen und Änderungen daran gemacht werden können,
ohne dabei von der breiteren Idee und dem Umfang der Erfindung, wie sie in den nun
folgenden Ansprüchen dargelegt werden, abzuweichen. Die Beschreibung und die Zeichnungen
sind demgemäß eher in einem illustrativen als in einem beschränkenden Sinn zu verstehen.
Nachdem die Erfindung nun beschrieben wurde, wird beansprucht:
Zusammenfassung der Offenbarung
Eine Düsenanordnung und ein Verfahren ist so konfiguriert, dass in
einem Schleifverfahren bei gewünschter Temperatur, Druck und Durchflussgeschwindigkeit
kohärente Kühlmittelstrahlen in tangentialer Richtung einer Schleifscheibe zugeführt
werden, um thermischen Schaden in dem Teil, das geschliffen wird, zu minimieren.
Erfindungsgemäße Ausführungsformen können nützlich sein, wenn thermisch sensitive
Materialien wie z.B. Kriechfestigkeitslegierungen bei Gasturbinen oder gehärteter
Stahl geschliffen werden. Durchflussgeschwindigkeits- und Druckrichtlinien
werden zur Verfügung gestellt, um die Optimierung der Ausführungsformen zu vereinfachen.
Anspruch[de]
Düsenanordnung mit:
einer Verteilerkammer;
einer modularen Stirnplatte, die entfernbar an eine in Flussrichtung untere Seite
der Verteilerkammer befestigt ist;
wenigstens eine Düse für kohärente Strahlen, angeordnet zum Weiterleiten von Fluid
durch die modulare Stirnplatte; und
ein innerhalb der Verteilerkammer angeordneter Vorbehandlungsapparat.
Düsenanordnung nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Düse für
kohärente Strahlen umfasst:
einen zylindrischen Proximalendabschnitt mit einer flussabwärts gerichteten Achse
und einem Durchmesser D,
wobei der Proximalendabschnitt in einen mittleren Abschnitt überführt, der einen
Krümmungsradius von ungefähr 1,5D hat,
wobei der mittlere Abschnitt axiale Abmessungen von ungefähr ¾D hat,
wobei der mittlere Abschnitt in einen Kegelstumpfdistalendabschnitt überführt, der
eine Oberfläche hat, die mit einem Winkel von ungefähr 30° zur Achse angeordnet
ist,
wobei der Distalendabschnitt an einem Auslass endet, der einen Durchmesser d hat;
und
wobei das Verhältnis von D:d wenigstens ungefähr 2:1 ist.
Düsenanordnung nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Düse für
kohärente Strahlen innerhalb der Stirnplatte angeordnet ist.
Düsenanordnung nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Düse für
kohärente Strahlen innerhalb einer Karte angeordnet ist, die in überdeckender Beziehung
mit der Stirnplatte angeordnet werden kann.
Düsenanordnung nach Anspruch 4 mit einer Vielzahl von Düsen für kohärente
Strahlen.
Düsenanordnung nach Anspruch 5, wobei die Stirnplatte wenigstens eine
Öffnung umfasst, die mit der Düse für kohärente Strahlen in axialer Richtung ausgerichtet
angeordnet werden kann.
Düsenanordnung nach Anspruch 6, wobei die Öffnung eine Vielzahl von
Bohrungen umfasst, wobei jede Bohrung an einer der Düsen für kohärente Strahlen
in axialer Richtung ausgerichtet anordnenbar ist.
Düsenanordnung nach Anspruch 6, wobei die Vielzahl von Düsen für kohärente
Strahlen so konfiguriert sind, dass sie gleichzeitig Fluid durch die Öffnung weiterleiten.
Düsenanordnung nach Anspruch 1, wobei der Vorbehandlungsapparat sich
quer zu einer flussabwärts führenden Richtung des Fluidflusses durch die Verteilerkammer
erstreckt.
Düsenanordnung nach Anspruch 9, wobei der Vorbehandlungsapparat in
Querrichtung einen im Wesentlichen polygonalen Querschnitt hat.
Düsenanordnung nach Anspruch 10, wobei der Vorbehandlungsapparat in
Querrichtung einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt hat.
Düsenanordnung nach Anspruch 12, wobei die Düse für kohärente Strahlen
so konfiguriert ist, dass sie einen Sprühstrahl erzeugt, der sich in Querabmessungen
über eine Entfernung von 30,5 cm von der Düse nicht mehr als vervierfacht.
Düsenanordnung nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Düse für
kohärente Strahlen wenigstens eine rechteckige Strahldüse umfasst.
Düsenanordnung mit:
einer Verteilerkammer mit einem nicht-kreisförmigen Querschnitt in einer Richtung
quer zu einer Fluidabwärtsflussrichtung dadurch; wenigstens eine Düse für kohärente Strahlen, die an einem in Flussrichtung
unteren Ende der Verteilerkammer angeordnet ist;
ein Vorbehandlungsapparat, so dimensioniert und geformt, um im Wesentlichen zum
Querschnitt zu passen, wobei er innerhalb der Verteilerkammer angeordnet ist.
Düsenanordnung nach Anspruch 14, wobei die wenigstens eine Düse für
kohärente Strahlen eine Anordnung von Düsen für kohärente Strahlen umfasst.
Düsenanordnung mit:
einer Verteilerkammer, die so konfiguriert ist, um Kühlmittel in einer Fluidflussabwärtsrichtung
dadurch zu übermitteln; und
eine Vielzahl von Düsen für kohärente Strahlen, die an einem in Flussrichtung unteren
Ende der Verteilerkammer angeordnet sind.
Düsenanordnung nach Anspruch 16, die des Weiteren einen Vorbehandlungsapparat
umfasst, der innerhalb der Verteilerkammer angeordnet ist.
Düsenanordnung mit:
einer Verteilerkammer, die so konfiguriert ist, um Kühlmittel in einer Flussabwärtsrichtung
dadurch zu leiten; und
wenigstens eine rechteckige Düse für kohärente Strahlen, die an einem in Flussrichtung
unteren Ende der Verteilerkammer angeordnet ist.
Düsenanordnung nach Anspruch 18, die des Weiteren einen Vorbehandlungsapparat
umfasst, der innerhalb der Verteilerkammer angeordnet ist.
Düsenanordnung mit:
einer Verteilerkammer;
einer modularen Karte, die entfernbar an einem in Flussrichtung unteren Ende der
Verteilerkammer befestigbar ist;
wenigstens eine Düse für kohärente Strahlen, die innerhalb der Karte angeordnet
ist, um Fluid von der Verteilerkammer dadurch zu befördern; und
ein innerhalb der Verteilerkammer angeordneter Vorbehandlungsapparat.
Düsenanordnung mit:
Mittel zum zur Verfügung Stellen einer Verteilerkammer;
Mittel zum entfernbaren Anschließen wenigstens einer Düse für kohärente Strahlen
an eine in Flussrichtung untere Seite der Verteilerkammermittel; und
innerhalb der Verteilerkammer angeordnete Mittel zum Behandeln von Fluid.
Verfahren zum Abgeben eines kohärenten Strahles aus Schleifkühlmittel
an eine Schleifscheibe mit:
Bestimmen einer gewünschten Kühlmitteldurchflussgeschwindigkeit für einen Schleifvorgang;
Erlangen einer Schleifscheibengeschwindigkeit an einer Grenzfläche von Schleifscheibe
und einem Werkstück;
Bestimmen des nötigen Kühlmitteldruckes, um einen Kühlmittelstrahl zu erzeugen,
der zur Schleifscheibengeschwindigkeit passt;
Bestimmen einer Düsenabgabefläche, die geeignet ist, die Durchflussgeschwindigkeit
bei dem Druck zu erreichen; und
Bestimmen einer Düsenkonfiguration.
Verfahren nach Anspruch 22, wobei das Bestimmen einer gewünschten
Durchflussgeschwindigkeit Benutzen einer Breite des Schleifgebietes umfasst.
Verfahren nach Anspruch 22, wobei das Bestimmen einer gewünschten
Durchflussgeschwindigkeit das Benutzen des Leistungsverbrauches während des Schleifvorgangs
umfasst.
Verfahren nach Anspruch 22, wobei das Bestimmen einer Düsenkonfiguration
das Bestimmen einer Anzahl und Abstandes von Düsen umfasst.
Verfahren nach Anspruch 22, wobei das Bestimmen einer Düsenkonfiguration
das Bestimmen, eine Düse mit einem in Querrichtung asymmetrischen
Querschnitt zu benutzen, umfasst.
Verfahren nach Anspruch 22, wobei das Bestimmen einer Düsenkonfiguration
das Bestimmen, eine Düse mit einem in Querrichtung rechteckigen Querschnitt zu benutzen,
umfasst.
Schleifwerkzeugausrüstung mit:
einer Richtwalze, die so dimensioniert und geformt ist, um einer Schleifscheibe
ein Profil zu verleihen;
einem Richtmodul, das so dimensioniert und geformt ist, um an die Verteilerkammer
angeschlossen zu werden,
wobei das Richtmodul eine Vielzahl von Richtdüsen für kohärente Strahlen umfasst,
wobei die Richtdüsen so dimensioniert und geformt sind, um Kühlmittel von der Verteilerkammer
an ein Richtgebiet der Schleifscheibe zu liefern;
einem Schleifmodul, das so dimensioniert und geformt ist, um an eine weitere Verteilerkammer
angeschlossen zu werden,
wobei das Schleifmodul eine Vielzahl von Schleifdüsen für kohärente Strahlen umfasst;
und
wobei die Schleifdüsen so dimensioniert und geformt sind, um Kühlmittel von dem
weiteren Plenum zu einem Schleifgebiet der Schleifscheibe zu liefern.