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Dokumentenidentifikation DE69724935T2 22.07.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000883459
Titel SCHLÜSSELLOSE SÄGEBLATTEINSPANNVORRICHTUNG
Anmelder Milwaukee Electric Tool Corp., Brookfield, Wis., US
Erfinder KRAMER, G., Scott, Milwaukee, US;
BEDNAR, R., Thomas, Pewaukee, US;
JUNGMANN, H., Richard, Richfield, US;
SONNENTAG, R., Jeffary, Franklin, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69724935
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.02.1997
EP-Aktenzeichen 979089570
WO-Anmeldetag 28.02.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/03633
WO-Veröffentlichungsnummer 0097031745
WO-Veröffentlichungsdatum 04.09.1997
EP-Offenlegungsdatum 16.12.1998
EP date of grant 17.09.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.07.2004
IPC-Hauptklasse B23D 51/10
IPC-Nebenklasse G05G 1/10   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft sich hin und her bewegende Sägen und insbesondere eine schlüssellose Blattklemme zum schnellen und einfachen Ersetzen und Befestigen eines Sägeblatts an einer Spindel einer sich hin und her bewegenden Säge.

Sich hin und her bewegende Werkzeuge, die in der Hand gehalten werden, wie elektrische, sich hin und her bewegende Sägen, umfassend entfernbare Blätter, was die Verwendung von unterschiedlichen Schneidekanten erlaubt, so wie dies zum Schneiden von verschiedenen Materialien und für die Ersetzung von abgenutzten oder beschädigten Blättern erforderlich sein kann. Dies erfordert ein Blattanbringungssystem, welches eine schnelle Blattersetzung erlaubt, während es das Blatt an dem Werkzeug genau und fest koppelt. Typischerweise benötigen Blattanbringungssysteme ein Werkzeug, beispielsweise einen Schraubenschlüssel oder einen speziellen Schlüssel, um das Blatt zu ersetzen und zu befestigen. Dies ist ein langsamer und oft schwieriger Prozess.

Seit kurzem sind Blattklemmen entwickelt worden, die kein Werkzeug benötigen. Diese Klemmen werden normalerweise als schlüssellose Blattklemmen bezeichnet. Während viele existierende schlüssellose Blattklemmen eine starke Verbesserung gegenüber standardmäßigen Blattklemmen sind, die Werkzeuge erfordern, besteht noch ein Bedarf nach schlüssellosen Blattklemmen, die einfach hergestellt werden können, einfach zu verwenden sind und lange halten.

Eine einfache Energiequelle mit schlüssellosen Blattklemmen, die die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist, ist in der EP 0 623 413 und der EP 0 544 129 offenbart.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist eine sich hin und her bewegende Säge vorgesehen, die umfasst:

eine sich hin und her bewegende Spindel mit einem Ende, welches dafür ausgelegt ist, um ein Sägeblatt aufzunehmen;

einen Blattklemmmechanismus, der mit der Spindel verbunden ist und dafür ausgelegt ist, um das Sägeblatt an der Spindel anzubringen, wobei der Blattklemmmechanismus einschließt:

ein Betätigungselement, das auf dem Ende der Spindel angebracht ist und in der Lage ist, sich relativ zu der Spindel zwischen einer eingegriffenen Position und einer freigegebenen Position zu drehen;

ein Verriegelungselement, welches betriebsmäßig zu dem Betätigungselement gehört und relativ zu der Spindel bewegbar ist, so dass dann, wenn das Betätigungselement in der eingegriffenen Position ist, das Verriegelungselement in Eingriff mit dem Sägeblatt stehen kann, und wenn das Betätigungselement in der frei gegebenen Position ist, das Verriegelungselement dem Sägeblatt erlauben wird, von dem Klemmmechanismus frei gegeben zu werden;

ein Vorspannelement, welches mit dem Betätigungselement verbunden ist, zum Vorspannen des Betätigungselements in Richtung auf die eingegriffene Position hin; und

ein Gehäuse, das an dem Betätigungselement angebracht ist.

Vorzugsweise umfasst das Gehäuse ein im wesentlichen thermisch isolierendes Material (z. B. ein Plastikmaterial oder polymeres Material). Das Gehäuse kann ferner eine Vielzahl von bogenförmigen Aussparungen auf einer äußeren Oberfläche des Gehäuses einschließen. Mit Hilfe der Bereitstellung eines Gehäuses, das an dem Betätigungselement angebracht ist, wird ein Wärmetransfer von dem Blatt an den Benutzer verringert. Zusätzlich erleichtern die bogenförmigen Aussparungen das Ergreifen des Gehäuses dwch den Benutzer. In den Zeichnungen zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines Aufbaus eines schlüssellosen Blattklemmmechanismus;

2 eine Seitenansicht der Blattklemme der 1 in einem zusammengebauten Zustand und ein Sägeblatt klemmend;

3 eine Vorderansicht der Blattklemme der 2;

4 eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie 4-4 in 3;

5 eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie 5-5 in 2;

6 eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie 6-6 der 2 und die Blattklemme in einer eingegriffenen bzw. eingerückten Position gezeigt;

7 eine Querschnittsansicht der 6, wobei die Blattklemme in einer ausgerückten Position gezeigt ist;

8 eine Seitenansicht eines Stifts, der mit der schlüssellosen Blattklemme der 1 verwendet wird;

9 eine vordere perspektivische Ansicht eines Nockenkragens, der mit der schlüssellosen Blattklemme der 1 verwendet wird;

10 eine hintere perspektivische Ansicht des Nockenkragens der 1;

11 eine Seitenansicht einer Federabdeckung, die mit der Blattklemme der 1 verwendet wird;

12 eine Endansicht der Federabdeckung der 11;

13 eine hintere perspektivische Ansicht eines Kragengehäuses, das mit der Blattklemme der 1 verwendet wird;

14 eine Seitenansicht des Kragengehäuses der 13;

15 eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie 15-15 in 14; und

16 eine Seitenansicht eines Teilquerschnitts einer sich hin und her bewegenden Säge.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ILLUSTRIERTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die 1 bis 7 zeigen eine schlüssellose Blattklemme 41 in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform Sicht der vorliegenden Erfindung. Die dargestellte Blattklemme 41 ist auf einer hin und her bewegbaren Spindel 44 angebracht gezeigt und in den 26 ist sie so gezeigt, wie sie ein Sägeblatt 42 mit einem Hauptabschnitt 46 und einem Mitnehmer 48 ergreift. Kurz zusammengefasst, die Blattklemme 41 umfasst einen Stift 50, eine Federabdeckung 52, eine Feder 54, eine Unterlegscheibe 55, einen Nockenkragen 56, eine Hülse 58 und ein Kragengehäuse 59.

Die Spinde 44 ist dafür ausgelegt, um für eine Hin- und Herbewegung innerhalb des Körpers einer sich hin und her bewegenden Säge 99 angebracht zu werden (16). Ein Antriebsabschnitt 51 (2) ist dafür ausgelegt, um durch eine Taumelscheibe (nicht gezeigt) angetrieben zu werden, wie in dem technischen Gebiet allgemein bekannt ist. Die Spindel 44 umfasst eine Spindelspitze 60 mit einem Schlitz 62, der dimensioniert ist, um das Sägeblatt 42 aufzunehmen und eine Spitzenöffnung 64, die sich lateral von der äußeren Oberfläche der Spindelspitze 60 zu dem Schlitz 62 erstreckt (1 und 5). Eine Kompressionsfeder 63 (1) ist vorgesehen, um die Spindel 44 in Richtung auf eine vorgeschobene Position relativ zu dem Körper der sich hin und her bewegenden Säge vorzuspannen.

Die Hülse 58 ist um die Spindelspitze 60 herum positioniert und umfasst einen zylindrischen Körperabschnitt 65 und einen Flansch 67. Der innere Durchmesser des Körperabschnitts 65 ist dimensioniert, um die Spindelspitze 60 aufzunehmen. Der Körperabschnitt 65 umfasst eine Hülsenöffnung 66, die zu der Spindelöffnung 64 ausgerichtet ist.

Der Stift 50 (1 und 48) ist verschiebbar innerhalb der Hülsenöffnung 66 und der Spitzenöffnung 64 positioniert. Bezug nehmend insbesondere auf 8 umfasst der Stift 50 einen zylindrischen Abschnitt 68 und einen konischen Abschnitt 70 mit einer Oberfläche, die relativ Zu der Oberfläche des zylindrischen Abschnitts 68 um ungefähr 45° angewinkelt ist. Der konische Abschnitt 70 umfasst eine Spitze 72, die im Verhältnis zu der Oberfläche des zylindrischen Abschnitt: 68 um ungefähr 40° angewinkelt ist. Der Stift 50 umfasst ferner einen Kopfabschnitt 73, der eine Bewegung des Stifts 50 relativ zu der Hülse 58 nach innen begrenzt. Der Kopfabschnitt 73 umfasst eine gekrümmte äußere Oberfläche, die den Nockenkragen 56 kontaktiert. Wie in 5 gezeigt, umfasst die Spindel 44 ferner einen Bohrpunkt 45. Der Bohrpunkt 45 ist eine Aussparung, die ausgelegt ist, um das Ende des Stifts 50 aufzunehmen, wenn sich der Stift 50 durch den Schlitz 62 erstreckt. Dies kann z. B. auftreten, wenn der Stift 50 ein Sägeblatt 42 ergreift, welches relativ dünn ist.

Wie in den 2 und 5 gezeigt, erstreckt sich die Spindelspitze 60 axial über das Ende der Hülse 58 hinaus. Man nimmt an, dass dies eine zusätzliche Halterung für das Sägeblatt 42 bereit stellt, insbesondere vorne vor dem Mitnehmer 48, was zu einem verringerten Blattbruch führt. Zusätzlich umfasst die Spindelspitze 60 eine abgeschrägte oder abgerundete Spitze 74 (5). Man nimmt ebenfalls an, dass die abgeschrägte oder abgerundete Spitze 74 einen Blattbruch verringert.

Der Nockenkragen 56 (6, 7, 9 und 10) ist drehbar über der Hülse 58 positioniert und wird dadurch auf dem Ende der Spindel angebracht. Der Nockenkragen 56 umfasst eine radiale Kämmoberfläche 76, die mit dem Stift 50 zusammenwirkt, um selektiv den Stift 50 in Richtung auf den Schlitz 62 hin zu bewegen, um das Sägeblatt 42 zu ergreifen, wie nachstehend noch mit näheren Einzelneiten beschrieben wird. Der Nockenkragen 56 ist im Verhältnis zu der Spindel 44 zwischen einer eingeg iffenen Position (6), an der der Stift 50 in Richtung auf den Schlitz 62 hin gedrängt wird, und einer freigegebenen Position (7), an der der Stift 50 sich frei aus dem Schlitz 62 heraus bewegen kann, drehbar. In dieser Weise bildet der Nockenkragen 56 eine Ausführungsform eines Betätigungselements, das Betriebsmäßig zu einem Verriegelungselements gehört, welches hier als der Stift 50 gezeigt ist.

Der Nockenkragen 56 umfasst ferner eine ausgesparte äußere Kante 78, die mit der vorderen Kante 80 der Federabdeckung 52 zusammenwirkt (4 und 5). Eine Aussparung 82 in dem Nockenkragen 56 (10) wirkt mit einem Ansatzelement (z. B. einem Ansatz 84) auf der Federabdeckung 52 ( 11 und 12) zusammen. Die Aussparung 82 erleichtert eine Einsetzung des Stifts 50 während eines Zusammenbaus, wie nachstehend noch mit näheren Einzelheiten beschrieben wird. Zwei gegenüber liegende longitudinale Ausnehmungen 86 auf der äußeren Oberfläche des Nockenkragens 56 erleichtern einen Eingriff des Nockenkragens 56 mit Keilwellen 87 auf der inneren Oberfläche des Kragengehäuses 59 (6, 13 und 15). Der Nockenkragen 56 umfasst ferner eine Nockenkragentasche 57, die während einer Verwendung Verunreinigungen sammeln kann.

Die Federabdeckung 52 (1, 4, 5, 11 und 12) ist drehbar über der Spindelspitze 60 positioniert. Die Federabdeckung umschließt einen wesentlichen Abschnitt der Feder 54 und verhindert dadurch, dass äußere Verunreinigungen in die Feder kommen und die Wirkung der Feder beeinträchtigen. Verunreinigungen, beispielsweise Materialteilchen, die von der Säge herunter geworfen werden, zwischen den Windungen der Feder könnten eine geeignete Wirkung der Feder verhindern. Zusätzlich passt die vordere Kante 80 der Federabdeckung 52 um die ausgesparte äußere Kante 78 des Nockenkragens 56 herum, wie voranstehend angegeben. Die Federabdeckung 52 bildet dadurch eine Labyrinthabdichtung mit dem Nockenkragen 56. Ferner schirmt das Kragengehäuse 56 den Übergang der Federabdeckung 52 und des Nockenkragens 56 ab.

Der Ansatz 84 auf der Federabdeckung 52 passt in die Aussparung 82 in dem Nockenkragen 56. Insbesondere ist der Ansatz 84 während eines Zusammenbaus dafür ausgelegt, um in die Richtung des Pfeils 89 (11) gebogen zu werden, bis der Ansatz 84 zwischen der Aussparung 82 in dem Nockenkragen 56 (10) positioniert ist, wie nachstehend mit näheren Einzelheiten beschrieben wird. Die äußere Oberfläche der Federabdeckung 52 umfasst eine Vielzahl von Pfeilen 88, die eine visuelle Anzeige über die Drehrichtung bereit stellen, für die Klemme konstruiert ist.

Die Feder 54 (1, 4 und 5) ist zwischen dem Nockenkragen 56 und der Federabdeckung 52 positioniert. Die Feder 54 umfasst ein hinteres Bein 90, welches innerhalb des Schlitzes 62 positioniert ist und ein vorderes Bein 92, welches innerhalb einer Öffnung 94 in dem Nockenkragen 56 positioniert ist. Die Feder 54 wird dadurch mit dem Nockenkragen 56 untereinander verbunden, um den Nockenkragen vorzuspannen. Die Feder 54 bildet eine Ausführungsform eines Vorspannelements und ist positioniert, um den Nockenkragen 56 in Richtung auf die eingegriffene Position vorzuspannen.

Zusätzlich zur Bereitstellung einer Drehungsvorspannfunktion stellt die Positionierung eines Abschnitts der Feder 54 des hinteren Beins 90, in dem Schlitz 62 auch einen Auswurfmechanismus bereit, um das Sägeblatt 42 auf eine Drehung des Nockenkragens 56 an die frei gegebene Position hin automatisch auszuwerfen. Insbesondere dann, wenn das Sägeblatt 42 vollständig in den Schlitz 62 eingefügt ist, wird der Mitnehmer 48 das hintere Bein 90 kontaktieren, und das hintere Bein 90 wird abgebogen werden (4). Die anfänglichen und abgebogenen Abschnitte des hinteren Beins 90 sind in 4 in gestrichelten bzw. durchgezogenen Linien gezeigt. Die Abbiegung der Feder 54 stellt eine axiale Kraft bereit, die das Sägeblatt 42 von dem Schlitz 62 drängen wird, wenn der Eingriff der Klemme mit dem Sägeblatt 42 frei gegeben bzw. gelöst wird. In dieser Weise bildet das hintere Bein 90 der Feder 54 eine Ausführungsform des Auswurfelements. Dieses Merkmal ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Hauptabschnitt 46 von dem Mitnehmer 48 abgebrochen ist.

Die Unterlegscheibe 55 (1, 4 und 5) ist zwischen der Feder 54 und dem Nockenkragen 56 positioniert. Die Unterlegscheibe 55 umfasst eine Kerbe 61 zur Aufnahme des vorderen Beins 92 der Feder 54. Die Unterlegscheibe 55 stellt eine Verunreinigungsbarriere bereit, um zu verhindern, dass Abfall in den Nockenkragen 56 eintritt und die Wechselwirkung zwischen der Kämmoberfläche 76 und dem Stift 50 stört. Zusätzlich verhindert die Unterlegscheibe 55, dass der Ansatz 84 in die Federabdeckung 52 eintritt und den Betrieb der Feder 54 behindert.

Die Feder 54 ist eine beabstandete Torsionsfeder (d. h. es gibt einen Raum zwischen den Spulen), die aus ihrer nicht belasteten Länge komprimiert werden kann. Die Kompression der Feder 54 wird verwendet, um die Unterlegscheibe 55 in den Eingriff mit dem Nockenkragen 56 vorzuspannen, wodurch verhindert wird, dass die Unterlegscheibe 55 innerhalb des Aufbaus umherrüttelt.

Das Kragengehäuse 59 (1, 4, 5 und 13 bis 15) ist sowohl über dem Nockenkragen 56 als auch der vorderen Kante 80 der Federabdeckung 52 positioniert und greift an der vorderen Kante 80 der Federabdeckung 52 an. Das Kragengehäuse 59 umfasst ferner einen Clipabschnitt 49, der über die vordere Kante 80 der Federabdeckung 52 schnappt, um die Federabdeckung 52 und den Nockenkragen 56 in einem abdichtenden Eingriff zu halten. Weil das Kragengehäuse 59 durch einen Eingriff mit der vorderen Seite des Nockenkragens 56 nach vorne gehalten wird, hält dadurch das Kragengehäuse auch die Federabdeckung 52 nach vorne. Das Kragengehäuse 59 führt dadurch die zusätzliche Funktion aus, die Federabdeckung 52 weg von der Spindel 44 zu halten, um einen Reibungseingriff der Federabdeckung 52 mit der Spindel zu verringern. Um eine Verringerung eines Reibungseingriffs der Federabdeckung 52 mit der Spindel 44 zu unterstützen, wird ein Spalt 47 zwischen der Federabdeckung und der Spindel 44 gelassen. Das Kragengehäuse 59 umfasst eine Vielzahl von bogenförmigen Aussparungen 98, die ein Ergreifen des Kragengehäuses 59 durch die Hand oder Finger eines Benutzers erleichtern. Wie voranstehend angegeben, umfasst das Kragengehäuse 59 auch zwei gegenüber liegende Rücken 87, die dimensioniert sind, um in entsprechende Ausnehmungen 86 in dem Nockenkragen 56 einzugreifen und um dadurch sicher zu stellen, dass die Drehung des Kragengehäuses 59 zu einer Drehung des Nockenkragens 56 führt.

Das Kragengehäuse 59 führt die zusätzliche Funktion aus, die Hand oder die Finger des Benutzers thermisch vor der Wärme des Blatts 42, des Blattklemmmechanismus 41 und der Spindel 44 zu isolieren. Teilweise als Folge der Reibung können sich verschiedene Komponenten der sich hin und her bewegenden Säge während der Verwendung aufwärmen. Wenn das Kragengehäuse 59 aus Plastik oder anderen thermisch isolierenden Materialien gebildet ist, dann kann der Benutzer vor einer nicht komfortablen Situation geschützt werden.

Das Sägeblatt 42 umfasst zwei Schulterabschnitte 95 (2 und 4), die den Übergang von dem Mitnehmer 48 zu dem Hauptabschnitt 46 bilden. Wenn das Blatt 42 in den Schlitz 62 hinein eingesetzt ist, werden die Schulterabschnitte 95 an der Hülse 58 an zwei Stellen angreifen. Das Blatt 42 umfasst ferner ein Loch 96, in das der Stift 50 eingesetzt werden wird, um einen Eingriff des Blatts 42 zu erleichtern. Diesbezüglich ist die Positionierung des Stifts 50 relativ zu dem Ende der Hülse 58 derart, dass das Blatt 42 in einer Drei-Punkt-Befestigung zwischen dem Loch 96 und den zwei Schulterabschnitten 95 gehalten werden wird. Insbesondere dann, wenn die Schulterabschnitte 95 die Höhe 58 kontaktieren und der Stift 50 radial in Richtung auf das Loch 96 in dem Blatt 42 vorgerückt wird, wird der Stift 50 die hintere Kante des Lochs 96 kontaktieren (d. h. die Kante weg von den Schulterabschnitten 95). Als Folge der konischen Abschnitte 70 des Stifts 50 wird ein derartiger Kontakt des Stifts 50 mit der hinteren Kante des Lochs 96 bewirken, dass das Blatt 42 nach hinten gezogen wird, was dazu führt, dass die Schulterabschnitte 95 gegen die Hülse 58 angezogen werden. Dies führt zu einer Drei-Punkt-Befestigung zwischen der hinteren Kante des Lochs 96 und den zwei Schulterabschnitten 95.

Bevor im Betrieb ein Sägeblatt eingesetzt wird, ist der Nockenkragen 56 normalerweise in der eingerückten bzw. eingegriffenen Position, und zwar als Folge der Vorspannwirkung der Feder 54. Um ein Sägeblatt 42 einzusetzen, wird das Kragengehäuse 59 von dem Benutzer eingerückt und an die freigegebene Position gedreht, wodurch erlaubt wird, dass sich der Stift 50 aus dem Schlitz 52 heraus bewegt. Der Mitnehmer 48 des Sägeblatts 42 wird dann in den Schlitz 62 eingefügt, bis die Schulterabschnitte 95 des Sägeblatts 42 die Hülse 58 kontaktieren. An diesem Punkt ist das Loch 96 in dem Sägeblatt 42 zu dem Stift 50 geringfügig fehl ausgerichtet. Dem Nockenkragen 56 wird dann erlaubt, sich zurück an die eingegriffene Position zu drehen, und zwar als Folge der Vorspannkraft der Feder 54. Wenn sie sich von der freigegebenen Position an die eingegriffene bzw. eingerückte Position bewegt, drängt die radiale Kämmoberfläche 76 des Nockenkragens 56 den Stift 50 in Richtung auf den Schlitz 62 hin. Wegen der Fehlausrichtung des Stifts 50 zu dem Loch 96 in dem Sägeblatt 42 kontaktiert der Stift 50 die hintere Kante des Lochs 96, wodurch bewirkt wird, dass das Sägeblatt 42 leicht nach hinten gezogen und von dem Mechanismus fest geklemmt wird.

Durch Drehen des Nockenkragens 56 entgegen der Vorspannkraft der Feder 54 wird das Sägeblatt 42 freigegeben. Dies erlaubt dem Stift 50, sich aus dem Schlitz 62 heraus zu bewegen, wodurch erlaubt wird, dass das Sägeblatt 42 von dem Schlitz 62 gezogen wird.

Die voranstehend beschriebene Blattklemme 41 kann in der folgenden Weise zusammengebaut werden. Bezug nehmend auf 1 werden die Federabdeckung 52 und die Feder 54 auf der Spindel 44 mit dem hinteren Bein 90 der Feder 54 innerhalb des Schlitzes 62 der Spindel 44 positioniert, installiert. Die Unterlegscheibe wird dann über die Spindel 44 derart geschoben, dass die Kerbe 61 in der Unterlegscheibe 55 das vordere Bein 92 der Feder 54 aufnimmt. Als nächstes wird der Nockenkragen 56 auf der Spindel 44 derart positioniert, dass die Öffnung 94 das vordere Bein 92 der Feder 54 aufnimmt. Die Hülse 58 wird dann auf die Spindel 44 geschoben und die Feder 54 wird komprimiert, bis die Hülsenöffnung 66 zu der Spitzenöffnung 64 ausgerichtet ist. Als nächstes wird der Nockenkragen 56 relativ zu der Spindel durch Drehen des Nockenkragens 56 in die Richtung der Pfeile 88, bis die Ausnehmung 82 zu der Hülsenöffnung 66 ausgerichtet und dadurch zu der Spitzenöffnung 64 ausgerichtet ist, ausgerichtet. Der Stift 50 wird dann durch die Ausnehmung 82, die Hülsenöffnung 66 und die Spitzenöffnung 64 eingefügt. Der Nockenkragen 56 wird dann freigegeben. Der Ansatz 84 wird dann in die Ausnehmung 82 hinein bewegt, beispielsweise durch Biegen des Ansatzes 84 um 90°. Der Ansatz 84 wird dazu beitragen, zu verhindern, dass sich der Stift 50 zurück in die Ausnehmung 82 hinein bewegt. Schließlich wird das Kragengehäuse 59 über den Nockenkragen 56 geschoben, so dass die Keilwellen 87 in dem Kragengehäuse 59 an den Aussparungen 86 auf dem Nockenkragen 56 eingreifen, bis das Kragengehäuse 59 über die Federabdeckung schnappt, um den Klemmmechanismus als eine Einheit an der Stelle zu halten.

Die voran stehende Beschreibung der vorliegenden Erfindung ist für Zwecke der Darstellung und einer Beschreibung dargeboten worden. Ferner ist nicht beabsichtigt, dass die Beschreibung die Erfindung auf die hier offenbarte Form beschränkt. Demzufolge können Veränderungen und Modifikationen in Übereinstimmung mit den obigen Lehren durchgeführt werden. Die hier beschriebenen Ausführungsformen sind ferner dafür vorgesehen, um die am besten bekannten Vorgehensweisen zur Umsetzung der Erfindung zu erläutern und um anderen Durchschnittsfachleute in dem technischen Gebiet in die Lage zu versetzen, die Erfindung in derartigen oder anderen Ausführungsformen und mit verschiedenen Modifikationen, so wie sie von den bestimmten Anwendungen oder Verwendungen der vorliegenden Erfindung benötigt werden, zu verwenden. Es ist beabsichtigt, dass die beigefügten Ansprüche so interpretiert werden, dass sie alternative Ausführungsformen zu dem Ausmaß, das von dem Stand der Technik zugelassen wird, umfassen.


Anspruch[de]
  1. Eine sich hin und her bewegende Säge, umfassend:

    eine hin und her bewegbare Spindel (44) mit einem Ende (60), welches dafür ausgelegt ist, um ein Sägeblatt (42) aufzunehmen;

    einem Blattklemmmechanismus (41), der mit der Spindel (44) verbunden und dafür ausgelegt ist, um das Sägeblatt (42) an der Spindel (44) anzubringen, wobei der Blattklemmmechanismus (41) einschließt:

    ein Betätigungselement (56), das auf dem Ende (60) der Spindel (44) angebracht ist und in der Lage ist, sich relativ zu der Spindel (44) zwischen einer eingegriffenen Position und einer freigegebenen Position zu drehen;

    ein Verriegelungselement (50), welches betriebsmäßig zu dem Betätigungselement (56) gehört und relativ zu der Spindel (44) bewegbar ist, so dass dann, wenn das Betätigungselement (56) in der eingegriffenen Position ist, das Verriegelungselement (50) in Eingriff mit dem Sägeblatt (42) stehen kann, und wenn das Betätigungselement (56) in der freigegebenen Position ist, das Verriegelungselement (50) dem Sägeblatt (42) erlauben wird, von dem Klemmmechanismus (41) freigegeben zu werden;

    ein Vorspannelement (54), welches mit dem Betätigungselement (56) verbunden ist, zum Vorspannen des Betätigungselements (56) in Richtung auf die eingegriffene Position hin; dadurch gekennzeichnet, dass

    ein Gehäuse (59) an dem Betätigungselement (56) angebracht und mit dem Betätigungselement (56) drehbar ist.
  2. Die sich hin und her bewegende Säge nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (59) ein im wesentlichen thermisch isolierendes Material umfasst.
  3. Die sich hin und her bewegende Säge nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Gehäuse (59) aus einem Plastikmaterial gebildet ist.
  4. Die sich hin und her bewegende Säge nach irgendeinem vorangehendem Anspruch, wobei das Gehäuse (59) ein oder mehrere Stifte (87) einschließt und das Betätigungselement (56) ein oder mehrere Ausnehmungen (86) einschließt und wobei der eine oder die mehreren Stifte (87) in die eine oder die mehreren Ausnehmung (86) eingreifen.
  5. Die sich hin und her bewegende Säge nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, wobei das Gehäuse (59) ferner eine Vielzahl von bogenförmigen Aussparungen (98) einschließt.
  6. Eine sich hin und her bewegende Säge nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, ferner umfassend ein Auswurfelement (90), das mit der Spindel (44) verbunden ist und in der Lage ist, mit dem Sägeblatt (42) derart in Eingriff zu stehen, dass das Sägeblatt (42) weg von dem Ende (60) der Spindel (44) gedrängt wird.
  7. Die sich hin und her bewegende Säge nach Anspruch 6, wobei das Auswurfelement (90) einen Abschnitt des Vorspannelements (54) umfasst.
  8. Die sich hin und her bewegende Säge nach Anspruch 7, wobei das Ende (60) eine Aussparung (62) einschließt und wobei der Abschnitt (90) in der Aussparung (62) positioniert ist und in der Lage ist, mit dem Sägeblatt (44) in Eingriff zu stehen.
  9. Die sich hin und her bewegende Säge nach Anspruch 8, wobei die Aussparung (62) ein Schlitz ist und das Auswurfelement (90) in den Schlitz (62) hinein vorsteht.
  10. Die sich hin und her bewegende Säge nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, ferner umfassend eine Abdeckung (52), die einen wesentlichen Abschnitt des Vorspannelements (54) einschließt, wobei das Betätigungselement (56) mit der Abdeckung (52) in Eingriff steht, um eine Abdichtung zu bilden.
  11. Eine sich hin und bewegende Säge nach igendeinem der Ansprüche 1 bis 9, ferner umfassend eine Abdeckung (52), die einen wesentlichen Abschnitt des Vorspannelements (54) einschließt, und eine Scheibe (55), die gegen einen Abschnitt des Vorspannelements (54) positioniert ist.
  12. Die sich hin und her bewegende Säge nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, wobei das Gehäuse (59) in die Abdeckung (52) eingreift, um eine Abdichtung zu bilden.
  13. Die sich hin und her bewegende Säge nach irgendeinem der Ansprüche 10 bis 12, wobei das Betätigungselement (56) an der Abdeckung (52) an einem Übergang eingreift und das Gehäuse (59) wenigstens einen Teil des Übergangs umschließt.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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