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RECHNERGESTÜTZTES SYSTEM UND VERFAHREN ZUR PREISANGABE - Dokument DE69726124T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69726124T2 22.07.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000882269
Titel RECHNERGESTÜTZTES SYSTEM UND VERFAHREN ZUR PREISANGABE
Anmelder Giovannoli, Joseph, Saddle River, N.J., US
Erfinder Giovannoli, Joseph, Saddle River, N.J., US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69726124
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.02.1997
EP-Aktenzeichen 979160009
WO-Anmeldetag 21.02.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/04133
WO-Veröffentlichungsnummer 0097031322
WO-Veröffentlichungsdatum 28.08.1997
EP-Offenlegungsdatum 09.12.1998
EP date of grant 12.11.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.07.2004
IPC-Hauptklasse G06F 17/60

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein computergestütztes System, das ein computergesteuertes Kommunikationsnetzwerk von Abnehmer- bzw. Käufer- und Lieferanten- bzw. Verkäufer-Teilnehmern zur Verarbeitung von Anfragen nach Angeboten für Waren und/oder Dienstleistungen von Netzwerk-Mitgliedern oder von deren Vertretern und zur Zusammenführung von Käufern und Lieferanten über das computergesteuerte Kommunikationsnetzwerk der Netzwerk-Mitglieder mit einer Einrichtung zur selektiven Steuerung der Zusammenführung von Netzwerk-Mitgliedern entsprechend bestimmten Filterbedingungen der Käufer und/oder Verkäufer sowie Filterbedingungen, die von dem computergestützten System festgelegt werden. Die Filterbedingungen bestimmen, welcher der Netzwerk-Verkäufer eine Anfrage nach Angeboten eines Käufers empfängt. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein computergestütztes System, das ein computergesteuertes Kommunikationsnetzwerk zwischen Netzwerk-Mitgliedern mit Filtereinrichtungen zum Steuern der Kommunikationsverknüpfung zwischen den Netzwerk-Mitgliedern auf der Grundlage von gewählten Filterbedingungen bildet, die von Netzwerk-Mitgliedern und dem System festgelegt werden, um eine oder mehrere Anfragen nach Angeboten von den Netzwerk-Mitgliedern zu erfüllen.

Käufer, die Waren und Dienstleistungen benötigen, verbringen oft viel Zeit damit, einen entsprechenden Lieferanten ausfindig zu machen. Käufer verwenden Branchenveröffentlichungen, Verzeichnisse, Empfehlungen und andere Einrichtungen, um Lieferanten ausfindig zu machen. Wenn der bestimmte benötigte Lieferant im Ausland ist, vergrößert sich das Problem. Lieferanten werben in verschiedenen Medien und mit Direktverkaufsmethoden, um den potentiellen Käufern zur Kenntnis zu geben, was sie verkaufen und wie man mit ihnen in Kontakt kommen kann. Wenn ein Käufer verschiedene Lieferanten ausfindig gemacht hat, muß er mit jedem in Kontakt treten, um Information über Produkt- oder Dienstleistungspreise und Verfügbarkeit zu erhalten. Dies ist ein zeitaufwendiger Prozeß, und Unternehmen stützen sich normalerweise auf erfahrenes Einkaufspersonal, um dies durchzuführen. Wenn Lieferanten überschüssige Lagerbestände von Zeit zu Zeit verkaufen müssen, müssen sie außerdem Werbung betreiben, unangemeldete Besuche machen, an Vermittler verkaufen und dergleichen. Diese Prozesse sind für die meisten Gewerbe kostenaufwendig und zeitraubend.

Der Artikel "CommerceNet: Spontaneous Electronic Commerce on the Internet", COMPCON'95 TECHNOLOGIES FOR THE INFORMATION SUPER HIGHWAY, 5. bis 9. März 1995, S. 38 bis 43, XP002109605 von Tenenbaum J. M. et al. beschreibt, wie das Internet zu einem Medium wird, wo sich Käufer und Verkäufer begegnen können, um Handel zu treiben. Das Dokument beschreibt, wie ein Käufer auf Preisinformation von einer großen Vielzahl verschiedener Online-Lieferanten zugreifen kann und über einen Computer, der mit dem Internet verbunden ist, auch Bestellungen direkt aufgeben kann. Das Dokument beschreibt, wie ein Käufer mehrere Anfragen nach Angeboten an verschiedene Lieferanten senden kann und unter Verwendung elektronischer Post über das Internet Angebote von ihnen empfangen kann. Das Dokument beschreibt weiter eine Organisation, die als CommerceNet (Handelsnetz) bekannt ist, die ein System bereitstellt, mit dem Transaktionen über das Internet auf eine sicherere, zuverlässige und einfache Weise durchgeführt werden können. Das heißt, das Dokument beschreibt ein System, das es einem Käufer erlaubt, mit einem Lieferanten wegen eines gewünschten Produkts in Kontakt zu treten und dieses Produkt vom Lieferanten direkt über das Internet auf eine sichere und verläßliche Weise zu kaufen.

Bekannt sind computergestützte Einkaufssysteme, die eine bestimmte Art von zentraler Datenbasis für Waren und Dienstleistungen verwenden, die Käufern angeboten werden. Die Information über die angebotenen Waren und Dienstleistungen ist zentral gespeichert und muß zentral auf dem laufenden gehalten werden. Der Umfang der Information, die in einem zentralen Datenbasissystem unterhalten und aktualisiert werden muß, schränkt sie auf einen begrenzten Typ oder eine begrenzte Anzahl von Waren und Dienstleistungen oder eine Anzahl von Lieferanten, die sie anbieten können, ein. Es ist bei solchen Systemen nicht möglich, Zugriff auf alle Standardwaren und -dienstleistungen und alle Lieferanten in der ganzen Welt zu bekommen. Damit eine solche zentrale Datenbasis unterhalten werden kann, wäre die zu speichernde Informationsmenge sowie auch die Aufgabe, sie auf den laufenden zu halten, nicht zu bewältigen. Es ist einfach nicht möglich, daß zentrale Datenbasissysteme die Bedürfnisse von Käufern erfüllen, zeitnahe Angebote für eine enorme Vielzahl verschiedener Waren und Dienstleistungen von Lieferanten überall in der Welt zu empfangen. Aus diesem Grund werden bestehende zentralisierte Datenbasissysteme von einem oder von einigen wenigen Lieferanten geschaffen und unterhalten, deren Waren und Preise angezeigt werden. Diese Systeme schränken notwendigerweise die Wahl der Lieferanten durch einen Käufer ein.

Diese Systeme sind wie elektronische Supermärkte, die im Besitz einer einzigen Firma oder Vetriebsgesellschaft sind. In solchen Systemen stellt ein Lieferant seine Datenbasis für Waren und/oder Dienstleistungen für einen Käufer bereit, der Artikel aus der Datenbasis des Lieferanten bestellt. Dies ist vergleichbar mit einem Gang durch den Laden eines Lieferanten und dem Auswählen von Artikeln aus dem verfügbaren Lagerbestand des Lieferanten. Ein anderes derartiges System ist vergleichbar mit dem Einkauf in einem Einkaufszentrum. In diesem Fall schließt sich eine Anzahl von (einander ergänzenden) Lieferanten zusammen, um ihre gesammelten Lagerbestände dem Käufer über einzelne Datenbasen oder über eine kombinierte Datenbasis für verfügbare Waren oder Dienstleistungen anzubieten. In einem weiteren bestehenden System bietet ein primärer Verkäufer, zum Beispiel eine Versicherungsagentur, an, einem Käufer erstklassige Angebote von den Versicherungsträgern bereitzustellen, für die die Agentur tätig ist.

In all den oben aufgeführten Fällen sind die Lieferanten, die auf die Anfrage des Käufers in bezug auf eine bestimmte Ware oder Dienstleistung antworten, entweder der Dienstanbieter oder ein Lieferant, mit dem der Dienstanbieter in einer sonstigen geschäftlichen Beziehung steht, zum Beispiel Werbefirmen in einer gemeinsamen Veröffentlichung oder angeschlossene Versicherungsträger. Diese gewählten Lieferanten stellen die Produkt- und Preisinformation bereit, die vom System an die Käufer geliefert wird. Diese Systeme haben nicht die Kapazität, eine unbegrenzte Anzahl von Waren und Dienstleistungen von jeder Anzahl von Lieferanten anzubieten, die Mitglieder des Systems zu werden wünschen. Dies würde eine unrealistisch große zentrale Datenbasis erfordern, die Information über Produkte, Dienstleistungen und Lieferanten enthält. Jeder Lieferant müßte an die zentrale Datenbasis ausführliche Information über seine Produktsortimente liefern und müßte sie täglich aktualisieren. Demzufolge sind bestehende Systeme sehr spezialisierte elektronische Einkaufsdienste mit einer begrenzten Auswahl von Waren, Dienstleistungen und Lieferanten. Außerdem können Lieferanten, die von Zeit zu Zeit überschüssige Lagerbestände zu verkaufen wünschen, diese Systeme für diesen Zweck nicht nutzen.

Die vorliegende Erfindung ist vergleichbar mit einer Kreuzung zwischen einer Telefon- und einer Rundfunktechnologie. Eben dieser Unterschied ist es, der Käufern die Gelegenheit bietet, mit Lieferanten ohne starre Struktur in Beziehung zu treten, die mittels einer zentralisierten Computerbasis arbeitet, wie bei bestehenden Verfahren erforderlich ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung ist ein computergestütztes System, das ein computergesteuertes Kommunikationsnetzwerk zur Verarbeitung von Anfragen nach Angeboten für Waren und/oder Dienstleistungen durch Rundsenden solcher Anfragen an die Netzwerk-Mitglieder des computergestützten Systems über irgendein herkömmliches Übertragungsmedium bildet, zum Beispiel das Internet, mit dem das computergestützte System verbunden sein kann. Es handelt sich nicht um eine zentrale Datenbasis für Waren, Preise usw. Statt dessen formulieren Käufer Anfragen nach Angeboten und senden diese an das computergestützte Netzwerk, das die Anfrage nach Angeboten für ein oder mehrere festgelegte Standardprodukte an mögliche Verkäufer sendet, und zwar auf der Grundlage von Filterbedingungen, die vom Käufer und/oder vom Verkäufer und/oder vom Netzwerkbetreiber festgelegt werden. Die filterkompatiblen Antworten des Verkäufers werden an den entsprechenden Käufer entweder über das Kommunikationsnetzwerk oder über andere akzeptable Kommunikationseinrichtungen übermittelt. Deren Antworten werden vom Angebotssystem verarbeitet und an den anfragenden Käufer übermittelt.

Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verarbeitet Anfragen nach Angeboten für Waren und/oder Dienstleistungen von einem Käufer oder Vertreiber von Waren und/oder Dienstleistungen mittels eines computergestützten Systems, das ein computergesteuertes Kommunikationsnetzwerk von Netzwerk-Mitgliedern bildet, zum Zusammenführen von Käufern und Lieferanten mittels des computergestützten Systems mit mindestens einer zentralen Verarbeitungseinheit, einschließlich einer Betriebssystemsoftware zum Steuern der zentralen Verarbeitungseinheit, und einer Speichereinrichtung, die die Identifikation der Netzwerk-Mitglieder enthält, wobei das Verfahren ein computergestütztes System umfaßt, das Anfragen von Käufern nach Angeboten über ein Kommunikationsnetzwerk empfängt; das einen oder mehrere entsprechende Lieferanten auswählt, um die Anfrage des Käufers nach Angeboten auf der Grundlage von Filterbedingungen zu empfangen, die, falls vorhanden, vom Käufer, vom Lieferanten und von der Netzwerk-Software festgelegt werden; die die Anfrage des Käufers nach Angeboten über ein Kommunikationsnetzwerk an die gewählten Lieferanten senden oder für sie verfügbar machen; und wobei die gewählten Lieferanten ihre Angebote entweder direkt an den Käufer oder an das computergestützte System übermitteln, das wiederum die empfangenen Angebote für den anfragenden Käufer verfügbar macht oder an diesen sendet.

Das computergestützte System gemäß der vorliegenden Erfindung bildet ein computergesteuertes Kommunikationsnetzwerk zur Verarbeitung von Anfragen nach Angeboten für Waren und/oder Dienstleistungen über mindestens eine zentrale Verarbeitungseinheit mit dem computergestützten System mit Betriebssystemsoftware zur Steuerung der zentralen Verarbeitungseinheit und einer Speichereinheit, die eine entsprechende Identität und weitere Information über Teilnehmer des Netzwerks enthält, eine Einrichtung für potentielle Käufer von Produkten und/oder Dienstleistungen, um eine Anfrage nach Angeboten an die zentrale Verarbeitungseinheit zu übertragen, eine Einrichtung, die dazu dient, daß die zentrale Verarbeitungseinheit die Anfrage nach Angeboten an gewählte Netzwerkmitglied-Lieferanten selektiv zu senden oder für sie verfügbar zu machen, eine Einrichtung, die dazu dient, daß Lieferanten-Teilnehmer dem anfragenden Käufer oder der zentralen Verarbeitungseinheit direkt antworten, und eine Einrichtung, die dazu dient, Angebote eines Lieferanten von der zentralen Verarbeitungseinheit an die anfragenden potentiellen Käufer zu übertragen oder für sie verfügbar zu machen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die nachfolgende ausführliche Beschreibung ist mit Bezug auf die folgende Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen am besten verständlich, in denen folgendes gezeigt wird:

1 zeigt eine Netzwerkdarstellung des computergestützten Systems gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei das Internet das Konmunikationsnetzwerk ist;

2 zeigt ein Blockschaltbild, das darstellt, wie ein Käufer mit dem computergestützten System gemäß der vorliegenden Erfindung über das Internet zusammenwirkt;

3 ist ein Blockschaltbild, das zeigt, wie ein Angebot von Artikeln eines Lieferanten für einen Sonderverkauf an Netzwerkmitglied-Käufer übermittelt wird;

4 ist ein Datenflußdiagramm, das Lieferanten und Käufer mit einem hypothetischen zentralen Büro zusammenführt und das eingerichtet ist, um eine Ausführungsform des Angebotssystems gemäß der vorliegenden Erfindung darzustellen;

5 und 6 zeigen die Logik zur Verarbeitung von Anfragen nach Angeboten, wo alle Filterbedingungen erfüllt sind und eine vorbestimmte Anzahl von Lieferantenantworten an den anfragenden Käufer zurückgesendet werden;

7 zeigt eine hypothetische Liste von Wahlmöglichkeiten zur Verwendung bei der Vorbereitung von Anfragen nach Angeboten, die über das Netzwerk weiterzuleiten sind. Es handelt sich um eine Ausführungsform von Datenstrukturen, die dazu dienen, daß Käufer und Lieferanten über das Angebotssystemnetzwerk gemäß der vorliegenden Erfindung zusammenzuwirken;

8 zeigt eine hypothetische Darstellung einer Anfrage nach Angeboten.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein computergestütztes Angebotssystem, das ein computergesteuertes Kommunikationsnetzwerk zur Verarbeitung von Anfragen nach Angeboten für Waren und Dienstleistungen von entsprechenden Käufern oder Lieferanten bildet, die solche Anfragen an Netzwerk-Mitglieder des computergestützten Systems senden. Es ist keine zentrale Preisdatenbasis vorhanden, um die Anzahl der Käufer und Lieferanten von Waren und Dienstleistungen zu begrenzen oder die Anzahl von Waren und Dienstleistungen zu begrenzen, die verarbeitet werden können. Jedoch müssen die Waren und Dienstleistungen Standardartikel sein, um sicherzustellen, daß keine Verwechslung in bezug darauf auftritt, was Käufer erfragen und was Verkäufer den Käufern anbieten. 1 zeigt das System gemäß der vorliegenden Erfindung, wie es unter Verwendung des Internet als Kommunikationsnetzwerk konfiguriert ist.

Aspekte der Erfindung finden sich in den unabhängigen Ansprüchen 1, 10 und 16. Ein Netzwerk-Mitglied ist eine Person oder Firma, die als Anwender dadurch registriert ist, daß sie eine Anmeldung durchgeführt hat, und kann ein Käufer und/oder Lieferant in bezug auf die Verwendung von Dienstleistungen sein, die vom computergestützten System gemäß der vorliegenden Erfindung bereitgestellt werden. Die Programmierung (zum Beispiel Internet-HTML-Seiten oder von einem Angebotssystem bereitgestellte Software), die es ermöglicht, daß Netzwerk-Mitglieder mit dem Netzwerk zusammenwirken, würde so viel Information aufweisen, daß Netzwerk-Mitglieder die Standardwaren oder -dienstleistungen identifizieren können, die sie in einer Anfrage nach Angeboten zu identifizieren wünschen. Die Standardisierung von Produkt- oder Dienstleistungsbeschreibungen besteht im wesentlichen darin, Verwechslungen zu vermeiden, wenn nicht eine mehr textorientierte Beschreibung für den Produkt- oder den Dienstleistungstyp geeignet ist. Zu diesem Zweck wird vorprogrammierte Menüinformation bereitgestellt, um Produkte und Dienstleistungen in Kategorien zu klassifizieren, die nach funktioneller Klasse und Unterklasse entsprechend den Produkten untergliedert sind, wie sie handelsüblich bekannt und bezeichnet sind. Solche Menüs werden auf einfache Weise so erweitert, daß neue und überarbeitete handelsüblich verfügbare Produkte und Dienstleistungen von Herstellern und Vertreibern dieser Produkte und Dienstleistungen einbezogen werden können. Käufer würden diese Information verwenden, um Anfragen nach Angeboten vorzubereiten, die dann von den Lieferanten eindeutig verstanden werden. Dieses Produkt und weitere Information und Programmierung oder Software könnten für Netzwerk-Mitglieder entweder durch direkte elektronische Übertragung zum Personalcomputer des Anwenders oder durch Bereitstellung von Information, Software oder Daten auf Computerdisketten, Kompaktdisketten oder anderen geeigneten Einrichtungen verfügbar gemacht werden. Die Lieferung von standardisierter Information an Netzanwender ist notwendig, um Produkt- und Dienstleistungsidentifikationen für Käufer und Lieferanten zwischen anderen Systemwartungsfunktionen zu korrelieren. 4 zeigt, wie Information in einer Internet-Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung fließen würde. Das Zentralbüro des Angebotssystems würde seine HTML-Seiten der Internet-Site und andere notwendige Einzelpunkte durch Kommunikation mit seinem HTML-World-Wide-Web-Server pflegen. Es würde von der Website Anfragen nach Mitgliedschaft sowie Anfragen nach Angeboten herunterladen. Das Zentralbüro würde RFQs (Anfragen nach Angeboten) mittels entsprechender Software verarbeiten und würde darauf warten, daß Lieferanten mit der Zenralbüro-FTP-(Dateiübernagungsprotokoll-)Site in Kontakt treten. Lieferanten würden die vom Angebotssystem gelieferte Software verwenden, um ihre Lagerbestände mit Produktlisten zu vergleichen, die vom Angebotssystem verwendet werden. Das Zentralbüro würde nach Kontaktaufnahme über geeignete Lieferantensoftware die RFQ-Information erfassen, die von der Lieferantenproduktdatenbasis angefordert wird und in dieser verfügbar ist. Wenn der Lieferant Information in bezug auf Sonderverkäufe vorbereitet hat, würde diese Information zu diesem Zeitpunkt an das Zentralbüro übertragen werden. Softwareversions- und Listenaktualisierungen würden ebenfalls durchgeführt werden. Wenn die FTP-Transfers beendet sind, würde das Zentralbüro eine RFQ-E-Mail zur Anfrage bei Käufern vorbereiten und diese bei Bedarf verschicken.

Neue Lieferanten können sich unter Verwendung eines World-Wide-Web-Bewerbungsformulars des Angebotssystems oder durch Kontaktaufnahme mit den Angebotssystembüros über andere Einrichtungen um Mitgliedschaft bewerben. Käufer-Teilnehmer würden auf die World-Wide-Web-Site des Angebotssystems zugreifen und sich um Mitgliedschaft bewerben oder Preisangebote oder andere verfügbare Information anfordern, zum Beispiel eine Gewerbeveröffentlichungssuchmaschine oder statistische Diagramme mit produktbezogenem Preis-Zeit-Vergleich, die mittels der Web-Site des Angebotssystems bereitgestellt werden.

Neue Teilnehmer würden Paßwortinformation über E-Mail empfangen, um sicherzustellen, daß Bewerber richtige E-Mail-Koordinaten bekommen.

Die Erfindung ist ohne weiteres anhand der nachstehenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit dem Flußdiagramm in 2 verständlich, bei dem die Kommunikation zwischen Käufern, Verkäufern und dem/den Netzwerk-Computer(n) unter Verwendung des Internet durchgeführt wird. Eine World-Wide-Web-Homepage wird eingerichtet, um den Internet-Mitgliedern Zugriff auf das Netzwerk zu ermöglichen. Ein potentieller Anwender greift auf das Internet unter Verwendung eines Standard-Web-Browsers zu und wird zu einem Angebotsnetzwerk-Anwender, indem er eine Bewerbung zwecks Registrierung vornimmt, die notwendige Daten über ihn liefert. Wenn ein Teilnehmer registriert ist, kann er auf die Formulare zugreifen, die zur Vorbereitung einer Anfrage nach Angeboten ("RFQ") notwendig sind, die nachstehend ausführlicher beschrieben werden. Die RFQ wird anschließend über eine Dateitransferprotokoll(FTP-)Verbindung zum Internet-Web-Server auf den Zentralbürocomputer des Angebotssystems heruntergeladen.

Die RFQ wird dann verarbeitet, um Lieferanten auszuwählen, die in der Lage sind, Angebote auf die RFQ zu machen, und die alle anderen Bedingungen erfüllen, die von dem anfragenden Käufer festgelegt werden (zum Beispiel Sprache, Währung, Standort des Lieferanten). Außerdem können sich Lieferanten "enthalten" (Wahl rückgängig machen), bei bestimmten Typen von RFQs Angebote zu machen, indem sie ihre besonderen Wünsche beim Angebotssystem registrieren lassen, um den Empfang von RFQs bestimmter Typen zu vermeiden. Die Käufer- und der Lieferantenfilter können in ihrer einfachsten Form definierte Klassen von Vertreibern und/oder Verkäufern darstellen und können dies erweitern, um die Bedingungen des Verkaufs und/oder Einkaufs zu beschreiben. Begrenzungen oder Bedingungen, die in der RFQ und/oder in der Antwort eingeschlossen sind, sind zum Zwecke der vorliegenden Anmeldung als Filterinformation oder einfach "Filter" definiert. Eine Filterung, die von einem Angebotssystemcomputer durchgeführt wird, kann einfach die Begrenzung der Netzwerk-Mitglieder umfassen, an die die RFQ übergeben wird und/oder an die Antworten gegeben werden, oder kann ein komplexerer Auswahlprozeß sein. Ein Teil des Prozesses zum Auswählen von Lieferanten schließt Angebotssystemgeschäftsvereinbarungen und deren Überlegungen ein. Ein Beispiel dafür wären Lieferanten, die Dienstleistungskategorien ändern, die eine Bevorzugung der Lieferanten nach einer Formel erfordern können. Auf diese Weise können die Lieferanten anhand der Kategorie der Dienstleistung, die sie wählen, den Prozentsatz der RFQs, die sie empfangen, aus einer gegebenen Zahl bestimmen, die vom Angebotssystem empfangen wird. 5 und 6 zeigen eine Beispiellogik zur Verarbeitung von Filterbedingungen, um Lieferantenwahl bei einer gegebenen RFQ durchzuführen. 7 zeigt hypothetische Käufer- und Lieferanteninformationsangaben, die das RFQ-Datenpaket umfassen könnte.

Wenn Lieferanten ausgewählt sind, um RFQs zu empfangen, kann die RFQ-Information mittels FTP über das Internet an diese übertragen werden, wobei jedoch eine bevorzugte Möglichkeit darin bestünde, Lieferanten mit Software auszustatten, die es ihnen ermöglicht, zu planen, wann sie mit dem Angebotssystem zu kommunizieren wünschen. In diesem Fall würde die Lieferantensoftware mit dem Angebotssystem über das Internet mittels FTP in Kontakt treten; das Angebotssystem würde die Produktdatenbasis des Lieferanten befragen (unter Verwendung geeigneter Software, die den Lagerbestand des Lieferanten mit dem Angebotssystemerzeugnis- und -dienstleistungslisten vergleicht und in Verbindung setzt) und Preis- und andere Information abrufen, um auf die RFQ zu antworten; und danach eine E-Mail vorbereiten, die an den anfragenden Käufer-Teilnehmer zu schicken ist. 8 zeigt eine mögliche Anordnung der RFQ-Daten, die per E-Mail an einen Käufer geschickt würden. In diesem Beispiel wird eine Anfrage nach Angeboten für 5000 von Ohmite hergestellten J-Widerstände vom Typ OH006-2000656 gesendet, und zwar zur Lieferung bis zum 1. August 1993. Der Käufer zeigt an, daß das Lieferdatum fest ist. Weitere Information, zum Beispiel RFQ-Datum, Kontrollnummer und Produktcode, ist dargestellt. In diesem Fall hat der Absender festgelegt, daß diese Anfrage nach Angeboten an Lieferanten nur im Staat New Jersey USA weiterzuleiten ist. Der untere Abschnitt von 6 zeigt eine Antwort beispielweise von Acme Supply, Inc. zusammen mit Preisen, Kontaktinformation, Lieferung und Lieferantenhinweisen, die besagen, daß "Versand, 1000 pro Kiste aus dem Bestand, Zwischenverkauf vorbehalten" erfolgen kann. Die E-Mail könnte als HTML-Seiten konfiguriert sein und als HTML vom Browser des Käufers direkt oder über eine Anwendungshilfesoftware, die vom Angebotssystem bereitgestellt wird, gelesen werden. Ein Vorteil bei der Versorgung des Käufers mit HTML-E-Mail-Anfragen besteht darin, daß Hypertext-Links in das Angebot zusammen mit Daten über das Angebot eingebettet werden können, was dem Käufer erlauben würde, eine Antwortwahhnöglichkeit direkt aus der Angebots-HTML-Seite zu wählen. Die Wahlmöglichkeit kann darin bestehen, zu fordern, daß eine E-Mail-Bestellung an den Lieferanten geschickt wird und daß die Kreditinformation des Käufers, zum Beispiel in einer Datei mit dem Angebotssystem, verwendet werden kann, um einen Kreditkauf des angebotenen Produkts automatisch auszulösen. Weitere Alternativen sind unter anderem die Bereitstellung von Angeboten für Käufer mittels FTP oder über einen Dialog mit der World-Wide-Web-Internetseite des Angebotssystems. Als Alternative können Mitteilungen zwischen Käufern und Verkäufern per Telefon, E-Mail oder mittels anderer Einrichtungen erfolgen.

Speditionsfirmen können in den Prozeß einbezogen werden, wenn ein Kreditkauf so festgelegt ist, daß die Bezahlung des Lieferanten aufgrund der Bestätigung durch den Spediteur erfolgt, nämlich daß die Lieferung von Käufer empfangen und akzeptiert worden ist. Das Angebotssystem würde den Kredit des Käufers überprüfen und den Lieferanten über die Bestellung und den Kreditcode informieren. Wenn der Lieferant das Paket mit Hilfe eines beteiligten Spediteurs versendet und der Käufer die Waren akzeptiert, würde der Spediteur die Annahme der Lieferung an den Angebotssystemcomputer oder direkt an den Kreditgeber übermitteln, um Geldmittel für das Konto des Lieferanten freizugeben. Dies wäre bei internationalen Transaktionen besonders geeignet.

Obwohl das oben ausgeführte Beispiel das Internet als Kommunikationsnetzwerk zwischen Käufer, Verkäufer und Angebotssystemcomputer verwendet, können auch andere Computerkommunikationseinrichtungen verwendet werden. Obwohl das Angebotscomputersystem unter Verwendung eines Knotens alle Funktionen in einem Kommunikationsnetzwerk ausführen kann, ist es auch geeignet, mehrere Knoten an vielen Stellen zu haben, um alle Netzwerk-Anwender zu bedienen. 1 zeigt zwei solche Zentralcomputer eines Angebotssystems. In diesem Fall würden alle Knoten miteinander kommunizieren, wie es gefordert ist, um die Weiterleitung von Anwenderinformation und andere Funktionen zu erfüllen.

Der Angebotssystemcomputer ist schematisch in 4 als das "Zentralbüro" dargestellt und weist einen Direktzugriffsspeicher zur temporären Speicherung von Information, einen Festwertspeicher zur dauerhaften Speicherung der Konfiguration des Computers und von grundlegenden Betriebsbefehlen, einen Eingangs/Ausgangsadapter zum Verbinden von peripheren Geräten und bekannte Eingangs- und Schnittstellenvorrichtungen auf. Eine optische Ausgabe erfolgt durch Anzeigeadapter und Anzeigegeräte, der Netzwerkcomputer wird durch einen oder mehrere zentrale Verarbeitungseinheiten gesteuert, die einen herkömmlichen Mikroprozessor oder eine Anzahl anderer Einheiten aufweisen können, die über einen Systembus miteinander verbunden sind. Jedes Betriebssystem kann im Computer resident sein. Die Programmierung von computerartigen Geräten des Käufers und des Lieferanten wäre für viele verschiedene Waren und Dienstleistungen geeignet, die Käufer und Lieferanten über das Internet zu verkaufen wünschen, und würde sich ändern, wenn neue Waren und Dienstleistungen entstehen und alte nicht mehr vorhanden sind.

3 zeigt in einem Blockschaltbild einen Prozeß, bei dem Lieferanten Angebotssystemkäufern Artikel anbieten können, die "im Angebot" sind. In diesem Fall werden Käufer über den Verkauf informiert, wenn sie das Produkt oder seine Kategorie dem Angebotssystem benennen oder benannt haben und wenn der Lieferant Filterbedingungen definiert hat, nach denen der Käufer in der Klasse der Käufer enthalten ist, mit dem der Lieferant sein "Angebot" zu besprechen wünscht.

Die Begrenzung der Klasse von Empfängern kann von großen Organisationen verwendet werden, um ausschließlich mit anderen Teilnehmern ihrer Organisation zu kommunizieren. Beispielweise können große Firmen Sonderverkaufsangebote ausschließlich für deren Angestellte unterbreiten. Als Alternative können allgemeine Anwender anbieten, Produkte ausschließlich an karitative und nicht profitorientierte Organisationen zu spenden.

Der Prozeß gemäß der vorliegenden Erfindung beginnt, wenn der Käufer eine netzwerkkompatible Anfrage nach Angeboten (RFQ) vorbereitet. Der Käufer kann außerdem eine Definition der Klasse der Lieferanten, die die Anfrage empfangen sollen, vorbereiten oder hat sie bereits vorbereitet. Die Anfrage oder Anfragen werden durch Fernübermittlung an einen Angebotsnetzwerkcomputer übermittelt und danach an die angegebene Klasse von Lieferanten weitergeleitet, die mit der Netzsoftware und mit den Lieferantenanforderungen oder -bedingungen, falls welche vorhanden sind, übereinstimmt. Lieferanten in der definierten Klasse antworten auf die Anfrage des Käufers nach Angeboten, und der Käufer kann von einem entsprechenden Lieferanten kaufen. Die Anzahl der Lieferanten innerhalb einer festgelegten Klasse hängt von der Festlegung der Klasse des Käufers ab. Beispielweise erreicht ein Käufer, der sich auf Lieferanten von Voltmetern im Staat New York festlegt, mehr Lieferanten, als wenn er sich auf die Stadt New York allein festgelegt hätte. Solche Klassenfestlegungen sind Informationsfilter, durch die nur die gewünschten Lieferanten hindurchgelangen können. Durch die Vereinigung des Netzwerks sind alle Lieferanten potentielle Klassenmitglieder, unabhängig davon, wo sie sich auf der Welt befinden. Außerdem kann ein Lieferant wählen, Anfragen nach Angeboten für andere als eine vom Lieferanten definierte Klasse von Anfragen nach Angeboten auszufiltern, zum Beispiel: Anfragen müssen mindestens 10000 Stück umfassen, oder Waren müssen von einem speziellen Hersteller produziert sein. Das computergestützte System kann auch ein Filter hinzufügen, um beispielweise den Typ der Dienstleistung widerzugeben, der von dem Käufer und/oder Lieferanten gewählt wird. Das Filter des Netzwerkcomputers kann den Zeitablauf der Weiterleitung der Anfrage des Käufers auf der Grundlage der Entfernung des Lieferanten vom Standort des Käufers steuern. Dies würde Lieferanten mit den niedrigsten Versandkosten einen früheren Zugriff auf die Anfrage des Käufers ermöglichen und würde dem Käufer Gelegenheit geben, die weitere Weiterleitung seiner Anfrage zu beenden, wenn aus Antworten hervorgeht, daß weiter entfernte Lieferanten mit gewisser Wahrscheinlichkeit keine besseren Angebote als die bereits empfangenen machen.

Wenn ein Lieferant Anfragen nach Angeboten über das Netzwerk zu empfangen wünscht, benachrichtigt der Lieferant das Netzwerk über die Klasse von Waren und Dienstleistungen, die in den Geschäftsbereich des Lieferanten fallen ("Aufforderung zur Angebotsklassendefinition"). Dies kann durch Sprache, Telefon, Fax usw. oder unter Verwendung einer Programmierung übermittelt werden, die für diesen Zweck vorgesehen ist, aber das bevorzugte Verfahren besteht darin, die Programmierung zu verwenden, die für diesen Zweck vom Netzwerk bereitgestellt wird. Die Aufforderung zur Angebotsklassendefinition wird an das Netzwerk übermittelt, und das Netzwerk verwendet diese Definition, um alle Anfragen nach Angeboten zu filtern, die an den Lieferanten gerichtet sind, nämlich auf die von einem Käufer definierte Klasse, zu der der Lieferant gehört. Auf diese Weise empfängt der Lieferant nur solche Anfragen nach Angeboten, die mit der Aufforderung zu einer Angebotsdefinition des Lieferanten übereinstimmen. Die Anzahl der Lieferanten in einer Klasse, die eine Anfrage nach Angeboten empfangen soll, kann sehr groß sein. Um den Prozeß handhabbar zu halten, kann die Netzwerk-Software so eingerichtet sein, daß die Anzahl der Lieferanten, die eine Anfrage nach Angeboten empfangen soll, begrenzt wird.

Unter Verwendung der vorliegenden Erfindung kann ein Netzwerkmitglied-Käufer in Frankfurt, Deutschland, der ein Angebot für ein elektronisches Teil erbittet, Angebote innerhalb von Minuten von bereits bekannten Netzwerkmitglied-Lieferanten in Cupertino, Kalifornien und Kyoto, Japan empfangen.

Wenn es geeignet erscheint, würde die Programmierung den Anwender befähigen, Antworten von Netzwerk-Anwendern zu empfangen, durchzusehen und zu beantworten. Die Programmierung wäre auf die verschiedenen Typen von Aufforderungen zu Antworten, die für Netzwerk-Anwender erforderlich sind, zugeschnitten. Anwender können Käufer und/oder Lieferanten sein. Wenn ein Anwender etwas zu kaufen wünscht, wird die Programmierung zur Vorbereitung einer Anfrage nach Angeboten im Computer des Anwenders oder einer computerähnlichen Vorrichtung ausgelöst. Wenn der Anwender etwas zu verkaufen wünscht, wird eine Aufforderung zur Angebotsklassendefinition unter Verwendung einer Programmierung vorbereitet, die für diesen Zweck bereitgestellt wird. Eine typische Situation, in der ein Anwender, der vorwiegend als Käufer auftritt, die Rolle als Lieferant wählen kann, liegt dann vor, wenn der Anwender einen Artikel in zu großer Menge vorrätig hat und sich entscheidet, den übermäßigen Lagerbestand über das Netzwerk weiterzuverkaufen. Um übermäßigen Lagerbestand ohne das Netzwerk gemäß der vorliegenden Erfindung zu verkaufen, sind Werbung, Mundwerbung, unangemeldete Besuche, Verkauf an einen Zwischenhändler oder dergleichen erforderlich. Außerdem könnte die Netzwerk-Software so eingerichtet werden, daß es Lieferanten möglich ist, unerwünschte Geräte usw. an Wohltätigkeitsnetzwerk-Mitglieder zu spenden. Die Netzwerkfilter könnten außerdem so definiert werden, daß organisationsinterne Mitteilungen über Vorrat oder Bedarf an Produkten und Dienstleistungen möglich sind, insbesondere in örtlich verteilten Firmen oder Regierungsbehörden.

Das Netzwerk ist ein Weiterleitungsdienst, wobei die Weiterleitung durch die Klassenbeschreibungsfilter gesteuert wird, die vom Käufer, vom Netzwerkcomputer und von den Lieferanten festgelegt werden können. Es ist vergleichbar mit einer Kreuzung zwischen Telefongespräch und Rundfunksendung, wo der endgültige Empfänger weder eine Einzelperson noch ein Massenpublikum ist, sondern eine Klasse von Empfängern, die durch ihre Charakteristik identifiziert ist. In der bevorzugten Ausführungsform wird die Lieferantenklasse der Netzwerk-Mitglieder so gefiltert, daß sie nach der Wahrscheinlichkeit ausgewählt wird, mit der sie der Anfrage nach Angeboten entspricht. Als Alternative oder zusätzlich können die Antworten der Lieferanten ebenfalls gefiltert werden, um Bedingungen der Käufer zu erfüllen, die vorher definierten Bedingungen entsprechen, zur Erleichterung der Zusammenführung zwischen dem künftigen Käufer und einem akzeptablen Verkäufer.


Anspruch[de]
  1. Rechnergestütztes System zur Bildung eines auf Rechnern beruhenden Kommunikationsnetzes von Netzendgeräten, einschließlich eines oder mehrerer Abnehmer-Netzendgeräte und Lieferanten-Netzendgeräte, wobei die Netzendgeräte vom rechnergestützten System entfernt angeordnet sind, wobei das rechnergestützte System umfaßt:

    eine Speichereinrichtung, die Identifikationsinformation für die Netzendgeräte enthält;

    eine Kommunikationseinrichtung zum Empfangen von Anfragen in bezug auf Preise für Güter und/oder Dienstleistungen von einem Abnehmer-Endgerät;

    eine Filtereinrichtung, die die Identifikationsinformation in der Speichereinrichtung verwendet, um Lieferanten-Endgeräte zu bestimmen, die Filterbedingungen erfüllen, die in der Anfrage enthalten sind oder mit vorher festgelegten Bedingungen übereinstimmen;

    eine Einrichtung zum Rundsenden der Anfragen an die Lieferanten-Endgeräte, die von der Filtereinrichtung bestimmt werden; und

    eine Einrichtung zum Senden einer Antwort an das Abnehmer-Endgerät entweder mit Preisdaten, die von den bestimmten Lieferanten-Endgeräten kommend empfangen werden, die auf die Anfragen antworten, oder mit Daten, die die bestimmten Lieferanten-Endgeräte auflisten, um zu ermöglichen, daß das Abnehmer-Endgerät eine unabhängige Verbindung mit den bestimmten Lieferanten-Endgeräten herstellt.
  2. System nach Anspruch 1, wobei die Netzendgeräte über das Internet in Verbindung treten.
  3. System nach Anspruch 1, ferner mit:

    einer Einrichtung zum Bestimmen, ob Preisdaten von einem bestimmten Lieferanten-Endgerät, das die Filterbedingungen erfüllt, an das Abnehmer-Endgerät entsprechend den Preiskriterien gesendet werden sollten.
  4. System nach Anspruch 3, wobei die Einrichtung zum Bestimmen die Bestimmung auf der Grundlage von Filterbedingungen von dem Lieferanten-Endgerät durchführt.
  5. System nach Anspruch 3, wobei die Einrichtung zum Bestimmen eine Preisfiltereinrichtung umfaßt, die geeignet ist, zu bestimmen, ob die Lieferantenpreisdaten an das Abnehmer-Endgerät gesendet werden sollten.
  6. System nach Anspruch 3, 4 oder 5, wobei die Verbindung zwischen der Filtereinrichtung und der Rundsendeeinrichtung und den Lieferanten-Endgeräten kontinuierlich ist.
  7. System nach Anspruch 3, 4 oder 5, wobei die Verbindung zwischen der Filtereinrichtung und der Rundsendeeinrichtung und den Lieferanten-Endgeräten periodisch ist.
  8. System nach Anspruch 3, 4 oder 5, wobei die Verbindung zwischen der Filtereinrichtung und der Rundsendeeinrichtung und den Lieferanten-Endgeräten durch die Lieferanten-Endgeräte ausgelöst wird.
  9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ferner mit einer Einrichtung zum Senden von Benachrichtigungsinformation an ein Abnehmer-Endgerät, wenn Daten, die vorgegebene Bedingungen in bezug auf die Verfügbarkeit von Produkten angeben, von einem Lieferanten-Endgerät empfangen werden.
  10. Verfahren zur Verarbeitung von Preisanfragen über ein Datennetz mit den folgenden Schritten:

    Empfangen einer Preisanfrage von einem Abnehmer-Endgerät;

    Filtern der empfangenen Preisanfrage, um einen oder mehrere geeignete Lieferanten zu bestimmen, die Filterbedingungen erfüllen, die in den Anfragen enthalten sind oder die vorher festgelegten Bedingungen entsprechen;

    Übertragen von Preisanfragen an Lieferanten-Endgeräte entsprechend jedem der bestimmten Lieferanten; und

    Senden, an das Abnehmer-Endgerät, von Preisdaten, die von den bestimmten Lieferanten-Endgeräten kommend empfangen werden und die den Preisanfragen entsprechen, oder von Daten, die die bestimmten Lieferanten-Endgeräte auflisten, um zu ermöglichen, daß das Abnehmer-Endgerät eine unabhängige Verbindung mit den bestimmten Lieferanten-Endgeräten herstellt.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, ferner mit den folgenden Schritten: Empfangen von Filtersteuerdaten vom Abnehmer-Endgerät, wobei der Schritt des Wählens eines oder mehrerer geeigneter Lieferanten auf der Grundlage der empfangenen Filterdaten bestimmt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Wählschritt den folgenden Schritt umfaßt: Bestimmen geeigneter Lieferanten entsprechend den Filterdaten und einer vorbestimmten maximalen Anzahl von Lieferanten, an die die Preisanfrage zu senden ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 10, 11 oder 12, wobei die Verbindung mit dem Abnehmer-Endgerät und den Lieferanten-Endgeräten über das Internet erfolgt.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, ferner mit dem folgenden Schritt: Bestimmen, ob Preisdaten von einem bestimmten Lieferanten-Endgerät, das die Filterbedingungen erfüllt, an das Abnehmer-Endgerät gesendet werden sollten, und zwar entsprechend den Preiskriterien.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, ferner mit dem folgenden Schritt: Senden von Benachrichtigungsinformation an ein Abnehmer-Endgerät, wenn Daten, die vorgegebene Bedingungen in bezug auf die Verfügbarkeit von Produkten angeben, von einem Lieferanten-Endgerät kommend empfangen werden.
  16. Trägermedium, das rechnerlesbare Anweisungen zur Steuerung eines Rechners trägt, um das Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 15 durchzuführen.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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