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Dokumentenidentifikation DE10060281B4 29.07.2004
Titel Halte- oder Abstellvorrichtung
Anmelder Weichert, Anna E., 79650 Schopfheim, DE
Erfinder Weichert, Anna E., 79650 Schopfheim, DE
Vertreter Ebert, J., Dipl.-Ing. (FH), Pat.-Anw., 79541 Lörrach
DE-Anmeldedatum 05.12.2000
DE-Aktenzeichen 10060281
Offenlegungstag 20.06.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 29.07.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.07.2004
IPC-Hauptklasse A47B 13/16
IPC-Nebenklasse A47G 23/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Halte- oder Abstellvorrichtung als Zusatzvorrichtung für eine beliebige Arbeitsplatte oder einen beliebigen Arbeitstisch zur Aufnahme eines Getränkebehälters.

Während eines langen Arbeitstages am Schreibtisch, am Computertisch oder einem sonstigen Arbeitsplatz haben die betreffenden Personen wiederholt auch das Bedürfnis zu trinken; daneben wird immer wieder von kompetenter Seite darauf hingewiesen und angemahnt, wie wichtig es auch vom medizinischen Standpunkt aus gesehen ist, über den Tag verteilt dem Körper durch wiederholtes Trinken ausreichend Flüssigkeit zuzuführen. Nicht selten wird bei konzentrierter Arbeit darauf aber vergessen, bis sich ein deutliches Durstgefühl einstellt und die betreffende Person so gezwungen wird, sich nach Trinkbarem umzusehen. Dabei ist es üblich und kann immer wieder beobachtet werden, dass diese Person ihren Arbeitsplatz verlassen und sich regelrecht auf den Weg machen muss, um sich ein Getränk zu besorgen. Zurück am Arbeitsplatz wird das Trinkgefäß dort auf der Arbeitsfläche abgestellt, wo es kostbaren Platz wegnimmt und bald im Wege ist und außerdem ständig in Gefahr ist, umgestoßen zu werden. Beschmutzte oder sogar unbrauchbar gewordene Arbeitsunterlagen sind nicht selten die Folge. Von Computer-Arbeitsplätzen ist immer wieder zu hören, wie gefährdet besonders Tastaturen sind, die nämlich nach einem solchen Vorfall unbrauchbar geworden sind.

Auch Schulkinder haben oft während des Unterrichts das Verlangen zu trinken und es soll ihnen dann nicht grundsätzlich untersagt werden, zumal es dem zuwiderliefe, was ihnen an anderer Stelle zur Bewahrung der eigenen Gesundheit vorgetragen wird. Aber gerade in einer Schulklasse würde es für viel und immer wiederkehrende Unruhe und Ablenkung sorgen, die weder für die Mitschüler noch für die Lehrperson auf Dauer hinnehmbar sind, wenn mal der eine, dann der andere Schüler während des Unterrichts aufstünde und sich z.B. aus einer auf einem seitlichen Tisch bereit stehenden Kanne oder Flasche bedienen würde. Auch ein Herumkramen im Schulranzen oder auf dem Boden würde für zuviel Unruhe sorgen und die Aufmerksamkeit zu lange ablenken. Bei auf dem Boden abgestellten Getränken bliebe es mit Sicherheit nicht aus, dass diese umgestoßen würden und so der Boden bald stark verschmutzt wäre. Auf dem Tisch der einzelnen Schüler herumstehende Behälter mit Trinkbarem nehmen auch hier anderweitig benötigten Platz ein und sind natürlich gerade in dieser Umgebung wiederum ständig in Gefahr umgestoßen zu werden, um- oder herabzufallen mit allen sich daraus ergebenden nachteiligen Folgen.

Durch das deutsche Gebrauchsmuster 90 05 840 ist eine speziell für Kleinkinder gedachte Vorrichtung bekannt. Sie besteht aus einer Platte, die selbst als Tischchen zu benutzen ist, das sich fest oder mit einer Schraubverbindungfeststellbar am Schiebebügel oder der Armauflage eines Sportkinderwagens oder der Armauflage eines Kindersitzes anbringen lässt und das abwechselnd als Platz zum Abstellen eines Getränke- und/oder Essensbehälter oder als Fläche zum Malen oder Zeichnen für das Kind dienen kann. Dazu sind an der Platte selbst Veränderungen notwendig, und sie muss jedes Mal entsprechend ihrem jeweiligen Verwendungszweck umgerüstet werden. Für das Abstellen eines Ess- oder Trinkbehälters weist die Platte Bohrungen auf, und speziell gestaltete Behälter sind an ihrem Boden mit einem Zapfen versehen, der einen O-Ring trägt und sich in eine der Bohrungen eindrücken lässt, damit der Behälter gegen Umstoßen oder Umkippen gesichert ist. Soll die Platte als Mal- oder Zeichentisch verwendet werden, müssen Ess- oder Trinkbecher entfernt und irgendwie verstaut werden. Danach sollen die Bohrungen mit zur Ausrüstung gehörenden Stopfen verschlossen werden, damit eine geschlossene Arbeitsfläche entsteht. Dieses Manipulieren ist lästig und störend, die Stopfen können verloren gehen. Vor allem aber bietet eine solche Vorrichtung nicht die Möglichkeit, während der Arbeit zum jederzeitigen Konsum ein Getränk bereit zu halten.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, an jedem beliebigen Arbeitsplatz Trinkbares bereit zu halten, und zwar so, dass davon möglichst kein oder möglichst wenig Platz auf der Arbeitsfläche beansprucht wird und der Behälter mit dem Getränk gegen Umstoßen oder Umkippen gesichert ist. Das Getränk soll jederzeit bequem erreichbar sein, ohne dass dafür die eigentliche Arbeit unterbrochen werden muss.

Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch eine mit Hilfe einer Befestigungsvorrichtung seitlich an einer Arbeits- oder Tischplatte befestigbare, horizontal und/oder vertikal bewegbare Vorrichtung mit mindestens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Getränkebehälters. Bevorzugt ist die Vorrichtung um die Vertikale schwenkbar.

In diese Vorrichtung kann der Getränkebehälter abgestellt werden und gemeinsam mit der Vorrichtung aus dem unmittelbaren Bereich der Arbeitsplatte herausgeschwenkt und in eine Position gebracht werden, in der er auf der Arbeitsfläche selbst keinen Platz einnimmt und auch nicht in Gefahr ist umgestoßen zu werden.

Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung besteht diese Vorrichtung aus einem Haltering, von dem seitlich im rechten Winkel ein Fortsatz abragt, der in einer Bohrung der Befestigungsvorrichtung drehbar gelagert ist, und dessen Innendurchmesser größer ist als der äußere Bodendurchmesser eines Getränkebechers aber kleiner ist als der Außendurchmesser des Getränkebechers auf seiner halben bis dreiviertel Höhe. So kann ein Trinkbecher in diesen Haltering eingehenkt werden, ist gegen Umstürzen gesichert und kann doch bequem am den Haltering überragenden Rand gefasst werden.

Als Befestigungsvorrichtung wird vorzugsweise eine Klemmvorrichtung gewählt, die ohne Beschädigung der Tisch- oder Arbeitsplatte angebracht und wieder entfernt werden kann. Andere Formen der Befestigung sind aber denkbar.

Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung besteht die Vorrichtung aus einer geschlossenen Abstellplatte mit einer Senke zur Aufnahme eines Getränkebehälters, von der seitlich im rechten Winkel ein Fortsatz abragt, der in einer Bohrung der Befestigungsvorrichtung drehbar gelagert ist.

Vorzugsweise ist dabei über der Abstellplatte und in einem Abstand zu ihr, der etwa der mittleren Höhe eines Getränkebehälters entspricht, ein Haltering, dessen Durchmesser größer ist als der des Getränkebehälters, durch einen Haltewinkel gehalten, dessen kurzer Arm mit dem Haltering verbunden ist und dessen langer Arm in eine Bohrung des Fortsatzes der Abstellplatte ragt. Damit wird der in die Senke der Abstellplatte eingestellte Getränkebehälter gegen Umstürzen zuverlässig gesichert.

Wenn der lange Arm des Haltewinkels in der Bohrung des Fortsatzes der Abstellplatte höhenverstellbar geführt ist, kann die Position des Haltewinkels einfach an unterschiedlich hohe Getränkegefäße angepasst werden.

Der lange Arm des Haltewinkels kann zusätzlich in der Bohrung des Fortsatzes der Abstellplatte verdrehbar gelagert sein, so dass der Haltewinkel unabhängig von der Abstellplatte verschwenkt werden kann und, falls gewünscht, auch aus seiner Funktionsstellung herausbewegt werden kann.

Der Haltering kann einen seitlichen Spalt aufweisen, durch den der Henkel eines Henkelbechers oder einer Henkeltasse geführt werden kann.

Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ragt von der Befestigungsvorrichtung vertikal eine Befestigungssäule hoch, an der im Abstand zueinander mindestens zwei Abstellplatten mit Senke angeordnet und unabhängig voneinander um die Vertikale verschwenkbar sind.

Dabei ist die obere Abstellplatte vorzugsweise an der Befestigungssäule höhenverstellbar und im Abstand zu der einen Abstellplatte und über deren Senke ist mit Hilfe eines Haltewinkels ein Haltering gehalten, der an seinem langen Arm verdrehbar und höhenverstellbar in einer Bohrung der Abstellplatte geführt sein kann.

Wenn in der oberen Abstellplatte eine kreisrunde Öffnung vorgesehen ist, deren Durchmesser größer ist als der handelsüblicher Getränkebehälter, so kann der Getränkebehälter, z.B. eine Dose oder eine Flasche durch diese Öffnung hindurch auf der unteren Abstellplatte abgestellt werden und ist in der Öffnung gegen Umstürzen gesichert.

Alternativ kann die Vorrichtung auch einen Teleskoparm oder einen biegsamen und ausziehbaren Trägerarm umfassen, an dem eine Abstellplatte mit mindestens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Getränkebehälters befestigt ist.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der anhängenden Zeichnung beispielhaft näher beschrieben; es zeigen

1 eine Teilansicht einer Arbeitsplatte, an der eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung angebracht ist,

2 eine Teilansicht einer Arbeitsplatte ausgestattet mit einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,

3 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung nach 2,

4 eine Teilansicht einer Arbeitsplatte ausgestattet mit einer Weiterbildung der Vorrichtung nach 2,

5 eine Teilansicht einer Arbeitsplatte ausgestattet mit einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,

6 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß 5 und

7 eine Teilansicht einer Arbeitsplatte mit einer beispielhaft abgewandelten Ausführungsform der Erfindung nach 4 und

8 die Gesamtansicht eines Arbeitsplatzes, der mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung nach 5 ausgestattet ist.

Gemäß 1 ist seitlich an einer Arbeitsplatte 1, eine Vorrichtung 2 befestigt; vorzugsweise kann dies mit Hilfe einer Klemmvorrichtung 3, z.B. nach Art einer Zwinge, geschehen. Jede andere Art der Befestigung ist selbstverständlich auch möglich, jedoch wird eine lösbare Befestigung, die ohne Beschädigung der Arbeitsplatte 1 angebracht werden kann, in den meisten Fällen vorzuziehen sein.

In 1 ist eine erste, einfache Ausführungsform der Vorrichtung 2 dargestellt. Die Klemmvorrichtung 3, die die Arbeitsplatte 1 seitlich U-förmig umgreift, kann in an sich bekannter Weise von der Unterseite der Arbeitsplatte 1 mit Hilfe eines Rändelrades 4 an der Arbeitsplatte 1 festgezogen und auch wieder gelöst werden. Mit dem U-Schenkel 3' der Klemmvorrichtung 3, der auf die Oberseite der Arbeitsplatte 1 zu liegen kommt, ist um eine vertikale Achse schwenkbar ein Haltering 5 verbunden. Dazu ragt von dem in einer horizontalen Ebene liegenden Haltering 5 im rechten Winkel ein Fortsatz 6 ab, der in dem U-Schenkel 3' der Klemmvorrichtung 3 um die Vertikale schwenkbar gelagert ist. Der Innendurchmesser des Halterings 5 ist so bemessen, dass ein sich von seinem Boden aus konisch erweiternder Trinkbecher 7 in den Haltering 5 eingesetzt werden kann und darin Halt findet. Vorzugsweise wird der Durchmesser des Halterings 5 so gewählt, dass Trinkbecher 7 von unterschiedlicher Größe, insbesondere Weite, sicher darin gehalten werden können und auch in jedem Fall so weit nach oben überstehen, dass sie am oberen Rand bequem gefasst werden können. Der Innendurchmesser des Halterings 5 muss also größer sein als der Bodendurchmesser jedes einzusetzenden Trinkbechers 7 und sollte kleiner sein als der Durchmesser des Trinkbechers 7 im Bereich seiner halben bis dreiviertel Höhe.

Ein Trinkgefäß von zylindrischer Form, d.h. mit über seine gesamte Höhe gleich bleibendem Durchmesser, z.B. eine Getränkedose, könnte in einer Vorrichtung nach 1 allerdings keinen Halt finden. Nach der Ausführungsform gemäß 2 ist mit dem auf der Oberseite der Arbeitsplatte 1 liegenden U-Schenkel 3' der Klemmvorrichtung 3 zunächst eine Abstellplatte 8 mit geschlossener Fläche wiederum mit Hilfe eines rechtwinklig abragenden Fortsatzes 6 um die Vertikale schwenkbar verbunden. Die Abstellplatte 8 weist vorzugsweise eine Senke 9 auf, in die ein Trinkgefäß oder auch eine Getränkedose 10 eingestellt werden kann. Um diese gegen Kippen oder Umstürzen zu sichern, ist über der Abstellplatte 8 und im Abstand zu ihr ein Haltering 5' vorgesehen. Dazu kann der Haltering 5' z.B. mit dem kürzeren Arm 11' eines Haltewinkels 11 verbunden sein, dessen langer Arm 11'' mit dem Fortsatz 6 der Abstellplatte 8 verbunden ist. Vorzugsweise ist der lange Arm 11'' des Haltewinkels 11 dabei höhenverstellbar in einer Bohrung des Fortsatzes 6 geführt. So kann der Abstand des Halterings 5' zur Abstellplatte 8 der Höhe des Trinkgefäßes oder der Getränkedose 10 angepasst werden.

3 zeigt eine Draufsicht auf die Haltevorrichtung gemäß 2. Wie hier dargestellt, kann der Haltering 5' auch offen sein, indem er einen Spalt 12 aufweist, der bevorzugt dem Haltewinkel 11, 11' diagonal gegenüberliegt. In dieser Form kann auch eine Henkeltasse, ein Henkelbecher oder dergl. in die Vorrichtung eingestellt werden, der Henkel ragt dann durch den Spalt 12 nach außen.

Die Höhenverstellbarkeit des Halterings 5' ist in der oben beschriebenen Vorrichtung durch die Länge des Fortsatzes 6 bzw. durch den Abstand zur Arbeitsplatte 1 beschränkt, und eine Anpassung des Abstandes zwischen der Abstellplatte 8 und dem Haltering 5' an die Höhe von Trinkgefäßen ist nur in entsprechenden Grenzen möglich. Deshalb zeigt 4 eine Weiterbildung der Vorrichtung, die sich von der gemäß 2 durch die Länge des langen Arms 11'' des Haltewinkels 11 unterscheidet und in der dargestellten Ausführung an noch höhere Dosen oder Flaschen und dergl. angepaßt ist. Vorteilhafterweise können Halteringe 5' mit unterschiedlich langem Arm 11'' des Haltewinkels 11 zum Austausch bereitgehalten werden. Nach einer weiteren vorteilhaften Fortbildung der Vorrichtung ist der lange Arm 11'' des Haltewinkels 11 nicht nur vertikal verschiebbar, sondern als Drehstab 13 ausgebildet und auch um seine Achse verdrehbar in der Bohrung des Fortsatzes 6 gehalten. So kann der Haltering 5' bei Bedarf aus dem Bereich der Abstellplatte 8 herausgeschwenkt werden und Abstellplatte 8 und Haltering 5' können gleichzeitig separat genutzt werden, indem ein Gefäß auf der Abstellplatte 8 abgestellt wird und ein anderes gemäß 1 in den Haltering 5' eingehenkt wird.

Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung zeigen 5 und 6. Hier ist seitlich an der Arbeitsplatte 1 mit Hilfe der Klemmvorrichtung 3 eine Befestigungssäule 14 angebracht; sie kann z.B. 20 bis 30 cm hoch sein. An ihr sind übereinander und höhenverstellbar zwei Abstellplatten 8 und 8' angeordnet, die außerdem unabhängig voneinander um die Vertikale verschwenkbar sind. Beide Abstellplatten 8, 8' weisen eine Senke 9, 9' auf, in die ein Trinkgefäß oder ein anderer Behälter eingesetzt werden kann. In 5 sind beispielhaft auf der oberen Abstellplatte 8' eine Tasse 15 und auf der unteren Abstellplatte 8 eine Getränkedose 10 dargestellt. Auf der unteren Abstellplatte 8, die wie durch die Getränkedose 10 angedeutet, für höhere Gefäße gedacht ist, ist außerdem ein Haltering 5', wie er unter Bezugnahme auf die 2 und 4 bereits beschrieben wurde, vorgesehen. Er kann mit Hilfe seines Haltewinkels 11 entweder fest mit der Abstellplatte 8 verbunden sein oder über den langen Arm 11'' des Haltewinkels 11 in einer Bohrung der Abstellplatte 8 höhenverstellbar und/oder verschwenkbar geführt sein. Es kann so beispielsweise auf der oberen Abstellplatte 8' eine Tasse 15 oder ein Trinkbecher 7 abgestellt werden und auf der unteren Abstellplatte 8, gegen Umstürzen gesichert, eine Flasche oder Getränkedose 10, aus der nachgegossen werden kann, bereit gehalten werden.

Wie aus der Draufsicht gemäß 6 deutlicher erkennbar ist, sind die beiden Abstellplatten 8, 8' unabhängig voneinander um die Befestigungssäule 14 verschwenkbar. Wenn sie, wie dargestellt, zueinander in einem entsprechenden Winkel stehen, ist sowohl die auf der oberen Abstellplatte 8' abgestellte Tasse 15 als auch die Getränkedose 10 auf der unteren Abstellplatte 8 bequem zugänglich. In der oberen Abstellplatte 8' kann gemäß 6 außer der Senke 9' für die Tasse 15 eine durchgehende, vorzugsweise kreisrunde Öffnung 16 vorgesehen sein. Wenn die beiden Abstellplatten 8 und 8' zur Deckung gebracht werden, kann diese Öffnung 16 für hohe Behälter, z.B. eine handelsübliche Getränkeflasche, die Funktion eines oben beschriebenen Halterings 5, 5' übernehmen; die Getränkeflasche wird dazu durch die Öffnung 16 hindurch auf der unteren Abstellplatte 8 abgestellt und ist an der oberen Halteplatte 8' gegen Umstürzen gesichert.

7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung. An der Tisch- oder Arbeitsplatte 1 ist mit Hilfe der Klemmvorrichtung 3 auch in diesem Fall eine Befestigungssäule 14 angebracht. Mit ihr fest verbunden ist direkt über der Klemmvorrichtung 3 eine Abstellplatte 8 mit Senke 9; letztere kann beispielsweise einen Durchmesser von 9 cm haben. Durch einen Einsatz aus beispielsweise Gummi oder einem geeigneten Kunststoff kann die Abstellfläche der Senke 9 rutschsicher gemacht werden. An der Befestigungssäule 14 ist höhenverstellbar und vorzugsweise auch verschwenkbar ein Haltering 5 angeordnet.

Wird ein Trinkbecher, eine Henkeltasse oder ein Henkelbecher in die Senke 9 auf der Abstellplatte 8 gestellt, so kann der Haltering 5 hochgeschoben und/oder weggedreht werden, um nicht zu stören. Der Haltering 5 kann aber auch, wie unter Bezugnahme auf 3 bereits beschrieben, mit einem Spalt 12 versehen sein, durch den der Henkel nach außen ragen kann. Dies wird insbesondere bei hohen Henkelbechern von Vorteil sein. Soll eine Getränkedose 10 oder eine Flasche abgestellt werden, so wird der Haltering 5 in seine Position über der Abstellplatte 8 gedreht und auch in seiner Höhe positioniert, so dass die Dose oder Flasche durch den Haltering 5 hindurch in die Senke 9 eingestellt werden kann und gegen Umstürzen gesichert ist. Ein Trinkbecher 7, der sich konisch auf einen Durchmesser erweitert, der größer ist als der lichte Durchmesser des Halterings 5 kann auch, wie anhand von 1 beschrieben, in den Haltering 5 eingehenkt werden.

8 zeigt beispielhaft einen Arbeitsplatz, der mit einer Vorrichtung 2 gemäß 2 ausgestattet ist.

Die Vorrichtung ist nicht auf die oben lediglich beispielhaft beschriebenen Ausführungsformen beschränkt; es sind vielmehr noch weitere Varianten denkbar. So kann die Vorrichtung 2 auch einen Teleskoparm oder einen biegsamen und ausziehbaren Trägerarm umfassen, an dem eine Abstellplatte 8 mit mindestens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Getränkebehälters 7 oder 10 befestigt ist.

1 Arbeitsplatte, Tischplatte 2 Vorrichtung 3 Klemmvorrichtung 4 Rändelrad 5,5' Haltering 6 Fortsatz 7 Trinkbecher 8,8' Abstellplatte 9,9' Senke 10 Getränkedose 11 Haltewinkel 11' kurzer Arm 11'' langer Arm 12 Spalt 13 Drehstab 14 Befestigungssäule 15 Tasse 16 Öffnung

Anspruch[de]
  1. Halte- oder Abstellvorrichtung als Zusatzvorrichtung für eine beliebige Arbeitsplatte oder einen beliebigen Arbeitstisch zur Aufnahme eines Getränkebehälters gekennzeichnet durch eine mit Hilfe einer Befestigungsvorrichtung (3) seitlich an einer Arbeits- oder Tischplatte (1) lösbar befestigbare, horizontal und/oder vertikal bewegbare Vorrichtung (2) mit mindestens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Getränkebehälters (7, 10).
  2. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) um die Vertikale schwenkbar ist.
  3. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) aus einem Haltering (5) besteht, von dem seitlich im rechten Winkel ein Fortsatz (6) abragt, der in einer Bohrung der Befestigungsvorrichtung (3) drehbar gelagert ist und dass der Innendurchmesser des Halterings (5) größer ist als der äußere Bodendurchmesser eines Getränkebechers (7) und kleiner ist als der Außendurchmesser des Getränkebechers (7) auf seiner halben bis dreiviertel Höhe.
  4. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung eine Klemmvorrichtung (3) ist.
  5. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) aus einer geschlossenen Abstellplatte (8, 8') mit einer Senke (9) zur Aufnahme eines Getränkebehälters (7, 10) besteht, von der seitlich im rechten Winkel ein Fortsatz (6) abragt, der in einer Bohrung der Befestigungsvorrichtung (3) drehbar gelagert ist.
  6. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abstellplatte (8) einen seitlich im rechten Winkel abragenden Fortsatz (6) aufweist, der in einer Bohrung der Befestigungsvorrichtung (3) drehbar gelagert ist und dass über der Abstellplatte (8) und in einem Abstand zu ihr, der etwa der mittleren Höhe eines Getränkebehälters (10) entspricht, ein Haltering (5'), dessen Durchmesser größer ist als der des Getränkebehälters (10), durch einen Haltewinkel (11) gehalten ist, dessen kurzer Arm (11') mit dem Haltering (5') verbunden ist und dessen langer Arm (11'') in eine Bohrung des Fortsatzes (6) der Abstellplatte (8) ragt.
  7. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der lange Arm (11'') des Haltewinkels (11) in der Bohrung des Fortsatzes (6) der Abstellplatte (8) höhenverstellbar geführt ist.
  8. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der lange Arm (11'') des Haltewinkels (11) in der Bohrung des Fortsatzes (6) der Abstellplatte (8) verdrehbar gelagert ist.
  9. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltering (5') einen Spalt (12) aufweist.
  10. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der Befestigungsvorrichtung (3) vertikal eine Befestigungssäule (14) hochragt, an der im Abstand zueinander mindestens zwei Abstellplatten (8, 8') mit Senke (9, 9') angeordnet und unabhängig voneinander um die Vertikale verschwenkbar sind.
  11. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Abstellplatte (8') an der Befestigungssäule (14) höhenverstellbar ist.
  12. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand zu der einen Abstellplatte (8) und über deren Senke (9) mit Hilfe eines Haltewinkels (11) ein Haltering (5') gehalten ist.
  13. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltewinkel (11) an seinem langen Arm (11'') verdrehbar und höhenverstellbar in einer Bohrung der Abstellplatte (8) geführt ist.
  14. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der oberen Abstellplatte (8') eine kreisrunde Öffnung (16) vorgesehen ist, deren Durchmesser größer ist als der handelsüblicher Getränkebehälter.
  15. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) einen Teleskoparm umfasst, an dem eine Abstellplatte (8) mit mindestens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Getränkebehälters (7, 10) befestigt ist.
  16. Halte- oder Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) einen biegsamen und ausziehbaren Trägerarm umfasst, an dem eine Abstellplatte (8) mit mindestens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Getränkebehälters (7, 10) befestigt ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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