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Dokumentenidentifikation DE102004001774A1 29.07.2004
Titel Operationstisch
Anmelder Hill-Rom Services, Inc., Batesville, Ind., US
Erfinder Newkirk, David C., Lawrenceburg, Ind., US;
Borders, Richard L., Erie, Col., US;
Heimbrock, Richard H., Cincinnati, Ohio, US
Vertreter Beyer, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 40883 Ratingen
DE-Anmeldedatum 12.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004001774
Offenlegungstag 29.07.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.07.2004
IPC-Hauptklasse A61G 13/08
Zusammenfassung Ein Patienten-Unterstützungsapparat, wie ein Operationstisch, umfasst ein sich in Längsrichtung erstreckendes Grundgestell, welches auf einem Boden unterstützt wird sowie ein sich in Längsrichtung erstreckendes Deck, welches oberhalb des Grundgestells durch erste und zweite Hebevorrichtungen unterstützt wird. Das Deck ist gelenkig, um einen Patienten in ausgewählten Positionen zu unterstützen. Die Hebevorrichtungen sind in einer vertikalen Richtung ausfahrbar. Das Grundgestell ist in der horizontalen Richtung ausfahrbar.

Beschreibung[de]
Hintergrund und Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf Operationstische und insbesondere auf orthopädische Operationstische. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Offenbarung auf einen Operationstisch, der für verschiedene Arten orthopädischer Chirurgie konfigurierbar ist.

Orthopädische Chirurgie ist Chirurgie, welche an den Knochen und verwandten Nerven und damit verbundenem Gewebe durchgeführt wird. Beispiele gewöhnlicher orthopädischer Eingriffe sind unter anderen der Ersatz von Gelenken, die Rekonstruktion von Gelenken und Operationen nach Bruch. Orthopädische Operationen, welche die Beine, Schulter oder die Wirbelsäule eines Patienten betreffen, sind ziemlich üblich. Einige bekannte Operationstische sind für verschiedene Arten der Chirurgie zu verwenden, einschließlich der orthopädischen Chirurgie.

Gemäß dieser Offenbarung schließt ein Patienten-Unterstützungsapparat wie ein Operationstisch ein sich in Längsrichtung erstreckendes Grundgestell ein, welches ein auf einem Boden und ein sich in Längsrichtung erstreckendes Deck, welches oberhalb des Grundgestells von einer ersten und zweiten Hebevorrichtung unterstützt wird, ein. Das Deck ist gelenkig, um einen Patienten in ausgewählten Positionen zu unterstützen. Die Hebevorrichtungen sind in einer vertikalen Richtung ausfahrbar. Das Grundgestell ist in Längsrichtung ausfahrbar.

In dargestellten Ausführungen umfasst das gelenkige Deck Rücken-, Gesäß- und Fußabschnitte. Die Rücken-, Gesäß- und Fußabschnitte sind in Längsrichtung mit Zwischenraum angeordnet, wobei die Rücken- und Fußabschnitte in Bezug auf den Gesäßabschnitt gelenkig sind. Der Gesäßabschnitt schließt ein Zentralteil und erste und zweite Gegenzugseitenteile auf den gegenüberliegenden Seiten des Zentralteils nahe dem Fußabschnitt ein. Die ersten und zweiten Gegenzugseitenteile sind abnehmbar mit dem Zentralteil des Gesäßabschnitts verbunden. Ein Gegenzuganschlag ist abnehmbar mit dem Gesäßabschnitt verbunden.

Zu Darstellungszwecken sind Gegenzugseitenteile vom Zentralteil des Gesäßabschnitts abgenommen und ist der Gegenzuganschlag an dem Gesäßabschnitt befestigt, um bilateral oder unilateral Zug auf die Hüfte eines Patienten auf dem Deck auszuüben oder einen seitlichen intramedullaren Nageleingriff an einem Patienten durchzuführen. Andererseits wird der Gegenzuganschlag von dem Gesäßabschnitt abgenommen und sind die Gegenzugteile für allgemeine chirurgische Eingriffe wieder an dem Zentralteil befestigt.

Gemäß einer anderen Ansicht dieser Offenbarung schließt das Deck eine Führungsschiene ein. Eine Halterung ist mit der Führungsschiene verbunden und in Längsrichtung entlang der Führungsschiene beweglich. Eine Zugstange ist beweglich mit der Halterung verbunden, um eine seitliche Bewegung zu ermöglichen. Eine Zugstiefel-Baugruppe ist so gestaltet, dass sie mit der Zugstange verbunden ist, und ist entlang dem Längsmaß der Zugstange beweglich, um Zug auf einen Patienten, der auf dem Deck unterstützt wird, auszuüben.

In illustrativ dargestellten Ausführungen erstreckt sich die Führungsschiene im Allgemeinen in Längsrichtung sowie zentral im Verhältnis zu dem Deck. Die Zugstiefel-Baugruppe schließt eine Verlängerungsstange ein, welche verschiebbar in einer sich in Längsrichtung erstreckenden Führung in der Zugstange aufgenommen ist, einen Zugstiefel, der so gestaltet ist, dass er mit dem Fuß eines Patienten verbunden werden kann, sowie eine Einstellvorrichtung, welche mit dem Zugstiefel sowie mit der Verlängerungsstange verbunden ist. Die Einstellvorrichtung ist so gestaltet, dass sie eine drehende und parallele Einstellung des Zugstiefels im Verhältnis zu der Verlängerungsstange erlaubt.

In anderen illustrativ dargestellten Ausführungen umfasst die Einstellvorrichtung ein Gehäuse, mit dem der Zugstiefel verbunden ist, sowie ein Gelenk, welches das Gehäuse mit der Verlängerungsstange verbindet. Ein Rohr erstreckt sich von dem Gehäuse, und eine Achse erstreckt sich von dem Zugstiefel. Das Rohr schließt eine erste Öffnung ein, welche die Achse aufnimmt, wenn der Zugstiefel mit dem Rohr in einer ersten Ausrichtung für Aufbewahrung verbunden ist. Das Rohr schließt eine zweite Öffnung ein, welche die Achse aufnimmt, wenn der Zugstiefel mit dem Rohr in einer zweiten Ausrichtung verbunden ist, um Zug auf den Fuß des Patienten auszuüben. In einigen illustrativen Ausführungen ist eine Handkurbel mit dem Gehäuse verbunden und mit dem Rohr, um den Zugstiefel im Verhältnis zu der Verlängerungsstange zu verschieben. In anderen illustrativ dargestellten Ausführungen schließt die Einstellvorrichtung ein manuelles Einstellelement ein, welches das Gelenk zum Verriegeln festzieht, um ein Drehen des Gehäuses sowie des Zugstiefels im Verhältnis zu der Verlängerungsstange zu verhindern, und welches die Blockierung des Gelenks löst, um ein Drehen des Gehäuses und des Zugstiefels im Verhältnis zu der Verlängerungsstange zu ermöglichen.

Ebenfalls gemäß dieser Offenbarung umfasst ein Patienten-Unterstützungsapparat ein sich in Längsrichtung erstreckendes Deck, einschließlich eines Kopfabschnitts, eines Gesäßabschnitts und eines Fußabschnitts, wobei der Kopf-, Gesäß- und Fußabschnitt in Längsrichtung mit Zwischenraum angeordnet und gelenkig sind. Der Fußabschnitt schließt einen ersten Teil nahe dem Gesäßabschnitt sowie ein zweites Teil entfernt von dem Gesäßabschnitt nähe dem Fußende ein. Der erste Teil hat eine erste Querbreite, und der zweite Teil hat eine zweite Querbreite, welche geringer ist als die erste Querbreite, sodass zwei Ausnehmungsbereiche entlang den gegenüberliegenden Seiten des zweiten Teils definiert sind. Ein Kissen wird in jedem Ausnehmungsbereich des Fußabschnitts aufgenommen, um eine Bewegung zwischen einer ersten Position, in der das Kissen koplanar mit dem Fußabschnitt ist, und einer zweiten, von der ersten Position entfernten Position zu ermöglichen. In der Darstellung unterstützt der Fußabschnitt den Oberkörper eines Patienten während einer Operation an der Schulter, wobei die Kissen als Schulterpolster dienen. Zumindest ein Schulterpolster wird zu der zweiten von dessen koplanarer Lage entfernten Position bewegt, um einen hinteren Teil der Schulter des Patienten freizugeben.

Weitere Eigenschaften werden dem Fachmann bei der Prüfung der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der illustrativen Ausführungen, welche die beste Ausführungsweise des orthopädischen Tischapparates gemäß vorliegender Betrachtungsweise erläutern, ersichtlich werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die detaillierte Beschreibung bezieht sich insbesondere auf die begleitenden Figuren; es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines illustrativen Patienten-Unterstützungsapparats, wie eines Operationstisches, welche ein sich in Längsrichtung erstreckendes Grundgestell, welches auf einem Boden, und ein sich in Längsrichtung erstreckendes Deck, welches oberhalb des Grundgestells von einer ersten und zweiten Hebevorrichtung unterstützt wird, zeigt, wobei das Deck gelenkig ist, um einen Patienten in ausgewählten Lagen zu unterstützen, wobei jede Hebevorrichtung in einer vertikalen Richtung ausfahrbar ist, wobei das Grundgestell in der Längsrichtung ausfahrbar ist, das Deck einen Rückenabschnitt, einen Gesäßabschnitt, einen Fußabschnitt sowie eine sich im Allgemeinen in Längsrichtung erstreckenden mittig angeordnete Führungsschiene (verdeckte Ansicht), welche mit dem Fußabschnitt verbunden und darunter angeordnet ist, enthält, wobei der Rückenabschnitt einen Kopfteil und einen Teil für die Unterstützung des Oberkörpers, wobei der Gesäßabschnitt einen zentralen Teil und erste und zweite Gegenzugseitenteile auf den gegenüberliegenden Seiten des Zentralteils nahe dem Fußabschnitt, und wobei der Fußabschnitt einen Zentralteil und erste und zweite Seitenteile auf den gegenüberliegenden Seiten des Zentralteils nahe dem Fußende einschließt;

2 eine perspektivische Ansicht ähnlich 1, welche einen Patienten zeigt, der auf dem gelenkigen Deck mit den Rücken-, Gesäß- und Fußabschnitten des Decks, das den Oberkörper, das Gesäß bzw. die Beine des Patienten trägt;

3 eine perspektivische Ansicht ähnlich 1, welche den Rückenabschnitt, das Zentralteil des Gesäßabschnittes und die sich in Längsrichtung erstreckende mittig angeordnete Führungsschiene zeigt, und welche den Fußabschnitt und die Gegenzugseitenteile des Gesäßabschnitts, losgelöst von dem Deck, zeigt und einen sich vertikal erstreckenden Gegenzuganschlag, welche am Zentralteil des Gesäßabschnitts befestigt ist, eine Halterung, welche mit der Führungsschiene und in Längsrichtung entlang der Führungsschiene beweglich verbunden ist, wobei die gezeigte Halterung zu einer Position nahe dem Gesäßabschnitt bewegt ist, eine erste Verlängerungszugstange, welche mit der Halterung auf einer ersten Seite derselben für eine Bewegung um eine erste Schwenkachse, sowie eine zweite Verlängerungszugstange, welche mit der Halterung auf einer zweiten Seite derselben für Bewegung um eine zweite Schwenkachse verbunden ist, wobei die Zugstangen zwischen entsprechenden ersten Positionen, welche sich entlang der Führungsschiene und entsprechenden zweiten Positionen, welche seitlich von der Führungsschiene mit Zwischenraum angeordnet sind, beweglich sind;

4 eine perspektivische Ansicht ähnlich 3, welche die Halterung zeigt in einer Position, von dem Gesäßabschnitt weg bewegt zu einer Position nahe dem Fußende;

5 eine Teil-Schnittsansicht, welche die Halterung, die Führungsschiene und die beiden Zugstangen zeigt, wobei die Führungsschiene in der Form eines quadratisch geformten Rohres ist und die Halterung eine quadratisch geformte Öffnung für das gleitende Aufnehmen der quadratisch geformten Führungsschiene aufweist;

6 eine perspektivische Ansicht ähnlich 3, welche erste und zweite Zugstiefel-Baugruppen zeigt, die mit den ersten und zweiten Verlängerungszugstangen verbunden sind, welche die Zugstangen zu ihren entsprechenden Positionen entlang der Führungsschiene bewegt zeigt und welche die Zugstiefel-Baugruppen zu ihren jeweiligen Aufbewahrungspositionen unterhalb des Decks bewegt zeigt, wobei jede Zugstiefel-Baugruppe eine Verlängerungsstange einschließt, welche für die Verschiebung in einer sich in Längsrichtung erstreckenden Führung in der entsprechenden Zugstange aufgenommen ist, wobei eine Zugstiefel so gestaltet ist, dass sie mit dem Fuß eines Patienten verbunden ist, sowie eine Einstellvorrichtung, welche mit dem Zugstiefel verbunden ist und mit der Verlängerungsstange verbunden ist, wobei die Einstellvorrichtung ein Gehäuse enthält, mit dem der Zugstiefel verbunden ist und ein Gelenk, welches das Gehäuse mit der Verlängerungsstange verbindet, ein Rohr, welches sich von dem Gehäuse erstreckt, eine Achse, der sich vom dem Zugstiefel erstreckt, wobei das Rohr eine erste Öffnung enthält, welche die Achse aufnimmt, wenn der Zugstiefel mit dem Rohr in einer ersten Ausrichtung für die Aufbewahrung verbunden ist, wobei das Rohr eine zweite Öffnung einschließt, welche die Achse, wenn der Zugstiefel mit dem Rohr in einer zweiten Ausrichtung für die Ausübung von Zug auf den Fuß eines Patienten, verbunden ist, wobei die Einstellvorrichtung eine Handkwbel enthält, welche mit dem Gehäuse verbunden ist und mit dem Rohr verbunden ist, um den Zugstiefel im Verhältnis zu der Verlängerungsstange zu verschieben;

7 eine perspektivische Ansicht ähnlich 6, welche einen Patienten zeigt, der auf dem Deck unterstützt wird, wobei der sich in vertikaler Richtung erstreckende Gegenzuganschlag zwischen den Beinen des Patienten liegt und den Schritt- oder Beckenbereich des Patienten erfasst, und die Zugstangen zeigt, welche von der Führungsschiene weggedreht sind, und die beiden Zugstiefel-Baugruppen, welche mit den entsprechenden Füßen des Patienten verbunden sind, um bilateralen Zug auf die Hüfte des Patienten auszuüben, wobei jeder Zugstiefel ein erstes Teil enthält, welches so gestaltet ist, dass es eine Unterseite des Fußes eines Patienten erfasst, und ein zweites Teil, welches mit dem ersten Teil für eine Bewegung zwischen einer ersten Position, in der eine Oberseite des Fußes eines Patienten und einer zweiten von der ersten Position entfernten Position, sowie ein Band, welches das erste und zweite Teil des Stiefels erfasst, um das zweite Teil in der ersten Position zu verriegeln;

8 eine perspektivische Ansicht ähnlich 7, welche eine Wadenunterstützung zeigt, welche mit dem rechten Bein des Patienten verbunden ist, welche das rechte Bein des Patienten in einer erhöhten Position unterstützt, wobei die Wadenunterstützung ein Halterungsteil enthält, welches mit der Zugstange verbunden ist, und welches die dem linken Bein des Patienten zugeordnete Zugstangen-Baugruppe zeigt, welche einseitig Zug auf die Hüfte des Patienten ausübt;

9 eine perspektivische Ansicht ähnlich 7 und 8, welche den Patienten liegend auf seiner linken Seite für einen seitlichen intramedullaren Nageleingriff und eine alternative Ausführung eines sich seitlich erstreckenden Gegenzuganschlag, welche zwischen den Beinen des Patienten angeordnet ist und mit dem Beckenbereich des Patienten in Eingriff ist, und die Zugstiefel-Baugruppe auf der linken Seite des Patienten, verbunden mit dem rechten Fuß des Patienten, sowie die Zugstiefel-Baugruppe auf der rechten Seite des Patienten, verbunden mit dem linken Fuß des Patienten, zeigt;

10 eine perspektivische Ansicht des illustrativ dargestellten Operationstisches, welche den Gegenzuganschlag abgesetzt von dem Deck und den Fußabschnitt des Decks im Verhältnis zu dem Gesäßabschnitt nach oben geschwenkt zeigt, um einen Patienten in einer Sitzposition für eine Schulteroperation mit dem Kopf zu dem Fußende und mit den Füßen zu dem Kopfende zu unterstützen, und welche weiter eine enge Kopfbefestigung zeigt, welche mit dem Fußende verbunden ist, um den Kopf des Patienten zu unterstützen, wobei die Schulter des Patienten von den Seitenteilen des Fußabschnitts unterstützt werden;

11 eine perspektivische Ansicht ähnlich 10, welche das rechtsseitige Schulterunterstützungsteil des Fußabschnittes weggeschwenkt von einer Ausnehmung, welche in dem Fußabschnitt ausgeformt ist, zeigt um einen hinteren Teil der rechten Schulter des Patienten für eine Schulteroperation freizugeben;

12 eine Seitenansicht des Decks, welche das Deck in einer parallel zu dem Boden angehobenen Position zeigt;

13 eine Seitenansicht des Decks ähnlich 12, welche den Rückenabschnitt des Decks angehoben im Verhältnis zu dem Fußabschnitt zeigt, um einen Patienten in einer umgekehrten Trendelenburg-Lage zu unterstützen;

14 eine Seitenansicht des Decks ähnlich 12 und 13, welche das Deck abgewinkelt zeigt, um einen Patienten in einer zurückgeneigten Lage zu unterstützen;

15 eine Stirnansicht des Decks, welche das Deck um dessen Längsachse geschwenkt zeigt,

16 ein Blockdiagramm, welches eine Steuerungsschaltung für verschiedene Antriebsmechanismen für das Grundgestell, das Deck und die Hebevorrichtungen zeigt;

17 eine Ausschnittdraufsicht des Rückenabschnitts, welche einen im Allgemeinen rechtwinkligen Rahmen des Rückenabschnitts, ein im Allgemeinen rechtwinkliges Paneel, das mit dem Rahmen verbunden ist, ein Kissen, welches von dem Paneel unterstützt wird und Zubehörschienen auf den gegenüberliegenden Seiten des Rahmens zeigt;

18 eine Draufsicht des Gesäßabschnitts, welche ein im Allgemeinen V-förmigen Zentralteil des Gesäßabschnittes, im Allgemeinen dreiwinklige Gegenzugseitenteile auf den gegenüberliegenden Seiten des Zentralteils, eine Aufnahme für das abnehmbare Aufnehmen eines Gegenzuganschlags sowie Zubehörschienen auf den gegenüberliegenden Seiten der Gegenzugseitenteile zeigt;

19 ein manuelles Einstellelement für das abnehmbare Befestigen des Gegenzuganschlags in der Aufnahme und welches ebenfalls einen Knopf und eine Gewindewelle, welche sich axial von dem Knopf erstreckt, umfasst;

20 eine ausschnittsweise Draufsicht des Gesäßabschnitts ähnlich 18, welche die Rahmen des im Allgemeinen V-förmigen Zentralteils des Gesäßabschnitts und der im Allgemeinen dreiwinkligen Gegenzugseitenteile des Gesäßabschnitts, Paneele, welche mit den entsprechenden Rahmen verbunden sind und Kissen, welche von den entsprechenden Paneelen unterstützt werden, zeigt;

21 eine Draufsicht des Fußabschnitts, welche ein im Allgemeinen T-förmiges Zentralteil des Fußabschnitts, im Allgemeinen rechtwinklige Seitenteile auf den gegenüberliegenden Seiten des Zentralabschnitts sowie Zubehörschienen auf den gegenüberliegenden Seiten der Zentral- und Seitenteile zeigt;

22 eine Ausschnittdraufsicht des Fußabschnitts ähnlich 21, welche die Rahmen des im Allgemeinen T-förmigen Zentralteils und der im Allgemeinen rechtwinkligen Seitenteile des Fußabschnitts, die Paneele, welche mit den entsprechenden Rahmen verbunden sind, und Kissen, welche von den entsprechenden Rahmen unterstützt werden, zeigt;

23 eine perspektivische Ansicht der Zugstiefel-Baugruppe, welche den Zugstiefel entfernt von dem Rohr, welche sich von dem Gehäuse der Einstellvorrichtung erstreckt, und die den Zugstiefel, welche in einer ersten Ausrichtung, wobei die Achse des Zugstiefels vertikal mit einer ersten Öffnung, welche sich durch die oberen und unteren Wandungen des Rohres erstrecken, ausgerichtet ist, zeigt; und

24 eine perspektivische Ansicht ähnlich 23, wobei der Zugstiefel immer noch losgelöst von dem Rohr der Einstellvorrichtung, aber in einer zweiten Ausrichtung, wobei die Achse des Zugstiefels mit einer zweiten Öffnung des Rohres fluchtet, welches sich entlang dessen Längsachse erstreckt, zeigt.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen

Ein illustrativer Patienten-Unterstützungsapparat wie Operationstisch 30, schließt ein Kopfende 32, ein Fußende 34, eine erste Seite 36, eine zweite Seite 38, eine in Längsrichtung verlaufende Achse 40, eine Querachse 42 sowie eine vertikale Achse 44 ein. Der illustrativ dargestellte Operationstisch 30 schließt ein sich in Längsrichtung erstreckendes Grundgestell 50, welches auf einem Boden 56 unterstützt wird, sowie ein sich in Längsrichtung erstreckendes Deck 60, welches oberhalb des Grundgestells 50 von einem Hebe- und Absenk-Mechanismus 70 unterstützt wird, welcher Hebevorrichtungen 72 und 74 für Kopf- und Fußende aufweist, ein. Das Grundgestell 50 und das Deck 60 weisen ihre jeweiligen ersten und zweiten Enden 52, 54 und 62, 64 verbunden mit den ersten und zweiten Hebevorrichtungen 72, 74 auf. Auf die Kopf- und Fußenden des Tisches 30 wird hierin manchmal auch als erste bzw. zweite Enden Bezug genommen.

Der Begriff "Kopfende 32", wie in dieser Beschreibung verwendet, wird verwendet, um das Ende eines jeglichen Objektes, auf das verwiesen wird, zu bezeichnen, welches so angeordnet ist, dass es dem Kopfende 32 des Tisches 30 am nächsten liegt und der Begriff "Fußende 34" wird verwendet werden, um das Ende eines jeglichen Objektes, auf das verwiesen wird zu bezeichnen, welches so angeordnet ist, dass es dem Fußende 34 des Tisches 30 am nächsten liegt. Entsprechend wird der Begriff "erste Seite 36" benutzt werden, um die Seite eines jeglichen Objektes, auf das verwiesen wird, zu bezeichnen, welches so angeordnet ist, das es der ersten Seite 36 des Tisches 30 am nächsten liegt, und der Begriff "zweite Seite 38" wird benutzt werden, um die Seite eines jeglichen Objektes, auf das verwiesen wird, zu bezeichnen, welches so angeordnet ist, dass es der zweiten Seite 38 des Tisches 30 am nächsten liegt.

Das Grundgestell 50 schließt einen ersten Antriebsmechanismus 80 ein, welcher betrieben werden kann, um das Grundgestell 50 entlang der Längsachse 40 herauszufahren oder zurückzuziehen. Die Kopfendehebevorrichtung 72 schließt einen zweiten Antriebsmechanismus 82 ein, welcher betrieben werden kann um das Kopfende 32 des Decks 60 anzuheben oder abzusenken. Die Fußendehebevorrichtung 74 schließt einen dritten Antriebsmechanismus 84 ein, welcher betrieben werden kann, um das Fußende 34 des Decks 60 anzuheben und abzusenken. Das Deck 60 wird in 12 in angehobener Position in Bezug auf seine Position in 1 gezeigt. Die zweiten und dritten Antriebsmechanismen 82, 84 können ebenfalls betrieben werden, um das Deck 60 um eine Querachse 42 zu einer Trendelenburg-Lage (nicht dargestellt) oder zu einer umgekehrten Trendelenburg-Lage, welche in 13 gezeigt wird, zu neigen. Das gelenkige Deck 60 schließt einen vierten Antriebmechanismus 86 ein, welcher betrieben werden kann, um das Deck 60 wie in 16 gezeigt gelenkig zu bewegen, um einen Patienten in ausgewählten Lagen zu unterstützen. Außerdem schließen die Hebevorrichtungen 72, 74 fünfte und sechste Antriebsmechanismen 88, 90 ein, um das Deck 60 seitlich um die Längsachse 40, wie in 15 gezeigt, zu neigen. Eine Steuerung 92 ist mit Antriebsmechanismen 80-90, wie in 16 gezeigt, verbunden, um das Ausfahren oder das Zurückziehen des Grundgestells 50 mit der Lenkbewegung des Decks 60 und dem Ausfahren und dem Zurückziehen der beiden Hebevorrichtungen 72, 74 zu synchronisieren. Eine Bedienereingabevorrichtung 94 wie ein hängendes Handgerät oder Steuerungsgerät, wird verwendet, um Befehle für den Betrieb der verschiedenen Antriebsmechanismen 80-90 des Operationstisches 30 zu geben.

Das Deck 60 schließt einen Rückenabschnitt 100, einen Gesäßabschnitt 102, eine Fußabschnitt 104 sowie eine im Allgemeinen sich in Längsrichtung erstreckende mittig angeordnete Führungsschiene 106 ein, welche mit Fußabschnitt 106 verbunden und darunter angeordnet ist. Die Rücken-, Gesäß- und Fußabschnitte 100, 102, 104 sind in Längsrichtung mit Zwischenraum angeordnet, wobei die Rücken- und Fußabschnitte 100, 104 im Verhältnis zu dem Gesäßabschnitt 102 gelenkig sind. Der Rückenabschnitt 100 ist mit der ersten Hebevorrichtung 72 verbunden, sodass eine Schwenkbewegung um eine erste Querschwenkachse 110 nahe dem Kopfende 32, wie in 9 und 12-14 gezeigt, möglich ist. Die Führungsschiene 106, welche den Fußabschnitt 104 trägt, ist mit der zweiten Hebevorrichtung 74 verbunden, sodass eine Schwenkbewegung um eine zweite Querschwenkachse 112 nahe dem Fußende 34 möglich ist. Auf die Rücken- und Fußabschnitte 100, 104 wird hierin manchmal ebenfalls als die Kopf- bzw. Beinabschnitte verwiesen.

Wie in 17 gezeigt, schließt der Rückenabschnitt 100 einen im Allgemeinen rechtwinkligen Rahmen 122 sowie ein im Allgemeinen rechwinkliges Paneel 124, welches mit dem Rahmen 122 verbunden ist, ein. Das Paneel 124 schließt eine im wesentlichen ebene obere Fläche ein, welche ein Kissen 126 unterstützt. Wie in 1 und 2 gezeigt, schließt das Kissen 126 ein Kopfteil 128 nahe dem Kopfende 32 ein, um den Kopf eines Patienten zu unterstützen sowie ein Oberkörperteil 130 nahe dem Gesäßabschnitt 102, um den Oberkörper oder die Brust eines Patienten zu unterstützen. Der Rahmen 122 umfasst eine Fußende-Querstrebe 134 nahe dem Gesäßabschnitt 102, erste und zweite seitlich mit Zwischenraum angeordnete, sich in Längsrichtung erstreckende Seitenstreben 136, 138, welche sich nach vorne von der Fußende-Querstrebe 134 zu dem Kopfende 32 erstrecken sowie eine Querstrebe 132 nahe dem Kopfende 32. Eine Zubehörschiene 140 ist mit jeder Seitenstrebe 136, 138 durch zwei Abstandsstücke verbunden, welche die Zubehörschienen 140 in mit Zwischenraum angeordneter Beziehung zu den entsprechenden Seitenstreben 136, 138 anordnen. In der dargestellten Ausführung weisen die Fußende-Querstrebe 134, die Seitenstreben 136, 138 und die Zubehörschienen 140 jeweils einen im Allgemeinen rechtwinkligen Querschnitt auf. Die Kopfende-Querstreben 132 weisen jedoch einen runden Querschnitt auf. Das Kissen oder das Matratzenpolster 126 des im Allgemeinen rechtwinkligen Rückenabschnitts 100 weist eine gleiche allgemeine Form wie das entsprechende Paneel 124 auf, obwohl in einigen Ausführungen das Kissen oder das Matratzenpolster 126 in einem gewissen Umfang über die Ränder des zugehörigen Paneels 124 hängt.

Wie in 1 gezeigt enthalten die Seitenstreben 136, 138 des Rückenabschnitts 100 jeweils ein Teil 142 nahe dem Kopfende 32, welches sich nach vorne und nach erstreckt, um die Kopfende-Querstrebe 132 unterhalb der Ebene des Decks 60 zu unterstützen. Ein Montageflansch 76 erstreckt sich von der Kopfende-Hebevorrichtung 62 nach oben und nach hinten, und ist verbunden mit der Kopfende-Querstrebe 136 des Rückenabschnitts 100, um eine Schwenkbewegung um die erste Querschwenkachse 110, wie in 1, 9 und 12-14 gezeigt, zu ermöglichen. Die Kopfende-Querstrebe 132, welche einen kreisförmigen Querschnitt hat, wird drehbar in einer Öffnung mit geringem Übermaß in Montageflansch 76 aufgenommen, welche sich von der Kopfende-Hebevorrichtung 72 nach oben und nach hinten erstreckt. Die Seitenstreben 136, 138 des Rückenabschnitts 100 erstrecken sich nach hinten, wie in 17 gezeigt und verbinden schwenkend mit den Seitenstreben 216, 218 des Gesäßabschnitts 102, welche sich so nach vorne (wie in 20 gezeigt) erstreckt, dass der Rückenabschnitt 100 in Bezug auf den Gesäßabschnitt 102 um eine dritte Querschwenkachse 114 gelenkig ist.

In alternativen Ausführungen erstrecken sich zwei in Querrichtung mit Zwischenraum angeordnet in Längsrichtung verlaufende Flanschen von der Fußenden-Querstrebe 134 des Rückenabschnitts 100 nach hinten und werden schwenkend mit den entsprechenden in Querrichtung mit Zwischenraum angeordneten in Längsrichtung verlaufenden Flanschen, welche sich von der Kopfende-Querstrebe 202 des Rückenabschnitts 102 nach vorne erstrecken, sodass der Rückenabschnitt 100 in Bezug auf den Gesäßabschnitt 102 um die dritte Querschwenkachse 114 drehen kann. Ein Beispiel einer Schwenkverbindung zwischen den Rücken- und Gesäßabschnitten 100, 102 dieses Typs wird in US-Patent 6,076,208, welches am zwanzigsten Juni 2000 herausgegeben wurde und welches durch Verweis hierin aufgenommen ist, gezeigt und beschrieben.

Wie in 18 gezeigt, umfasst der Gesäßabschnitt 102 ein im Allgemeinen V-förmiges Zentralteil 150, welches ein erstes Teil 152 nahe dem Rückenabschnitt 100 sowie ein zweites Teil 154 nahe dem Fußabschnitt 104 einschließt, welches eng am Fußende 34 anliegt. Das erste Teil 152 des Gesäßabschnitts 102 weist eine Querbreite 156 auf und das zweite Teil 154 des Gesäßabschnitts 102 weist eine zweite Querbreite 158 auf, welche geringer ist als die erste Querbreite 156, sodass zwei Ausnehmungsbereiche 166, 168 entlang den gegenüberliegenden Seiten 36, 38 des zweiten Teils 154 definiert werden. Ein im Allgemeinen dreiwinkliges Gegenzugseitenteil 176, 178 wird abnehmbar in jedem Ausnehmungsbereich 166, 168 des Gesäßabschnitts 102 aufgenommen. Die Gegenzugseitenteile 176, 178 sind abnehmbar mit geeigneten Verbindern wie beispielsweise Stiften, Steckern, Riegeln, Laschen, Haken mit Zentralteil 150 verbunden.

Ein sich vertikal erstreckender Gegenzuganschlag 180 ist so gestaltet, dass sie abnehmbar mit Gesäßabschnitt 102, wie in 3, 4 und 6-8 gezeigt, verbunden werden kann. Der Gegenzuganschlag 180 schließt eine starre vertikale zentrale Achse sowie eine Polsterung ein, welche die mittleren und oberen Bereiche der Achse umgeben. Ein unterer Bereich der Achse erstreckt sich von der Polsterung nach unten und wird in eine sich vertikal erstreckende Aufnahme 182, in 1 und 18 gezeigt, welche in dem Zentralteil 150 des Gesäßabschnitts 102 nahe dem Fußabschnitt 104 ausgebildet ist. Ein manuelles Einstellelement 184 ist vorgesehen, welches den Gegenzuganschlag 180 fest in der sich vertikal erstreckenden Aufnahme 182 sichert und den Gegenzuganschlag 180 aus der sich vertikal erstreckenden Aufnahme 182 löst, sodass der Gegenzuganschlag entfernt und für spätere Verwendung aufbewahrt werden kann. Wie in 19 gezeigt enthält das manuelle Einstellelement 184 einen Knopf 186 sowie einen Gewindestift 118, welcher sich von dem Knopf 186 entlang einer Längsachse 190 erstreckt. Der Knopf 186 dreht um die Längsachse 190 in einer Richtung, wie im Uhrzeigersinn, um die Verbindung zwischen der Achse 180 und der Aufnahme 182 zu sichern, und der Knopf 186 dreht in einer Längsachse 190 in einer entgegengesetzten Richtung, wie im Gegenuhrzeigersinn, um die Verbindung zwischen der Achse 180 und der Aufnahme 182 zu lösen. Eine alternative Konfiguration des Gegenzuganschlags wird in 9 gezeigt. Wie darin gezeigt wird, ist ein sich seitlich erstreckender Gegenzuganschlag 183 zwischen den Beinen eines Patienten angeordnet und erfasst den Beckenbereich des Patienten.

Die Gegenzugseitenteile 176, 178 des Gesäßabschnitts 102 werden von dem Zentralteil 150 des Gesäßabschnitts 102 gelöst und der Gegenzuganschlag 180 wird mit Gesäßabschnitt 102 verbunden, um einen bilateralen Hüftenzug auf einen Patienten, wie in 7 gezeigt, anzuwenden, oder für das Anwenden eines einseitigen Hüftenzugs auf einen Patienten, wie in 8 gezeigt. Entsprechend werden die Gegenzugseitenteile 176, 178 des Gesäßabschnitts 102 von dem Zentralteil 150 des Gesäßabschnitts 102 abgenommen und wird der sich seitlich erstreckende Gegenzuganschlag 183 auf Gesäßabschnitt 102 befestigt, um einen seitlichen Knochenmarks-Nageleingriff an dem Patienten durchzuführen, wie in 9 gezeigt. Für allgemeine chirurgische Eingriffe wird andererseits auch der Gegenzuganschlag 180, 183 aus dem Gesäßabschnitt 102 entfernt und werden die Gegenzugseitenteile 176, 178 wieder an dem Zentralteil 150 des Gesäßabschnitts 102, wie in 1 und 2 gezeigt, befestigt. Zu Zwecken dieser Offenbarung bedeutet allgemeine chirurgische Eingriffe jede Art chirurgischer Eingriffe, welche nicht als orthopädische chirurgische Eingriffe klassifiziert werden.

Wie in 20 gezeigt, enthält das im Allgemeinen V-förmige Zentralteil 150 des Gesäßabschnitts 102 einen im Allgemeinen V-förmigen Rahmen 192 sowie ein im Allgemeinen V-förmiges Zentralpaneel 190, welches am Rahmen 192 befestigt ist. Das im Allgemeinen V-förmige Zentralpaneel 194 schließt eine im Wesentlichen ebene Oberfläche ein, welche ein Kissen 196 unterstützt. Der im Allgemeinen V-förmige Rahmen 192 des Gesäßabschnittes 102 umfasst eine Querstrebe 204 nahe dem Fußabschnitt 104, erste und zweite Seitenstreben 206, 208, welche sich im Allgemeinen von der Fußende-Querstrebe 204 nach vorne und nach außen erstrecken, dritte und vierte Seitenstreben 216, 218, welche sich im Allgemeinen in Längsrichtung und von den entsprechenden Enden der ersten und zweiten Seitenstreben 206 , 208 zu dem hinteren Abschnitt 100 nach vorne erstrecken sowie eine Querstrebe 202 nahe dem Rückenabschnitt 100. In der dargestellten Ausführung weisen die Kopfende-Querstrebe 202 und die Seitenstreben 206, 208, 216, 218 jeweils einen im Allgemeinen rechtwinkligen Querschnitt auf. Die Fußende-Querstrebe 204 weist jedoch einen kreisförmigen Querschnitt auf. Die Führungsschiene 106 schließt ein Teil 242 nahe dem Gesäßabschnitt 102 ein, welche sich nach oben erstreckt und die Fußende-Querstrebe 204 so verbindet, dass eine Schwenkbewegung um eine vierte Querschwenkachse 116, wie in 3, 4 und 12-14 gezeigt, ermöglicht wird. Die Fußende-Querstrebe 204 wird drehbar in einer Öffnung mit leichtem Übermaß in dem sich nach oben erstreckenden Teil 242 der Führungsschiene 106 aufgenommen.

Ebenso umfasst jedes im Allgemeinen dreiwinklige Seitenteil 176, 178 des Gesäßabschnittes 102 einen im Allgemeinen dreiwinkligen Seitenrahmen 222 sowie ein im Allgemeinen dreiwinkliges Seitenpaneel 224, welches auf dem Seitenrahmen 222 befestigt ist, wie in 1 gezeigt. Das im Allgemeinen dreiwinklige Seitenpaneel 224 schließt eine im Wesentlichen ebene Oberfläche ein, welche ein Kissen 226 unterstützt. Der im Allgemeinen dreiwinklige Seitenrahmen 222 auf der ersten Seite 36 des Gesäßabschnitts 102 umfasst eine Querstrebe 234 nahe dem Fußabschnitt 104, eine außenseitige Seitenstrebe 236, welche sich im Allgemeinen in Längsrichtung und von dem äußeren Ende der Fußenden-Querstrebe 234 nach vorne erstreckt sowie eine innenseitige Querstrebe 238, welche sich im Allgemeinen von dem inneren Ende der Fußende-Querstrebe 234 nach außen erstreckt. Der im Allgemeinen dreiwinklige Seitenrahmen 222 auf der zweiten Seite 38 des Gesäßabschnittes 102 umfasst eine Querstrebe 234 nahe dem Fußabschnitt 104, eine außenseitige Seitenstrebe 238, welche sich im Allgemeinen in Längsrichtung von dem äußeren Ende der Fußende-Querstrebe 234 nach vorne erstreckt sowie eine innenseitige Seitenstrebe 236, welche sich im Allgemeinen von dem inneren Ende der Fußende-Querstrebe 234 nach außen erstreckt. Die außenseitigen und innenseitigen Seitenstreben 236, 238 werden an der Spitze des im Allgemeinen dreiwinkligen Seitenrahmens 222 des Gesäßabschnittes 102 zusammengefügt. In der dargestellten Ausführung weisen die Fußende-Querstrebe 234 und die Seitenstreben 236, 238 jeweils einen im Allgemeinen rechtwinkligen Querschnitt auf.

Eine Zubehörschiene 240 ist mit jeder außenseitigen Seitenstrebe 236, 238 durch zwei Abstandshalter verbunden, welche die Zubehörschiene 240 in Bezug auf die entsprechenden Seitenstreben 236, 238 mit Zwischenraum anordnen. In der dargestellten Ausführung weisen die Fußende-Querstreben 234, die Seitenstreben 236, 238 und die Zubehörschienen 240 jeweils einen im Allgemeinen rechtwinkligen Querschnitt auf. Jede der Kissen oder Matratzenpolster 196, 226 des im Allgemeinen V-förmigen Zentralteils 150 und der im Allgemeinen dreiwinkligen Seitenteile 176, 178 des Rückenabschnitts 102 weisen die gleiche allgemeine Form wie die zugehörigen Paneele 194, 224 auf, obwohl in einigen Ausführungen die Kissen oder Matratzenpolster 196, 226 in gewissem Umfang über die Ränder der zugehörigen Paneele 194, 224 hängen.

Wie oben angezeigt, erstrecken sie die Seitenstreben 216, 218 des Rückenabschnitts 102 nach vorne (wie in 20 gezeigt), und sind schwenkend mit den sich nach hinten erstreckenden Seitenstreben 136, 138 des Rückenabschnitts 100 (wie in 17 gezeigt), verbunden, sodass der Rückenabschnitt 100 im Verhältnis zum Gesäßabschnitt 102 um die dritte Querschwenkachse 114 gelenkig ist, wie in 12-14 gezeigt. Der sich nach oben erstreckende Teil 242 der Führungsschiene 106 nahe dem Gesäßabschnitt 102 ist mit der Fußende-Querstrebe 204 des Gesäßabschnitts 102 so verbunden, dass eine Schwenkbewegung um die vierte Querschwenkachse ermöglicht wird verbunden, 116 wie in 3, 4 und 12-14 gezeigt. Die Führungsschiene 106 schließt ein Teil 244 nahe dem Fußende 34, welches sich nach unten und hinten erstreckt, ein, und ist mit einem Montageflansch 78, verbunden, welcher sich nach oben und von der Fußendehebevorrichtung 74 nach vorne erstreckt, um eine schwenkende Bewegung um die zweite Querschwenkachse 112 zu ermöglichen, wie in 9 und 12-14 gezeigt. Das Teil 244 der Führungsschiene 106 weist einen kreisförmigen Querschnitt auf, und wird drehend in einer Öffnung mit leichtem Übermaß in dem Montageflansch 78, welcher sich nach oben und von der Fußendehebevorrichtung 74 nach hinten erstreckt aufgenommen.

Wie in 21 gezeigt, schließt der Fußabschnitt 104 ein im Allgemeinen T-förmiges Zentraltei 250 ein, welches mit der Führungsschiene 106 verbunden ist. Das Zentralteil 250 schließt ein erstes Teil 252 nahe dem Gesäßabschnitt 102 sowie ein zweites Teil 254, von dem Gesäßabschnitt 102 abgesetzt, nahe dem Fußende 34, ein. Das erste Teil 252 des T-förmigen Zentralteils 250 weist eine erste Querbreite 256 auf und das zweite Teil 254 des T-förmigen Zentralteils 250 weist eine zweite Querbreite 258 auf, welche geringer ist als die erste Querbreite 256, sodass zwei Ausnehmungsbereiche 266, 268 entlang den gegenüberliegenden Seiten 36, 38 des zweiten Teils 254 nahe dem Fußende 34 definiert sind. Ein im Allgemeinen rechtwinkliges Seitenteil 276, 278 ist in jedem Ausnehmungsbereich 266, 268 des Fußabschnittes 104 nahe dem Fußende 34 so aufgenommen, dass eine Bewegung zwischen einer ersten Position, in der das Seitenteil 276, 278 in derselben Ebene liegt wie Fußabschnitt 104 sowie eine zweite, von der ersten Position entfernte Position, ermöglicht wird. Der Fußabschnitt 104 unterstützt den Oberkörper eines Patienten und zumindest ein Seitenteil 276, 278 ist zu der zweiten "Aus-dem-Weg"-Position bewegt, um einen hinteren Teil der Schulter des Patienten während einer Schulteroperation, wie in 10 und 11 gezeigt, freizugeben. Auf die Seitenteile 276, 278 des Fußabschnitts 104 nahe dem Fußende 34 wird hier manchmal auch als Schulterpolster verwiesen. Eine enge Kopfbefestigung 280 ist mit dem Fußabschnitt 104 nahe dem Fußende 34 verbunden, um den Kopf des Patienten zu unterstützen.

Wie oben angezeigt sind die Zentral- und Seitenteile 250, 276, 278 des Fußabschnitts 104 abnehmbar mit Führungsschiene 106 durch geeignete Verbinder wie beispielsweise Stifte, Stecker, Riegeln, Laschen, Haken und ähnliche verbunden. Die Zentral- und Seitenteile 250, 276, 278 des Fußabschnitts 104, die Gegenzugseitenteile 176,178 des Gesäßabschnitts 102 werden alle von dem Deck 60 entfernt und der Gegenzuganschlag 180 wird mit dem Gesäßabschnitt 102 verbunden, bevor bilateraler oder unilateraler Hüftenzug auf einen Patienten, der auf dem Deck 60, wie in 7 bzw. 8 gezeigt, angewandt wird, und bevor ein lateraler intramedullarer Nagel-Eingriff, wie in 9 gezeigt durchgeführt wird.

Wie in 22 gezeigt, umfasst das im Allgemeinen T-förmige Zentraltei 250 des Fußabschnitts 104 einen im Allgemeinen T-förmigen Rahmen 282 und ein im Allgemeinen T-förmiges Zentralpaneel 284, welches auf dem Rahmen 282 befestigt ist. Das im Allgemeinen T-förmige Zentralpaneel 284 schließt eine im Wesentlichen ebene Oberfläche ein, welche ein Kissen 286 unterstützt. Der im Allgemeinen T-förmige Rahmen 282 des Fußabschnitts 104 umfasst eine Querstrebe 294 nahe dem Fußende 34, erste und zweite Seitenstreben 296, 298, welche sich im Allgemeinen in Längsrichtung und von den entsprechenden Enden der Fußende-Querstreben 294 nach vorne erstrecken, dritte und vierte Seitenstreben 306, 308, welche sich im Allgemeinen von den entsprechenden Enden der ersten und zweiten Seitenstreben 296, 298 nach außen erstrecken, fünfte und sechste Seitenstreben 316, 318, welche sich im Allgemeinen in Längsrichtung und von den entsprechenden Enden der dritten und vierten Seitenstreben 306, 308 nach vorne erstrecken, sowie eine Querstrebe 292 nahe dem Gesäßabschnitt 102. Eine Zubehörschiene 320 ist mit jeder der fünften und sechsten Seitenstreben 316, 318 des im Allgemeinen T-förmigen Rahmens 282 des Fußabschnittes 104 durch zwei Abstandhalter verbunden, welche die Zubehörschiene 320 mit Zwischenraum in Bezug auf die entsprechenden Seitenstreben 316, 318 anordnen. In der dargestellten Ausführung weisen die Querstreben 292, 294, die Seitenstreben 296, 298, 306, 308, 316, 318 sowie die Zubehörschienen 320 jeweils einen im Allgemeinen rechtwinkligen Querschnitt auf.

Ebenso umfasst jedes der im Allgemeinen rechtwinkligen Seitenteile 276, 278 des Fußabschnittes 104 einen im Allgemeinen rechtwinkligen Seitenrahmen 322 sowie ein im Allgemeinen rechtwinkliges Seitenpaneel 324, welches an dem Rahmen 322 befestigt ist, auf. Das im Allgemeine rechtwinklige Seitenpaneel 324 schließt eine im Wesentlichen ebene Oberfläche auf, welche ein Kissen 326 unterstützt. Der im Allgemeinen rechtwinklige Seitenrahmen 322 auf der ersten Seite 36 des Fußabschnitts 104 umfasst eine Querstrebe 334 nahe dem Fußende 34, eine außenseitige Seitenstrebe 336, welche sich in Längsrichtung und von dem äußeren Ende der Fußende-Querstrebe 334 nach vorne erstreckt, eine innenseitige Seitenstrebe 338, welche sich in Längsrichtung und von dem inneren Ende der Fußende-Querstrebe 334 nach vorne erstreckt sowie eine Querstrebe 334 nahe dem Kopfende 32 auf, welche die entsprechenden Enden der außenseitigen und innenseitigen Seitenstreben 336, 338 verbindet. Der im Allgemeinen rechtwinklige Seitenrahmen 32 auf der zweiten Seite 38 des Fußabschnitts 104 umfasst eine Querstrebe 334 nahe dem Fußende 34, eine außenseitige Seitenstrebe 338, welche sich in Längsrichtung und vom äußeren Ende der Fußende-Seitenstrebe 334 nach vorne erstreckt, eine innenseitige Seitenstrebe 336, welche sich in Längsrichtung und vom inneren Ende der Fußende-Seitenstrebe 334 nach vorne erstreckt sowie eine Seitenstrebe 332 nahe dem Kopfende 32 auf, welche die entsprechenden Enden der außenseitigen und innenseitigen Seitenstreben 336, 338 verbindet.

Eine Zubehörschiene 340 ist mit jeder außenseitigen Seitenstrebe 336, 338 des im Allgemeinen rechtwinkligen Seitenrahmens 332 des Fußabschnittes 104 durch ein Paar Abstandhalter verbunden, welche die Zubehörschienen 340 mit Zwischenraum in Bezug auf die entsprechenden Seitenstreben 336, 338 anordnen. Jede der Kissen oder Matratzenpolster 286, 326 des im Allgemeinen T-förmigen Zentralteils 250 und der im Allgemeinen rechtwinkligen Seitenteile 276, 278 des Fußabschnitts 104 weisen die gleiche allgemeine Form wie die zugeordneten Paneele 284, 324 auf, obwohl in einigen Ausführungen die Kissen oder Matratzenpolster 284, 326 in einem bestimmten Umfang über die Ränder der zugeordneten Paneele 284, 324 hängen. In der dargestellten Ausführung weisen die Querstreben 332, 334, die Seitenstreben 336, 338 und die Zubehörschienen 340 jeweils einen im Allgemeinen rechtwinkligen Querschnitt auf.

Wie in 1 gezeigt, schließt das Grundgestel 150 ein teleskopierendes Kopfende-Segment 352 ein, welches mit der Kopfende-Hebevorrichtung 72 sowie ein teleskopierendes Fußende-Segment 354, welches mit der Fußende-Hebevorrichtung 74 verbunden ist, ein. Das teleskopierende Kopfende-Segment 352 ist ortsfest und das teleskopierende Fußende-Segment 354 ist beweglich in Bezug auf das teleskopierende Kopfende-Segment 352. Wie in 12-15 gezeigt, schließt das Grundgestel 150 eine Vielzahl von Bodenbefestigungsverriegelungen 353 ein, welche mit dem ortsfesten teleskopierenden Segment 352 verbunden sind, und eine Vielzahl von Rollern 355 mit Bodengriff, welche mit dem beweglichen teleskopierenden Segment 354 verbunden sind.

Die teleskopierenden Kopfende- und Fußende-Segmente 352, 354 des Grundgestells 50 schirmen den ersten Antriebsmechanismus 80 ab, welcher betrieben werden kann, um das Grundgestel 150 entlang der Längsachse 40 auszufahren und zurückzuziehen. Jede Hebevorrichtung 72, 74 schließt eine Anzahl teleskopierender Segmente 356 ein, welche die zweite und dritte Antriebsmechanismen 82, 84 abschirmen, welche bedient werden können, um das Deck 60 anzuheben und abzusenken. Wie oben angezeigt sind der zweite und dritte Antriebsmechanismen 82, 84 auch zu betreiben, um das Deck 60 entlang einer Querachse zu einer Trendelenburg-Lage (nicht dargestellt) oder zu einer umgekehrten Trendelenburg-Lage, gezeigt in 13, zu neigen. Das gelenkige Deck 60 schirmt einen vierten Antriebsmechanismus 86 ab, welcher bedient werden kann, um die Rücken- und Fußabschnitte 100, 104 im Verhältnis zu dem Gesäßabschnitt 102 zu betreiben, wie in 14 gezeigt. Außerdem schirmen die Hebeeinheiten 72, 74 die fünften und sechsten Antriebsmechanismen 88, 90 ab, welche bedient werden können, um das Deck 60 seitwärts um die Längsachse 40, wie in 15 gezeigt, zu neigen. Eine Steuerung 92 ist mit den verschiedenen Antriebsmechanismen 80-90, wie in 16 gezeigt, verbunden, um das Ausfahren und Zurückziehen des Grundgestells 50 mit dem gelenkigen Deck 60 und das Ausfahren und Zurückziehen der zwei Hebevorrichtungen 72, 74 zu synchronisieren. Ein Bedienereingabegerät 94, wie ein herunterhängendes Handgerät oder eine Steuerung, wird verwendet, um den Betrieb der verschiedenen Antriebsmechanismen 80-90 zu steuern.

In einigen Ausführungen schließen die Antriebsmechanismen 80-90 hydraulische Betätigungsorgane wie solche, die zum Beispiel in den US-Patenten 10,056,552, 10,056,916 und 10,056,959 gezeigt und offenbart werden, welche Patente alle am 25. Januar 2002 eingereicht und derselben Anmelderin wie der der vorliegenden Offenbarung erteilt wurden, und welche hierdurch durch Verweis hierin aufgenommen werden. In Ausführungen des Tisches 30 mit hydraulischen Stellgliedern sind ein oder mehrere Behälter für hydraulische Flüssigkeit, Pumpen, Verteiler, Ventile und hydraulische Leitungen innerhalb der teleskopierenden Segmente 352-356 des Grundgestells 50 und der Hebevorrichtungen 72, 74 sowie der gelenkigen Abschnitte 100-104 des Decks 60 in irgendeiner geeigneten Anordnung, welche dem Experten bekannt ist, untergebracht. Beispiele eines geeigneten Bedienereingabegeräts, welches in den Operationstisch 30 eingeschlossen sein kann, werden in US-Patent 6,351,678, welches am 26. Februar 2002 erteilt wurde und welches hierdurch durch Verweis hierin aufgenommen wird, gezeigt und beschrieben.

Es können verschiedene mechanische und elektromechanische Stellglieder und Antriebe für das Anheben und Absenken des Decks 60 benutzt werden, um das Deck 60 um in Längsrichtung und Querrichtung verlaufende Achsen 40, 42 zu neigen und die Rücken- und Fußabschnitte 100, 104 des Decks 60 in Bezug auf den Gesäßabschnitt 102 gelenkig zu bewegen. Es ist für den Fachmann wohl bekannt, dass elektrische, hydraulische und pneumatische Stellglieder in Kombination mit verschiedenen Typen von Transmissions-Elementen einschließlich Spindelschraubenantriebe und verschiedene Typen mechanischer Verbindungen verwendet werden können, um relative Bewegung von Teilen von Patienten-Unterstützungsapparaten zu erzeugen. Folgerichtig wird beabsichtigt, mit Begriffen wie "Antriebsmechanismus", "Antrieb" und ähnliche, alle Arten von mechanischen, elektromechanischen, hydraulischen und pneumatischen Mechanismen abzudecken, einschließlich Handkurbelmechanismen jeglicher Art und einschließlich Kombinationen davon wie hydraulische Zylinder in Kombination mit elektromechanischen Pumpen für Druckflüssigkeit, welche von den hydraulischen Zylindern aufgenommen wird.

Jetzt unter Bezugnahme auf 3-9 ist eine Montage 360 für zwei Zugstiefel-Baugruppen 440 mit der sich in Längsrichtung erstreckenden mittig angeordneten Führungsschiene 106 verbunden. Die Halterung 360 ist in Längsrichtung entlang der Führungsschiene 106 zwischen einer Position nahe dem Gesäßabschnitt 102, wie in 3 gezeigt, und einer Position, nahe dem Fußende 34, wie in 4 gezeigt, beweglich. Wie in 5 gezeigt, ist die Führungsschiene 106 von der Form eines quadratischen Rohres und weist die Halterung 360 eine quadratische Öffnung 364 mit leichtem Übermaß auf, um die quadratische Führungsschiene 106 aufzunehmen. Die Halterung 360 schließt ein manuelles Einstellelement 366 ein, welches beweglich ist, um die Verbindung zwischen der Halterung 360 und der Führungsschiene 106 zu lösen, um eine Längsverschiebung der Halterung 360 im Verhältnis zu der Führungsschiene 106 zu ermöglichen, und welches beweglich ist, um die Verbindung zwischen der Halterung 360 und der Führungsschiene 106 festzusetzen, um die Halterung 360 in der gewünschten Position im Verhältnis zur Führungsschiene 106 zu verriegeln.

In der illustrativen Ausführung enthält das manuelle Einstellelement 366 einen Knopf 368 sowie einen Gewindestift 370, welche sich von dem Knopf 368 entlang der Längsachse 372, wie in 5 gezeigt, erstreckt. Der Gewindestift 370 wird in die Gewindeöffnung 376 in einer unteren Wandung 378 der Halterung 360 geschraubt. Der Knopf 368 dreht um die Längsachse 372 in einer Richtung,

wie im Uhrzeigersinn, um die Verbindung zwischen der Halterung 360 und der Führungsschiene 106 anzuziehen, und der Knopf 372 dreht um die Längsachse 372 in einer entgegengesetzten Richtung, wie im Gegenuhrzeigersinn, um die Verbindung zwischen der Halterung 360 und der Führungsschiene 106 zu lösen. Insbesondere hat der Gewindestift 370 eine Spitze 374, welche gegen die untere Wandung 380 der Führungsschiene 106 gedrückt wird, wenn der Knopf 368 im Uhrzeigersinn gedreht wird, um die Halterung 360 gegen die Führungsschiene 106 zu sichern, und die von der unteren Wandung 380 der Führungsschiene 106 getrennt wird, wenn der Knopf 368 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, um die Längsverschiebung der Halterung 360 im Verhältnis zu der Führungsschiene 106 zu erlauben. In einigen Ausführungen werden das manuelle Einstellelement 366 sowie einige andere hierin offenbarte manuelle Einstellelemente mit einem Drehmomentbegrenzungsmechanismus wie dem Typ, der beispielsweise in den US-Patenten 10,056,552 und 10,056,959 gezeigt und offenbart werden, welche bereits durch Verweis hierin aufgenommen sind, vorgesehen.

Wie in 3-5 gezeigt wird ein Paar Verlängerungszugstangen 390 mit der Halterung 360 auf den gegenüberliegenden Seiten 36, 38 der Halterung 360 verbunden, um Bewegung um entsprechende Schwenkachsen 392 zu indexieren. Jede Seite 36, 38 der Halterung 360 schließt obere und untere sich nach außen erstreckende Montageflanschen 394, 396 ein, welche eine Ausnehmung 398 formen, in denen das schwenkend montiere Ende 400 einer zugeordneten Zugstange 390 aufgenommen ist, sodass diese um einen oberen Stift 402 und einen unteren Stift 404 drehen können. Jeder obere Stift 402 weist einen gewindegängigen Teil 406 sowie einen nichtgewindegängigen Teil 408 auf. Der gewindegängige Teil 406 wird in eine Gewindeöffnung in dem oberen Flansch 394 der Halterung 360 geschraubt und der nichtgewindegängige Teil 408 wird drehend in einer Öffnung mit leichtem Übermaß, in der oberen Seite der Zugstange 390 aufgenommen.

Jeder untere Stift 404 dient als manuelles Einstellelement für eine zugeordnete Zugstange 390. Der untere Stift 404 wird in eine Richtung gedreht, wie im Uhrzeigersinn, um die Zugstange 390 zu der Halterung 360 zu verriegeln, und der untere Stift 404 wird in eine entgegengesetzte Richtung wie im Gegenuhrzeigersinn gedreht, um die Zugstange 390 im Verhältnis zu der Halterung 360 zu indexieren. Jeder untere Stift 404 schließt einen Knopf 410 sowie eine Achse 412 ein, welche sich von dem Knopf 410 entlang einer Längsachse 414 erstreckt. Jede Achse 412 weist ein nichtgewindegängiges Abstandsstück 416, ein nichtgewindegängiges Zwischenstück 418 sowie ein gewindegängiges Endstück 420 auf. Das Abstandsstück 416 dient dazu, den Knopf 410 auf einem Abstand von der Unterseite des unteren Flansches 396 der Halterung 360 zu halten, um es dem Anwender zu erlauben, den Knopf 410 zum Drehen zu greifen. Das Zwischenstück 418 wird drehbar in einer Öffnung mit leichtem Übermaß in dem unteren Flansch 396 der Halterung 360 aufgenommen. Das gewindegängige Teil 420 wird in eine gewindegängige Öffnung in der unteren Seite der Zugstange 390 geschraubt. Der Knopf 410 dreht um eine Längsachse 414 im Uhrzeigersinn, um die Zugstange 390 im Verhältnis zu der Halterung 360 zu verriegeln und der Knopf 410 dreht um die Längsachse 414 im Gegenuhrzeigersinn, um die Zugstange 396 zum Drehen freizustellen. Insbesondere wird die Zugstange 390 gegen den unteren Flansch 396 der Halterung 360 gezogen, um die Zugstange 390 örtlich zu verriegeln, wenn der Knopf 410 im Uhrzeigersinn gedreht wird, und die Zugstange 390 wird von dem unteren Flansch 396 der Halterung 360 mit Zwischenraum angeordnet, um die Zugstange 390 freizustellen, um im Verhältnis zu der Halterung 360 zu drehen, wenn der Knopf 410 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird.

In einigen Ausführungen weisen, wie in 5 gezeigt, die nach unten zeigenden Flächen der Zugstangen 390 Kerbverzahnungen oder Zähne 422 auf, und weisen die nach oben zeigenden Oberflächen der unteren Flanschen 396 der Halterung 360 Kerbverzahnungen oder Zähne 424 an der gewöhnlichen Schnittstelle auf. Festdrehen des Knopfes 410 veranlasst, dass die Zähne 422 auf den nach unten zeigenden Oberflächen der zugeordneten Zugstange 390 drücken gegen und greifen in die Zähne 424 auf den nach oben zeigenden Oberflächen des zugeordneten unteren Flansches 396 der Halterung 360, um zu vermeiden, dass die Zugstange 390 sich im Verhältnis zu der Halterung 360 dreht. Das Lösen des Knopfes 410 erlaubt es den entsprechenden Zähnen 422, 424 der zugeordneten Zugstange 390 und des unteren Flansches 396 andererseits auseinander zu gehen, um es der Zugstange 390 zu ermöglichen, im Verhältnis zu der Halterung 360 zu drehen. Alternative Mechanismen für ein auflösbares Verriegeln der Zugstangen 390 im Verhältnis zu der Halterung 360 werden durch diese Offenbarung mit berücksichtigt. Zum Beispiel können verschiedene Typen manuell bedienter Kupplungs- und Lösemechanismen, wie mit Hebel bediente Kupplungen und mit Druckknopf bediente Kupplungen wie diejenigen, die in den US-Patenten 10,056,552 und 10,056,959 gezeigt und beschrieben werden, für das Verriegeln der Zugstangen 390 anstatt der manuellen Einstellelemente 404, die hierin gezeigt und beschrieben werden, benutzt werden.

Wie in 6-9 gezeigt, werden die Zugstiefel-Baugruppen 440 mit den entsprechenden Zugstangen 390 verbunden. Wie in 23 und 24 gezeigt, schließt jede Zugstiefel-Baugruppe 440 eine Verlängerungsstange 442 ein, welche entlang einem Längsmaß 448 (3 und 4) der zugeordneten Zugstange 390 beweglich ist, einen Zugstiefel 444, welche so gestaltet ist, dass er mit dem Fuß eines Patienten verbunden wird, sowie eine Einstellvorrichtung 446, welche mit dem Zugstiefel 444 und mit der Verlängerungsstange 442 verbunden ist. Die Einstellbaugruppe 446 ist so gestaltet, dass sie eine Dreh- und Verschiebeeinstellung des Zugstiefels 444 im Verhältnis zu der Verlängerungsstange 442 erlaubt. Wie in 3 und 4 gezeigt, ist jede Zugstange 390 röhrenförmig und definiert eine Verlängerungsführung 450 entlang dessen langer Achse 448 und endet in einer Öffnung 452. Die Verlängerungsstange 442 wird durch die Öffnung 452 in die Führung 450 eingesteckt, wenn die Zugstiefel-Baugruppe 440 mit der zugeordneten Zugstange 390 verbunden wird. Auf das Längsmaß 448 der Zugstange 390 wird manchmal hierin auch wie die lange Achse der Zugstange 390 verwiesen.

Wie in 23 und 24 gezeigt, umfasst die Einstellvorrichtung 446 ein Gehäuse 454, mit dem der Zugstiefel 444 verbunden ist sowie ein Gelenk 456, welches das Gehäuse 454 mit der Verlängerungsstange 442 verbindet. Ein Rohr 458 erstreckt sich von dem Gehäuse 454, und eine Achse 460 erstreckt sich von dem Zugstiefel 444. Das Rohr 458 schließt eine erste Öffnung 462 ein, welche die Achse 460 aufnimmt, wenn der Zugstiefel 440 mit dem Rohr 458 in einer ersten Ausrichtung für Aufbewahrung, wie in 23 gezeigt, verbunden wird. In der illustrativ dargestellten Ausführung weisen das Rohr 458 und die Achse 460 beide einen quadratischen Querschnitt auf und erstreckt sich die erste Öffnung durch die oberen und unteren Wandungen des quadratischen Rohres 458. Die Achse 460 steht waagerecht auf Rohr 458, wenn der Zugstiefel 444 mit dem Rohr 458 in der ersten Ausrichtung verbunden ist. Nach Einsetzen der Achse 460 in die erste Öffnung 462, wie in 23 gezeigt, wird das Gehäuse 454 der Einstellvorrichtung 446, welche den Zugstiefel 444 trägt, um eine horizontale Achse geschwenkt, um den Zugstiefel 444 unter die obere Fläche des Decks 60 zum Aufbewahren anzuordnen, wie in 6 gezeigt.

Das Rohr 458 schließt eine zweite Öffnung 464 ein, welche die Achse 460 aufnimmt, wenn der Zugstiefel 444 mit dem Rohr 458 in einer zweiten Ausrichtung zum Anwenden eines bilateralen oder unilateralen Zugs zu dem Fuß eines Patienten, wie in 7 und 8 gezeigt, verbunden ist, oder einer dritten Ausrichtung, um eine seitlich intramedullaren Nageleingriff an dem Patienten vorzunehmen, wie in 9 gezeigt. Die Achse 460 ist im Wesentlichen koaxial mit dem Rohr 458, wenn der Zugstiefel 444 mit dem Rohr 458 in der zweiten Ausrichtung, wie in 24 gezeigt, verbunden ist, und in der dritten Ausrichtung. In der illustrativ dargestellten Ausführung weist der innere Bereich des Rohres 458 eine Wandung mit quadratischem Querschnitt auf um die quadratisch geformte Achse 460 aufzunehmen. In einigen illustrativen Ausführungen schließt der Zugstiefel 444 ein Sohlenteil ein, welches so gestaltet ist, dass es die eine Unterseite eines Patientenfußes erfasst, und die Achse 460 erstreckt sich von dem Sohlenteil. Für einen seitlichen intramedullaren Nageleingriff werden eine Extrastange 476 sowie eine Klammer 478 verwendet, um den Zugstiefel 444, der dem rechten Fuß eines Patienten zugeordnet ist, in einer erhöhten Lage im Verhältnis zu der Zugstange 390 zu unterstützen, wie in 9 gezeigt.

In den illustrativen Ausführungen ist eine Handkurbe 466 mit dem Gehäuse 454 verbunden und mit dem Rohr 458 verbunden, um den Zugstiefel 444 im Verhältnis zu der Verlängerungsstange 442 zu verschieben, wie in 7-9 gezeigt. In den illustrativ dargestellten Ausführungen schließt die Einstellvorrichtung 446 ein manuelles Einstellelement 468, wie das manuelle Einstellelement 184, das in

19 gezeigt wird, ein, welches das Gelenk 456 zum Verriegeln festsetzt, um ein Drehen des Gehäuses 454 und des Zugstiefels 444 im Verhältnis zu der Verlängerungsstange 442 zu vermeiden, und welches das Gelenk 456 löst, um es zu entriegeln, um ein Drehen des Gehäuses 454 sowie des Zugstiefels 444 im Verhältnis zu der Verlängerungsstange 442 zu ermöglichen.

Wie in 23 und 24 gezeigt, umfasst der Zugstiefel 444 ein erstes Teil 470, das so gestaltet ist, dass es die Unterseite eines Patientenfußes erfasst, ein zweites Teil 472 mit dem ersten Teil 470 verbunden wird, um eine Bewegung zwischen einer ersten Position, die die Oberseite eines Patientenfußes erfasst, sowie einer zweiten, von der ersten Position entfernten Position ermöglicht, sowie eines Riemens 474, welcher die ersten und zweiten Teile 470, 472 erfasst, um das zweite Teil 472 in der ersten Position zu verriegeln. Der Riemen 474 erstreckt sich über eine obere Fläche des zweiten Teils 472 zwischen einer ersten Seite des ersten Teils 470 und einer zweiten Seite des ersten Teils 470, wenn das zweite Teil 472 in der ersten Position verriegelt ist. Das erste Teil 470 ist so gestaltet, dass es eine Rückseite einer Ferse eines Patienten erfasst. Das erste Teil 470 umfasst eine Schale 486, welche im Wesentlichen starr ist und ein polsterndes Material 488, welches mit zumindest einem Teil der Schale verbunden ist. Das zweite Teil 472 umfasst ebenfalls eine Schale 490, welche im Wesentlichen starr ist und ein polsterndes Material 492, welches mit zumindest einem Teil der Schale 490 verbunden ist. Das Polsterungsmaterial 492 erfasst die Oberseite des Fußes des Patienten, wenn das zweite Teil 472 in der ersten Position ist.

Wie in 8 gezeigt, ist ein Beinunterstützung 480, die ein Montageteil 482 aufweist, mit der Zugstange 390, welche dem rechten Bein des Patienten zugeordnet ist, verbunden. Die Beinunterstützung 480 schließt ein Wadenunterstützungsteil 484 für die Unterstützung der Wade eines Patienten ein. Das Montageteil 482 ist so angeordnet, dass es den Wadenabschnitt des rechten Beines eines Patienten in einer erhöhten Lage unterstützt. Die Beinunterstützung 480 schließt ein manuelles Einstellelement ein, wie das manuelle Einstellelement 184, das in 19 gezeigt wird, welches das Montageteil 482 der Beinunterstützung 480 befestigt und auf die Zugstange 390 sichert, und welches die Beinunterstützung 480 löst, um sie freizustellen. Obwohl die dargestellte Beinunterstützung 480 mit der Zugstange 390, welche dem rechten Bein eines Patienten wie in 8 dargestellt, verbunden ist, kann die Beinunterstützung 480 sehr wohl mit der Zugstange 390, welche dem linken Bein eines Patienten zugeordnet ist, verbunden werden. Eine Zugstiefel-Baugruppe dieses Typs wird im Detail in US-Patent...(Attorney Docket No. 7175-69326 – Patentgeschäftszeichen 7175,69326) mit dem Titel "ORTHOPÄDISCHER TISCHAPPARAT", gezeigt und beschrieben, welches am selben Tag wie diese Anmeldung eingereicht wird, welches derselben Anmelderin wie der der vorliegenden Patentanmeldung zugeordnet ist, und welche hierdurch durch Verweis in ihrer Gesamtheit aufgenommen ist.

Obwohl die Erfindungen hierin im Detail unter Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte Ausführungen beschrieben sind, bestehen weitere Variationen und Modifikationen innerhalb des Umfangs und des Geistes der Erfindungen, wie in den nachfolgenden Ansprüchen beschrieben und definiert.

Legende zu 16

Anspruch[de]
  1. Ein Patienten-Unterstützungsapparat mit einer Längsachse, wobei der Apparat Folgendes umfasst:

    erste und zweite Hebevorrichtungen, wobei jede Hebevorrichtung in einer vertikalen Richtung ausgefahren werden kann,

    ein sich in Längsrichtung erstreckendes Grundgestell, das auf einem Boden unterstützt ist und erste und zweite Enden aufweist, welche mit der ersten bzw. zweiten Hebevorrichtung verbunden sind, wobei das Grundgestell entlang der Längsachse ausfahrbar ist, und

    ein sich in Längsrichtung erstreckendes Deck, welches oberhalb des Grundgestells unterstützt wird und erste und zweite Enden aufweist, welche mit der ersten bzw. zweiten Hebevorrichtung verbunden sind, wobei das Deck gelenkig ist, um einen Patienten in ausgewählten Lagen zu unterstützen.
  2. Der Apparat nach Anspruch 1, wobei das Grundgestell erste und zweite teleskopierende Teile umfasst, welche mit der ersten bzw. zweiten Hebevorrichtung verbunden sind.
  3. Der Apparat nach Anspruch 2, wobei das erste teleskopierende Teil des Grundgestells ortsfest und das zweite Teil des teleskopierenden Teils des Grundgestells im Verhältnis zum ersten teleskopierenden Teil beweglich ist.
  4. Der Apparat nach Anspruch 3, wobei das Grundgestell zumindest eine mit dem Boden im Eingriff befindliche Verriegelung einschließt, welche mit dem ersten teleskopierenden Teil verbunden ist und zumindest einen mit dem Boden im Eingriff befindlichen Roller hat, der mit dem zweiten teleskopierenden Teil verbunden ist.
  5. Der Apparat nach Anspruch 3, wobei das Grundgestell einen Antrieb einschließt, der ein erstes Ende, das mit dem ersten teleskopierenden Teil verbunden, sowie ein zweites Ende, das mit dem zweiten teleskopierenden Teil verbunden ist, aufweist, um in Längsrichtung eine Bewegung desselben zu veranlassen.
  6. Der Apparat nach Anspruch 1, wobei jede Hebevorrichtung erste und zweite teleskopierende Teile umfasst, welche mit dem Grundgestell und dem gelenkigen Deck verbunden sind.
  7. Der Apparat nach Anspruch 6, wobei das erste teleskopierende Teil jeder Hebevorrichtung mit dem Grundgestell und das zweite teleskopierende Teil jeder Hebevorrichtung mit dem gelenkigen Deck verbunden und in Bezug auf das erste teleskopierende Teil beweglich ist.
  8. Der Apparat nach Anspruch 7, wobei jede Hebevorrichtung einen Antrieb einschließt, der ein erstes Ende, das mit dem ersten teleskopierenden Teil der Hebevorrichtung, sowie ein zweites Ende, das mit dem zweiten teleskopierenden Teil der Hebevorrichtung verbunden ist, aufweist.
  9. Der Apparat nach Anspruch 1, der einen ersten Antrieb, der mit dem ausziehbaren Grundgestell verbunden ist, um das Ausfahren oder Zurückziehen desselben zu veranlassen, einen zweiten Antrieb, der mit dem gelenkigen Deck verbunden ist, um eine gelenkige Bewegung desselben zu veranlassen, sowie eine Steuerung umfasst, die mit dem ersten und dem zweiten Antrieb verbunden ist, um das Ausfahren und Zurückziehen des Grundgestells mit der gelenkigen Bewegung des Decks zu synchronisieren.
  10. Der Apparat nach Anspruch 9, welcher dritte und vierte Antriebe umfasst, welche jeweils mit den beiden Hebevorrichtungen verbunden sind, um ein Ausfahren und Zurückziehen derselben zu veranlassen, wobei die Steuerung zusätzlich mit dem dritten und vierten Antrieb verbunden ist, um das Ausfahren und Zurückziehen des Grundgestells mit der gelenkigen Bewegung des Decks sowie das Ausfahren und Zurückziehen der beiden Hebevorrichtungen zu synchronisieren.
  11. Der Apparat nach Anspruch 1, wobei das gelenkige Deck erste, zweite und dritte Abschnitte umfasst, wobei der erste, zweite und dritte Abschnitt jeweils in Längsrichtung mit Zwischenraum angeordnet und gelenkig sind, und wobei jeder Abschnitt seitlich mit Zwischenraum angeordnete, sich in Längsrichtung erstreckende gegenüberliegende Seiten einschließt.
  12. Der Apparat nach Anspruch 11, wobei das erste und das zweite Ende des Decks einem Kopf- und einem Fußende desselben entspricht, wobei das Deck einen Rückenabschnitt, einen Gesäßabschnitt und einen Fußabschnitt umfasst, und wobei der Rücken-, Gesäß- und Fußabschnitt in Längsrichtung mit Zwischenraum angeordnet und in Bezug auf den Gesäßabschnitt gelenkig sind.
  13. Der Apparat nach Anspruch 12, wobei der Rückenabschnitt mit der ersten Hebevorrichtung verbunden ist, um eine Bewegung um eine erste Querachse nahe dem Kopfende, und wobei der Beinabschnitt mit der zweiten Hebevorrichtung verbunden ist, um eine Bewegung um eine zweite Querachse nahe dem Fußende zu ermöglichen.
  14. Der Apparat nach Anspruch 11, wobei der zweite Abschnitt einen Zentralteil sowie erste und zweite Gegenzugseitenteile auf den gegenüberliegenden Seiten des Zentralteils nahe dem dritten Abschnitt einschließt.
  15. Der Apparat nach Anspruch 11, wobei der zweite Abschnitt einen Zentralteil umfasst, der ein erstes Teil nahe dem ersten Abschnitt und ein zweites von dem ersten Abschnitt entferntes Teil nahe dem dritten Abschnitt einschließt, wobei das erste Teile eine erste Querbreite und das zweite Teil eine zweite Querbreite aufweist, welche geringer ist als die erste Querbreite, sodass zwei Ausnehmungsbereiche entlang den gegenüberliegenden Seiten des zweiten Abschnitts nahe dem dritten Abschnitt definiert werden, und wobei ein Gegenzugseitenteil in jedem Ausnehmungsbereich des zweiten Abschnitts aufgenommen wird.
  16. Der Apparat nach Anspruch 15, wobei das erste und das zweite Gegenzugseitenteil abnehmbar mit dem Zentralteil verbunden sind.
  17. Der Apparat nach Anspruch 15, wobei der zweite Abschnitt weiter einen abnehmbaren Gegenzuganschlag einschließt.
  18. Der Apparat nach Anspruch 17, wobei der zweite Abschnitt außerdem eine Aufnahme einschließt, und wobei der Gegenzuganschlag abnehmbar in der Aufnahme aufgenommen wird.
  19. Der Apparat nach Anspruch 18, wobei der zweite Abschnitt weiter ein manuelles Einstellelement einschließt, das den Gegenzuganschlag anzieht und in der Aufnahme sichert, und den Gegenzuganschlag löst und von der Aufnahme freigibt.
  20. Der Apparat nach Anspruch 11, in welchem ein dritter Abschnitt eine Führungsschiene einschließt.
  21. Der Apparat nach Anspruch 20, wobei der dritte Abschnitt weiter einen Zentralteil, der mit der Führungsschiene verbunden ist, sowie erste und zweite Seitenteile auf den gegenüberliegenden Seiten des Zentralteils nahe dem Fußende des dritten Abschnitts einschließt.
  22. Der Apparat nach Anspruch 20, wobei der dritte Abschnitt weiter einen Zentralteil umfasst, der mit der Führungsschiene verbunden ist, in welchem der Zentralteil ein erstes Teil nahe dem zweiten Abschnitt und ein zweites von dem zweiten Abschnitt entferntes Teil nahe dem Fußende einschließt, wobei das erste Teil eine erste Querbreite und das zweite Teil eine zweite Querbreite aufweist, welche geringer ist als die erste Querbreite, sodass zwei Ausnehmungsbereiche entlang den gegenüberliegenden Seiten des zweiten Teiles nahe dem Fußende definiert werden, und in welchem ein Polster in jedem Ausnehmungsbereich des dritten Abschnitts aufgenommen wird, um eine Bewegung zwischen einer ersten Position, in der das Polster koplanar mit dem dritten Abschnitt und einer zweiten, von der ersten Position entfernten Position ermöglicht wird.
  23. Der Apparat nach Anspruch 21, wobei das zentrale und die Seitenteile abnehmbar mit der Führungsschiene verbunden sind.
  24. Der Apparat nach Anspruch 21, wobei jedes Seitenteil zwischen einer ersten Position, in der das Seitenteil koplanar mit dem Zentralteil und einer zweiten, von der ersten Position entfernten Position beweglich ist, wobei das Seitenteil aus dem Weg bewegt wird.
  25. Der Apparat nach Anschluss 24, wobei der dritte Abschnitt den Oberkörper eines Patienten unterstützt, und in welchem zumindest ein Seitenteil während einer Schulteroperation zu einer "Aus-dem-Weg"-Position bewegt wird.
  26. Der Apparat nach Anspruch 20, in welchem die Führungsschiene sich im Allgemeinen in Längsrichtung und zentral im Verhältnis zum Deck erstreckt.
  27. Der Apparat nach Anspruch 20, der eine Halterung umfasst, der mit der Führungsschiene verbunden und in Längsrichtung entlang der Führungsschiene beweglich ist, sowie zumindest eine Verlängerungszugstange, die beweglich mit der Halterung verbunden ist, um eine Bewegung zu und von der Führungsschiene zu ermöglichen.
  28. Der Apparat nach Anspruch 27, wobei die zumindest eine Verlängerungszugstange schwenkend mit der Halterung auf einer ersten Seite derselben verbunden ist, um eine Bewegung um eine Schwenkachse zu ermöglichen.
  29. Der Apparat nach Anspruch 27, welcher eine erste Verlängerungszugstange, die mit der Halterung auf einer ersten Seite desselben verbunden ist, um eine Bewegung um eine erste Schwenkachse zu ermöglichen, sowie eine zweite Verlängerungszugstange umfasst, die mit der Halterung auf einer zweiten Seite desselben verbunden ist, um eine Bewegung um eine zweite Schwenkachse zu ermöglichen.
  30. Der Apparat nach Anspruch 29, der weiter erste und zweite Zugstiefel-Baugruppen umfasst, welche so gestaltet sind, dass sie mit den ersten und Verlängerungszugstangen verbunden und entlang den Längsmaßen der entsprechenden Zugstangen beweglich sind.
  31. Der Apparat nach Anspruch 29, wobei die ersten und zweiten Schwenkachsen vertikal sind.
  32. Der Apparat nach Anspruch 27, der ein erstes manuelles Einstellelement umfasst, welches die Halterung befestigt, um zu vermeiden, dass sie in Längsrichtung im Verhältnis zur Führungsschiene bewegt, sowie eine zweites manuelles Einstellelement, welches die zumindest eine Zugstange befestigt, um zu vermeiden, dass sie im Verhältnis zur Halterung bewegt.
  33. Der Apparat nach Anspruch 27, der weiter eine Beinunterstützung umfasst, die ein Montageteil aufweist, welches so gestaltet ist, dass es mit der zumindest einen Zugstange verbunden ist, wobei die Beinunterstützung so gestaltet ist, dass sie zumindest einen Teil des Beines eines Patienten unterstützt.
  34. Der Apparat nach Anspruch 33, wobei die Beinunterstützung so gestaltet ist, dass sie das Wadenteil des Beines eines Patienten unterstützt.
  35. Der Apparat nach Anspruch 33, wobei die Beinunterstützung ein manuelles Einstellelement einschließt, welches das Montageteil der Beinunterstutzung fest mit der Zugstange verbindet und das Montageteil der Beinunterstützung löst, um sie von der Zugstange freizugeben.
  36. Der Apparat nach Anspruch 27, der weiter zumindest eine Zugstiefel-Baugruppe umfasst, welche so gestaltet ist, dass sie mit der zumindest einen Zugstange verbunden und entlang einem Längsmaß der Zugstange beweglich ist.
  37. Der Apparat nach Anspruch 36, wobei jede Zugstiefel-Baugruppe eine Verlängerungsstange umfasst und wobei jede Zugstange so ausgeformt ist, dass sie eine Verlängerungsführung für die Aufnahme der Stange aufweist, um die Bewegung darin einzustellen.
  38. Der Apparat nach Anspruch 37, wobei jede Verlängerungszugstange röhrenförmig ist und definiert, dass ein innerer Bereich in einer Öffnung endet, und wobei sich die verlängerte Stange durch die Öffnung in den inneren Bereich der Zugstange erstreckt, wenn die zumindest eine Zugstiefel-Baugruppe mit der zumindest einen Zugstange verbunden ist.
  39. Der Apparat nach Anspruch 36, wobei die zumindest eine Zugstiefel-Baugruppe ein manuelles Einstellelement einschließt, das fest gegen die zumindest eine Zugstange sichert, um die zumindest eine Zugstiefel-Baugruppe ortsfest im Verhältnis zu der zumindest einen Zugstange zu verriegeln.
  40. Der Apparat nach Anspruch 36, wobei die zumindest eine Zugstiefel-Baugruppe einen Zugstiefel einschließt, welcher so gestaltet ist, dass er mit dem Fuß eines Patienten verbunden wird, und wobei der Zugstiefel im Verhältnis zu der zumindest einen Zugstange beweglich ist.
  41. Der Apparat nach Anspruch 40, wobei jeder Zugstiefel ein erstes Teil, das so gestaltet ist, dass es eine Unterseite des Fußes eines Patienten erfasst, ein zweites Teil, das mit dem ersten Teil verbunden ist, sodass Bewegung zwischen einer ersten Position, in der eine Oberseite des Fußes eines Patienten erfasst wird und einer zweiten, von der ersten Position entfernten Position ermöglicht wird, und eine Verriegelung einschließt, die das erste und das zweite Teil erfasst, um das zweite Teil in der ersten Position zu verriegeln.
  42. Der Apparat nach Anspruch 27, der weiter zumindest eine Zugstiefel-Baugruppe einschließt, welche eine Verlängerungsstange aufweist, welche entlang einem Längsmaß der zumindest einen Zugstange beweglich ist, einen Zugstiefel, der so gestaltet ist, dass er mit dem Fuß eines Patienten verbunden ist, sowie eine Einstellvorrichtung einschließt, die mit dem Zugstiefel und mit der Stange verbunden ist, wobei die Einstellvorrichtung so gestaltet ist, dass sie eine drehende und verschiebende Einstellung des Zugstiefels in Bezug auf die Stange erlaubt.
  43. Der Apparat nach Anspruch 42, wobei die Einstellvorrichtung ein Gehäuse umfasst, mit welchem der Zugstiefel verbunden ist sowie ein Gelenk, welches das Gehäuse mit der Stange verbindet.
  44. Der Apparat nach Anspruch 43, in welchem die Einstellvorrichtung eine Handkurbel umfasst, welche mit dem Gehäuse verbunden ist, die Handkurbel um eine Achse in Bezug auf das Gehäuse drehbar ist, und das Drehen der Handkurbel um eine Achse den Zugstiefel im Verhältnis zur Stange verschiebt.
  45. Der Apparat nach Anspruch 43, in welchem die Einstellvorrichtung ein manuelles Einstellelement umfasst, welches das Gelenk zum Verriegeln festzieht, um zu vermeiden, dass das Gehäuse und der Zugstiefel in Bezug auf die Stange drehen, und das Gelenk löst, um es freizugeben, um das Drehen des Gehäuses und des Zugstiefels in Bezug auf die Stange zu ermöglichen.
  46. Der Apparat nach Anspruch 43, in welchem die Zugstiefel-Baugruppe eine Achse einschließt, die sich von dem Zugstiefel erstreckt, die Einstellvorrichtung ein Rohr einschließt, das sich von dem Gehäuse erstreckt, das Rohr eine erste Öffnung aufweist, welche die Achse aufnimmt, wenn der Zugstiefel in einer ersten Ausrichtung verbunden ist, und das Rohr eine zweite Öffnung aufweist, welche die Achse aufnimmt, wenn der Zugstiefel in einer zweiten Ausrichtung mit dem Rohr verbunden ist.
  47. Der Apparat nach Anspruch 46, in welchem die Achse senkrecht auf dem Rohr steht, wenn der Zugstiefel in der ersten Ausrichtung mit dem Rohr verbunden ist und die Achse im Wesentlichen koaxial mit dem Rohr ist, wenn der Zugstiefel in der zweiten Ausrichtung mit dem Rohr verbunden ist.
  48. Der Apparat nach Anspruch 42, wobei der Zugstiefel ein erstes Teil, das so gestaltet ist, dass es eine Unterseite des Fußes eines Patienten erfasst, ein zweites Teil, das mit dem ersten Teil verbunden ist, sodass eine Bewegung zwischen einer ersten Position, in der eine Oberseite des Fußes eines Patienten erfasst wird und einer zweiten, von der ersten Position entfernten Position ermöglicht wird, und eine Verriegelung einschließt, die das erste und das zweite Teil erfasst, um das zweite Teil in der ersten Position zu verriegeln.
  49. Der Apparat nach Anspruch 48, in welchem die Verriegelung einen Riemen umfasst, welcher sich quer über einer Oberfläche des zweiten Teils zwischen einer ersten Seite und einer zweiten Seite des ersten Teils erstreckt, wenn das zweite Teil in der ersten Position verriegelt ist.
  50. Der Apparat nach Anspruch 48, in welchem das erste Teil so gestaltet ist, dass es die Rückseite der Ferse eines Patienten erfasst.
  51. Der Apparat nach Anspruch 50, in welchem das erste Teil eine Schale umfasst, welche im Wesentlichen starr ist sowie ein Polstermaterial, das mit zumindest einem Teil der Schale verbunden ist.
  52. Der Apparat nach Anspruch 48, in welchem das zweite Teil eine Schale umfasst, welche im Wesentlichen starr ist sowie ein Polstermaterial, das mit zumindest einem Teil der Schale verbunden ist.
  53. Der Apparat nach Anspruch 52, in welchem das Polstermaterial die Oberseite des Fußes des Patienten erfasst, wenn sich das zweite Teil in der zweiten Position befindet.
  54. Der Apparat nach Anspruch 42, in welchem die Zugstiefel-Baugruppe eine Achse einschließt, der sich von dem Zugstiefel erstreckt, die Einstellvorrichtung ein Rohr einschließt, das Rohr eine erste Öffnung aufweist, welche die Achse aufnimmt, wenn der Zugstiefel in einer ersten Ausrichtung mit dem Rohr verbunden ist, und das Rohr eine zweite Öffnung aufweist, welche die Achse aufnimmt, wenn der Zugstiefel in einer zweiten Ausrichtung mit dem Rohr verbunden ist.
  55. Der Apparat nach Anspruch 42, in welchem der Zugstiefel ein Sohlenteil einschließt, das so gestaltet ist, dass es eine Unterseite des Fußes eines Patienten erfasst, sowie eine Achse, der sich von dem Sohlenteil erstreckt, die Einstellvorrichtung ein Rohr einschließt, das eine lange Achse aufweist, wobei das Rohr eine erste Öffnung nahe einem Ende aufweist, und die Achse durch die erste Öffnung eingesetzt werden kann, um den Zugstiefel mit dem Rohr zu verbinden, wobei das Sohlenteil in einer ersten Ausrichtung ist, wobei das Rohr einen inneren Bereich, der sich entlang der langen Achse erstreckt und in einer zweiten Öffnung am besagten einen Ende endet, wobei die Achse durch die erste Öffnung in den inneren Bereich eingesetzt werden kann, um den Zugstiefel mit dem Rohr zu verbinden, welches das Sohlenteil in einer zweiten Ausrichtung aufweist.
  56. Der Apparat nach Anspruch 55, in welchem die Achse einen quadratischen Querschnitt einschließt, der innere Bereich des Rohres eine Rohrwandung mit quadratischem Querschnitt für die Aufnahme der quadratische Achse einschließt.
  57. Ein Patienten-Unterstützungsapparat, der Kopf- und Fußenden sowie eine Achse in Längsrichtung einschließt, wobei der Apparat umfasst:

    ein sich in Längsrichtung erstreckendes Deck, welches einen Kopfabschnitt, einen Gesäßabschnitt sowie einen Fußabschnitt einschließt, wobei der Kopf-, Gesäß- und Fußabschnitt in Längsrichtung mit Zwischenraum angeordnet und gelenkig sind,

    den Fußabschnitt, der ein erstes Teil nahe dem Gesäßabschnitt einschließt und eine erste Querbreite aufweist, wobei der Fußabschnitt ein zweites, von dem Gesäßabschnitt entferntes Teil und mit einer zweiten Querbreite, die geringer als die erste Querbreite ist, mit zwei solcher Ausnehmungsbereichen entlang den gegenüberliegenden Seiten des zweiten Teils definiert sind, und

    ein Polster, das in jedem Ausnehmungsbereich des Fußabschnitts aufgenommen ist, um Bewegung zwischen einer ersten Position, in welcher das Polster koplanar mit dem Fußabschnitt und einer zweiten, von der ersten Position entfernten Position zu ermöglichen.
  58. Der Apparat nach Anspruch 57, in welchem der Fußabschnitt den Oberkörper eines Patienten unterstützt, wobei die Polster als Schulterpolster dienen, und wobei zumindest ein Polster während einer Schulteroperation zu der zweiten Position bewegt wird.
  59. Der Apparat nach Anspruch 58, welcher ein sich in Längsrichtung erstreckendes Grundgestell, welches auf einem Boden unterstützt wird und entlang der Längsachse ausfahrbar ist, umfasst.
  60. Der Apparat nach Anspruch 59, der weiter Kopfende- und Fußende-Hebevorrichtungen einschließt, die mit dem ausfahrbaren Grundgestell und mit dem gelenkigen Deck verbunden sind, wobei jede Hebevorrichtung in einer senkrechten Richtung ausfahrbar ist.
  61. Der Apparat nach Anspruch 60, wobei der Kopfabschnitt mit der Kopfende-Hebevorrichtung verbunden ist, um eine Bewegung um eine erste Querachse nahe dem Kopfende, und wobei der Fußabschnitt mit der Fußende-Hebevorrichtung verbunden ist, um eine Bewegung um eine zweite Querachse nahe dem Fußende zu ermöglichen.
  62. Ein Patienten-Unterstützungsapparat, der Kopf- und Fußenden sowie eine Achse in Längsrichtung einschließt, wobei der Apparat umfasst:

    Kopf- und Fußende-Hebevorrichtungen, wobei jede Hebevorrichtung in einer senkrechten Richtung ausfahrbar ist,

    ein sich in Längsrichtung erstreckendes Grundgestell, das auf einem Boden unterstützt ist und erste und zweite Enden aufweist, welche mit der ersten bzw. zweiten Hebevorrichtung verbunden sind, wobei das Grundgestell entlang der Längsachse ausfahrbar ist, und

    ein sich in Längsrichtung erstreckendes Deck, welches einen Kopfabschnitt, einen Gesäßabschnitt sowie einen Fußabschnitt einschließt, wobei die Kopf-, Gesäß- sowie Fußabschnitte in Längsrichtung mit Zwischenraum angeordnet und gelenkig sind, wobei der Kopfabschnitt mit der Kopfende-Hebevorrichtung und der Fußabschnitt mit dem Fußende-Hebevorrichtung verbunden ist,

    den Fußabschnitt, der ein erstes Teil nahe dem Gesäßabschnitt einschließt und eine erste Querbreite aufweist, wobei der Fußabschnitt ein zweites, von dem Gesäßabschnitt entferntes Teil und mit einer zweiten Querbreite, die geringer als die erste Querbreite ist, mit zwei solcher Ausnehmungsbereichen entlang den gegenüberliegenden Seiten des zweiten Teils definiert sind, und

    ein Polster, das in jedem Ausnehmungsbereich des Fußabschnitts aufgenommen ist, um Bewegung zwischen einer ersten Position, in welcher das Polster koplanar mit dem Fußabschnitt und einer zweiten, von der ersten Position entfernten Position zu ermöglichen.

    den Fußabschnitt, der den Oberkörper eines Patienten unterstützt, wobei die Polster als Schulterpolster dienen, und wobei zumindest ein Polster während einer Schulteroperation zu der zweiten "Aus-dem-Weg"-Position bewegt wird.
  63. Der Apparat nach Anspruch 62, wobei der Kopfabschnitt mit der ersten Hebevorrichtung verbunden ist, um eine Bewegung um eine erste Querachse nahe dem Kopfende zu ermöglichen, und wobei der Fußabschnitt mit der Fußende-Hebevorrichtung verbunden ist, um eine Bewegung um eine zweite Querachse nahe dem Fußende zu ermöglichen.
  64. Einen Patienten-Unterstützungsapparat mit einer Längsachse, wobei der Apparat Folgendes umfasst:

    ein Grundgestell,

    ein oberhalb des Grundgestells unterstütztes Deck, wobei das Deck eine Führungsschiene einschließt,

    eine Halterung, die mit der Führungsschiene verbunden und entlang der Längsachse der Führungsschiene beweglich ist,

    eine Zugstange, die beweglich mit der Halterung verbunden ist, um eine seitliche Bewegung zu ermöglichen, und

    eine Zugstiefelvorrichtung, die so gestaltet ist, dass sie mit der Zugstange verbunden und entlang einem Längsmaß der Zugstange beweglich ist.
  65. Der Apparat nach Anspruch 64, wobei das Deck zusätzlich einen Rückenabschnitt, einen Gesäßabschnitt und einen Fußabschnitt einschließt, verbunden mit der Führungsschiene, wobei die Rücken-, Gesäß- und Fußabschnitte in Längsrichtung mit Zwischenraum angeordnet sind, wobei die Rücken- und Fußabschnitte in Bezug auf den Gesäßabschnitt gelenkig sind.
  66. Der Apparat nach Anspruch 64, in welchem die Führungsschiene sich im Allgemeinen in Längsrichtung und zentral im Verhältnis zum Deck erstreckt.
  67. Ein Patienten-Unterstützungsapparat, der Folgendes umfasst:

    eine sich in Längsrichtung erstreckende, nach oben zeigende Patientenunterstützung, welche ein Kopfende, ein Fußende sowie sich in Längsrichtung erstreckende gegenüberliegende Seiten aufweist, wobei die Patientenunterstützung einen Kopfabschnitt, einen Gesäßabschnitt sowie einen Fußabschnitt umfasst, wobei die Kopf-, Gesäß- und Fußabschnitte gelenkig sind, um einen Patienten in ausgewählten Lagen zu unterstützen,

    ein Grundgestell, das sich in Längsrichtung unter der Patientenunterstützung erstreckt, wobei das Grundgestell ein Kopfendeabschnitt und eine Fußendeabschnitt umfast, die so gestaltet sind, dass eine Bewegung in Längsrichtung selektiv möglich ist,

    eine Kopfende-Hebevorrichtung, welche zwischen dem Kopfabschnitt der Patientenunterstützung und dem Kopfendeabschnitt des Grundgestells angeordnet ist, und

    eine Fußende-Hebevorrichtung, welche zwischen dem Fußabschnitt der Patientenunterstützung und dem Fußendeabschnitt des Grundgestells angeordnet ist.
  68. Der Apparat nach Anspruch 67, in welchem der Fußabschnitt eine sich in Allgemeinen in Längsrichtung erstreckende, mittig angeordnete Führungsschiene einschließt, einen mit der Führungsschiene verbundenen und in Längsrichtung entlang der Führungsschiene bewegliche Halterung, eine für seitliche Bewegung beweglich mit der Halterung verbundene Zugstange, sowie eine Zugstiefelvorrichtung, die so gestaltet ist, dass sie mit der Zugstange verbunden und entlang einem Längsmaß der Zugstange beweglich ist.
  69. Einen Patienten-Unterstützungsapparat mit einer Längsachse, wobei der Apparat Folgendes umfasst:

    erste und zweite Hebevorrichtungen, wobei jede Hebevorrichtung in einer senkrechten Richtung ausfahrbar ist,

    ein sich in Längsrichtung erstreckendes Grundgestell, das auf einem Boden unterstützt ist und erste und zweite Enden aufweist, welche mit der ersten bzw. zweiten Hebevorrichtung verbunden sind, wobei das Grundgestell entlang der Längsachse ausfahrbar ist, und

    ein sich in Längsrichtung erstreckendes Deck, das erste und zweite Enden aufweist und mit der ersten bzw. zweiten Hebevorrichtung verbunden ist.
Es folgen 17 Blatt Zeichnungen






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