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Dokumentenidentifikation DE102004002897A1 29.07.2004
Titel Ski und Armierungseinlage eines Skis
Anmelder Elan d.d., Begunje na Gorenjskem, SI
Erfinder Smit, Franci, Bled, SI
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Anmeldedatum 20.01.2004
DE-Aktenzeichen 102004002897
Offenlegungstag 29.07.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.07.2004
IPC-Hauptklasse A63C 5/12
Zusammenfassung Ski in Form eines länglichen Trägers der erwünschten Biege- und Torsionssteifigkeit, auf welchem mindestens drei charakteristische Bereiche definierbar sind, nämlich Mittelbereich (2), Vorderbereich (1) mit der gekrümmten Spitze (11) und Endenbereich (3). Dabei besteht der Ski aus einem armierten, insbesondere auf der Basis des Polyurethanschaums gefertigten Kern (7), der über dem Gleitbelag (4) einschließlich mit den zugehörigen Kanten (51, 52) und mit der zugehörigen Tragschicht (55) und unter dem Abdeckbelag (6) angeordnet ist, welcher über die ganze obere Oberfläche und über die beiden Seitenflächen des Skis bis auf die erwähnten Kanten (51, 52), sozusagen in allen Bereichen (1, 2, 3) des Skis, verläuft. Gemäß der Erfindung ist im Bereich des Kerns (7), nämlich über dem Gleitbelag (4) und unter dem Abdeckbelag (6), eine Armierungseinlage (8) angebracht, die aus mindestens zwei in der Längsrichtung verlaufenden Stützelementen (81, 82) sowie aus einem über den erwähnten Stützelementen (81, 82) angeordneten Armierungselement (83) besteht. Darüber hinaus bezieht sich die Erfindung auch auf die Armierungseinlage (8) eines Skis oder Gleitbretts bzw. Snowboards mit jeweils erwünschter Biege- und Torsionssteifigkeit, und zwar auf eine solche, die im Bereich des Kerns (7) angeordnet ist, nämlich über dem Gleitbelag (4), und unter dem Abdeckbelag (6), und welche mindestens aus zwei in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufenden Stützelementen ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Ski, nämlich auf einen Polyurethan-Ski, also auf den Ski, dessen Kern aus hartem Kunststoffschaum, insbesondere aus Polyurethanschaum, gefertigt wird, und der mittels Einspritzung der Komponenten für die Bildung des harten Polyurethanschaums in entsprechende Formzeuge bzw. mit der Formung des auf diese Weise gewonnenen Polyurethanschaums in entsprechenden Formzeugen bzw. Gießformen gefertigt werden kann.

Dabei basiert die Erfindung auf dem Problem, wie der derartige Ski zu konzipieren, daß es ermöglicht wird, seine physikalischen Charakteristiken, insbesondere seine Biege- und Torsionssteifigkeit, bei den unveränderlichen äußerlichen Abmessungen, bei der unveränderlichen Fertigungstechnologie und bei den unveränderlichen Ausgangsmaterialien auf eine im voraus definierbare Weise zu beeinflussen, und die genannten Charakteristiken den jeweils erwünschten Werten anzupassen, während die fehlerlose Befüllung der Gießformen ohne jegliche Möglichkeit der Luftstauung in den problematischen lokalen Bereichen gewährleistet werden muß.

Die so genannten Polyurethan-Ski-Ausführungen sind unter anderem auch aus einigen Quellen im Bereich der Patentliteratur bekannt EP 4 768 911 A1 (Hagan Yamaha Ges.m.b.H) beschreibt so eine sehr typische Ausführung des Palyurethan-Skis, der aus einem Kern und aus dem unteren und oberen Traglaminat besteht und der mit dem sogenannten Ski-Oberbelag überzogen ist. Der Belag verläuft über die ganze obere Skioberfläche und wird an den Seiten nach unten und nach außen bis zu den Kanten verlängert, bzw. bis zu der unteren Gleitoberfläche des Skis. Damit weist der Ski im Querschnitt einer Art Trapezform auf, was vom Aspekt der Kerngestaltung aus dem Polyurethanschaum sehr günstig ist. Der derartige Ski wird nämlich so gefertigt, daß der erwähnte Oberbelag ins entsprechend geformte, für die Einspritzung der Komponenten für die Bildung des Polyurethanschaums eingepasste Formzeug angebracht wird, und danach noch die Schichten der Traglaminate und die restlichen Skibestandteile. Dabei wird die obere Tragschicht entsprechend befestigt, z. B. auf der inneren Oberfläche des Oberbelags angeklebt, während die untere Schicht auf dem Gleitbelag angeklebt ist. Dadurch wird ein Hohlraum geschaffen, in welchem die jeweils entsprechenden Skibestandteile in geeigneter Anordnung vorhanden sind und die im erwähnten Kern eingebaut oder angebaut werden. Durch das Einspritzen der Komponenten für die Bildung des Polyurethanschaums unter entsprechenden Bedingungen (Temperatur, Druck, ...) kommt es zur Reaktion der erwähnten Komponenten und damit zur Bildung des Schaums, der expandiert und durch einen beträchtlichen Druck den erwähnten Hohlraum im Formzeug auffüllt, wobei der expandierende Schaum alle da vorhandenen Skibestandteile begießt bzw, umhüllt und sich danach erhärtet. Nach dem Erhärten des Schaums kann das Formzeug wieder geöffnet werden und das erzeugte Produkt wird aus ihm herausgenommen, nämlich der Ski der vorweg beschriebenen Art, also der Ski, bei welchem von außen im Wesentlichen nur der Oberbelag und die Gleitfläche mit den Kanten sichtbar sind, während sich der Kern aus dem Polyurethanschaum im Inneren befindet, wo die erwähnten Schichten der Traglaminate umgegossen werden. Die physikalischen Charakteristiken des Skis hängen vorwiegend von der Anordnung der erwähnten Schichten der Traglaminate ab. So hängt die Biegesteifigkeit des Skis vom Abstand zwischen den einzelnen Armierungsschichten ab, genauer genommen, vom Abstand deren von der neutralen Biegeachse. Die Torsionsteifigkeit des Skis hängt vom Abstand der erwähnten Armierungsschichten von der neutralen Achse ab, und insbesondere auch von der Breite dieser Armierungsschichten in der Querrichtung des Skis. Ausgehend aus der Technologie der Skiherstellung selbst wird die untere Schicht der Traglaminate unten, unmittelbar an der Gleitoberfläche angebracht, während die obere Schicht der Traglaminate oben, unmittelbar an den oberen Skibelag angebracht wird. Auf diese Weise werden die Biege- und Torsionssteifigkeit für jede bestimmte äußere Form und Länge des Skis vorausbestimmt und sie können nicht beeinflußt werden. Wenn eine Wesentliche Änderung der Steifigkeit erwünscht wäre, sollte die gänzliche Konzeption des Skis einschließlich der Technologie ihrer Herstellung geändert werden.

Die Erfindung bezieht sich auf ein Ski in Form eines länglichen Trägers der erwünschten Biege- und Torsionssteifigkeit, auf welchem mindestens drei charakteristischen Bereiche definierbar sind, nämlich Mittelbereich, Vorderbereich mit der gekrümmten Spitze und Endenbereich. Ein derartiger der Ski besteht aus einem armierten, insbesondere auf der Basis des Polyurethanschaums gefertigten Kern, der über dem Gleitbelag einschließlich mit den zugehörigen Kanten und mit der zugehörigen Tragschicht und unter dem Abdeckbelag angeordnet ist, welcher über die ganze obere Oberfläche und über die beiden Seitenflächen des Skis bis auf die erwähnten Kanten, sozusagen in allen Bereichen des Skis, verläuft.

Gemäß der Erfindung ist bei einem solchen Ski eine mindestens aus zwei in der Längsrichtung verlaufenden Stützelementen und aus dem über dem erwähnten Stützelementen angeordneten Armierungselement bestehende Armierungseinlage im Bereich des Kerns, nämlich über dem Gleitbelag und unter dem Abdeckbelag angebracht.

Dabei besteht diese Armierungseinlage unsbesondere aus zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten, in Längsrichtung verlaufenden Stützelementen, deren gegenseitiger in bezug auf die Länge des Skis variierender Abstand in der Querrichtung des Skis mindestens im Wesentlichen mit dem in bezug auf die Länge des Skis variierenden Abstand der Kanten, bzw. mit der Breite des Gleitbelags in der Querrichtung des Skis übereinstimmt ist, während die Höhe des jeweiligen Stützelementes in bezug auf die Länge des Skis variiert und mindestens im Wesentlichen der variierenden. Höhe des Skis in bezug auf die Länge angepaßt ist. Gleichzeitig ist das Armierungselement über die oberen Oberflächen der Stützelemente angeordnet, so daß die in bezug auf die Länge des Skis variierende Breite des Armierungselementes bzw. der gegenseitige Abstand der Stützelemente in der Querrichtung des Skis mindestens im Wesentlichen dem gegenseitigen in bezug auf die Länge des Skis variierenden Abstand der Kanten, bzw. der Breite des Gleitbelags in der Querrichtung des Skis angepaßt ist. Dabei ist insbesondere bevorzugt, wenn jeweiliges Armierungselement, das über die Stützelemente angeordnet ist, als Armierungsgitter konzipiert ist, insbesondere als Armierungsgitter von hoher Tragfähigkeit im Sinne der Zugfestigkeit und guten Durchlässigkeit für den Polyurethanschaum oder für die Komponenten für die Vorbereitung des Palyurethanschaums, insbesondere als ein grobes aus Glasfasern bestehendes Armierungsgitter.

Bei der bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das jeweilige Armierungselement, das über die Stützelemente angeordnet ist, als ein grobes aus Glasfasersträngen bestehendes Armierungsgitter konzipiert, wobei die quer über die länglichen Stützelemente verlaufenden Stränge mindestens im Wesentlichen parallel und mindestens im Wesentlichen in der Ebene der oberen Oberflächen der länglichen Stützelemente verlaufen, während die in Längsrichtung verlaufenden Stränge alternierend in einer Sinuskurve zwischen den erwähnten Quersträngen verlaufen. Dabei ist er jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes der Armierungseinlage mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Höhe konzipiert, und zwar entweder als ein stabförmiger Teil des vollen Querschnitts oder als ein mindestens teilweise ausgehöhlter stabförmiger Teil, nämlich als eine Latte mit dem mindestens im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt und mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches U-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts, oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches C-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts, oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches I-Profil mit der in Bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts, oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches H-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts, oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches E-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnits, oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches L-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts. Anderseits kann der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger des Armierungselementes der Armierungseinlage entweder aus Holz oder aus Kunststoff oder auch aus Metall hergestellt ist.

Gleichzeitig bezieht sich die Erfindung auch auf eine Armierungseinlage eines Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung, z. B. eines Gleitbretts bzw. Snowboards oder einer ähnlichen Sportvorrichtung mit der jeweils erwünschten Biege- und Torsionssteifigkeit, auf welchem mindestens drei charakteristische Bereiche definierbar sind, nämlich Mittelbereich, Vorderbereich mit der gekrümmtem Spitze und Endenbereich, wobei der Ski oder eine ähnliche derartige Vorrichtung aus einem armierten, insbesondere auf der Basis des Polyurethanschaums gefertigten Kern besteht, welcher über den Gleitbelag oder einen ähnlichen Belag einschließlich mit den zugehörigen Kanten und unter den sich über die ganze obere Oberfläche und beide Seitenflächen erstreckenden Abdeckbelag angeordnet ist.

Eine solche Armierungseinlage, welche zum Einbauen im Bereich des Kerns vorgesehen ist, nämlich über dem Gleitbelag und unter dem Abdeckbelag, besteht mindestens aus zwei in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufenden Stützelementen und gleichzeitig auch aus einem Armierungselement, das über die erwähnten Stützelemente angeordnet ist. Insbesondere besteht solche Armierungseinlage aus zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten, in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufenden Stützelementen, deren in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierender gegenseitiger Abstand in der Querrichtung des Skis mindestens im Wesentlichen mit dem in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden gegenseitigen Abstand der Kanten, bzw. mit der Breite des Gleitbelags in der Querrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung übereinstimmt ist, während die Höhe des jeweiligen Stützelementes in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variiert und mindestens im Wesentlichen der variierenden Höhe des Skis oder einer ähnlichen. Gleitvorrichtung in bezug auf ihre Länge angepaßt ist. Gleichzeitig ist das Armierungselement über die oberen Oberflächen der Stützelemente angeordnet, so daß die in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierende Breite des Armierungselementes bzw. der gegenseitige Abstand der Stützelemente in der Querrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung mindestens im Wesentlichen der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Breite des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung in der Querrichtung angepaßt ist. Dabei ist das jeweilige Armierungselement, das über die Stützelemente angeordnet ist, als ein Armierungsgitter, insbesondere als ein Armierungsgitter von hoher Tragfähigkeit im Sinne der Zugfestigkeit und guten Durchlässigkeit für den Polyurethanschaum oder für die Komponenten für die Vorbereitung des Polyurethanschaums, insbesondere als ein grobes aus Glasfasern, bevorzugt aus aus Glasfasersträngen bestehendes Armierungsgitter konzipiert ist. Bei der bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das jeweilige Armierungselement, das über die Stützelemente angeordnet ist, als ein grobes aus Glasfasersträngen bestehendes Armierungsgitter konzipiert, wobei die quer über die länglichen Stützelemente verlaufenden Stränge mindestens im Wesentlichen parallel und mindestens im Wesentlichen in der Ebene der oberen Oberflächen der länglichen Stützelemente verlaufen, während die in Längsrichtung verlaufenden Stränge alternierend in einer Sinuskurve zwischen den erwähnten Quersträngen verlaufen. Gleichzeitig ist der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger des Armierungselementes der Armierungseinlage mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Höhe konzipiert, und zwar als ein stabförmiger Teil des vollen Querschnitts oder als ein mindestens teilweise ausgehöhlter stabförmiger Teil, und insbesondere nach Wunsch als eine Latte mit dem mindestens im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt und mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches U-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches C-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches I-Profil mit der in Bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw, Höhe des Querschnitts oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches H-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts oder nach Wunsch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches E-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts oder nach Wunsch auch als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches L-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw. Höhe des Querschnitts. Anderseits kann der jeweilige Stütztäger des Armierungselementes aus Holz und/oder Kunststoff, und/oder Metall hergestellt und das Armierungselement entweder als eine perforierte Platte oder als ein Gitter ausgeführt sein.

Nachstehend wird die Erfindung noch auf der Basis eines konkreten Ausführungsbeispiels erläutert, das auf der beigelegten Skizze dargestellt ist. Dabei zeigen

1 einen schematisch dargestellten Ski,

2 einen in der Querschnittebene dargestellten Ski gemäß der Erfindung,

3 einen geradeso völlig schematisch und in der Perspektive dargestellten Abschnitt der bevorzugten Ausführung der Armierungseinlage des Skis gemäß der Erfindung.

Im Grunde stellt der Ski gemäß der Erfindung einen schmalen Längsträger dar, der drei charakteristische Bereiche aufweist, nämlich den Vorderbereich 1 mit der weg von der Grundlage abgebogenen Spitze 11, den Mittelbereich 2, der für die Befestigung der nicht dargestellten Skibindungen wie auch für das jeweilig entsprechende Aufliegen des auf der Skizze geradeso nicht dargestellten Skischuhes angepaßt ist, und den Hinterbereich 3, den sogenannten Skiendenbereich.

Dabei besteht der Ski aus:

  • – dem Gleitbelag 4, der auf der unteren, gegen die Unterlage gekehrten Seite des Skis angeordnet ist und mit den längs verlaufenden Kanten 51 und 52 und gleichzeitig mit der entsprechenden unteren Tragschicht 55 versehen ist, die im entsprechenden Abstand von der neutralen Biegelinie des Skis, d.h. vom Biegeträger, angeordnet ist,
  • – dem Abdeckbelag 6, der über alle restlichen Oberflächen verläuft, also über die ganze obere Oberfläche und über die beiden Seitenflächen des Skis, außer dem erwähnten Gleitbelag 4 und der Kante 51, 52;
  • – dem Kern 7, nämlich dem Inneren bzw. der Füllung, mit welcher der verbliebene Raum zwischen dem erwähnten Abdeckbelag 6 und dem Gleitbelag 4 einschließlich den längs an ihm angeordneten Kanten 51, 52 verfüllt ist, und gemäß der Erfindung auch aus
  • – der Armierungseinlage 8, die im Bereich des erwähnten Kerns 7 über den erwähnten Gleitbelag 4 und unter den Abdeckbelag 6 angeordnet ist, wobei die Armierungseinlage über den größten Teil der Skilänge und Skibreite verläuft

Die Armierungseinlage 8 besteht aus mindestens zwei auseinander stehenden, in der Längsrichtung des Skis verlaufenden länglichen Stützelementen 81, 82, zwischen welchen und über weiche das Armierungselement 83 angeordnet ist.

Das Armierungselement 83 wird vorzugsweise als ein Glasfasergitter ausgeführt, insbesondere noch als ein verhältnismäßig grobes Gitter aus Glasfasersträngen. Im derzeit am meisten bevorzugten, dem Anmelder bekannten Beispiel kann es sich z.B. um ein Gitter aus Glasfasersträngen handeln, in welchen die Querfaser parallel zueinander verlaufen und zwar in der Ebene, die sich zwischen den gegeneinander gekehrten oberen Kanten der ebenen Oberfläche der Elemente 81, 82 erstreckt, während die Längsstränge der Glasfasern in Längsrichtung der Armierungseinlage 8 im gegenseitig mindestens im Wesentlichen unveränderlichen Abstand verlaufen, wobei sie kurvig, im Sinne einer Sinuskurve, abwechselnd unter und über den nebeneinander liegenden Quersträngen der Glasfaser geführt werden. Bei zwei jeweilig nebeneinander liegenden Strängen verläuft ein Strang auf diese Weise unter einem bestimmten Querstrang und der nebenliegende Längsstrang über denselben Querstrang, während der Verlauf der Längsstränge bei den beiden jeweilig nebenliegenden Quersträngen genau gegensätzlich ist. Auf diese Weise ist es möglich, das Armierungselement 83 zu schaffen, bei welchem beispielsweise die Querabmessung der Längs- und/oder der Querstränge z. B. 1 – 3 mm beträgt, und die Abmessungen der Öffnungen zwischen den jeweilig nebenliegenden Längs- und Quersträngen genauso 1 – 3 mm. Auf der einen Seite kann dadurch eine ausgezeichnete Tragfähigkeit und Durchlässigkeit des Armierungselementes 83 gewährleistet werden, so im Sinne des Durchflusses des Polyurethanschaums oder der Komponenten für seine Vorbereitung während der Bildung des Kerns 7, wie auch im Sinne der Entlüftung, d.h. des Auspressens der Luft, die der Schaum während der Bildung des Kerns 7 vor sich her schiebt.

Das jeweilige längliche Stützelement 81, 82 ist als ein längliches, stabförmiges Stück ausgeführt, das vorzugsweise an der ganzen aktiven Skilänge entlang verläuft, also über den Endenbereich 3, Mittelbereich 2 und Vorderbereich 1, ausgenommen die Skispitze 11. Die Höhe (H) des jeweiligen Stützelementes 81, 82 variiert in bezug auf die Länge des Skis und folgt der Höhe des Querschnitts des Skis, der in den einzelnen Bereichen 1, 2, 3 verschieden ist. So erlangt das Stützelement 81, 82 die größte Höhe (H) in den meisten Fällen im Skimittelteil 2, während die Höhe in der Richtung gegen den Skivorderteil 1 und Skiendenteil 2 allmählich und kontinuierlich abnimmt.

Ferner kann jedes längliche Stützelement 81, 82 als ein volles stabförmiges oder lattenähnliches Stück oder auch anders ausgeführt werden. Obwohl es am meisten bevorzugt ist, wenn das längliche Stützelement 81, 82 als eine Holzlatte mit einem einfachen rechteckigen Querschnitt ausgeführt wird, der im Endenbereich einfach mittels Abschneiden (Hobeln, Fräsen, Schleifen, Sägen) bearbeitet und dünner gemacht wird, ist es im allgemeinen auch möglich, es auf viele andere Weisen und aus vielen anderen Werkstoffen auszufhren. In diesem Sinne kann es angeführt werden, daß es z.B. aus Kunststoff, Aluminium oder aus anderen entsprechenden Werkstoffen ausgeführt werden könnte, und zwar entweder mit einem vollen Querschnitt oder als eine Hülle oder mindestens als ein im Wesentlichen hohles Profil oder als ein ausgepresstes, extrudiertes oder anders gestaltetes, symmetrisches oder asymmetrisches C-Profil, U-Profil, I-Profil, L-Profil, H-Profil, E-Profil oder irgendwelches anderes Profil, dessen Höhe in bezug auf die Länge bis zu dem Grad angepaßt werden könnte, daß das Armierungselement 83 seine Funktion gemäß der Erfindung ausüben könnte.

Die Armierungseinlage 8 wird während der Herstellung des Skis über den Gleitbelag 4 einschließlich mit der zugehörigen unteren Tragschicht 55 des Skis gelegt und darauf befestigt, z.B. aufgeklebt, so daß mindestens zwei längliche Stützelemente 81, 82 mit dem auf ihnen befestigten Armierungselement 83 entweder auf die obere Oberfläche des Gleitbelags 4 und/oder auf die untere Tragschicht 55 des Skis im Bereich des Kerns 7 aufliegen, wonach der in der Querrichtung zwischen den Kanten 51, 52 verlaufende Abdeckbelag 6 über die Armierungseinlage 8 gelegt ist. Das alles wird zwischen den beiden Teilen des Formzeuges für die Einspritzung des Polyurethanschaums eingeschlossen. Mit der Einspritzung des Polyurethanschaums bzw. der Komponenten für seine Vorbereitung in den Bereich zwischen dem Gleitbelag 4 einschließlich mit den zugehörigen Kanten 51, 52 und dem Abdeckbelag 7 werden alle freie und zugängliche Bereiche der Armierungseinlage 8 von diesem Schaum verfüllt; der Schaum dringt besonders leicht noch in den ganzen Bereich zwischen dem Armierungselement 83 und dem Abdeckbelag 6 und der dadurch geschaffene Kern 7 gibt dem Ski eine entsprechende Form, die von außen durch den Verlauf der Gleitoberfläche 4 mit den zugehörigen Kanten 51, 52 und den Verlauf des Abdeckbelags 7 über der ganzen oberen Skioberfläche und den Seitenflächen bis auf die Kanten 51, 52 aufgewiesen wird. Die physikalischen Charakteristiken des Skis können zwar gewissermaßen auch von dieser Form abhängig sein, z.B. vom Abstand zwischen den Kanten 51, 52 in den Bereichen 1, 2, 3 oder von ihrer Höhe in den erwähnten Bereichen 1, 2, 3, vorwiegend aber von der Konfiguration der Armierungseinlage 8, nämlich vom Abstand des Armierungselementes 83 vom Gleitbelag 4, wie auch von der Breite (B) des Armierungselementes 83.

Der Abstand des Armierungselementes 83 vom Gleitbelag 4 des Skis in bezug auf die Länge des Skis hat einen starken und unmittelbaren Einfluß auf die Biegesteifigkeit des Skis, und zwar entweder des Skis als Ganzes oder nur seiner einzelnen Bereichen 1, 2, 3. Dabei ist der Abstand des Armierungselementes 83 vom Gleitbelag 4 des Skis, also der Abstand des tragfähigen Armierungselementes 83 von der neutralen Biegelinie des Skis als Biegeträgers von der Höhe des jeweiligen tragfähigen Stützelementes 81, 82 der Armierungseinlage 8 abhängig. Einem Fachmann wird es verständlich sein, daß schon die Tatsache selbst in die Skiherstellung eine revolutionäre Möglichkeit der Diversifikation der mittels dieser Technologie ausführbaren Erzeugnisse einbringt. So ist es z. B. möglich, ins Formzeug für die Herstellung von Skiern bestimmter Längen und Formen (ausgehend vom Abstand zwischen den Kanten und von der Höhe, die in bezug auf die Länge des Skis variiert) verschiedene Armierungseinlagen 8 während der Fertigung einzusetzen und so verschiedene Skier herzustellen, nämlich die Skier entweder mit einer größeren Biegesteifigkeit der Armierungseinlage 8, bei welcher die Höhe der Elemente 81, 82 größer ist und das Armierungselement 83 deshalb im Kern 7 höher angeordnet ist, oder mit einer kleineren Biegesteifigkeit, d.h. "weichere" Skier, bei welchen das Armierungselement 83 dank der kleineren Höhe der Elemente 81, niedriger angeordnet ist, d.h. näher zur neutralen Biegelinie.

Ferner ist es möglich, etliche Korrigierungen der Biegesteifigkeit nur in den bestimmten Bereichen des Skis vorzunehmen. Wenn es erwünscht wäre, z. B mit demselben Formzeug und mit derselben Technologie eine bestimmte Zahl der Erzeugnisse mit niedrigeren Steifigkeitswerten der Endenbereiche 3 herzustellen, d.h. "mit weicheren Enden", wäre es nötig, zu diesem Zweck eine bestimmte Zahl der Armierungseinlagen 8 mit den entsprechend erniedrigten länglichen Stützelementen 81, 82 im Endenbereich 3 des Skis vorzubereiten.

Auf der anderen Seite ist es unstrittig, daß die Breite der Armierungseinlage 8, insbesondere die Breite (B) des Armierungselementes 83, einen entscheidenden und unmittelbaren Einfluß auf die Torsionssteifigkeit des Skis ausübt. Schon auf der Basis des bisher Gesagten wird es dem Fachmann verständlich sein, daß eine bestimmte Menge der Skier mit derselben Form, Breite und Länge mit der vorangehenden Vorbereitung von verschiedenen Gruppen der Armierungseinlagen mit verschiedenen Breiten (B) des Armierungselementes 83 in demselben Formzeug mit derselben Technologie hergestellt werden kann, wobei die bestimmten Gruppen der Erzeugnisse mit den verschiedenen eingebauten Armierungseinlagen 8 in Hinsicht auf die Torsionssteifigkeit untereinander unterschiedlich sind, und zwar wieder entweder in Hinsicht auf die Torsionssteifigkeit des Skis als Ganzes oder nur in Hinsicht auf die Torsionssteifigkeit der einzelnen Bereiche 1, 2, 3 des Skis. Es ist nämlich möglich, die Breite der Armierungseinlage 83 nur im Vorderbereich 1 des Skis zu vermindern und dadurch die Tursionssteifigkeit des Skis nur im Bereich 1 zu erniedrigen.


Anspruch[de]
  1. Ski in Form eines länglichen Trägers der erwünschten Biege- und Torsionssteifigkeit, auf welchem mindestens drei charakteristischen Bereice definierbar sind, nämlich Mittelbereich (1), Vorderbereich (1) mit der gekrümmten Spitze (11) und Endenbereich (3), wobei der Ski aus einem armierten, insbesondere auf der Basis des Polyurethanschaums gefertigten Kern (7) besteht, der über dem Gleitbelag (4) einschließlich mit den, zugehörigen Kanten (51, 52) und mit der zugehörigen Tragschicht (55) und unter dem Abdeckbelag (6) angeordnet ist, welcher über die ganze obere Oberfläche und über die beiden Seitenflächen des Skis bis auf die erwähnten Kanten (51, 52), sozusagen in allen Bereichen (1, 2, 3) des Skis, verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Kerns (7), nämlich über dem Gleitbelag (4) und unter dem Abdeckbelag (6) eine Armierungseinlage (8) angebracht ist, die aus mindestens aus zwei in der Längsrichtung verlaufenden Stützelementen (81, 82) sowie aus einem über den erwähnten Stützelementen (81, 82) angeordneten Armierungselement (83) besteht.
  2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungseinlage (8) aus zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten, in Längsrichtung verlaufenden Stützelementen (81, 82) besteht, deren gegenseitiger in bezug auf die Länge des Skis variierender Abstand in der Querrichtung des Skis mindestens im Wesentlichen mit dem in bezug auf die Länge des Skis variierenden Abstand der Kanten (51, 52), bzw. mit der Breite des Gleitbelags (4) in der Querrichtung des Skis übereinstimmt, während die Höhe (H) des jeweiligen Stützelementes (81, 82) in bezug auf die Länge des Skis variiert und mindestens im Wesentlichen der variierenden Höhe des Skis in bezug auf die Länge angepaßt ist, und daß das Armierungselement (83) über die oberen Oberflächen der Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, so daß die in bezug auf die Länge des Skis variierende Breite (B) des Armierungselementes (83) bzw. der gegenseitige Abstand der Stützelemente (81, 82) in der Querrichtung des Skis mindestens im Wesentlichen dem gegenseitigen in bezug auf die Länge des Skis variierenden Abstand der Kanten (51, 52), bzw. der Breite des Gleitbelags (4) in der Querrichtung des Skis angepaßt ist.
  3. Ski nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als Armierungsgitter konzipiert ist.
  4. Ski nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als Armierungsgitter von hoher Tragfähigkeit im Sinne der Zugfestigkeit und guten Durchlässigkeit für den Polyurethanschaum oder für die Komponenten für die Vorbereitung des Polyurethanschaums konzipiert ist.
  5. Ski nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als ein grobes aus Glasfasern bestehendes Armierungsgitter konzipiert ist.
  6. Ski nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als ein grobes aus Glasfasersträngen bestehendes Armierungsgitter konzipiert ist.
  7. Ski nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als ein grobes aus Glasfasersträngen bestehendes Armierungsgitter konzipiert ist, wobei die quer über die länglichen Stützelemente (81, 82) verlaufenden Stränge mindestens im Wesentlichen parallel und mindestens im Wesentlichen in der Ehene der oberen Oberflächen der länglichen Stützelemente (81, 82) verlaufen, während die in Längsrichtung verlaufenden Stränge alternierend in einer Sinuskurve , zwischen den erwähnten Quersträngen verlaufen.
  8. Ski nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Höhe (H) konzipiert ist.
  9. Ski nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) als ein stabförmiger Teil des vollen Querschnitts konzipiert ist
  10. Ski nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) als ein mindestens teilweise ausgehöhlter stabförmiger Teil konzipiert ist
  11. Ski nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) als eine Latte mit dem mindestens im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt und mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  12. Ski nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches U-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  13. Ski nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches C-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  14. Ski nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches I-Profil mit der in Bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts koznzipiert ist.
  15. Ski nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches H-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  16. Ski nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches E-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  17. Ski nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches L-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  18. Ski nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) aus Holz hergestellt ist.
  19. Ski nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) aus Kunststoff hergestellt ist.
  20. Ski nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen. in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) aus Metall hergestellt ist.
  21. Armierungseinlage des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung, z. B. des Snowboards oder einer ähnlichen Sportvorrichtung mit der erwünschten Biege- und Torsionssteifigkeit, auf welchem mindestens drei charakteristische Bereiche definierbar sind, nämlich Mittelbereich (2), Vorderbereich (1) mit der gekrümmtern Spitze (1) und Endenbereich (3), wobei der Ski oder eine ähnliche derartige Vorrichtung aus einem armierten, insbesondere auf der Basis des Polyurethanschaums gefertigten Kern (7) besteht, welcher über den Gleitbelag (4} oder einen ähnlichen Belag einschließlich mit den zugehörigen Kanten (51, 52) und unter den sich über die ganze obere Oberfläche und beide Seitenflächen erstreckenden Abdeckbelag (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß es im Bereich des Kerns (7) angeordnet ist, nämlich über dem Gleitbelag {4), und unter dem Abdeckbelag (6), und daß es mindestens aus zwei in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufenden Stützelementen (81, 82) und gleichzeitig auch aus dem Armierungselement (83) besteht, das über die erwähnten Stützelemente (81, 82) angeordnet ist.
  22. Armierungseinlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet daß sie aus zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten, in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufenden Stützelementen (81, 82) besteht, deren in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierender gegenseitiger Abstand in der Querrichtung des Skis mindestens im Wesentlichen mit dem in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden gegenseitigen Abstand der Kanten (51, 52), bzw. mit der Breite des Gleitbelags (4) in der Querrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung übereinstimmt, während die Höhe (H) des jeweiligen Stützelementes (81, 82) in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variiert und mindestens im Wesentlichen der variierenden Höhe des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung in bezug auf ihre Länge angepaßt ist, und daß das Armierungselement (83) über die oberen Oberflächen der Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, so daß die in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierende Breite (B) des Armierungselementes (83) bzw. der gegenseitige Abstand der Stützelemente (81, 82) in der Querrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung mindestens im Wesentlichen der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Breite des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung in der Querrichtung angepaßt ist.
  23. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als Armierungsgitter konzipiert ist.
  24. Armierungseinlage nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als Armierungsgitter von hoher Tragfähigkeit im Sinne der Zugfestigkeit und guten Durchlässigkeit für den Polyurethanschaum oder für die Komponenten für die Vorbereitung des Polyurethanschaums konzipiert ist.
  25. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als ein grobes aus Glasfasern bestehendes Armierungsgitter konzipiert ist.
  26. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als ein grobes aus Glasfasersträngen bestehendes Armierungsgitter konzipiert ist.
  27. Armierungseinlage nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Armierungselement (83), das über die Stützelemente (81, 82) angeordnet ist, als ein grobes aus Glasfasersträngen bestehendes Armierungsgitter konzipiert ist, wobei die quer über die länglichen Stützelemente (81, 82) verlaufenden Stränge mindestens im Wesentlichen parallel und mindestens im Wesentlichen in des Ebene der oberen Oberflächen der länglichen Stützelemente (81, 82) verlaufen, während die in Längsrichtung verlaufenden Stränge alternierend in einer Sinuskurve zwischen den erwähnten Quersträngen verlaufen.
  28. Armierungseinlage nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) der Armierungseinlage (8) mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Höhe (H) konzipiert ist.
  29. Armierungseinlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) als ein stabförmiger Teil des vollen Querschnitts konzipiert ist.
  30. Armierungseinlage nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) als ein mindestens teilweise ausgehöhlter stabfärmiger Teil konzipiert ist.
  31. Armierungseinlage nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) als eine Latte mit dem mindestens im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt und mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  32. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches U-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist
  33. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches C-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschtnitts konzipiert ist.
  34. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) als ein entweder symmetrisches oder unsytmmetrisches I-Profil mit der in Bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  35. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches H-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist
  36. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches E-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  37. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Längsrichtung des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) als ein entweder symmetrisches oder unsymmetrisches L-Profil mit der in bezug auf die Länge des Skis oder einer ähnlichen Gleitvorrichtung variierenden Dicke bzw. Höhe (H) des Querschnitts konzipiert ist.
  38. Armierungseinlage nach einem der Ansprüche 28 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige mindestens im Wesentlichen in Lärgsrichtung des Skis oder einer Ähnlichen Gleitvorrichtung verlaufende Stützträger (81, 82) des Armierungselementes (83) aus Holz und/oder Kunststoff, und/oder Metall hergestellt ist.
  39. Armierungseinlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Armierungselement (83) als eine perforierte Platte konzipiert ist.
  40. Armierungseinlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Armierungselement (83) als ein Gitter konzipiert ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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