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Dokumentenidentifikation DE202004006261U1 29.07.2004
Titel Rahmen
Anmelder Tiedemann, Reimer, 25813 Husum, DE;
Bahlmann, Hans, 49696 Resthausen, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 24105 Kiel
DE-Aktenzeichen 202004006261
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.07.2004
Registration date 24.06.2004
Application date from patent application 21.04.2004
IPC-Hauptklasse E06B 3/96

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Rahmen, insbesondere Blendrahmen oder Flügelrahmen für Fenster, Türen und dgl. mit zwei horizontalen und zwei vertikalen, jeweils aus einer Blendplatte und auf dieser aufstehenden Stegen bestehenden Strangprofilen, die in ihren Endbereichen miteinander verbunden sind. Die Strangprofile bestehen dabei aus einer sichtbaren Blendplatte und einer Mehrzahl von in Strangrichtung verlaufend auf der Blendplatte aufstehenden, nach Einbau des Rahmens nicht sichtbaren Stegen, die das Strangprofil zum einen versteifen, zum anderen Kammern zur Aufnahme von Dichtungen bilden und zum dritten Wasserabfuhrkanäle bilden.

Derartige Rahmen finden u. a. im Fenster- und Türenbau allgemein als mit der Mauer verbundener Blendrahmen oder als Flügelrahmen Verwendung. Sie werden meist aus metallischen Strangprofilen gefertigt, wobei zwei horizontale und zwei vertikale Strangprofile unter Bildung eines Rechtecks miteinander verbunden werden. Zur Herstellung der Verbindung werden die Endbereiche mit Gehrungsschnitten versehen und an diesen miteinander verbunden, wobei die Gehrungsfuge verschweißt wird und die Schweißnaht dann verschliffen wird.

Dies Vorgehen ist mühsam, die Beschichtung der Strangprofile kann erst nach der Erstellung des Rahmens erfolgen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rahmen zu schaffen, der bei Wahrung eines ansprechenden Erscheinungsbildes einfacher herzustellen ist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst dadurch gelöst, dass das erste Strangprofil um die Stärke des Blendrahmens höher als das zweite Strangprofil ist, die Endbereiche der Stege der ersten Strangprofile unter Belassen der Blendplatte unter einem Gehrungswinkel abgefräst sind, die Endbereiche der zweiten Strangprofile mitsamt der Blendplatte unter dem Gehrungswinkel abgefräst sind, und die Endbereiche der Aussenseite der Blendplatte der zweiten Strangprofile mit den belassenen Endbereichen der Innenseite der Blendplatten der ersten Strangprofile verklebt sind.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer Zeichnung erläutert. Dabei zeigt:

1 die beiden miteinander über Eck zu verbindenden Strangprofile in einer Ansicht von unten,

2 die beiden miteinander zu verbindenden Strangprofile im einer Ansicht von oben, und

3 die beiden miteinander über Eck verbundenen Strangprofile.

Der Rahmen besteht aus zwei horizontalen und zwei vertikalen, jeweils aus einer Blendplatte 10, 12 und auf dieser aufstehenden Stegen 14, 16 bestehenden Strangprofilen 18, 20, die in ihren – allein dargestellten – Endbereichen miteinander verbunden sind. Zur Bewerkstelligung der Eckverbindung sind die Endbereiche der Stege 14 der ersten der Strangprofile 18 unter Belassen der Blendplatte 12 unter einem Gehrungswinkel abgefräst, die Endbereiche der anderen der Strangprofile 20 sind mitsamt der Blendplatte 12 unter dem Gehrungswinkel abgefräst.

Die Höhe der Stege 14 der ersten Strangprofile ist um die Stärke der Blendplatte 10 höher als die Stege 16 der zweiten Strangprofile, so dass die freien Enden der Stege 14, 16 miteinander fluchten.

Nach Aufgingen eines Klebstoffs auf die zusammenwirkenden dreieckigen Flächen der Blendplatten 10, 12 werden die den Rahmen bildenden Strangprofile 18, 20 zusammengeschoben. Nach Aushärten des Klebers sind die beiden Strangprofile 18, 20 fest miteinander verbunden, eines Verschweißens und Schleifens einer Gehrungsfuge bedarf es nicht, da diese nur auf der nicht sichtbaren Innenseite der Strangprofile 18, 20 ausgebildet ist.

Es versteht sich, dass zur Ausbildung eines Mittelholms durch das zweite der Strangprofile 20 dies beidseitig unter einem Gehrungswinkel anzuschneiden ist und dass in dem ersten Strangprofil 18 in dem Verbindungsbereich die Stege 14, 16 weg zu fräsen sind.


Anspruch[de]
  1. Rahmen für ein Fenster, eine Tür oder dgl., mit zwei ersten und zwei zweiten, jeweils aus einer Blendplatte (10, 12) und auf dieser aufstehenden Stegen (14, 16) bestehenden Strangprofilen (18, 20), die in ihren Endbereichen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass

    die Höhe der Stege (14) der ersten Strangprofile (18) um die Stärke der Blendplatte (10) höher als die Stege (16) der zweiten Strangprofile (20) sind.

    die Endbereiche der Stege (14) der ersten Strangprofile (18) unter Belassen der Blendplatte (12) unter einem Gehrungswinkel abgefräst sind,

    die Endbereiche der zweiten Strangprofile (20) mitsamt der Blendplatte (12) unter dem Gehrungswinkel abgefräst sind, und

    die Endbereiche der Aussenseite der Blendplatte (12) der zweiten Strangprofile (20) mit den belassenen Endbereichen der Innenseite der Blendplatten (10) der ersten Strangprofile (18) verklebt sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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